DE2929033C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsanordnung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Herkömmliche Dichtungsanordnungen der gattungsgemäßen Art
lockern sich nach längerer Betriebsdauer und haben großes
axiales Spiel, was dazu führt, daß die Dichtlippen brechen
und Schmieröl austreten kann. Außerdem haben herkömmliche
Dichtungsanordnungen den Nachteil, daß die Walze zum Aus
tausch der Dichtungselemente mittels eines Kranes aufge
hängt werden muß.
Im folgenden wird auf die Fig. 1 bis 4, die einen bekannten
Stand der Technik zeigen, der
Zeichnung eingegangen, um die Nachteile herkömmlicher
Dichtungsanordnungen zu erläutern.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Lagerzapfen
eines typischen Walzgerüstes.
Fig. 2 zeigt eine verbesserte herkömmliche
Dichtungsanordnung, wie sie aus der JP-Gbm 47-40 908 be
kannt ist.
In Fig. 1 ist ein Ende einer Walze 1 dargestellt, auf
deren kegeligen Lagerzapfen eine Laufbüchse 3 mittels
einer Paßfeder 14 drehfest befestigt ist. Mit der Außenseite der
Laufbüchse 3 steht die Innenseite einer Lagerbüchse 6, die
von einem Gehäuse 5 getragen wird, so in Berührung, daß
die Innenseite der Lagerbüchse 6 relativ zur Außenseite
der Laufbüchse 3 gleiten kann. An einem Ende der Lauf
büchse 3 ist mit Hilfe einer Schraube 11 als Anschlag ein
Flansch 7 befestigt. An einem Ende des Gehäuses 5 ist
mittels einer Schraube 9 ein Träger 8 befestigt, auf
dessen Außenseite mit Hilfe einer Schraube 12 eine Ab
deckung 10 befestigt ist. Zwischen der Lagerbüchse 6 und
dem Flansch 7 besteht ein konstruktionsbedingter Spalt 15,
und zwischen dem Flansch 7 und dem Träger 8 besteht ein
weiterer konstruktionsbedingter Spalt 16. Die Hauptelemen
te sind am Lagerzapfen grundsätzlich in vorstehend be
schriebener Weise angeordnet. Im folgenden werden zwei
Ringdichtungen 21 und 22 ausführlicher beschrieben, die am
Lagerzapfen der Walze 1 zwischen der Laufbüchse 3 und der
Walze 1 sitzen.
Fig. 2 zeigt vergrößert die Zapfenkehle mit einer einge
bauten herkömmlichen Dichtungsanordnung in richtiger Ein
baulage. Wie Fig. 2 zeigt, ist am anderen Ende der Lauf
buchse 3 ein Fixierstift 31 befestigt. Der kegelstumpfför
mige Kopf bzw. Abschnitt des Fixierstiftes 31 ist in ein
kegeliges Loch 27, das in der inneren Ringdichtung 21
ausgebildet ist, eingesetzt, damit eine Relativdrehung
zwischen der Laufbüchse 3 und den Ringdichtungen 21 und 22
verhindert wird. Die innere Ringdichtung 21 und die äußere
Ringdichtung 22 sind miteinander verbunden, um eine Rela
tivbewegung zwischen ihnen zu verhindern. Mittels einer
Schraube 34 ist am Gehäuse 5 ein Deckel 4 befestigt. Die
innere Ringdichtung 21 weist eine Dichtlippe 26 auf, und
die äußere Ringdichtung 22 weist eine Dichtlippe 29 auf.
Die beiden Dichtlippen 26 und 29 liegen im mittleren
Bereich einer zylindrischen Innenfläche 32 des Deckels 4
an. Wenn die auf der Lagerbüchse 3 montierte Baugruppe 2
auf dem kegeligen Lagerzapfen der Walze 1 in Axialrichtung
nach außen gezogen wird, um die Ringdichtungen zu erneu
ern, bewegen sich die starr mit der Lagerbüchse 6 ver
bundenen Elemente relativ zur Laufbüchse 3 um die axiale
Länge des Spaltes 15 (siehe Fig. 1) nach rechts (siehe
Fig. 1 und 3), da die Laufbüchse 3 und die Lagerbüchse
6 aufeinander gleiten.
Da die Lagerbüchse 6 und der Deckel 4 zusammengebaut sind,
sind dann die Ringdichtungen 21 und 22 einerseits und der
Deckel 4 andererseits relativ zueinander so angeordnet,
daß die Dichtungslippe 29 der äußeren Ringdichtung 22 zum
einen Ende 33 des zylindrischen Innenfläche 32 des Deckels
4 verschoben ist, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
Der Austausch der Ringdichtungen 21 und 22 wird in dem in
Fig. 3 dargestellten Zustand vorgenommen. Der Grund dafür
liegt darin, daß die Laufbüchse 3 und die Lagerbüchse 6
nicht leicht in die in Fig. 2 dargestellte Stellung
gebracht werden können, da die Lagerbüchse und die Lauf
büchse schwer sind.
