DE2925351A1 - Steuervorrichtung fuer die gluehkerzen einer diesel-brennkraftmaschine - Google Patents
Steuervorrichtung fuer die gluehkerzen einer diesel-brennkraftmaschineInfo
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Description
TER MEER . MÜLLER ■ STEINMEISTER Diesel Kiki
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für die Glühkerzen einer Diesel-Brennkraftmaschine gemäß dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Die Erfindung befaßt sich insbesondere mit einer Steuervorrichtung
für Glühkerzen-Vorheizeinrichtungen, wie sie für Diesel-Brennkraftmaschinen verwendet werden, die etwa
in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden. Im einzelnen bezieht sich die Erfindung auf eine Steuervorrichtung zur
Regelung der Vorheizzeit einer Diesel-Brennkraftmaschine mit einer Vorheizeinrichtung, die Glühkerzen aufweist,
Bei einer herkömmlichen, mit Glühkerzen versehenen Vorheizeinrichtung
für Diesel-Brennkraftmaschinen wird die Zeit, während der mit Hilfe der Glühkerzen vorgeheizt wird,
d.h., die Zeit, in der ein elektrischer Strom an die Glühkerzen angelegt wird, durch den Fahrer auf der Grundlage
des rotglühende*) Zustandes einer Anzeigeeinrichtung mit
elektrischem Heizdraht uestimmt. In diesem Falle können
jedoch Einflüsse der Umgebungstemperatur oder ein bereits erwärmter Zustand der Maschinen durch einen wenig geübten
Fahrer kaum beurteilt werden, so daß die Regelung der Vorheizzeit im Normalfalle schwierig ist.
Zur Überwindung dieses Nachteiles ist ein Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem die Vorheizzeit der Glühkerzen
in Abhängigkeit von der Maschinentemperatur oder der Batteriespannung bestimmt wurde. Wenn die Vorheizzeit
anhand der Maschinentemperatur gesteuert wird, wird die Temperatur des Maschinen-Kühlwassers beispielsweise dursh
einen Thermistor oder dgl. abgetastet und durch einen Zeitgeber festgelegt, der so eingestellt ist, daß die
vorgegebene Zeit entsprechend einer Abtastspannung des
Thermistors oder dgl. eingestellt wird.
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Da jedoch die Änderung des elektrischen Widerstandes mit
Temperaturänderungen in dem -Thermistor nicht sehr groß ist, ergibt sich eine Beziehung zwischen der Kühlwassertemperatur
und der Vorheizzeit entsprechend der Kurve a in Fig. 1, und wenn die Maschine erwärmt ist, wird die
Vorheizzeit unnötig ausgedehnt. Zur Ausschaltung dieses Effektes ist die Abtastspannung des Thermistors an den
Zeitgeber über einen Verstärker angelegt worden, so daß sich eine Charakteristik entsprechend der Kurve b in Fig.
1 ergab, ober es ist versucht worden, einen Komparator zusätzlich einzusetzen, um die Kurve a in Fig. 1 im Punkt
c zu kappen. In diesem Falle ist jedoch ein zusätzlicher Verstärker oder Komparator erforderlich, und die Kosten
der Steuervorrichtung steigen unvermeidlich an.
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Die Erfindung ist daher darauf gerichtet, eine Steuervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
eine einfache Schaltung aufweist, eine genaue Steuerung der Vorheizzeit in Abhängigkeit von der Batteriespannung
ermöglicht und bei Maschinentemperaturen über einem vorgegebenen Wert die Reduzierung der Vorheizzeit auf den
Wert Null gestattet.
Die Erfindung ergibt sich im einzelnen aus dem kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruchs.
