DE2931671A1 - Aufhaengung fuer einen kippbaren, metallurgischen behaelter - Google Patents
Aufhaengung fuer einen kippbaren, metallurgischen behaelterInfo
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Description
DIPL-PHYS. F. ENDLICH germer.ng 31.7.1979 2931671
PATENTANWALT
CABLE ADDRESS: 3L.-PHYS. F. ENDLICH POSTFACH, D - 8Ο34 GERMERING
Anwaltsakte: P-4682
Anmelderin: Pennsylvania Engineering Corporation, Pittsburgh,
PA 7 USA ""_ - .
Aufhängung für einen kippbaren, metallurgischen Behälter
Die Erfindung betrifft eine Aufhängung für einen kippbaren,
metallurgischen Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine herkömmliche Behälterhalterung ist in der US-PS 3 146 983 beschrieben, in welcher eine Anzahl Zwischen- oder
Verbindungsglieder einen Konverterbehälter schwenkbar mit einem oberen Kipp(zapfen)-Ringflansch verbindet, um den Behälter
in einer vertikalen Lage zu halten und um eine unterschiedliche Ausdehnung zwischen dem Behälter und dem Ring zu
ermöglichen. Diese Zwischen- oder Verbindungsglieder eignen sich jedoch nicht dazu, den Behälter zu halten und zu tragen,
wenn er in eine etwa horizontale Lage gekippt oder schräggestellt wird. Bei derartigen herkömmlichen Behälteraufhängungen
war es daher erforderlich, eine Anzahl Träger oder Stützen bei dem Kippzapfen vorzusehen, um den Behälter zu halten,
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während dieser nach oben und nach unten geschwenkt wird.
Die Erfindung soll daher eine Halterung bzw. eine Aufhängung für durch Druckluft betätigte, metallurgische Behälter schaffen,
durch welche der Behälter in"seinen vertikalen und schräggestellten bzw. gekippten Stellungen gehalten wird und
welche eine unterschiedliche Ausdehnung zwischen dem Behälter und einem ihn umgebenden Kipp{zapfen)—Ring ermöglicht. Ferner
soll gemäß der Erfindung eine Aufhängung für einen Konverterbehälter
geschaffen werden, bei welcher die mechanische Belastung verhältnismäßig gleichförmig um den Kippring verteilt
ist und bei welcher eine axiale Ausdehnung des Behälters nicht begrenzt oder eingeschränkt wird.
Gemäß der Erfindung ist dies bei einer Aufhängung für einen kippbaren, metallurgischen Behälter gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des Anmeldungsgegenstandes
sind in den Unteransprüchen angeführt.
Gemäß der Erfindung ist somit ein Behälter zum Verarbeiten
von geschmolzenem oder schmelzflüssigem Metall an einem Kipp-(zapfen)-Ring
durch eine Anzahl dreieckiger Teile und einstell barer Zwischen- oder Verbindungsglieder gehalten. Jedes dreieckige
Teil ist mit dem Behälter schwenkbar über einen Klemmring verbunden, welcher an dem oberen Kippringflansch anliegt.
Die Zwischen- oder Verbindungsglieder sind schwenkbar mit dem Behälter und mit einem zweiten Klemmring verbunden,
welcher an dem unteren Kippringflansch anliegt. Eine Anzahl
Scheibenfedern ist zwischen dem zweiten Klemmring und dem
Kipp(zapfen)-Ring angeordnet.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht, wobei Teile
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- r-
entfernt sind.und in welcher schematisch
ein Konverterbehälter mit einer Aufhängung gemäß der Erfindung dargestellt ist;
Fig.2 eine Schnittansicht der Aufhängung
der Fig.1 in einer vergrößerten Darstellung;
Fig.3 eine Ansicht entlang der Linien 3-3
in Fig.2;
Fig.4 eine Ansicht entlang der Linien 4-4
der Fig.2;
Fig.5 eine Abwandlung eines Teils der Auf
hängung gemäß der Erfindung; und
Fig.6 eine weitere Abwandlung eines Teils
der Aufhängung gemäß der Erfindung.
