DE2928383A1 - Vorrichtung zum spannen des schussfadens in einer bandwebmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum spannen des schussfadens in einer bandwebmaschineInfo
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- DE2928383A1 DE2928383A1 DE19792928383 DE2928383A DE2928383A1 DE 2928383 A1 DE2928383 A1 DE 2928383A1 DE 19792928383 DE19792928383 DE 19792928383 DE 2928383 A DE2928383 A DE 2928383A DE 2928383 A1 DE2928383 A1 DE 2928383A1
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen des
Schußfadens in einer Bandwebmaschine mit einer Schußfadenzuführeinrichtung, die synchron zu der hin- und hergehenden Bewegung
des Schußfaden-Eintragfingers verdrehbar ist, um dem Eintragfinger einen Schußfaden zuzuführen, und mit einer Spannungsausgleicheinrichtung,
die zwischen der Schußfadenzuführeinrichtung und dem Eintragfinger angeordnet ist und zwei Schußfadenführungen
aufweist, um den Schußfaden zwischen denselben in einer im wesentlichen geradlinigen Bahn zu führen.
Bandwebmaschinen verwenden einen hin- und hergehenden Eintragfinger zum Eintragen eines Schußfadens in ein Kettfa-
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denfach und zum Zurückziehen aus demselben, während sich die
Kettfäden zur Bildung eines neuen Fachs kreuzen. Eine solche Bewegung des Eintragfingers zum intermittierenden Verbrauch
des Schußfadens, d.h. einem plötzlichen Verbrauch dea Schußfadens, dem eine Periode des Nichtverbrauchsl· folgt, hat eine
maximale Spannung des Schußfadens zur Eglge, der ein Erschlaffen des Schußfadens folgt, Ea ist daher erforderlich» eine konstante
Spannung des Schußfadens in der Nahe des Eintragfingers
während der Arbeit der Webmaschine aufrecht zu erhalten, damit
das gewebte Band gleichförmig bleibt.
Aufrechterhaltung einer konstanten Spannung des Schußfadens wurde bereits vorgeschlagen^ eine Feder zwischen der;
Schußfadenzufuhreinrichtung: und dem Eintragfinger anzuordnen,
um die Lose des Schußfadens aufzunehmen. Die Feder kann aber
der hohen. Betriebsgeschwindigkeit des Eintragfingers nicht folgen,
so daß kurzzeitig eine hohe Belastung auf den Schußfaden
aufgebracht wird. Während der Eintragfinger mit hoher Geschwindigkeit hin- und herbewegt wird* kann der Schußfaden brechen,
die in dem Eintragfinger angeordnete Öse für den Durchtritt des
Schußfadens kann sich rasch abnutzen, und die Nadel zum Wirken
der Webkante kann beschädigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde» eine Vorrichtung
zum Spannen des Schußfadens zu schaffen, mit der sich der Schußfaden
unter konstanter Spannung halten läßt, während der Eintragfinger mit hoher Geschwindigkeit arbeitet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Schußfadenzuführeinrichtung ein Wickelbauteil mit veränderbar·«
Durchmesser aufweist, um den Schußfaden bei gleichbleibender Drehzahl der Zuführeinrichtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
zuzuführen, und daß die Spannungsausgleichein-
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richtung einen Straffhaitemechanismus aufweist, der zwischen
den beiden Schußfadenführungen angeordnet und synchron alt der Arbeitsweise des Eintragfingers betätigbar ist, um den
Schußfaden aus der geradlinigen Bahn intermittierend seitwärts zu verlagern.
