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DE2923118A1 - Fahrbarer beregnungsapparat - Google Patents

Fahrbarer beregnungsapparat

Info

Publication number
DE2923118A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
drum
irrigation
wheels
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792923118
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Claude Aubarede
Roland Hugo Di Palma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PALMA ROLAND DI
Original Assignee
PALMA ROLAND DI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PALMA ROLAND DI filed Critical PALMA ROLAND DI
Publication of DE2923118A1 publication Critical patent/DE2923118A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like
    • A01G25/09Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like
    • A01G25/095Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like winch-driven
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/22Improving land use; Improving water use or availability; Controlling erosion
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/6851With casing, support, protector or static constructional installations
    • Y10T137/6855Vehicle
    • Y10T137/6899With hose reel storage means

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

ROLAND DI PALMA Γ 86 2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Beregnungsapparat zur Bewässerung von Anbauflächen.
Es sind bereits Beregnungsapparate bekannt, die sich automatisch längs eines vorgegebenen Wegs bewegen. Zu diesem Zweck wird oft die Energie des unter Druck stehenden Wassers ausgenützt. Der Apparat wird an einer im Gelände vorhandenen Wasserzapfstelle angeschlossen, bezüglich der er sich während der Beregnung bewegt. Aufgrund dieser Bewegung ändert sich die Länge des Schlauches, die zur Verbindung des Apparats mit der Wasserzapfstelle erforderlich ist. Eine große Trommel, die auf dem Apparat um eine quer dazu verlaufende Achse drehbar angebracht ist, dient dann als Aufnahme für den Schlauch und macht diese variable Länge des Schlauches möglich. Die Trommel rollt den Schlauch auf und ab, während die Beregnung vor sich geht, je nachdem, ob sich der Apparat der Wasserzapfstelle nähert oder sich von dieser entfernt. Ferner kann, wie schon für die Bewegung des Apparats, die Energie des unter Druck stehenden Wassers für die Drehung der Trommel ausgenützt werden.
Das Chassis solcher Apparate muß ausreichend schmal sein, damit seine Bewegung auf der Straße möglich ist. Es ist außerdem wünschenswert, daß der Apparat einen großen Aktionsradius besitzt und demzufolge in der Lage ist, große Schlauchlängen aufzuwickeln.
Die in Querrichtung auf einem schmalen Wagen montierte Trommel ist selbst schmal. Es ist daher ein großer Durchmesser nötig, um große Schlauchlängen aufwickeln zu können. Dies hebt den Schwerpunkt des Apparats an und ist seiner Stabilität abträglich, was insbesondere auf nicht vollkommen ebenem Gelände von Bedeutung ist.
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Die Erfindung hat zur Aufgabef diese Nachteile zu vermeiden. Sie faßt ferner die vorzugsweise Verwendung eines Schlauches aus schmiegsamem Material ins Auge. Ferner soll das Aufrollen des schmiegsamen Schlauches auf die Trommel unter kontrollierter Zugspannung auf den Schlauch und in regelmäßigen Lagen vor sich gehen, um die Lebensdauer des Schlauches zu erhöhen.
Die Erfindung schlägt hierzu einen Beregnungsapparat vor, bei welchem ein in einer durch Räder definierten allgemeinen Richtung bewegliches Chassis trägt: eine Beregnungsvorrichtung,
eine Trommel, die eine drehbare Aufnahme für einen Schlauch bildet, der einerseits bleibend mit der Beregnungsvorrichtung verbunden ist und andererseits von der Trommel und dem Apparat für den Anschluß an eine externe Zapfstelle abgeht,
eine Wickelvorrichtung, welche einen Wagen aufweist, der mit dem Schlauch bei seinem Abgang von der Trommel zusammenwirkt und sich bezüglich des Chassis als Funktion der Drehung derselben bewegt, wobei durch den Wagen der Punkt verändert wird, wo sich der Schlauch auf die Trommel legt, so daß er in regelmäßigen Lagen angeordnet wird, und
eine Einrichtung für den Antrieb des Apparats und der Trommel zur Einstellung der Länge des Schlauches, welche abgewickelt zwischen der Zapfstelle und dem Apparat vorliegt, wenn sich dieser bewegt.
Der Beregnungsapparat ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Trommel im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verläuft, und daß das Chassis des Apparats mit einer besonderen Führungs-
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einrichtung für den Schlauch versehen ist, die für diesen eine gekrümmte Bahr, definiert, welche aus einer im wesentlichen zur Achse der Trommel senkrechten Richtung am Ausgang derselben in eine im wesentlichen zur Bewegungsrichtung des Apparats parallele Richtung übergeht, wenn der Schlauch den Apparat verläßt.
