DE3007129C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen
eines Dieselmotors mit mindestens einer Glühkerze gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors
ist aus der DE-OS 27 26 458 bekannt. Diese bekannte Vor
richtung ist als Schnellheizeinrichtung zum Anlassen eines
Dieselmotors ausgebildet und enthält einen ersten Schalter
zum Aktivieren eines ersten Stromes zu den Glühkerzen, um
dadurch ein sogenanntes Vorglühen der Glühkerzen durchzu
führen. Ferner ist bei dieser bekannten Vorrichtung ein
zweiter Schalter vorhanden, um einen zweiten Strom zu den
Glühkerzen zu schicken, der auf einem niedrigeren Strom
wert liegt und zum Nachglühen der Glühkerzen dient. Dabei
besteht die Möglichkeit, das Nachglühen dann einzuleiten
und durchzuführen, wenn der betreffende Zündschalter in
die Anlaßstellung gebracht wird.
Wenn bei dieser bekannten elektrisch betriebenen Schnell
heizeinrichtung der Nachglühvorgang unmittelbar nach Ab
schluß des Vorglühvorganges eingeleitet wird, entstehen
keinerlei weitere Probleme für das Anlassen des zugeordne
ten Dieselmotors. Wenn jedoch zwischen dem Vorglühen und
dem Nachglühen eine Pause auftritt, so wird die während
der Vorglühphase zugeführte Energie teilweise wieder abge
führt bzw. geht verloren und es wird damit die Wirksamkeit
des Vorglühens - abhängig von der Länge der Pause - vermin
dert. Bei der bekannten Schnellheizeinrichtung sind keine
Maßnahmen getroffen, um dem zuletzt geschilderten Umstand
Rechnung zu tragen, also zu verhindern, daß während einer
Pause zwischen Vorglühen und Nachglühen ein Abkühlen der
Glühkerzen auftreten kann.
Aus der DE-OS 26 24 685 ist eine Anlaß- und Abstellvor
richtung für eine Brennkraftmaschine der Diesel- oder ähn
lichen Bauart bekannt, bei welcher ein Vorglühzeitraum re
alisiert wird, der dann eingeleitet wird, wenn ein Zünd
schalter in die Einschaltstellung geschaltet wird. Der
Vorglühzeitraum hängt dabei unter anderem von der Tempera
tur des Motors (Kühlmittels) ab, wobei die letztere Tempe
ratur mit Hilfe eines Bimetallstreifens erfaßt wird. Nach
Beendigung des Vorglühzeitraumes erlischt eine die Vor
glühphase anzeigende Lampe, so daß dann der Zündschalter
in die Anlaßstellung weitergedreht werden kann. Wenn dies
jedoch aus irgendwelchen Gründen nicht so durchgeführt
wird, bleibt der Vorglühzustand weiter aufrechterhalten,
wobei dieser Vorglühzustand für maximal 15 Sekunden weiter
fortgeführt wird. Es besteht dabei jedoch die Gefahr, daß
die Glühkerzen überhitzt werden und zwar beispielsweise
dann, wenn der Anlaßvorgang mehrmals hintereinander wieder
holt werden muß.
Aus der DE-OS 23 41 205 ist eine Schaltungsanordnung für
eine elektrische Vorglühanlage einer luftverdichtenden
Brennkraftmaschine bekannt, mit welcher ebenfalls eine Vor
glühphase realisiert wird, auf die jedoch unmittelbar die
normale Glühphase folgt.
Aus der DE-OS 19 58 443 ist eine Schalteinrichtung für
die Glühkerzen von Brennkraftmaschinen bekannt, die dafür
ausgelegt ist, nach dem Anlassen der Brennkraftmaschine
die Glühkerzen noch mit einer vorwählbaren Glühdauer
nachzuheizen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
die Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors mit min
destens einer Glühkerze der angegebenen Gattung derart zu
verbessern, daß eine gewünschte Glühkerzentemperatur unab
hängig vom Zeitpunkt des Weiterschaltens des Zündschal
ters von der Einschaltstellung in die Anlaßstellung, und
zwar bei genau steuerbarer Vorglühzeit und Nachglühzeit,
immer erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeich
nungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß wird schon während der Vorglühphase eine
dritte Schaltung aktiviert, die daraufhin einen unabhängi
gen Stromversorgungskreis für die Glühkerzen aufbaut. Wird
der Vorglühzeitraum abgeschlossen, so erhalten die Glüh
kerzen über diesen genannten Stromversorgungskreis weiter
hin Strom, der jedoch im Vergleich zum Vorglühstrom stark
reduziert ist. Über diesen unabhängigen Stromversorgungs
kreis werden daher die Glühkerzen warm gehalten bzw. auf
der Temperatur gehalten, die sie aufgrund der Vorglühphase
erreicht haben. Wenn dann zu irgendeinem späteren Zeitpunkt
der Zündschalter in die Anlaßstellung weitergeschaltet wird,
wird die Nachglühphase eingeleitet, wobei zu diesem Zeit
punkt der genannte Warmhaltestrom nicht mehr benötigt
wird, so daß die dritte Schaltung dann deaktiviert wird.
Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung er
gibt sich somit der besondere Vorteil, daß die aufgrund
des Vorglühens einmal erreichte Temperatur unabhängig da
von erhalten werden kann, wann der Zündschalter von der
Einschaltstellung in die Anlaßstellung weitergedreht wird.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
2 bis 7.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1A bis 1C eine Schaltung einer Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Schaltung einer Korrektureinrichtung für die
Schaltung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Schaltung einer weiteren Korrektureinrichtung für
die Schaltung nach Fig. 1, und
Fig. 4 eine Schaltung, in welcher ein anderer Anschluß der
Korrekturschaltung der Fig. 3 wiedergegeben ist.
In Fig. 1 ist eine Schaltung 1 dargestellt, welche an
einem herkömmlichen, nicht dargestellten Dieselmotor anzubrin
gen ist, um die Vorglühbedingung von in den Zylindern des Die
selmotors vorgesehenen Glühkerzen 2 bis 5 zu steuern. Als Aus
führungsform ist ein Vierzylinder-Dieselmotor mit vier Glüh
kerzen verwendet. Die Schaltung 1 weist eine erste
Schaltung 6 zum schnellen Vorglühen der Glühkerzen 2 bis 5
auf die vorbestimmte Temperatur und eine zweite Schaltung
7 auf, um die Glühkerzen eine vorbestimmte Zeit lang, nachdem
der Motor angelassen ist, zu glühen. An diese Schaltungen 6 und
7 wird von einer Batterie 8 aus über einen Zündschalter 9,
welcher die drei Schaltstellungen AUS, EIN und STARTEN bzw.
ANLASSEN (ST) einnehmen kann, eine Spannung angelegt. Wenn
der Zündschalter 9 sich in der AUS-Stellung befindet,
wird an die Schaltungen keine Energie angelegt. Wenn da
gegen der Zündschalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet
wird, wird die Energie der Batterie 8 über eine Diode 10 an
die Schaltung angelegt. Die vier Glühkerzen bis 5 sind zu
einander parallel geschaltet und mit der Batterie 8 über
einen normalerweise offenen ersten Schalter 13 verbunden, welcher
durch das Erregen der Spule 12 eines Relais 11 in der schnell
wirkenden ersten Schaltung 6 geschlossen wird. Der Schalter
13 ist parallel zu einer Reihenschaltung aus Temperatursteuer
widerständen 15 und 16 und einem normalerweise offenen zweiten Schal
ter 19 geschaltet, welcher durch das Erregen der Spule 18
eines Relais 17 geschlossen wird. Der Temperatursteuerwider
stand 15 ist parallel zu einem normalerweise offenen Schalter
22 geschaltet, der durch Erregen der Spule 21 eines Relais
20 geschlossen wird. Die Spule 21 ist zwischen den ST-Kon
takt 9 a des Zündschalters 9 und Erde geschaltet, und der
Schalter 22 wird geschlossen, wenn der Zündschalter 9 in
die ST-Stellung umgeschaltet wird, um den über den Schalter
19 fließenden Strom zu erhöhen. Dioden 51 bis 53 sind parallel
zu den Spulen 12, 18 bzw. 21 geschaltet, und sie unterdrücken
die in den jeweiligen Spulen erzeugte Induktionsspannung.
Die schnellwirkende erste Schaltung weist einen Operations
verstärker 23 auf, an dessen nichtinvertierenden Eingangs
anschluß eine durch eine Zenerdiode 24 und einen Widerstand
25 erzeugte Vorspannung V 1 über Widerstände 26 und 27 ange
legt wird. Der Verbindungspunkt X zwischen den Widerständen 26
und 27 ist über einen Widerstand 28 und eine Diode 29 geerdet.
Der Punkt X ist auch über einen Widerstand 30, eine Diode 31
und einen die Wassertemperatur fühlenden Schalter 32 geerdet.
Der Schalter 32 ist ein normalerweise offener Schalter und
wird geschlossen, wenn die Wassertemperatur einen vorbestimm
ten Wert, beispielsweise 0°C, erreicht und überschreitet, so
daß dann das Potential des Verbindungspunktes X durch die Tem
peratur gesteuert wird.
