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DE2928952C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2928952C2
DE2928952C2 DE2928952A DE2928952A DE2928952C2 DE 2928952 C2 DE2928952 C2 DE 2928952C2 DE 2928952 A DE2928952 A DE 2928952A DE 2928952 A DE2928952 A DE 2928952A DE 2928952 C2 DE2928952 C2 DE 2928952C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buttonhole
stitches
sewing
width
pattern
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE2928952A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2928952A1 (de
Inventor
Stephen A. Elizabeth N.J. Us Garron
Charles R. Lake Valhalla Montville N.J. Us Odermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Retail Holding NV
Original Assignee
Singer Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE2928952A1 publication Critical patent/DE2928952A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2928952C2 publication Critical patent/DE2928952C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/12Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Arbeitsverfahren zur Herstellung eines Knopflochmusters vermittels einer Zick-Zack-Nähmaschine.
Bei bekannten Knopflochmustern sehen die beiden Raupen stark unterschiedlich zueinander aus, was darauf zurückzuführen ist, daß die beiden Raupen durch unterschiedliche Arbeitsweisen hergestellt werden. Werden die Stiche der einen Raupe in einer ersten Richtung in bezug auf die Längserstreckung des Knopflochmusters genäht, so werden die Stiche der anderen Raupe in entgegengesetzter Richtung ausgeführt, was zu dem unerwünschten Aussehen des Knopflochmusters führt.
Es besteht die Möglichkeit, bei der Herstellung eines Knopflochmusters zwischen dem Nähen der ersten Raupe und dem der zweiten Raupe das Arbeitsstück um 180° zu drehen, was jedoch auch nicht sicher zu einem gleichmäßigen Aussehen der beiden Raupen des Knopflochmusters führt und darüber hinaus in der Praxis schwierig durchführbar ist, insbesondere wenn man an größere Arbeits bzw. Nähgutstücke denkt.
Es sind weiterhin Verfahren bekannt, bei welchen zwar die Raupen eines Knopfloches im wesentlichen unter gleichen Bedingungen genäht werden (US-PS 29 77 913, US-PS 35 70 433), jedoch führen auch diese Arbeitsverfahren nicht zu Knopflochmustern, deren Raupen ein gleiches Aussehen haben, wobei zusätzlich zu berücksichtigen ist, daß eine Vielzahl von Handhabungsvorgängen bei der Herstellung des Knopflochmusters durchgeführt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Arbeitsverfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die beiden Raupen eines Knopflochmusters ein genau gleiches Aussehen haben und ohne daß hierbei irgendwelche komplizierten Arbeitsvorgänge erforderlich wären.
Erreicht wird dies durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs angegebenen Merkmale.
Knopflochmuster, die gemäß der Erfindung hergestellt worden sind, weisen ein gleichförmiges Aussehen auf, und da die Rippstiche unterhalb der Zick-Zack-Stiche angeordnet sind, entsteht eine Art kronenförmiges Aussehen der Raupen des Knopflochmusters. Da in den einzelnen Raupen wesentlich mehr Faden als bei bekannten Knopflochmustern verarbeitet wird, wird außerdem noch eine höhere Festigkeit erzielt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung einer Nähmaschine.
Fig. 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild der Nähmaschinen-Steuerschaltung.
Fig. 3 zeigt eine Tabelle von Kodedaten für ein großes Knopflochmuster.
Fig. 4 zeigt ein mit Hilfe der in Fig. 3 gezeigten Daten hergestelltes Knopflochmuster.
In Fig. 1 ist eine Nähmaschine 10 mit einer Steuertafel 12 gezeigt, welche mit Darstellungen einzelner Stichmuster und mit Schaltern, insbesondere Berührungsschaltern, ausgebildet ist.
Mit der Nähmaschine 10 kann entweder ein großes Knopfloch (Darstellung 14 auf der Steuertafel 12) oder ein kleines Knopfloch (Darstellung 16 auf der Steuertafel 12) genäht werden. Wenn ein Knopfloch zu nähen ist, wird ein Knopflochdrückerfuß 18 an der Nähmaschine 10 angebracht. Der Knopflochdrückerfuß 18 weist einen festen hinteren Anschlagteil 20 und einen einstellbaren vorderen Anschlagteil 22 auf. Der Abstand zwischen den Anschlagteilen legt die Länge des Knopfloches fest, wobei diese wiederum durch einen zwischen einem Anlageelement 24 und einem Knopfgrößen-Fühlelement 26 eingesetzten Knopf festgelegt wird. Die Nähmaschine 10 weist weiterhin einen Hebelarm 28 auf, der unten in einem paddelförmigen Teil 30 endigt. Das andere Ende des Hebelarms 28 ist in Durchgängen in einem Paar von im Abstand angeordneten Vorsprüngen 32 aufgenommen, welche an dem einen Ende eines Hebels 34 ausgebildet sind. Der Hebelarm 28 kann angehoben und abgesenkt werden, wobei die Bedienungsperson den Hebelarm 28 so absenkt, daß der paddelförmige Teil 30 zwischen den Anschlagteilen 20 und 22 beim Knopflochnähen angeordnet ist.
