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DE2929781A1 - Start- und fahrhilfeeinrichtung - Google Patents

Start- und fahrhilfeeinrichtung

Info

Publication number
DE2929781A1
DE2929781A1 DE19792929781 DE2929781A DE2929781A1 DE 2929781 A1 DE2929781 A1 DE 2929781A1 DE 19792929781 DE19792929781 DE 19792929781 DE 2929781 A DE2929781 A DE 2929781A DE 2929781 A1 DE2929781 A1 DE 2929781A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
legs
tire
brackets
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792929781
Other languages
English (en)
Inventor
Salvatore Sanvitale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792929781 priority Critical patent/DE2929781A1/de
Publication of DE2929781A1 publication Critical patent/DE2929781A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/02Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread
    • B60C27/04Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Start- und Fahrhilfeeinrichtung gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
  • Als Start- und Fahrhilfeeinrichtung für das Fahren auf verschneiten oder vereisten Straßen sind bereits Einrichtungen bekannt, die die traditionellen Schneeketten ersetzen sollen. Die Start- tlnd Fahrhilfeeinrichtungen haben ebenso wie die Schneeketten den Zweck, dem Reifen zusätzlich zu seinem Profil weitere Greifpunkte zu geben, um eine bessere Haftung zwischen Rad und Straßenoberfläche zu erzielen. Start- und Fahrhilfeeinrichtungen, die die herkömmlichen Schneeketten ersetzen sollen, haben verschiedene typische Mängel. Auf wenig verschneiten oder vereisten Straßen werden starke Stöße auf das Kraftfahrzeug ausgeübt, an dem die Einrichtungen montiert sind, so daß die Radaufhängungen des Kraftfahrzeuges übermäßig beansprucht werden.
  • Für das gute Funktionieren einer Start- und Fahrhilfeeinrichtung ist es notwendig, daß die Kraft, mit der die Bügel der Einrichtung auf das Reifenprofil drücken, unabhängig von der Drehzahl des Rades bzw. von der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges ist.
  • In diesem Zusammenhang ist nachteilig, wenn sich die Auflagekraft zwischen den Bügeln und dem Reifen während der Fahrt ständig stark ändert. Diese Gefahr ist besonders dann gegeben, wenn die einzelnen Bügel der Einrichtung sich gegenseitig beeinflussen. Wenn einer der Bügel sich mit einem Schenkel gerade zwischen dem Reifen und der Straßenoberfläche befindet, wird er wegen der Einbuchtung des Reifens nach oben gedrückt. Wenn eine gegenseitige Beeinflussung der Bügel möglich ist, wird dadurch der gegenüberliegende Bügel von der Oberfläche des Reifens abgehoben oder jedenfalls wird die Anlage zwischen dem oberen Bügel und dem Reifen gelockert, so daß es vorkommen kann, daß die Start- und Fahrhilfeeinrichtung gegenüber dem Reifen abrutscht. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Start- und Fahrhilfeeinrichtung zu schaffen, bei der die Schenkel der Bügel mit einer Kraft gegen die Lauffläche des Reifens gedrückt werden, die unabhängig von den Kräften ist, die auf die anderen Schenkel der Bügel ausgeübt werden. Insbesondere soll die Auflagekraft zwischen Start- und Fahrhilfeeinrichtung und der Lauffläche des Reifens einstellbar sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in dem Hauptanspruch geR.fnllzeichnete Finrichtunq gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist eine radiale Bewegung der Schenkel der einzelnen Bügel unabhängig voneinander möglich.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet. Bei dieser Ausgespaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ergibt sich nicht nur ein besonders günstiger Preis für die Einrichtung sondern auch eine gute Stabilität der Einrichtung. Da die Einrichtung elastisch aufgebaut ist, können die einzelnen Schenkel sich nicht nur den Verformungen des Reifens beim Fahrbetrieb anpassen, sondern es können auch evtl. Stöße auf das Kraftfahrzeug bzw. die Radaufhängung verringert werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in Anspruch 4 gekennzeichnet. Bei dieser Ausführungsform wird eine besondere Stabilität der Einrichtung erreicht, so daß die Bügel sich auch nicht gegenüber einer durch das Rad gelegten senkrechten Ebene verschwenken können.