Weitere Einzelheiten« Vorteile und Merkmale der Erfindung
ergeben sich au« der folgenden Beschreibung und der zeichnung»
auf die bezüglich aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Is zeigen«
Pig. 1 eine Seitenansicht einer Bandwebmaschine· die mit einer erfindungsgsmMften vorrichtung zu» Spannen
des Schußfadens ausgerüstet ist»
Pig· 2 eine Aufsieht auf die Bandwebmaschine nach Fig. 1,
Fig. 3 ein« schematische Aufsicht auf die erfindungsgemiße Vorrichtung zum Spannen des Schußfadens,
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer Spannungsausgleicheinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform,
Pig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht einer Spannungsausgleicheinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform«
Fig. 6 eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Spannungsausgleicheinrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform,
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Fig. 7 eine vergrößerte Seitenansicht einer Spannungsausgleicheinrichtung
gemäß einer vierten Ausführungsform,
Fig. 8 eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Schußfadenzuführeinrichtung«
Fig. 9 einen Längsschnitt durch die Schußfadenzuführeinrichtung
nach Fig. 8,
Fig. 10 einen Querschnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 9,
Fig. 11 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 10, wobei die
Fadenstäbe radial nach außen verlagert sind9
Fig. 12 einen Querschnitt nach der Linie 12r-12 in Fig. 9,
Fig. 13 einen Querschnitt nach der Linie 13-13 in Fig.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Bandwebmaschine 1 besteht
allgemein aus einem Gerüst 2, zahlreichen Litzen 3, die
in dem Gerüst 2 gelagert sind« um zur Bildung aufeinanderfolgender Kettfadenfächer die Kettfaden 4 in zwei Gruppen zu unterteilen,
zwei Webkämmen 5« 6, die vor und zurück verschwenkbar
sind, um die eingetragenen Schußfäden 7, 8 gegen den Warenschluß der gewebten Bänder 9, 10 anzuschlagen« zwei Eintragfinger
11, 12, die auf zwei Wellen 13, 14 in dem Rahmen 2 schwenkbar gelagert sind, um die Schußfäden 7, 8 in die Kettfadenfächer
einzutragen, und aus zwei eine Webkante bildenden
Zungennadeln 15, 16, die längs der Bänder 9, 10 hin- und herbewegbar
sind, um die Schußfäden 7, 8 zu erfassen und mit zuvor gebildeten Schußfadenmaschen zu verstricken. Die Bänder 9, 10
werden während des Webens von zwei Abzugrollen 17 abgezogen.
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ORIGINAL INSPECTEO
AO
Eine Hauptwelle 18, die in dem Gerüst 2 abgestützt ist
und von einem (nicht gezeigten) Motor angetrieben wird, ist über Kegelräder 19, 20 mit vertikalen Wellen 21 gekuppelt, an
deren oberen Enden Kurbel scheiben 22, 23 angeordnet sind. Die Eintragfinger 11, 12 sind an zwei Armen 24, 25 angeordnet, die
mit zwei Kurbelstangen 24a, 25a schwenkbar verbunden sind, die mit zwei auf den Kurbelscheiben 22, 23 exzentrisch angeordneten
Stiften 26 bzw. 27 gekuppelt sind.
Zwei Schußfadenzuführeinrichtungen 28, 29 sind auf einer
Antriebswelle 30 angeordnet, die in dem Gerüst 2 drehbar gelagert ist. Die Schußfadenzuf uhr einrichtungen 28, 29 tragen einige
Windungen der Schußfäden 31, 32« und bei einer Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtungen werden die Schußfäden 31, 32
dem Eintragfinger 11 bzw. 12 zugeführt. Die Schußfadenzuführeinrichtungen 28, 29 werden synchron mit den Eintragfingern 11,
12 durch Riemen 33, 34 angetrieben« die um Riemenscheiben 35, 36 auf der Hauptwelle 18 bzw. auf der Antriebswelle 30 herumgeführt
sind.
Zwei Spannungsausgleicheinrichtungen 37, 38 sind in den
Bahnen der Schußfäden 31, 32 zwischen der Schußfadenzuführeinrichtung 28 und dem Eintragfinger 11 bzw. zwischen der Schußfadenzuführeinrichtung
29 und dem Eintragfinger Jl angeordnet. Die Spannungsausgleicheinrichtungen 37« 38 sind auf zwei Stangen
39, 40 drehbar gelagert, die an de» Gerüst 2 angeordnet sind. Die Spannungsausgleicheinrichtungen 37, 38 werden synchron
mit der Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtungen 28, 29 durch zwei Riemen 41, 42 angetrieben, die um zwei an der Antriebswelle 30 befestigte Riemenscheiben 43, 44 herumgeführt
sind.
