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DE2929008A1 - Verfahren zur herstellung von lobulaeren einsatzstuecken mit innen- und aussengewinde - Google Patents

Verfahren zur herstellung von lobulaeren einsatzstuecken mit innen- und aussengewinde

Info

Publication number
DE2929008A1
DE2929008A1 DE19792929008 DE2929008A DE2929008A1 DE 2929008 A1 DE2929008 A1 DE 2929008A1 DE 19792929008 DE19792929008 DE 19792929008 DE 2929008 A DE2929008 A DE 2929008A DE 2929008 A1 DE2929008 A1 DE 2929008A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lobular
rod
bevels
thread
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792929008
Other languages
English (en)
Inventor
Robert W Bosse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Groov Pin Corp
Original Assignee
Groov Pin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Groov Pin Corp filed Critical Groov Pin Corp
Priority to DE19792929008 priority Critical patent/DE2929008A1/de
Publication of DE2929008A1 publication Critical patent/DE2929008A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P13/00Making metal objects by operations essentially involving machining but not covered by a single other subclass
    • B23P13/02Making metal objects by operations essentially involving machining but not covered by a single other subclass in which only the machining operations are important

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Bez.: Verfahren zur Herstellung von lobulären Einsatzstücken
  • mit Innen- und Außengewinde Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur wirtschaftlichen K.rstellung von lobularen Einsatzstücken mit vorzugsweise selbstschneidenke Innen- und Außengewinde und zeichnet sich besonders aus durch eine neuartige Anwendung eines Walzenformepperates in einer Ausführung mit zwei zylindrischen angetriebenen Gwindeschn id; backen kombiniert mit einem gestreckten handelsüblichen Material mit lobulörem Sonderprofil, worauf eine Vielzahl von Inkrementen mit Außengewinde erzeugt werden soll, die in Längsrichtung voneinander im Abstand angeordnet sind und anschließend gebohrt, eingeschnitten und vom Ausgangsmaterial getrennt werden können.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Formgebung von Einsatzgliedern, insbesondere mit solchen ohne KopfstUck, die innen und außen Go winde aufweisen, wobei diese Einsatzglieder kein zylindrisches, sondern ein lobuläres Profil aufweisen.
  • Für das Verständnis der vorliegenden Erfindung ist es hilfreich zu beachten, daß die Montage eines Einsatzglieds mit selbstschneiendes Gewinde die Aufbringung eines beträchtlichen Antriebsdr hmoments erfordert. Auf dem Gebiet der selbstschneidenden Schrauben ist es bekannt, anstelle des üblichen zylindrischen Materials solches mit einem lobulären Querschnitt (wobei Abschnitte, die weiter von der Längsachse entfernt sind, durch solche, die der Längsachse naher sind, getrennt werden) zu verwenden.
  • Solche Einsätze vermitteln nach der Montage am Arbeitsstück eine Haltekraft, die fast derjenigen eines zylindrischen Einsatzes gleichkommt, jedoch mit wesentlich niedrigerem Drehmoment, vermindertem Späneanfall usw. erzielbar ist.
  • Beispielsweise wird in der US-PS 3,195,156 eine selbstschneidende Gevindevorrichtung lobulären Querschnitts beschrieben, die einen Antriebskopf zur Betätigung durch einen Schraubenzieher, eine Spannvorrichtung o. dgl. besitzt, um damit das nötige Drehmoment zu übertragen. Die vorgenannte US-PS beschreibt Verfahren zur Herstellung von Außengewinde auf einem lobulär geformten Ausgangsmaterial, wobei der Schaftteil des Ausgangsmaterials zwischen einem Paar flocher oder gebogener Gewindeschneidbacken eingefügt wird, die zu gleicher Zeit ein Außengewinde auf die ganze Lange des Ausgangsstücks aufbringen.
  • Das bekannte Verfahren setzt voraus, daß das Ausgangsstück einen Kopf besitzt, dessen verborgene Oberfläche als Führung dienen muB, um das Stück während des Gewindeschneidens in seiner Lage zu halten. Das Ergebnis ist, daß dieses Verfahren zwar nützlich zur Herstellung von selbstgewindeschneidenden Teilen mit Kopfstück, wie Schrauben u. dgl.,ist, jedoch unpraktisch für die Herstellung von selbstgewindeschneidenden teilen ohne Kopf, wie beispielsweise EinsatzatUcke, ist.
