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DE2926872A1 - Vorrichtung zum bepacken von chromatographiesaeulen - Google Patents

Vorrichtung zum bepacken von chromatographiesaeulen

Info

Publication number
DE2926872A1
DE2926872A1 DE19792926872 DE2926872A DE2926872A1 DE 2926872 A1 DE2926872 A1 DE 2926872A1 DE 19792926872 DE19792926872 DE 19792926872 DE 2926872 A DE2926872 A DE 2926872A DE 2926872 A1 DE2926872 A1 DE 2926872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
packing
chamber
suspension
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792926872
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Hoffmann
Thorsten Dr Rer Nat Kemmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Helmholtz Zentrum fuer Infektionsforschung HZI GmbH
Original Assignee
Helmholtz Zentrum fuer Infektionsforschung HZI GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Helmholtz Zentrum fuer Infektionsforschung HZI GmbH filed Critical Helmholtz Zentrum fuer Infektionsforschung HZI GmbH
Priority to DE19792926872 priority Critical patent/DE2926872A1/de
Publication of DE2926872A1 publication Critical patent/DE2926872A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D15/00Separating processes involving the treatment of liquids with solid sorbents; Apparatus therefor
    • B01D15/08Selective adsorption, e.g. chromatography
    • B01D15/10Selective adsorption, e.g. chromatography characterised by constructional or operational features
    • B01D15/20Selective adsorption, e.g. chromatography characterised by constructional or operational features relating to the conditioning of the sorbent material
    • B01D15/206Packing or coating
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
    • G01N30/02Column chromatography
    • G01N30/50Conditioning of the sorbent material or stationary liquid
    • G01N30/56Packing methods or coating methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bepacken von Chromatographi esäulen
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bepacken von Chromatographiesäulen aus z.B. durchsichtigem Material wie Glas oder Kunststoff, insbesondere nach der packen von Chromatographie säulen, insbesondere nach der Hochviskositätsmethode. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei übereinander angeordnete und miteinander in Verbindung stehende Kammern aufweist, von denen die obere Kammer eine Suspension des Packmaterials und die untere Kammer die zu bepackende Säule aufnimmt, wobei die obere Öffnung der Säule mit dem Bodenbereich der oberen Kammer in Verbindung steht, die untere Öffnung der Säule über ein Filterelement mit der Kammerumgebung der unteren Kammer in Verbindung steht und in eine der Kammern die Druckleitung einer Pumpe einmündet.
  • Bei der Bepackung einer Säule mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geht man z.B. so vor, daß man zuerst die Säule (über die obere Kammer) und danach die obere Kammer mit einer Suspension des Packungsmaterials in einem hochviskosen Medium beschickt z.B.einer Aluminiumoxid- oder Siliciumdioxidsuspension.
  • Danach werden die untere Kammer und das mit der Suspension noch nicht gefüllterestliche Volumen der oberen Kammer mit einem niederviskosen Medium gefüllt, das mit dem hochviskosen Medium eine scharfe Grenzfläche bildet. Dieses Füllen wird solange fortgesetzt, bis beide Kammern entlüftet sind und das niederviskose Medium aus einer Entlüftungsöffnung am höchsten Punkt der oberen Kammer austritt. Danach wird die Entlüftungsöffnung verschlossen und der Arbeits- bzw.
  • Packungsdruck an die Vorrichtung angelegt und konstant gehalten, so daß das hochviskose Medium durch das Filterelement gedrückt wird. Das Packen wird solange fortgesetzt, bis eine vorgegebene Menge des hochviskosen Mediums oder das gesamte hochviskose Medium aus der Vorrichtung ausgetreten ist.
  • Der maximale Packungsdruck ist bei konstanter Durchflußrate und Temperatur eine Funktion der Viskosität des hochviskosen Mediums bzw. Suspendiermittel. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich nun schnell der Arbeits- bzw Packungsdruck erreichen und über den gesamten Packungsvorgang konstant halten, wobei ausgezeichnete Ergebnisse erhalten werden.
  • Z.B. wurden Säulen einer Gesamtlänge von 30 bzw. 40 cm und einem Außendurchmesser von 2,8 bzw. 4,0 cm verwendet (Lobar-Säulen der Größe b und c von Merck). Dabei wurde Kieselgel einer Korngröße von 10/Im als Packmaterial, eine Faraffin/Tetrachlorkohlenstoff-Mischung (8:1 bis 10:1) als hochviskoses Medium bzw. Suspendiermittel, Heptan als niederviskoses Medium bzw. Verdrängungsmittel, eine Naphthalin/o-Nitroanilin/m-Nitroanilin-Mischung als Testgemisch und eine n-iieptan/i-Propanol-Mischung (10:1; Durchflußrate 5 mljmin und 10 bar) verwendet. Bs ließen sich Packungsdrucke von 170 bis 450 bar erreichen. Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn rasch ein Druck von 450 bar erreicht und über den gesamten Packungsvorgan g konstant gehalten wurde.
