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DE2922669A1 - Gelierte ueberzugszusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Gelierte ueberzugszusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE2922669A1
DE2922669A1 DE19792922669 DE2922669A DE2922669A1 DE 2922669 A1 DE2922669 A1 DE 2922669A1 DE 19792922669 DE19792922669 DE 19792922669 DE 2922669 A DE2922669 A DE 2922669A DE 2922669 A1 DE2922669 A1 DE 2922669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition
electrolyte
gelling agent
solid
colloidal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792922669
Other languages
English (en)
Inventor
William George Boberski
James Edward Jones
Jerome Allan Seiner
Rodger Geoffrey Temple
Sharon Lee Young
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PPG Industries Inc
Original Assignee
PPG Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PPG Industries Inc filed Critical PPG Industries Inc
Publication of DE2922669A1 publication Critical patent/DE2922669A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/04Thixotropic paints

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

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Die bekannten Überzugsmassen bereiten in ihrer Handhabung und Anwendung erhebliche Schwierigkeiten. Zunächst ist es in der Regel erforderlich, die Überzugsmassen zu rühren, um abgesetzte Feststoffe wieder zu dispergieren und dann wird mindestens ein Teil der Überzugsmasse in einen Behälter überführt«, von wo die Masse mit einer Walze oder einer anderen Auftragsvorrichtung auf das Substrat gebracht wird. Während des Auftrags treten durch Verspritzen oder Tropfen erhebliche Probleme auf.
Man hat schon versucht "feste" Überzugsmassen herzustellen, die in Form eines Stabes entweder mit der Hand oder durch eine Maschine aufgetragen werden, wobei Scherkräfte zur Verflüssigung der Überzugsmasse herangezogen werden. Aber auch bei den Besten dieser Systeme wurde die gelierte feste oder halbfeste Zusammensetzung durch Verwendung von thixotropen Mitteln erreicht, so daß durch die Scherkräfte nur ein temporäres verflüssigtes System erhalten wurde. Sobald die Scherkraft nicht mehr vorhanden war, trat durch die thixotropen Mittel der feste oder gelierte Zustand des Systems wieder ein, wodurch der gewünschte Fluß und die Niveauausgleichung der aufgetragenen Überzugsmassen ausblieb.
Außerdem ist die Anwendung eines stabförmigen Produktes mit einem erheblichen Kraftaufwand für das Bedienungspersonal verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist deshalb, eine Überzugszusammensetzung zur Verfügung zu stellen, die zunächst
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fest oder halbfest ist und die sich aber unter dem Einfluß von Scherkräften verflüssigt, ohne daß bei Wegfall der Scherbeanspruchung wieder eine Verfestigung eintritt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine gelierte Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt, wobei diese Zusammensetzung gekennzeichnet ist durch a) ein mit Wasser verdünnbares filmbildendes Polymeres, b) Wasser, c) einen Elektrolyten, d) ein kolloidales Geliermittel, das durch die Einwirkung des Elektrolyten gelierbar ist, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten, die Zusammensetzung unter Bildung einer halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt werden kann und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Einstellung der für Überzugsmassen geeigneten Viskosität, die auf das Zusammenwirken des kolloidalen Geliermittels und des Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
Die Erfindung richtet sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen gelierten Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, bei dem eine vorgebildete wässrige Überzugszusammensetzung mit einem Elektrolyten und einem kolloidalen Geliermittel gemischt wird. Alternativ kann man den Elektrolyten schon
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vorher der wässrigen Überzugszusammensetzung beifügen oder während der Formulierung der Zusammensetzung den Elektrolyten und das kolloidale Geliermittel zugeben.,
Im allgemeinen sind die iiberzugszusammensetzungen nach der Erfindung übliche wässrige Überzugsmassen, die zusätzlich zu ihren üblichen Komponenten geeignete Mengen eines gelbildenden Systems enthalten, daß eine Kombination eines Elektrolyten und eines kolloidalen Geliermittels ist, daß durch die Umsetzung oder die Einwirkung des Elektrolyten gelierbar ist. Es können die üblichen Überzugszusammensetzungen auf wässriger Basis in den üblichen Mengen verwendet werden, wie z.B; mit Wasser verdünnbare filmbildende Harze, Löslichkeitshilfsmittel und/oder Emulgatoren unterschiedliche Mengen an organischen Lösungsmitteln und Lösungshilfsmitteln, Pigmente, Streckmittel, Füllstoffe, Netzmittel, Mittel zur Kontrolle der Viskosität und Fließmittel.