  • Es ist natürlich möglich, ein am Kopf festgehaltenes Stück, das nach dem vorgenannten Verfahren hergestellt wurde, zu benutzen und später den Kopf abzutrennen, ein inneres Loch zu bohren und dieses mit Gewinde zu versehen, um daraus einen Einsatz herzustellen. Es ist aber offensichtlich, daß durch ein solches Vorgehen Material verschwendet wird und, was noch bedeutender ist, daß ein solches Verfahren die Notwendigkeit mit sich bringt, die an den einzelnen Werkstücken folgenden Arbeitsgänge auszusetzen, was die Handhabung entsprechend erschwert. Die folge ist, daß die komplizierten und aufwendigen Arbeitsgänge bei der Herstellung lobulärer Einsatzstücke gemäß den bisher bekannten Methoden dazu geführt haben, daß die im Handel verfvgbaren Einsatzstücke fast ausschließlich zylindrisch ausgeführt sind, da solche Einsätze leicht unter Anwendung üblicher Verfahren hergestellt werden können.
  • Es ist daher, trotz der bekannten Vorzüge derlobulären Ausbildung und trotz der Verfugbarkeit verschiedener entsprechender Ausführungen mit Kopfstück, praktisch nicht möglich, lobuläre Einsdtze ohne Kopfstück im Handel zu erhalten.
  • Die vorliegende Erfindung kann daher zusammenfassend als ein Verfahren zur wirtschaftlichen Herstellung selbstgewindeschneidender lobulärer Einsätze ohne Kopfstück bezeichnet werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht kurz beschrieben in der Formung einer gestreckten Stange oder eines gestreckten Stabs in eine gewünschte Gestalt lobulären Querschnitts, wobei auf der so geformten Stange eine Vielzahl von über die Länge voneinander entfernten abgerundeten oder abgeschrägten Abschnitten entsteht, und zwar durch rundlaufende oder schraubenförmige Bewegung der Stange, wobei diese Bewegung die Seitenflächen der Stange zur FUhrung benutzt, um lobuldre Abrundungen zu erzeugen, welche sanfte Fortsetzungen des äußeren lobularen Profils bilden, und die so geformte abgeschrägte Stange fortlaufend durch eine Ubliche Zweibackenwalzmaschine weiterbewegt, so daß die Stange bei der Vorwärtsbewegung einen schraubenförmigen Weg nimmt, wobei sie auf die Peripherieteile der Stange und auf die angrenzenden abgeschrägten Abschnitte ein Gewinde erhält.
  • Die so hergestellte gestreckte Stange mit Außengewinde kann auf herkömmliche Weise mit Hilfe einer Fassondrehbank weiterbearbeitet werden, welche Inkremente der Stange bohrt, die gebohrten Inkremente mit Gewinde versieht und danach die Inkremente mit Gewindebohrung von der Stange abtrennt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren macht es erstmals möglich, auf wirtschaftliche Art Einsatzstbcke ohne Kopf mit lobulören äußeren Schneideflächen herzustellen, wobei die Gestaltung der Einsötze nur ein Minimum an Abfall erzeugt und keine anderen Maschinen als die üblichen Walzenform- und Gewindeschneidmaschinen benötigt.
  • Zusätzlich ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren erstmals, dß die äußeren lobulären Flachen der Einsatze bearbeitet werden, wshrend das Material, aus dem die Einsätze herzustellen sind, noch ganz ist, so daß die üblichen Bohr- und Gewindeschneidvorgönge am ganzen Stück ausgeführt werden können und die einzelnen Einsätze erst abgetrennt werden, wenn sie fertig sind, wodurch die Herstellung gleichfalls wesentlich vereinfacht wird.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Ver fahrens der vorbeschriebenen Art, nach dem eine betröchtliche Länge eines Materials auf einer äußeren Fläche in die gewunschte lobuläre Form gebracht und mit Außengewinde versehen werden kanne so daß die inneren Bohr- und Gewindeschneidvorgönge nacheinander ausgeführt werden können, nachdem die äußere Fläche fertig ist, wo bei die einzelnen Inkremente nicht vom Ganzen getrennt werden, b vor das Bohren und Gewindeschneiden durchgeführt sind.
