DE2924055C2 - Vergaser für Verbrennungsmotoren - Google Patents
Vergaser für VerbrennungsmotorenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
- F02M7/06—Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system
- F02M7/08—Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system using pumps
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vergaser für Verbrennungsmotoren
mit einer Beschleunigungspumpe, deren Kammer veränderlichen Volumens einerseits mit einer
Schwimmerkammer und andererseits mit einem stromauf der Drosselklappe mündenden Spritzrohr verbunden
ist wobei das Verdrängungsorgan in Abhängigkeit von der Bewegung der Drosselklappe mittels einer
Feder und einer Stange betätigt wird, die von einer Feder umgeben ist die sich am Pumpenhebel abstützt
und wobei die Stange relativ zum Pumpenhebel verschiebbar ist und damit ein verschiebbarer Federanschlag
gebildet ist
Derartige Anordnungen gehören seit langem zum Stand der Technik. Die durch eine derartige Beschleunigungspumpe
über das Spritzrohr geförderte Brennstoffmenge ist pro Zeiteinheit um so größer, je schneller die
Öffnung der Drosselklappe erfolgt wobei der Brennstoffdruck in der Kammer veränderlichen Volumens
unmittelbar mit der Öffnungsgeschwindigkeit der Drosselklappe zunimmt.
Die Erfahrung zeigt, daß bei zahlreichen Motoren die
Die Erfahrung zeigt, daß bei zahlreichen Motoren die
ίο von der Beschleunigungspumpe gelieferte zusätzliche
Brennstoffmenge nicht für alle gewünschten Beschleunigungswerte geeignet ist Wenn man eine Kalibrierung
des Spritzrohrs wählt, die ein einwandfreies Arbeiten des Motors bei geringer Öffnungsgeschwindigkeit der
r> Drosselklappe ergibt, wird bei großer Öffnungsgeschwindigkeit
die Fördermenge pro Zeiteinheit zu groß. Dadurch wird das dem Motor zuzuführende Gemisch
überfettet, so daß es zu einem Drehmomentzusammenbruch kommen kann. Wird dagegen die Pumpe so
ausgelegt daß sie in diesem Arbeitsbereich die richtige Menge pro Zeiteinheit liefert, so ist das Luft-Brennstoffgemisch
bei geringen Beschieunigungswerien zu arm. Bei Teillast benötigt der Motor beim Beschleunigen eine
größere Einspritzmenge als bei Vollast
Aus der DE-OS 26 15 991 ist ein Lösungsvorschlag bekannt der dieses Problem zu beseitigen sucht indem
innerhalb des Spritzrohrzuführungskanals ein Körper angeordnet ist der bei starkem Pumpendruck bewegt
wird und einen Kanal verschließt so daß über einen
JO zweiten Kanal eine geringere Brennstoffmenge über
das Spritzrohr gefördert wird. Die hiermit erzielbare Wirkung ist jedoch nicht für alle Anwendungsfälle
ausreichend. Auch hier wird bei schneller Betätigung der Drosselklappe die Vorspannkraft der den Pumpen-
J5 hebel betätigenden Feder durch Zusammendrücken vergrößert, was eine Vergrößerung der Einspritzmenge
pro Zeiteinheit bewirkt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Nachteile der bekannten Einrichtungen unter Anwendung einfacher Mittel zu vermeide·, und einen Vergaser
zu schaffen, der eine jeder Beschleunigungsbedingung angepaßte Brennstoffmenge liefert
Diese Aufgabe wird bei einem Vergaser eingangs genannter Art dadurch gelöst daß auch bei schneller
Öffnung der Drosselklappe lediglich die dem Montagezustand entsprechende Vorspannkraft der Feder den
Pumpenhebel betätigt Dadurch wird die Spritzmenge über einen längeren Zeitraum gestreckt, so daß das
Motordrehmoment erhalten bleibt Dies wird dadurch
so bewirkt daß die Vorspannung der Druckfeder verringert wird und damit auch die am Pumpenhebel
wirksame Kraft wodurch die Bewegung dieses Hebels langsamer erfolgt indem die Feder gegen einen am
Vergasergehäuse befindlichen Anschlag anliegt Eine andere Lösung sieht vor, daß sich die Feder einerseits
gegen einen fest auf der Stange befindlichen Anschlag, andererseits gegen den mit dem Pumpenhebel gebildeten,
verschiebbaren Anschlag abstützt und daß dieser verschiebbare Anschlag von einer Gegenfeder belastet
