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DE3007129C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3007129C2
DE3007129C2 DE3007129A DE3007129A DE3007129C2 DE 3007129 C2 DE3007129 C2 DE 3007129C2 DE 3007129 A DE3007129 A DE 3007129A DE 3007129 A DE3007129 A DE 3007129A DE 3007129 C2 DE3007129 C2 DE 3007129C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
switch
glow plugs
glow
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3007129A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3007129A1 (de
Inventor
Yoshiharu Tada
Yoshiaki Higashimatsuyama Saitama Jp Abe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Corp
Original Assignee
Diesel Kiki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diesel Kiki Co Ltd filed Critical Diesel Kiki Co Ltd
Publication of DE3007129A1 publication Critical patent/DE3007129A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3007129C2 publication Critical patent/DE3007129C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P19/00Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
    • F02P19/02Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs
    • F02P19/021Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs characterised by power delivery controls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors mit mindestens einer Glühkerze gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors ist aus der DE-OS 27 26 458 bekannt. Diese bekannte Vor­ richtung ist als Schnellheizeinrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors ausgebildet und enthält einen ersten Schalter zum Aktivieren eines ersten Stromes zu den Glühkerzen, um dadurch ein sogenanntes Vorglühen der Glühkerzen durchzu­ führen. Ferner ist bei dieser bekannten Vorrichtung ein zweiter Schalter vorhanden, um einen zweiten Strom zu den Glühkerzen zu schicken, der auf einem niedrigeren Strom­ wert liegt und zum Nachglühen der Glühkerzen dient. Dabei besteht die Möglichkeit, das Nachglühen dann einzuleiten und durchzuführen, wenn der betreffende Zündschalter in die Anlaßstellung gebracht wird.
Wenn bei dieser bekannten elektrisch betriebenen Schnell­ heizeinrichtung der Nachglühvorgang unmittelbar nach Ab­ schluß des Vorglühvorganges eingeleitet wird, entstehen keinerlei weitere Probleme für das Anlassen des zugeordne­ ten Dieselmotors. Wenn jedoch zwischen dem Vorglühen und dem Nachglühen eine Pause auftritt, so wird die während der Vorglühphase zugeführte Energie teilweise wieder abge­ führt bzw. geht verloren und es wird damit die Wirksamkeit des Vorglühens - abhängig von der Länge der Pause - vermin­ dert. Bei der bekannten Schnellheizeinrichtung sind keine Maßnahmen getroffen, um dem zuletzt geschilderten Umstand Rechnung zu tragen, also zu verhindern, daß während einer Pause zwischen Vorglühen und Nachglühen ein Abkühlen der Glühkerzen auftreten kann.
Aus der DE-OS 26 24 685 ist eine Anlaß- und Abstellvor­ richtung für eine Brennkraftmaschine der Diesel- oder ähn­ lichen Bauart bekannt, bei welcher ein Vorglühzeitraum re­ alisiert wird, der dann eingeleitet wird, wenn ein Zünd­ schalter in die Einschaltstellung geschaltet wird. Der Vorglühzeitraum hängt dabei unter anderem von der Tempera­ tur des Motors (Kühlmittels) ab, wobei die letztere Tempe­ ratur mit Hilfe eines Bimetallstreifens erfaßt wird. Nach Beendigung des Vorglühzeitraumes erlischt eine die Vor­ glühphase anzeigende Lampe, so daß dann der Zündschalter in die Anlaßstellung weitergedreht werden kann. Wenn dies jedoch aus irgendwelchen Gründen nicht so durchgeführt wird, bleibt der Vorglühzustand weiter aufrechterhalten, wobei dieser Vorglühzustand für maximal 15 Sekunden weiter fortgeführt wird. Es besteht dabei jedoch die Gefahr, daß die Glühkerzen überhitzt werden und zwar beispielsweise dann, wenn der Anlaßvorgang mehrmals hintereinander wieder­ holt werden muß.
Aus der DE-OS 23 41 205 ist eine Schaltungsanordnung für eine elektrische Vorglühanlage einer luftverdichtenden Brennkraftmaschine bekannt, mit welcher ebenfalls eine Vor­ glühphase realisiert wird, auf die jedoch unmittelbar die normale Glühphase folgt.