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OBlGtNAL INSPECTED
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Da die Spannungsausgleicheinrichtungen 37, 38 spiegelbildlich ausgeführt sind, wird lediglich die Konstruktion der Spannungsausgleicheinrichtung 37 erläutert. Wie dies in den Fig. 3
und 4 gezeigt ist, besteht die Spannungsausgleicheinrichtung aus zwei Schußfadenführungen 45, 46, um den Schußfaden 31 dazwischen in einer im wesentlichen geradlinig«! Bahn sis führen r
und aus zwei Exzenterscheiben 47, 48» die auf einer Achse 49
angeordnet sind· die mit de» Riemen 41 auf dar Stange 3SF verdrehbar ist. Die Exzenterscheiben 47>
48 sind koaxial angeordnet und zwischen den Schußf adenf ühxungen 45* 46 in Ebenen ge*
meinsam verdrehbar« die zur Bahn des Schußfadens 31 zwischen
den Schußf adenfübrungen 45, 46 im allgemeinen rechtwinklig
sind. Die Exzenterscheiben 47, 48 haben Bereich« 50 bzw· 51,
die entsprechend einer Verdrehung der Ixzenterscneiben 47, 48
quer zu der geradlinigen Bahn des Schußfadens 31 zwischen den
Schußfadenführungen 45« 46 und aus dieser heraus bewegbar sind·
Ein mit einer Öse 53 versehener Fadenführer 52 ist an dem
Gerüst 2 befestigt. Die Öae 53 ist zwischen den Schußfadenführungen 45, 46 angeordnet, um den Schußfaden 31 zu führen. Wenn
die Bereiche 50, 51 der Exzenterscheiben 47, 48 in der Bahn des
Schußfadens 31 angeordnet sind, dann ist die Use 53 zwischen
den Exzenterbereichen 50, 51 angeordnet»
Ein Fadenanschlag 54 in Form einer Platte ist mittels
eines (nicht gezeigten) Arms am Gerüst 2 befestigt. Der Fadenanschlag 54 ist an einer Hülse 55 befestigt, die auf einen
zwischen den Bxzenterscheiben 47, 48 liegenden Bereich der
Achse 49 verschiebbar aufgesteckt ist. Der Fadenanschlag 54 hat zwei Flügel 56, 57, die von der Achse 49 radial nach aussen abstehen.
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Der Schußfaden 31 wird durch die Schußfadenzuführeinrichtung 28 zugeführt, und er gelangt durch die Schußfadenführungen
45, 46 und durch einen Fadenführer 58 zum Eintragfinger 11.
Die Spannungsausgleicheinrichtung 37 dreht sich in zeitlicher Übereinstimmung mit der hin- und hergehenden Bewegung
des Eintragfingers 11, derart, daß die Exzenterbereiche 50, Sl
beginnen« sich quer zur Bahn des Schußfadens zwischen den Schußfadenführungen 45, 46 zu bewegen und demzufolge den Schußfaden
31 erfassen und von der Achse 49 weg seitwärts aus der Bahn verlagern, wenn der Eintragfinger 11 aus seiner in ein Kettfadenfach
vollständig eingesetzten Stellung zurückgezogen wird. Demzufolge wird die Lose, die sich in dem Schußfaden 31 während
der Rückzugbewegung des Eintragfingers 11 bildet, beseitigt. Wenn der Eintragfinger 11 beginnt« sich in ein Kettfadenfach
hinein zu bewegen, dann werden die Exzenterbereiche 50, 51 aus der Bahn des Schußfadens 31 zwischen den Schußfadenführungen 45«
46 herausbewegt. Der Schußfaden 31 wird demzufolge während der hin- und hergehenden Bewegung des Eintragfingers 11 unter einer
im wesentlichen konstanten Spannung gehalten. Da die Spannungsausgleicheinrichtung
37 mit dem Eintragfinger 11 mechanisch synchronisiert ist, folgt die Spannungsausgleicheinrichtung
37 dem Hochgeschwindigkeitsbetrieb des Eintragfingers 11.