Wenn die in Wasser verdünnbaren Harze und/oder andere Bestandteile Elektrolyte sind, können durch die Gegenwart solcher Materialien gleichzeitig zwei Funktionen der Zusammensetzung erfüllt werden. Derartige Polymere können gleichzeitig Filmbildner und Elektrolyt in dem gelbildenden System sein.
Zu dem mit Wasser verdünnbaren filmbildenden Polymeren gehören bei der Erfindung alle derartige Polymere, die für solche wässrige Polymersysteme bekannt sind, z.B. Lösungen, Dispersionen oder Emulsionen.
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Beispiele für filmMldende Polymere sind mit Wasser verdünnbare organische und anorganische Polymere wie Acrylpolymere, Vinylharze und chlorsubstituierte Vinylharze, Polyphosphorylnitrile, Polyäther, gesättigte und ungesättigte Polyester, Polyurethane und Polyepoxide, sowie natürliche Harze oder chemisch modifizierte natürliche Harze. Wenn es sich bei diesen Harzen um Additionspolymere handelt, können es Homopolymere oder Copolymere sein. Soweit Kondensationspolymere verwendet werden, können diese aus einer Vielzahl von kondensierbaren Ausgangsstoffen hergestellt sein. In das Polymere können geeignete funktionelle Gruppen eingebaut oder aufgepfropft sein. Es kann auch eine Mischung von mehreren filmbildenden Polymeren verwendet werden. Das verwendete Polymere kann thermoplastisch oder durch Wärme oder durch chemische Mittel oder durch Strahlung bei Umgebungstemperatur oder erhöhter Temperatur härtbar sein.
Unter "filmbildend" wird verstanden, daß die betreffende Substanz in dem existierenden System, das Lösungsmittel, Hilfslösungsmittel und/oder Weichmacher enthalten kann, in der Lage ist, einen Film zu bilden. So können z.B. Polymere, die ansich nicht filmbildend sind, durch Zugabe von koaleszierenden Lösungsmitteln und/oder Hilfslösungsmitteln zu filmbildenden Polymeren gemäß der Erfindung werden. Dieses entspricht im übrigen der üblichen Praxis in der Lackindustrie.
Das Polymere ist in der Zusammensetzung in der Regel in einer Menge vorhanden, die für Überzugszusammensetzungen typisch ist.
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Die Überzugszusammensetzungen nach der Erfindung können außer den bereits genannten Komponenten eine Reihe von üblichen Zusätzen enthalten. Zu derartigen Zusätzen gehören Pigmente, wie Deckpigmente, Streckpigmente oder Farbpigmente. Beispiele von geeigneten Pigmenten sind Titandioxid, Antimonoxid, Zinkoxid, Zirkonoxid, Zinksulfid und Lithopone. Beispiele für Streckpigmente sind Siliciumdioxid, Baryte, Calciumcarbonat, Talkum, Magnesiumsilicat und Aluminiumsilicat.
Im allgemeinen wird das Pigment in einer Länge von 0 bis 70 Gew.% der gesamten Zusammensetzung benutzt. Die Volumenkonzentration des Pigmentes kann bis zu etwa 75 % gehen, d.h. 75 % des endgültigen trocknen Filmvolumens wird von dem Pigment gebildet.
Als durch einen Elektrolyten gelierbares Kolloid kann in den Zusammensetzungen ein Kolloid verwendet werden, das mit den anderen Komponenten verträglich ist und durch einen mit der Anstrichmasse verträglichen Elektrolyten geliert werden kann. Typische derartige Kolloide sind wässrige Dispersionen von nicht-agglomerierten Teilchen mit einer Teilchengröße in der Größenordnung von Millimikron und mit einer Oberflächenladung, wobei diese Kolloide durch ein Gegenion stabilisiert sind. Solche Kolloide können anionisch oder kationisch sein.
Eine besonders geeignete Gruppe von Kolloiden sind kolloidale Kieselsäure, die üblicherweise ein hohes Si02/Na20-Verhältnis haben, wobei die Oberfläche dieser Teilchen teilweise aus Silanolgruppen besteht und die teilweise ionisiert und durch die Anwesenheit
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? 3 2 2 6 6 9
von Natriumgegenionen stabilisiert sind. Ähnliche geeignete Kolloide enthalten beispielsweise Kalium, Lithium, Ammonium, substituiertes Ammonium und quaternäre Ammoniumionen. Beispiele von solchen Kolloiden sind im Handel unter den Bezeichnungen Ludox, Nalcoag und Nyacol erhältlich.
