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DE2927298A1 - Form zum formen von hohlsteinen - Google Patents

Form zum formen von hohlsteinen

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Publication number
DE2927298A1
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Authority
DE
Germany
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die
punch
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form according
stamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792927298
Other languages
English (en)
Inventor
Rodiero Alieri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sacmi Imola SC
Original Assignee
Sacmi Imola SC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sacmi Imola SC filed Critical Sacmi Imola SC
Publication of DE2927298A1 publication Critical patent/DE2927298A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
    • B28B7/183Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article for building blocks or similar block-shaped objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

Dipl.-lng. A.Wasmeier Dipl.-Ing. H. Graf
Patentanwälte Postfach 382 8400 Regensburg
An das
Deutsche Patentamt
8000 München 2 D-8400 REGENSBÜRG GREFLiNGER STRASSE Telefon (09 41) 5 47 Telegramm Begpatent Rgb. Telex 6 5709 repat d
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Unser Zeichen Our Ref.
S/p 9948 Tag
Date
4. Juli 1979 Gr/Ja
Anmelder:
S.A.C.M.I, Cooperativa Meccanici Imola - Societä Cooperativa α responsabilitä limitata, Via'Seiice, 17/a - IMOU (Province of Bologna), Italien
Titel:
Erfinder:
Form zur Formen von Hohlsteinen Rodiero Alieri Via Liverani, 7, IMOU (Province of Bologna), Italien
Priorität:
Italien
Nr. 3489 A/78
vom 7. Juli 1978
909883/089?
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 75020073) 5 839 Postscheck München 893 69-801 Gerichtsstand Regensburg
Form zum Formen von Hohlsteinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Form zu« Formen von Hohlsteinen bzw. zun Formen von hohlen Mauersteinen, insbesondere Ziegeln, mit Hilfe einer Presse. Die Erfindung ist insbesondere auch geeignet, zum Formen von hohlen Ziegeln aus einem Ziegelrohling·
Mauersteine bzw. Ziegel sind an sich in zahlreichen Ausfuhrungen bekannt, wobei vielfach eine Formgebung angestrebt wird, mit der die Errichtung einer Mauer bzw. Gebäudewand beschleunigt werden kann, wobei vor allem
auch die Notwendigkeit eines besonderen Ausrichtens oder Auslotens entfällt, so daß die Errichtung einer Wand selbst von Nicht-Facharbeitern bzw. von nicht besonders geschultem Personal durchgeführt werden kann.
Mauersteine, die ein schnelles Errichten einer Wand ohne Ausloten und Ausrichten gestatten, besitzen, wie der Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen zu entnehmen ist, die einen typischen Mauerstein in perspektivischer Nahstellung zeigt, eine im wesentlichen Doppel-H-Formgebung mit zwei Längsstegen 1* und 1", die durch Brücken 3' und 4* miteinander verbunden sind· Zwischen den Brücken 3* und 4' befindet sich ein im Querschnitt quadratisches Loch 5', während an den beiden Enden des Mauersteins rechteckförmige Ausnehmungen 6* und 7* vorgesehen sind. Beim Aneinanderreihen von mehreren Mauersteinen in der Weise, daß jeweils ein Mauerstein gegen einen anderen Mauerstein in einer Reihe anliegt, bilden diese rechteckförmigen Ausnehmungen 6* und 7* weitere Lacher, die mit den Löchern 5' identisch sind. In den BrUcken 3* und 4* sind weiterhin zyJJnderförmige Löcher 8 und 9 vorgesehen, in die Stäbe oder Zapfen eingesetzt werden können, um Ubereinanderliegende Mauersteine miteinander zu verbinden·
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An der Ober- und Unterseite des Mauersteines, und zwar zwischen den BrUcken und den Längsstegen sind nutenartige Vertiefungen 10' und 11* vorgesehen, die jeweils einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen und sich Über die gesamte Länge des Mauersteines erstrecken. Weiterhin umgibt eine Fuge bzw. Ausnehmung 12* diejenige Fläche des Mauersteins, die später sichtbar bleiben soll.
