DE2923118A1 - Fahrbarer beregnungsapparat - Google Patents
Fahrbarer beregnungsapparatInfo
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Description
ROLAND DI PALMA Γ 86 2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Beregnungsapparat zur Bewässerung von Anbauflächen.
Es sind bereits Beregnungsapparate bekannt, die sich automatisch längs eines vorgegebenen Wegs bewegen. Zu diesem
Zweck wird oft die Energie des unter Druck stehenden Wassers ausgenützt. Der Apparat wird an einer im Gelände
vorhandenen Wasserzapfstelle angeschlossen, bezüglich der
er sich während der Beregnung bewegt. Aufgrund dieser Bewegung ändert sich die Länge des Schlauches, die zur Verbindung
des Apparats mit der Wasserzapfstelle erforderlich ist. Eine große Trommel, die auf dem Apparat um eine
quer dazu verlaufende Achse drehbar angebracht ist, dient dann als Aufnahme für den Schlauch und macht diese variable
Länge des Schlauches möglich. Die Trommel rollt den Schlauch auf und ab, während die Beregnung vor sich geht, je nachdem,
ob sich der Apparat der Wasserzapfstelle nähert oder sich von dieser entfernt. Ferner kann, wie schon für die Bewegung
des Apparats, die Energie des unter Druck stehenden Wassers für die Drehung der Trommel ausgenützt werden.
Das Chassis solcher Apparate muß ausreichend schmal sein, damit seine Bewegung auf der Straße möglich ist. Es
ist außerdem wünschenswert, daß der Apparat einen großen Aktionsradius besitzt und demzufolge in der Lage ist, große
Schlauchlängen aufzuwickeln.
Die in Querrichtung auf einem schmalen Wagen montierte Trommel ist selbst schmal. Es ist daher ein großer Durchmesser
nötig, um große Schlauchlängen aufwickeln zu können. Dies hebt den Schwerpunkt des Apparats an und ist seiner
Stabilität abträglich, was insbesondere auf nicht vollkommen ebenem Gelände von Bedeutung ist.
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Die Erfindung hat zur Aufgabef diese Nachteile zu
vermeiden. Sie faßt ferner die vorzugsweise Verwendung eines Schlauches aus schmiegsamem Material ins Auge. Ferner
soll das Aufrollen des schmiegsamen Schlauches auf die Trommel unter kontrollierter Zugspannung auf den Schlauch
und in regelmäßigen Lagen vor sich gehen, um die Lebensdauer des Schlauches zu erhöhen.
Die Erfindung schlägt hierzu einen Beregnungsapparat vor, bei welchem ein in einer durch Räder definierten
allgemeinen Richtung bewegliches Chassis trägt: eine Beregnungsvorrichtung,
eine Trommel, die eine drehbare Aufnahme für einen Schlauch bildet, der einerseits bleibend mit der
Beregnungsvorrichtung verbunden ist und andererseits von der Trommel und dem Apparat für den Anschluß an eine
externe Zapfstelle abgeht,
eine Wickelvorrichtung, welche einen Wagen aufweist, der mit dem Schlauch bei seinem Abgang von der Trommel
zusammenwirkt und sich bezüglich des Chassis als Funktion der Drehung derselben bewegt, wobei durch den Wagen
der Punkt verändert wird, wo sich der Schlauch auf die Trommel legt, so daß er in regelmäßigen Lagen angeordnet
wird, und
eine Einrichtung für den Antrieb des Apparats und der Trommel zur Einstellung der Länge des Schlauches, welche abgewickelt zwischen der Zapfstelle und dem Apparat vorliegt, wenn sich dieser bewegt.
eine Einrichtung für den Antrieb des Apparats und der Trommel zur Einstellung der Länge des Schlauches, welche abgewickelt zwischen der Zapfstelle und dem Apparat vorliegt, wenn sich dieser bewegt.
Der Beregnungsapparat ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse der Trommel im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verläuft, und
daß das Chassis des Apparats mit einer besonderen Führungs-
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einrichtung für den Schlauch versehen ist, die für diesen eine gekrümmte Bahr, definiert, welche aus einer im wesentlichen
zur Achse der Trommel senkrechten Richtung am Ausgang derselben in eine im wesentlichen zur Bewegungsrichtung
des Apparats parallele Richtung übergeht, wenn der Schlauch den Apparat verläßt.
Vorteilhafterweise umfaßt die Führungseinrichtung für
den Schlauch wenigstens eine Rolle, die auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht ist und auf welcher der Schlauch
«· verläuft.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Wickelvorrichtung auf einer Seite des Apparats
parallel zur Drehachse der Trommel. Das Chassis ruht auf zwei Paaren von Rädern, von denen sich das eine vorne und
das andere hinten, wo der Schlauch den Apparat verläßt, befindet, und die Führungseinrichtung weist außerdem eine Relaisrolle
auf, die so angeordnet ist, daß sich der Schlauch in der Umgebung der Spur eines der Räder auf den Boden abrollt.