Die Flügel 56, 57 des Fadenanschlags 54 verhindern, daß
sich der Schußfaden 31 zusammen mit den Exzenterbereichen 50« 51 bewegt und durch die Exzenterscheiben 47, 48 um die Achse
49 herumgewickelt wird.
In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform der Spannungsausgleicheinrichtung
59 gezeigt, die aus zwei Schußfadenfüh-
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rungen 60, 61 und aus einer zwischen diesen angeordneten Exzenterscheibe
62 besteht. Die Exzenterscheibe 62 ist auf einer durch den Riemen 41 angetriebenen Achse 63 angeordnet, so daß
sie sich in einer Ebene verdreht, die zur Bahn des Schußfadens 31 zwischen den Schußfadenführungen 60, 61 im wesentlichen parallel
ist. Die Exzenterscheibe 62 hat eine Umfangsrille 64
zur Aufnahme des Schußfadens 31. Durch die Verdrehung der Exzenterscheibe 62 wird der Schußfaden 31 periodisch seitwärts
aus seiner Bahn verlagert, um die Lose bzw. den Durchhang des Schußfadens zu beseitigen.
Bei einer in Fig. 6 gezeigten anderen Ausführungsform der
Spannungsausgleicheinrichtung 65 ist ein auf einem ortsfesten
Gelenkzapfen 67 schwenkbar gelagerter Kurbelarm 66 zwischen
zwei Schußfadenführungeri 68, 69 angeordnet. Der Kurbelarm 66
hat ein Ende, das mit einem Hebel 70 schwenkbar verbunden ist,
der durch einen von dem Riemen 41 angetriebenen geeigneten Mechanismus vor- und zurückbewegt wird. Das andere Ende des Kurbelhebels
66 hat eine Öse 71, durch das der Schußfaden 31 hindurchgeführt ist. Der Schußfaden 31 wird durch die hin— und
hergehende Bewegung des Hebels 70 aus der Bahn zwischen den Schußfadenführungen 68, 69 intermittierend seitwärts verlagert»
In Fig. 7 ist noch eine andere Ausführungsform der Spam™.
nungsausgleicheinrichtung 72 gezeigt, die einen-Hebel'73 aufweist,
der in einem Support 74 auf dem Gerüst 2 verschiebbar gelagert und zwischen zwei Schußf adenführungesi 75 0 76
"net ist. Der Hebel 73 ist an einem Ende mit einer.
-77 schwenkbar verbundene die aja\ einer Iefe@i&@ .78
angelenkt- ist» -die auf einer unroh. den MleseJä 41
Achse 79 drehbar angeordnet, ist« &ei aaotereia übcI© ist. eter Hotel
73" mit "zwei im Abstand angeordneter Rollen 8©0 SI v®rse&oEs0 <äi©
zwischen sica äeß Schußfaden 31 fuhreno Ber Hebel 73 wird
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sprechend der Verdrehung der Scheibe 78 im wesentlichen rechtwinklig
zu der Bahn des Schußfadens 31 zwischen den Schußfadenführungen 75, 76 hin- und herbewegt, wobei die Rollen 80,
81 den Schußfaden 31 aus der Bahn zwischen den Schußfadenführungen 75, 76 seitwärts verlagern.
Die Schußfadenzuführeinrichtung 29 ist zu der Schußfadenzuführeinrichtung
28 spiegelbildlich, und demzufolge werden lediglich die konstruktiven Einzelheiten und die Arbeitsweise der
Schußfadenzuführeinrichtung 28 erläutert.