  • Die vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung nach Anspruch o hat den Vorteil, daß nicht nur die Stöße auf das Kraftfahrzeug, an dem die Einrichtung angebracht ist, verringert werden. Man kann auch die Einrichtung auf den Rädern belassen, wenn man von verschneiten Straßen auf geräumte Straßen kommt, ohne die Radaufhängung des Kraftiahrzeugs zu beschädigen. Das Kraftfahrzeug kann außerdem schnell anfahren, ohne daß die Räder auf asphaltierter oder trockener Straße durchzudrehen beginnen.
  • Bei der vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung nach Anspruch 8 ist es möglich, die Zahl der Bügel auf zwei zu verringern, wobei dennoch eine genügende Griffigkeit des mit der Einrichtung ausgerüsteten Kraftfahrzeugrades mit der Straßenoberfläche sichergestellt ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung eryeben sich aus den restlichen Unteransprüchen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Rad eines Kraftfahrzeugs mit Gummireifen, auf dem die erfindungsgemäße Einrichtung montiert ist; Fig. 2 ein Detail von Fig. 1; Fig. 3 ein Werkzeug für den Einbau der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung; Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 1, wobei eine abgewandelte Ausführungsform gezeigt ist; Fig. 5 einen zwischen dem Reifen und den Bügeln vorgesehenen Verankerungsstreifen, um eine bessere Verankerung zwischen der Einrichtung und dem Reifenprofil zu erzielen; Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Bügel nach einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Halteteil für den Bügel von Fig. 6; Fig. 8 eine Draufsicht auf den Halteteil von Fig. 7; Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, wobei dargestellt ist, wie diese Einrichtung auf einem Gummireifen montiert ist; Fig. 10 ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung; und Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung von Fig. 10 in einer anderen Zwischenstellung bei der Montage.
  • In den Fiq. 1-4 ist ein Kraftfahrzeugrad mit einem Gummireifen 1 scl1ematisch dargestellt, auf dem drei Bügel 2 der Start- und Fahrhilfeeinrichtung angebracht sind. Jeder Bügel 2 besteht aus einem runden Federstahl, der U-förmig derart gebogen ist, daß die Bügel über den Reifen des Rades gelegt und in dieser Stellung befestigt werden können. Die Schenkel 3 jedes U-förmigen Bügels enden auf der Außenseite des Reifens (d.h. auf der dem Kraftfahrzeug abgewandten Seite desselben) und ein Verbindungsstück 4 zwischen den Schenkeln 3 liegt auf der Innenseite des Reifens 1 (Fig. 1). Jeder Bügel 2 hat Bereich des Reifenprofils des Rades 1 zwei Berührungspunkte 5.
  • Die Schekel 3 jedes Bügels 2 verlaufen auf der Außenseite des Rades 1 unter einem geeigneten Winkel konvergent aufeinander zu. Dieser Winkel kann beispielsweise 600 bei drei Bügeln 2, wobei sechs Berührungspunkte vorhanden sind, oder 900 bei zwei Bügeln 2 sein, wobei vier Berührungspunkte vorhanden sind.
  • Beide Schenkel 3 sind jeweils durch einen Halteteil 6 miteinander verbunden, der einen plattenförmigen Körper 7 aufweist, an dem drei Rohrstücke, nämlich ein mittleres Rohrstück 8 und zwei seitliche Rohrstücke 9 und 10, vorgesehen sind. In die seitlichen Rohrstücke 9 und 10 sind die umgebogenen Endstücke 3' der Schenkel 3 eines Bügels eingeschoben, um diese über den plattenförmigen Körper 7 zu halten. Nach einer konstruktiven Variante kann der Halteteil 6 durch zwei Querstreben 7' und 7" gebildet werden, auf denen zwei U-förmige Profilstücke 9' statt der Rohrstücke 9 und 10 aufgeschweißt sind (Fig. 4).