Eine Anzahl von geeigneten wässrigen kolloidalen Kieselsäuresolen ist in Tabelle I zusammengestellt.
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Tabelle I
Stabilisierendes Gegenion
Teilchenladung
Teilchengröße, mn
Spez. Oberfläche m /g
Kieselsäure (als SlO2),
Gew.%
pH
ο titrierbares Alkali
(als Na2O), Gew.%
ZNa0Q (Gew.-Verh.)
CD' ei C-
'-- Viskosität (cps)
S0,454 kg / 3,785 Liter
^Spez. Gewicht
Leitfähigkeit (Micros)
125°C
1 2
Na Na Na
Negativ Negativ Negativ
13-14 13-14 14-15
210-230 210-230 195-215
40
9,71
0,43
90
10,8
1,30'
4730:
30 9,81
0,32 90
4,52 10,1
1,21'
30 8,41
0,10
300
142
1,21
1570:
225°C, mit Ostwald-Fenske Pipette Nr. 100 oder in Abhängigkeit von Viskosität
320°C
Oberfläche modifiziert mit Aluminationen 5SoI enthält 0,25 % NH3 und 0,09 % Na2O
Na
Negativ Negativ 7-8
375-420
5,52
10,11
1,211
473O3
21-24 125-140
49,5 8,91
0,21 230
5°2. 11,6'
1,39'
Na
Negativ 13-14 210-230
30
9,01 -
0,19
160 2
17 10,1 1,21' 2270:
7
Ammonium Na Negativ Negativ 13-14 210-230
30 9,6'
0,09-1206 202 10,1
15 10,4-10,7
0,80
19
18
9,2 1,104
2630:
bSi02/NH3 (Gew.)
7SoI enthält 0,30 % NH3 und 0,01 %
820°C
9SoI enthält 0,2% NH, und < 0,1 %
co ^
Tabelle I (Fortsetzung)
10
11
12
14
15
16
Stabilisierendes Gegenion Teilchenladung Teilchengröße, mn Spez. Oberfläche m /g Kieselsäure (als SiO2),
Gew.%
pH
cGTitrierbares Alkali cd (als Na0O) Gew.%
-F-SiO0Na0O (Gew.-Verh.)
^Viskosität (cps) S),^54 kg / 3,785 Liter ""Spez. Gewicht
Ammonium
Negativ
5
600
Na
Negativ
8
375
Na
Negativ
15
200
Na
Negativ
13
190-270
Na
Negativ
20
120-176
Na
Negativ
60
40-60
Ammonium
Negativ
20
150
Na
Negativ
8
14,5
9,0
30
10,0
40
9,7
30
10,2
50
9,0
50
8,5
40
9,3
30
10,71
0,017 0,65 0,40 0,40 0,35 0,25 0,19 0,45
486 46 100 75 143 200 2006 67
VJl 6 12 5 40 10 20 6
9,1
1,0928
10,1
1,214
10,8
1,2968
10,1
1,2088
11,6
1,3908
11,6
1,3908
10,8
1,2928
10
1,22
125°C
225°C, mit Ostwald-Fenske Pipette Nr. 100 oder 200 in Abhängigkeit von Viskosität
32O°C 4
Oberfläche modifiziert mit Aluminationen
5SoI enthält 0,25 % NH, und 0,09 % Na£0
6SiO /NH, (Gew.)
2 ■**
7SoI enthält 0,30 % NH3 und 0,01 % Na£0 820°C
9SoI enthält 0,2 % NH3 und L 0,1 % Na£0
Tabelle I (Fortsetzung)
3-4
14
Stabilisierendes Gegenion Te ilchenladung Teilchengröße, mn Spez. Oberfläche m /g
Kieselsäure (als SiO2), (Gew.%
Titrierbares Alkali
(als Na2O) Gew.% £. SiO2Na2O (Gew.-Verh.) """Viskosität (cps) co0,454 kg / 3,785 Liter _j.Spez. Gewicht
125°C
, p
200 in Abhängigkeit von Viskosität
320°C
Oberfläche modifiziert mit Aluminationen 5SoI enthält 0,25 % NH, und 0,09 %
17 18 19 20
Na Na Na Na Na Negativ Negativ Negativ Negativ Negativ
14
22
22
16-22 135-190
15 30 40 ,4 6 50 40 ) 34
11 10,4 10 48 7 10 10 30 3,1
0,75 0,35 o, 8 0,48 mm 0,05
20 86 83 104 - -
5 6 16 ,9 50 10 20
9,2 10 10 30 11,5 10,8 10,2
1,1 1,21 1, 1,4 1,30 1,2308
SiO2ZNH , (Gew.