Vorteilhafterweise umfaßt die Führungseinrichtung für den Schlauch wenigstens eine Rolle, die auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht ist und auf welcher der Schlauch «· verläuft.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Wickelvorrichtung auf einer Seite des Apparats parallel zur Drehachse der Trommel. Das Chassis ruht auf zwei Paaren von Rädern, von denen sich das eine vorne und das andere hinten, wo der Schlauch den Apparat verläßt, befindet, und die Führungseinrichtung weist außerdem eine Relaisrolle auf, die so angeordnet ist, daß sich der Schlauch in der Umgebung der Spur eines der Räder auf den Boden abrollt. Mit großen Rädern als den vorderen Rädern und kleinen Rädern als den hinteren Rädern stützt die Relaisrolle vorzugsweise den Schlauch über einem der kleinen hinteren Räder ab, und der Schlauch rollt sich in der Spur dieses Rades auf den Boden ab.
Auf diese Weise reduziert sich der am Boden für den Durchtritt des Apparats vorzusehende freie Bereich praktisch auf die Spur der Räder.
Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung für den Antrieb des Apparats und der Trommel einen Motor, eine erste mechanische Verbindung zwischen dem Motor und den angetriebenen Rädern des Chassis und eine zweite mechanische Verbindung, die einen Schlupf zwischen dem Motor und der Trommel sowie der Wickelvorrichtung gestattet, und es ist in
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der Bahn des Schlauches eine auf den auf den Schlauch ausgeübten Zug empfindliche Vorrichtung vorgesehen, wobei diese Vorrichtung den Schlupf in der zweiten mechanischen Verbindung so steuert/ daß sich der Schlauch bei im wesentlichen konstanter Spannung abrollt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Wickelvorrichtung eine Endloskette/ die gleichzeitig mit der Trommel angetrieben wird und mit einem Finger versehen ist, welcher einen auf geradlinien Führungen beweglichen Wagen antreibt, wobei dieser Wagen eine gekrümmte Führungseinrichtung für den Schlauch, wenigstens zum Teil., trägt. Die auf den Schlauchzug empfindliche Vorrichtung kann dann auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht sein und einen Hebel aufweisen, der auf dem Wagen um eine im wesentlichen zur Achse der Trommel senkrechte Achse schwenkbar ist,, wobei dieser Hebel wenigstens eine Rolle trägt, die die gekrümmte Führung des Schlauches sicherstellt; wenigstens eine zusätzliche Rolle ruht ausgangsseitig des Apparats auf dem Schlauch auf„ Die auf den Schlauchzug empfindliche Vorrichtung kann auch, hinter den Hinterrädern, auf dem Teil des Schlauches angeordnet sein, der den Apparat verläßt.
Der in der zweiten mechanischen Verbindung enthaltene Schlupf kann durch eine Ausrückkupplung verwirklicht sein.
Der Schlupf kann auch durch ein Nachlassen einer Spannrolle verwirklicht sein, welche auf einem Riemenantrieb der Trommel sowie der Wickelvoxrichtung angeordnet ist.
Äußerst vorteilhafterweise ist der Antriebsmotor für den Apparat und die Trommel ein Hydromotor, der durch die unter Druck stehende Beregnungsflüssigkeit betätigt wird,
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wobei die Beregnung während des Aufrollens des Schlauches und der Bewegung des Apparats zur Zapfstelle unter der Tätigkeit des Hydromotors erfolgt.
Vorzugsweise ist außerdem ein unabhängiger Antriebsmotor vorhanden, der wenigstens eines der Elemente Antriebsräder und Trommel antreiben kann. Dieser unabhängige Motor kann dann unter gewissen Umständen den Hydromotor ersetzen, insbesondere für die Randberieselung.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Apparat eine Richtungsführung, welche einen Fühlarm aufweist, der mit dem Teil des Schlauches zusammenwirkt, der auf dem Boden ausgerollt wird. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht der Schlauch aus schmiegsamem Material und ist an seinen Enden mit Rückschlagventilen versehen, die ihn normalerweise unter Druck halten. Dies erleichtert in erheblichem Maße das Aufrollen und Abrollen des Schlauches, wenn der Apparat nicht an die Wasserzapfstelle angeschlossen ist. überdies erleichtert ein schmiegsamer Schlauch die Arbeit der erfindungsgemäßen gekrümmten Führung wesentlich.
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Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben. Auf dieser ist
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht dieses Apparats, Fig. 3 eine Ansicht von links dieses Apparats, Fig. 4 eine Ansicht von rechts dieses Apparats,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Variante dieser ersten Ausführungsform,
Fig. 6 eine Draufsicht der in Fig. 5 gezeigten Variante,
Fig. 7 eine Gesamtansicht von der Seite einer zweiten Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß der
Erfindung,
Fig. 8 eine schematische Teilseitenansicht des Apparats
gemäß Fig. 7, und
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Fig. 9 eine schematische Teilseitenansicht von rechts
dieses Apparats ohne Motorblock und Führersitz.
Zunächst wird eine erste Ausführungsform der Erfindung sowie eine Variante derselben beschrieben, bei welchen die Wickelvorrichtung eine Einrichtung trägt, die den Schlauch
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in einer Kurve führt und auch die Funktion leistet, den auf dem Schlauch ausgeübten Zug festzustellen.