Aus der DE-OS 19 58 443 ist eine Schalteinrichtung für die Glühkerzen von Brennkraftmaschinen bekannt, die dafür ausgelegt ist, nach dem Anlassen der Brennkraftmaschine die Glühkerzen noch mit einer vorwählbaren Glühdauer nachzuheizen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors mit min­ destens einer Glühkerze der angegebenen Gattung derart zu verbessern, daß eine gewünschte Glühkerzentemperatur unab­ hängig vom Zeitpunkt des Weiterschaltens des Zündschal­ ters von der Einschaltstellung in die Anlaßstellung, und zwar bei genau steuerbarer Vorglühzeit und Nachglühzeit, immer erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeich­ nungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß wird schon während der Vorglühphase eine dritte Schaltung aktiviert, die daraufhin einen unabhängi­ gen Stromversorgungskreis für die Glühkerzen aufbaut. Wird der Vorglühzeitraum abgeschlossen, so erhalten die Glüh­ kerzen über diesen genannten Stromversorgungskreis weiter­ hin Strom, der jedoch im Vergleich zum Vorglühstrom stark reduziert ist. Über diesen unabhängigen Stromversorgungs­ kreis werden daher die Glühkerzen warm gehalten bzw. auf der Temperatur gehalten, die sie aufgrund der Vorglühphase erreicht haben. Wenn dann zu irgendeinem späteren Zeitpunkt der Zündschalter in die Anlaßstellung weitergeschaltet wird, wird die Nachglühphase eingeleitet, wobei zu diesem Zeit­ punkt der genannte Warmhaltestrom nicht mehr benötigt wird, so daß die dritte Schaltung dann deaktiviert wird.
Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung er­ gibt sich somit der besondere Vorteil, daß die aufgrund des Vorglühens einmal erreichte Temperatur unabhängig da­ von erhalten werden kann, wann der Zündschalter von der Einschaltstellung in die Anlaßstellung weitergedreht wird.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun­ gen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1A bis 1C eine Schaltung einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Schaltung einer Korrektureinrichtung für die Schaltung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Schaltung einer weiteren Korrektureinrichtung für die Schaltung nach Fig. 1, und
Fig. 4 eine Schaltung, in welcher ein anderer Anschluß der Korrekturschaltung der Fig. 3 wiedergegeben ist.
In Fig. 1 ist eine Schaltung 1 dargestellt, welche an einem herkömmlichen, nicht dargestellten Dieselmotor anzubrin­ gen ist, um die Vorglühbedingung von in den Zylindern des Die­ selmotors vorgesehenen Glühkerzen 2 bis 5 zu steuern. Als Aus­ führungsform ist ein Vierzylinder-Dieselmotor mit vier Glüh­ kerzen verwendet. Die Schaltung 1 weist eine erste Schaltung 6 zum schnellen Vorglühen der Glühkerzen 2 bis 5 auf die vorbestimmte Temperatur und eine zweite Schaltung 7 auf, um die Glühkerzen eine vorbestimmte Zeit lang, nachdem der Motor angelassen ist, zu glühen. An diese Schaltungen 6 und 7 wird von einer Batterie 8 aus über einen Zündschalter 9, welcher die drei Schaltstellungen AUS, EIN und STARTEN bzw. ANLASSEN (ST) einnehmen kann, eine Spannung angelegt. Wenn der Zündschalter 9 sich in der AUS-Stellung befindet, wird an die Schaltungen keine Energie angelegt. Wenn da­ gegen der Zündschalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet wird, wird die Energie der Batterie 8 über eine Diode 10 an die Schaltung angelegt. Die vier Glühkerzen bis 5 sind zu­ einander parallel geschaltet und mit der Batterie 8 über einen normalerweise offenen ersten Schalter 13 verbunden, welcher durch das Erregen der Spule 12 eines Relais 11 in der schnell­ wirkenden ersten Schaltung 6 geschlossen wird. Der Schalter 13 ist parallel zu einer Reihenschaltung aus Temperatursteuer­ widerständen 15 und 16 und einem normalerweise offenen zweiten Schal­ ter 19 geschaltet, welcher durch das Erregen der Spule 18 eines Relais 17 geschlossen wird. Der Temperatursteuerwider­ stand 15 ist parallel zu einem normalerweise offenen Schalter 22 geschaltet, der durch Erregen der Spule 21 eines Relais 20 geschlossen wird. Die Spule 21 ist zwischen den ST-Kon­ takt 9 a des Zündschalters 9 und Erde geschaltet, und der Schalter 22 wird geschlossen, wenn der Zündschalter 9 in die ST-Stellung umgeschaltet wird, um den über den Schalter 19 fließenden Strom zu erhöhen. Dioden 51 bis 53 sind parallel zu den Spulen 12, 18 bzw. 21 geschaltet, und sie unterdrücken die in den jeweiligen Spulen erzeugte Induktionsspannung.
