DE2928296C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J15/3208—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip provided with tension elements, e.g. elastic rings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entsprechend dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vorgenannten Art sind die Manschette
und der Dichtring in einer Ringnut eines Kolbens untergebracht. Die
Ringnut ist durch die Zylinderwand auf ihrer freien Seite abgedeckt.
Die Vorrichtung dichtet den Spalt zwischen dem Kolben und der Zylinderwand
(DE-OS 22 56 542).
Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, die in einem Gehäuse zur Lagerung
einer Kolbenstange untergebracht ist. Hierzu befindet sich im Gehäuse
eine von diesem auf zwei Seiten begrenzte Ringnut, die nach außen hin
durch ein am Gehäuse befestigtes Deckblech abgedeckt ist. (DE-GM 71
45 994).
Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von dem an erster Stelle
genannten Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Dichten eines Spaltes zwischen einem Zylinderkörper und einem Ringkörper
zu schaffen, die höchstens auf drei Seiten von einem festen Körper be
grenzt ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil
des Hauptanspruchs erfindungsgemäß gelöst. Die erfindungsgemäße Vor
richtung ist auf seiten der Manschette oder ihres Dichtringes nur von
Druckmittel beaufschlagt und befindet sich nicht in einem allseits ge
schlossenen Raum. Die erfindunsgemäße Vorrichtung dient zum Dichten
eines mit Druckmittel gefüllten Raumes nach außen oder zweier insbesondere
von unterschiedlichen Druckmitteln gefüllten Räumen, wobei die Größe
des gasgefüllten Raumes veränderbar ist. Die Vorrichtung ist also auf
einer Seite offen und wird nur mittels des Ringkörpers in ihrer Lage
gehalten.
Die Merkmale des Anspruches 3 ermöglichen die Aufrechterhaltung der
Dichtwirkung des Dichtringes auch nach längerem Betrieb.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen,
der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser sind zwei
Vorrichtungen zum Dichten eines Spaltes zwischen einem Kreis
zylinderkörper und einem diesen umgebenden Ringkörper als
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung jeweils
im Längsschnitt schematisch dargestellt.
Ein Ringkörper 1 ist als Verschlußstück eines strichpunktiert
dargestellten Gehäuses 2 eines Behälters zur Aufnahme eines
unter Druck stehenden Gases, insbesondere einer pneumatischen
Feder, ausgebildet, wie sie z. B. in den Unterlagen des
deutschen Gebrauchsmusters 74 39 350 dargestellt ist. Der
Ringkörper 1 ist von einer ebenfalls strichpunktiert dargestell
ten Kolbenstange 3 durchsetzt. Ringkörper 1 und Kolbenstange
3 sind gegenseitig verschiebbar, wobei der Ringkörper 1 zur
Führung der Kolbenstange 3 dient.
Der Ringkörper 1 trägt eine nach Art einer Hutmanschette
ausgebildete Manschette 4 aus Kunst- oder Naturgummi, Plastik
oder gummierten Geweben. Die Manschette 4 ist mit dem Ring
körper 1 durch Vulkanisieren, Kleben oder dgl. fest verbunden.
Sie trägt auf ihrer Innenseite eine nach innen vorragende
Dichtlippe 5. Auf der der Dichtlippe 5 gegenüberliegenden
Seite befindet sich eine Ringnut 6, in die ein Rundschnurring
7 eingesetzt ist, der über die Manschette 4 nach außen radial
vorsteht und in der Ringnut 6 axial bewegbar ist. Die Seiten
wände der Ringnut 7 sind dem Querschnitt des Rundschnurringes
7 angepaßt. Dieser besteht aus einem elastischen Werkstoff,
insbesondere aus ölbeständigem Kunstgummi. Der Werkstoff
des Rundschnurringes ist weicher als der Werkstoff des Dicht
ringes. Die Dichtlippe 5 liegt im Spannungsbereich des
Rundschnurringes 7, wobei dessen Mitte und die Dichtlippe
5 etwa in einer senkrecht zur Achse der Kolbenstange 3
verlaufenden Ebene liegen. Vorzugsweise wird für
den Rundschnurring 7 ein solcher
Werkstoff gewählt und die Vorrichtung hat ein solches flüssiges
und/oder gasförmiges Druckmittel mit solchen Eigenschaften
abzudichten, daß der Rundschnurring im wesentlichen unter
Beibehaltung seiner Eigenschaften im Rahmen der Abnutzung
der Dichtlippe 5 aufquillt.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, wobei jedoch
solchen Teilen, die in ihrer Gestalt gegenüber der beim ersten
Ausführungsbeispiel gewählten Gestalt abweichen, der Buchstabe
a beigefügt ist. Die als Dichtring dienende Manschette 4 a
ist beim zweiten Ausführungsbeispiel als Nutringmanschette
ausgebildet, die in ihrer Nut den Rundschnurring 7 aufnimmt.