  • Um die Ergebnisse des erfindungsgemäßen Verfahrens und sein. Vorzüge, die damit erzielbar sind, zu verdeutlichen, wird auf das in der Zeichnung dargestellt. Ausführungsbeispiel verwiesen. Darin zeigen: Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht bzw. einen Querschnitt eines handelsüblichen Materials nach dem ersten Arbeitsgang; Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht bzw. einen Querschnitt nach dem zweiten Arbeitsgang; Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht bzw. einen Querschnitt des Materials nach Fertigstellung des Außengewind.s; Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht bzw. eine Stirnansicht des fertigen Einsotzstücks; Fig. 9 bis 12 schematische Darstellungen und Ansichten des Ausgangsmaterials im Vorgang des Abschrögens und der Aufbringung des Außengewindes sowie fortschreitend die Folge der Positionen, welche das Material im Laufe der Herstellung innimmt, Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine Länge des Ausgangsmaterials 10, das, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, auf irgendeine beliebige Weise, beispielsweise durch Ziehen, ein lobulöres Profil erhalten hat.
  • Die besondere form des Querschnitts ist entscheidend fUr den Erfolg zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und erfordert eine Anzahl von Loben, die größer als 1, aber ungerade ist, wie z. B. 3, 5, 7, 9 usw. Außerdem muß die Breite des geformten Ausgangsmaterials, gemessen zwischen zwei parallelen Ebenen, die an gegenüberliegenden Flächen anliegen, konstant sein, So muß die Breite, dargestellt durch eine Linie Zwischen den gegenüberliegenden Flächen P, P der durch eine Linie W' zwischen zwei beliebigen anderen Flächen P', P' gleichen, welche gegenüberliegende Flachen des Materials berühren (Fig. 2). Wenn das Ausgangsmaterial so geformt ist, ist es möglich, dieses für die weiter beschriebenen Formgebungsschritte zu bearbeiten einschließlich der Bildung von lobulären Abrundungen oder Abschrägungen an Stellen, die in der Länge einen gewissen Abstand haben, wobei sich Gewindegänge auf den äußeren Flächen des Materials mit Hilfe einer im wesentlichen normalen spitzenlosen Zweibackenwalzmaschine mit einem Paar angetriebener Schneidbacken anbringen lassen.
  • Soweit bekannt wurden Walzmaschinen der erwähnten Art und wie sie später noch eingehender beschrieben werden spitzenlos niemals anders als fUr Rundmaterial eingesetzt. Ganz unerwartet wurde gefunden, daß eine Walze, wie beschrieben, bei Benutzung in Verbindung mit lobulärem Material in der Lage ist, Schrägen und Gewindegänge zu formen, wobei eine ganze Länge des Ausgangsmaterials in einem Walzvorgang mit Abschrägungen und Außengewinde versehen werden kann, wobei die Abschrägungen und das Gewinde das lobuläre Profil des Ausgangsmaterials beibehalten.
  • Im einzelnen wurde gefunden, daß Walzen mit zwei zylindrischen angetriebenen Schneidbacken mit festem Abstand sich in die Peripherieflächen von lobulärem Material der bereits beschriebenen Art einarbeiten und dieses zwischen den Walzenbackenflächen in einer Schraubenlinie vorwärtsbewegen können, wobei sich die Schraubenlinie durch das Ineinandergreifen von Schneidbackenflächen und Abschnitten der Peripherieflächen des Ausgangsmaterials ergibt und wobei die Abschrägungen und die Außenflächen des Ausgangsmaterials in gesonderten und getrennten Walzvorgängen bearbeitet werden und das Gewinde und die Abschrägungen das lobuläre Profil beibehalten.
  • Wenn im Gegensatz dazu die Achse des Ausgangsmaterials während des Arbeitsfortschritts auf einer festen Linie gehalten würde, wie es bei Walzenaggregaten, die zylindrisches Material bearbeiten, der Fall ist, würde das Material deformiert und weitgehend auf ein zylindrisches Profil zurückgeführt werden und der Vorteil eines lobulären im Gegensatz zum zylindrischen Einsatzes wUrde im wesentlichen verloren sein.