Die schnellwirkende erste Schaltung weist einen Operations­ verstärker 23 auf, an dessen nichtinvertierenden Eingangs­ anschluß eine durch eine Zenerdiode 24 und einen Widerstand 25 erzeugte Vorspannung V 1 über Widerstände 26 und 27 ange­ legt wird. Der Verbindungspunkt X zwischen den Widerständen 26 und 27 ist über einen Widerstand 28 und eine Diode 29 geerdet. Der Punkt X ist auch über einen Widerstand 30, eine Diode 31 und einen die Wassertemperatur fühlenden Schalter 32 geerdet. Der Schalter 32 ist ein normalerweise offener Schalter und wird geschlossen, wenn die Wassertemperatur einen vorbestimm­ ten Wert, beispielsweise 0°C, erreicht und überschreitet, so daß dann das Potential des Verbindungspunktes X durch die Tem­ peratur gesteuert wird.
Andererseits wird an den invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 23 eine an einem Kondensator 33 erzeug­ te Ladespannung V 2 über eine Diode 34 angelegt. Eine Seite des Kondensators 33 ist über eine passive Schaltung 39, die eine Diode 35 und Widerstände 36 bis 38 aufweist, mit einer eine positive Spannung führenden Leitung 40 verbunden. Die Leitung 40 ist über eine Diode 10 mit dem EIN-Kontakt 9 b des Zündschalters 9 verbunden. Wenn folglich der Zündschalter in die EIN-Stellung umgeschaltet wird, steigt die Ladespan­ nung V 2 entsprechend der Zeitkonstanten τ 1 an, welche durch den Gesamtwiderstandswert der passiven Schaltung 39 und die Kapa­ zität des Kondensators 33 festgelegt ist. Folglich wird der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 hoch, bis die Spannung an seinem invertierenden Eingang größer wird als die an dem nichtinvertierenden Eingang, während welcher Zeit ein Transistor 44, der durch Widerstände 41 und 42 und eine Diode 43 vorgespannt ist, in dem eingeschalteten Zustand ge­ halten ist. Folglich wird die Spule 46 eines Relais 45 erregt, und der bewegliche Kontakt 48 des Umschalters 47 in dem Relais 46 wird zu einem feststehenden Kontakt 49 umgeschaltet, wo­ durch die Spule 12 erregt wird.
Durch diese Erregung wird der Schalter 13 geschlossen, und die entsprechenden Glühkerzen werden bei Anlegen des Stroms von der Batterie 8 unmittelbar vorgeglüht. Gleichzeitig leuch­ tet eine parallel zu der Spule 12 geschaltete Lampe 50 auf, welche anzeigt, daß die Schaltung 1 auf schnelles Vorglühen geschal­ tet ist. Der Kollektor eines Transistors 54 ist über eine Diode 55 und einen Widerstand 56 mit dem Verbindungspunkt des Kondensators 33 und der Diode 35 verbunden, während sein Emitter mit dem Punkt X verbunden ist. Die Basis des Transistors 54 ist mit dem Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 23 über Dioden 57, 58 und einen Widerstand 59 verbunden, und die Ladespannung des Kondensators 33 kann folglich auch durch den Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 gesteuert werden.
Nachdem eine vorbestimmte Zeit t 1 vom Anschalten des Zünd­ schalters 9 an verstrichen ist, wird infolge der Zunahme der Ladespannung V 2 die Spannung am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 23 größer als die am nichtinvertieren­ den Eingang. Folglich wird dessen Ausgangspegel niedrig. Da­ durch wird der Transistor 44 ausgeschaltet, und da der beweg­ liche Kontakt 48 an einem feststehenden Kontakt 60 anliegt, wird das Relais 11 entregt und die Lampe 50 abgeschaltet. Andererseits muß eine parallel zu der Spule 46 geschaltete Diode 61 die an der Spule 46 erzeugte, induzierte Spannung aufnehmen.
