-
Vorrichtung zum Beschicken und Entladen einer Rohr-
-
biegemaschine" Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 28 32 980.8) Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine mit dem
zu biegenden Rohr und Entladen mit dem gebogenen Rohr.
-
Im Hauptpatent ist bei einer Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine
mit dem zu biegenden Rohr vorgeschlagen worden, daß an der Seite der Rohrbiegemaschine
im Bereich der Biegeschablone zwischen der Rohrbiegemaschine und einem Rohrmagazin
eine in mehreren Ebenen schwenkbare, mit einer Greifzange versehene Rohrzubringervorrichtung
angebracht
ist. Dabei ist die Rohrzubringervorrichtung um eine vertikale Achse und eine horizontale
Achse schwenkbar und in ihrer Länge verstellbar veränderlich. Auch ist die Rohrzubringervorrichtung
an einem Sockel befestigt und dort über einen Drehkoiben-Arbeitszylinder um eine
horizontale Achse nach Art eines Pendels hin-und hergehend verschwenkbar, wobei
der am Sockel gelagerte, nach oben gerichtete Pendel einen Antrieb aufweist, der
den Pendel um die Achse seiner Längserstreckung hin- und hergehend dreht.
-
Die vorliegende Erfindung geht von der Aufgabe aus, die vorbeschriebene
Rohrzubringervorrichtung zu vereinfachen, und mit geringem baulichen Aufwand eine
verbesserte Abstimmung der horizontalen und vertikalen Bewegung zu erreichen.
-
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Beschicken
einer Rohrbiegemaschine mit dem zu biegenden Rohr, wobei an der Seite der Rohrbiegemaschine
im Bereich der Biegeschablone und zwischen Rohrbiegemaschine und einem Rohrmagazin
eine in mehreren Ebenen schwenkbare, mit einer Greifzange versehene Rohrzubringervorrichtung
angeordnet ist, die an einem Gehäuse befestigt und dort über einen Drehkolben-Arbeitszylinder
um eine horizontale Achse nach Art eines Pendels hin- und hergehend verschwenkbar
ist und der am Gehäuse gelagerte, nach oben gerichtete
Pendel einen
Antrieb aufweist, der dem Pendel um die Achse der Längserstreckung hin- und hergehend
dreht, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Pendel als Rohr ausgebildet ist, das
an seinem unteren Ende um seine Längsachse drehbar in einem Gehäuse gelagert ist,
das sich quer zur hori zontalen Drehachse in dem Gehäuse erstreckt und mit der Drehachse
fest verbunden ist, das Rohr von einem damit fest verbundenen Kegelrad umgeben ist,
das mit einem in vertikaler Ebene vorhandenen Tellerrad kämmt und das Tellerrad
mit dem Gehäuse fest verbunden ist.
-
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele
näher erläutert: Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Rohrbiegemaschine
mit Rohrmagazin sowie Rohrzubringer- und Rohrentnahmevorrichtung, Fig. 2-4 in perspektivischer
Darstellung den weiteren Arbeitsablauf, Fig. 5 das Rohrmagazin, Fig. 6 die Rohrbiegemaschine
mit Rohrzubringer und Rohrentferner in Stirnansicht,
Fig. 7 die
Darstellung nach Fig. 6 in der Ansicht von oben, Fig. 8 die Rohrzubringervorrichtung
in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 9 die Darstellung nach Fig. 8 in der
Ansicht von oben, teilweise im Schnitt, Fig. 10 die Rohrentnahmevorrichtung in der
Ansicht von oben, teilweise im Schnitt, Fig. 11 die Greifzange der Rohrentnahmevorrichtung
nach Fig. 10 in Seitenansicht, Fig. 12 die Darstellung nach Fig. 11 in der Ansicht
von oben, teilweise im Schnitt, Fig. 13 eine gegenüber Fig. 8 #abgew#andelte Rohrzubringervorrichtung
in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 14 die Darstellung nach Fig. 13 in
der Ansicht von oben, teilweise im Schnitt.
-
Die Rohrbiegemaschine hat den Biegetisch 10 mit der Biegeschablone
11 und der Spannbacke 12. Weiterhin ist die Spannhülse 13 vorhanden, die an einem
Schlitten 14 befestigt ist. Der Schlitten 14 ist in angegebener Doppel-Pfeilrichtung
in bekannter Weise hin-und hergehend verschiebbar. Auch ist die Biegeschablone 11
und die Spannbacke 12 mit deren Antrieb 16 eine bei Rohrbiegemaschinen übliche Einrichtung.