  • Es ist wichtig, nochmals zu betonen, daß die Vorteile, ein gestrecktes Ausgangsmaterial so zu bearbeiten, daß Abschrägungen und Außengewinde entstehen, nur erzielt werden können, wenn das Ausgangsmaterial ein lobuläres Profil hat, wie hier beschrieben, d. h.
  • eine konstante Breite wo immer gemessen.
  • Als erster Schritt bei der Herstellung wird eine Länge eines Standardmaterials, vorzugsweise rundes Material, beispielsweise durch Ziehen bearbeitet, um das beschriebene lobuläre Profil zu erhalten (Fig. 1 u. 2). Dieses lobuläre Material wird dann weiter so bearbeitet, daß eine Reihe von in Abständen angeordneten Abrundungen oder Abschrägungen 11 entsteht, welche, wie in Fig. 4 zu ersehen ist, eine genaue Nachbildung des lobulären Profils des Ausgangsmaterials darstellen.
  • Die Abrundungen oder Abschrägungen 11 werden dadurch hergestellt, daß das Ausgangsmaterial 10 durch ein sich gegenuberstehendes Walzenpaar einer Ublichen zylindrischen Zweibackenwalzmaschine geführt wird.
  • Ein Beispiel für eine passende Walzmaschine ohne Beschränkung auf diese ist die Walzmaschine der Kinefac Corp., Worcester, Massachusettes, mit der eingetragenen Markenbezeichnung MC-5-F. Die Walzenformeinrichtung und die Schneidbacken dieser Walzmaschine sind im Katalog der Herstellerin genau beschrieben.
  • Kurz beschrieben besteht die Walzeinrichtung zur Formung der Abschrägungen 11 aus einem Paar zylindrischer Walzen, die in der gleichen Richtung angetrieben werden. Die besondere Anordnung der Ausrichtung der Walzen kann von Fall zu Fall verändert werden. Um beispielsweise die Abschrägung gemäß Fig. 4 herzustellen, können die Walzen in einer fortlaufend konvergierenden Ausrichtung angeordnet werden, wobei die Achsen in der gleichen Ebene liegen. Mit der erwähnten Walzentype kann auf der Oberflache der Walzen ein schneckenförmiger erhabener Randwulst geformt werden. An dem Punkt, an dem die Walzen am nächsten herangekommen sind, halten sie mit ihren stärkeren Abschnitten einen Abstand, welcher der Breite W des lobulären Grundmaterials entspricht.
  • Die Abschrägung an der äußeren Fldche des Grundmaterials wird durch eine erhabene Randwulstform geschaffen, die an der äußersten Fläche der Walzenbacken und über diese hinaus angeordnet ist, wobei der Abstand der erhabenen Randwulstabschnitte am Punkt der größten Annäherung der Schneidbacken der Abmessung 12 entspricht (siehe Linie in Fig. 4). Da die Walzeinrichtung zur Formung der Abschrägungen oder Abrundungen 11 und ;ur Bildung des Außengewindes 13 im wesentlichen auf dem gleichen Prinzip beruht, wird eine Beschreibung des Arbeitsgangs zur Gestaltung der Abschrägung genU-gen, um auch den Vorgang der Gewindebildung zu verstehen, welcher in einem Zweizylinderwalzwerk, welches im wesentlichen das gleiche ist, ausgeführt wird. In diesem Falle ist dann ''e e Oberfläche der zylindrischen Walzenschneidbacken so geformt, daß sie auf das Grundmaterial Gewindegänge statt Abschrägungen und Abrundungen aufbringen.
  • Bei näherer Betrachtung der Fig. 9 bis 12 erkennt man ein Paar zylindrischer Walzenbacken 15, 16, die wie üblich in Längsrichtung gestreckt und ausgerichtet sind und deren Drehachsen 17, 18 gegeneinander gestellt ausgerichtet sind. Die Schneidbacken werden in Richtung der Pfeile 19, 20 angetrieben. Jede der gezeigten Figuren stellt jeweils die Position der Teile nach einer Drehbewegung von 900 des Grundmaterials dar, so daß also eine komplette Umdrehung dargestellt ist.
  • Das Grundmaterial 10 wird zur Führung auf einem Rollenklotz oder einer Walze 21 gelagert. Die Darstellungen in den Fig. 9 bis 12 zeigen die Apparatur am Punkt der größten Annäherung der Schneidbacken 15, 16.