ist die sich einerseits an dem Hebel und andererseits gegen einen starren Anschlag des Vergasergehäuses
abstützt Die Lage des Anschlags kann durch einen Stellmotor veränderlich sein. Bei einer weiteren Lösung
stützt sich die Gegenfeder auf ein Lager eines Hebels ab, der einen am Vergasergehäuse verankerten
Drehpunkt hat und dessen freies Ende mit einer Stange verbunden ist die an einem Hebel gelagert ist der
kraftschlüssig mit der Drosselklappenwelle verbunden
ist. Bei einer weiteren Lösung ist vorgesehen, daß die Stange, die von der Feder umgeben ist, eine am
Vergasergehäuse gelagerte Schwinge frei beweglich durchdringt und daß die Schwinge relativ zur Stange
mittels eines kraftschlüssig mit der Drosselklappe verbundenen Organs drehbar ist. Wenn das Organ als
Nocken ausgebildet ist, kann dieser eine derartige Kontur erhalten, daß die Schwinge erst nach einem
vorbestimmten öffnungswinkel der Drosselklappe die Feder entspannt. In anderer Ausgestaltung dieser ι ο
Ausführung ist vorgesehen, daß die Schwinge mit einer Kontur versehen ist, die mit dem als Kurvenrolle
ausgebildeten Organ in Wirkverbindung steht
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden im is
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Vergaser mit einem fest am Vergasergehäuse
angeordneten Federanschlag,
Fig.3 eine Ausführung mit einem Gegenfederanschlag an einem Hebel,
Fig.4 eine Ausführung mit Schwinge und Nocken
und die
F i g. 5 eine Ausführung mit einer Kurvenbahn auf der
Schwinge.
Der Vergaser weist eine Saugleitung 1 auf, die mit einer auf einer Welle 2 befestigten und vom Fahrer
willkürlich betätigten Drosselklappe 3 versehen ist Stromauf von dieser ist ein Lufttrichter 4 angeordnet
Der Vergaser enthält alle für eine ordnungsgemäße m
Funktion erforderlichen und bekannten System, die hier nicht weiter von Interesse sind und daher auch nicht
dargestellt und beschrieben sind.
Der Vergaser weist eine Schwimmerkammer 5 auf, der über eine Leitung 6 die Beschleunigungspumpe 7,
die als Kolben oder Membranpumpe ausgebildet sein kann, den Brennstoff über ein übliches Rückschlagventil
entnimmt und über ein Spritzrohr 8 der Saugleitung bei
Bedarf zugibt Die Pumpe 7 enthält eine Kammer 9 veränderlichen Volumens, die hier von einer Membran
10 begrenzv ist, die mittels eines Pumpenhebels 11 und
eines Stößels 12 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 13 betätigt wird. Der Pumpenhebel 11 ist am Vergasergehäuse
14 gelagert und wird in Abhängigkeit von der Öffnungsbewegung der Drosselklappe 3 mittels einer
Feder 15 und einer Stange 16 betätigt, wobei sich die Feder 15 am Pumpenhebel 11 abstutzt und wobei die
Stange 16 relativ zum Pumpenhebel verschiebbar ist und damit ein verschiebbarer Anschlag gebildet ist Die
Stange 16 ist starr mit der Welle 2 der Drosselklappe 3 über einen Hebel 17 verbunden. Sie durchdringt am
Pumpenhebel 11 eine die Anlage der Feder 15 bildende Abwinkluiig 18 und weist einen einstellbaren Kopf auf,
der der Rücknahme des Pumpenhebels U dient Gleichzeitig gibt der Kopf 19 bei öffnung der
Drosselklappe 3 den Pumpenhebel 11 frei, so daß Hie
Kraft der Feder 15 diesen Hebel betätigen kann. Dadurch, daß sich die Feder 15 andererseits an einem
starren, am Vergasergehäuse 14 befestigten Anschlag 20 abstützt, wird die Feder 15 nicht weiter vorgespannt μ
und die Betätigung des Pumpenhebels Il erfolgt lediglich unter der Krafteinwirkung, mit der die Feder
bei der Montage vorgespannt ist Dies hat zur Folge, daß sich die Einspritzgeschwindigkeit über den Hub der
Membran 10 vermindert und somit auch die Einspritzmenge pro Zeiteinheit Der Federanschlag 20 weist ein
Langloch auf, um der Stange 16 die Relativbewegung zu ermöglichen. Um die Reibung der Feder auf dem
Langloch durch die Relativbewegung der Stange 16 auszuschalten, kann die Feder auch parallel zur Stange
16 verlegt werden.