Nunmehr wird die zweite Schaltung 7 beschrieben. Die Schal­ tung 7 weist einen Operationsverstärker 62 auf, an dessen invertierenden Eingang eine durch Widerstände 63 und 64 ge­ teilte Vorspannung V 3 angelegt ist. Der der ST-Stellung des Zündschalters 9 entsprechende Kontakt 9 a ist mit der Katho­ de einer Zenerdiode 65, deren Anode geerdet ist, über einen Widerstand 66 verbunden. Eine konstante Spannung V 4 an der Ze­ nerdiode 65 wird über eine Diode 67 an eine Lade- und Ent­ ladeschaltung 70 angelegt, welche eine Parallelschaltung aus einem Kondensator 68 und einem Widerstand 69 aufweist und zwischen den nichtinvertierenden Eingang des Operations­ verstärkers 62 und Erde geschaltet ist. Die Spannung V 5 zwischen den beiden Enden der Schaltung 70 ist mit dem nicht­ invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 62 verbunden. Die Entladezeitkonstante des Kondensators 68 hängt von dem Wert des Widerstands 69 ab. Eine zusätzliche Schaltung 71 ist parallel zu dem Widerstand 69 geschaltet, um dadurch die Entladezeitkonstante entsprechend der Wassertemperatur in dem Motor zu ändern. Die zusätzliche Schaltung 71 weist eine Rei­ henschaltung aus einem die Wassertemperatur fühlenden Schalter 32, einem Widerstand 72 und einer Diode 73 auf, und durch Schließen des Schalters 32 wird die Entladezeitkonstante des Kondensators 68 klein.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 62 wird über einen Widerstand 74 als Eingang an einen Schalter 77 aus zwei Tran­ sistoren 75 und 76 angelegt, wobei die Transistoren 75 und 76 in Form einer Darlington-Schaltung miteinander verbunden sind. Der Schalter 77 wird zum Steuern des Relais 17 verwen­ det, und wenn das Potential an der Basis des Transistors 75 hoch wird, wird die Spule 18 erregt. Wenn folglich der Zünd­ schalter 9 in die EIN-Stellung geschaltet wird, wird die Spannung V 3 an den invertierenden Eingang des Operationsver­ stärkers 62 angelegt, wodurch der Ausgang des Operationsver­ stärkers 62 niedrig wird, da sein nichtinvertierender Eingang über den Widerstand 69 geerdet ist. Beim Umschalten des Schal­ ters 9 von der EIN- in die ST-Stellung wird der Kondensator 68 über den Widerstand 66 bis auf die durch die Zener­ diode 65 festgelegte Spannung geladen, und damit wird der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 62 hoch. Der Schalter 19 wird dann geschlossen, und der Vorglühstrom fließt über die Wider­ stände 15 und 16 in die Glühkerzen 2 bis 5.
Nachdem der Motor sich zu drehen beginnt, kommt, wenn der Schalter 9 aus der ST-Stellung in die EIN-Stellung zurück­ gekehrt ist, die Lade- und Entladeschaltung 70 in den Ent­ ladezustand, und der Wert der Spannung V 5 fällt entsprechend der Zeitkonstanten der Lade- und Entladeschaltung 70 ab. Nachdem beim Entladen eine vorbestimmte Zeit vergangen ist, wird die an den nichtinvertierenden Eingang des Operations­ verstärkers 62 angelegte Spannung durch das Entladen des Kon­ densators 68 niedriger als die Spannung V 3, der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 62 wird niedrig und die Spule 18 wird entregt, um dadurch das Vorglühen der Glühkerzen 2 bis 5 zu beenden. Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen, ist die Nachglühzeit, d. h. die Zeitdauer von der Rückkehr des Zündschalters 9 aus der ST -Stellung in die EIN-Stellung bis zum Ende des Vorglühens durch die zweite Schaltung 7, durch die Entladezeitkonstante des Kondensators 68 festgelegt. Wenn folglich die Wassertemperatur höher als der festgelegte Wert ist, ist die Nachglühzeit kurz, während wenn die Temperatur unter dem vorstehend angeführten Wert liegt, die Nach­ glühzeit länger wird.
Die Vorrichtung zum Anlassen des Dieselmotors weist ferner eine das Glühen erhaltende dritte Schaltung 78 auf, um eine vorbestimmte Temperatur der Glühkerzen eine vorbestimmte Zeit lang auch nach der Beendigung des schnellen Vorglühens durch die Schaltung 6 zu halten. Das Vorsehen dieser dritten Schaltung 78 ist das wichtige Merkmal der Erfindung. Die dritte Schaltung 78 weist einen Operationsverstärker 79 auf, an dessen nichtinvertierenden Eingang eine vorbestimmte konstante Spannung V 6 angelegt ist. Die Spannung V 6 ist durch eine Spannungsteilerschaltung aus Widerständen 80 und 81 geschaffen. Ein Kondensator 82 ist zwischen Erde und einen invertierenden Eingang des Operations­ verstärkers 79 geschaltet, und der Ladestrom für den Konden­ sator 82 fließt über einen Widerstand 83, wenn der Zünd­ schalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet wird.
Die an dem Kondensator 82 erzeugte Ladespannung V 7 wird an den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 79 angelegt, um diesen dadurch zu steuern. Der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 79 wird hoch, wenn die Spannung V 6 höher als die Ladespannung V 7 ist, und die Änderung des Ausgangspegels wird über einen Widerstand 84 an die Basis des Transistors 75 angelegt. Folglich wird der Ausgangspe­ gel des Operationsverstärkers 79 hoch, unmittelbar nachdem der Schalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet ist, und wird nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit niedrig. Da jedoch die Energiequelle und die Glühkerzen 2 bis 5 durch die schnell wirkende erste Schaltung 6 unmittelbar verbun­ den sind, dauert das schnelle Vorglühen ungeachtet der Wir­ kungsweise der das Glühen erhaltenden dritten Schaltung 78 an.
