DE2923539A1 - Gleitlager-ausruecker - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/12—Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
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Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
2S23539
FICHTEL & SACHS AG - SCHWEINFURT
PATENT- UND GEBRAUCHSMUSTERHILFSANMELDUNG Gleitlager-Ausrücker
Die Erfindung bezieht sieh auf einen Gleitlager-Ausrücker, vorzugsweise
für Kupplungen von Kraftfahrzeugen mit Brennkraftmaschinen.
Es ist bereits bekannt, bei Gleitlager-Ausrückern von Kraftfahrzeugkupplungen
Grafitringe zu verwenden. Diese Grafitringe sind jedoch den heutigen Anforderungen an Kraftfahrzeugkupplungen nicht
mehr gewachsen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Gleitlager-Ausrücker zu erstellen, der den Anforderungen des heutigen Kraftfahrzeugbetriebes
gewachsen ist und der möglichst einfach im Aufbau und leicht herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem mit den Ausrückteilen der Kupplung umlaufenden ersten Ringelement und dem auf einer Ausrückgabel bzw. einer Schiebehülse
axial verschiebbar, aber drehfest angeordneten zweiten Ringelement ein Gleitelement angeordnet ist. Dieses Gleitelement gleicht
die zumindest während des Ausrückvorganges vorhandene Gleitbewegung zwischen dem ersten Ringelement, welches mit den Ausrückteilen
der Kupplung umläuft, und dem zweiten Ringelement, welches drehfest j aber axial verschiebbar angeordnet äst, aus.
In vorteilhafter Weise besteht dieses Gleitelement aus Keramik oder einem ähnlichen Werkstoff mit niedrigem Reibwert und harter
Konsistenz. Damit ist sichergestellt, daß gleitgünstige Eigenschaften zwischen den relativ verdrehbaren Bauteilen vorliegen,
so daß eine entsprechend hohe Lebensdauer erwartet werden kann. Das Gleitelement aus Keramik weist einmal eine sehr große Härte
auf, zum anderen ist es beispielsweise in der Lage, durch seine
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Porosität Schmiermittel aufzunehmen und somit als Schmiermittelvorrat
zu fungieren.
Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, das Gleitelement aus einem gute Gleiteigenschaften aufweisenden Kunststoff herzustellen.
Ein solches Gleitelement ist besonders preiswert in der Herstellung und durch sein relativ geringes Gewicht unempfindlich
gegen Erschütterungen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Gleitelement lose zwischen dem ersten Ringelement und dem zweiten Ringelement
angeordnet. Durch diese lose Anordnung wird erreicht, daß sich die Relativbewegung zwischen dem umlaufenden ersten Ringelement
und dem in Umfangsrichtung feststehenden Ringelement auf zwei
verschiedene Ebenen verteilt, so daß die Gleitgeschwindigkeit jeweils etwa auf die Hälfte reduziert ist. Damit ist es beispielsweise
möglich, auftretende Wärme gleichmäßiger zu verteilen und schneller abzuführen.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die axialen Begrenzungsflächen des Gleitelementes im wesentlichen radial verlaufen und
das Gleitelement mit radialem Spiel versehen ist. Durch dieses radiale Spiel in Verbindung mit den im wesentlichen radial verlaufenden
Begrenzungsflächen ergibt sich eine weitere Verbesserung des Selbstzentrierungseffektes des Gleitlager-Ausrückers,
der ja prinzipiell schon dadurch vorhanden ist, daß das erste Ringelement mit der Membranfeder umläuft, das zweite Ringelement
fest auf der Schiebehülse angeordnet ist und zwischen beiden das Gleitelement lose angeordnet ist.
Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, das Gleitelement drehfest
anzuordnen, wodurch beispielsweise der Herstellungsaufwand des Gleitlager-Ausrückers geringer wird;, da ein Bauteil vollkommen
eingespart werden kann.
Erfindungsgemäß wird weiterhin vorgeschlagen, daß das erste Ringelement zumindest an der Berührungsfläche zum Gleitelement hin
mit einer harten Schicht versehen ist. Eine solche Ausführung verbessert die Gleiteigenschaften und das Verschlexßverhalten,
wobei dieses Ringelement beispielsweise aus Stahl, Sintermetall,
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Eisen oder Kunststoff hergestellt sein kann.
Die Erfindung schlägt weiterhin vor, daß das erste Ringelement über Vorsprünge, die in die Zwischenräume zwischen die Ausrückelemente
eingreifen, mit der Kupplung drehfest verbunden und fixiert ist. Mit einer solchen Ausführung wird ein besonders verschleißarmes
Zusammenspiel zwischen den Ausrückteilen, beispielsweise den Membranfederzungen, und dem ersten Ringelement erzielt«
Durch diese formschlüssige Koppelung beider.1 Teile wird jegliche Relativverdrehung zwischen ihnen unterbunden.
Die Erfindung wird anschließend an Hand von zwei Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 den Längsschnitt durch einen Gleitlager-Ausrücker mit einem
lose angeordneten Gleitelement;
Fig. 2 den Längsschnitt durch einen Gleitlager~Ausrücker mit einem
fest angeordneten Gleitelement,
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch einen Gleitlager-Ausrücker. Auf einem Rohr 7, welches beispielsweise an dem nicht dargestellten
Getriebegehäuse fixiert ist, ist die Schiebehülse 3 axial verschiebbar geführt. Fest auf. der Schiebehülse 3 ist ein zweites
Ringelement k angeordnet, welches eine etwa radial verlaufende
Begrenzungsfläche 6 aufweist. Anschließend an diese Begrenzungsfläche 6 ist ein Gleitelement 5 angeordnet, welches gegenüber der
Schiebehülse 3 mit radialem Spiel versehen ist. Zwischen diesem Gleitelement 5 und den Zungenenden der Membranfeder 2 ist ein
erstes Ringelement 1 angeordnet, wobei die Begrenzungsflächen 6 zwischen dem Gleitelement 5 und den beiden Ringelementen 1 und 4
etwa radial verlaufen. Das erste Ringelement 1, welches ebenfalls gegenüber der Schiebehülse 3 mit radialem Spiel versehen ist, ist
in radialer Richtung· mit Abstand zu einem elastischen Anschlag angeordnet, der auf der Schiebehülse 3 befestigt ist.