Wenn dann, nachdem neue Ringdichtungen 21 und 22 einge
setzt worden sind, die auf der Laufbüchse 3 montierte
Baugruppe 2 wieder mit dem kegeligen Lagerzapfen der Walze
1 zusammengebaut wird und wenn die Feder 14 und die zuge
hörige Nut 13 (siehe Fig. 1) nicht genau miteinander
ausgerichtet sind, stößt die Laufbüchse 3 gegen die Feder
14, so daß die Lagerbüchse 6 und die starr mit ihr ver
bundenen Elemente auf der Laufbüchse 3 um die Länge des
Spalts (siehe Fig. 1) nach vorne gleiten. Dies hat zur
Folge, daß die Ringdichtungen 21 und 22 sowie der Fixier
stift 31 in die in Fig. 4 dargestellte Stellung gebracht
werden. Wenn bei dieser Stellung die Laufbüchse 3 gedreht
wird, um die Feder 14 mit der Nut 13 auszurichten, erfolgt
eine Relativdrehung zwischen der Laufbüchse 3 und der
Baugruppe 2 sowie den Ringdichtungen 21 und 22, so daß der
Fixierstift 31 und das kegelige Loch 27 nicht mehr mit
einander ausgerichtet sind. Wegen des hohen Gewichtes der
Laufbüchse 3 und der Lagerbüchse 6 ist es jedoch sehr
schwierig, gleichzeitig die Feder 14 und die Nut 13 einer
seits sowie den Fixierstift 31 und das kegelige Loch 27
miteinander richtig auszurichten. Da während des Aus
tausches der Ringdichtungen die Walze 1 an einem Kran
hängt, muß der erneute Zusammenbau zudem unter sehr insta
bilen Verhältnissen vorgenommen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtungs
anordnung für einen Lagerzapfen zu schaffen, die einfachen
Ausbau und einfache Erneuerung der Ringdichtungen ermög
licht. Dabei soll es die zu schaffende Dichtungsanordnung
außerdem ermöglichen, die Ringdichtungen einfach und genau
am Einbauort zu fixieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen
den Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Diese Dichtungsanordnung ermöglicht einen einfachen Aus
tausch der kombinierten Ringdichtung auf der Walze; Da
sich der zweite Sicherungsstift durch beide Ringdichtungen
bis in die Laufbüchse erstreckt, sind sowohl die innere
als auch die äußere Ringdichtung ständig in Drehrichtung
relativ zur Laufbüchse ausgerichtet; des weiteren ist es
möglich, zumindest für einen Teil der Ringdichtung zu
verhindern, daß dieser aufgrund von Zentrifugalkräften von
den Dichtflächen abhebt, und ferner Instabilitäten des
Gleitkontaktdruckes der Dichtlippen zu vermeiden. Die
Dichtungsvorrichtung sorgt somit für wirksame und voll
ständige Abdichtung gegenüber Öl aus dem Bereich A (siehe
Fig. 5) und Kühlmittel aus dem Bereich B (siehe Fig. 5).
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen bekannten kegeligen Lager
zapfen;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine herkömmliche
Dichtungsanordnung für den Lagerzapfen
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die herkömmliche
Dichtungsanordnung gemäß Fig. 2, nachdem
sie vom kegeligen Lagerzapfen abgezogen wor
den ist;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die herkömmliche
Dichtungsanordnung während des Aufschiebens
auf den kegeligen Lagerzapfen;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine erfindungsge
mäße Dichtungsanordnung im Einbauzustand
am Lagerzapfen;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch die erfindungsge
mäße Dichtungsanordnung während des Auf
schiebens auf den kegeligen Lagerzapfen; und
Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine weitere Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Dichtungs
anordnung im Einbauzustand am Lagerzapfen.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 5 und 6
eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung
beschrieben. Fig. 5 zeigt diese
in korrekter Einbaulage. In die Außenseite einer
Walze 1 ist eine Nut 13 geschnitten, in die eine an der Innen
seite einer Laufbüchse 3 befestigte Feder 14 eingesetzt ist (siehe
Fig. 1), so daß sich die Laufbüchse 3 mit der Walze 1 dreht und
eine Relativdrehung zwischen der Laufbüchse und der Walze nicht
möglich ist. Auf der Laufbüchse 3 sitzt eine Lagerbüchse 6 in der Weise,
daß sich die Außenseite der Laufbüchse 3 relativ zur Innenseite
der Lagerbüchse 6 drehen kann. Die Außenseite der Lagerbüchse 6 ist
an der Innenseite eines Gehäuses 5 befestigt. Zwischen einem
Ende der Lagerbüchse 6 und einem als Anschlag dienenden Flansch 7 (siehe Fig. 1) ist
ein Spalt 15 ausgebildet, und ein weiterer Spalt 16 ist zwi
schen dem Flansch 7 und einem Halter bzw. Träger 8 ausgebildet. Die Spal
te 15 und 16 sollen eine genaue Einstellung von Ring
dichtungen 51 und 52 ermöglichen. Zwischen dem Gehäuse 5 und
einer Wasserdichtung 67 ist ein Deckel 4 angeord
net, der annähernd T-Profil hat und mittels einer
Schraube 34 am Gehäuse 5 befestigt ist. Die innere
Ringdichtung 51, die aus elastischem Material besteht und unmittelbar neben
der Laufbüchse 3 angeordnet ist, weist einen ersten Körper 55 mit
ungefähr rechtwinkeligem Profil auf, an dem zwei Dichtlippen
56 und 57 angeformt sind, die von den Enden der Außenseite des
Körpers 55 ausgehen. Im ersten Körper 55 ist ein kegeliges
Loch 58 ausgebildet, das in Richtung zur Laufbüchse 3 weiter wird
und einen Fixierstift 66 aufnehmen kann. Das kegelige Loch 58
ist mit einer ringförmigen Verstärkungsplatte 59 an seiner
offenen, erweiterten Seite versehen. Der kegelige Kopf bzw.