Der Erfindung liegt allgemein das Ziel zugrunde, eine Form zu schaffen, die bei Verwendung in einer Presse die Möglichkeit schafft, Mauersteine und insbesondere auch solche Mauersteine zu formen, die dem voranstehend beschriebenen Grundtyp entsprechen.
Innerhalb dieser allgemeinen Zielsetzung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Form zu schaffen, die einfach in der Konstruktion sowie einfach in der Herstellung ist und die zuverlässig arbeitet sowie sich einfach und bequem reinigen läßt.
Dementsprechend bezieht sich die Erfindung auf eine Form zum Formen von hohlen Mauersteinen, insbesondere zum Formen von hohlen Ziegeln, unter Verwendung einer Presse, mit wenigstens einem Stempel, welcher an einem bewegbaren Teil der Presse befestigt ist, mit einem Gesenk (Matrize), welches wenigstens einen Hohlraum zur Aufnahme des zu pressenden Materials aufweist und in welches sich der Stempel beim Pressen hineinbewegt, sowie mit wenigstens einen Gegenstempel, der den Boden des Hohlraumes bildet und zwischen einer ersten Position, in der sich der Gegenstempel am Rahmen der Presse abstutzt, in eine zweite Position bewegbar ist, in der der Gegenstempel den geformten Mauerstein auswirft.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist eine solche Form erfindungsgemäß so ausgebildet, daß das Gesenk in vertikaler Richtung nachgiebig an
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Rahmen der Presse befestigt ist, daß am Gesenk Formelemente zum Formen von Hohlräumen oder Öffnungen in Mauerstein fest befestigt sind, und daß die Formelemente durch den Gegenstempel sowie durch den Hohlraum des Gesenkes hindurchreichen und so ausgebildet sind, daß sie während des Preßvorganges von entsprechenden Sitzen oder Räumen im Stempel aufgenanen werden·
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren an einem bevorzugten Ausfuhrungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Fig· 1 eine perspektivische Darstellung eines hohlen Mauersteins bzw.
Hohlsteins;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Friktionspresseneinrichtung zusammen mit einer Form gemäß der Erfindung;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie HI-III der Fig. 2; Fig. 4 in vergrößerter Darstellung und teilweise in Schnitt, das Detail, welches innerhalb der strichpunktierten Umrandung der Fig. 2 liegt.
In den Figuren ist eine Presse des Friktionstyps zum Formen von hohlen Mauersteinen dargestellt. Diese Presse besteht aus einen Grundteil 1, von welchem sich zwei zylinderförmige Säulen 2 und 3 vertikal nach oben erstrecken, die an ihrem oberen Ende durch ein festes QuerstUck 4 miteinander verbunden sind· An den Säulen 2 und 3 ist ein QuerstUck 5 verschiebbar gefuhrt, dessen Auf- und Abbewegung durch eine Spindel 6 (Augerscrew) gesteuert wird, welche drehbar im QuerstUck 4 gelagert ist. Die Bewegung der Spindel 6 wird durch Reibungskontakt zwischen einer Scheibe 7,
die an der Oberseite der Spindel 6 befestigt bzw· verkeilt ist, und Scheibe 6 und 8 erreicht, welch letztere an einer Welle 10 befestigt bzw· verkeilt sind, die in Lagerarnen 11 an QuerstUck 4 in horizontaler
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Richtung gelagert ist. Die Scheibe 9 ist als Riemenscheibe ausgebildet und Über einen Antriebsriemen 12 mit einem Antriebsmotor 13 verbunden* Das Drehen der Spindel 6 im Sinne einer Abwärts- bzw. im Sinne einer Aufwärtsbewegung wird dadurch erreicht, daß die Scheiben 8 und 9 wahlweise gegen die Scheibe 7 zur Anlage gebracht werden.
Am Querstück 5 sind Stempel 14 befestigt, die die obere Halbform der Presse bilden. Die untere Halbform besitzt eine Form bzw. Matrize 15 und Gegenstempel 16.