Andererseits wird an den invertierenden Eingangsanschluß des
Operationsverstärkers 23 eine an einem Kondensator 33 erzeug
te Ladespannung V 2 über eine Diode 34 angelegt. Eine Seite
des Kondensators 33 ist über eine passive Schaltung 39, die
eine Diode 35 und Widerstände 36 bis 38 aufweist, mit einer
eine positive Spannung führenden Leitung 40 verbunden. Die
Leitung 40 ist über eine Diode 10 mit dem EIN-Kontakt 9 b des
Zündschalters 9 verbunden. Wenn folglich der Zündschalter
in die EIN-Stellung umgeschaltet wird, steigt die Ladespan
nung V 2 entsprechend der Zeitkonstanten τ 1 an, welche durch den
Gesamtwiderstandswert der passiven Schaltung 39 und die Kapa
zität des Kondensators 33 festgelegt ist. Folglich wird der
Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 hoch, bis die
Spannung an seinem invertierenden Eingang größer wird als die
an dem nichtinvertierenden Eingang, während welcher Zeit
ein Transistor 44, der durch Widerstände 41 und 42 und eine
Diode 43 vorgespannt ist, in dem eingeschalteten Zustand ge
halten ist. Folglich wird die Spule 46 eines Relais 45 erregt,
und der bewegliche Kontakt 48 des Umschalters 47 in dem Relais
46 wird zu einem feststehenden Kontakt 49 umgeschaltet, wo
durch die Spule 12 erregt wird.
Durch diese Erregung wird der Schalter 13 geschlossen, und
die entsprechenden Glühkerzen werden bei Anlegen des Stroms
von der Batterie 8 unmittelbar vorgeglüht. Gleichzeitig leuch
tet eine parallel zu der Spule 12 geschaltete Lampe 50 auf, welche
anzeigt, daß die Schaltung 1 auf schnelles Vorglühen geschal
tet ist. Der Kollektor eines Transistors 54 ist über eine
Diode 55 und einen Widerstand 56 mit dem Verbindungspunkt des
Kondensators 33 und der Diode 35 verbunden, während sein
Emitter mit dem Punkt X verbunden ist. Die Basis des Transistors
54 ist mit dem Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 23
über Dioden 57, 58 und einen Widerstand 59 verbunden, und die
Ladespannung des Kondensators 33 kann folglich auch durch den
Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 gesteuert werden.
Nachdem eine vorbestimmte Zeit t 1 vom Anschalten des Zünd
schalters 9 an verstrichen ist, wird infolge der Zunahme der
Ladespannung V 2 die Spannung am invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 23 größer als die am nichtinvertieren
den Eingang. Folglich wird dessen Ausgangspegel niedrig. Da
durch wird der Transistor 44 ausgeschaltet, und da der beweg
liche Kontakt 48 an einem feststehenden Kontakt 60 anliegt,
wird das Relais 11 entregt und die Lampe 50 abgeschaltet.
Andererseits muß eine parallel zu der Spule 46 geschaltete
Diode 61 die an der Spule 46 erzeugte, induzierte Spannung
aufnehmen.
Nunmehr wird die zweite Schaltung 7 beschrieben. Die Schal
tung 7 weist einen Operationsverstärker 62 auf, an dessen
invertierenden Eingang eine durch Widerstände 63 und 64 ge
teilte Vorspannung V 3 angelegt ist. Der der ST-Stellung des
Zündschalters 9 entsprechende Kontakt 9 a ist mit der Katho
de einer Zenerdiode 65, deren Anode geerdet ist, über einen
Widerstand 66 verbunden. Eine konstante Spannung V 4 an der Ze
nerdiode 65 wird über eine Diode 67 an eine Lade- und Ent
ladeschaltung 70 angelegt, welche eine Parallelschaltung aus
einem Kondensator 68 und einem Widerstand 69 aufweist und
zwischen den nichtinvertierenden Eingang des Operations
verstärkers 62 und Erde geschaltet ist. Die Spannung V 5
zwischen den beiden Enden der Schaltung 70 ist mit dem nicht
invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 62 verbunden.
Die Entladezeitkonstante des Kondensators 68 hängt von dem
Wert des Widerstands 69 ab. Eine zusätzliche Schaltung 71 ist
parallel zu dem Widerstand 69 geschaltet, um dadurch die
Entladezeitkonstante entsprechend der Wassertemperatur in dem
Motor zu ändern. Die zusätzliche Schaltung 71 weist eine Rei
henschaltung aus einem die Wassertemperatur fühlenden Schalter
32, einem Widerstand 72 und einer Diode 73 auf, und durch
Schließen des Schalters 32 wird die Entladezeitkonstante des
Kondensators 68 klein.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 62 wird über einen
Widerstand 74 als Eingang an einen Schalter 77 aus zwei Tran
sistoren 75 und 76 angelegt, wobei die Transistoren 75 und
76 in Form einer Darlington-Schaltung miteinander verbunden
sind. Der Schalter 77 wird zum Steuern des Relais 17 verwen
det, und wenn das Potential an der Basis des Transistors 75
hoch wird, wird die Spule 18 erregt. Wenn folglich der Zünd
schalter 9 in die EIN-Stellung geschaltet wird, wird die
Spannung V 3 an den invertierenden Eingang des Operationsver
stärkers 62 angelegt, wodurch der Ausgang des Operationsver
stärkers 62 niedrig wird, da sein nichtinvertierender Eingang
über den Widerstand 69 geerdet ist. Beim Umschalten des Schal
ters 9 von der EIN- in die ST-Stellung wird der Kondensator
68 über den Widerstand 66 bis auf die durch die Zener
diode 65 festgelegte Spannung geladen,
und damit wird der Ausgangspegel des
Operationsverstärkers 62 hoch. Der Schalter 19 wird dann
geschlossen, und der Vorglühstrom fließt über die Wider
stände 15 und 16 in die Glühkerzen 2 bis 5.