ipetti
skosii
3 Nr. 100
bat
oder Sol enthält 0, % NH, und 0,01 %
200C
3SoI enthält 0,2 % NH3 und 0,1
Ein Beispiel einer kationischen kolloidalen Kieselsäure ist eine Kieselsäure, bei der die Oberflächenatome Aluminiumatome sind. Dies ermöglicht die Bildung einer fixierten positiven Ladung. Eine derartige wässrige Kieselsäure, die mit Chloridionen stabilisiert ist, ist am beständigsten im pH-Bereich von 3,5 bis 5»5. Diese wässrige kolloidale Kieselsäure enthält 26 % Siliciumdioxid und 4 % Aluminiumoxid und hat folgende Merkmale:
Stabilisierendes Gegenion Chlorid
Teilchenladung Positiv
Teilchengröße nm 13-15
Spezifische Oberfläche m /g 200-220 Kieselsäure (als SiO2),
Gew.% / Aluminiumoxid Gew.% 26/4
pH bei 25°C 4,4
Chloride (als NaCl) Gew.# 1,4
Viskosität bei 25°C, cp 5,15
0,454 kg / 3,785 Liter 10,2
Spezifisches Gewicht bei 25°C 1,23.
Als Beispiele für andere durch Elektrolyse gelierbare Sole seien genannt As2S^-SoIe, Fe20,-Sole, Al2O3-SoIe, AgJ-SoIe und Sb2O5-SoIe.
Ein spezifisches Beispiel eines geeigneten kolloidalen Aluminiumoxids (Baymal) ist ein freifließendes Pulver, das aus Aggregaten von winzigen Fibrillen von Böhmit-(AlOOH)-Aluminiumoxid besteht. Das Pulver läßt sich in Wasser unter Bildung eines Sols der einzelnen Fibrillen dispergieren. Die Oberfläche der Fibrillen
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wird durch absorbierte Acetationen modifiziert. Das Pulver hat die folgende typische Zusammensetzung:
AlOOH
CH3OOH
Wasser
NH4
Na
Fe
Prozent 83,1
9,8
1.7
5,0
0,2
0,07
0,02
0,02
Die typischen physikalischen Eigenschaften des Pulvers sind wie folgt:
Spezifische Oberfläche Porenvolumen Porendurchmesser Schutt-Dichte lose
komprimiert
Absolute Dichte (Fibrillen) Brechungsindex (Fibrillen) Ölabsorption Farbe
pH-4%-iges Sol
Teilchenladung im Sol 274 m2 / g 0,53 ccm/g
ο
77 A
0,50 g/ccm 0,60 g/ccm 2,28 g/ccm 1,580 n°5 147 (ASTM D-281-31) weiß
3,86 (KCl-Brücke/ Kalomelzelle) 4,3 (keine Brücke)
Positiv
909849/0^3
Es wird Bezug genommen auf das Buch von A.Sheludko "Colloid Chemistry", Erste Englische Ausgabe, Elsevier Publishing Company, Amsterdam (1966), und insbesondere auf Kapitel VII mit dem Titel "Stability of Lyophobic Sol's". Dort wird u.a. die Koagulation von Kolloiden durch Elektrolyte und die Kinetik der schnellen Koagulation besprochen, wobei zahlreiche Beispiele von kolloidalen Solen und Elektrolyten gegeben werden, die zu einer Gelierung führen.
Beispiele von Elektrolyten, die bei den gelbildenden Systemen der Erfindung verwendet werden können, sind Elektolyte, die in der Lage sind eine "schnelle Gelierung" im Sinne des zitierten Werkes von Sheludko für das speziell verwendete kolloidale Sol zu geben. Der Elektrolyt ist ein Salz, das in Wasser dissozierbar ist, wobei es sich um ein anorganisches, organisches oder gemischtes Salz handeln kann. Das Salz kann ein monofunktionelles oder polyfunktionelles Salz oder auch ein polymeres Salz sein. Typische funktionelle Elektrolyte sind derartige Salze wie beispielsweise Alkalisalze der Tripolyphosphorsäure und Alkalisalze von Äthylendiamintetraessigsäure. Geeignete polymere Salze sind Natriumcarboxymethylhydroxyäthylzellulose und Alkalisalze von Copolymeren aus Styrolmaleinsäure. Zahlreiche Beispiele von anderen Elektrolyten befinden sich in dem genannten Werk von Sheludko. Weitere brauchbare Elektrolyte zur Gelierung eines anionischen kolloidalen Kieselsäuresole sind Äthylendiamintetraessigsäure, und ihre Mono-, Di-, Tri- und Tetranatriumsalze und ihre Di(triäthylenamin)salz und Kaliumtripolyphosphat, Dinatriumphosphat, Polyphosphorester-säureanhydrid-kaliumsalz, Natriumpolyacrylat, carboxylgruppenhaltige Austauscherharze in ihrer saueren oder neutralen Form,
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Diäthylentriamin, Natriumchlorid und Salzsäure.