  • Auf dem Halteteil 6 ist ein Sperrqriff 11 vorgesehen, der in zwei Löchern 12 in dem Halteteil 6 verankert ist und in Kerben 13, die an einem sternförmigen Mittelteil 14 mit drei Armen 15 vorgesehen sind, in Eingriff gebracht werden kann. Die Arme 15 werden durch das Rohrstück 8 gleitbar geführt. Der Mittelteil 14 ist steif ausgebildet und hat drei Arme 15, wenn drei Bügel 2 auf dem Rad 1 angebracht werden. Der Mittelteil 14 hat dann vier Arme 15, wenn vier Bügel 2 mit acht Berührungspunkten 5 vorhanden sind.
  • Für die Befestigung der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung kann ein Werkzeug verwendet werden, wie es in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Das Werkzeug besteht im Prinzip aus einem Hebel 16 und einer zweiarmigen Zugstange 17, die in dem Hebel 16 verankert ist.
  • Nachdem die drei Bügel 2 auf dem Umfang des Reifens 1 angebracht worden sind, und nachdem die Enden der Schenkel 3 in die Rohrstücke 9 und 10 der entsprechenden Halteteile 6 eingeführt sind, muß nur noch ein Teil der Einrichtung und zwar der Mittelteil 14 in die drei Rohrstücke 8 der Halteteile 6 eingeführt werden. Die Verbindung zwischen den Bügeln 2 und den Halteteilen 6 kann bereits fabrikseitig vorgenommen werden, so daß der Benutzer nur noch den Mittelteil einfügen muß. Dabei geht man wie folgt vor.
  • Zunächst wird ein Arm 15 des Mittelteils 14 in das Rohrstück 8 eines mit dem ersten, auf dem Rad anzubringenden Haken 2 verbundenen Halteteils 6 eingeschoben, und der Sperrgriff 11 des Halteteils 6 wird in die richtige Nut 13 auf dem entsprechenden Arm 15 des Mittelteils 14 eingeklinkt. Die Wahl der Nut auf dem Mittelteil 14 hängt von den Abmessungen des Reifens ab. Man befestigt in dieser Weise beispielsweise den ersten Bügel 2 auf der höchsten Stelle des Rades und geht ebenso bei den anderen beiden Bügeln vor. Bei dieser einfachen Tätigkeit muß lediglich ein Bügel 2 auf den Umfang des Reifens gelegt und gleichzeitig ein Arm 15 des Mittelteils 14 in das entsprechende Rohrstück 8 des zugehörigen lialteteils 6 einc3efiihrt werden. Zur endgültigen Befestigung diclst das Werkzeug nach Fig. 3. Dazu werden die hakenfiirmig gebctene inden der Zuqstanc;e 17 um die Außenseiten des llalteteils 6 gelegt, und der Hebel 16 greift mit seinem innenliegenden Ende in die Mitte des Mittelstücks 14 ein. Nun wird der Hebel 16 in der Weise betätigt, daß sich der betreffende Halteteil in Richtung zu der Mitte des Mittelteils 14 hin bewegt. Bei genügender Betätigung des Hebels 16 kann man den jeweiligen Sperrgriff 11 in die richtige Nut 13 einrasten lassen. Wenn der Sperrgriff 11 in der richtigen Nut 13 eingeklinkt ist, ist die Start- und Fahrhilfeeinrichtung auf dem Reifen montiert und steht ausreichend unter Spannung, so daß ein gegenseitiges Verrutschen zwischen der Start- und Fahrhilfeeinrichtung und dem Reifen verhindert wird.