Wie dies am besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, besteht die Schußfadenzuführeinrichtung 28 aus einer Spule 82
mit einer Hohlwelle 83 und zwei Endflanschen 84, 85 an den Enden der Hohlwelle 83. Die kreisförmigen Endflansche 84, 85 haben
zwei Ringflansche 86 bzw. 87, die axial in entgegengesetzten Richtungen abstehen. An den Ringflanschen 86, 87 sind zwei
kreisförmige Deckel 88 bzw. 89 befestigt. Zwei Getriebekammern 90, 91 sind zwischen dem Endflansch 84 und dem Deckel 88 bzw.
zwischen dem Endflansch 85 und dem Deckel 89 angeordnet.
Der Deckel 88 hat einen axialen Befestigungsvorsprung 92 mit einer axialen Ausnehmung 93 zur drehfesten Aufnahme der
Antriebswelle 30 (Fig. 2), die mit konstanter Drehzahl um ihre
Achse verdrehbar ist.
Eine Spindel 95 erstreckt sich axial durch die Hohlwell·
83 und ist durch die Deckel 88, 89 drehbar abgestützt. Zwei Antriebszahnräder 96, 97 sind auf der Spindel 95 im axialen
Abstand an den Enden der Spule 82 in den Getriebekammern 90« 91 drehfest angeordnet. Die Spindel 95 hat einen über den Dekkel
89 hinausragenden Endbereich mit einem Außengewinde 98,
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Eine Befestigungsmutter 99 ist auf das Außengewinde 98 aufgeschraubt,
und ein Rändelkopf 100 ist auf dem Außengewinde befestigt. Die Spindel 95 kann um ihre eigene Achse verdreht
werden, indem der Rändelkopf 100 manuell verdreht wird, und sie kann gegenüber dem Deckel 89 drehfest angeordnet werden,
indem die Befestxgungsmutter 99 mit dem Deckel 89 verspannt
wird. -.--."
In Jeder Getriebekammer 90v 91 sind mehrere angetriebene
Zahnräder 101 oder IQ2 (sechs Zahnräder bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel } auf Stiften 103 drehbar gelagert« die in
dem Flansch 84 oder 85 und dem Deckel 88 oder &9 abgestützt
sind. Die Stifte 103 sind im Umfangswinkel gegeneinander versetzt
und um die Antriebszahnräder 96, 97 herum angeordnet.
Die Antriebszahnräder 96, 97 stehen mit den angetriebenen Zahnrädern
1Ol bzw. 1Oi int Eingriff. Jedem der angetriebenen Zahnräder 101 in der Getriebekammer 90 ist eines der angetriebenen
Zahnräder 102 in der Getriebekammer 91 zugeordnet, mit dem es axial fluchtet. Benachbarte angetriebene Zahnräder 101 oder
102 in den Getriebekammern 90 oder 91 sind axial gegeneinander versetzt, um jegliche Berührung derselben zu verhindern,
wie diea in Fig. 13 gezeigt ist.
Wie dies am besten aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, hat jeder Endflansch 84, 85 zahlreiche bogenförmige Führungsschlitze 104, die in Umfangsrichtung gleiche Winkelabstände
aufweisen und sich im allgemeinen radial zu der Hohlwelle erstrecken. Jeder der bogenförmigen Führungsschlitze 104 erstreckt
sich im wesentlichen halb um einen Stift 103 herum. Jeder Führungsschlitz 104 hat eine sich längs desselben erstreckende
ausgesparte Schulter 105. Die bogenförmigen Füh-
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rungsschlitze 104 im Endflansch 84 fluchten axial mit den bogenförmigen
Führungsschlitzen 104 im Endflansch 85, die Führungsschlitze sind also paarweise angeordnet.
Zahlreiche Fadenstäbe 106 mit kreisförmigem Querschnitt erstrecken sich axial zu der Hohlwelle 83, zu der sie im radialen
Abstand angeordnet sind. Jeder der Fadenstäbe 106 hat zwei Endbereiche, die über Stifte 107, 108 mit den angetriebenen
Zahnrädern 101, 102 exzentrisch verbunden sind, wobei sich die Stifte 107, 108 lose durch die beiden Führungsschlitze
104, 104 im Endflansch 84 bzw. 85 hindurch erstrecken. Die Endbereiche eines jeden Fadenstabes 106 sind zwischen den beiden
ausgesparten Schultern 105, 105 im Endflansch 84 bzw. 85
verschiebbar geführt.