  • Es ist ersichtlich, daß die Tragfläche 21 so ausgerichtet ist, daß eine Linie zwischen den Achsen 17, 18 der Backen in einem senkrechten Abstand von der tragfläche angeordnet ist, der größer als die halbe Breite, aber kleiner als die ganze Breite des Grundmaterials ist.
  • Bei einem Vergleich der Fig. 9 bis 12 ist zu erkennen, daß die Treibwalzen bei Herausarbeitung der Abschrägungen eine Drehung des Grundmaterials in Pfeilrichtung 22 herbeiführen, welche einen Punkt auf der Mittelachse A in eine schneckenförmige Bewegung bringen. Der Weg der Achse A kann leicht mittels der den Fortschritt zeigenden Fig. 9, 10, 11 und 12 verfolgt werden.
  • Gemäß Fig. 9 liegt die Achse A auf einer Linie mit der Mittellinie 23, die auf der Mitte zwischen den Drehachsen der Backen 15, 16 am Punkt der größten Annäherung angeordnet ist.
  • Eine Drehung des Grundstocks zur Position gemäß Fig. 10 wird die Mittelachse A des lobulären Stangenmaterials so bewegt haben, daß sie auf die rechte Seite der Mittellinie 23 und etwas nach oben versetzt ist.
  • Eine Weiterdrehung zur Position gemäß Fig. 11 wird die Mittelachse A so bewegt haben, daß sie wieder auf der Mittellinie 23 liegt, jedoch in einer höheren Position als der bei Beginn gemäß Fig. 9, und zwar um eine Höhe, die der Differenz zwischen dem Abstand 24, der die Entfernung eines flachen Zubehörteils der Lobe darstellt,und dem Abstand 25, der für die Entfernung eines Scheitels der Lobe von der Mittelachse A des Grundmaterials steht.
  • Fig. 12 zeigt das Ausgangsmaterial um einen weiteren Sektor von 900 weiterbewegt, wobei die Achse A links von der Mittellinie 23 erschcint,und es versteht sich von selbst, daß eine weitere Drehung um 900 das Grundmaterial zurück zur Ausgangsposition gemäß Fig. 9 bringen wird.
  • Es ist zu beobachten, daß die Kerbung L des Außenmaterials (welche die Abschrägung oder die Basis des Gewindes darstellt), dargestellt durch die gestrichelte Linie in den Fig. 9 bis 12, eine genaue Wiedergabe, wenn auch auf geringerem Durchmesser, des Lbenprofils oder des Musters des Grundmaterials liefert. Das Nachvollziehen des Profils auf der Materialregion L liefert eine so genaue Wiedergabe, weil die zylindrischen Schneidbacken im Formvorgang die schneckenartige Bewegung des Grundmaterials bewirkt haben, wobei diese Schneckenlinie den Differenzen zwischen den "Tälern" und "Höhen" an der Peripherie des lobulären Profils entspricht.
  • Es ist zu erkennen, daß der Schneckenweg im Querschnitt nicht genau rund ist.
  • An dieser Stelle sollte bemerkt werden, daß die Formung von Gewindegängen oder Abschrägungen, wie sie Ublicherweise auf zylindrischem Standardmaterial mit einer Zweibackenzylinderwalzenformmaschine ausgeführt wird, auch auf eine Reihe andersartiger aber bekannter Methoden vor sich gehen kann, und zwar unter Benutzung bekannter Walzenbackenprofile und Ausrichtungen. Z. B. können anstelle der oben beschriebenen Schneidbackenformgebung (gegeneinander gestellte zylindrische Schneidbacken mit schneckenförmigen Randwulsten) die Schneidbacken abgeschrägte Achsen haben, in welchem Falle das Oberflächenmuster auf den Schneidbacken eine Reihe von Spiralen mit fortlaufend wachsendem Durchmesser zeigen kann.