Nachdem der Motor sich zu drehen beginnt, kommt, wenn der
Schalter 9 aus der ST-Stellung in die EIN-Stellung zurück
gekehrt ist, die Lade- und Entladeschaltung 70 in den Ent
ladezustand, und der Wert der Spannung V 5 fällt entsprechend
der Zeitkonstanten der Lade- und Entladeschaltung 70 ab.
Nachdem beim Entladen eine vorbestimmte Zeit vergangen ist,
wird die an den nichtinvertierenden Eingang des Operations
verstärkers 62 angelegte Spannung durch das Entladen des Kon
densators 68 niedriger als die Spannung V 3, der Ausgangspegel
des Operationsverstärkers 62 wird niedrig und die Spule 18
wird entregt, um dadurch das Vorglühen der Glühkerzen 2 bis
5 zu beenden. Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen,
ist die Nachglühzeit, d. h. die Zeitdauer von der Rückkehr des
Zündschalters 9 aus der ST -Stellung in die EIN-Stellung bis
zum Ende des Vorglühens durch die zweite Schaltung 7, durch
die Entladezeitkonstante des Kondensators 68 festgelegt. Wenn
folglich die Wassertemperatur höher als der festgelegte Wert
ist, ist die Nachglühzeit kurz, während wenn die Temperatur
unter dem vorstehend angeführten Wert liegt, die Nach
glühzeit länger wird.
Die Vorrichtung zum Anlassen des Dieselmotors weist ferner eine
das Glühen erhaltende dritte Schaltung 78 auf, um eine
vorbestimmte Temperatur der Glühkerzen eine vorbestimmte
Zeit lang auch nach der Beendigung des schnellen Vorglühens
durch die Schaltung 6 zu halten. Das Vorsehen dieser
dritten Schaltung 78 ist das wichtige
Merkmal der Erfindung. Die dritte Schaltung 78 weist einen
Operationsverstärker 79 auf, an dessen nichtinvertierenden
Eingang eine vorbestimmte konstante Spannung V 6 angelegt ist.
Die Spannung V 6 ist durch eine Spannungsteilerschaltung aus
Widerständen 80 und 81 geschaffen. Ein Kondensator 82 ist
zwischen Erde und einen invertierenden Eingang des Operations
verstärkers 79 geschaltet, und der Ladestrom für den Konden
sator 82 fließt über einen Widerstand 83, wenn der Zünd
schalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet wird.
Die an dem Kondensator 82 erzeugte Ladespannung V 7 wird an
den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 79
angelegt, um diesen dadurch zu steuern. Der Ausgangspegel
des Operationsverstärkers 79 wird hoch, wenn die Spannung
V 6 höher als die Ladespannung V 7 ist, und die Änderung des
Ausgangspegels wird über einen Widerstand 84 an die Basis
des Transistors 75 angelegt. Folglich wird der Ausgangspe
gel des Operationsverstärkers 79 hoch, unmittelbar nachdem
der Schalter 9 in die EIN-Stellung umgeschaltet ist, und
wird nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit niedrig. Da
jedoch die Energiequelle und die Glühkerzen 2 bis 5 durch
die schnell wirkende erste Schaltung 6 unmittelbar verbun
den sind, dauert das schnelle Vorglühen ungeachtet der Wir
kungsweise der das Glühen erhaltenden dritten Schaltung 78 an.
Während die schnell wirkende Schaltung 6 wirksam ist,
wird die Ladespannung des Kondensators 82 unterdrückt bzw.
niedrig, und hierzu ist zwischen den invertierenden Eingang
des Operationsverstärkers 79 und den Kollektor des Transistors
44 eine Reihenschaltung aus einer Diode 85 und einem Wider
stand 86 geschaltet, wie in Fig. 1B dargestellt ist. Durch
das Anschalten des Transistors 44 wird damit begonnen, die
Glühkerzen 2 bis 5 schnell vorzuglühen und der invertierende
Eingang des Operationsverstärkers 79 ist dann über die Diode
85 und den Widerstand 86 geerdet. Die Spannung V 7 wird dann
niedriger als die Spannung V 6. Folglich ist der Ausgang des
Operationsverstärkers 79 zumindest während des schnellen Vor
glühens hoch gehalten. Wenn das schnelle Vorglühen aus irgend
einem Grund gestoppt wird, beginnt die Spannung V 7 anzusteigen
und übersteigt die Spannung V 6 nach Verstreichen einer vor
bestimmten Zeit. In dieser konstanten Zeit nach der Beendi
gung eines schnellen Vorglühvorgangs kann Strom zum Aufrecht
erhalten der Temperatur über den Schalter 19 und die Widerstän
de 15 und 16 in die Glühkerzen 2 bis 5 fließen. Folglich kann
die Beendigung des schnellen Vorglühens übersehen werden. Der
Ausgang des Operationsverstärkers 79 ist über eine Diode 87
mit der Verbindung zwischen dem Widerstand 41 und der Diode 43
verbunden, und folglich wird der Transistor 44 gezwungen, auf
aus umzuschalten, wenn der Ausgangspegel des Operationsverstär
kers 79 niedrig wird.