Während die schnell wirkende Schaltung 6 wirksam ist, wird die Ladespannung des Kondensators 82 unterdrückt bzw. niedrig, und hierzu ist zwischen den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 79 und den Kollektor des Transistors 44 eine Reihenschaltung aus einer Diode 85 und einem Wider­ stand 86 geschaltet, wie in Fig. 1B dargestellt ist. Durch das Anschalten des Transistors 44 wird damit begonnen, die Glühkerzen 2 bis 5 schnell vorzuglühen und der invertierende Eingang des Operationsverstärkers 79 ist dann über die Diode 85 und den Widerstand 86 geerdet. Die Spannung V 7 wird dann niedriger als die Spannung V 6. Folglich ist der Ausgang des Operationsverstärkers 79 zumindest während des schnellen Vor­ glühens hoch gehalten. Wenn das schnelle Vorglühen aus irgend­ einem Grund gestoppt wird, beginnt die Spannung V 7 anzusteigen und übersteigt die Spannung V 6 nach Verstreichen einer vor­ bestimmten Zeit. In dieser konstanten Zeit nach der Beendi­ gung eines schnellen Vorglühvorgangs kann Strom zum Aufrecht­ erhalten der Temperatur über den Schalter 19 und die Widerstän­ de 15 und 16 in die Glühkerzen 2 bis 5 fließen. Folglich kann die Beendigung des schnellen Vorglühens übersehen werden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 79 ist über eine Diode 87 mit der Verbindung zwischen dem Widerstand 41 und der Diode 43 verbunden, und folglich wird der Transistor 44 gezwungen, auf aus umzuschalten, wenn der Ausgangspegel des Operationsverstär­ kers 79 niedrig wird.
Durch Umschalten des Schalters 9 von der EIN- auf die ST-Stel­ lung wird der Kondensator 82 sogar über einen Widerstand 88 ge­ laden, und der Ausgang des Operationsverstärkers 79 wird schnell niedrig gemacht und beendet dadurch die Wirkung der dritten Schaltung 78. Solange sich der Schalter 9 in der ST-Stellung befindet, hält jedoch der über einen Wi­ derstand 89 fließende Strom den Schalter 77 in der EIN-Stel­ lung und das Vorglühen zum Halten der Temperatur dauert an. Gleichzeitig wird das Relais 20 erregt, welches den Wider­ stand 15 zum Halten der Temperatur umgeht. Der Temperaturab­ fall an den Glühkerzen 2 bis 5 entsprechend dem durch den Be­ trieb des Anlassermotors hervorgerufenen Abfall der Batterie­ spannung kann folglich wirksam vermieden werden.
Bei der vorbeschriebenen Schaltung wird durch Umschalten des Schalters 9 von der AUS- auf die EIN-Stellung der Schalter 13 der schnell wirkenden ersten Schaltung 6 geschlossen, so daß die Glühkerzen 2 bis 5 schnell glühen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Schalter 19 durch die Wirkung der dritten Schaltung 78 geschlossen, und die Glühkerzen 2 bis 5 werden über den Schalter 13 unmittelbar von der Batterie 8 geheizt. Die zweite Schaltung 7 ist zu diesem Zeitpunkt unwirksam. Nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit werden die Relais 45 und 11 aufgrund des Anstiegs der Ladespannung entregt und das schnelle Vorglühen endet, während das Laden des Kondensators 82 begonnen wird, da der Transistor 44 ausgeschaltet ist. Das Laden des Kondensators 82 erfolgt über den Widerstand 83. Nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit wird die Temperatur der Glühkerzen 2 bis 5 gehalten, bis die Spannung V 6 kleiner wird als die Spannung V 7. Mit anderen Worten, die Temperatur der Glühkerzen kann eine vorbestimmte Zeit gehalten wer­ den, selbst wenn sich der Zündschalter 9 nach dem schnellen Vorglühen noch in der EIN-Stellung befindet.
In diesem Fall wird die Ladung auf dem Kondensator 33 über die Spule 12 entladen, wenn sie mit dem Kontakt 60 verbunden ist, und der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 wird hoch gemacht. Der Zeitpunkt, an welchem der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 hoch wird, ist später eingestellt als das Ende der Erhaltung des Glühzustands durch die den Glühzu­ stand erhaltenden Schaltung 78. Aus diesem Grund wird der Transistor 44 ausgeschaltet, bevor der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 hoch wird. Selbst wenn die Erhaltung des Glühzustands endet, während sich der Schalter 9 noch in der EIN-Stellung befindet, wird folglich das schnelle Vorglü­ hen nicht durchgeführt.