Erfindungsgemäß wird die Vorheizzeit bestimmt durch einen Vergleich zwischen einer Spannung, die durch einen Termistor
geliefert wird, der auf der Grundlage einer konstanten
Spannung auf die Maschinentemperatur anspricht, und der Summe einer Ladespannung auf der Grundlage der
Speisestromspannung oder Klemmenspannung der Glühkerzen und einer vorgegebenen konstanten Spannung. Wenn die Maschinentemperatur
höher als ein vorgegebener Wert ist, wird die Vorheizzeit bis zum Wert Null reduziert, und wenn
die Maschinentemperatur niedriger liegt, wird die Vorheizzeit entsprechend der Maschinentemperatur und der Speise-
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Stromspannung oder Klemmspannung der Glühkerzen eingestellt.
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine grafische Darstellung zur
Veranschaulichung der Beziehung zwisehen der Kühlwassertemperatur der
Maschine und der Vorheizzeit bei einer herkömmlichen Vorrichtung;
Fig. 2 ist ein Schaltdiagramm zur Veranschaulichung einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung;
Fig. 3 ist eine grafische Darstellung zur Veranschaulichung der Änderung der
Spannung Vc mit dem Zeitablauf bei der Ausführungsform der Fig. 2;
Fig. 4 ist eine grafische Darstellung, die die Beziehung zwischen der Temperatur
des Kühlwassers und der Vorheizzeit bei der Ausführungsform der Fig. 2
zeigt;
Flg. 5A und 5B sind Zeit-Diagramme zur Veranschaulichung der Sicherheit bei fehlerhafter
Arbeitsweise der Ausführungsform der Fig. 2.
Gemäß Fig. 2 ist eine Leitung 11 mit einer positiven Klemme
einer Batterie 1 einerseits und mit einem Zündschalter andererseits sowie über einen normalerweise offenen
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Relaisschalter 12 mit einer Klemme einer Glühkerze 3 in
einer zugehörigen Brennkammer und einer Kontrollampe 4 verbunden. Die anderen Klemmen der Glühkerzen 3 und der
Kontrollampe 4 sind geerdet.
5
5
Der Zündschalter 2 kann in verschiedene Postionen gestellt werden, und zwar eine AUS-Stellung, eine EIN-Stellung
(Vorheizkontakt 2a) und eine START-Stellung (Vorheizkontakt
2a und Startkontakt 2b). Der Vorheizkontakt 2a und der Startkontakt 2b stehen mit Leitungen 13 und 14 einer
Steuerschaltung 5 zur Bestimmung der Vorheizzeit in Verbindung.
Eine der Klemmen eines Widerstandes R1, eines Widerstandes
R , eines normalerweise offenen Relaisschalters 15 und einer Relaisspule RY1 des Relaisschalters 15 sind parallel
mit der Leitung 13 verbunden, die mit dem Vorheizkontakt
2a in Verbindung steht. Die andere Klemme des Relaisschalters 15 ist mit einer Klemme einer Relaisspule RY^ des
zuvor erwähnten Relaisschalters 12 verbunden, und die andere
Klemme der Relaisspule RY« steht mit Masse in Verbindung.
Eine der Klemmen einer Zenerdiode ZD als einer auf konstante Spannung geregelten Stromquelle (konstante Spannung
Vz) ist mit der anderen Klemme des Widerstandes R1 verbunden,
und die andere Klemme der Zenerdiode ZD steht mit einer Masseleitung 16 in Verbindung. Eine der Klemmen der
Widerstände R2 und R, und die Basis eines Transistors Tr,
sind mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R-
und der Zenerdiode ZD verbunden. Die andere Klemme des Widerstandes R2 steht mit einer Klemme eines Thermistors
6 in Verbindung, der die Temperatur des Maschinen-Kühlwassers
abtastet. Die andere Klemme des Thermistors 6 ist -35 ebenfalls geerdet.
üli.-s äer Klemmen eines Widerstandes R- ist mit der anderen
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Klemme des Widerstandes R, verbunden, und die andere Klemme
des Widerstandes R- steht mit der Masseleitung 16 in
Verbindung.