Der Hebel 34 ist bei 36 schwenkbar an der Nähmaschine befestigt. An seinem anderen Ende weist der Hebel 34 einen Zapfen 38 auf, welcher auf einen Schalter 40 einwirkt. Der Schalter 40 weist einen ersten festen Kontakt 42, welcher mit einem Draht 44 verbunden ist, einen zweiten festen Kontakt 46, welcher mit einem Draht 48 verbunden ist, einen ersten beweglichen Kontakt 50 und einen zweiten beweglichen Kontakt 52 auf, welche ihrerseits mit einem Draht 54 verbunden sind. Der Zapfen 38 am Hebel 34 liegt zwischen den beweglichen Kontakten 50 und 52. Wenn sich der Knopflochdrückerfuß 18 an der Nähmaschine befindet, werden Stiche an einem ersten Ende eines Knopfloches gebildet, wobei sich der paddelförmige Teil 30 mit dem Anschlag 20 im Eingriff befindet und nach vorn geschoben wird, so daß der Hebel 34 verschwenkt wird und den beweglichen Kontakt 50 an den festen Kontakt 42 drückt. An dem anderen Ende des Knopfloches wird der Knopflochdrückerfuß 18 so nach hinten bewegt, daß der Anschlag 22 den paddelförmigen Teil 30 zurückbewegt, der Hebel 34 um seine Schwenkachse 36 verschwenkt wird und der Zapfen 38 den beweglichen Kontakt 52 mit dem festen Kontakt 46 verbindet. Die Bedeutung dieser Vorgänge wird aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung spricht an, wenn die Bedienungsperson ein bestimmtes Muster auf der Steuertafel 12 auswählt. Insbesondere ist in Fig. 2 derjenige Teil der Schaltung gezeigt, um von der Bedienungsperson gewünschte Änderungen auszuführen.
Die Berührung des Tastpunktes 14 beispielsweise bewirkt, daß ein Kodewort durch den Tastpunkt-Auswahlstromkreis 101 über Leitungen 103 zum Muster-Festspeicher 105 geführt wird. Der Muster-Adressenspeicher 105 gibt über Leitungen 107 ein entsprechendes Kodewort zu einem Adressen-Zähler 109. Dieses Kodewort auf den Leitungen 107 legt den Startpunkt im Zähler 109 fest. Der Zähler 109 erhält über eine Zähleingangsleitung 111 Impulse von einem nicht gezeigten Armwellenimpulsgenerator. Zusätzlich weist der Zähler 109 noch eine Eingangsleitung 113 auf, deren Potential bewirkt, daß er entweder vorwärts oder rückwärts zählt. Der Zähler 109 hat Ausgangsleitungen 115, welche zu einem Musterspeicher 117 führen. Obgleich hier ein Zähler 109 gezeigt worden ist, könnte aber auch ein Schieberegister eingesetzt werden.
Der Musterspeicher 117 hat Ausgangsleitungen 121 bis 125, auf welchen ein Kodewort für die Antriebseinrichtung für die Nadelauslenkung ausgegeben wird. Die Kodesignale auf den Ausgangsleitungen 121 bis 125 werden als Eingänge einem Antriebssystem 127 für die seitliche Nadellage zugeführt, dessen Ausgang einer Antriebseinrichtung für die Nadelauslenkung zugeführt wird.
Der Musterspeicher 117 hat weitere Ausgangsleitungen 131 bis 135, auf welchen ein Kodewort für einen Antrieb 137 für den Vorschub des Arbeitsstücks übertragen wird.
Die im Musterspeicher 117 gespeicherten Kodedaten stellen ein digitales Wort aus elf Stellen für jeden Stich dar, so wie diese in der zweiten Spalte der in Fig. 3 gezeigten Tabelle wiedergegeben sind. In jedem dieser digitalen Wörter entsprechen die ersten fünf Stellen dem Vorschubschritt und die folgenden Stellen der Nadelauslenkung. Die elfte Stelle enthält ein Steuerbit, dessen Zweck nachfolgend erläutert wird.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß ein Knopfloch, wie folgt, genäht wird. Die ersten acht Stiche bilden den oberen Riegel des Knopfloches. Die Stiche 9 und 10 gehören zur rechtsseitigen Raupe. Die Stiche 11 bis 18 bilden den unteren Riegel, während die Stiche 19 und 20 die sichtbaren oben liegenden Stiche der rechtsseitigen Raupe sind.
Entsprechendes gilt für die Stiche 22 und 23 und 24 und 25 für die linksseitige Raupe.