Mit großen Rädern als den vorderen Rädern und kleinen Rädern als den hinteren Rädern stützt die Relaisrolle
vorzugsweise den Schlauch über einem der kleinen hinteren Räder ab, und der Schlauch rollt sich in der Spur dieses Rades
auf den Boden ab.
Auf diese Weise reduziert sich der am Boden für den Durchtritt des Apparats vorzusehende freie Bereich praktisch
auf die Spur der Räder.
Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung für den Antrieb des Apparats und der Trommel einen Motor, eine erste mechanische
Verbindung zwischen dem Motor und den angetriebenen Rädern des Chassis und eine zweite mechanische Verbindung,
die einen Schlupf zwischen dem Motor und der Trommel sowie der Wickelvorrichtung gestattet, und es ist in
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der Bahn des Schlauches eine auf den auf den Schlauch ausgeübten
Zug empfindliche Vorrichtung vorgesehen, wobei diese Vorrichtung den Schlupf in der zweiten mechanischen
Verbindung so steuert/ daß sich der Schlauch bei im wesentlichen konstanter Spannung abrollt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung
umfaßt die Wickelvorrichtung eine Endloskette/ die gleichzeitig mit der Trommel angetrieben wird und mit einem Finger
versehen ist, welcher einen auf geradlinien Führungen beweglichen Wagen antreibt, wobei dieser Wagen eine gekrümmte
Führungseinrichtung für den Schlauch, wenigstens zum Teil., trägt. Die auf den Schlauchzug empfindliche Vorrichtung
kann dann auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht sein und einen Hebel aufweisen, der auf dem Wagen
um eine im wesentlichen zur Achse der Trommel senkrechte Achse schwenkbar ist,, wobei dieser Hebel wenigstens eine
Rolle trägt, die die gekrümmte Führung des Schlauches sicherstellt; wenigstens eine zusätzliche Rolle ruht ausgangsseitig
des Apparats auf dem Schlauch auf„ Die auf den Schlauchzug empfindliche Vorrichtung kann auch, hinter den
Hinterrädern, auf dem Teil des Schlauches angeordnet sein, der den Apparat verläßt.
Der in der zweiten mechanischen Verbindung enthaltene Schlupf kann durch eine Ausrückkupplung verwirklicht sein.
Der Schlupf kann auch durch ein Nachlassen einer Spannrolle verwirklicht sein, welche auf einem Riemenantrieb der Trommel
sowie der Wickelvoxrichtung angeordnet ist.
Äußerst vorteilhafterweise ist der Antriebsmotor für
den Apparat und die Trommel ein Hydromotor, der durch die unter Druck stehende Beregnungsflüssigkeit betätigt wird,
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wobei die Beregnung während des Aufrollens des Schlauches und der Bewegung des Apparats zur Zapfstelle unter der Tätigkeit
des Hydromotors erfolgt.
Vorzugsweise ist außerdem ein unabhängiger Antriebsmotor vorhanden, der wenigstens eines der Elemente Antriebsräder
und Trommel antreiben kann. Dieser unabhängige Motor kann dann unter gewissen Umständen den Hydromotor
ersetzen, insbesondere für die Randberieselung.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Apparat eine Richtungsführung,
welche einen Fühlarm aufweist, der mit dem Teil des Schlauches zusammenwirkt, der auf dem Boden ausgerollt wird. Gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht der Schlauch aus schmiegsamem Material und ist an seinen
Enden mit Rückschlagventilen versehen, die ihn normalerweise unter Druck halten. Dies erleichtert in erheblichem
Maße das Aufrollen und Abrollen des Schlauches, wenn der Apparat nicht an die Wasserzapfstelle angeschlossen ist.
überdies erleichtert ein schmiegsamer Schlauch die Arbeit der erfindungsgemäßen gekrümmten Führung wesentlich.
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Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden
in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben. Auf dieser ist
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht dieses Apparats, Fig. 3 eine Ansicht von links dieses Apparats,
Fig. 4 eine Ansicht von rechts dieses Apparats,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Variante dieser ersten Ausführungsform,
Fig. 6 eine Draufsicht der in Fig. 5 gezeigten Variante,
Fig. 7 eine Gesamtansicht von der Seite einer zweiten Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß der
Erfindung,
Fig. 8 eine schematische Teilseitenansicht des Apparats
gemäß Fig. 7, und
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Fig. 9 eine schematische Teilseitenansicht von rechts
dieses Apparats ohne Motorblock und Führersitz.
Zunächst wird eine erste Ausführungsform der Erfindung sowie eine Variante derselben beschrieben, bei welchen die
Wickelvorrichtung eine Einrichtung trägt, die den Schlauch
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in einer Kurve führt und auch die Funktion leistet, den auf
dem Schlauch ausgeübten Zug festzustellen.