Die Fig.2 zeigt eine Anordnung, bei der sich die
Feder 15 einerseits gegen einen fest auf der Stange 16 befindlichen Anschlag 21, andererseits gegen den mit
dem Pumpenhebel 11 gebildeten, verschiebbaren Anschlag 22 abstützt der wiederum von der Feder 15
gegen den einstellbaren Kopf 19 auf der Stange 16 angedrückt wird. Der Pumpenhebel 11 wird von einer
Gegenfeder 23 belastet, die sich gegen einen starren
Anschlag 25 des Vergasergehäuses abstützt Als Alternative zu dem starren Anschlag 25 ist es möglich,
an dem Vergasergehäuse 14 eine;': Stellmotor, zum Beispie! ein hier gestrichelt dargestelhes Wachselement
24 anzubringen, das in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur die Gegenfeder 23 unterschiedlich
belastet Dadurch wird erreicht daß bei warmem Motor die Spritzzeit über den gesamten Spritzbereich
verzögert wird. Die Gegenfeder 23 ist in ihrer Federkonstanten geringer als die der Feder 15, so daß
sie von dieser überbrückt wird und dennoch bei voller Öffnung der Drosselklappe verzögernd auf die Bewegung
des Pumpenhebels 11 einwirkt
Die Fig.3 zeigt eine Ausführung, bei der sich die Gegenfeder 23 gegen ein Lager 31 eines weiteren
Hebels 32 abstützt, der einen am Vergasergehäuse 14 verankerten Drehpunkt 33 hat und dessen anderes Ende
34 mit einer Stange 35 verbunden ist, die an einem Hebel
17 gelagert ist oder fest mit der Drosselklappe verbunden ist Dadurch kommt die Gegenfeder bei
Vollgasbetätigung sofort voll zur Wirkung und bewirkt eine stärkere Verzögerung der Spritzdauer.
Die F i g. 4 zeigt eine Ausführung, bei der die Stange 16, die von der Feder 15 umgeben ist eine am
Vergasergehäuse 14 gelagerte Schwinge 26 frei beweglich durchdringt Die Schwinge 26 ist relativ zur
Stange 16 mittels eines kraftschlüssig mit der Welle 2 verbundenen Organs 27 drehbar. Damit ist für die Feder
15 auf der Stange 16 ein zweiter verschiebbarer Anschlag 28 geschaffen. Durch die Profilierung des zum
Beispiel als Nocken ausgebildeten Organs 27 ist es möglich, im Bereich einer geringen DrosselkJappenöffnung
die Feder 15 weiter vorzuspannen. Wird jedoch die Drosselklappe 3 bei großen Beschleunigungswerten
voll geöffnet, so wird die Feder 15 entspannt und die auf
den Pumpenhebel 11 wirkende Kraft verringert, wodurch sich die Abspritzdauer verlängert
Die Fig.5 zeigt eine Ausführung, d'.e einen der
vorstehenden Ausführung vergleichbaren Bewegungsablauf bewirkt Die Schwinge 26 weist eine Kurve 29 mit
Maximum und Minimum auf, die von dem als Rolle 3C ausgebildeten O.gan 27 in Abhängigkeit von der
Öffnungsbewegung der Drosselklappe abgefahren wird.