Nach der Beendigung des schnellen Vorglühens wird der Schal­ ter 9 von der EIN- auf die ST-Stellung umgeschaltet. Der Lade­ strom fließt nunmehr über den Widerstand 88 in den Kondensa­ tor 82, um diesen (82) schnell zu laden. Folglich wird der Aus­ gang des Operationsverstärkers 79 in der dritten Schaltung 78 innerhalb einer sehr begrenzten Zeit niedrig. Wenn anderer­ seits der Schalter 9 die ST-Stellung einnimmt, während der Kondensator 68 geladen wird, und wenn die Spannung V 5 größer wird als die Spannung V 3, wird der Schalter 77 eingeschaltet. Folglich wird der Schalter 77 unabhängig von dem Ausgangspegel des Operationsverstärkers 79 angeschaltet, wodurch die Glüh­ kerzen 2 bis 5 aufgeheizt werden. Gleichzeitig wird die Spule 21 erregt und die Glühkerzen werden mit einem größeren Heiz­ strom aufgeheizt als der zum Aufrechterhalten der Temperatur, wodurch das Nachglühen weitergeht.
Nach dem Zurückkehren des Schalters 9 aus der ST-Stellung in die EIN-Stellung entlädt sich der Kondensator 68, und nach einer vorbestimmten Zeit wird der Ausgangspegel des Operations­ verstärkers 62 niedrig. Die Relais 17 und 22 werden dadurch entregt und das Glühen der Glühkerzen mit dieser Schaltung wird beendet.
In Fig. 2 ist eine Korrekturschaltung 100 für die Schal­ tung 7 dargestellt. Die Schaltung 100 stoppt die Wirkung der Schaltung 7, wenn zumindest einer der Faktoren, nämlich die Drehzahl des Motors, die Batteriespannung, die Auspuffgas­ temperatur oder die Motortemperatur (die Kühlwasser- oder Öl­ temperatur), einen vorbestimmten Wert überschreitet. Die Schal­ tung 100 weist eine Drehzahl-Fühlschaltung 101 auf. Die Schal­ tung 101 weist einen Umsetzer 104 auf, der die Drehzahl in ein elektrisches Signal umsetzt und welcher ein auf der Kurbelwelle des nicht dargestellten Motors angebrachtes Zahnrad 102 und eine Abgriffspule 103 aufweist, welcher sich, während sich das Zahn­ rad 102 dreht, nacheinander die Zähne nähern und wieder entfernen. Das Wechselstromsignal am Ausgang der Spule 103, des­ sen Frequenz der Drehzahl des Motors proportional ist, wird über einen Widerstand 105 und Dioden 106, 107 an einen Transi­ stor 110 angelegt, der durch einen Widerstand 108 und eine Diode 109 vorgespannt ist. Die Ausgangsspannung an einem Be­ lastungswiderstand 111 am Kollektor des Transistors 110 wird über eine Diode 112 an einen Kondensator 113 angelegt, um die­ sen zu laden. Die der Drehzahl proportionale Spannung V 10 liegt dann an dem Kondensator 113 an; diese Spannung wird an den invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 115 ange­ legt.
Ein Widerstand 114 ist vorgesehen, um den Kondensator 113 mit einer entsprechenden Zeitkonstanten zu entladen, so daß sich der Wert der Spannung V 10 entsprechend der Änderung der Dreh­ zahl N des Motors ändert. An dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 115 ist eine vorbestimmte konstante Spannung V 11 angelegt, die durch zwei Widerstände 116 und 117 geteilt ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 115 ist über einen Widerstand 118 an seinen nichtinvertierenden Ein­ gang rückgekoppelt. Wenn daher die Drehzahl N niedrig ist, wird die Spannung V 10 niedriger als die Spannung V 11, und der Ausgang des Opertionsverstärkers 115 wird hoch. Wenn anderer­ seits die Drehzahl N hoch wird und die Spannung V 10 größer als die Spannung V 11 wird, wird der Ausgang des Operationsver­ stärkers 115 niedrig.
Mit einer die Auspuffgastemperatur fühlenden Schaltung 120 wird gefühlt, ob die Auspuffgastemperatur über einem vorbe­ stimmten Wert liegt. Eine Spannung V 12, die proportional zu der Temperatur des Auspuffgases ist, ist durch eine Reihen­ schaltung aus einem Thermistor 121 mit einer positiven Kennli­ nie und einem Widerstand 122 erhalten, welche zwischen Erde und eine Leitung 123 mit positiver Spannung geschaltet sind. Der Thermistor 121 ändert seinen Widerstand entsprechend der Tem­ peratur des Auspuffgases. Die Spannung V 12 wird an den invertie­ renden Eingang eines Operationsverstärkers 126 angelegt, an dessen nichtinvertierenden Eingang eine konstante Spannung V 13 angelegt ist, die durch Widerstände 124 und 125 geteilt ist. Wenn die Temperatur T einen vorbestimmten Wert überschreitet und die Spannung V 12 größer als die Spannung V 13 wird, wird der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 126 niedrig.