Abschnitt des Fixierstiftes 66, der seitlich an der Laufbüchse 3
befestigt ist, ist in das kegelige Loch 58 eingesetzt, damit
eine Relativbewegung in Umfangsrichtung zwischen der inneren
Ringdichtung 51 und der Laufbüchse 3 verhindert wird.
Die äußere Ringdichtung 52, die ebenfalls aus elasti
schem Material besteht, ist auf der der Walze 1 zugewandten
Seite der inneren Ringdichtung 51 unmittelbar neben
dieser angeordnet und weist einen zweiten Körper 60 auf, der
einen im wesentlichen rechtwinkeligen Querschnitt hat. Auf der
Außenseite des zweiten Körpers 60 ist eine Dichtlippe 61 ange
formt, und in Axialrichtung geht vom zweiten Körper 60 in Rich
tung zur Walze 1 ein vorspringender Abschnitt 62 aus, der das
Ende der zylindrischen Innenfläche eines inneren Dichtungsrin
ges 58 abstützt. Vom vorspringenden Abschnitt 62 geht wiederum
in Axialrichtung eine äußere Dichtlippe 63 aus. In die mit der
inneren Ringdichtung 51 in Berührung stehende Seite der
äußeren Ringdichtung 52 ist eine Verbundplatte 64 ein
gebettet. Ein zweiter Fixierstift 65 ist an seinem
einen Ende in den zweiten Körper 60 der äußeren Ring
dichtung 52 eingebettet und verläuft mit seinem anderen Ende
durch die Verbundplatte 64 hindurch in eine Kernbohrung 69,
die im ersten Fixierstift 66 ausgebildet ist. Die Länge des in die
Kernbohrung 69 eingesetzten Abschnittes des zweiten Fixierstiftes
65 ist ausreichend größer als die Summe der axialen Längen der Spalte 15 und 16
(siehe Fig. 1), so daß der zweite Fixierstift 65 während des Ein
baus der Dichtungsanordnung eine Relativdrehung zwischen den
Ringdichtungen 51 und 52 einerseits und der Laufbüchse 3
andererseits verhindert. Bei der Ausführungsform gemäß Fig.
7 sind ringförmige Einsätze 70 und 71 aus Schaumgummi mit un
gefähr dreieckigem Querschnitt zwischen die Dichtlippe 56 der
inneren Ringdichtung 51 und die Außenseite des ersten
Körpers 55 sowie zwischen die Dichtlippe 61 der äußeren
Ringdichtung 52 und den zweiten Körper 60 eingesetzt. Die
se ringförmigen Einsätze 70 und 71 drücken die Dichtlippen 56
und 61 radial elastisch nach außen und können durch elasti
sche Gummielemente oder hohle Ringe oder Blattfedern aus ela
stischem Material ersetzt sein.
Die vorteilhaften Wirkungen der beschriebenen Dichtungsanordnung zeigen sich beim
Aufschieben der Baugruppe 2 auf den kegeligen Lagerzapfen der
Walze 1. Wenn die Nut 13 und die Feder 14 nicht
miteinander ausgerichtet sind, während die Baugruppe 2 auf der Laufbüchse
3 auf den kugeligen Lagerzapfen der Walze 1 geschoben wird,
stößt die an der Laufbüchse 3 befestigte Feder 14 gegen die Walze
1, so daß die Laufbüchse 3 nicht weiter vorgeschoben werden kann
und nur diejenigen Teile, die fest mit der Lagerbüchse 6 verbunden
sind, weiter vorgeschoben werden, und zwar um die axiale Länge der
Spalte 15 und 16 in Fig. 1. Dies hat zur Folge, daß sich die
Ringdichtungen 51 und 52 von
der Laufbüchse 3 entfernen, so daß sich der erste Fixierstift 66 aus dem
kegeligen Loch 58 der inneren Ringdichtung 51 löst.