  • Da es in der Zweizylinderwalzenformtechnik eine große Zahl von verfugbaren und bekannten zylindrischen Schneidbackenausführungen gibt, von denen jede für das Walzen formen von lobulären Stangenmaterial umgerüstet werden könnte, braucht hier gar nicht erst versucht zu werden, im einzelnen die passenden Schneidbackenanordnungen zu beschreiben, Allen brauchbaren Ausführungen gemeinsam ist jedoch der Gebrauch von einem Paar zylindrischen Walzenformschneidbacken und eine Tragfläche, die das zu formende Stangenmaterial in einem angemessenen Abstand von den Schneidbacken aufnimmt, um das gewünschte Muster auf die Oberflache des lobulären Materials aufzuwalzen.
  • Wie bereits ausgeführt, ist das Ergebnis des ersten Walzvorgangs die Aufbringung von lobulären Abschrägungen 11, wie in den Fig.
  • 3 und 4 dargestellt. Nach Formung der Abschrägungen 11 wird das Material wieder durch einen Walzformapparat geführt, wie schematisch in den Fig. 9 bis 12 dargestellt ist, in welchem das Muster auf den zylindrischen Walzbacken so beschaffen ist, daß es auf der Außenfläche eine Gewinde form hervorbringt, die, wie in Fig. 8 zu ersehen, selbst lobulär ist.
  • Aus den Fig. 5 und 7 ist zu erkennen, daß die Tiefe, bis zu der die Gewindegänge 13 eingeschnitten sind, ausreichend sein sollte, um mindestens zum Teil,am besten ganq in die Abschrägungen 11 hineinzureichen, wobei die Abschrägungen 11 eine Leitfläche bilden können, welche die Erzeugung von Gewindegängen in dem Werkstück, das den Einsatz aufnimmt, erleichtert.
  • Das mit Gewinde und Abschrägungen versehene Stangenmaterial, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, wird anschließend in üblichen Fassondrehbänken bearbeitet, die nacheinander Axialbohrungen 27 herstellen, diese mit Gewinde versehen und die mit Außen- und Innengewinde ausgestatteten Inkremente durch quer geführte Schnitte im Abschnitt 28 zwischen den Abschrägungen abtrennen.
  • Fig. 7 zeigt den fertigen Einsatz.
  • Es versteht sich, daß die verschiedenen Formvorgänge zur Herstellung des Einsatzes ausgeführt werden dürfen, während das Material noch verhältnismäßig weich ist, und daß die Einsätze hinterher,dem endgültigen Verwendungszweck entsprechend, gehärtet werden können.
  • Aus dem Vorstehendem ist zu erkennen, daß das erfindungsgemäße Verfahren eine Möglichkeit schafft, die gesamte äußere Oberfläche einer ausgedehnten Länge von Grundmaterial in die zur Herstellung eines lobulären Einsatzes erforderliche Form zu bringen. Der Herstellungsvorgang geschieht mit üblichen Walzformmaschinen,und der Arbeitsschritt oder Arbeitsvorgang des Formens mit der Walze erfordert kein Kopfstück zur Führung des Materials während der Formgebung. Dadurch daß die erforderlichen äußeren Formungen der lobulären Einsätze an der ganzen Materials tange hergestellt werden, ist es möglich, anschließend weitere Arbeitsgänge, wie Bohren und Schneiden von Innengewinde, mit bereits bekannten Arbeitsmethoden durchzuführen, ohne daß kleine vorgeformte Teile, wie es bisher nötig war, eingesetzt und ausgerichtet werden mUssen, so daß die Herstellung wesentlich wirtschaftlicher vor sich geht.
  • Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren unter Bezugnahme auf die Herstellung von Einsätzen beschrieben wurde, welche mit einem Außengewindeteil zur Aufnahme in ein Werkstück mit einem Innengewindeteil versehen sind, versteht es sich, daß das Verfahren auch anwendbar ist für die Herstellung anderer Vorrichtungen mit äußerem Gewinde und ohne Kopfstück, wie Stehbolzen, Stellschrauben u. dgl.
  • Daher ist der Ausdruck "Einsatz", da wo es der Zusammenhang zuläßt, so zu verstehen, daß er auch solche anderen Vorrichtungen mit einschließt.
