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DE292934C - - Google Patents

Info

Publication number
DE292934C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
link
belt
pulled
strap
friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT292934D
Other languages
English (en)
Publication of DE292934C publication Critical patent/DE292934C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/16Fastening stirrups to saddles; Stirrup-leathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den gebräuchlichen verstellbaren Riemen, ζ. B. für Steigbügel, Zaumzeug usw., dient zur Feststellung derselben entweder eine Schnalle, die im Riemen vorgesehene Löcher voraussetzt, 5 oder es sind in einem Riementeile Schlitze vorgesehen, durch welche der andere, entsprechend schmalere Riementeil gezogen werden muß. Zur Erzielung einer größeren Reibung des Riemens an seinen Angriffsstellen wird er auch mehrere Male um seine beiden Endglieder gezogen und schließlich mit seinem freien Ende in einer Klemmschnalle festgelegt. Es sind auch verstellbare Riemen bekannt, die unter Vermeidung von Schnallen lediglich durch Reibung in ihrer jeweils eingestellten Lage festgehalten werden. Der Riemen ist dann an einem mittleren Reibglied befestigt, nacheinander -durch seine beiden Endglieder und schließlich wieder durch das mittlere Reibglied über die Befestigungsstelle des Riemens an diesem hinweggezogen. Alle diese bekannten verstellbaren Riemen haben vpr allem den Nachteil, daß stets ein freies Ende übrigbleibt, das je nach der vorgenommenen Einstellung in größerer oder geringerer Länge frei liegt und das dann besonders versteckt werden muß, was meist nur mit großer Umständlichkeit, wenn überhaupt, möglich ist. Jedenfalls ist das freie Riemenende sehr hinderlich, was sich ganz besonders bei der Verwendung solcher verstellbarer Riemen für Zaumzeug und Steigbügelleder zeigt. Ebenso umständlich ist aber auch die Verstellung des Riemens, da sie sich nur mit beiden Händen durchführen, also z.B. bei der Verwendung für Steigbügel nicht vom Sattel aus bewirken läßt. Es ist zwar bei einstellbaren Seilbefestigungen für Schaukelringe oder Schwungtrapeze bekannt, das freie Ende des Seiles zu vermeiden; das Seil ist jedoch dort teils einfach, teils doppelt und greift nicht an wenigstens einer Stelle über das befestigte Seilende hinweg.
Der verstellbare Riemen nach vorliegender Erfindung besitzt all diese Mängel nicht. Dieser ist mit seinen beiden Enden an zweien der drei zur Verwendung kommenden Glieder befestigt und mit einem zwischen seinen befestigten Enden gelegenen Teil durch das dritte Glied gezogen. Dieser Erfindungsgedanke läßt mehrere Ausführungsformen zu. Der Riemen kann z. B. mit einem Ende an einem Endglied angreifen, durch das Zwischenglied und dasselbe Endglied über seine Befestigungsstelle hinweg und danach durch das andere Endglied gezogen sein und schließlich mit dem freien Ende an der anderen Seite des Zwischengliedes angreifen. Abgesehen davon, daß bei einem derart befestigten und geführten Riemen kein freies Ende übrigbleibt, weil die Verstellung lediglich durch kürzeres oder längeres Übereinandergreifen von zwei oder drei Lagen des Riemens erfolgt, hat er noch den besonderen Vorzug, daß die Verstellung mit nur einer Hand möglich ist, was ganz besonders für Steigbügelleder von großer
Bedeutung ist, denn der Reiter kann die Zügel in der einen Hand behalten und braucht sich nur etwas seitlich herunterzubeugen, um die eine Riemenlage zur Verstellung zu erfassen. Sowie diese Riemenlage freigegeben wird, ist der Riemen sofort wieder festgestellt. .
Die Zeichnung zeigt in Fig. I, 2 und 3 bzw. in Fig. 4 und 5 zwei etwas abweichende Ausführungsbeispiele des verstellbaren Riemens, und zwar ist Fig. I eine perspektivische Ansicht eines Steigbügelleders, welche zeigt, wie man den Riemen erfaßt, um das Leder länger oder kürzer zu machen. Fig. 2 ist eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung. Fig. 4 zeigt in Seitenansicht eine etwas abgeänderte Ausführungsform mit abgebrochenem Steigbügel, und Fig. 5 zeigt das bei dieser Ausführungsform angewendete Reibungsglied in Vorderansicht.