Wie in den Fig. 3 und 4 mehr im Detail dargestellt ist, ist die Stempelanordnung an einer Platte 17 befestigt, die ihrerseits mit dem bewegbaren Querstück 5 verbunden ist. Am Boden der Platte 17 ist eine Platte 18 befestigt, und zwar »it Hilfe von Schrauben 20, die von oben in die Platte eingreifen. Die Platte 18 trägt für jeden Stempel zwei höhle Abstandselemente 21, an deren unteren Enden die Stempel bzw. Stempelelemente 19 befestigt sind. Die Abstandselemente 21 liegen ausgerichtet mit durchgehenden Bohrungen 22 im Stempel bzw. Stempelelement, wobei ein Hohlraum zwischen den Abstandselementen 21 gebildet wird, der ausgerichtet ist mit einer Öffnung 24 des Stempelelementes 19 bzw. deckungsgleich mit der öffnung 24 des Stempelelementes 19 liegt.
Die Bohrungen 22 und die Öffnung 24 dienen, wie im folgenden rech näher erläutert wird, zur Aufnahme von stempelartigen Elementen, die die Lächer 5' bis 9* im Mauerstein erzeugen.
Das Stempelelement 19 besitzt eine Oberfläche, die der Oberfläche des in der Fig. 1 dargestellten Mauersteins entspricht, d.h. die Oberfläche des in der Fig. 1 dargestellten Mauersteins ist ein Abdruck der Fläche des Stanpelelementes 9. Die Oberfläche des Stempelelementes 19 ist vorzugsweise
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nit einer Schicht 25 aus elastischen Material, z.B. aus Gummi Überzogen. FUr diese Schicht können auch andere elastische Materialien, z.B. elastidier Kunststoff oder aber ein Material verwendet werden, welches unter den Handelsnamen ADIPRENE erhältlich ist.
An Grundteil 1 ist eine Platte 26 vorgesehen, die sich an diesen Grundteil abstutzt und die erwähnten Gegenstenpel 16 trägt. Die Platte 26
ist in vertikaler Richtung bewegbar, und zwar nit Hilfe eines Hebe-Elementes in dem Grundteil 1, un so zun Auswerfen der geformten Mauersteine die Gegenstenpel bzw. Auswurfstempel auf das Niveau der Matrize bzw. Fora anzuheben. Die Platte 26 ist an Stiften 27 gefuhrt, die sich von Grundteil 1 nach oben erstrecken, an welchem diese Stifte nit Hilfe von Bolzen 28 befestigt sind.
Die Gegenstenpel besitzen zwei Schultern 29, die ein Gegenstempelelement in geeigneter Weise an ihrer Oberseite tragen. Das Gegenstempelelenent besitzt eine Oberfläche, die spiegelbildlich zur Oberfläche des Stempelelementes 19 ist und der zweiten Oberflächenseite bzw. der Unterseite des gefornten Mauersteines entspricht, d.h. die entsprechende Oberflächenseite des geformten Mauersteines ist ein Abdruck der Oberfläche des Gegenstempelelementes 30. Dieses Gegenstempelelement 30 ist ebenfalls nit einer Schicht 31 aus einen Material bedeckt, welches gleich oder ähnlich dem Material der Schicht 25 ist.
Das Gegenstempelelement 30 ist in einem Hohlraum oder in dem hohlen Teil 32 der Form 15 gefuhrt, die eine übliche Ausbildung aufweist. Der Hohlraun 32 wird von Wänden 33 und 34 begrenzt, die einander gegenüberliegen und die mit Hilfe von Bolzen 35 an der Form bzw. an der Matrize befestigt sind. Un die Möglichkeit auszuschließen, daß aufgrund der Kräfte, die bein Pressen auftreten, die Wände 33 und 34 sich aus ihren Sitz in der Forn
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bewegen, sind obere und untere Backen 36 und 37 vorgesehen, die die Wände wirksam gegen vertikale Bewegungen verriegeln. Die Backen 36 und 37 sind durch Bolzen 38 und 39 gesichert. Das Gegenstempelelement 30 besitzt Offnungen, die in einer Linie bzw. achsgleich mit den Öffnungen im Stempelelement liegen und durch die sich zylinderfö'rmige Stäbe 40 sowie ein Formelement 41 in Form eines im Querschnitt quadratischen Stabes hindurcherstrecken· Die Stäbe 40 sowie das Formelement 41 sind an einer BrUcke bzw. an einem Träger 42 befestigt, der sich unterhalb der Matrize bzw. unterhalb der Form 15 zwischen den Schultern 29 erstreckt. Der Träger 42 ist mit Stutzen mit der Matrize 15 verbunden.