-
Die zu biegenden Rohre 17, 17a, 17b kommen aus einem in Fig. 1 nicht
dargestellten Rohrmagazin und werden auf tischartiger Unterlage 18, 18a gelegt in
der Weise, daß das jeweils vorne befindliche Rohr in Vertiefungen 18, 18a gehalten
ist. Hierbei kann es sich auch um sonstige Anschlänge handeln.
-
Die Rohrzubringervorrichtung 19 besteht aus einer Grundplatte 20,
die auf dem Boden aufsteht und abweichend von der Darstellung in Fig. 1 durch eine
Strebe mit der Rohrbiegemaschine verbunden ist, um die Ortslage zu sichern. Vorhanden
ist eine Standsäule 21, an deren Kopfende eine Gabel 22 vorhanden ist. Diese Gabel
hat eine horizontale Welle 23 als Drehachse An der Gabel ist ein Block 24 angeordnet,
von dem ein Rohr 25 ausgeht, das an seinem äußeren Ende den Greifkopf 26 hat, der,
wie im einzelnen noch aus Fig. 8 hervorgehen wird, Greifelemente 27 und 28 aufweist.
-
Auf der anderen Seite der Rohrbiegemaschine ist eine Rohrentnahmevorrichtung
vorhanden und an der Rohrbiegemaschine befestigt.
-
Sie besteht aus einer vertikalen Schwenkachse 28 mit zwei Auslegerblechen
29, 29a und einer zwischen beiden angeordneten Kolbenzylinderanordnung
30
mit der Kolbenstinge 31, die an ihrem vorderen Ende eine in Fig. 1 im einzelnen
nicht dargestellte, jedoch aus Fig. 10 ersichtliche, um eLnevertikale Achse schwenkbare
Greifeinrichtung 32 hat, die das gebogene Rohr nach der letzten Biegung, solange
es noch zwischen#Biegeschablone 11 und Spannbacke 12 erfaßt ist, ergreift und nach
dem Lösen der Spannbacke 12 von der Biegeschablone 11 aus der Biegemaschine durch
Schwenken nach außen in angegebener Pfeilrichtung 33 entfernt und auf einen Transportwagen
od. dgl.
-
Ablage bringt.
-
Fig. 1 zeigt, daß die Rohrzubringervorrichtung 19 das zu biegende
Rohr 17 erfaßt zu einem Zeitpunkt, bei dem die Rohrentnahmevorrichtung das in der
Biegemaschine gebogenen Rohres erfaßt. Diese Darstellung ist aber lediglich schematisch
zu verstehen, weil beim wirklichen Arbeitsablauf in dem Zeitpunkt, in dem das Rohr
aus der Rohrbiegemaschine entnommen wird, die Rohrzubringervorrichtung eine Stellung
nach Fig. 3 hat oder sogar bereits teilweise zum Einlegen in die Rohrbiegemaschine
abgesenkt worden ist. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine solche Abstimmung
zwischen Rohrzubringen und Rohrentnahme, so daß ein schneller Arbeitsablauf gewährleistet
ist.
-
Sobald die Rohrzubringervorrichtung 19 das zu biegende Rohr erfaßt
hat, wird der Greifer um die Achse 23 in angegebener Pfeilrichtung 34 angehoben.
Sobald die Hochstellung nach Fig. 2 erreicht ist, aber gegebenenfalls auch früher,
wird die Säule 21 nach der Darstellung in Fig. 2 in angegebener Pfeilrichtung 35
0 um 180 gedreht, wie das die Darstellung in Fig. 3 zeigt, so
daß
das Rohr 17 mit seinem über den Greifer hinausragenden kurzen Ende, wie Fig. 4 zeigt,
in die Rohrbiegemaschine eingelegt wird, und zwar bei teilweise zurückgezogenem
Bieyedorr und teilweise zurückgezogener Spannhülse 13.
-
Dann wird die Spannhülse 13 nach vorne in Richtung zur Rohrbiegeschablone
11 gefahren, und zwar soweit, daß sie das Rohr 17 ausreichend umfaßt. Anschließend
erfolgt das Zurückfahren der Spannhülse mit dem Rohr in die Biegeausgangsstellung.
-
Es sei bemerkt, daß zum Zwecke der anschaulichen Darstellung die Figuren
1 bis 4 das Einlegen der Rohre bei stark zurückgezogener Spannhülse zeigen, in Wirklichkeit
beim Biegen mit einem Dorn das vordere Ende des eingelegten Rohres im Bereich der
Biegeschablone ist, wie aus Fig. 7 hervorgeht.