Der Emitter des Transistors Tr. ist über einen Widerstand
R5 und eine Diode D1 mit einer Leitung 7 verbunden, die
mit der erwähnten einen Klemme der Glühkerzen 3 in Verbindung steht und eine Klemmenspannung Vg als Eingangsspannung der Glühkerzen 3 zuführt. Eine der Klemmen eines
Kondensators C und eines Widerstandes R„ sind verbunden
mit dem Kollektor des Transistors Tr., und die andere Klemme des Kondensators C steht mit dem Verbindungspunkt
der Widerstände R3 und R4 in Verbindung, während die andere
Klemme des Widerstandes R8 mit der negativen Eingangsklemme
eines Komparators P verbunden ist. Der Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R~ und dem Thermistor
6 ist über einen Widerstand Rg mit der positiven
Eingangsklemme des Komparators P verbunden.
Eine Diode D5, ein Widerstand R11 und ein Widerstand R12
liegen in Reihe zwischen dem Ausgang des Komparators P und der Masseleitung 16 und der Verbindungspunkt zwischen
den Widerständen R-- und R-2 ist mit der Basis eines
Transistors Tr- verbunden.
Die andere Klemme der erwähnten Relaisspule RY- ist mit dem Kollektor des Transistors Tr2 und einer Klemme einer
Diode D3 verbunden, und der Emitter des Transistors Tr2
steht mit der Masseleitung 16 in Verbindung, Die andere Klemme der Diode D3 ist über einen Widerstand R-Q mit
dem Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des Transistors Tr. und dem Kondensator C sowie dem Widerstand R
verbunden. Die andere Klemme des Widerstandes R- steht mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des Transistors
Tr, und dem Kondensator C in Verbindung,
Eine der Klemmen der Dioden D2 und D. 1st jeweils paral-
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lel mit der Leitung 14 verbunden, die mit dem Startkon«
takt 2b in Verbindung steht. Die andere Klemme der Diode D2 ist über den Widerstand R, mit dem Verbindungspunkt
zwischen dem Kollektor des Transistors Tr. und dem Kondensator C verbunden, und die andere Klemme der Diode
D4 steht mit dem Verbindungspunkt zwischen der Diode D5
und dem Widerstand R11 in Verbindung.
Anschließend soll die Arbeitsweise der im Zusammenhang mit Fig. 2 erläuiäÜrtefllS§teuerschaltung anhand von Fig. 3
bis 5 beschrieben
Wenn die Maschinentemperatur niedrig ist, beispielsweise im Falle von T (Temperatur des Kühlwassers) = T. <
Ta plus Vt (Klemmenspannung des Thermistors 6) - Vt1
> Va (Va ist eine Spannung, die sich durch Teilung der Zener-Spannung Vz der Zener-Diode ZD durch die Widerstände R3 "
und R^ ergibt und bei einer auf einen niedrigen Wert eingestellten
Impedanz als konstante Spannung angesehen werden kann), wenn ferner der Vorheizkontakt 2a durch den
Zündschalter 2 zum Starten der Maschine geschlossen ist, ergibt sich aufgrund der Beziehung Vc = Va (Vc entspricht
der Summe der konstanten Spannung Va und der Ladungsspannung der Ladung) im Augenblick der Schließung des Vorheizkontaktes
2a die Beziehung Vt, > Vc, und die Ausgangsspannung des Komparators P, der diese Spannungen
vergleicht, befindet sich auf einem hohen Wert. Während die Ausgangsspannung des Komparators P auf einem hohen
Wert liegt, wird der Transistor Tr2 eingeschaltet und
erregt die Relaisspule RY-, so daß der Relaisschalter 15 geschlossen wird. Weiterhin wird die Relaisspule RY,
erregt und schließt den Relaisschalter 12. Dementsprechend werden die Glühkerzen 3 eingeschaltet und die Kontrolllampe
4 leuchtet auf, so daß der Fahrer über die Durchführung
der Vorheizung informiert wird.