Die voranstehend beschriebene Form weist weiterhin eine elastische Lagerung fUr das Gesenk bzw. fUr die Matrize 15 auf, wobei diese Lagerung von Gummipuffern bzw. von Stoßdämpfern aus Gummi gebildet wird, die allgemein mit 44 bezeichnung und an den Ecken der Matrize bzw. des Gesenkes 15 angeordnet sind.
Die Presse wird in üblicher Weise betätigt. Nachdem in die Hohlräume 32 der Matrize das zu pressende Material eingefüllt ist, werden die Stempelelemente 19 nach unten bewegt, wobei die Stempelelemente 19 dann beim Eintreten in die Hohlräume 32 das sich darin befindliche Material zusammenpressen. Es wird darauf hingewiesen, daß beim Eintreten der Stempelelemente 19 in die Hohlräume 32 die Stäbe 40 sowie das Formelement 41 in die Öffnungen 22 und 24 eintreten, um den Formhohlraum bzw· un die Form zu schließen. Nach Beendigung des Preßvorganges und nachdem die Stempelelemente wieder in die in der Fig. 3 gezeigte Stellung angehoben sind, werden die Gegenstempelelemente so angehoben, daß der geformte Mauerstein auf das Niveau entsprechend der Oberseite der Matrize bzw. des Gesenkes 15 angehoben wird. Entsprechend vorgesehene Auswurfelemente bewegen die geformten Mauersteine dann zu einer Transporteinrichtung, z.B. zu einem Förderband.
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Oie Erfindung eignet sich vor allen, wie oben bereits erwähnt wurde, zum Formen von Ziegeln aus Tonmaterial bzw. aus einem Tonrohling. Dieser Rohling stellt in der Regel einen Körper dar, der in seiner Grobform bereits dem hergestellten Ziegel entspricht und der durch Zerschneiden bzw. Abschneiden eines extrudierten Stranges aus Tonmaterial unter Verwendung eines geeigneten Extruders gewonnen wird. Der Rohling wird dann durch Elemente, die nicht Gegenstand der Erfindung sind, in den Hohlraum 32 so eingelegt, daß die Stäbe 40 sowie das Formelement 41 in entsprechenden Öffnungen des Rohlings liegen, die vorgeformt wurden· Im Anschluß daran erfolgt das Pressen durch Einfuhren der Stempel 14 in die Hohlräume des Gesenkes bzw. der Matrize.
In manchen Fällen ist es jedoch wichtig, daß das Gesenk bzw· die Matrize 15 beim Nach-Unten-Bewegen der Stempel bzw. Stempelelemente der Bewegung dieser Stempel geringfügig folgen kann, was durch die das Gesenk bzw. die Matrize 15 tragenden Gummipuffer 44 ermöglicht wird. FUr diesen Zweck sind am oberen QuerstUck Schulter 45 vorgesehen, die mit der Matrize 15 zur Aiage kommen, wenn die Stempel bzw. Stempelelemente in die Hohlräume 32 eintreten, und die die Matrize nach unten drucken. In geeigneter Weise angeordnete Anschlagelemente 46, die sich vom Grundteil nach oben erstrecken und in einer Linie mit den Schultern 45 liegen, dienen als End-Anschläge fUr die Stempelelemente 19 bzw· als Anschläge, die das Ende der Bewegung der Stempelelemente 19 festlegen und dementsprechend auch als End-Anschläge fUr die Matritze bzw· als das Ende der Bewegung der Matrize festlegende Anschläge·
Oie Erfindung erfüllt auf diese Weise die gestellte Aufgabe. Zusätzlich zu der erwähnten vertikalen Bewegbarkeit der Matrize ist von besonderer Bedeutung auch die Tatsache, daß Schichten 25 und 31 die aktiven Oberflächen bzw. die Arbeitsflächen der Stempelelemente bedecken. Während des
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Preßvorgangs könnte nämlich Material bzw· Tonmaterial durch den Spalt hindurchgelangen, der jeweils zwischen den Umfangsflächen der Stempelelemente und der Innenwand der Hohlräume 32 verbleibt» Durch die Verwendung der Schichten 25 und 31 wird das diese Schichten bildende elastische Material während des Preßvorganges elastisch verformt, so daß diese Schichten bzw· das die Schichten bildende Material beim Preßvorgang gegen die Innenwand der Hohlräume gedruckt wird, wodurch ein unerwünschtes
Durchfließen von Material zwischen den Stempelelementen und der Innenwand
und/oder anderen Formteilen
der Hohlräume/verhindert wird. Darüber hinaus verhindern die Schärten 25 und 31 auch, daß Material bzw· Tonmaterial an den Oberflächen der Stempel* elemente haften bleibt·
Zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen der Erfindung sind möglich, die sämtlichst unter den die Erfindung zugrundeliegenden Erfindungsgedanken fallen. So ist es beispielsweise möglich, die Anzahl der Stäbe oder Formelemente, die die Öffnungen oder Löcher in den Mauersteinen formen, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend gewählt werden kann. Weiterhin ist es möglich, die Anordnung sowie Ausbildung der Stäbe und Formelemente zu ändern, und zwar entsprechend der gewünschten Formgebung beim herstellten Mauerstein bzw. Ziegel·
Bei der praktischen Ausfuhrung der Erfindung können weiterhin auch Details durch andere, technisch äquivalente Mittel ersetzt werden.
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Leerseife

Claims (8)

Patentansprüche
1.JForm zum Formen von hohlen Mauersteinen, insbesondere zum Formen von hohlen Ziegeln, unter Verwendung einer Presse, mit wenigstens einem Stempel, welcher an einem bewegbaren Teil der Presse befestigt ist, mit einem Gesenk (Matrize), welches wenigstens einen Hohlraum zur Aufnahme des zu pressenden Materials aufweist und in welches sich der Stempel beim Pressen hineinbewegt, sowie mit wenigstens einem Gegonstempel, der den Boden des Hohlraumes bildet und zwischen einer ersten
Position, in der sich der Gegenstempel am Rahmen der Presse abstützt, in eine zweite Position bewegbar ist, in der der Gegenstempel den geformenten Mauerstein auswirft, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesenk (15) in vertikaler Richtung nachgiebig am Rahmen befestigt ist, daß am Gesenk (15) Formelemente (40, 41) zum Formen von Hohlräumen oder Öffnungen im Mauerstein fest verbunden sind, und daß die Formelemente (40, 41) durch den Gegenstempel sowie durch den Hohlraum des Gesenkes (15) hindurchgeführt sind und so ausgebildet sind, daß sie während des Preßvorganges von entsprechenden Sitzen des Stempels aufgenommen werden·
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Stempels und/oder des Gegenstempels mit einem elastischen Material, vorzugsweise mit einem gummiähnlichen Material, beispielsweise mit einem Material, welches unter der Bezeichnung ADIPRENE erhältlich ist, bedeckt ist.
3· Form nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Teil starre Schultern aufweist, und daß diese Schulter mit dem Gesenk
(15) in Eingriff kommen bzw. zur Anlage iommen, nachdem der Stempel gegen das Material im Hohlraum des Gesenkes (15) anliegt.
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ORIGINAL INSPECTED.
4. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich vom Rahmen Anschlagelemente wegerstrecken, die den unteren Punkt der Bewegung des Gesenkes (15) festlegen.
5. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formelemente (40, 41) stabförmige Elemente sind.
6. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formelemente (40, 41) Über eine BrUcke fest mit dem Bodenteil des Gesenkes (15) verbunden sind.
7. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesenk (15) Über elastische, stoßabsorbierende Elemente am Rahmen anliegt.
8. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstempel an einer Platte befestigt ist, und daß die Platte in vertikaler Richtung mit Hilfe eines Hebeelementes verschiebbar ist und durch vom Rahmen nach oben vorstehende Elemente, z.B. Stifte, geführt ist.
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DE19792927298 1978-07-07 1979-07-06 Form zum formen von hohlsteinen Withdrawn DE2927298A1 (de)

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US (1) US4270893A (de)
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BR (1) BR7904362A (de)
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ES (1) ES482669A1 (de)
FR (1) FR2430299A1 (de)
GB (1) GB2030918B (de)
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Legal Events

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