Die zweite Ausführungsform der Fign. 7 bis 9 trennt im Gegensatz dazu die Funktion der gekrümmten Führung des Schlauches und des Nachweises des auf ihn ausgeübten Zuges, der an einer anderen Stelle des Chassis des Apparats, vorteilhafterweise nach den hinteren Leiträdern, geschieht, wobei der Apparat mit einer Richtungsführungseinrichtung versehen ist, die sich am Schlauch abstützt. Die erste Ausführungsform des Beregnungsapparats gemäß der Erfindung ist in den Fign. 1 bis 4 dargestellt.
Der Beregnungsapparat weist ein Chassis 1 auf, welches vorne mit zwei großen Rädern 110 und 111 und hinten mit zwei kleinen Leiträdern 120 und 121 versehen ist (vorne und hinten sind ausgehend von der Lage des Führersitzes definiert). Der Beregnungsapparat bewegt sich vorbehaltlich von Richtungskorrekturen in der durch die großen Räder 110 und 111 definierten allgemeinen Richtung.
Auf dem Chassis ist eine Beregnungsvorrichtung angebracht, die hier beispielsweise durch eine Düse oder ein Beregnungskanone in Kreisbogenform 2 gebildet ist. Diese Düse ist über einen Rohrbogen 20 mit einer Hohlwelle 30 einer Trommel 3 verbunden, die einen Schlauch 31 trägt, dessen aufgerolltes inneres Ende mit der Hohlwelle und damit mit der Düse 2 in Verbindung steht. Die Trommel 3 ist in mit dem Chassis 1 fest verbundenen Lagern 32 und 33 drehbar angebracht.
Am Ausgang der Trommel findet der Schlauch eine besonders ausgeführte Wickelvorrichtung 4 vor, die das Aufrollen und Entrollen des Schlauches in regelmäßigen Lagen gestattet und weiter unten im einzelnen beschrieben wird.
Danach verläßt der Schlauch den Beregnungsapparat nach hinten zur Wasserleitung, an die er angeschlossen ist.
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Der Beregnungsapparat ist mit einem Hydromotor 5 versehen und meist auch mit einem unabhängigen Antriebsmotor 6, etwa einem Verbrennungsmotor. Letzterer treibt ein Getriebe 60, dessen Abtriebswellen 610 und 620 über Untersetzungsgetriebe 611 und 621 mit Wellen 612 und 622 der großen Räder 110 und 111 verbunden sind. Der Führerstand wird durch einen Sitz 63 und ein Lenkrad 640 vervollständigt, welches auf ein Lenkgehäuse 641 wirkt, dessen Abtriebswelle 642 mit einem Hebel 643 versehen ist, an welchem eine Stange 644 angelenkt ist, die außerdem mit einem bei 646 am Chassis angelenkten Hebel 645 verbunden ist und eines der Leiträder, 1 20, steuert. Der Hebel 645 ist über eine einstellbare Stange 648 mit einem Hebel 647 des anderen Leitrades 121 verbunden.
Der Hydromotor 5 umfaßt gemäß den Fign. 1 und 2 eine Hydraulikvorrichtung, die hier aus zwei Hydrauliken bzw. Arbeitszylindern 501 und 502 besteht. Eine (nicht dargestellte) Leitung verbindet das Rohr 20 oder die Welle 30 mit einem Verteiler 503, welcher abwechselnd die Hydrauliken 501 und 502 mit Druckwasser speist. Die beiden Arbeitszylinder arbeiten gemeinsam auf einen Kreuzhet>el 510, dessen beide Arme mit Klinken 511 und 512 versehen sind, die abwechselnd ein Klinkenrad 513 vorrücken. In Fig. 2 sieht man, daß dieses eine Welle 514 antreibt, welche ein Winkelvorgelege bzw. -zwischengetriebe 515 121 Gang setzt. Das Winkelvorgelege besitzt zwei Abtriebswellen 520 und 521.Die Welle 520 versetzt die Trommel in der weiter unten beschriebenen Weise in Drehung, während die Welle 521 über eine Kette 522 die Halbwelle 610 antreibt, die mit dem Antriebsrad 111 verbunden ist, was die Fortbewegung des Apparats gestattet, wobei die Wellenkupplungen des Getriebes in diesem Fall blockiert sind.
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Obwohl auch andere Betriebsweisen mit der Erfindung ins Auge gefaßt werden können, ist der hier beschriebene Beregnungsappa^at in erster Linie dazu bestimmt, die Beregnung im Zuge des Aufrollens des Schlauches, während er sich also der Wasserzapfstelle nähert, durchzuführen.
Bei den bekannten Beregnungsapparaten liegt die Trommelachse senkrecht zum Apparat. Gemäß der Erfindung erstreckt sich diese Achse dagegen, im wesentlich in der Mitte des Apparats,in Längsrichtung, und die Trommel liegt tief, was den Apparat sehr standfest im Verlauf einer Beregnung über 180° macht.
Diese neuartige Anordnung wird möglich durch eine besondere Anordnung der Wickelvorrichtung und des Trommelantriebs. In den Fign. 1 und 2 sieht man, daß die Abtriebswelle 520 des Winkelvorgeleges 515 eine ausrückbare Kupplung 530 antreibt, welche, wie weiter unten noch dargelegt, gestattet, daß in Bezug auf die Bewegung des Beregnungsapparats ein Schlupf im Antrieb der Trommel auftritt.
Dies ist wichtig, um ein zufriedenstellendes Aufrollen unter geringer Spannung am biegsamen Schlauch zu erreichen, und außerdem, um der Tatsache Rechnung zu tragen, daß jede neue Lage von aufgerolltem Schlauch einen größeren Durchmesser als die vorhergehende aufweist und infolgedessen eine geringere Drehgeschwindigkeit der Trommel erfordert. Dies gestattet das Rutschen der Ausrückkupplung, das zeitweise oder aber kontinuierlich geschieht.
Der Abtrieb der Kupplung versetzt mit seinem Umlauf über Kette 531 und Zahnräder die Welle 30 der Trommel 3 in Umlauf. An ihrem anderen Ende treibt die Welle 30 mit ihrem Umlauf den Wagen 40 der Aufwickelvorrichtung über eine Kette 410, ein Winkelvorgelege 412 und eine Endloskette 414 an, die um zwei Zahnräder 415 und 416 verläuft und einen
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Finger 417 aufweist, der in einen Schlitz des Wagens 4 eingreift. Dieser gleitet seinerseits auf Führungen 401 und 402, die parallel zur Achse der Trommel und der Richtung der Endloskette verlaufen, derart, daß er sich über die gesamte nutzbare Länge der Trommel 3 bewegen kann.
Bei dieser ersten Ausführungsform hat die Aufwickelvorrichtung zwei Funktionen: die Bewegungsbahn des Schlauches zu krümmen und die Zugspannung desselben festzustellen.
Zu diesem Zweck trägt sie einen bei 420 schwenkbar am Wagen angebrachten Hebel 42. Dieser Hebel trägt eine gekrümmte Führungseinrichtung für den Schlauch, die diesen aus einer praktisch senkrecht zur Achse der Trommel verlaufenden Richtung in eine praktisch parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verlaufende Richtung übergehen läßt. Darüber hinaus stellt der Hebel 42 aufgrund seiner Schwenkfähigkeit den auf den Schlauch ausgeübten Zug fest. Wenn dieser übermäßig groß wird, betätigt ein mit einem Schaft 421 verbundenes Seil, das in einer Hülle verläuft, einen Hebel 423, welcher das fortschreitende Auskuppeln der Trommel bewirkt, bis die Zugspannung wieder normal wird, nachdem der Apparat sich ein Stück weiter auf die Wasserzapfstelle zu bewegt hat. Eine von Hand zu betätigende Bremse 360, die auf den Trommelrand wirkt, bremst das freie Abrollen des Schlauchs, ohne eine übermäßig große Zugspannung auf den Schlauch zu erzeugen.
Die Führungseinrichtung für den Schlauch umfaßt hier drei kleine auf dem Hebel 42 befestigte Bögen, die durch horizontale untere Rollen 430 bis 432, horizontale obere Rollen 433 bis 435 und Schräge Komplementrollen 436 bis 438 und 439 bis 441 (Fign. 1 und 2) gebildet sind. Auf diese Weise wird eine Krümmung des Schlauches um praktisch einen rechten Winkel verwirklicht, ohne ihn einzudrücken.
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Was die Funktion der gekrümmten Führung für den Schlauch anbelangt, so ist es ausreichend, eine einzige Rolle, evtl. zusammen mit Führungswänden, zu verwenden. Es ist indessen vorzuziehen, Rollen zu verwenden, die den Schlauch über wesentliche Teile seines Umfangs führen, sei es durch wenigstens eine Gruppe von vier zylindrischen Rollen gemäß den Fign. 1 und 2, sei es durch ein Rollenpaar mit konkaver Oberfläche, wie es in den Fign. 7 bis 9 gezeigt ist. Wenn der Wickelwagen selbst die Vorrichtung trägt, welche die Zugspannung am Schlauch feststellt, ist es ferner wünschenswert, das er wenigstens eine weitere Rolle aufweist, die im Abstand von den ersteren angeordnet ist, vorzugsweise wenigstens eine weitere Gruppe von vier zylindrischen Rollen oder wenigstens ein weiteres Paar von Rollen mit konkaver Kehlung.
Im Falle der Gruppen zylindrischer Rollen sind diese aus vier zueinander festen Achsen gemäß eines Quadrats oder Rechtecks angeordnet, welches auf dem Wickelwagen, oder auf dem Nachweishebel für den Schlauchzug angeordnet ist, wenn dieser schwenkbar am Wickelwagen angebracht ist.
Die Schlauchführung wird durch eine Rolle 445 vervollständigt, welche den Schlauch abstützt und ihn über der Achse der Leiträder, wie 120, vorbeiführt, wenigstens wenn der Schlauch zwischen diesen Rädern verläuft.
So wird der Schlauch in einer festen Lage bezüglich des Chassis abgesetzt. Er kann also als Bezug für die genaue Richtungsführung des Apparats dienen. Zu diesem Zweck trägt ein am Lenkhebel 647 angelenkter Arm 650 einen Hebei 651, der elastisch gegen den Arm rückgeholt wird, wobei eine gekehlte Rolle 652 gegen den Schlauch 31 drückt. Diese an sich bekannte Einrichtung ergibt bessere Ergebnisse
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gemäß der Erfindung angesichts der Tatsache, daß der Schlauch in einer festen Lage bezüglich der Räder abgelegt wird.
Der Apparat gemäß der Erfindung hat auch den Vorteil, daß die Wickelvorrichtung gleichermaßen gut beim Aufrollen wie beim Abrollen des Schlauches funktioniert, was das Abrollen sehr viel gleichmäßiger als bei den bekannten Apparaten macht und damit die Ablage des Schlauchs in einer festen Position bezüglich der Räder in beiden Fällen sicherstellt.
In einem Anwendungsbeispiel führt die Bedienungsperson, wobei der Schlauch zunächst aufgerollt ist, den Apparat mit den Verbrennungsmotor an eine Wasserzapfstelle. Dort wird der Schlauch angeschlossen. Der Antrieb der Trommel ist ausgekuppelt, diese selbst gebremst, damit sie sich nicht zu schnell abwickelt und die Bedienungsperson führt den Apparat weg, bis der Schlauch vollständig (oder teilweise) abgerollt ist. Dieser wickelt sich dabei mittels der Wickelvorrichtung sehr regelmäßig ab. Danach wird der Verbrennungsmotor abgestellt, die Trommel eingekuppelt und die Beregnungsvorrichtung ebenso wie der Hydromotor in Tätigkeit gesetzt, womit der Apparat automatisch sprengt und dabei beim Vorrücken gegen die Wasserzapfstelle den Schlauch aufrollt, geführt durch die Rolle 652, die sich auf dem Schlauch selbst abstützt. Auf der Rückseite des Feldes wird der Apparat beispielsweise durch Feststellung eines Anschlags auf dem Boden automatisch angehalten.
Obwohl die vorstehende Anwendungsweise in der Tat bevorzugt wird, kann man auch andere ins Auge fassen. Beispielsweise kann man, wenn der Apparat erst einmal an der Wasserzapfstelle ist, ihn bei abrollendem Schlauch unter Wirkung des Hydromotors sprengen lassen. Die Führung kann dann durch eine mit einer im Boden ausgebildeten Furche
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zusammenwirkende Schar, durch ein Seil oder irgendwelche andere gleichwertige Mittel geschehen. Danach könnte das Aufrollen beispielsweise mittels des Verbrennungsmotors über eine nicht dargestellte mechanische Verbindung geschehen. Man kann auch die beiden Arbeitsweisen miteinander kombinieren, d. h., das Sprengen beim Aufrollen, dann das Sprengen beim Abrollen, beispielsweise in der in der französischen Patentschrift Nr. 76 23022 und ihrem Zusatz Nr. 77 22509 beschriebenen Weise, wobei auf diese beiden Druckschriften zum besseren Verständnis aller im Rahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglichen Varianten Bezug genommen wird.
Der Apparat gemäß der Erfindung funktioniert auch mit einem halbsteifen Schlauch. Es wird aber bevorzugt, daß er einen biegsamen Schlauch verwendet. Dieser kann aufgerollt werden, wenn er platt ist, d. h., nicht unter Druck steht.
Der Apparat funktioniert allerdings noch besser, wenn der Schlauch dauernd unter Druck gehalten wird, was vorteilhafterweise durch zwei Rückschlagventile verwirklicht wird/ die dauernd an seinen beiden Enden angebracht sind.
Der in den Fign. 1 bis 4 dargestellt Apparat kann zwischen zwei Anbauzonen durchlaufen; die Trommel, die quer liegt, kann lang und schmal sein, da wegen der großen für das Aufrollen zur Verfügung stehenden Länge der Trommel ein kleiner Durchmesser ausreicht.
Darüber hinaus kann der Apparat leicht zu einem {Weinkultur ) gerät auf Stelzen gemacht werden, indem man die Kraftübertragungs- und Lenkverbindungen zwischen dem Chassis und den Rädern entsprechend anpaßt. Für kleine Kulturen ist diese Anpassung überdies nicht zwingend notwendig. Ande-
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rerseits ist es oft zweckmäßig, den Radstand des Apparats verändern zu können. Die Fign. 3 und 4 zeigen, wie dies für die Antriebs- bzw. die Leiträder geschehen kann: Das Chassis 1 ist mit den Antriebs- und den Leiträdern über Querstäbe 670 und 671 verbunden, die jeweils teleskopisch verschiebbar zwei Verlängerungen, 681 und 682 einerseits, sowie 683 und 684 andererseits aufweisen, an denen die Räder sitzen.
Die Stellung der Verlängerungen in den Stäben kann durch Stifte eingestellt werden, die in eine Vielzahl von in diesen Verlängerungen vorhandenen Löcherngesteckt werden können.
Die Fign. 5 und 6 zeigen eine Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung, die sich nur in einem Punkt unterscheidet: Der Hydromotor 5 ist hier durch eine Turbine 55 gebildet, die auf dem Rohrbogen 20 angebracht ist, Die Turbine treibt über Zahnräder und Kette 550 ein Winkelvorgelege 515 an, welches dem in den Fign. 1 bis 4 entspricht. Der übrige Teil des Antriebs der Trommel geschieht wie vorher.
Im folgenden wird nun unter Bezugnahme auf die Fign. 7 bis 9 eine weitere Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Von diesen gibt Fig. 7 eine Gesamtübersicht, wo sich die gleichen allgemeinen Funktionen wie in den Fign. 1 bis 6 mit einigen Unterschieden in der Ausführung wiederfinden: Eine durch die Energie des Wassersbewegte einzige Hydraulik 501 betätigt über eine Klinke 511 das Schaltrad 513, das mit den Antriebsrädern, wie 111, und mit dem Winkelvorgelege 515 gekoppelt ist, das die Trommel über eine von der vorhergehenden verschiedene Kupplung, die unter Bezugnahme auf die Fign. 8 und 9 beschrieben wird, antreibt.
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Die Möglichkeit des Schlupfes im Antrieb der Trommel und ihrer Wickelvorrichtung ist nun durch eine Veränderung der Spannung eines Riemens 531 gegeben, der sich um den Umfang auf der einen der Seiten der Trommel 3 und eine Riemenscheibe 532 windet, die auf der Abtriebswelle 520 des Winkelvorgeleges 515 angebracht ist. Die Spannung des Riemens wird durch eine Rolle 533 bestimmt, die auf einem Arm 534 sitzt, der unter dem Zug einer Feder 535 steht.
Der Arm 534 ist mit einem Hebel 540 gekoppelt, welcher über ein Seil 541 mit dem Nachweisgerät für die Zugspannung des Schlauches verbunden ist, welches jetzt hinter dem hinteren Rad angebracht ist: Der Schlauch verläuft über das auf dem Chassis angebrachte Kehlrad 460, dann unter einer auf einem Arm 462 angebrachten Rolle 461, welche bezüglich des Chassis um die Achse eines Rades 460 schwenkt. Der Arm 462 setzt sich in rechtem Winkel bei 463 fort, wo das andere Ende des Seils 541 befestigt ist (das Seil ist in seinem Mittelteil natürlich ummantelt). Wenn also der Schlauch zu sehr gespannt ist, hebt die Rolle 461 den Arm 462 an, was am Seil zieht und die durch die Rolle 533 auf den Riemen 531 ausgeübte Spannung lockert (Fig. 8). Die Trommel und ihre Wickelvorrichtung verlangsamen sich oder bleiben sogar stehen, bis die Spannung des Schlauches wieder normal geworden ist.
Die Trommel und ihre Wickelvorrichtung können auch von Hand durch Einklinken des Hebels 540 im Haken 545 ausgekuppelt werden.
Bei dieser Ausführungsform ist der Zugspannungsdetektor nicht mehr auf dem Wagen der Wickelvorrichtung angebracht. Die Einrichtung zur Führung des Schlauches in einer gekrümmten Bahn ist einfacher: Der Wagen 40 der Wickelvorrichtung trägt jetzt nur mehr ein Paar von Kehlrollen 450
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und 451, deren Achsen in ein und derselben Horizontalebene liegen. Die Gleitführung des Wagen 40 geschieht über vier mit den Führungen zusammenwirkende Rollen 452 bis 455.
Die Relaisrolle 4 45 hält jetzt den Schlauch 30 unmittelbar über dem hinteren Rad 121, was ermöglicht, daß sich der Schlauch in die Spur der Räder legt, und den am Boden benötigten Platz beschränkt.
Wie schon vorher geschieht die Richtungsführung des Apparats bezüglich des Schlauches; die vom Arm 650 getragene Konkavrolle 652 (Fig. 7), welche mit den Leiträdern zusammenwirkt, wird hier durch ihr Gewicht (oder eine zusätzlich Masse) gegen den Schlauch gedrückt. Sie trägt einen Detektor 655, welche mit einem Anschlag am Ende des Feldes zusammenwirken kann, um den Apparat anzuhalten. Zahlreiche hier beschriebene Einrichtungen können durch ihre Äquivalente ersetzt werden: So kann die Wikkelvorrichtung und Führung für den Schlauch der Fign. 1 bis 6 durch diejenigen der Fign. 7 bis 9 ersetzt sein.
Umgekehrt kann man die Kupplungsvorrichtung der Fign. bis 9 anstelle derjenigen der Fign. 1 bis 6 verwenden. In allen Fällen kann der Spannungsdetektor entweder auf dem Chassis (Fign. 7 bis 9) oder auf dem Wickelwagen (Fign. 1 bis 6) angebracht sein. Außerdem ist es nach Vorstehendem stets der Wickelwagen, welcher die gekrümmte Führung für den Schlauch trägt, man kann natürlich aber auch die beiden Funktionen trennen, wobei die Einrichtungen zur Führung des Schlauches um die Kurve dann am Chassis angebracht sind. Andererseits kann die Wickelvorrichtung woanders als an der Seite des Wagens angebracht sein, beispielsweise unter diesem, ohne den Vorteil zu verlieren, der darin besteht, daß der Schlauch an einer festen Stelle
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bezüglich der Räder abgelegt wird.
Außerdem wird nach Vorstehendem mit der seitlichen Wickelvorrichtung der Schlauch in der Nähe der Räder abgelegt, was nicht einen gewissen Abstand bezüglich der Räder zwischen diesen oder außerhalb ausschließt. Ferner kann man auch beispielsweise mit einer über oder unter dem Apparat liegenden Wickelvorrichtung den Schlauch in einer irgendwie gewählten fest vorgegebenen Lage zwischen den Rädern ablegen.
Andere äquivalente Mittel finden sich in den bereits genannten französischen iPatentschriften Nr. 67 23022 und Nr. 77 22509.
Was den hydraulischen Antrieb anbelangt, so kann man zwei getrennte Motore - zwei hubvorrichtungsartige Hydrauliken, die zwei Klinke-Klinkenradanordnungen zugeordnet sind, beispielsweise - zur Bewegung des Apparats einerseits und zur Drehung der Trommel und ihrer Wickelvorrichtung andererseits verwenden. Der Schlupf im Antrieb der Trommel und der Wickelvorrichtung kann dann einfach dadurch verwirklicht werden, daß ein entsprechend eingestelltes Ventil in dem Wasserkreislauf, der deren Hydraulik speist,eingesetzt wird. Wenn die Zugspannung am Schlauch zu stark ist, widersetzt sich die Trommel dem Antrieb und der Wasserdruck reicht dann nicht mehr aus, die Trommel anzutreiben, bis der Zug am Schlauch wieder normal wird.
In Vorstehendem war angenommen, daß die Trommelachse parallel zur Ebene der Antriebsräder verläuft. Für gewisse Anwendungsfälle kann sie gegenüber dieser Ebene in der einen oder anderen Richtung geneigt sein, vorausgesetzt, daß die gekrümmte Führung für den Schlauch stets ein Ablegen des Schlauches in fester Lage bezüglich der Räder gestattet.
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Als Schlauch aus biegsamen Material, der im Rahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendbar ist, wird ein mit Polyesterfasern verstärkter Schlauch aus plastifiziertem Polyvinylchlorid bevorzugt. 5
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Claims (15)

  1. WILHELMS & KiLIAN
    PATENTANWÄLTE
    ROLAND DI PALMA Duras - Frankreich
    Fahrbarer Beregnungsapparat
    DR. ROLF E. WILHELMS DR. HELMUT KILIAN
    GEIBELSTRASSE β
    80OO MÜNCHEN 80
    TELEFON (0 63)47 40 73· TELOC 52 34 er (WBp-Cl) TELEGRAMME PATRANS MÜNCHEN
    P 862
    Priorität: 7. Juni 1978 - Frankreich - 78 17028
    PATENTANSPRÜCHE
    My Beregnungsapparat, bei welchem ein in einer durch Räder definierten allgemeinen Richtung bewegliches Chassis eine Beregnungsvorrichtung; eine Trommel zur Aufnahme eines Schlauches, welcher einerseits bleibend mit der Beregnungsvorrichtung verbunden ist und andererseits die Trommel und den Apparat zum Anschluß an eine externe Wasserzapfstelle verläßt; eine Wickelvorrichtung, welche einen Wagen aufweist, der
    909850/0848
    ROLAND DI PALMA P 862
    mit dem Schlauch bei seinem Abgang von der Trommel zusammenwirkt und bezüglich des Chassis als Funktion der Drehung derselben verfährt, wobei der Wagen zur Anordnung des Schlauches in regelmäßigen Lagen den Punkt verändert, wo der Schlauch sich auf die Trcctinel legt; und eine Einrichtung zum Antrieb des Apparats und der Trommel so, daß, wenn sich der Apparat bewegt, die Länge des Schlauches entsprechend eingestellt wird, die zwischen der Wasserzapfstelle und dem Apparat abgerollt vorliegt, trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Trommel (3) im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Apparats verläuft, und daß das Chassis (1) mit einer Führungseinrichtung für den Schlauch (31) versehen ist, die für diesen beim Verlassen des Apparats eine gekrümmte Bewegungsbahn definiert, welehe von einer im wesentlichen zur Achse der Trommel parallelen Richtung in eine im wesentlichen zur Bewegungsrichtung des Apparats parallele Richtung verläuft, wenn der Schlauch den Apparat verläßt.
  2. 2. Beregnungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungseinrichtung für den Schlauch (31) wenigstens eine auf dem Wagen der Wickelvorrichtung (4) angebrachte Rolle aufweist, auf welcher der Schlauch verläuft.
  3. 3. Beregnungsapparat nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß die Wickelvorrichtung (4) sich an einer Seite des Apparats parallel zur Drehachse der Trommel (3) erstreckt.
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    292311
  4. 4. Beregnungsapparat nach Anspruch 3, wobei das Chassis auf zwei Paaren von Rädern sitzt, von denen sich das eine vorne und das andere hinten, wo der Schlauch den Apparat verläßt, befindet, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Führungseinrichtung ein Weiterleitrad (445) aufweist, das so angeordnet ist, daß sich der Schlauch (31) im Bereich der Spur eines der Räder (120; 121) auf den Boden abrollt.
  5. 5. Beregnungsapparat nach Anspruch 4, wobei die vorderen Räder große Räder und die hinteren Räder kleine Räder sind, dadurch gekennzeichnet , daß das Weiterleitrad (445) den Schlauch (31) über dem einen der kleinen, hinteren Räder (120; 121) hält, und daß sich der Schlauch in der Spur dieses Rades auf den Boden abrollt.
  6. 6. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebseinrichtung für den Apparat und die Trommel (3) einen Motor (5), eine erste mechanische Verbindung zwischen dem Motor und den Antriebsrädern (110, 111) des Chassis (1) und eine zweite mechanische Verbindung aufweist, welche einen Schlupf zwischen dem Motor und der Trommel sowie der Wickelvorrichtung (4) gestattet, und daß in der Bahn des Schlauches (31) eine auf den auf den Schlauch aufgeübten Zug ansprechende Einrichtung vorgesehen ist, wobei die Einrichtung den Schlupf in der zweiten mechanischen Verbindung so steuert, daß der Schlauch sich unter einer im wesentlichen konstanten Spannung aufrollt.
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    2S23118
  7. 7. Beregnungsapparat nach Anspruch 6, dadurch g ekennzeic'itfinet , daß die Wickelvorrichtung (4) eine Endloskette (414) aufweist, welche gleichzeitig mit der Trommel (3) angetrieben wird und mit einem Finger (417) versehen ist, welcher einen auf geraden Führungen (401 , 402) beweglichen Wagen antreibt, wobei der Wagen die gekrümmte Führungseinrichtung für den Schlauch (31) trägt.
  8. 8. Beregnungsapparat nach Anspruch 7, dadurch g e 10,-kennzeichnet, daß die auf den Schlauchzug ansprechende Vorrichtung auf dem Wagen (40) der Wickelvorrichtung (4) angebracht und einen um eine im wesentlichen zur Trommelachse senkrechte Achse schwenkbaren Hebel (42) aufweist, wobei der Hebel wenigstens zwei Rollen zur gekrümmten Führung des Schlauches und auf der Seite des Ausgangs des Apparats wenigstens eine auf dem Schlauch aufruhende zusätzliche Rolle aufweist.
  9. 9. Beregnungsapparat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schlauchzug ansprechende Einrichtung auf dem Teil des Schlauches, welcher den Apparat verläßt, hinter den hinteren Rädern (120, 121) angebracht ist.
  10. 10. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der in der zweiten mechanischen Verbindung vorgesehene Schlupf durch eine Ausrückkupplung (530) verwirklicht ist.
  11. 11. Beregnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der in der zweiten mechanischen Verbindung vorgesehene
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    232311a
    Schlupf durch das Lockerlassen eines auf einem Riemenantrieb für die Trommel (3) und die Wickelvorrichtung (4) angeordneten Spannrades (533) verwirklicht ist.
  12. 12. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Antriebsmotor für den Apparat und die Trommel (3) ein Hydromotor (5) ist, der durch die unter Druck stehende Beregnungsflüssigkeit angetrieben wird, wobei das Beregnen während des Aufrollens des Schlauchs (31) und der Bewegung des Apparats zur Wasserzapfstelle unter der Wirkung des Hydromotors geschieht.
  13. 13. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß er einen unabhängigen Antriebsmotor (6) aufweist, welcher wenigstens eines der Antriebsräder (110, 111) und die Trommel (3) antreiben kann.
  14. 14. Beregnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Richtungsführeinrichtung aufweist, welche einen Fühlarm (650, 651) umfaßt, der mit dem auf den Boden abgerollten Teil des Schlauches (31) zusammenwirkt.
  15. 15. Beregnungsapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Schlauch (31) aus einem biegsamen Material hergestellt und an seinen Enden mit Rückschlagventilen versehen ist, die ihn normalerweise unter Druck halten«
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