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ORIGINAL INSPECTED
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(15 plus 17) eines elektrischen Stromes 17, der durch
den Widerstand R7 strömt, und eines elektrischen Stromes
15 geladen, der durch die Diode D1, den Widerstand R5
und den Transistor Tr, aufgrund der Klemmenspannung Vg der Glühkerzen 3 strömt, und die Spannung Vc nimmt mit
dem Zeitablauf zu.
Wenn die Beziehung Vc Ϊ Vt1 durch Zunahme der Spannung
Vc erreicht ist, wird der Ausgang des Komparators P auf einen niedrigen Wert umgeschaltet. Folglich wird der Transistor
Tr2 ausgeschaltet, so daß die Relaisspule RY1 abgeschaltet
wird und den Relaisschalter 15 öffnet, und die Relaisspule RY2 wird ebenfalls abgeschaltet und öffnet
den Relaisschalter 12. Die Einschaltung der Glühkerzen 3 wird beendet und die Kontrollampe 4 wird ausgeschaltet,
so daß der Fahrer informiert ist, daß das Vorheizen beendet ist.
In diesem Stadium,ist zwar der Strom (15) gleich Null,
aber ein großer Strom (110) fließt durch die Diode D3
und den Widerstand R10 entsprechend der Spannung an der
Kollektorseite des Transistors Tr2 im Augenblick der Ausschaltung
des Transistors Tr2, und der Kondensator C wird mit dem Strom 110 geladen, so daß die Spannung Vc auf
einem hohen Wert gehalten und eine erneute Vorheizung verhindert wird.
Die Änderung der Spannung Vc mit dem Zeitablauf ist in Fig. 3 dargestellt. In Fig. 3 bezieht sich die durchgezogene
Linie auf die Änderung im Falle Vg =· Vg2, und die
gestrichelte Linie auf den Fall Vg = Vg1, wobei Vg«
größer als Vg1 ist. Der Ladestrom (15), der an den Kondensator
C gelangt, hängt von der Klemmenspannung Vg der Glühkerzen ab, und daher kann wegen der höheren Span-
nung Vg der Kondensator C schneller geladen werden.
Wenn bei gleicher Kühlwassertemperatur ein Vergleich an gestellt wird, ist erkennbar, daß die Vorheizzeit um so
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ORIGINAL INSPECTED
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kürzer ist, je höher die Klemmenspannung Vg ist.
Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform wird die Vorheizzeit
kontrolliert auf der Grundlage der Klemmenspannung Vg der Glühkerze 3. Im Rahmen der Erfindung ist
insoweit eine Abwandlung möglich, als die Vorheizzeit auf der Grundlage der Stromzufuhr (der Spannung am Vorheizkontakt
2a) gesteuert werden kann.
Eine Beendigung des Vorheiζvorganges wird bestätigt
durch das Erlöschen der Kontrollampe 4, und sodann wird der Startkontakt 2b durch den Zündschalter 2 geschlossen,
so daß der nicht gezeigte Anlasser in Gang gesetzt wird und die Maschine anläßt. Wenn der Startkontakt 2b geschlossen
ist, wird der Transistor Tr2 über die Diode D. eingeschaltet, so daß die Glühkerzen 3 wiederum betätigt
werden und das Anspringen der Maschine erleichtert wird.
Anschließend sollen die Funktionen der Diode D2 und des
Widerstandes Rg beschrieben werden.
Wenn der Fahrer den Vorgang richtig durchführt, erfolgt das Vorheizen der Glühkerzen 3 gemäß Fig. 5A. Wenn der
Startkontakt 2b geschlossen ist und die Maschine am Punkt t2 in Gang gesetzt wird, obwohl der Vorheizvorgang
gemäß Fig. 5B noch läuft, werden die Glühkerzen 3 am Punkt t- ausgeschaltet, da das Starten der Maschine und
das Vorheizen während der Periode vom Punkt t* bis zum
Punkt tjj selbst nach dem Starten der Maschine erfolgt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 wird dieser Nachteil wie folgt vermieden.