Die beiden Schenkel des V-Profils der Manschette 4 a sind
etwa gleich breit und begrenzen zwischen sich eine im Quer
schnitt kreisbogenförmige Ausnehmung, die so ausgebildet
ist, daß der darin eingesetzte Rundschnurring 7 in ungespann
tem Zustand der Vorrichtung auf mehr als der Hälfte seines
Umfanges umfaßt wird und daher eine formschlüssige Verbindung
zwischen der Manschette 4 a und dem Rundschnurring 7 vorhanden
ist. Die Dichtlippen 8 und 9 liegen im Spannungsbereich des
Rundschnurringes 7 und sind mit dessen Mitte im wesentlichen
in einer Ebene senkrecht zur Achse der Kolbenstange 3
angeordnet.
Die Manschetten 4, 4 a bestehen vorzugsweise aus einem
harten, verschleißfesten und hitzebeständigen Werkstoff, z. B.
einem Fluorelastomer. Eine gute Dichtfähigkeit ist auch bei
einem solchen Werkstoff vorhanden, da bei dem ersten Aus
führungsbeispiel nach Fig. 1 die äußere statische Dicht
stelle durch den weichen Rundschnurring 7 und die innere
dynamische Dichtstelle durch die härtere vorgespannte
Dichtlippe gebildet wird. Bei dem zweiten Ausführungsbei
spiel werden die beiden Dichtstellen durch die vorgespannte
äußere Dichtlippe 8 und die vorgespannte innere Dichtlippe
9 gebildet, die der Dichtlippe 5 des ersten Ausführungsbei
spiels entspricht.
Die beiden Dichtstellen der beschriebenen Vorrichtungen
können zwei statische Dichtstellen bilden. Es ist auch mög
lich, daß eine der Dichtstellen oder beide Dichtstellen
eine dynamische Dichtstelle ist. Die Dichtvorrichtung eignet
sich insbesondere zur Abdichtung eines unter einem hohen
Druck stehenden Gaspolsters, wie es bei einer Gasfeder und
dgl. verwendet wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Dichten eines Spaltes zwischen einem mindestens
einen kreiszylindrischen Teil aufweisenden Zylinderkörper (3) und
einem diesen Teil umgebenden Ringkörper (1), der einen eine Dicht
lippe (5) aufweisenden Dichtring (4) trägt, wobei ein als Rund
schnurring ausgebildeter und auf zwei Dichtstellen wirkender Feder
ring (7) die Dichtlippe (5) an dem Zylinderkörper (3) zu halten
sucht, wobei der Werkstoff des Rundschnurringes weicher als der
Werkstoff des Dichtringes (4) ist und wobei der Dichtring (4) die
Form einer Manschette hat, in welcher der Rundschnurring (7) unter
gebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dicht
ring (4) mit einem Ringkörper (1) fest verbunden ist, mit dem
der Zylinderkörper (3) führbar ist, und daß die Vorrichtung auf
der vom Ringkörper (1) abgewandten Seite frei liegt und allein
dem abzudichtenden Druckmittel ausgesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer nach Art einer Hut- oder
Topf-Manschette ( 4) ausgebildeten und nur eine einzige Dichtlippe
(5) aufweisenden Manschette, welche auf ihrer von der Dichtlippe
(5) abgewandten Seite und im Bereich der von dieser Dichtlippe
bestimmten Ebene einen Aufnahmeraum für den Rundschnurring (7)
hat, der selbst eine Dichtstelle bildet, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rundschnurring (7) über die Manschette
radial vorsteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß für den Rundschnurring (7) ein solcher Werkstoff gewählt
wird und daß das Druckmittel auf den Rundschnurring in der Weise
einwirken kann, daß der Rundschnurring im wesentlichen unter Beibe
haltung seiner Eigenschaften im Rahmen der Abnutzung der Dicht
lippe (5, 8) des Dichtringes (4) aufquillt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ringkörper (1) als Verschlußstück
eines Behälters (2) zur Aufnahme eines unter Druck stehenden Druck
mittels ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928296 DE2928296A1 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Vorrichtung zum dichten eines spaltes zwischen einem zylinderkoerper und einem ringkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928296 DE2928296A1 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Vorrichtung zum dichten eines spaltes zwischen einem zylinderkoerper und einem ringkoerper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2928296A1 DE2928296A1 (de) | 1981-01-29 |
| DE2928296C2 true DE2928296C2 (de) | 1987-08-27 |
Family
ID=6075605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792928296 Granted DE2928296A1 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Vorrichtung zum dichten eines spaltes zwischen einem zylinderkoerper und einem ringkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2928296A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE19505115A1 (de) * | 1995-02-13 | 1996-08-14 | Teves Gmbh Alfred | Dichtpaket für einen Geberzylinder |
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-
1979
- 1979-07-13 DE DE19792928296 patent/DE2928296A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2928296A1 (de) | 1981-01-29 |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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