Der Schußfaden 31 ist um die Fadenstäbe 106 herumgewikkelt,
die gemeinsam einen Zylinder bilden. Durch die Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtung 28 um ihre eigene Achse
mit einer konstanten Drehzahl wird der Schußfaden 31 zwangsweise zugeführt.
Wenn die Zuführgeschwindigkeit des Schußfadens 31 geändert werden muß, dann wird der Rändelkopf 100 verdreht, um
die Spindel 95 zu verdrehen. Die AntriebsZahnräder 96, 97 werden
gleichzeitig mit der Spindel 95 verdreht, um die angetriebenen
Zahnräder 101, 102 auf den Stiften 103 zu verdrehen. Die Stifte 107, 108 werden sodann längs der Führungsschlitze 104
bewegt, woraufhin sich die Fadenstäbe 106 radial nach außen oder nach innen bewegen (Fig. 10 und 11). Demzufolge kann der
Durchmesser des von der Gesamtheit der Fadenstäbe 106 gebildeten Zylinders, um den der Schußfaden 31 herumgewickelt ist,
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verändert werden« um eine andere Zuführgeschwindigkeit des
Schußfadens zu erzielen, während die Schußfadenzuführeinrichtung
28 mit gleichbleibender Geschwindigkeit verdreht wird.
Da die Fadenstäbe 106 an beiden Enden abgestützt und angetrieben
werden« bewegen sie sich sanft und gleichförmig in radialer Richtung entsprechend der Verdrehung der angetriebenen Zahnräder 101, 102. Eine solche radiale Bewegung der
Fadenstäbe 106 kann durch die Verdrehung des Rändelkopfes 100
mit einer hohen Einstellgenauigkeit bewirkt werden.
Wenngleich es sich bei den in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen um bevorzugte Ausfuhrungsformen der Erfindung handelt, so dienen
diese lediglich zur Erläuterung der Erfindung und lassen im.
Rahmen des allgemeinen Fachwissens"zahlreiche Abwandlungen .
zu, ohne "daß dadurch der Grundgedanke der Erf iracfeing verlas·=
sen wird.
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-48-
Vorrichtung zum Spannen des Schußfadens in einer Bandwebmaschine 2928383
Bezugszeichenaufstellung:
1 Bandwebmaschine
2 Gerüst
3 Litzen
4 Kettfäden
J I Webkänune
ο I eingetragene Fäden
Bänder
'T'Z I Eintragfinger
JJ ? Wellen von 11,
,!? I Zungennadeln
17 Abzugrollen
18 Hauptwelle
*■* J Kegelräder
21 vertikale Wellen
?? } Kurbelscheiben
25* ) Kurbelstaagen |!f ; exzentrische stifte
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* { Schußfadenzuführeinrichtungen