Eine Motortemperatur-Fühlschaltung 127 weist einen Thermistor 128 mit einer positiven Temperaturkennlinie auf, mit welchem die Temperatur des Kühlwassers des Motors gefühlt wird und ist ähnlich ausgelegt wie die Auspuffgastemperatur-Fühlschaltung 120. Wenn daher die Temperatur des Kühlwassers höher als ein vorbestimmter Wert wird, wird die Spannung V 14, welche durch Teilen durch den Thermistor 128 und einen Widerstand 129 erhal­ ten wird, niedriger als eine Spannung V 15, die durch Teilen durch Widerstände 130 und 131 erhalten ist. Der Ausgang eines Operationsverstärkers 132 wird dann niedrig.
Eine Batteriespannungs-Fühlschaltung 133 weist einen Operations­ verstärker 137 auf, an dessen nichtinvertierenden Eingang eine konstante Spannung V 16 angelegt ist, die mittels einer Zenerdi­ ode 134 und eines Widerstands 135 geschaffen ist. Eine durch Widerstände 138 und 139 geteilte Batteriespannung E wird an den invertierenden Eingangsanschluß angelegt. Die Widerstände 138 und 139 fühlen die Änderung der Spannung E und machen den Ausgang des Operationsverstärkers 137 niedrig, wenn die Span­ nung E den vorbestimmten Wert erreicht und überschreitet.
Ein Anschluß 119 ist mit einem Ausgang des Operationsverstär­ kers 62 verbunden, und wenn einer der Ausgangspegel der Opera­ tionsverstärker 115, 126, 132 und 137 niedrig wird, wird der Be­ trieb der zweiten Schaltung gesperrt. Mit anderen Worten, der Betrieb der zweiten Schaltung 7 kann gesperrt werden, wenn die Drehzahl des Motors einen vorbestimmten Wert überschreitet, die Batteriespannung E einen vorbestimmten Wert erreicht und über­ schreitet, oder die Temperatur des Auspuffgases und/oder des Motors den vorbestimmten Wert übersteigt. Infolgedessen kann ein unnötiges Vorglühen oder ein übermäßiges Glühen der Zünd­ kerzen wirksam vermieden werden.
Selbstverständlich kann die Motortemperatur auch dadurch ge­ fühlt werden, daß anstelle der Kühlwassertemperatur die Öltem­ peratur gefühlt wird.
In Fig. 3 ist eine Relaissteuerschaltung 200 dargestellt, um einen Abfall der Vorglühtemperatur während des Betriebs des An­ laßmotors zu verhindern. Die Relaissteuerschaltung 200 weist eine Drehzahl-Fühlschaltung 201 und eine Batteriespannungs- Fühlschaltung 202 auf, mit welcher der Abfall der Batteriespan­ nung unter den vorbestimmten Wert gefühlt wird. Die Schaltungen 201 und 202 haben denselben Aufbau wie die Schaltungen 101 bzw. 133 in Fig. 2, so daß sie hier nicht mehr beschrieben zu werden brauchen.
Ein Relais 203 weist eine Spule 204 und einen normalerweise of­ fenen Schalter 205 auf und entspricht dem in Fig. 1 dargestell­ ten Relais 20. Ein Ende der Spule 204 ist zusammen mit einem Ende eines Widerstands 206 über eine Leitung 207 mit dem ST- Kontakt 9 a des Schalters 9 verbunden, während das andere Ende der Spule mit dem Kollektor eines Schalttransistors 208 verbun­ den ist, dessen Emitter geerdet ist. Die Basis des Transistors 208 ist mit der Kathode einer Diode 209 verbunden, deren Anode mit dem anderen Ende des Widerstands 206 verbunden ist. An der Verbindung zwischen einer Diode 209 und dem Widerstand 206 sind die Ausgänge der Schaltungen 201 und 202 angeschlossen. Durch Umschalten des Schalters 9 in die ST-Stellung wird der Transistor 208 angeschaltet und dadurch das Relais 203 erregt. Folglich fließt der Strom unter Umgehung des Widerstands 15 in die Glühkerzen 2 bis 5, um ein Abfallen der Vorglühtemperatur zu verhindern. In diesem Fall wird durch ein Ansteigen der Dreh­ zahl des Motors der Ausgang des Operationsverstärkers 210 der Schaltung 201 niedrig. Durch ein Ansteigen der Batteriespannung wird dagegen der Ausgang des Operationsverstärkers 211 der Schaltung 202 niedrig.