Durch Umschalten des Schalters 9 von der EIN- auf die ST-Stel
lung wird der Kondensator 82 sogar über einen Widerstand 88 ge
laden, und der Ausgang des Operationsverstärkers 79 wird
schnell niedrig gemacht und beendet dadurch die Wirkung der
dritten Schaltung 78. Solange sich der Schalter
9 in der ST-Stellung befindet, hält jedoch der über einen Wi
derstand 89 fließende Strom den Schalter 77 in der EIN-Stel
lung und das Vorglühen zum Halten der Temperatur dauert an.
Gleichzeitig wird das Relais 20 erregt, welches den Wider
stand 15 zum Halten der Temperatur umgeht. Der Temperaturab
fall an den Glühkerzen 2 bis 5 entsprechend dem durch den Be
trieb des Anlassermotors hervorgerufenen Abfall der Batterie
spannung kann folglich wirksam vermieden werden.
Bei der vorbeschriebenen Schaltung wird durch Umschalten des
Schalters 9 von der AUS- auf die EIN-Stellung der Schalter 13
der schnell wirkenden ersten Schaltung 6 geschlossen, so daß
die Glühkerzen 2 bis 5 schnell glühen. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Schalter 19 durch die Wirkung der dritten Schaltung
78 geschlossen, und die Glühkerzen 2 bis 5 werden über
den Schalter 13 unmittelbar von der Batterie 8 geheizt. Die
zweite Schaltung 7 ist zu diesem Zeitpunkt unwirksam. Nach
Verstreichen einer vorbestimmten Zeit werden die Relais 45
und 11 aufgrund des Anstiegs der Ladespannung entregt und das
schnelle Vorglühen endet, während das Laden des Kondensators
82 begonnen wird, da der Transistor 44 ausgeschaltet ist. Das
Laden des Kondensators 82 erfolgt über den Widerstand 83.
Nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit wird die Temperatur
der Glühkerzen 2 bis 5 gehalten, bis die Spannung V 6 kleiner
wird als die Spannung V 7. Mit anderen Worten, die Temperatur
der Glühkerzen kann eine vorbestimmte Zeit gehalten wer
den, selbst wenn sich der Zündschalter 9 nach dem schnellen
Vorglühen noch in der EIN-Stellung befindet.
In diesem Fall wird die Ladung auf dem Kondensator 33 über
die Spule 12 entladen, wenn sie mit dem Kontakt 60 verbunden
ist, und der Ausgangspegel des Operationsverstärkers 23 wird
hoch gemacht. Der Zeitpunkt, an welchem der Ausgangspegel des
Operationsverstärkers 23 hoch wird, ist später eingestellt als
das Ende der Erhaltung des Glühzustands durch die den Glühzu
stand erhaltenden Schaltung 78. Aus diesem Grund wird
der Transistor 44 ausgeschaltet, bevor der Ausgangspegel des
Operationsverstärkers 23 hoch wird. Selbst wenn die Erhaltung
des Glühzustands endet, während sich der Schalter 9 noch in
der EIN-Stellung befindet, wird folglich das schnelle Vorglü
hen nicht durchgeführt.
Nach der Beendigung des schnellen Vorglühens wird der Schal
ter 9 von der EIN- auf die ST-Stellung umgeschaltet. Der Lade
strom fließt nunmehr über den Widerstand 88 in den Kondensa
tor 82, um diesen (82) schnell zu laden. Folglich wird der Aus
gang des Operationsverstärkers 79 in der dritten Schaltung 78
innerhalb einer sehr begrenzten Zeit niedrig. Wenn anderer
seits der Schalter 9 die ST-Stellung einnimmt, während der
Kondensator 68 geladen wird, und wenn die Spannung V 5 größer
wird als die Spannung V 3, wird der Schalter 77 eingeschaltet.
Folglich wird der Schalter 77 unabhängig von dem Ausgangspegel
des Operationsverstärkers 79 angeschaltet, wodurch die Glüh
kerzen 2 bis 5 aufgeheizt werden. Gleichzeitig wird die Spule
21 erregt und die Glühkerzen werden mit einem größeren Heiz
strom aufgeheizt als der zum Aufrechterhalten der Temperatur,
wodurch das Nachglühen weitergeht.