30 Antriebswelle
22 { Schußfäden
Il j Riemen
,f ν Riemenscheiben
rl ί Spännungsausgleicheinrichtung
^ { Riemenscheiben auf
^l ί Schußfadenführungen
^Z I Exzenterscheiben
49 Achse
|° j Bereiche von 47,
52 Fadenführer
53 Öse
54 Fadenanschlag
55 Hülse
Ij\ Flügel von
58 Fadenführer
59 Spannungsausgleicheinrichtung Fig. f? ) Schußfadenführungen
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62 Exzenterscheibe
63 Achse
64 Umfangsrille
65 Spannungsausgleicheinrichtung Fig.
66 Kurbelarm
67 Gelenkzapfen
6q { Schußfadenführungen
70 Hebel
71 Öse
72 Spannungsausgleicheinrichtung Fig.
73 Hebel
74 Support
Zg ί Schußfadenführungen
77 Kurbelstange
78 Scheibe
79 Achse
81 ) RQllea
82 Spule von 28
83 Hohlwelle
j Endflansche
Ringflansche
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+- ' -2926^83
_, ί Getriebekammern
92 Vorsprung von 88
93 Ausnehmung in 92 95 Spindel
Zz I AntriebsZahnräder
98 Außengewinde von 95
99 Befestigungsmutter
100 Rändelkopf
^ j Zahnräder
103 Stifte
104 Führungsschlitze in 84„ Si
105 - Schulter voa IC
106
§09886/0678 " .'-
'ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Spannen des Schußfadens in einer Bandwebmaschine mit einer Schußfadenzuruhreinrichtung, die
synchron zu der hin- und hergehenden Bewegung des Schußfaden-Eintragfingers
verdrehbar ist, um dem Eintragfinger einen Schußfaden zuzuführen, und mit einer Spannungsausgleicheinrichtung,
die zwischen der Schußfadenzuführeinrichtung und dem Eintragfinger angeordnet ist und zwei Schußfadenführungen
aufweist, um den Schußfaden zwischen denselben in einer im wesentlichen geradlinigen Bahn zu führen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schußfadenzuführeinrichtung (28, 29) ein Wickelbauteil (106) mit veränderbarem Durchmesser
aufweist, um den Schußfaden (31, 32) bei gleichbleibender Drehzahl der Zuführeinrichtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
zuzuführen, und daß die Spannungsausgleicheinrichtung einen Straffhältemechanismus (37, 38; 59; 65; 72)
aufweist, der zwischen den beiden Schußfadenführungen (45, 46; 60, 61; 68, 69; 75, 76) angeordnet und synchron mit der Arbeitsweise
des Eintragfingers (11, 12) betätigbar ist, um den Schußfaden (31, 32) aus der geradlinigen Bahn intermittierend seitwärts
zu verlagern .
2, vorrichtung nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet,
daß der Straffhaltemechanismus (37, 38) aus zwei Exzenterscheiben (47, 48) besteht, die entsprechend der Verdrehung
der Schußfadenzuführeinrichtung (28, 2§) in - Ebenen gemeia=-
sam verdrehbar sind*, die zu der geradlinigem Bahn des Schußfadens
(31, 32) ira wesentliches rechtwinklig sinde wobei di@
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ORIGINAL INSPECTED
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Exzenterscheiben Bereiche (50, 51) aufweisen, die entsprechend
ihrer Verdrehung quer zu der geradlinigen Bahn und aus dieser heraus bewegbar sind, und aus einem Fadenführer (52) besteht,
der zwischen den Exzenterscheiben ortsfest angeordnet ist, um den Schußfaden in der Bahn zu halten. (Fig. 4)
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Straffhaltemechanismus (37, 38) einen Fadenanschlag
(54) aufweist, der zwischen den Exzenterscheiben (47, 48) ortsfest angeordnet ist, um den Schußfaden (31, 32) an einer Bewegung
zusammen mit den Bereichen (56, 57) der Exzenterscheiben
zu hindern.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Straffhaltemechanismus (59) aus einer Exzenterscheibe
(62) besteht, die eine den Schußfaden (31, 32) aufnehmende Umfangsrille (64) hat und die in einer zu der geradlinigen
Bahn des Schußfadens im wesentlichen parallelen Ebene verdrehbar ist, wobei die umfangsrille einen aus der Bahn herausbewegbaren
Bereich hat. (Fig. 5)
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Straf fhaltemechanismus (65) aus einem Kurbelarm (66)
besteht, der entsprechend der Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtung (28, 29) verschwenkbar ist und eine Öse (71) für