In Fig.1 ist ein Konverterbehälter 10 dargestellt, welcher ein
Beispiel für einen metallurgischen Behälter ist/ bei welchem die Aufhängung gemäß der Erfindung anwendbar ist. Selbstverständlich
ist die erfindungsgemäße Aufhängung auch bei einem metallurgischen
Behälter anwendbar, welcher in einem sogenannten Drehoder Kippzapfen-Ring gehalten ist. Der dargestellte Behälter 10
weist einen Metallmantel bzw. ein Metallgehäuse 12 und eine feuerfeste,
schwer schmelzbare Auskleidung 13 auf. Durch eine obere öffnung 14 kann der Behälter mit heißem Metall oder Schrott geladen
werden. Der Behälter 10 kann auch eine Gießschnauze 15 aufweisen, über welche sein Inhalt in eine Schmelzpfanne oder ein
anderes entsprechendes Gefäß entleert werden kann, wenn der Behälter gekippt bzw. schräggestellt wird.
Wie aus Fig.1 zu ersehen^, ist der Behälter 10 von einem konzentri-
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"Λ:
sehen Dreh- oder Kippzapfen-Ring 16 umgeben (der nachfolgend
der Einfachheit halber als Kippring bezeichnet wird.) Von jeder der diametral einander gegenüberliegenden Seiten des Kippringes
16 stehen ein Paar koaxialer Dreh- oder Kippzapfen 17
vor, von welchen in Fig.1 nur einer dargestellt ist. Die Zapfen 17 sind im allgemeinen in entsprechenden, nicht dargestellten
Halterungen gelagert und sind mit einem entsprechenden, ebenfalls nicht dargestellten Antriebsmechanismus verbunden,
welcher das erforderliche Drehmoment zum Kippen des Kipprings 16 und des Behälters 10 schafft, welchen er trägt und
hält. Die Kippzapfen 17 könnenauch hohl sein, damit Kühlwasser durch das Innere des Kipprings 16 geleitet werden kann. In den
dargestellten Ausführungsformen ist das Innere des Kipprings
wassergekühlt, obwohl die Einzelheiten der Ausführung weggelassen sind, da sie allgemein bekannt und keinen Teil der Erfindung
bilden.
Der in Fig.1 und 2 dargestellte Kippring 16 weist einen oberen
ringförmigen Flansch 20 und einen ähnlichen unteren Flansch 21 auf, welcher in einem bestimmten Abstand von dem oberen Flansch
20 und im allgemeinen konzentrisch und parallel zu diesem angeordnet ist. Die Flansche 20 und 21 sind an ihren Rändern
durch eine ringförmige, innere Abschlußplatte 22 und durch eine ringförmige ,äußere Abschlußplatte 23 verbunden, welche
konzentrisch zu der Abschlußplatte 22 in einem bestimmten Abstand parallel zu dieser angeordnet ist. Die Verbindungen zwischen
den Flanschen 20 und 21 und den Abschlußplatten 22 und 23 können auf entsprechende Weise, beispielsweise durch Schweißen,
geschaffen und gesichert sein.Der Kippring 16 in der dargestellten
Ausführungsform ist im wesentlichen ein hohler, kreisförmiger
(im Querschnitt) rechteckiger Träger. Obwohl es im einzelnen nicht dargestellt ist, kann der Kippring 16 im Inneren
durch eine Reihe von am Umfang in Abständen voneinander angeordneter, radial verlaufender Platten verstärkt sein, welche
jeweils erforderlichenfalls eine öffnung zum Umwälzen von Kühlwasser aufweisen. Selbstverständlich ist auch die.Behälter-.
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aufhängung (unabhängig davon) anwendbar, ob der Kippring 16
eine in Fig.1 und 2 dargestellte Form aufweist oder ob er in anderer Form beispielsweise als ein I- oder U-Träger oder
auch in irgendeiner anderen Querschnittsform vorliegt.
Der Behälter 10 ist an dem Kippring 16 durch eine obere Aufhängevorrichtung
26 und durch eine untere Aufhängevorrichtung 28 gehalten. Die obere Aufhängevorrichtung 26 weist einen
Klemmring 30, welcher an dem oberen Flansch 20 anliegt, und eine Anzahl im allgemeinen dreieckiger Verbindungsglieder 32
auf, welche schwenkbar an ihren unteren Enden mit dem Ring 30 und an ihren oberen Enden mit dem Behälter 10 verbunden sind.