  • Derartig hergestellte Säulen wiesen Trennbodenzahlen von n = 6500 f 500 auf, wobei sich reduzierte Trennbodenhöhen von hdp = 4 erreichen ließen. Das entspricht der 5- bis 10-fachen Trennle istung entsprechender Säulen des Handels, Da sich mit der erfindungsgetnäßen Vorrichtung gepackte Säulen reproduzierbar packen lassen, konnten sie auf verschiedenen Gebieten bisher erfolgreich eingesetzt werden. Als Beispiel seien die Trennung von 13-C-epimeren Cobesterderivaten (Schlingmann et al., 3rd European Symposium on Vitamin B12 & I.F., Zürich 1979) und die Auftrennung eines homologen Gemischs des Phäophorbidmethylesters von Baeteriochlorophyll-e (Risch et al., Liebigs Ann. Chem., 1978, 585) genannt.
  • Die beiden Kammern der erfindungsgemäßen Vorrichtung können durch eine Leitung verbunden sein, die für einen Druckausgleich sorgt und zweckmäßigerweise in den Kopfbereich der oberen Kammer einmündet. Dadurch wird eine Verwirbelung an der Grenzfläche zwischen den beiden verschieden viskosen Medien vermieden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit einer Druckpumpe unter Druck gesetzt werden, die über eine Druckleitung mit der unteren oder der oberen Kammer verbunden ist. Alternativ kann man die Druckausgleichleitung auch weglassen und die Druckpumpe durch Druckleitungen mit beiden Kammern verbinden.
  • Ein Filterelement, z.B. eine Sinterfritte, sorgt dafür, daß das Packmaterial vom Suspendiermittel abgetrennt und in der Säule zurückgehalten wird. An dieses Filterelement kann sich eine spiralförmige oder schlangenlinienförmige federnde teitung anschließen, die die Säule mit der Kammerumgebung der unteren Kammer verbindet. Wenn diese Leitung federnd ausgebildet wird, bietet sie den Vorteil, daß Säulen unterschiedlicher Länge in die untere Kammer eingesetzt werden können.
  • Nachstehend wird die Erfindung durch Figuren näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungs#emäßen Vorrichtung, die etwa in der Mitte durchgebrochen wurde; und Figur 2 eine geschnittene Seitenansicht eines Mittelstücks einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem Suspensionsrohr 2, das über ein massives Mittel- bzw. Verbindungsstück 6 mit einem Druckausgleichsrohr 1 verbunden ist, in dem eine Säule 3 hängt. Das Suspensionsrohr 2 und das Druckausgleichsrohr 1 weisen an ihren beiden Enden jeweils Außengewinde auf.
  • Das Suspensionsrohr 2 ist mit seinem unteren Gewinde und das Druckausgleichsrohr 1 mit seinem oberen Gewinde in das Mittelstück 6 eingeschraubt. Auf beide Rohre 1 und 2 sind mit Gewinde versehene Deckel 5 bzw. 7 aufgeschraubt. Der obere Gewindedeckel 7 ist mit einer Öffnung zum Einführen des niederviskosen Mediums und mit einer (nicht dargestellten) Entlüftungsöffnung versehen. Der untere Gewindedeckel 5 ist mit einer Öffnung zum Ablassen des Suspendiermittels versehen. Das Mittelstück 6 weist drei Öffnungen auf. Durch die eine nicht dargestellte Öffnung kann das niederviskose Medium mit einer nicht dargestellten Druckpumpe in das Druckausgleichsrohr 1 eingeführt werden.
  • An die zweite Öffnung schließt sich eine Leitung 10 an, die das Druckausgleichsrohr 1 über den oberen Gewindedeckel 7 mit dem Suspensionsrohr 2 verbindet. Die dritte Öffnung dient zur Entlüftung. Alternativ können die beiden Öffnungen für die Einführung des niederviskosen Mediums und für die Leitung 10 auch im Druckausgleichsrohr 1 vorgesehen sein.
  • Das massive Mittelstück 6 ist oben mit einer trichterförmigen und unten mit einer zylinderförmigen Ausnehmung versehen. Der Trichter geht in eine Durchbohrung 8 über, die mit einem Stutzen in die zylinderförmige Ausnehmung austritt.
  • Die Säule 3 ist oben konisch verjüngt und mit einem Stutzen versehen. Ein nicht dargestelltes elastisches rohrartiges Verbindungselement (z.B. aus Teflon) ist mit seinem einen Ende auf dem Trichterstutzen des Mittelstücks 6 aufgeschoben und mit seinem anderen Ende in den Stutzen der Säule 3 eingeführt.
  • Das Verbindungselement kann mit einem ringförmigen Außenflansch versehen sein, der die Stirnflächen des Trichterstutzens des Mittelstücks 6 und des Stutzens der Säule 3 voneinander trennt und die Säule 3 gegen das Druckausgleichsrohr 1 abdichtet. In identischer Weise ist die Säule 3 am unteren Ende konisch verjüngt urd mit einem Stutzen versehen. In die Verdüngung ist eine Sinterfritte 12 eingesetzt. Auf den Stutzen ist eine Kappe 9 aufgeschraubt, die einen Adapter (aus z.B.