  • Es versteht sich, daß zahlreiche Variationen des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich sind1 ohne daß dabei von der Grundidee der Erfindung abgewichen wird.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Patentansprüche: S Verfahren zur Herstellung von lobulären EinsatzstUcken mit Innen- und Außengewinde durch Verformung einer Länge metallischen Standardmaterials in ein Material mit einem gleichmäßigen lobulären Profilquerschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß - eine ungerade Anzahl gewölbter Loben mit einem gleichmäßigen Außenumfang aus dem Material herausgearbeitet wird, wobei die Breite des Materials im wesentlichen konstant bleibt, - eine Vielzahl von am Umfang eingeschnittenen lobulären Abschrägungsabschnitten mit Abständen über die Länge des Materials hergestellt wird, wobei diese Abschrägungsabschnitte senkrecht zur Längsachse des Materials angeordnet sind und Fortsetzungen des Materialprofils bilden, - eine fortlaufende Vorwärtsbewegung des Materials zwischen einem Paar angetriebener zylindrischer Gewindeschneidbacken erzeugt wird, wobei die Peripherien der Gewindeschneidbacken am Punkte ihrer größten Annäherung einen Abstand aufweisen, der kleiner als die Breite des Materials ist, und wobei jede dieser Schneidbacken sich in jeweils eine andere der Loben einarbeitet, während das Material auf einer Fläche getragen wird, deren Abstand von einer Linie, die zwischen den Peripherien der Schneidbacken am Punkt ihrer größten Annäherung liegt, größer ist als die halbe, aber kleiner als die ganze Breite des Materials, so daß das Material in einer Schraubenbewegung vorwärtsgeführt wird und Gewindegänge außen auf die Loben und auf die abgeschrägten Abschnitte geschnitten werden, ohne daß das Profil des Materials an den Scheiteln der Gewindegönge verformt wird, - fortlaufende Inkremente in dem mit Gewinde versehenen Material entlang einer Linie gebohrt werden, die mit der Achse des Materials übereinstimmt, wobei die Inkremente mit dem Material eine Einheit bilden, - anschließend in die in das Material gebohrten Inkremente Gewinde geschnitten wird, so daß ein Innengewinde entsteht, und - schließlich Stücke vom Material durch Schnitte quer durch das Material hindurch abgetrennt werden, wobei die Schnitte jeweils entlang einer Linie geführt sind, die den Abschrägungen benachbart ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrögungsabschnitte dadurch gebildet werden, daß das Material mit Hilfe einer Walzenformeinrichtung, die zwei zylindrische Walzenbacken aufweist und auf dem Material in zwei lobulore Flächen hineinarb itet, in einer Kreisbahn bewegt wird.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines lobulären Einsatzes mit Außengewinde durch Verformung einer Länge metallischen Standardmaterials in ein Material mit einem gleichmäßigen lobulären Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß - eine ungerade Anzahl von mehr als einer gewölbten Lobe aus dem Material herausgearbeitet wird und alle Loben untereinander im Umfang und im Radius gleich ausgebildet sind, wobei die Breite des Materials,gemessen zwischen parallelen Ebenen, welche die sich gegenüberliegenden Ober flachen des Materials berühren, im wesentlichen konstant ist, - das Material zwischen einem angetriebenen Paar von zylindrischen Gewindeschneidbacken vorwärtsbewegt wird, deren Peripherien am Punkt ihrer größten Annäherung einen Abstand zueinander aufweisen, der geringer ist als die Breite des Materials, wobei jede der Schneidbacken eine andere Lobe bearbeitet und das Material auf einer Flache getragen wird, deren Abstand von einer Linie zwischen den Peripherien der Schneidbocken am Punkt der größten Annäherung größer als die Hälfte, aber kleiner als die Gesamtbreite des Materials ist, so daß das Material laufend in einer Schneckenlinie vorwörtsbewegt wird und dabei Außengewinde auf die Loben geschnitten wird, ohne daß das Profil des Materials an den Scheiteln der Gewindegänge verformt wird, - fortlaufende Inkremente in dem mit Außengewinde versehenen Material entlang einer Linie gebohrt werden, die mit der Achse des Materials Ubereinstimmt, wobei die erwahnten Inkremente mit dem Material ein Ganzes bilden, Abschrugungen in unterteilten Abständen auf dem Material gebildet werden und anschließend StUcke von dem außen mit Gewinde versehenen und innen gebohrten Material durch Schnitte abgetrennt werden, welche quer durch das Material jeweils entlang einer Linie hindurchgeführt werden, die den Abschrägungen benachbart ist.
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