Die Erfindung ist nicht an irgendeine theoretische Erklärung gebunden, doch wird angenommen, daß die Gelierung des Kolloids durch den Elektrolyten wie folgt eintritt: In einem Sol, das frei ist von anderen Ionen als stabiliserenden Gegenionen, bilden die Gegenionen, die die Oberflächenladung des Teilchens ausgleichen, eine diffuse Schicht, um jedes einzelne Teilchen. Die effektive Oberflächenladung oder das Potential erstreckt sich von der Oberfläche des Teilchens über eine beträchtliche Entfernung, wodurch starke abstoßende Kräfte zwischen den Teilchen auftreten. Wenn dem Sol Elektrolyt zugesetzt wird, nimmt die ionische Stärke innerhalb der diffusen Schicht zu und durch die erhöhte Leitfähigkeit schrumpft die diffuse Schicht. Die Gegenionen werden dabei näher an die Oberfläche des Teilchens herangezogen. Damit ist eine Reduzierung der abstoßenden Kräfte zwischen den Teilchen verbunden, es kommt zu einem engeren Kontakt, zu häufigen Zusammenstößen zwischen den Teilchen und zu einer schnelleren Gelierung.
Wenn sauere Elektrolyte zur Gelierung von anionischen kolloidalen Solen oder wenn basische Elektrolyte zur Gelierung von kationischen Solen verwendet werden, wird angenommen, daß ein etwas anderer Mechanismus vorherrscht.
Das Kolloid und der Elektrolyt werden in einer Menge verwendet, die ausreichend ist, daß nach einer im wesentlichen vollständigen Einwirkung des Elektrolyten auf das Kolloid ein im wesentlichen beständiges geliertes System gebildet wird, das fest oder halbfest ist, und daß bei Anwendung einer relativ geringen Scherkraft und einer relativ geringen Schergeschwindigkeit auf eine für das
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Auftragen von üblichen Anstrichmassen akzeptable Viskosität reduziert werden kann. Die hierbei erforderlichen Scherbeanspruchungen können durch die üblichen Einrichtungen zur Auftragung einer Anstrich- oder Überzugsmasse erzeugt werden.
Da Pigmentteilchen ebenso wie polymere Teilchen (z.B. Latexteilchen) üblicherweise geladene dispergierte Teilchen sind, sind sie in der Lage, mit dem Elektrolyten und dem kolloidalen Geliermittel zu reagieren. Diese Umsetzungen können den Geliermechanismus beeinflussen. Es kann deshalb notwendig sein, die Menge des Geliermittels und/oder des Elektrolyten auf die Gegenwart solcher Materialien abzustimmen.
Die festen Überzugsmassen nach der Erfindung können in verschiedener Weise formuliert werden. Falls erwünscht, kann eine übliche Überzugsmasse hergestellt werden, der dann gelbildendes System zugesetzt wird. Alternativ kann das Kolloid oder der Elektrolyt oder beide während der Formulierung der Überzugsmasse zugesetzt werden. In jedem Fall wird die fertige Überzugszusammensetzung, die das gelbildende System enthält, in einem Behälter eingeführt, der eine Oberfläche hat, die eine Transferierung der Überzugsmasse aus dem Behälter auf das zu überziehende Substrat erlaubt. Alternativ kann die Zusammensetzung als eine Platte oder Tafel geliert werden, die danach auf die Maße des dafür vorgesehenen Behälters zugeschnitten wird. Da häufig eine Foulard-Auftragseinrichtung (pad applicator) verwendet wird, ist der Behälter typischerweise eine relativ flache Pfanne, obwohl auch andere Arten von Be-
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hältern verwendet werden können. Bei einer bevorzugten Form der Erfindung ist die Oberfläche des Behälters mit einem Kunststoff-Film, der mit der Oberfläche der Überzugsmasse in Verbindung steht, abgedeckt.