Die zweite Ausführungsform der Fign. 7 bis 9 trennt im Gegensatz dazu die Funktion der gekrümmten Führung des
Schlauches und des Nachweises des auf ihn ausgeübten Zuges, der an einer anderen Stelle des Chassis des Apparats,
vorteilhafterweise nach den hinteren Leiträdern, geschieht, wobei der Apparat mit einer Richtungsführungseinrichtung
versehen ist, die sich am Schlauch abstützt. Die erste Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß
der Erfindung ist in den Fign. 1 bis 4 dargestellt.
Der Beregnungsapparat weist ein Chassis 1 auf, welches vorne mit zwei großen Rädern 110 und 111 und hinten
mit zwei kleinen Leiträdern 120 und 121 versehen ist (vorne und hinten sind ausgehend von der Lage des Führersitzes
definiert). Der Beregnungsapparat bewegt sich vorbehaltlich von Richtungskorrekturen in der durch die großen Räder
110 und 111 definierten allgemeinen Richtung.
Auf dem Chassis ist eine Beregnungsvorrichtung angebracht, die hier beispielsweise durch eine Düse oder ein
Beregnungskanone in Kreisbogenform 2 gebildet ist. Diese Düse ist über einen Rohrbogen 20 mit einer Hohlwelle
30 einer Trommel 3 verbunden, die einen Schlauch 31 trägt, dessen aufgerolltes inneres Ende mit der Hohlwelle
und damit mit der Düse 2 in Verbindung steht. Die Trommel 3 ist in mit dem Chassis 1 fest verbundenen Lagern
32 und 33 drehbar angebracht.
Am Ausgang der Trommel findet der Schlauch eine besonders
ausgeführte Wickelvorrichtung 4 vor, die das Aufrollen und Entrollen des Schlauches in regelmäßigen Lagen
gestattet und weiter unten im einzelnen beschrieben wird.
Danach verläßt der Schlauch den Beregnungsapparat nach hinten zur Wasserleitung, an die er angeschlossen ist.
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Der Beregnungsapparat ist mit einem Hydromotor 5 versehen und meist auch mit einem unabhängigen Antriebsmotor
6, etwa einem Verbrennungsmotor. Letzterer treibt ein Getriebe 60, dessen Abtriebswellen 610 und 620 über Untersetzungsgetriebe
611 und 621 mit Wellen 612 und 622 der großen Räder 110
und 111 verbunden sind. Der Führerstand wird durch einen Sitz 63 und ein Lenkrad 640 vervollständigt, welches auf
ein Lenkgehäuse 641 wirkt, dessen Abtriebswelle 642 mit einem Hebel 643 versehen ist, an welchem eine Stange 644
angelenkt ist, die außerdem mit einem bei 646 am Chassis angelenkten Hebel 645 verbunden ist und eines der Leiträder,
1 20, steuert. Der Hebel 645 ist über eine einstellbare Stange 648 mit einem Hebel 647 des anderen Leitrades
121 verbunden.
Der Hydromotor 5 umfaßt gemäß den Fign. 1 und 2 eine Hydraulikvorrichtung,
die hier aus zwei Hydrauliken bzw. Arbeitszylindern 501 und 502 besteht. Eine (nicht dargestellte)
Leitung verbindet das Rohr 20 oder die Welle 30 mit einem Verteiler 503, welcher abwechselnd die Hydrauliken
501 und 502 mit Druckwasser speist. Die beiden Arbeitszylinder arbeiten gemeinsam auf einen Kreuzhet>el 510, dessen
beide Arme mit Klinken 511 und 512 versehen sind, die
abwechselnd ein Klinkenrad 513 vorrücken. In Fig. 2 sieht man, daß dieses eine Welle 514 antreibt, welche ein Winkelvorgelege
bzw. -zwischengetriebe 515 121 Gang setzt. Das Winkelvorgelege besitzt zwei Abtriebswellen 520 und 521.Die Welle 520 versetzt
die Trommel in der weiter unten beschriebenen Weise in Drehung, während die Welle 521 über eine Kette 522 die
Halbwelle 610 antreibt, die mit dem Antriebsrad 111 verbunden ist, was die Fortbewegung des Apparats gestattet,
wobei die Wellenkupplungen des Getriebes in diesem Fall blockiert sind.
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Obwohl auch andere Betriebsweisen mit der Erfindung ins Auge gefaßt werden können, ist der hier beschriebene
Beregnungsappa^at in erster Linie dazu bestimmt, die Beregnung im Zuge des Aufrollens des Schlauches, während er
sich also der Wasserzapfstelle nähert, durchzuführen.
Bei den bekannten Beregnungsapparaten liegt die Trommelachse senkrecht zum Apparat. Gemäß der Erfindung erstreckt
sich diese Achse dagegen, im wesentlich in der Mitte des Apparats,in Längsrichtung, und die Trommel liegt tief,
was den Apparat sehr standfest im Verlauf einer Beregnung über 180° macht.
Diese neuartige Anordnung wird möglich durch eine besondere Anordnung der Wickelvorrichtung und des Trommelantriebs.
In den Fign. 1 und 2 sieht man, daß die Abtriebswelle 520 des Winkelvorgeleges 515 eine ausrückbare Kupplung
530 antreibt, welche, wie weiter unten noch dargelegt, gestattet, daß in Bezug auf die Bewegung des Beregnungsapparats ein Schlupf im Antrieb der Trommel auftritt.
Dies ist wichtig, um ein zufriedenstellendes Aufrollen
unter geringer Spannung am biegsamen Schlauch zu erreichen, und außerdem, um der Tatsache Rechnung zu tragen,
daß jede neue Lage von aufgerolltem Schlauch einen größeren Durchmesser als die vorhergehende aufweist und infolgedessen
eine geringere Drehgeschwindigkeit der Trommel erfordert. Dies gestattet das Rutschen der Ausrückkupplung,
das zeitweise oder aber kontinuierlich geschieht.
Der Abtrieb der Kupplung versetzt mit seinem Umlauf über Kette 531 und Zahnräder die Welle 30 der Trommel 3 in
Umlauf. An ihrem anderen Ende treibt die Welle 30 mit ihrem Umlauf den Wagen 40 der Aufwickelvorrichtung über eine
Kette 410, ein Winkelvorgelege 412 und eine Endloskette 414 an, die um zwei Zahnräder 415 und 416 verläuft und einen
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Finger 417 aufweist, der in einen Schlitz des Wagens 4
eingreift. Dieser gleitet seinerseits auf Führungen 401 und 402, die parallel zur Achse der Trommel und der Richtung
der Endloskette verlaufen, derart, daß er sich über die gesamte nutzbare Länge der Trommel 3 bewegen kann.
Bei dieser ersten Ausführungsform hat die Aufwickelvorrichtung
zwei Funktionen: die Bewegungsbahn des Schlauches zu krümmen und die Zugspannung desselben festzustellen.
Zu diesem Zweck trägt sie einen bei 420 schwenkbar am Wagen angebrachten Hebel 42. Dieser Hebel trägt eine
gekrümmte Führungseinrichtung für den Schlauch, die diesen aus einer praktisch senkrecht zur Achse der Trommel
verlaufenden Richtung in eine praktisch parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verlaufende Richtung übergehen
läßt. Darüber hinaus stellt der Hebel 42 aufgrund seiner Schwenkfähigkeit den auf den Schlauch ausgeübten Zug
fest. Wenn dieser übermäßig groß wird, betätigt ein mit einem Schaft 421 verbundenes Seil, das in einer Hülle
verläuft, einen Hebel 423, welcher das fortschreitende Auskuppeln der Trommel bewirkt, bis die Zugspannung wieder
normal wird, nachdem der Apparat sich ein Stück weiter auf die Wasserzapfstelle zu bewegt hat. Eine von Hand zu
betätigende Bremse 360, die auf den Trommelrand wirkt, bremst das freie Abrollen des Schlauchs, ohne eine übermäßig
große Zugspannung auf den Schlauch zu erzeugen.
Die Führungseinrichtung für den Schlauch umfaßt hier drei kleine auf dem Hebel 42 befestigte Bögen, die durch horizontale
untere Rollen 430 bis 432, horizontale obere Rollen 433 bis 435 und Schräge Komplementrollen 436 bis 438 und 439 bis 441 (Fign. 1 und 2) gebildet
sind. Auf diese Weise wird eine Krümmung des Schlauches um praktisch einen rechten Winkel verwirklicht, ohne
ihn einzudrücken.
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Was die Funktion der gekrümmten Führung für den Schlauch anbelangt, so ist es ausreichend, eine einzige
Rolle, evtl. zusammen mit Führungswänden, zu verwenden. Es ist indessen vorzuziehen, Rollen zu verwenden, die den
Schlauch über wesentliche Teile seines Umfangs führen, sei es durch wenigstens eine Gruppe von vier zylindrischen
Rollen gemäß den Fign. 1 und 2, sei es durch ein Rollenpaar mit konkaver Oberfläche, wie es in den Fign.
7 bis 9 gezeigt ist. Wenn der Wickelwagen selbst die Vorrichtung trägt, welche die Zugspannung am Schlauch feststellt,
ist es ferner wünschenswert, das er wenigstens eine weitere Rolle aufweist, die im Abstand von den ersteren
angeordnet ist, vorzugsweise wenigstens eine weitere Gruppe von vier zylindrischen Rollen oder wenigstens
ein weiteres Paar von Rollen mit konkaver Kehlung.
Im Falle der Gruppen zylindrischer Rollen sind diese aus vier zueinander festen Achsen gemäß eines Quadrats
oder Rechtecks angeordnet, welches auf dem Wickelwagen, oder auf dem Nachweishebel für den Schlauchzug angeordnet
ist, wenn dieser schwenkbar am Wickelwagen angebracht ist.
Die Schlauchführung wird durch eine Rolle 445 vervollständigt, welche den Schlauch abstützt und ihn über
der Achse der Leiträder, wie 120, vorbeiführt, wenigstens
wenn der Schlauch zwischen diesen Rädern verläuft.
So wird der Schlauch in einer festen Lage bezüglich des Chassis abgesetzt. Er kann also als Bezug für die genaue
Richtungsführung des Apparats dienen. Zu diesem Zweck trägt ein am Lenkhebel 647 angelenkter Arm 650 einen Hebei
651, der elastisch gegen den Arm rückgeholt wird, wobei eine gekehlte Rolle 652 gegen den Schlauch 31 drückt.
Diese an sich bekannte Einrichtung ergibt bessere Ergebnisse
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gemäß der Erfindung angesichts der Tatsache, daß der Schlauch in einer festen Lage bezüglich der Räder abgelegt wird.
Der Apparat gemäß der Erfindung hat auch den Vorteil, daß die Wickelvorrichtung gleichermaßen gut beim Aufrollen
wie beim Abrollen des Schlauches funktioniert, was das Abrollen sehr viel gleichmäßiger als bei den bekannten
Apparaten macht und damit die Ablage des Schlauchs in einer festen Position bezüglich der Räder in beiden Fällen sicherstellt.
In einem Anwendungsbeispiel führt die Bedienungsperson, wobei der Schlauch zunächst aufgerollt ist, den Apparat
mit den Verbrennungsmotor an eine Wasserzapfstelle. Dort wird der Schlauch angeschlossen. Der Antrieb der Trommel
ist ausgekuppelt, diese selbst gebremst, damit sie sich nicht zu schnell abwickelt und die Bedienungsperson führt
den Apparat weg, bis der Schlauch vollständig (oder teilweise) abgerollt ist. Dieser wickelt sich dabei mittels
der Wickelvorrichtung sehr regelmäßig ab. Danach wird der Verbrennungsmotor abgestellt, die Trommel eingekuppelt und
die Beregnungsvorrichtung ebenso wie der Hydromotor in Tätigkeit gesetzt, womit der Apparat automatisch sprengt und
dabei beim Vorrücken gegen die Wasserzapfstelle den Schlauch
aufrollt, geführt durch die Rolle 652, die sich auf dem Schlauch selbst abstützt. Auf der Rückseite des Feldes wird der
Apparat beispielsweise durch Feststellung eines Anschlags auf dem Boden automatisch angehalten.
Obwohl die vorstehende Anwendungsweise in der Tat bevorzugt wird, kann man auch andere ins Auge fassen. Beispielsweise
kann man, wenn der Apparat erst einmal an der Wasserzapfstelle ist, ihn bei abrollendem Schlauch unter
Wirkung des Hydromotors sprengen lassen. Die Führung kann dann durch eine mit einer im Boden ausgebildeten Furche
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zusammenwirkende Schar, durch ein Seil oder irgendwelche
andere gleichwertige Mittel geschehen. Danach könnte das Aufrollen beispielsweise mittels des Verbrennungsmotors
über eine nicht dargestellte mechanische Verbindung geschehen. Man kann auch die beiden Arbeitsweisen miteinander
kombinieren, d. h., das Sprengen beim Aufrollen, dann das Sprengen beim Abrollen, beispielsweise in der
in der französischen Patentschrift Nr. 76 23022 und ihrem
Zusatz Nr. 77 22509 beschriebenen Weise, wobei auf diese beiden Druckschriften zum besseren Verständnis aller im
Rahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglichen Varianten Bezug genommen wird.
Der Apparat gemäß der Erfindung funktioniert auch mit einem halbsteifen Schlauch. Es wird aber bevorzugt,
daß er einen biegsamen Schlauch verwendet. Dieser kann aufgerollt werden, wenn er platt ist, d. h., nicht
unter Druck steht.
Der Apparat funktioniert allerdings noch besser, wenn der Schlauch dauernd unter Druck gehalten wird, was
vorteilhafterweise durch zwei Rückschlagventile verwirklicht wird/ die dauernd an seinen beiden Enden angebracht
sind.
Der in den Fign. 1 bis 4 dargestellt Apparat kann zwischen zwei Anbauzonen durchlaufen; die Trommel, die quer
liegt, kann lang und schmal sein, da wegen der großen für das Aufrollen zur Verfügung stehenden Länge der Trommel
ein kleiner Durchmesser ausreicht.
Darüber hinaus kann der Apparat leicht zu einem {Weinkultur ) gerät auf Stelzen gemacht werden, indem man die
Kraftübertragungs- und Lenkverbindungen zwischen dem Chassis und den Rädern entsprechend anpaßt. Für kleine Kulturen
ist diese Anpassung überdies nicht zwingend notwendig. Ande-
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rerseits ist es oft zweckmäßig, den Radstand des Apparats verändern zu können. Die Fign. 3 und 4 zeigen, wie dies
für die Antriebs- bzw. die Leiträder geschehen kann: Das Chassis 1 ist mit den Antriebs- und den Leiträdern
über Querstäbe 670 und 671 verbunden, die jeweils teleskopisch verschiebbar zwei Verlängerungen, 681 und 682 einerseits,
sowie 683 und 684 andererseits aufweisen, an denen die Räder sitzen.
Die Stellung der Verlängerungen in den Stäben kann durch Stifte eingestellt werden, die in eine Vielzahl von in
diesen Verlängerungen vorhandenen Löcherngesteckt werden können.
Die Fign. 5 und 6 zeigen eine Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung, die sich nur in einem Punkt
unterscheidet: Der Hydromotor 5 ist hier durch eine Turbine 55 gebildet, die auf dem Rohrbogen 20 angebracht ist,
Die Turbine treibt über Zahnräder und Kette 550 ein Winkelvorgelege 515 an, welches dem in den Fign. 1 bis 4 entspricht.
Der übrige Teil des Antriebs der Trommel geschieht wie vorher.
Im folgenden wird nun unter Bezugnahme auf die Fign. 7 bis 9 eine weitere Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Von diesen gibt Fig. 7 eine Gesamtübersicht, wo sich die gleichen allgemeinen Funktionen wie in den Fign. 1 bis
6 mit einigen Unterschieden in der Ausführung wiederfinden: Eine durch die Energie des Wassersbewegte einzige Hydraulik
501 betätigt über eine Klinke 511 das Schaltrad 513, das
mit den Antriebsrädern, wie 111, und mit dem Winkelvorgelege 515 gekoppelt ist, das die Trommel über eine von der
vorhergehenden verschiedene Kupplung, die unter Bezugnahme auf die Fign. 8 und 9 beschrieben wird, antreibt.
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Die Möglichkeit des Schlupfes im Antrieb der Trommel und ihrer Wickelvorrichtung ist nun durch eine Veränderung
der Spannung eines Riemens 531 gegeben, der sich um den Umfang auf der einen der Seiten der Trommel 3 und eine Riemenscheibe
532 windet, die auf der Abtriebswelle 520 des Winkelvorgeleges 515 angebracht ist. Die Spannung des Riemens
wird durch eine Rolle 533 bestimmt, die auf einem Arm 534 sitzt, der unter dem Zug einer Feder 535 steht.
Der Arm 534 ist mit einem Hebel 540 gekoppelt, welcher über ein Seil 541 mit dem Nachweisgerät für die Zugspannung
des Schlauches verbunden ist, welches jetzt hinter dem hinteren Rad angebracht ist: Der Schlauch verläuft über das
auf dem Chassis angebrachte Kehlrad 460, dann unter einer auf einem Arm 462 angebrachten Rolle 461, welche bezüglich
des Chassis um die Achse eines Rades 460 schwenkt. Der Arm 462 setzt sich in rechtem Winkel bei 463 fort, wo das andere
Ende des Seils 541 befestigt ist (das Seil ist in seinem Mittelteil natürlich ummantelt). Wenn also der Schlauch
zu sehr gespannt ist, hebt die Rolle 461 den Arm 462 an, was am Seil zieht und die durch die Rolle 533 auf den
Riemen 531 ausgeübte Spannung lockert (Fig. 8). Die Trommel und ihre Wickelvorrichtung verlangsamen sich oder bleiben
sogar stehen, bis die Spannung des Schlauches wieder normal geworden ist.
Die Trommel und ihre Wickelvorrichtung können auch von Hand durch Einklinken des Hebels 540 im Haken 545 ausgekuppelt
werden.
Bei dieser Ausführungsform ist der Zugspannungsdetektor
nicht mehr auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht. Die Einrichtung zur Führung des Schlauches in einer
gekrümmten Bahn ist einfacher: Der Wagen 40 der Wickelvorrichtung trägt jetzt nur mehr ein Paar von Kehlrollen 450
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und 451, deren Achsen in ein und derselben Horizontalebene liegen. Die Gleitführung des Wagen 40 geschieht über
vier mit den Führungen zusammenwirkende Rollen 452 bis 455.
Die Relaisrolle 4 45 hält jetzt den Schlauch 30 unmittelbar über dem hinteren Rad 121, was ermöglicht, daß
sich der Schlauch in die Spur der Räder legt, und den am Boden benötigten Platz beschränkt.
Wie schon vorher geschieht die Richtungsführung des Apparats bezüglich des Schlauches; die vom Arm 650 getragene
Konkavrolle 652 (Fig. 7), welche mit den Leiträdern zusammenwirkt, wird hier durch ihr Gewicht (oder eine zusätzlich
Masse) gegen den Schlauch gedrückt. Sie trägt einen Detektor 655, welche mit einem Anschlag am Ende des
Feldes zusammenwirken kann, um den Apparat anzuhalten. Zahlreiche hier beschriebene Einrichtungen können
durch ihre Äquivalente ersetzt werden: So kann die Wikkelvorrichtung
und Führung für den Schlauch der Fign. 1 bis 6 durch diejenigen der Fign. 7 bis 9 ersetzt sein.
Umgekehrt kann man die Kupplungsvorrichtung der Fign. bis 9 anstelle derjenigen der Fign. 1 bis 6 verwenden.
In allen Fällen kann der Spannungsdetektor entweder auf dem Chassis (Fign. 7 bis 9) oder auf dem Wickelwagen
(Fign. 1 bis 6) angebracht sein. Außerdem ist es nach Vorstehendem stets der Wickelwagen, welcher die gekrümmte
Führung für den Schlauch trägt, man kann natürlich aber auch die beiden Funktionen trennen, wobei die Einrichtungen
zur Führung des Schlauches um die Kurve dann am Chassis angebracht sind. Andererseits kann die Wickelvorrichtung
woanders als an der Seite des Wagens angebracht sein, beispielsweise unter diesem, ohne den Vorteil zu verlieren,
der darin besteht, daß der Schlauch an einer festen Stelle
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- 22 -
bezüglich der Räder abgelegt wird.
Außerdem wird nach Vorstehendem mit der seitlichen Wickelvorrichtung der Schlauch in der Nähe der Räder abgelegt,
was nicht einen gewissen Abstand bezüglich der Räder zwischen diesen oder außerhalb ausschließt. Ferner
kann man auch beispielsweise mit einer über oder unter dem Apparat liegenden Wickelvorrichtung den Schlauch in
einer irgendwie gewählten fest vorgegebenen Lage zwischen den Rädern ablegen.
Andere äquivalente Mittel finden sich in den bereits genannten französischen iPatentschriften Nr. 67 23022 und
Nr. 77 22509.
Was den hydraulischen Antrieb anbelangt, so kann man zwei getrennte Motore - zwei hubvorrichtungsartige Hydrauliken,
die zwei Klinke-Klinkenradanordnungen zugeordnet sind, beispielsweise - zur Bewegung des
Apparats einerseits und zur Drehung der Trommel und ihrer Wickelvorrichtung andererseits verwenden. Der Schlupf im
Antrieb der Trommel und der Wickelvorrichtung kann dann einfach dadurch verwirklicht werden, daß ein entsprechend
eingestelltes Ventil in dem Wasserkreislauf, der deren Hydraulik speist,eingesetzt wird. Wenn die Zugspannung am
Schlauch zu stark ist, widersetzt sich die Trommel dem Antrieb und der Wasserdruck reicht dann nicht mehr aus,
die Trommel anzutreiben, bis der Zug am Schlauch wieder normal wird.
In Vorstehendem war angenommen, daß die Trommelachse parallel zur Ebene der Antriebsräder verläuft. Für
gewisse Anwendungsfälle kann sie gegenüber dieser Ebene
in der einen oder anderen Richtung geneigt sein, vorausgesetzt, daß die gekrümmte Führung für den Schlauch stets
ein Ablegen des Schlauches in fester Lage bezüglich der Räder gestattet.
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Als Schlauch aus biegsamen Material, der im Rahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendbar ist, wird
ein mit Polyesterfasern verstärkter Schlauch aus plastifiziertem Polyvinylchlorid bevorzugt.
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22
Claims (15)
- WILHELMS & KiLIANPATENTANWÄLTEROLAND DI PALMA Duras - FrankreichFahrbarer BeregnungsapparatDR. ROLF E. WILHELMS DR. HELMUT KILIANGEIBELSTRASSE β80OO MÜNCHEN 80TELEFON (0 63)47 40 73· TELOC 52 34 er (WBp-Cl) TELEGRAMME PATRANS MÜNCHENP 862Priorität: 7. Juni 1978 - Frankreich - 78 17028PATENTANSPRÜCHEMy Beregnungsapparat, bei welchem ein in einer durch Räder definierten allgemeinen Richtung bewegliches Chassis eine Beregnungsvorrichtung; eine Trommel zur Aufnahme eines Schlauches, welcher einerseits bleibend mit der Beregnungsvorrichtung verbunden ist und andererseits die Trommel und den Apparat zum Anschluß an eine externe Wasserzapfstelle verläßt; eine Wickelvorrichtung, welche einen Wagen aufweist, der909850/0848ROLAND DI PALMA P 862mit dem Schlauch bei seinem Abgang von der Trommel zusammenwirkt und bezüglich des Chassis als Funktion der Drehung derselben verfährt, wobei der Wagen zur Anordnung des Schlauches in regelmäßigen Lagen den Punkt verändert, wo der Schlauch sich auf die Trcctinel legt; und eine Einrichtung zum Antrieb des Apparats und der Trommel so, daß, wenn sich der Apparat bewegt, die Länge des Schlauches entsprechend eingestellt wird, die zwischen der Wasserzapfstelle und dem Apparat abgerollt vorliegt, trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Trommel (3) im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verläuft, und daß das Chassis (1) mit einer Führungseinrichtung für den Schlauch (31) versehen ist, die für diesen beim Verlassen des Apparats eine gekrümmte Bewegungsbahn definiert, welehe von einer im wesentlichen zur Achse der Trommel parallelen Richtung in eine im wesentlichen zur Bewegungsrichtung des Apparats parallele Richtung verläuft, wenn der Schlauch den Apparat verläßt.
- 2. Beregnungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungseinrichtung für den Schlauch (31) wenigstens eine auf dem Wagen der Wickelvorrichtung (4) angebrachte Rolle aufweist, auf welcher der Schlauch verläuft.
- 3. Beregnungsapparat nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß die Wickelvorrichtung (4) sich an einer Seite des Apparats parallel zur Drehachse der Trommel (3) erstreckt.809850/084·ROLAND DI PALMA P 352292311
- 4. Beregnungsapparat nach Anspruch 3, wobei das Chassis auf zwei Paaren von Rädern sitzt, von denen sich das eine vorne und das andere hinten, wo der Schlauch den Apparat verläßt, befindet, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Führungseinrichtung ein Weiterleitrad (445) aufweist, das so angeordnet ist, daß sich der Schlauch (31) im Bereich der Spur eines der Räder (120; 121) auf den Boden abrollt.
- 5. Beregnungsapparat nach Anspruch 4, wobei die vorderen Räder große Räder und die hinteren Räder kleine Räder sind, dadurch gekennzeichnet , daß das Weiterleitrad (445) den Schlauch (31) über dem einen der kleinen, hinteren Räder (120; 121) hält, und daß sich der Schlauch in der Spur dieses Rades auf den Boden abrollt.
- 6. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebseinrichtung für den Apparat und die Trommel (3) einen Motor (5), eine erste mechanische Verbindung zwischen dem Motor und den Antriebsrädern (110, 111) des Chassis (1) und eine zweite mechanische Verbindung aufweist, welche einen Schlupf zwischen dem Motor und der Trommel sowie der Wickelvorrichtung (4) gestattet, und daß in der Bahn des Schlauches (31) eine auf den auf den Schlauch aufgeübten Zug ansprechende Einrichtung vorgesehen ist, wobei die Einrichtung den Schlupf in der zweiten mechanischen Verbindung so steuert, daß der Schlauch sich unter einer im wesentlichen konstanten Spannung aufrollt.909850/0848ROLAND DI PALMA P 8622S23118
- 7. Beregnungsapparat nach Anspruch 6, dadurch g ekennzeic'itfinet , daß die Wickelvorrichtung (4) eine Endloskette (414) aufweist, welche gleichzeitig mit der Trommel (3) angetrieben wird und mit einem Finger (417) versehen ist, welcher einen auf geraden Führungen (401 , 402) beweglichen Wagen antreibt, wobei der Wagen die gekrümmte Führungseinrichtung für den Schlauch (31) trägt.
- 8. Beregnungsapparat nach Anspruch 7, dadurch g e 10,-kennzeichnet, daß die auf den Schlauchzug ansprechende Vorrichtung auf dem Wagen (40) der Wickelvorrichtung (4) angebracht und einen um eine im wesentlichen zur Trommelachse senkrechte Achse schwenkbaren Hebel (42) aufweist, wobei der Hebel wenigstens zwei Rollen zur gekrümmten Führung des Schlauches und auf der Seite des Ausgangs des Apparats wenigstens eine auf dem Schlauch aufruhende zusätzliche Rolle aufweist.
- 9. Beregnungsapparat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schlauchzug ansprechende Einrichtung auf dem Teil des Schlauches, welcher den Apparat verläßt, hinter den hinteren Rädern (120, 121) angebracht ist.
- 10. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der in der zweiten mechanischen Verbindung vorgesehene Schlupf durch eine Ausrückkupplung (530) verwirklicht ist.
- 11. Beregnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der in der zweiten mechanischen Verbindung vorgesehene909850/0848ROLAND DI PALMA P 85 2232311aSchlupf durch das Lockerlassen eines auf einem Riemenantrieb für die Trommel (3) und die Wickelvorrichtung (4) angeordneten Spannrades (533) verwirklicht ist.
- 12. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Antriebsmotor für den Apparat und die Trommel (3) ein Hydromotor (5) ist, der durch die unter Druck stehende Beregnungsflüssigkeit angetrieben wird, wobei das Beregnen während des Aufrollens des Schlauchs (31) und der Bewegung des Apparats zur Wasserzapfstelle unter der Wirkung des Hydromotors geschieht.
- 13. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß er einen unabhängigen Antriebsmotor (6) aufweist, welcher wenigstens eines der Antriebsräder (110, 111) und die Trommel (3) antreiben kann.
- 14. Beregnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Richtungsführeinrichtung aufweist, welche einen Fühlarm (650, 651) umfaßt, der mit dem auf den Boden abgerollten Teil des Schlauches (31) zusammenwirkt.
- 15. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Schlauch (31) aus einem biegsamen Material hergestellt und an seinen Enden mit Rückschlagventilen versehen ist, die ihn normalerweise unter Druck halten«909850/0848
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