Wenn somit einer der Schaltungsausgänge niedrig wird, wird der Transistor 208 abgeschaltet, und der Schalter 205 des Relais 203, welches das Abfallen der Vorglühtemperatur verhindert, wird während des Betriebs des Anlaßmotors geöffnet. Dadurch kann ein übermäßiges Glühen der Glühkerzen beispielsweise durch ein Ansteigen der Batteriespannung vermieden werden.
In Fig. 3 kann das zum schnellen Vorglühen vorgesehene Relais 11 anstelle des Relais 203 verwendet werden, das vorgesehen ist, um ein Abfallen der Vorglühtemperatur während des Betriebs des Anlaßmotors zu verhindern. Folglich können das Relais 203 und der Transistor 208 in der Schaltung der Fig. 3 entfallen, und die Kathode der Diode 209 ist dann mit der Basis des Transistors 44 in der schnell wirkenden Vorglühschaltung in Fig. 1 verbunden, so daß auf das Relais 203 verzichtet werden kann, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Wie vorstehend ausgeführt, kann bei der Vorrichtung zum Anlas­ sen eines Dieselmotors gemäß der Erfindung durch die das Glühen aufrechterhaltenden dritten Schaltung angelassen werden, selbst wenn der Anlaßvorgang nicht unmittelbar nach der Beendigung des schnellen Vorglühens vorgenommen wird. Durch die Nachglühschal­ tung wird das Anlaßverhalten verbessert.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors mit min­ destens einer Glühkerze, mit
einem Zündschalter mit drei Schaltstellungen entspre­ chend einer Ausschaltstellung, einer Einschaltstellung und einer Anlaßstellung,
einem ersten Schalter (13) zum Durchlassen eines ersten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Vorglü­ hen der Glühkerzen, der geschlossen wird, wenn der Zündschalter in die Einschaltstellung gebracht wird,
einem zweiten Schalter (19) zum Durchlassen eines zwei­ ten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Nachglühen derselben, wenn der Zündschalter in die Anlaßstellung gebracht wird,
einer ersten Schaltung (6) zum Betätigen des ersten Schalters (13), um die Glühkerzen (2 bis 5) für eine erste vorbestimmte Zeit in Anwort auf das Einschalten (9 b) des Zündschalters (9) mit Energie zu versorgen, und
einer zweiten Schaltung (7) zur Betätigung des zweiten Schalters (19), um die Glühkerzen (2 bis 5) für einen zweiten vorbestimmten Zeitraum in Antwort auf das Wei­ terschalten des Zündschalters (9) in die Anlaßstellung mit Energie zu versorgen, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) eine dritte Schaltung (78) vorgesehen ist, die in der Einschaltstellung des Zündschalters (9) akti­ vierbar ist und im aktivierten Zustand einen von dem den ersten Schalter (13) enthaltenden Strom­ kreis unabhängigen Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16) für die Glühkerzen (2 bis 5) aufbaut,
  • b) die dritte Schaltung (78) nach Beendigung des Vorglühzeitraumes den genannten unabhängigen Strom­ versorgungskreis (8, 19, 15, 16) aufrechterhält, um die Glühkerzen (2 bis 5) mit einem reduzierten Warmhaltestrom (über 15 und 16) zu versorgen, und
  • c) die dritte Schaltung (78) bei Weiterschalten des Zündschalters (9) in die Anlaßstellung (ST) deak­ tivierbar ist, derart, daß keine Glühunterbrechung zwischen Vorglühen und Nachglühen auftritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schaltung (78) einen Zeitsteuerabschnitt (82, 83, 88) enthält und daß das zeitliche Ansprechverhalten des Zeitsteuerabschnitts der dritten Schaltung (78) durch die erste Schaltung (6) steuerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeit­ steuerabschnitt (82, 83, 88) der dritten Schaltung (78) ein RC-Glied aufweist, dessen Kondensator (82) über ein Schaltelement (44) der ersten Schaltung (6) ent­ ladbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schaltung (78) ein Schalterelement (75, 76, 77) an­ steuert, welches in einem Steuerkreis (76,17, 18, 10) der zweiten Schaltung (7) liegt, über den der zweite Schalter (19) betätigbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeit­ steuerabschnitt (82, 83) der dritten Schaltung (78) mit dem Anlaßkontakt (9 a) des Zündschalters (9) verbun­ den ist und mit einem Operationsverstärker (79) verbun­ den ist, der das Schalterelement (75, 76, 77) ansteuert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem unabhängigen Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16) fließende Strom kleiner ist als der während des Vorglüh­ zeitraumes und während des Nachglühzeitraumes zu den Glühkerzen (2 bis 5) fließende Strom.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der unab­ hängige Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16) derjenige ist, der während des normalen Betriebes des betreffen­ den Dieselmotors nach Anlassen desselben zum Heizen der Glühkerzen (2 bis 5) aufgebaut wird.
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