  • Bei Verwendung des in Fig. 3 dargestellten Werkzeuges müssen nur zwei Halteteile 6 in der richtigen Position befestigt werden, da der Sperrgriff 11 des ersten Bügels 2 bereits von Anfang an in der richtigen Nut 13 eingeklinkt ist, die die gewünschte Entspannung der gesamten Einrichtung garantiert. Die Montage ist ersichtlich schnell und leicht durchführbar.
  • Während der Fahrt des Kraftfahrzeuges verhält sich die Start- und Fahrhilfeeinrichtung wie folgt. Wenn ein Berührungspunkt 5 sich zwischen Reifen und Straßenoberfläche befindet, paßt sich die Einrichtung der Verformung des Reifens in der Weise an, daß der zu dem Berühungspunkt gehörige Schenkel 3 des jeweiligen Bügels 2 in Richtung der Mitte des Rades radial verschiebt. Durch diese Radialverschiebung werden die anderen Schenkel 3 der Bügel 2 nicht beeinflußt, und die Schenkel 3 liegen an diesen Berührungspunkten mit unverändertem Druck an dem Profil des Reifens 1 an.
  • Jeder Schenkel 3 kann sich radial nicht nur unabhängig von den restlichen Schenkeln sondern auch unabhängig von dem mit ihm verbundenen Schenkel des gleichen Bügels 2 verschieben, da der Werkstoff der Bügel 2 elastisch ist.
  • Um einen besseren Sitz der Schenkel 3 an den I3erührungspunkten 5 auf dem Profil des Reifens insbesondere bei abgefaiirenen Reifen zu gewährleisten, kann ein Verankerungsstreifen 17A, der aus Kunststoff, Hartgummi, Metall oder dergl. Material bestehen kann, zwischen dem Schenkel 3 und dem Reifen 1 eingelegt werden, um zu verhindern, daß der Reifen 1 in der Start- und Fahrhilfeeinrichtung durchrutscht. In Fig. 5 ist ein Verankerungsstreifen 17A aus Stahl gezeigt. Der Streifen kann einige Millimeter dick sein und eine Breite von etwa dem Dreifachen des Durchmessers des Rundstahls haben, aus dem der Bügel 2 besteht. Der Verankerungsstreifen 17A weist gewellte Ränder 18 und 19 auf, um eine bessere Verankerung der Schenkel 3 an den Berührungspunkten 5 zu erzielen, und der Verankerungsstreifen 17A ist an seinen Enden aufgebogen und endet schließlich im Bereich eines U-förmig gebogenen Abschnittes, in dem zwei Löcher (nicht gezeigt) vorhanden sind, die zur Verankerung von Federn 20 vorgesehen sind, die den Verankerungsstreifen 17A halten, insbesondere wenn die Start- und Fahrhilfeeinrichtung abgebaut ist. Der Verankerungsstreifen 17A kann auch im Bereich seiner gewellten Endzonen Nocken aufweisen, so daß eine bessere Verankerung des Verankerungsstreifens an den Berührungspunkten 5 erreicht wird.
  • Der Verankerungsstreifen 17A ist auf der dem Reifenprofil zugewandten Seite konkav und wellig geformt, so daß die seitlichen Ränder des Verankerungsstreifens durch das Gewicht und die Beschleunigung des Fahrzeuges auf das Reifenprofil gedrückt werden, wodurch sich eine bessere Verankerung an dem Reifenprofil ergibt.
  • Der Verankerungsstreifen 17A kann auch aus Gummi, ggfs. Hartgufluni, oder Kunststoff bestehen. Der Verankerungsstreifen kann lösbar (Anwendung von Druck) oder fest (Anwendung von Verformung) auf dem Rundstahl der Schenkel 3 angebracht sein.
  • nit Fig 6 - 8 zeigen eine andere Ausführungsform der Start- und Fai-ij 1 feeinrichtung, wobei jeder Bügel 2 einen entsprechenden Ilalteteil 6 aufweist, der aus zwei gleichen Teilen 21 und 22 bestellt (Fig. 7). Die beiden Teile 21 und 22 können durch Schweißen, Nieten, Verschrauben oder dergl. miteinander verbunden werden, und sie sind in einer solchen Weise geformt, daß ein mittleres Rohrstück 8 und zwei seitliche Rohrstücke 9 und 10 gebildet werden.