Die Erfindung ist hier für ein Steigbügelleder dargestellt, ist jedoch hierauf nicht beschränkt, sondern kann auch bei Zügelriemen, Strängen, Rückenriemen, Automobilriemen oder wo immer eine schnell verstellbare Riemenverbindung erwünscht ist, angewendet werden.
ι ist der obere Tragring, 2 ein mit Auge 3 versehener Steigbügel und 4 der Reibungsring. Ein flacher Riemen 5 ist durch den Ring 1, das Steigbügelauge 3 und den Reibring 4 gezogen, so daß eine Anzahl Reibungsstellen geschaffen sind. Ein Ende des Riemens 5 ist bei 6 mit dem Reibungsring 4 verbunden, während das andere
, Ende des Riemens an dem Steigbügelauge 3 bei 7 befestigt ist. Der Riemen erstreckt sich von dem Reibungsring 4 mit dem Teil 5a aufwärts, ist durch den Ring 1 gezogen und bei 5* ,abwärts geführt, durch das Steigbügelauge 3 gezogen und bei 5C wieder aufwärts geführt, dann durch den Reibungsring 4 gesteckt und bei 5^ abwärts geführt, wo das Ende an dem Steigbügelauge 3 bei 7 befestigt ist. Zwischen dem Reibungsring 4 und dem Steigbügelauge 3 befinden sich so drei Lagen des Riemens und über dem Reibungsring 4 deren zwei. Die drei Lagen des Riemens werden von einem Halter 8 umfaßt und zusammengehalten. Ein Reibungspunkt ist bei A hergestellt, wo der Riemen durch den Ring I geht, ein zweiter Reibungspunkt bei B, wo der Riemen durch das Steigbügelauge 3 geht, und ein dritter Reibungspunkt bei C, wo der Riemen durch den Reibungsring 4 geht. An der Stelle B liegt der lose Teil des Riemens mit Reibung gegen das dauernd an dem Steigbügeläuge 3 befestigte Riemenende 7 an. Die drei Reibungsstellen erzeugen einen sicheren Verschluß, welcher den Riemen veranlaßt, eine Einstellung ohne Rücksicht auf die Spannung zu halten, der der Riemen unterworfen ist. Es kann jedoch durch Ergreifen des Teiles 5* des Riemens die Länge des Steigbügelleders augenblicklich vergrößert oder vermindert werden, indem man an dem Riementeil 5* aufwärts oder abwärts zieht und dadurch den Reibungsring 4 abwärts oder aufwärts bewegt. Diese Verstellung kann äugenblicklich, während das Steigbügelleder sich unter Spannung befindet, geschehen, und die Einstellung wird sicher festgehalten, nachdem man den Riementeil 5έ wieder losgelassen hat.
In Fig. 4 ist ia der Tragring, 2a der Steigbügel und 3" das Steigbügelauge. Der Reibungsring \a besitzt noch einen mittleren Querarm, über welchen der Riemen hinweggezogen wird. Der Riemen 9 ist bei 10 an dem Reibungsring \a befestigt, bei ga aufwärts geführt, durch den Ring ia gezogen, bei gb abwärts geführt, durch das Steigbügelauge 3" gezogen und bei 9C aufwärts geführt und das Ende bei 11 an dem Ring ia befestigt, wobei der Teil gc durch den Reibungsring 4a geht. Durch Lösen der Spannung des Riemens kann der Ring 4" bewegt werden, um die Länge des Steigbügelleders zu vergrößern oder zu kürzen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verstellbarer Riemen, der durch Endglieder gezogen und in seiner jeweiligen Lage durch ein Zwischenglied gesichert wird, insbesondere für Steigbügel, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Ende am Zwischenglied (4 bzw. 4") angreifende Riemen nacheinander durch beide Endglieder (1, 3 bzw. la, 3a), dann durch das Zwischenglied gezogen und schließlich von diesem zu einem der Endglieder zurückgeführt und an diesem befestigt ist.
2. Verstellbarer Riemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Ende am einen Endglied (3) angreift, darauf durch das Zwischenglied (4) und dasselbe Endglied über seine Befestigung hinweg und durch das andere Endglied (1) gezogen ist und schließlich mit dem freien Ende an der anderen Seite des Zwischengliedes (4) angreift.
3. Verstellbarer Riemen nach Anspruch 1, . dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Ende am einen Endglied (ia) angreifende Riemen erst durch das Zwischenglied (4a), dann durch das andere Endglied (3*) und no durch das erste Endglied (ia) über die Befestigungsstelle des Riemens hinweg gezogen ist und schließlich mit dem freien Ende (9^) ebenfalls am Zwischenglied (4°) angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT292934D Active DE292934C (de)

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