Nach dem Zurückkehren des Schalters 9 aus der ST-Stellung
in die EIN-Stellung entlädt sich der Kondensator 68, und nach
einer vorbestimmten Zeit wird der Ausgangspegel des Operations
verstärkers 62 niedrig. Die Relais 17 und 22 werden dadurch
entregt und das Glühen der Glühkerzen mit dieser Schaltung
wird beendet.
In Fig. 2 ist eine Korrekturschaltung 100 für die Schal
tung 7 dargestellt. Die Schaltung 100 stoppt die Wirkung der
Schaltung 7, wenn zumindest einer der Faktoren, nämlich
die Drehzahl des Motors, die Batteriespannung, die Auspuffgas
temperatur oder die Motortemperatur (die Kühlwasser- oder Öl
temperatur), einen vorbestimmten Wert überschreitet. Die Schal
tung 100 weist eine Drehzahl-Fühlschaltung 101 auf. Die Schal
tung 101 weist einen Umsetzer 104 auf, der die Drehzahl in ein
elektrisches Signal umsetzt und welcher ein auf der Kurbelwelle
des nicht dargestellten Motors angebrachtes Zahnrad 102 und eine
Abgriffspule 103 aufweist, welcher sich, während sich das Zahn
rad 102 dreht, nacheinander die Zähne nähern und wieder
entfernen. Das Wechselstromsignal am Ausgang der Spule 103, des
sen Frequenz der Drehzahl des Motors proportional ist, wird
über einen Widerstand 105 und Dioden 106, 107 an einen Transi
stor 110 angelegt, der durch einen Widerstand 108 und eine
Diode 109 vorgespannt ist. Die Ausgangsspannung an einem Be
lastungswiderstand 111 am Kollektor des Transistors 110 wird
über eine Diode 112 an einen Kondensator 113 angelegt, um die
sen zu laden. Die der Drehzahl proportionale Spannung V 10 liegt
dann an dem Kondensator 113 an; diese Spannung wird an den
invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 115 ange
legt.
Ein Widerstand 114 ist vorgesehen, um den Kondensator 113 mit
einer entsprechenden Zeitkonstanten zu entladen, so daß sich
der Wert der Spannung V 10 entsprechend der Änderung der Dreh
zahl N des Motors ändert. An dem nichtinvertierenden Eingang
des Operationsverstärkers 115 ist eine vorbestimmte konstante
Spannung V 11 angelegt, die durch zwei Widerstände 116 und 117
geteilt ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 115 ist
über einen Widerstand 118 an seinen nichtinvertierenden Ein
gang rückgekoppelt. Wenn daher die Drehzahl N niedrig ist,
wird die Spannung V 10 niedriger als die Spannung V 11, und der
Ausgang des Opertionsverstärkers 115 wird hoch. Wenn anderer
seits die Drehzahl N hoch wird und die Spannung V 10 größer als
die Spannung V 11 wird, wird der Ausgang des Operationsver
stärkers 115 niedrig.
Mit einer die Auspuffgastemperatur fühlenden Schaltung 120
wird gefühlt, ob die Auspuffgastemperatur über einem vorbe
stimmten Wert liegt. Eine Spannung V 12, die proportional zu
der Temperatur des Auspuffgases ist, ist durch eine Reihen
schaltung aus einem Thermistor 121 mit einer positiven Kennli
nie und einem Widerstand 122 erhalten, welche zwischen Erde und
eine Leitung 123 mit positiver Spannung geschaltet sind. Der
Thermistor 121 ändert seinen Widerstand entsprechend der Tem
peratur des Auspuffgases. Die Spannung V 12 wird an den invertie
renden Eingang eines Operationsverstärkers 126 angelegt, an
dessen nichtinvertierenden Eingang eine konstante Spannung V 13
angelegt ist, die durch Widerstände 124 und 125 geteilt ist.
Wenn die Temperatur T einen vorbestimmten Wert überschreitet
und die Spannung V 12 größer als die Spannung V 13 wird, wird der
Ausgangspegel des Operationsverstärkers 126 niedrig.
Eine Motortemperatur-Fühlschaltung 127 weist einen Thermistor
128 mit einer positiven Temperaturkennlinie auf, mit welchem
die Temperatur des Kühlwassers des Motors gefühlt wird und ist
ähnlich ausgelegt wie die Auspuffgastemperatur-Fühlschaltung
120. Wenn daher die Temperatur des Kühlwassers höher als ein
vorbestimmter Wert wird, wird die Spannung V 14, welche durch
Teilen durch den Thermistor 128 und einen Widerstand 129 erhal
ten wird, niedriger als eine Spannung V 15, die durch Teilen
durch Widerstände 130 und 131 erhalten ist. Der Ausgang eines
Operationsverstärkers 132 wird dann niedrig.