den Durchtritt des Schußfadens (31, 32) hat, wobei die Öse entsprechend der Verschwenkung des Kurbelarms quer zu der
geradlinigen Bahn des Schußfadens und aus dieser heraus bewegbar ist.(Fig. 6)
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Straf fhaltemechanismus aus einem Hebel (73) besteht,
der entsprechend der Verdrehung der Schußfadenzuführeinrich-
909886/0678
tung (28, 29) Im wesentlichen rechtwinklig zu der geradlinigen
Bahn des Schußfadens (31, 32) hin- und herbewegbar ist, wobei der Hebel mit zwei Rollen (80, 81) versehen ist, die zwischen
sich den Schußfaden halten und die entsprechend der Verschwenkung
des Hebels quer zu der Bahn des Schußfadens und aus dieser
heraus bewegbar sind. (Pig. T)
7» Vorrichtung zum Spannen des Schußfadens mit einer drehbaren
Schußfadenzufuhreinrichtung und mit einer den von der
Schußfadenzuführeinrichtung zugeführten Schußfaden aufnehmenden
Spannungsausgleicheinrichtung, die zwei Schußfadenführungen aufweist, um den. Schußfaden zwischen denselben in einer im
wesentlichen geradlinigen Bahn zu führen« dadurch gekennzeichnet« daß die Schußfadenzufuhreinrichtung (28, 29) ein Wickelbauteil
(106) mit veränderbarem Durchmesser aufweist« um den
Schußfaden t31« 32) bei gleichbleibender Drehzahl der Zufuhr«
einrichtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zuzuführen, und daß die Spannungsausgleicheinrichtung einen Straffhaltemechanismus (37, 38j 59i 65ί 72) aufweist, der zwischen
den beiden Schußfadenführußgen (45-, 46? 60 r 61: 68, 69 j 75, 76)
angeordnet und synchron mit der Arbeitsweise des Eintragfingers (11* 12) betätigbar ist, um den Schußfaden (31/ 32) aus
der geradlinigen Bahn intermittierend seitwärts zu verlagern.
8. vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Straffhaltemechanismus (37, 38) aus zwei Exzenterscheiben (47, 48) besteht, die entsprechend der Verdrehung
der Schußfadenzuführeinrichtung (28, 29) in Ebenen gemeinsam verdrehbar sind, die zu der geradlinigen Bahn des Schußfadens
(31, 32) im wesentlichen rechtwinklig sind, wobei die Exzenterscheiben Bereiche (50, 51) aufweisen, die entsprechend
ihrer Verdrehung quer zu der geradlinigen Bahn und aus dieser
heraus bewegbar sind, und aus einem Fadenführer (52) besteht.
909886/0676
der zwischen den Exzenterscheiben ortsfest angeordnet ist, um den Schußfaden in der Bahn zu halten. (Fig. 4)
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet«
daß der Straffhaltemechanismus (37, 38) einen Fadenanschlag
(54) aufweist, der zwischen den Exzenterscheiben (47, 48) ortsfest
angeordnet ist* um den Schußfaden (31, 32) an einer Bewegung
zusammen mit den Bereichen (56, 57) der Exzenterscheiben
zu hindern.
10* vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Straffhaltemechanismus (59) aus einer Exzenterscheibe
(62Γ besteht, die eine den Schußfäden (31, 32) aufnehmende
Umfangsrille (64) hat und die in einer zu der geradlinigen
Bahn des Schußfadens im wesentlichen parallelen Ebene verdrehbar ist« wobei die Ümfangsrille einen aus der Bahn heraus
bewegbaren Bereich hat. (Fig. 5)
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Straffhaltemechanismus (65) aus einem Kurbelarm (66)
besteht, der entsprechend der Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtung
(28, 29) verschwenkbar ist und eine Öse (71) für
den Durchtritt dea Schußfadens (31, 32) hat, wobei die Öse
entsprechend der verschwenkung des Kurbelarms quer zu der
geradlinigen Bahn des Schußfadens und aus dieser heraus bewegbar ist. (Fig. 6)
12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Straffhaltemechanismus (72) aus einem Hebel (73) besteht,
der entsprechend der Verdrehung der Schußfadenzuführeinrichtung (28, 29) im wesentlichen rechtwinklig zu der ge-
909886/0676
radlinigen Bahn des Schußfadens (31, 32) hin- und herbewegbar
ist, wobei der Hebel mit zwei Rollen (80, 81} versehen
ist, die zwischen -sich xlen Schußfaden halten und die entsprechend
der Verschwenkung des Hebels quer zu der Bahn des Schußfadens land aus dieser heraus bewegbar ^sind, jpFig, ~1)
909886/067S
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