  • Bei dem Bügel 2, wie er in den Fig. 6 - 8 gezeigt ist, ist es nicht mehr notwendig, den Sperrgriff 11 und die Nuten 13 vorzusehen, da die Halteteile 6 Haken 23 haben, an denen ein elastisches Element (nicht gezeigt) eingehängt werden kann, um die Halteteile 6 in Richtung auf den Mittelpunkt des Rades vorzuspannen. Die in den Fig. 6 bis 8 gezeigte Ausführungsform kann besonders schnell und kostengünstig hergestellt werden. Die Bügel 2 sind ähnlich ausgebildet wie die in Fig. 1 gezeigten Bügel mit der Ausnahme, daß die Enden der Schenkel 3 nicht U-förmig zuriickgebogen sind (Fig. 4), sondern lediglich in die beiden Rohrstücke 9 und 10 eingesteckt und an den Enden leicht gequetscht oder verformt sind, um das Herausrutschen aus dem Halteteil 6 zu verhindern.
  • In Fig. 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt, wobei die Einrichtung nur aus zwei Bügeln 2 besteht, die einander diametral gegenüberliegend an dem Reifen 1 des Rades angebracht werden. Die beieinanderliegenden zu verschiedenen Bügeln gehörenden Enden der Schenkel 3 sind teleskopartig in ein Führungsrohr 24 eingeführt. Die Schenkel 3 sind so gebogen, daß sie jeweils einen Vorsprunq aufweisen, durch den eine Ausbuchtung 26 gebildet wird. Ein Spannelement 26a, beispielsweise ein Kunststoffteil, wird in die Ausbuchtungen 26 zweier beieinanderliegender Enden der Schenkel 3 eingelegt, um die beiden Schenkelenden in dem Führungsrohr 24 zu halten. Wenn einer der Berührungspunkte 5 sich zwischen dem Reifenprofil und der Straßenoberfläche befindet, paßt sich der zugehörlge Bügel der aus der Verformung des Reifens, der unter dem Gewicht des Fahrzeuges und der Ladung eine Ausbuchtung bekommt, an, indem sich die Enden der Schenkel 3 in dem Führungsrohr 24 verschieben. Dadurch bleibt die Spannung der Bügel gegenüber der Profilfläche des Reifens erhalten. Bei dem in Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung sind zwei Bügel und damit vier Berührungspunkte am Reifenumfang vorhanden.
  • Die Fig. 10 und 11 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 9 gezeigten Einrichtung, wobei die Führungsrohre 24 nicht mehr vorhanden sind, und die Enden der Schenkel 3, die miteinander verbunden werden sollen, derart gebogen sind, daß sie gegeneinander verhakt werden können. Dadurch wird im wesentlichen der gleiche Effekt erreicht wie bei Verwendung des Führungsrohres 23, in dem sich die Enden der Schenkel teleskopartig bewegen. In Fig. 11 ist eine Zwischenstellung der Einrichtung gezeigt, die verwirklicht ist, bevor die beiden Schenkel während der Montage der Einrichtung auf einem Rad ineinandergehakt werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Enden der Schenkel 3 über die Radmitte hinaus verlängert, und sie werden durch Endhaken 27 so mit dem gegenüberliegenden Schenkel des anderen Bügels 2 ineinandergehakt, daß die Schenkelenden gegeneinander verschiebbar miteinander verbunden sind.
  • Sowohl die Endhaken 27 als auch die Führungsrohre 24 sollen sowohl eine Bewegung jedes Schenkels nach innen in radialer Richtung des Rades ermöglichen als auch verhindern, daß sich die Schenkel 3 in Bezug auf die durch das Rad verlaufende, vertikale Ebene nach innen verbiegen. Die entsprechende Funktion wird bei den in den Fig. Ibi.s; gezeigten Ausführungsbeispielen durch den Mittelteil 14 verwirklicht.