Eine Batteriespannungs-Fühlschaltung 133 weist einen Operations
verstärker 137 auf, an dessen nichtinvertierenden Eingang eine
konstante Spannung V 16 angelegt ist, die mittels einer Zenerdi
ode 134 und eines Widerstands 135 geschaffen ist. Eine durch
Widerstände 138 und 139 geteilte Batteriespannung E wird an
den invertierenden Eingangsanschluß angelegt. Die Widerstände
138 und 139 fühlen die Änderung der Spannung E und machen den
Ausgang des Operationsverstärkers 137 niedrig, wenn die Span
nung E den vorbestimmten Wert erreicht und überschreitet.
Ein Anschluß 119 ist mit einem Ausgang des Operationsverstär
kers 62 verbunden, und wenn einer der Ausgangspegel der Opera
tionsverstärker 115, 126, 132 und 137 niedrig wird, wird der Be
trieb der zweiten Schaltung gesperrt. Mit anderen Worten, der
Betrieb der zweiten Schaltung 7 kann gesperrt werden, wenn die
Drehzahl des Motors einen vorbestimmten Wert überschreitet, die
Batteriespannung E einen vorbestimmten Wert erreicht und über
schreitet, oder die Temperatur des Auspuffgases und/oder des
Motors den vorbestimmten Wert übersteigt. Infolgedessen kann
ein unnötiges Vorglühen oder ein übermäßiges Glühen der Zünd
kerzen wirksam vermieden werden.
Selbstverständlich kann die Motortemperatur auch dadurch ge
fühlt werden, daß anstelle der Kühlwassertemperatur die Öltem
peratur gefühlt wird.
In Fig. 3 ist eine Relaissteuerschaltung 200 dargestellt, um
einen Abfall der Vorglühtemperatur während des Betriebs des An
laßmotors zu verhindern. Die Relaissteuerschaltung 200 weist
eine Drehzahl-Fühlschaltung 201 und eine Batteriespannungs-
Fühlschaltung 202 auf, mit welcher der Abfall der Batteriespan
nung unter den vorbestimmten Wert gefühlt wird. Die Schaltungen
201 und 202 haben denselben Aufbau wie die Schaltungen 101 bzw.
133 in Fig. 2, so daß sie hier nicht mehr beschrieben zu werden
brauchen.
Ein Relais 203 weist eine Spule 204 und einen normalerweise of
fenen Schalter 205 auf und entspricht dem in Fig. 1 dargestell
ten Relais 20. Ein Ende der Spule 204 ist zusammen mit einem
Ende eines Widerstands 206 über eine Leitung 207 mit dem ST-
Kontakt 9 a des Schalters 9 verbunden, während das andere Ende
der Spule mit dem Kollektor eines Schalttransistors 208 verbun
den ist, dessen Emitter geerdet ist. Die Basis des Transistors
208 ist mit der Kathode einer Diode 209 verbunden, deren Anode
mit dem anderen Ende des Widerstands 206 verbunden ist. An der
Verbindung zwischen einer Diode 209 und dem Widerstand 206
sind die Ausgänge der Schaltungen 201 und 202 angeschlossen.
Durch Umschalten des Schalters 9 in die ST-Stellung wird der
Transistor 208 angeschaltet und dadurch das Relais 203 erregt.
Folglich fließt der Strom unter Umgehung des Widerstands 15 in
die Glühkerzen 2 bis 5, um ein Abfallen der Vorglühtemperatur
zu verhindern. In diesem Fall wird durch ein Ansteigen der Dreh
zahl des Motors der Ausgang des Operationsverstärkers 210 der
Schaltung 201 niedrig. Durch ein Ansteigen der Batteriespannung
wird dagegen der Ausgang des Operationsverstärkers 211 der
Schaltung 202 niedrig.
Wenn somit einer der Schaltungsausgänge niedrig wird, wird der
Transistor 208 abgeschaltet, und der Schalter 205 des Relais
203, welches das Abfallen der Vorglühtemperatur verhindert,
wird während des Betriebs des Anlaßmotors geöffnet. Dadurch
kann ein übermäßiges Glühen der Glühkerzen beispielsweise durch
ein Ansteigen der Batteriespannung vermieden werden.
In Fig. 3 kann das zum schnellen Vorglühen vorgesehene Relais
11 anstelle des Relais 203 verwendet werden, das vorgesehen ist,
um ein Abfallen der Vorglühtemperatur während des Betriebs des
Anlaßmotors zu verhindern. Folglich können das Relais 203 und
der Transistor 208 in der Schaltung der Fig. 3 entfallen, und
die Kathode der Diode 209 ist dann mit der Basis des Transistors
44 in der schnell wirkenden Vorglühschaltung in Fig. 1 verbunden,
so daß auf das Relais 203 verzichtet werden kann, wie in Fig. 4
dargestellt ist.