Die Wirkungsweise des dargestellten Ausrückers ist folgende:
Durch eine nicht dargestellte Ausrückgabel wird die Schiebehülse 3 zusammen mit dem zweiten Ringelement 4 zum Zwecke der Kupp-
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lungsbetätigung nach links bewegt. Die mit der Kupplung umlaufende
Membranfeder 2 wird gegen die Kraft ihrer elastischen Verformung nach links bewegt. Dabei läuft das erste Ringelement 1 durch
seine Anlage an der Membranfeder 2 mit dieser um. Die Relativbewegung zwischen der in Umfangsrichtung feststehenden Schiebehülse
3 und dem umlaufenden ersten Ringelement 1 wird durch die Zwischenschaltung des Gleitelementes 5 ausgeglichen. Durch den
geringen Reibwert des Gleitelementes 5 sowie durch eine beispielsweise zusätzlich aufgetragene harte Schicht auf der Begrenzungsfläche
6 des ersten Ringelementes 1 ist sichergestellt, daß die an den Begrenzungsflächen 6 auftretenden Gleitbewegungen während
der normalen Lebensdauer des Gleitlager-Ausrückers zu keinem übermäßigen Verschleiß führen. Dabei ist noch anzumerken, daß das
Gehäuse 9 praktisch keinen funktioneilen Beitrag liefert und lediglich zum Zusammenhalten des gesamten Ausrückers dient,
Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Gleitlager-Ausrücker. Hierbei ist
die Schiebehülse 3 ebenfalls auf einem Rohr 7 axial verschiebbar gelagert. Fest mit der Schiebehülse 3 ist das zweite Ringelement
4 verbunden. Dieses Ringelement 4 trägt das Gleit element 5 in
fester gegenseitiger Verbindung.-Das erste Ringelement 1 ist gegenüber
dem Gleitelement 5 verdrehbar gelagert und beide Teile bilden zusammen eine radial verlaufende Begrenzungsfläche 6. Das
Ringelement 1 weist auf seiner der Membranfeder 2 zugekehrten Seite Vorsprünge 8 auf, welche in die Zwischenräume zwischen den
einzelnen Federzungenenden der Membranfeder 2 hineinreichen und somit sowohl eine drehfeste Verbindung herstellen als auch eine
radiale Fixierung. Das Gehäuse 9 umgreift sowohl das Ringelement als auch das Gleitelement 5 an ihren äußeren Durchmessern und
verbindet beide Teile drehfest miteinander. Gleichzeitig hält es das sonst lose Ringelement 1 zumindest während der Herstellung
und während der Montage fest.
Die Funktionsweise dieses Gleitlager-Ausrückers gleicht im wesentlichen
der von Fig. 1. Unterschiedlich ist lediglieh, daß hier das Gleitelement 5 aus Kunststoff mit sehr guten Gleiteigenschaften
besteht und dieser Kunststoffring fest mit dem Ringelement
4 verbunden ist.
14.05.1979
Tipp-2 Ho/whm- 030Ö5Q/©S6t
e e r s e
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE/l. Gleitlager-Ausrücker j vorzugsweise für Kupplungen von Kraftfahrzeugen mit Brennkraftmaschine, dad. gek., daß zwischen dem mit den Ausrückteilen der Kupplung (Membranfeder 2) umlaufenden ersten Ringelement (1) und dem auf einer Ausrü-ekgabel bzw. einer Schiebehülse (3) axial verschiebbar, aber drehfest angeordneten zweiten Ringelement (4) ein Gleitelement (5) angeordnet ist.2. Gleitlager-Ausrücker nach Anspruch 1, dad. gek., daß das Gleitelement (5) aus Keramik oder ähnlichem besteht, mit niederem Reibwert und harter Konsistenz,3. Gleitlager-Ausrücker nach Anspruch 1, dad, gek., daß das Gleitelement (5) aus Kunststoff besteht und sehr gute Gleiteigenschaften aufweist.4. Gleitlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 bis .3, dad. gek., daß das Gleitelement (5) lose zwischen dem ersten Ringelement (1) und dem zweiten Ringelement (4) angeordnet ist.5. Gleitlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 bis 4, dad. gek., daß die axialen Begrenzungsflächen (6) des Gleitelementes (5) im wesentlichen radial verlaufen und das Gleitelement (5) mit radialem Spiel versehen ist.6. Gleitlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dad. gele, daß das Gleitelement (5) drehfest angeordnet ist.7. Gleitlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 bis 6, dad. gek., daß das erste Ringelement (1) zumindest an der Berührungsfläche (6) zum Gleitelement (5) hin mit'einer harten Schicht versehen ist,8. Gleitlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 bis 7, dad, gek., daß das erste Ringelement (1) über Vorsprünge (8), die in die Zwischenräume zwischen die Ausrückelemente (Membranfeder 2) eingreifen, mit der Kupplung drehfest verbunden und fixiertisfc' 030050/Ό56114.05.1979 - TIPP-2 Ho/whm- ORIGINAL INSPECTED
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|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (2)
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| JPS563323A (en) | 1981-01-14 |
| JPH0150768B2 (de) | 1989-10-31 |
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