Der Ring 30 verläuft koradial-zu dem oberen Flansch 20 und kann aus einem einzigen Teil oder aus einer Anzahl bogenförmiger
Segmente bestehen. Im Querschnitt ist der Ring 30 im allgemeinen L-förmig, wobei sein langer Schenkel 34 oberhalb des
oberen Flansches 20 angeordnet ist und parallel zu diesem verläuft. Der Schenkel 34 des Rings 30 kann unmittelbar auf dem
Flansch 20 aufliegen, oder es kann dazwischen ein dünnes metallisches Stoßdämpferpolster 36 angeordnet sein. Der kürzere
Schenkel 38 des Klemmrings 30 verläuft hinter der inneren Kante des Flansches 20 nach unten.
Jedes Verbindungsglied 32 weist einen verhältnismäßig dicken
Basisteil 40 auf, welcher sich zu einem dünnen Hals- oder Ansatzteil
4 2 verjüngt. Der Basisteil 40 jedes Verbindungsgliedes 32 ist schwenkbar zwischen zwei aufrechten Tragarmen 44
gehaltert, welche in einem vorgegebenen Abstand voneinander an der oberen Fläche des Klemmrings 32 befestigt sind. Ein
Drehbolzen 46 verläuft durch zueinander ausgerichtete Bohrungen
48 in den Tragarmen 44 und durch eine durch den Basisteil 40 hindurchgehende Bohrung 50. Der Halsteil 42 jedes Verbindungsglieds 32 ist an dem Behälter 10 in ähnlicher Weise mittels eines Drehbolzens 52 schwenkbar gehaltert, welcher durch
Bohrungen 54 in dem Halsteil 44 und ausgerichtete öffnungen
56 in Tragarmen 58 verläuft, welche parallel und in einem vor-
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gegebenen Abstand voneinander an einem Ring 60 befestigt sind,
der an dem Mantel 12 über dem Kippring 16 befestigt ist. Die Bohrungen 50 und 5 4 in jedem Verbindungsglied 32 verlaufen genau
parallel zueinander, so daß die Verbindungsglieder gleichzeitig an ihren oberen und unteren Enden bezüglich des Klemmrings
30 und des Behältermantels 12 geschwenkt werden können. Jeder der Bolzen 46 und 52 kann an einem Ende mit einem Gewinde
versehen sein, so daß sie in einer bestimmten Lage, beispielsweise mittels Schraubmuttern 62 gehalten sind.
Die untere Aufhängevorrichtung 28 weist einen zweiten Klemmring 64, welcher ähnlich wie der obere Klemmring 30 ausgebildet
ist, und eine Anzahl Verbindungsglieder 65 auf. Der lange Schenkel 66 des Rings 64 ist parallel zu dem unteren Flansch
21 angeordnet und dazwischen sind eine Anzahl in bestimmten Abständen vorgesehene Scheibenfedern 68 angeordnet. Der kurze
Schenkel 70 des Rings 64 hakt ebenfalls hinter die untere Innenkante
des Flansches 21 ein. ·
Jedes der Verbindungsglieder 65 weist ein Paar Ringschrauben auf, die jeweils einen Kopfteil 74 mit einer durchgehenden
Bohrung 76 und einen mit Gewinde versehenen Schaft 78 haben. In eine mit einem Innengewinde versehende Hülse 80 ist jeder
der Schäfte 78 geschraubt, so daß der Abstand zwischen den Bohrungen 76 und folglich die Länge jedes Verbindungsgliedes
65 eingestellt werden kann. Das untere Ende jedes Verbindungsgliedes 65 ist durch einen Schraubbolzen 81 zwischen zwei Tragarmen
82 schwenkbar gehaltert, die in Abstand voneinander und parallel zueinander an einem zweiten Ring 84 befestigt sind,
der im allgemeinen unter dem Kippring 16 angebracht ist. Die
Schraubbolzen 81 erstrecken sich durch Bohrungen 76 und durch zueinander ausgerichtete Bohrungen 86 in den Tragarmen 82.
Das obere Ende jedes Verbindungsgliedes 6 5 ist in ähnlicher Weise mittels Schraubbolzen 88 zwischen einem zweiten Paar
von Tragarmen 89 schwenkbar gehaltert, die an der unteren Fläche des Klemmrings 64 befestigt sind. Schraubbolzen 88 verlau-
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fen zwischen Bohrungen 92 in den Tragarmen 88 und durch Bohrungen 76 in den oberen Enden der Verbindungsglieder 65. Die
Schraubbolzen 81 und 88 sind parallel zueinander angeordnet um so eine gleichzeitige Schwenkbewegung der Verbindungsglieder
65 an ihren gegenüberliegenden Enden zu ermöglichen, und sie sind jeweils an einem Ende mit einem Gewinde versehen,
auf welchesSc raubmuttern 94 geschraubt sind.