Claims (8)
1. Vergaser für Verbrennungsmotoren mit einer Beschleunigungspumpe, deren Kammer veränderlichen
Volumens einerseits mit einer Schwimmerkammer und andererseits mit einem stromauf der
Drosselklappe mündenden Spritzrohr verbunden ist, wobei das Verdrängungsorgan in Abhängigkeit von
der Bewegung der Drosselklappe mittels einer Feder und einer Stange betätigt wird, wobei sich die
Feder am Pumpenhebel abstützt und wobei die Stange relativ zum Pumpenhebel verschiebbar ist
und damit ein verschiebbarer Federanschlag gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch
bei schneller Öffnung der Drosselklappe (3) lediglich die dem Montagezustand entsprechende Vorspannkraft
der Feder (15) den Pumpenhebel (11) betätigt.
2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) gegen eine am
Vergasergehäuse (14) befindlichen Anschlag (20) anliegt
3. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder (15) einerseits gegen
einen fest auf der Stange (16) befindlichen Anschlag (21), andererseits gegen den mit dem Pumpenhebel
(11) gebildeten, verschiebbaren Anschlag (22) abstützt und daß dieser verschiebbare Anschlag (22)
von einer Gegenfeder (23) belastet ist, die sich andererseits gegen einen Anschlag (25) abstützt
4. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Anschlags (25) mittels
eines Stellmrtors (24) veränderlich ist
5. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
da3 sich die Gegenfeder (23) auf einem Lager (31) eines Hebels (32) abstützt, der einen am
Vergasergehäuse (14) verankerten Drehpunkt (33) hat und dessen anderes Ende (34) fest mit einer
Stange (35) verbunden ist, die an dem Hebel (17) gelagert ist
6. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16), die von der Feder (15)
umgeben ist, eine am Vergasergehäuse (14) gelagerte Schwinge (26) frei beweglich durchdringt und dxß
die Schwinge (26) relativ zur Stange (16) mittels eines kraftschlüssig mit der Drosselklappe (3)
verbundenen Organs (27) drehbar ist
7. Vergaser nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Organ (27) ein Nocken ist
8. Vergaser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (26) mit einer Kurve (29)
versehen ist, die mit dem als Kurvenrolle (30) ausgebildeten Organ (27) in Wirkverbindung steht
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2924055A DE2924055C2 (de) | 1979-06-15 | 1979-06-15 | Vergaser für Verbrennungsmotoren |
| FR8013390A FR2459372A1 (fr) | 1979-06-15 | 1980-06-13 | Carburateur pour moteurs a combustion interne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2924055A DE2924055C2 (de) | 1979-06-15 | 1979-06-15 | Vergaser für Verbrennungsmotoren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2924055A1 DE2924055A1 (de) | 1981-01-15 |
| DE2924055C2 true DE2924055C2 (de) | 1982-03-11 |
Family
ID=6073201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2924055A Expired DE2924055C2 (de) | 1979-06-15 | 1979-06-15 | Vergaser für Verbrennungsmotoren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2924055C2 (de) |
| FR (1) | FR2459372A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2504595A1 (fr) * | 1981-04-27 | 1982-10-29 | Peugeot | Carburateur muni d'une pompe de reprise |
-
1979
- 1979-06-15 DE DE2924055A patent/DE2924055C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-06-13 FR FR8013390A patent/FR2459372A1/fr active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2924055A1 (de) | 1981-01-15 |
| FR2459372A1 (fr) | 1981-01-09 |
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