Da jedoch zu diesem Zeitpunkt der von der äußeren Ring
dichtung 52 vorstehende zweite Fixierstift 65 in den ersten Fixierstift
66 eingesetzt bleibt, kann keine Relativdrehung zwischen den
Ringdichtungen 51 und 52 einerseits sowie der Laufbüchse 3
andererseits erfolgen. Wenn dann die Laufbüchse 3 gedreht wird, um
die Feder 14 mit der Nut 13 auszurichten (siehe Fig. 1), dre
hen sich demzufolge die Ringdichtungen 51 und 52 zu
sammen mit der Laufbüchse 3, so daß kein Schlupf zwischen den
Ringdichtungen 51 und 52 und der Laufbüchse 3 in Umfangsrich
tung auftritt. Daher kann dann der erste Fixierstift 66 auf einfache
Weise in das kegelige Loch 58 so eingeführt werden, wie dies
in Fig. 5 gezeigt ist.
Der zweite Fixierstift 65 erleichtert nicht nur den Einbau der
Ringdichtungen 51 und 52, sondern sichert diese
auch am Einbauort und verhindert, daß sie
durch Zentrifugalkräfte von den Dicht
flächen abgehoben werden. Ferner ist es mittels der ringför
migen Einsätze 70 und 71, die in der in Fig. 7 darge
stellten Weise angeordnet sind, möglich zu verhindern,
daß der Kontaktdruck der an der zylindrischen Innenfläche
32 des Deckels 4 anliegenden Dichtlippen 56 und 61 sinkt.
Claims (3)
1. Dichtungsanordnung für einen Lagerzapfen einer Walze
(1), mit einer Laufbüchse (3), die auf der Außenseite
des Lagerzapfens angebracht ist, einer Lagerbüchse (6),
in der die Laufbüchse drehbar gelagert ist, einem mit
der Außenseite der Lagerbüchse (6) verbundenen Gehäuse
(5) zur Abstützung der Walze (1), einer kombinierten
Ringdichtung (51, 52) aus einer inneren Ringdichtung
(51) und einer äußeren Ringdichtung (52), die beide
keine Relativdrehung gegeneinander ausführen und auf
der Außenseite des Lagerzapfens sitzen, einem Deckel
(4), der am Gehäuse (5) befestigt ist und auf einer zylin
drischen Innenfläche (32) Dichtlippen (56, 57, 61) der
kombinierten Ringdichtung (51, 52) gleitend aufnimmt,
und einem ersten Fixierstift (66), der von einem Ende
der Laufbüchse (3) in Richtung zur inneren Ringdichtung
(51) vorsteht und mit dem vorstehenden Ende in ein in
der inneren Ringdichtung (51) ausgebildetes Loch (58)
hineingeschoben ist und eine Drehung zwischen innerer
Ringdichtung (51) und Laufbüchse (3) verhindert, ge
kennzeichnet durch einen zweiten Fixierstift
(65), der mit einem Ende an der äußeren Ringdichtung
(52) befestigt ist und mit dem anderen Ende in eine Kern
bohrung (69) des ersten Fixierstiftes (66) verschiebbar
hineinragt, und daß die axiale Länge des zweiten, in
den ersten Fixierstift (66) verschiebbar hineinragenden
Fixierstiftes (65) größer als das maximal mögliche axiale
Spiel zwischen der Laufbüchse (3) und der Lagerbüchse
(6) ist, das beim gesamten oder teilweisen Austausch
der kombinierten Ringdichtung (51, 52) auftritt.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Dichtlippe
(56) und einer Außenseite eines Körpers (55) der inneren
Ringdichtung (51) sowie zwischen der Dichtlippe (61)
und einer Außenseite eines Körpers (60) der äußeren Ring
dichtung (52) elastische, ringförmige Einsätze (70, 71)
angeordnet sind.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Loch (58) in
der inneren Ringdichtung (51) eine Verstärkungsplatte
(59) aufweist, in welche der erste Fixierstift (66) hinein
ragt.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US5478090A (en) * | 1993-06-16 | 1995-12-26 | Morgan Construction Company | Interlocked seal and sleeve for rolling mill oil film bearing |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244095B (de) * | 1958-07-24 | 1967-07-13 | Morgan Construction Co | Dichtungsanordnung fuer Walzenlager in Walzgeruesten |
-
1979
- 1979-07-18 DE DE19792929033 patent/DE2929033A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2929033A1 (de) | 1980-01-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |