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DE1217697B - Vergaser fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vergaser fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE1217697B
DE1217697B DES80309A DES0080309A DE1217697B DE 1217697 B DE1217697 B DE 1217697B DE S80309 A DES80309 A DE S80309A DE S0080309 A DES0080309 A DE S0080309A DE 1217697 B DE1217697 B DE 1217697B
Authority
DE
Germany
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valve
fuel
carburetor
movable element
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80309A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Original Assignee
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE filed Critical Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Publication of DE1217697B publication Critical patent/DE1217697B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/06Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system
    • F02M7/08Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system using pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4335Transport devices
    • F02M2700/4338Acceleration pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer Beschleunigungspumpe, durch welche ohne Verzögerung Brennstoff über einen ersten Brennstoffkanal in den Vergasermischkanal eingespritzt wird, und mit einer davon getrennten, mit einem Ventil ausgestatteten Anreicherungseinrichtung, durch die der Dosierungsquerschnitt für den vorzugsweise emulgierten Brennstoff vergrößert wird, der in den Mischkanal über einen zweiten Brennstoff führenden Kanal eingesaugt wird, der, in Strömungsrichtung gesehen, oberhalb der Venturidüse in den Mischkanal einmündet, wobei das Verdrängerorgan der Beschleunigungspumpe und das Ventil der Anreicherungseinrichtung durch ein und dasselbe bewegliche Element betätigt werden, das mit der stromabwärts von der Venturidüse angeordneten Drosselklappe über elastische Gestänge verbunden ist.
  • Es sind bereits Beschleunigungspumpen bekannt (deutsche Patentschrift 714 055), bei denen ein Stab über eine Feder mit dem Kolben der Beschleunigungspumpe in Verbindung steht und dieser Kolben ein Ventil umgibt, auf das ein Stab auftrifft, wenn die Klappe sehr rasch geöffnet wird, was auf der Verzögerung beruht, mit der sich der Kolben bewegt. In diesem Fall öffnet sich das Ventil allerdings nicht, wenn der Kolben auf den Anschlag trifft. Darüber hinaus ist eine Anreicherungsvorrichtung für einen Betrieb bei Vollast, d. h. also eine Einrichtung, wie sie die Erfindung voraussetzt, nicht vorgesehen.
  • Weiter ist eine Vergasereinrichtung mit einer Beschleunigungspumpe bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 2 493 804), bei der das bewegliche Element über elastische Mittel mit dem Verdrängerorgan der Pumpe verbunden ist und im Verdrängerorgan Anschläge vorgesehen sind, die in Tätigkeit treten, sobald das bewegliche Element einen bestimmten Hub ausgeführt hat und dadurch das Verdrängerorgan mitnimmt.
  • Andererseits sind Vergaser bekanntgeworden (französische Patentschrift 1071686), bei denen einerseits eine Beschleunigungspumpe mit einer Membran, die über eine Öffnung liefert, und andererseits eine Anreicherungseinrichtung mit einer Nadel, die über eine zweite Öffnung in der Gegend des Venturiteiles Brennstoff abgibt, vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform wird jedoch die Membran durch den Unterdruck betätigt, der über zwei Leitungen übertragen wird, wobei die Bewegung dieser Membran formschlüssig über die Nadel durch einen Stab und einen ersten Arm erfolgt. Ein zweiter Arm ist über einen weiteren Stab mit der Drosselklappe verbunden, und dieser zweite Arm wird gleitend am ersten Stab so gehalten, daß bei einer Öffnungsbewegung der Drosselklappe der zweite Stab angehoben wird, ohne daß die Pumpe und die Anreicherungseinrichtung betätigt werden.
  • Schließlich ist ein Vergaser bekanntgeworden (belgische Patentschrift 548 625), bei dem das Verdrängerorgan der Beschleunigungspumpe durch eine Membran gebildet wird und die Pumpe über eine erste Öffnung in das Ansaugrohr liefert. Die Anreicherungseinrichtung wird bei diesem bekannten Vergaser über den Sitz eines Ventils mit Brennstoff versorgt, wenn das Verschlußorgan nicht auf diesem Sitz aufliegt, während die Luft durch eine kalibrierte Öffnung in den Kanal eintritt. Das Primärgemisch, das sich so bildet, wird in eine Ringkammer eingesaugt, die im unteren Teil des Venturirohrs angebracht ist. Die Membran und das Verschlußorgan werden durch das gleiche bewegliche Element gesteuert, wobei dieses bewegliche Element mit der Drosselklappe in Verbindung steht. Während des ersten Teils der Bewegung dieses beweglichen Elementes hat dieses Element Abstand vom Stab des Verschlußorgans, wobei dieses Verschlußorgan durch eine Feder in Verschlußstellung gehalten wird. Während des zweiten Teils der Bewegung betätigt das bewegliche Element das Verschlußorgan in Öffnungsrichtung.
  • Bei dieser Vergaserausführung ist also die Membran dauernd mit dem beweglichen Element so verbunden, daß die Membran auch während des zweiten Teils der Bewegung des beweglichen Elementes selbst bewegt wird. Wenn also die Drosselklappe bis zur vollen Öffnung gedreht wird, dann wird der Brennstoff gleichzeitig durch die Membran über die öffnung und durch den Unterdruck gefördert, der an einer Düse herrscht. Diese doppelte Förderung hat einen momentanen Brennstoffüberschuß zur Folge, der eher eine` Beschleunigung behindert, als sie begünstigt.
  • Um den vorstehend aufgezeigten Nachteil der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen, wird erfindungsgemäß bei Vergasern der eingangs genannten Art das bewegliche Element über elastische Mittel mit dem Verdrängerorgan der Pumpe verbunden und im Vergasergehäuse für dieses Verdrängerorgan ein Anschlag vorgesehen, an dem sich das Verdrängerorgan abstützt, sobald das bewegliche Element einen Teilhub ausgeführt und dabei das Verdrängerorgan mitgenommen hat, wobei das Ventil der Anreicherungseinrichtung geschlossen ist und erst dann von dem beweglichen Element geöffnet wird, wenn das Verdrängerorgan an dem im Vergasergehäuse vorgesehenen Anschlag anliegt und das bewegliche Element selbst eine weitere Hubbewegung ausführt.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, daß bei Volllast nur die Anreicherungseinrichtung allein arbeitet, d. h. kein überschüssiger Brennstoff abgegeben wird, derart, daß die Inbetriebsetzung der Membran zur Anreicherung des Gemisches bei einer Beschleunigung und des Ventils zur Anreicherung des Gemisches bei Betrieb mit voller Leistung des Motors unabhängig voneinander sind, wobei diese beiden Wirkungen stets nacheinander eintreten, nämlich zuerst die Beschleunigung und anschließend der Vollastbetrieb.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist am Ventil der Anreicherungseinrichtung ein Kanal vorgesehen, der parallel zum dauernd geöffneten Kanal verläuft, welcher die Haupteinspritzöffnung mit Brennstoff versorgt.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise erläutert.
  • F i g.1 bis 3 zeigen in einem schematischen lotrechten Schnitt einen erfindungsgemäßen Vergaser: F i g.1 während des Stillstands oder während des Langsamlaufs einer mit dem erfindungsgemäßen Vergaser ausgerüsteten Brennkraftmaschine, F i g. 2 während einer Beschleunigung bei geringer Öffnung des Drosselorgans, F i g. 3 während des Betriebes einer Brennkraftmaschine mit Vollast.
  • Der eigentliche Vergaser ist auf beliebige Weise ausgebildet und besteht, wie auf der Zeichnung dargestellt, aus einem 'Gehäuse 1, einer Drossel- oder Regelklappe 2, einer Hauptbrennstoffdüse 3 zur Aufbereitung des Primärgemisches, welche in dem Lufttrichter 4 angeordnet ist und durch die Kanäle 5 und 6 über eine kalibrierte Öffnung 7 mit dem Schwimmerbehälter 8 in Verbindung steht.
  • Zur Bildung der Anreicherungsvorrichtung ist ein Kanal 9 vorgesehen, über welchen der Brennstoff über ein Rückschlagventil 10 in eine Kammer 11 fließt, welche in dem Gehäuseteil 12 angeordnet ist und oben durch eine zwischen dem Gehäuseteil 12 und einem Deckel 14 eingespannte verformbare Membran 13 abgeschlossen ist.
  • Durch das Zentrum der zwischen zwei Schalen gefaßten Membran 13 tritt ein Stößel 15, welcher in einem Dichtungsring 16 gleitet, so daß er in der Membran gleiten kann, wobei die Bewegung des Stößels gegenüber der Membran durch einen Ring 17 begrenzt wird.
  • Eine den Stößel 15 umgebende Feder 18 stützt sich unten an dem Dichtungsring 16 und oben an einer gegen eine Schulter des Stößels 15 stoßenden Lochscheibe 19 ab. Die Feder 18 gestattet die Verstellung der Membran nach unten unter Zusammendrückung einer Feder 20, welche schwächer als die Feder 18 ist und die Membran und den Stößel wieder in ihre ursprüngliche Anschlagstellung zurückzuführen sucht, wenn keine weiteren Kräfte wirksam sind..
  • An dem unteren Ende des Stößels ist ein Dorn 21 befestigt, über welchem ein Bund liegt, welchen die Feder 18 gegen die Unterseite des Dichtungsrings 16 angedrückt zu halten sucht.
  • In der Achse des Stößels 15 liegt unter dem Dorn 21 ein durch eine Feder 24 auf seinem Sitz 23 gehaltenes Ventil 22.
  • Der Stößel 15 wird durch einen Hebel 25 betätigt, welcher um eine Achse 26 schwenkbar und mittels einer Stange 27 mit einem zweiten Hebel 28 verbunden ist, welcher an der die Drosselklappe 2 tragenden Achse befestigt ist.
  • Eine Feder 29 legt sich auf einer Seite gegen eine durch einen durch die Stange 27 gesteckten Splint gehaltene Lochscheibe und auf der anderen Seite gegen das Ende des Hebels 25, so daß die Stange in dem Hebel gleiten und die vollständige Öffnung der Drosselklappe ermöglichen kann, wenn der Stößel 15 am Ende seines Hubes bereits seine Anschlagstellung erreicht hat.
  • Die Feder 29 ist stärker als die vereinigten Kräfte der drei Federn 18, 20 und 24.
  • Die in der oben erläuterten Weise durch den Kanal 9 und das Ventil 10 mit Brennstoff gefüllte Kammer 11 speist einerseits das Zusatzdüsensystem zur Anreicherung des Gemisches während einer Beschleunigung, welches z. B. durch eine Leitung 30 gebildet werden kann, welche in den Lufteinlaß des Vergasers mündet, an ihrem Fuß ein. Rückschlagventil 31 aufweist und mit der Kammer 11 über eine kalibrierte Öffnung 32 durch die Kanäle 33 und 34 in Verbindung steht; andererseits das Hauptdüsensystem, so daß das von diesem gelieferte Gemisch während des Betriebs der Brennkraftmaschine mit Vollast angereichert wird, und zwar durch Kanäle 35 und 36 über das Ventil 22 und eine kalibrierte Öffnung 37, wobei der auf diesem Weg strömende Brennstoff in dem Kanal 5 zu dem von der Hauptkalibrierungsöffnung 7 gelieferten hinzutritt.
  • Schließlich verbindet ein Kanal 38 den oberhalb der Membran 13 befindlichen Raum mit dem belüfteten Raum des Schwimmerbehälters 8 und gestattet einen Druckausgleich der beiden Räume.
  • Die obige Anreicherungsvorrichtung arbeitet folgendermaßen: Im Stillstand oder während des Betriebs der Brennkraftmaschine im Langsamlauf befinden sich der Vergaser und die Anreicherungsvorrichtung in der in F i g.1 dargestellten Lage. Die Drosselklappe ist geschlossen, und die Anreicherungsvorrichtung befindet sich in der oberen Anschlagstellung, da die Feder 20 die Membran 13 gegen den Deckel 14 drückt und die Feder 18 den Stößel 15 über den Bund des Dornes 21 an der Membran anliegen läßt.
  • Der Brennstoff füllt unter der Wirkung seines Eigengewichts die verschiedenen Kanäle und die Kammer 11 bis zum gleichen Niveau des Schwimmerbehälters 8, wie in der Zeichnung dargestellt.
  • Beim Betrieb mit geringer Leistung befinden sich der Vergaser und die Anreicherungsvorrichtung in der in F i g. 2 dargestellten Lage. Wenn man nämlich die Drosselklappe 2 öffnet, verstellt sich der Stößel 15 unter der Einwirkung der durch die Stange 27 verbundenen Hebel 28 und 25 nach unten.
  • Da die Feder 18 härter als die Feder 20 ist, bewirkt die Verstellung des Stößels 15 die Verstellung der Membran 13 unter Zusammendrückung der Feder 20.
  • Da die Ventile 10 und 22 jede Brennstoffströmung aus der Kammer 11 zu den Kanälen 35 und 9 verhindern, wird dieser durch den Kanal 34 über die kalibrierte öffnung 32 und das Ventil 31 zu der Leitung 30 ausgetrieben, wodurch das gelieferte Gemisch während der Ingangsetzung des Systems zur Zufuhr des Primärgemisches in einem Augenblick angereichert wird, in welchem die Strömungsgeschwindigkeit der Luft in dem Lufttrichter 4 noch verhältnismäßig gering ist.
  • Wenn jetzt die Drosselklappe 2 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird, wird auch das den Stößel 15 betätigende Ende des Hebels 25 wieder nach oben zurückgeführt, und die durch die Membran und den Stößel gebildete Anordnung wird durch die Feder 20 wieder nach oben zurückgeführt, so daß die Kammer 11 durch die Leitung 9 über das Ventil 10 von neuem mit Brennstoff gefüllt wird.
  • Das Ventil 31, welches sich auf seinen Sitz legt, wenn eine schnelle Aufwärtsbewegung der Membran einen Unterdruck hinter dieser erzeugt, verhindert, daß sich die Strömungsrichtung in dem Düsensystem umkehrt und daß Luft durch die Kanäle 33 und 34 bis in die Kammer 11 gelangt.
  • Bei Vollast befinden sich der Vergaser und die Anreicherungsvorrichtung in der in F i g. 3 dargestellten Lage. Die Drosselklappe 2 ist voll offen und hat bei ihrer Verstellung über die Hebel 28 und 25 und die Stange 27 den Stößel 15 vollständig verstellt.
  • Dieser hat zunächst die Membran 13 gegen den Körper 12 gedrückt und gleitet bei Fortsetzung seiner Bewegung in dem Ring 16, wobei er die Feder 18 zusammendrückt und das Ventil 22 mittels des Dornes 21 öffnet.
  • Nach öffnung des Ventils 22 hat der Stößel 15 seinen Weg durch Anschlagen an dem Ring 17 beendet.
  • Wenn der Stößel in die Anschlagstellung gekommen ist, bevor die Drosselklappe 2 vollständig offen ist, gleitet, da der Hebel 25 nicht mehr weiter schwenken kann, die Stange 27 in dem Ende des Hebels 25 unter Zusammendrückung der Feder 29, so daß die Drosselklappe ihre Drehbewegung zu Ende führen kann.
  • Durch den in dem Düsensystem 3 zur Zufuhr des Primärgemisches erzeugten Unterdruck wird Brennstoff nicht nur durch den Kanal 6 über die kalibrierte Hauptöffnung 7 angesaugt, sondern auch über den Kanal 36, so daß zu dem von der kalibrierten Hauptöffnung gelieferten Brennstoff der Zusatzbrennstoff hinzutritt, welcher aus den Kanälen 9 und 35 über das Ventil 10, die Kammer 11, das Ventil 22 und die kalibrierte Öffnung 37 kommt.
  • Das durch die Leitung 30, das Ventil 31 und die kalibrierte öffnung 32 gebildete Zusatzdüsensystem arbeitet dann nicht, da die Leitung 30 in dem Lufteinlaß so angeordnet ist, daß die Durchströmgeschwindigkeit der Luft in den Kanälen 33 und 34 keinen genügenden Unterdruck erzeugt.
  • Das Ventil 31 erfüllt dann die gleiche oben beschriebene Aufgabe und verhindert einen Lufteintritt durch die Kanäle 30, 33 und 34 in die Kammer 11 infolge des Unterdruckes, welcher in diesen Kanälen durch die sich in dieser Kammer ausbildende Brennstoffströmung erzeugt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Anreicherungsvorrichtung gestattet also, mit dem gleichen Stößel 15 die Membran 13 zur Anreicherung des Gemisches bei einer Beschleunigung und das Ventil 22 zur Anreicherung des Gemisches bei Betrieb mit voller Leistung des Motors zu steuern, und zwar derart, daß ihre Inbetriebsetzungen unabhängig voneinander sind, wobei es wohlverstanden ist, daß die beiden Wirkungen stets nacheinander eintreten, nämlich zuerst die »Beschleunigung« und anschließend der »Vollastbetrieb«.
  • Man kann nämlich einerseits den genauen Zeitpunkt festlegen, zu welchem die Membran ihre Verstellung beginnt, indem man die Betätigung des Stößels 15 durch den Hebel 25 durch Veränderung der Länge der Stange 27 einstellt, und andererseits die eingespritzte Brennstoffmenge durch Begrenzung der Bewegung der Membran in der Kammer 11 bestimmen.
  • Ebenso kann, wenn die Membran in die Anschlagstellung gekommen ist, der Augenblick eingestellt werden, in welchem die Anreicherungsvorrichtung für die Leistung wirksam wird, indem der Dorn 21 mehr oder weniger verlängert wird, wodurch das Ventil 22 früher oder später geöffnet wird, wobei die zusätzliche Brennstoffmenge durch die kalibrierte öffnung 37 bestimmt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer Beschleunigungspumpe, durch welche ohne Verzögerung Brennstoff über einen ersten Brennstoffkanal in den Vergasermischkanal eingespritzt wird, und mit einer davon getrennten, mit einem Ventil ausgestatteten Anreicherungseinrichtung, durch die der Dosierungsquerschnitt für den vorzugsweise emulgierten Brennstoff vergrößert wird, der in den Mischkanal über einen zweiten Brennstoff führenden Kanal eingesaugt wird, der, in Strömungsrichtung gesehen, oberhalb der Venturidüse in den Mischkanal einmündet, wobei das Verdrängerorgan der Beschleunigungspumpe und das Ventil der Anreicherungseinrichtung durch ein und dasselbe bewegliche Element betätigt werden, das mit der stromabwärts von der Venturidüse angeordneten Drosselklappe über elastische Gestänge verbunden ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das bewegliche Element (15, 21) über elastische Mittel (17) mit dem Verdrängerorgan (13) der Pumpe verbunden ist und daß im Vergasergehäuse für dieses Verdrängerorgan ein Anschlag vorgesehen ist, an dem sich das Verdrängerorgan abstützt, sobald das bewegliche Element einen Teilhub ausgeführt und dabei das Verdrängerorgan mitgenommen hat, wobei das Ventil (22) der Anreicherungseinrichtung geschlossen ist und das erst dann von dem beweglichen Element (15, 21) geöffnet wird, wenn das Verdrängerorgan an dem im Vergasergehäuse vorgesehenen Anschlag anliegt und das bewegliche Element selbst eine weitere Hubbewegung ausführt.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ventil (22) ein Kanal (35, 36) vorgesehen ist, der parallel zum dauernd geöffneten Kanal (6, 7) verläuft, welcher die Hauptspritzeinrichtung (3) mit Brennstoff versorgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 714 055; Patentschrift Nr. 22 563 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr.1671686; belgische Patentschrift Nr. 548 625; USA.-Patentschriften Nr. 2 493 804, 2 879 047.
DES80309A 1961-07-26 1962-07-06 Vergaser fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1217697B (de)

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Cited By (3)

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