-
Es kann auch dargelegt werden, daß die Figuren 1 bis 4 im wesentlichen
das Einlegen der Rohre beim Biegen ohne einen Dorn und somit im wesentlichen von
der Seite zeigen. Sofern Rohre mit einem Dorn gebogen werden, dann ist der Überstand
x, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, äußerst gering. Dies kann in einfacher Weise
dadurch verwirklicht werden, daß die Rohre 17, 17a, 17b im Magazin in Axialrichtung
verschoben sind.
-
Abweichend von der Darstellung in Fig. 4 ist der Greiferkopf 26, sofern
er das Rohr in die Biegemaschine einlegt, im Bereich der Biegeschablone, wie das
Fig. 7 zeigt. Jedenfalls ist er im nahen Bereich der Biegeschablone. Er kann auch
zum Einlegen eine Stellung vor der Biegeschablone haben, weil beim Biegen der Greiferkopf
von der Schablone durch seine Verschwenkung um die Achse 23 entfernt ist und somit
die Zubringervorrichtung
den Biegevorgang nicht behindern kann.
-
Nachdem das Rohr in der Biegemaschine abgelegt worden und von der
Spannhülse erfaßt und somit in einer genau vorher bestimmten Position gehalten wurde,
wird die Grelfvorrichtunq 27, 28 gelöst. Dann wird die Rohrzubringervorrichtung
wieder zum Magazin verschwenkt, um das nächste zu biegende Rohr zu erfassen. Nach
dieser Bewegung erfolgt das Rohrbiegen. Zu dem Zeitpunkt, be. i dem die Rohrentnahmevorrichtung
das Rohr aus der Biegemasc#hine entnimmt, ist die Rohrzubringervorrichtung bereits
in einer solchen Stellung, daß das nächste Rohr in die Rohrbiegemaschine eingelegt
werden kann, so daß zwischen Entnahme des Rohres aus der Biegemaschine und Einlegen
des nächsten Rohres nur ein kurzer Zeitraum vorhanden ist, der im übrigen, abhängig
von den zu biegenden Rohren, in der Programmsteuerung veränderbar ist.
-
Fig. 5 zeigt in Seitenansicht das Rohrmagazin. Die Rohre 17, 17a,
17b usw. liegen auf einem Tisch 36 auf und werden einzeln nacheinander über einen
Kettenförderer mit Mitnehmern 37 auf eine nach unten geneigte Bahn 38 transportiert,
von der aus sie auf Rollen 39, 39a, die das Rohr 17 zentrieren, gelangen. Die Rollen
39, 39a können dabei mit einer Tasteinrichtung versehen sein, um bei Rohren, die
mit einer Längsschweißnaht versehen sind, eine vorherbestimmte Ausrichtung der Längsnaht
zu gewährleisten, damit über die zu Fig. 1 beschriebene Rohrübergabevorrichtung
die Längsschweißnaht an stets gleich vorbestimmter Stelle in bezug auf die Biegeschablone
eingelegt werden kann.
-
Fig. 6 zeigt die Darstellung nach Fig. 1 in der Stirnansicht.
-
Abweichend von der Darstellung in Fig. 1 ist noch die Strebe 40 arle3egeben,
die die Rohrzubringervorrichtung mit der Rohrbiegemaschine rerbindet, um eine stets
genaue Positionierung der Zubringer.rorrichtung zur Rohrbiegemaschine zu erhalten.
-
Fig. 7 zeugt die Oberansicht der Rohrbiegemaschine mit der Maßgabe,
daß der Greiferkopf 26 mit den Greifern 27 und 28 der Rohrzubringervorichtung bei
dem Einlegen des Rohres in die Rohrblegemaschine in der Betrachtung von vorne dicht
hinter der Biegeschablone 11 der Spannbacke 12 angeordnet ist. Die Spannhülse ist
in Richtung nach vorne und somit in den Bereich der Biegeschablone 11 gefahren.
Diese in Fig. 7 dargestellte Stellung wird als Einlegen des Rohres von vorne bezeichnet.
-
Fig. 7 zeigt die Stellung, bei der das zu biegende Rohr noch von dem
Greifkopf 26 gehalten ist. Anschließend wird die Spannhülse 13 nach vorne gefahren,
um das Rohr zu umfassen. Dann wird der Greifer gelöst. Die Spannhülse mit dem Vorschubwagen
fährt dann zurück in die im Biegeprogramm vorgesehene Ausgangsstellung. Die Entnahmevorrichtung
35 ist beim Einlegen des Rohres nach außen verschwenkt.
-
Fig. 9 zeigt, daß die Rohrzubringervorrichtung ein Gehäuse 21 hat
und über einen Drehkolben-Arbeitszylinder 41 um eine horizontale Achse 23 nach Art
eines Pendels, wie das in den Figuren 1 bis 4 dargestellt ist, hin- und hergehend
verschwenkbar ist.
-
Der vom Gehäuse 21 ausgehende, nach oben gerichtete Pendel in
Gestalt
einer Spule 25 ist mit einem Drehkolben-Arbeitszylinder 42 verbunden, der den Pendel
25 um die Achse seiner Längserstreckung dreht, wie die Darstellung in den Figuren
1 bis 4 zeigt, vorzugsweise hin- und h#ergehend, dreht. Es kann auch eine Drehung
in einer Richtung stattfinden. Der Kolbenmotor 41 ist an einem Gehäuse 43 gelagert,
der Drehkolben-Arbeitszylinder 42 ist an einem Gehäuse 44 gelagert.
-
Der Pendel 25 hat oben den Greiferkopf 26, bestehend aus einer unteren
ersten feststehenden Backe 27 und einer darüber angeordneten und damit zusammenwirkenden
zweiten Backe 28.
-
Diese zweite Backe 28 wird über die Kolbenstange 45 eines Pneumatik-
oder Hydraulikzylinders 46 angehoben und abgesenkt.
-
In gestrichelter Lienie ist die angehobene Stellung dargestellt.
-
Weiterhin ist eine Führung 45 in Gestalt einer Stange vorhanden,
die in einer Bohrung des unteren Greifers 27 eingreift. Um die wirksame Länge des
Pendels verändern zu können, ist an der Säule 25 ein KLemmstück 48 vorhanden, an
dem sich die Kolben--stange 49 des Hydraulik- oder Pneumatikzylinders 50 abstützt.
-
Dieser Zylinder 50 ist an einem Gehäuse 51 befestigt, das die Säule
25 umgibt. Durch Betätigung des Zylinders 25 kann sich der Kopf 26 axial verschieben,
so daß die Greifer 27, 28, die das Rohr 17 erfassen, in Längserstreckung der Säule
25 und somit des Pendels verstellbar sind Fig. 10 zeigt, daß die Rohrentladevorrichtung
33 um eine vertikale Achse 52 schwenkbar ist und zwar ebenfalls angetrieben durch
einen zeichnerisch -nicht darsgestellten Drehkolbenbremsmotor.
-
Vorhanden sind die zu Fig. 1 erwähnten Ausleger 29 und 30.
-
Ywischen beiden ist die Führung 33 vorhanden, in der eine Schiene
54 mt T-förmigem Profil verschiebbar ist. An der schiene 54 it ein Klemmstück 55
vorhanden, an dem die Kolbenstange 56 seines Hydraulik- oder Pneumatikzylinders
57 befestigt ist. Der Zylinder 57 ist an dem Gehäuse 58, das die vertikale Drehachse
52 umgibt, befestigt.
-
Durch Betätigung des Hydraulik- oder Pneumatikzylinders 57 kann die
wirksame Länge der in der Führung 53 geführten Schiene 54 verändert werden. Am Kopfende
der Schiene 54 ist über ein Klemmstück 59 die Greifvorrichtung 32 befestigt und
zwar in der Weise, daß diese um eine vertikale Achse 60 schwenkbar gelagert und
in einer bestimmten Winkelstellung über eine Schraube 61 festklemmbar ist.
-
Die Greifvorrichtung der Rohrentnahme aus der Biegemaschine besteht
nach den Figuren 10 und 11 aus zwei parallel und im Abstand zueinander angeordneten
Wangen 62 und 63, in deren vorderen Bereich eine diese verbindende ortsfeste Welle
64 angeordnet ist. An der Welle 64 sind die Enden des oberen Greifers 65 und unteren
Greifers 66 sowie eine U-förmige Klaue 67 gelagert, deren quer verlaufende Rückwand
68 mit der Kolbenstange 69 eines Hydraulik-oder Pneumatikzylinders 70 verbunden
ist. Die beiden Schenkel 71 und 72 der Klaue 67 haben an ihren vorderen Enden über
jeweils zugeordnete Bolzen 73 und 74 mit jeweils zugeordneten Laschen 75 und 76
über dort vorhandene Bolzen 78 und 79 und 80 eine Verbindung zu der jeweiligen Klaue
65 bzw. 66, d. h. jeder Klaue 65 und 66 ist eine Lasche zugeordnet. Durch Betätigung
des
Kolbens 77 werden die Klauen 65 und 66 einander angenähert
oder entfernt. In Fig. 11 ist in gestrichelter Linie die zurückbezogene und entsprechend
geöffnete Stellung der Klauen angegeben.
-
Fig. 13 und 14 zeigen eine Fig. 8 und 9 gegenüber vereinfachte Rohrzubringervorrichtung
19. Dazu sind #an der Säule 21 (Fig. 1> die hydraulischen Schwenkantriebe 43a
und 43b vorhanden. Sie bilden eine bauliche Einheit und haben eine gemeinsame Welle
23a, die in eine Welle 23b in dem Gehäuse 21 eingreift. Die Welle 23b trägt an ihrem
vorderen Ende dasRohr 25, an dessen oberen Ende der Greifkopf 26 angeordnet ist.
Das Rohr 25 ist von einem Kegelrad 81 umgeben, das über Schrauben 82 fest mit dem
Rohr 25 verbunden ist. Dieses Kegelrad greift in ein Tellerrad 83 ein, das in vertikaler
Ebene übet Schrauben 84 mit dem Gehäuse 21 verbunden ist. Das untere Ende des Rohres
25 unterhalb des Kegelrades 81 ist drehbar in dem Gehäuse 85, das mit der Welle
23b fest verbunden ist. In dem Gehäuse 84 sind entsprechende Kugellager 86 vorhanden.
Eine am Ende des Rohres 25 angeschraubte Platte 87 gibt eine Sicherung gegen eine
axiale Verschiebung des Rohres.
-
Fig. 14 zeigt noch, daß der Greifer 26 eine feststehende obere Backe
27 und einen über die Kolbenstange 45 des Kolbens 46 belegte verschiebbare untere
Backe 2#8 hat. Diese Lösung ist vorteilhaft, sofern der Greifer das Rohr bei vertikaler
Ausrichtung des Rohres 25 erfaßt. Dann nämlich iwrd das zu biegende Rohr 17 durch
die Backe 28 angehoben und gegen
die obere feststehende Backe 27
gedrückt.
-
Sofern die in Fig. 5 dargestellte Lagerung 39, 39a für das jeweils
zu übernehmende Rohr hoch angeordnet ist, dann braucht die Rohreinlegevorrichtung,
die auch als Manipulator bezeichnet werden kann, keine in den Fig.
-
1 tis 4 dargestellte Halbkreis-Bewegung, d.h. um einen Winkel von
1800 in der vertikalen Ebene durchzuführen, sondern nur eine Bewegung von 900, d.h.
von der in Fig. 3 zu der in Fig. 4 dargestellten Stellung. Ausgehend davon und der
Ausgangsstellung, bei der das Rohr 25 vertikal gerichtet ist, ist der Bewegungsablauf
folgender: Ausgehend von der vertikalen Stellung wird das Rohr 17 zwischen den Backen
27 und 28 festgeklemmt. Dann dreht der Motor 43b das Rohr 25 mit dem Greiferkopf
26 um die Achse 23 um 900 in die horizontale Ebene, d.h. von der in Fig. 3 zu der
in Fig. 4 dargestellten Stellung. Mit dieser Bewegung rollt das Kegelrad 81 an dem
feststehenden Tellerrad 83 ab mit der Wirkung, daß das Rohr 25, das um seine Längsachse
drehbar in dem Gehäuse 85 gelagert ist, um die Längsachse gedreht wird. Dabei wird
dann auch der Greiferkopf gedreht, und zwar um 1800 von der Stellung Fig. 1 in die
Stellung Fig. 4. Diese vorgenannten Drehungen um die Achse 23 und die Längsachse
des Rohres 25 sind abgestimmt durch das Verhältnis der Zähne des Kegelrades 81 zum
Tellerrad 83. Durch den Motor 43a erfolgt die Rückdrehung, d.h.
-
Anheben des Rohres von der# Horizontalen in die Vertikale und Drehung
des Rohres 25 mit dem Greiferkopf 26 in die vorbeschriebene Ausgangsstellung. Diese
Lösung hat den Vorteil, daß nur ein Antriebsaggregat 43a, 43b vorhanden zu sein
braucht und zwei Bewegungsvorgänge genau abgestimmt sind.
-
- Ansprüche -