Obwohl die in Fig.2 dargestellten Tragarme 58 und 82 im wesentlichen
dieselbe Höhe wie ihre entsprechenden Ringe 16 und 84 aufweisen, können sie zur Verstärkung eine größere Höhe
haben und nicht dargestellte Teile aufweisen, welche an der Oberfläche des Mantels 12 anliegen und an dieser befestigt
sind.
In einer bevorzugten, in Fig.5 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung sind alle oberen Verbindungsglieder 32 so angeordnet, daß ihre entsprechend breiteren Basisteile 40 an dem
oberen Klemmring 30 angebracht sind und ihre entsprechend kleineren Halsteile 42 schwenkbar mit dem Ring 60 verbunden
sind. Bei einer weiteren, in Fig.6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist jedes zweite Verbindungsglied 32' umgekehrt,
so daß deren Basisteile 40 schwenkbar an dem Ring 60 angebracht sind, während ihre kleineren Halsteile 42 schwenkbar
an dem Klemmring 30 angebracht sind.
Es sind jeweils eine Anzahl Verbindungsglieder 32 der oberen Aufhängevorrichtung 26 und eine Anzahl Verbindungsglieder 65
der unteren Aufhängevorrichtung 28 vorgesehen, welche in bestimmten Abständen voneinander um den Behälter 10 herum angeordnet
und alle in der anhand von Fig.2 bis 4 beschriebenen Weise schwenkbar mit dem Behältermantel 12 und den entsprechenden
oberen und unteren Klemmringen 30 und 64 verbunden sind. Hierdurch ist eine unterschiedliche radiale Ausdehnung
des Behälters 10 und des Kipprings 16 ermöglicht, da die Verbindungsglieder
32 und 65 frei an ihren gegenüberliegenden En-
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-Sf-
den verschwenkbar sind. Wenn sich beispielsweise der Behälter 10 in radialer Richtung stärker ausdehnen sollte als der Kippring
16, wodurch sich der Mantel nach rechts bezüglich des Kipprings 16 bewegt, wie aus Fig.2 zu ersehen ist, dann würde
das Verbindungsglied 32 im Uhrzeigersinn um die Bolzen 52 und 56 verschwenkt, während das Verbindungsglied 65 entgegen dem
Uhrzeigersinn um die Bolzen 81 und 88 verschwenkt würde. Eine ähnliche Schwenkbewegung in den Verbindungsgliedern 32 und 65
findet statt, wenn der Behälter in Längsrichtung infolge von Temperaturunterschieden und inneren Beanspruchungen während
des Betriebs zunehmen sollte. Außerdem tragen die Verbindungsglieder 32 nicht nur den Behälter, wenn er sich in einer vertikalen
Lage befindet, sondern die Verbindungsglieder 32 und 65 bilden auch die Halterung für den Behälter, wenn dieser
sich in verschiedenen dazwischenliegenden Kippstellungen befindet und wenn er nach oben und unten geschwenkt wird.
Die Klemmringe 30 und 64 nehmen eine radiale Belastung von seiten der Verbindungsglieder 32 und 65 auf, um so eine radiale
Beanspruchung in den Kippringflanschen 20 und 21 auf ein Minimum herabzusetzen. Außerdem verteilen die Klemmringe 30 und
64 die Druckbeanspruchungen verhältnismäßig gleichmäßig auf den Kippring, wenn der Behälter vertikal angeordnet ist. Ferner
verhindern die Verbindungsglieder 32 und 65 ein seitliches Verschieben
des Behälters während des Verschwenkens nach oben und unten. Dies wird insbesondere durch die oberen Verbindungsglieder
32 verbessert, die infolge ihrer etwa dreieckigen Ausbildung einer seitlichen Durchbiegung widerstehen. Die Federscheiben
68 zwischen dem unteren Klemmring 64 und dem Kippring 16 ermöglichen eine Relativbewegung zwischen dem Klemmring 64
und dem Kippring 16, so daß auch die Verbindungsglieder unter dem Kippring zum Tragen und Halten während des Kippens verwendet
werden können und auch wenn der Behälter umgekehrt wird. Folglich sind Tragarme, die bei den herkömmlichen Systemen verwendet
werden, um den Behälter während des Umkehrens zu halten und zu tragen, nicht erforderlich. Außerdem gestattet die Ein-
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stellbark'eät der Verbindungsglieder 65 Längenänderungen, die
aufgrund von Änderungen der Behälterabmessungen während des Betriebs notwendig geworden sind.