  • Die erfindungsgemäße Start- und Fahrhilfeeinrichtung ist bei verscIi edenen Raddurchmesserll leicht verwendbar, da eine teleskopartige Verbindung zwischen den Bügeln und dem Mittelteil oder zwischen den Schenkeln der verschiedenen Bügel verwirklicht ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich insbesondere für schwere Autonobile, weil die radiale Bewegbarkeit der Bügel verhindert, daß die Belastungen beim Fahrbetrieb auf den Mittelteil übertragen werden. Ferner ist es möglich, daß die Einrichtung sich mit dem Reifen an den Berührungspunkten 5 verkeilt oder sich darin eindrückt, so daß ein guter Halt auf der Fahr-oder Straßenoberfläche erzielt wird.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Start- und Fahrhilfeeinrichtung Patentansprüche Start- und Fahrhilfeeinrichtung insbesondere zur Verwendung auf Automobilreifen, die eine Vielzahl von hakenförmig gebogenen Bügeln aufweist, von denen jeder aus Federstahl besteht, der zur Anbringung auf dem Automobilreifen U-förmig geformt ist, wobei die Schenkel der U-förmigen Bügel auf einer Seite des Automobilreifens enden und die Schenkel der U-förmigen Bügel auf der anderen Seite des Automobilreifens durch eine Verbindungseinrichtung miteinander verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Schenkel (3) jedes Bügels (2) verschiebbar in Führungseinrichtungen (9,10; 24;27) befestigt ist, wobei die Führungseinrichtungen eine im wesentlichen radiale Bewegung jedes Schenkels (3) unabhängig von der Lage und Bewegurg der übrigen Schenkel (3) ermöglichen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen Halteteile 6) aufweisen, die jeweils von den Schenkeln (3) der Bügel (2) abgestützt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (6) jedes Bügels (2) durch einen Mittelteil (14) untereinander verbunden sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (14) koaxial zu dem Automobilreifen angeordnet ist und so viele radiale Arme (15) aufweist, wie Bügel (2) in der Einrichtung vorhanden sind.
  5. inrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halteteil (6) einen Sperrgriff (11) aufweist, der verschiebbar in eine entsprechende von Nuten(13)einklinkbar ist, die auf dem radialen Arm (15) des Mittelteils (14) vorgesehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (6) der Bügel (2) durch eines oder mehrere elastische Elemente miteinander verbunden sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halteteil (6) aus zwei gleichen Hälften (21,22) gebildet ist, die untereinander durch Schweißen, Nieten oder dergl. verbunden sind.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen Führungsrohre (24) aufweisen, um zwei gegenüberliegende Schenkel, die jeweils einem anderen Bügel (2) zugeordnet sind, teleskopartig zu verbinden.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen durch gebogene Enden der Schenkel der Bügel gebildet sind, wobei jedes einander gegenüberliegende Paar von Schenkeln (3) zu zwei verschiedenen Bügeln (2) gehört, und jedes der gebogenen Enden mit einem geraden Abschnitt des gegenüberliegenden Schenkels (3) eine Verbindung herstellt.
  10. 10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Einrichtungen (17a) zwischen den Bügeln (2) und der Oberfläche des Reifens (1) vorgesehen sind, um ein Abrutschen der Bügel (2) an dem Reifen (1) zu verhindern.
DE19792929781 1979-07-23 1979-07-23 Start- und fahrhilfeeinrichtung Withdrawn DE2929781A1 (de)

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WO2004082966A1 (en) * 2003-03-17 2004-09-30 Kouichi Sakakibara Slip-preventing device for vehicle tire
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EP2591925A4 (de) * 2010-07-06 2013-12-04 Kouichi Sakakibara Antirutschvorrichtung für reifen

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