Für die Stiche 10, 20, 23 und 25 ist das Steuerbit (letzte Stelle) eine "1", und beim Auftreten dieser "1" zählt der Zähler 109 rückwärts, so daß das vorangehende Kodewort erneut ausgegeben wird. Auf diese Art und Weise werden Raupen von zunächst unbestimmter Länge genäht, der Schalter 40 (Fig. 1) bewirkt jedoch, daß die Riegel des Knopflochmusters an der richtigen Stelle genäht werden.
Wenn ein neues Kodewort ausgewählt wird, wird ein Signal über eine Leitung 140 von dem Tastpunkt-Auswahlstromkreis 101 an ein ODER-GLIED 142 angelegt, um einen Flip-Flop 144 zu stellen, so daß an dessen Q-Ausgang auf einer Leitung 146 "L" an dessen Q-Ausgang auf einer Leitung 148 "0" ansteht, so daß ein UND-GLIED 150 durchschaltet, ein UND-GLIED 152 jedoch nicht. Auf diese Weise werden Schließungen der Kontakte 42 und 50 des Schalters 40 ignoriert. Der Knopflochdrückerfuß 18 und der Schalter 40 sind so angeordnet, daß am Ende des Nähens der ersten Raupe der zweite Kontakt 46 geschlossen wird. Das UND-GLIED 150 überträgt dann so lange einen kurzen Impuls über die Leitung 154, bis es durch die Rückstellung des Flip-Flops 144 in seinen Eingangsbedingungen ebenso wie das UND-GLIED 152 verändert wird. Dadurch werden drei Funktionen erfüllt:
  • 1. Der Schalter 40 wird übergangen.
  • 2. Lediglich bestimmte Schließungen des Schaltteils 40 werden erkannt.
  • 3. Es wird ein kurzer Einstellimpuls über ein ODER-GLIED 156 für ein Flip-Flop 158 über eine Leitung 160 jedesmal dann erzeugt, wenn der Knopflochdrückerfuß 18 das Ende seines Bewegungsweges erreicht hat.
Das Flip-Flop 158 und ein Teiler 162, welcher durch die Zahl Zwei teilt, sind miteinander so verbunden, daß der Ausgang des Flip-Flops 158 auf einer Leitung 164 ein hohes Potential für die Dauer von zwei Stichen, und zwar auf ein erkanntes Schließen des Schalters 40 folgend beibehält. Während dieser beiden Stiche wird das hohe Potential auf der Leitung 164 über ein ODER-GLIED 166 übertragen, um dadurch über die Leitung 113 den Zähler 109 um einen Schritt weiterzuschalten. Das bereits erwähnte Steuerbit wird über eine Leitung 168, über einen Inverter 170 und über das ODER- GLIED 166 auf die Eingangsleitung 113 des Zählers 109 übertragen, wobei diese dazu dient, den Zähler 109 nach oben oder nach unten zählen zu lassen. Auf diese Art und Weise steuert bei rückgestelltem Flip-Flop 158 das Steuerbit die Zählrichtung des Zählers 109, wobei die Zahl "1" des Steuerbits den Zähler 109 zurückschaltet.

Claims (1)

  1. Arbeitsverfahren zur Herstellung eines Knopflochmusters vermittels einer Zick-Zack-Nähmaschine, bei welchem das Knopfloch durch zwei im Abstand zueinander angeordnete Raupen gebildet wird, deren Breite kleiner als die Hälfte der Gesamtbreitenerstreckung der beiden Raupen ist und die einen Zwischenraum für das Schneiden des Knopflochs bilden, und bei welchem alle Stiche der beiden Raupen mit zueinander gleichen Vorschubschritten ausgeführt werden, gekennzeichnet durch
    • a) Nähen einer ersten Mehrzahl von Riegel-Stichen mit einer Breite gleich der Gesamtbreitenerstreckung des Knopflochmusters,
    • b) Nähen einer ersten Reihe von Ripp-Stichen in einer ersten Richtung und mit einer Breite kleiner als die Breite einer Raupe,
    • c) Nähen einer zweiten Mehrzahl von Riegel-Stichen mit einer Breite gleich der Gesamtbreitenerstreckung des Knopflochmusters,
    • d) Fertigstellen der ersten Raupe durch Nähen von Zick-Zack- Stichen in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung und über der ersten Reihe der Ripp-Stiche,
    • e) Nähen einer zweiten Reihe von Ripp-Stichen in der ersten Richtung und mit einer Breite kleiner als die Breite einer Raupe, und
    • f) Fertigstellen der zweiten Raupe durch Nähen von Zick-Zack- Stichen in der zweiten Richtung und über der zweiten Reihe der Ripp-Stiche.
DE19792928952 1978-07-28 1979-07-18 Verfahren zur herstellung eines knopflochstichmusters Granted DE2928952A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
DE2928952A1 DE2928952A1 (de) 1980-02-14
DE2928952C2 true DE2928952C2 (de) 1991-04-25

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JP (1) JPS5519190A (de)
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