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Leerseite
Claims (7)
1. Aufhängung für einen kippbaren, metallurgischen Behälter,
mit einer Ringanordnung, die zumindest teilweise den Behälter umgibt, mit Bolzen, die im allgemeinen horizontal verlaufen,
mit der Ringanordnung verbunden sind und durch eine Kippeinrichtung
betätigt werden können, so daß die Ringanordnung und der Behälter um die Achse der Bolzen kippbar sind, und
mit einer ersten Anzahl von Teilen, die unter der Ringanordnung um den Behälter herum in Abständen voneinander angeordnet
sind und jeweils einzeln mit einem Ende an dem Behälter und mit ihrem anderen Ende an der Ringanordnung schwenkbar gehaltert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß erste, im
allgemeinen dreieckige Teile (32) in Abständen voneinander um den Behälter (10) herum und über der Ringanordnung (16) angeordnet
sind, wobei die gegenüberliegenden Enden jedes der im allgemeinen dreieckigen Teile (32) ein breites Basisteil (40)
und einen schmalen Halsteil· (42) festlegen und Einrichtungen (46, 52) vorgesehen sind, die das eine Ende jedes dreieckigen
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Teils (32) schwenkbar mit dem Behälter (10) und das andere Ende
mit der Ringanordnung (16) verbinden und um Achsen schwenkbar
sind, die im allgemeinen parallel zueinander und zu einer Tangente an den Behälter (10) verlaufen, und daß zumindest
einige der Teile (32) bei den Bolzen angeordnet sind, so daß, wenn der Behälter in eine etwa horizontale Lage gekippt wird,
die Beanspruchungen in den benachbarten Teilen (32) in Ebenen ausgeübt werden, die im allgemeinen parallel zu den Ebenen der
Teile (32) verlaufen.
2. Aufhängung nach Anspruch 1, bei welcher die Ringanordnung
einen Kipp- oder Drehzapfenring aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der oberen Fläche des Dreh- oder Kippzapfenrings (16) ein gesonderter Ring (30) in Anlage gehalten
ist, mit welchem die dreieckigen Teile (32) schwenkbar verbunden sind.
3. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichn e t, daß ein zweiter gesonderter Ring (64) an der unteren
Fläche des Kippzapfenrings (16) anliegt und von diesem getrennt angeordnet ist,und daß die ersten Teile (65) schwenkbar mit
einem Ende an dem Behälter (10) und mit ihrem anderen Ende dem zweiten Ring (64) gehaltert sind.
4. Aufhängung nach Anspruch 3, dadurch g e \k e η η ζ e i c hn
e t, daß eine elastisch federnde Einrichtung (68) zwischen dem zweiten Ring (64) und der unteren Fläche des Kippzapfenrings
(16) angeordnet ist,
5. Aufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spalt zwischen dem zweiten Ring (64) und der unteren
Fläche des Kippzapfenrings (16) ausgebildet ist, und daß die elastisch federnde Einrichtung in Form von Federscheiben
(68) in dem Spalt angeordnet ist.
6. Aufhängung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge-
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kennzeichnet, daß die ersten Teile jeweils Verbindungsglieder (65) aufweisen, die mittels eines ersten Drehzapfens
(81) schwenkbar mit dem Behälter (10) und mittels eines zweiten Drehzapfens (88) schwenkbar mit dem zweiten
Ring (64) verbunden sind.und Einrichtungen (78, 80) zum Einstellen
der Länge der Verbindungsglieder (65) zwischen deren beiden Enden aufweisen.
7. Aufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die dreieckigen Teile (32) abwechselnd angeordnet sind, so daß ihre Basisteile (40)
schwenkbar mit dem ersten Ring (30) und ihre Halsteile (42) schwenkbar mit dem Behälter (10) verbunden sind, und bei den
jeweils benachbarten Teilen (32) deren Basisteile (40) schwenkbar an dem Behälter (10) und ihre Halsteile (42)
schwenkbar an dem ersten Ring (30) gehaltert sind.
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