Wie vorstehend ausgeführt, kann bei der Vorrichtung zum Anlas
sen eines Dieselmotors gemäß der Erfindung durch die das Glühen
aufrechterhaltenden dritten Schaltung angelassen werden, selbst
wenn der Anlaßvorgang nicht unmittelbar nach der Beendigung des
schnellen Vorglühens vorgenommen wird. Durch die Nachglühschal
tung wird das Anlaßverhalten verbessert.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Anlassen eines Dieselmotors mit min
destens einer Glühkerze, mit
einem Zündschalter mit drei Schaltstellungen entspre chend einer Ausschaltstellung, einer Einschaltstellung und einer Anlaßstellung,
einem ersten Schalter (13) zum Durchlassen eines ersten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Vorglü hen der Glühkerzen, der geschlossen wird, wenn der Zündschalter in die Einschaltstellung gebracht wird,
einem zweiten Schalter (19) zum Durchlassen eines zwei ten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Nachglühen derselben, wenn der Zündschalter in die Anlaßstellung gebracht wird,
einer ersten Schaltung (6) zum Betätigen des ersten Schalters (13), um die Glühkerzen (2 bis 5) für eine erste vorbestimmte Zeit in Anwort auf das Einschalten (9 b) des Zündschalters (9) mit Energie zu versorgen, und
einer zweiten Schaltung (7) zur Betätigung des zweiten Schalters (19), um die Glühkerzen (2 bis 5) für einen zweiten vorbestimmten Zeitraum in Antwort auf das Wei terschalten des Zündschalters (9) in die Anlaßstellung mit Energie zu versorgen, dadurch gekennzeichnet, daß
einem Zündschalter mit drei Schaltstellungen entspre chend einer Ausschaltstellung, einer Einschaltstellung und einer Anlaßstellung,
einem ersten Schalter (13) zum Durchlassen eines ersten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Vorglü hen der Glühkerzen, der geschlossen wird, wenn der Zündschalter in die Einschaltstellung gebracht wird,
einem zweiten Schalter (19) zum Durchlassen eines zwei ten Stromes zu den Glühkerzen (2 bis 5) zum Nachglühen derselben, wenn der Zündschalter in die Anlaßstellung gebracht wird,
einer ersten Schaltung (6) zum Betätigen des ersten Schalters (13), um die Glühkerzen (2 bis 5) für eine erste vorbestimmte Zeit in Anwort auf das Einschalten (9 b) des Zündschalters (9) mit Energie zu versorgen, und
einer zweiten Schaltung (7) zur Betätigung des zweiten Schalters (19), um die Glühkerzen (2 bis 5) für einen zweiten vorbestimmten Zeitraum in Antwort auf das Wei terschalten des Zündschalters (9) in die Anlaßstellung mit Energie zu versorgen, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) eine dritte Schaltung (78) vorgesehen ist, die in der Einschaltstellung des Zündschalters (9) akti vierbar ist und im aktivierten Zustand einen von dem den ersten Schalter (13) enthaltenden Strom kreis unabhängigen Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16) für die Glühkerzen (2 bis 5) aufbaut,
- b) die dritte Schaltung (78) nach Beendigung des Vorglühzeitraumes den genannten unabhängigen Strom versorgungskreis (8, 19, 15, 16) aufrechterhält, um die Glühkerzen (2 bis 5) mit einem reduzierten Warmhaltestrom (über 15 und 16) zu versorgen, und
- c) die dritte Schaltung (78) bei Weiterschalten des Zündschalters (9) in die Anlaßstellung (ST) deak tivierbar ist, derart, daß keine Glühunterbrechung zwischen Vorglühen und Nachglühen auftritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die dritte
Schaltung (78) einen Zeitsteuerabschnitt (82, 83, 88)
enthält und daß das zeitliche Ansprechverhalten des
Zeitsteuerabschnitts der dritten Schaltung (78) durch
die erste Schaltung (6) steuerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zeit
steuerabschnitt (82, 83, 88) der dritten Schaltung (78)
ein RC-Glied aufweist, dessen Kondensator (82) über
ein Schaltelement (44) der ersten Schaltung (6) ent
ladbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die dritte
Schaltung (78) ein Schalterelement (75, 76, 77) an
steuert, welches in einem Steuerkreis (76,17, 18, 10)
der zweiten Schaltung (7) liegt, über den der zweite
Schalter (19) betätigbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zeit
steuerabschnitt (82, 83) der dritten Schaltung (78)
mit dem Anlaßkontakt (9 a) des Zündschalters (9) verbun
den ist und mit einem Operationsverstärker (79) verbun
den ist, der das Schalterelement (75, 76, 77) ansteuert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der in
dem unabhängigen Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16)
fließende Strom kleiner ist als der während des Vorglüh
zeitraumes und während des Nachglühzeitraumes zu den
Glühkerzen (2 bis 5) fließende Strom.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der unab
hängige Stromversorgungskreis (8, 19, 15, 16) derjenige
ist, der während des normalen Betriebes des betreffen
den Dieselmotors nach Anlassen desselben zum Heizen der
Glühkerzen (2 bis 5) aufgebaut wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2161279A JPS55114877A (en) | 1979-02-26 | 1979-02-26 | Auxiliary starter of diesel engine |
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ID=12059858
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