Wenn der Startkontakt 2b geschlossen ist, wird der Kon- densator C sofort über die Diode D2 und den Widerstand
Rg geladen. Der elektrische Widerstand des Widerstandes
Rg ist wesentlich geringer als derjenige des Widerstan-
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des R-. Der Ausgangswert des Komparators P wird am Punkt
t3 umgekehrt. Wenn der Startkontakt 2b geschlossen ist,
obgleich der Ausgangswert des Komparators P auf einen niedrigen Wert umgeschaltet 1st, bleibt der Transistor
Tr2 über die Diode D4 eingeschaltet, so daß die Glühkerzen
3 in Betrieb bleiben. Wenn jedoch der Startkontakt 2b am Punkt t4 geöffnet wird, da der Ausgangswert
des Komparators P bereits auf einen niedrigen Wert umgeschaltet worden ist, gelangt kein elektrischer Strom
an die Glühkerzen 3 über den Punkt t4 hinaus. Folglich
wird der erwähnte Nachteil ausgeschaltet.
Wenn die Maschinentemperatur hoch ist, beispielsweise im Falle von T (Kühlwassertemperatur) *>
T2 > Ta plus Vt (Klemmenspannung des Thermistors 6) = Vt2
< Va, obgleich der Vorheizkontakt 2a durch den Zündschalter 2 geschlossen ist, wird wegen der Beziehung Vt2 Vc, die
in diesem Augenblick bereits erfüllt ist, der Ausgangswert des Komparators P auf einem niedrigen Wert gehalten,
Folglich wird der Transistor Tr2 abgeschaltet und die Relaisspulen RY- und RY2 werden nicht erregt. Daher werden
die Glühkerzen 3 nicht vorgeheizt. Wenn der Startkontakt 2b durch den Zündschalter 2 geschlossen ist, erfolgt
das Vorheizen zum ersten Mal.
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Wie aus der vorangegangenen Beschreibung einer Ausführungsform
hervorgeht, kann die Vorheizzeit vor dem Starten der
Maschine auf den Wert Null gemäß Fig. 4 reduziert werden, wenn die Kühlwassertemperatur T höher als ein vorgegebener
Wert Ta ist, da eine Klemme des Kondensators C mit einer auf konstante Spannung geregelten Stromquelle verbunden
ist. Die konstante Spannung Va wird erzielt durch Teilen der Zener-Spannung Vz der Zener-Diode ZD mit Hilfe der
Widerstände R3 und R4. Bei besonders hohen Genauigkeitsanforderungen
kann der Widerstand R4 durch eine Zener-Diode ersetzt werden.
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Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform wird die Kühlwassertemperatur durch einen Thermistor abgetastet.
Anstelle der Kühlwassertemperatur kann die Temperatur der
Ansaugluft, der Atmosphäre oder des Öls erfaßt werden.
Der Komparator P kann auch durch eine Transistorschaltung
gebildet werden.
Da erfindungsgemäß die Vorheizzeit durch Vergleich zwischen der Spannung des Thermistors, der auf die Maschinentemperatur
anspricht, basierend auf der Spannung der Konstant-Spannungs-Schaltung, und der Summe der Ladespannungen,
basierend auf der Speisestromspannung oder Klemmenspannung der Zündkerzen und der vorgegebenen konstanten
Spannung ermittelt wird, sofern die Maschinentempera«
tür höher als ein vorgegebener Wert ist, wird die Vorheizzeit auf Null reduziert, wenn die Maschinentemperatur
unter dem vorgegebenen Wert liegt. Die Vorheizzeit wird entsprechend der Maschinentemperatur in geeigneter Weise
auf der Basis der Klemmenspannung der Glühkerzen gesteuert. Im übrigen müssen Einrichtungen wie Verstärker oder
Komparatoren nicht zusätzlich vorgesehen sein, wie zuvor erläutert wurde, und der Schaltungsaufbau kann wesentlich
vereinfacht werden.