  • Teflon) hält. Die federnde Ableitung 4 ist unten durch den unteren Gewindedeckel 5 geführt und oben über das Abstandselement 11 in den Adapter eingesetzt. Mit dieser Swagelok-Verbindung wird dem Umstand Rechnung getragen, daß die Ableitung 4 einen wesentlich größeren Innen- und Außendurchmesser aufweist. Die Leitung 4 ist spiralförmig oder schlangenlinienförmig ausgebildet, so daß Säulen 3 unterschiedlicher Länge im Druckausgleichsrohr 1 aufgehängt werden können.
  • Der Federdruck der Leitung 4 garantiert ferner, daß sich die Säule 3 nicht vom oberen Verbindungselement 8 trennt. Das Druckausgleichsrohr 1, das Suspensionsrohr 2, das Mittelstück 6, die beiden Gewindedeckel 5 und 7 und die beiden Leitungen 4 und 10 können aus rostfreiem Stahl bestehen.
  • Nachstehend wird eine weitere Ausführungsform des erfindung gemäßen Mittelstücks beschrieben. So ist das Mittelstück 206 oben mit einer konischen bzw. trichterförmigen Ausnehmung 109 und unten mit einer zylindrischen Ausnehmung versehen, die durch eine Bohrung miteinander verbunden sind. Die untere zylindrische Ausnehmung dient zur Aufnahme des oberen Stutzens der Säule 122, die in die zylindrische Ausnehmung bis zum Anschlag an einem O-Ring 110 eingeführt ist. Das Mittelstück 206 ist an seiner Peripherie mit einem Flansch versehen, an dem die Stirnflächen der beiden Rohre 1 und 2 anliegen, wobei ein abdichtender O-Ring 113 in einer peripheren Ringnut des Flansches liegt. Das untere Ende des Rohres 2 ist außen mit einem Flansch 106 versehen, der als Anschlag für eine Überwurfmutter 105 dient, die mit ihrem Innengewinde auf ein Außengewinde des Rohres 1 aufgeschraubt wird. Dadurch können die beiden Rohre 1 und 2 bis zum Anschlag am Flansch des Mittelstücks 206 gebracht werden. Bei dieser Ausführungsform sind im oberen Bereich des unteren Rohres 1 die Öffnung für die Druckleitung 119 der nicht dargestellten Pumpe und die Öffnung für die Leitung 118 vorgesehen, die zum oberen Rohr 2 führt.
  • Das Mittelstück 206 ist an seiner Peripherie mit 2 Ringnuten versehen, in denen O-Ringe liegen, die die Ringspalte zwischen dem Mittelstück 206 und den Rohren 1 und 2 abdichten. Diese O-Ringe sind mit 111 bezeichnet.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Datentansprüche 1. Vorrichtung zum Bepacken von Ohromatographiesäulen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vorrichtung zwei übereinander angeordneUe und miteinander in Verbindung stehende Kammern (1, 2) aufweist, von denen die obere Kammer (2) eine Suspension des Packmaterials und die untere Kammer (1) die zu bepackende Säule (3) aufnimmt, wobei die obere Öffnung der Säule (3) mit dem Bodenbereich der oberen Kammer (2) in Verbindung steht, die untere Öffnung der Säule (3) über ein Z'#ilterelement mit dem Kammeraußeren der unteren Kammer (1) in Verbindung steht und in eine der beiden Kammern (1, 2) die Druckleitung einer Pumpe einmündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (3) aus transparentem Material, z.B. Glas oder Kunststoff, besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammern (1, 2) durch eine Leitung (10) verbunden sind, die in den Kopf der oberen Kammer (2) einmündet.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rumpendruckleitung in die untere Kammer (1) einmündet.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (3) mit der Kammerumgebung der unteren Kammer (1) über eine federnde Leitung (4) verbunden ist, die auf das Filterelement folgt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Leitung (4) die Borm einer Spirale oder Schlangenlinie aufweist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0058381A1 (de) * 1981-02-12 1982-08-25 Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha Flüssigkeits-Chromatographensäule, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Fraktionierung
FR2533836A1 (fr) * 1982-10-05 1984-04-06 Elf Aquitaine Procede et dispositif de remplissage de colonnes chromatographiques
EP0105583A1 (de) * 1982-09-06 1984-04-18 Imperial Chemical Industries Plc Verfahren zum Packen von Chromatographiesäulen und zur Durchführung des Verfahrens geeignete Säulen

Cited By (4)

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FR2533836A1 (fr) * 1982-10-05 1984-04-06 Elf Aquitaine Procede et dispositif de remplissage de colonnes chromatographiques
EP0106746A1 (de) * 1982-10-05 1984-04-25 Societe Nationale Elf Aquitaine (Production) Vorrichtung zum Bepacken von Chromatographiesäulen

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