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Claims (4)
- PATENTANWÄLTE
TER MEER - MÖLLER - STEINMEISTERD-8000 München 22 D-48OO Bielefeld 2925351Triftstraße 4 Siekerwall 7DIESEL KIKI CO., LTD. No, 6-7, Shibuya 3-chbme, Shibuya-ku, TOKYO, JapanSteuervorrichtung für die Glühkerzen einer Diesel-BrennkraftmaschinePRIORITÄT: 30. Juni 1978, Japan, No. 53-89347PATENTANSPRÜCHEM Λ Steuervorrichtung für die Glühkerzen einer Diesel-Brennkraftmaschine zum Vorheizen der Maschine, mit einer Stromquelle und einer Schaltung zum Anlegen der Spannung der Stromquelle an die Glühkerzen über einen normalerweise offenen Kontakt bei Betätigung eines Zündschalters und Schließung des Kontaktes, gekennzeichnet durch eine Konstantspannungsschaltung (Rg,R.,ZD) zur Einregelung einer Spannung der Stromquelle (1) auf einen vorgegebenen konstanten Wert, eine Schaltung (6,Ra,Rg)909882/0868TER MEER . MÜLLER · STEINMEISTER Diesel Klkizur Lieferung einer der Maschinentemperatur entsprechenden Spannung, die die konstante Spannung der Konstantspannungsschaltung aufnimmt, eine Schaltung zur Einleitung einer Klemmenspannung der Glühkerzen (3) in eine Speicherschaltung (C) über einen Widerstand, wenn die Spannung der Stromquelle an die Glühkerzen angelegt ist, eine Komparator-Schaltung (Rg,Rg,P), die die für die Maschinentemperatur repräsentative Spannung mit der Summe der gespeicherten Spannung und einem vorgegebenen Spannungswert vergleicht und ein elektrisches Signal erzeugt, wenn die für die Maschinentemperatur repräsentative Spannung größer als die Summe der anderen Spannungen ist, wobei die gespeicherte Spannung entsprechend dem Zeitablauf nach der Stromzufuhr von der Stromquelle zu den Glühkerzen erhöht wird, und eine Einrichtung (RY2) zum Schließen des normalerweise offenen Kontaktes (12) und zur Anlegung der Spannung an die Glühkerzen, wenn die Einrichtung zur Schließung des Kontaktes ein elektrisches Signal des Komparators aufnimmt. - 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung zur Abtastung der Maschinentemperatur einen Thermistor (6) einschließt.
- 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine erste Einrichtung (RY2) zur Schließung des normalerweise offenen Kontaktes (12) und zur Anlegung einer Spannung an die Glühkerzen, wenn die Einrichtung zur Schließung des Kontakts das elektrische Signal des Komparators aufnimmt, und eine zweite Einrichtung zur Schließung des normalerweise offenen Kontakts (12) unabhängig von dem Ausgangssignal des Komparators (P) zur Anlegung einer Spannung an die Glühkerzen, wenn der Startkontakt (2b) des Zündschalters (2) geschlossen ist.
- 4. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine909862/0860TER MEER . MÜLLER . STEINMEISTER Diesel Kikierste Schaltung zur Einleitung einer Klemmenspannung der Glühkerzen in eine Speicherschaltung (C) über einen ersten Widerstand, wenn die Spannung der Stromquelle an die Glühkerzen gelangt, und eine zweite Schaltung zur Einleitung einer Spannung von der Stromquelle zu der Speicherschaltung (C) über einen Startkontakt (2b) und einen zweiten Widerstand mit geringerem Widerstandswert gegenüber dem ersten Widerstand, wenn der Startkontakt geschlossen ist, wobei beide Lade-Schaltungen parallel geschaltet sind.309882/0SB8
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