Da zur Erzielung eines beständigen Gels häufig ein erheblicher Zeitraum für die Einwirkung des Elektrolyten auf das Kolloid bei Raumtemperatur erforderlich ist, ist es häufig wünschenswert Wärme anzuwenden, um dadurch die Einwirkung des Elektrolyten auf das Kolloid zu beschleunigen. Es ist deshalb bevorzugt, die Zusammensetzungen nach der Erfindung auf eine erhöhte Temperatur zu erwärmen, wobei Temperaturen verwendet werden, die keinen nachteiligen Einfluß auf die Eigenschaften des Gels und seiner Komponenten haben. In der Regel ist es ausreichend, die fertige Überzugsmasse auf etwa 48 bis 82°C für etwa 1 bis 40 Stunden zu erwärmen, um die gewünschte Gelierung zu erzielen.
Die Überzugsmasse kann andere Komponenten außer dem gelbildenden System enthalten. Bei einer bevorzugten Form sind in der Überzugsmasse geringe Mengen an hochsiedenden organischen Lösungsmitteln zugegen, um die Bildung von Rissen in dem aufgetragenen Film zu verhindern oder zu verzögern. Wenn ein derartiges Lösungsmittel in Wasser unlöslich ist und auch kein echtes Lösungsmittel für den Binder ist, bewirkt es außerdem eine Erhöhung der Deckkraft durch die Bildung von Mikrohohlräumen, vgl. US-PSs 36 69 728 und 36 69 729. Da diese gelbildenden Systeme eine ideale Matrix für feinverteilte Tröpfchen des Lösungsmittels darstellen, wird die Beständigkeit solcher Tröpfchen erhöht. Dadurch wird die Lagerung derartiger Systeme über längere ZeIt-
_ 24 -
räume möglich, ohne daß es zu einer Koaleszierung der Lösungsmitteltröpfchen kommt. Bei der Einwirkung von relativ niedrigen Scherkräften bei einer relativ niedrigen Scherrate, wird die Viskosität der Überzugsmasse auf diejenige einer üblichen flüssigen Überzugsmasse reduziert. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Stabilität der Tröpfchen auf diejenige einer flüssigen Überzugsmasse reduziert. Da jedoch die Dauer der flüssigen Periode kurz ist, wird eine wesentliche Verbesserung der Deckkraft gegenüber den genannten Patentschriften beobachtet.
Wenn für das Auftragen ein Foulard in Betracht gezogen wird, sollte die Überzugsmasse in Abwesenheit des gelbildenden Systems eine niedrige Scherviskosität haben, um den Widerstand der Auftragseinrichtung zu reduzieren»
Die beständigen "festen" Überzugsmassen nach der Erfindung schwanken zwischen halbfesten und vollständig festen Massen und zeichnen sich alle dadurch aus, daß sie selbsttragend sind und ohne Einwirkung einer Scherkraft nicht fließen. Die bevorzugten festen Überzugsmassen sind ausreichend fest, um einen später definierten "Spitzenwert" (spike value) von mindestens etwa 8 zu ergeben. Typischerweise haben die Überzugsmassen einen Penetrometerwert von weniger als etwa 35 mm. Auch dieser Wert wird später näher definiert«
Die Überzugsmassen nach der Erfindung gehen bei der Einwirkung von Scherkräften, wie sie bei der üblichen Auftragung von Überzügen angewandt werden, aus dem gelierten Zustand in den flüssigen Zustand über. Typisch
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sind hierfür die Scherkräfte, wie sie durch menschliches Bedienungspersonal, z.B. bei der Anwendung einer üblichen Foulard-Auftragseinrichtung, auftreten. Im allgemeinen besitzen die Überzugsmassen nach der Zerstörung der kolloidalen Gelstruktur durch die für die Auftragung üblichen Scherkräfte eine Viskosität bei 87 sek zwischen etwa 2,5 und etwa 10 poissund bevorzugt zwischen etwa 3 und etwa 7 poise.
In Abhängigkeit von der Natur der einzelnen Komponenten der Zusammensetzung und ihrer Einwirkung aufeinander, kann der Anteil der einzelnen Komponenten in weiten Grenzen schwanken. Wenn das mit Wasser verdünnbare Polymere, das Kolloid und der Elektrolyt als wesentliche Bestandteile der Zusammensetzung 100 Gewichtsteile ausmachen, enthält die Zusammensetzung in der Regel etwa 25 bis etwa 99 Gewichtsteile, bevorzugt etwa 60 bis etwa 95 Gewichtsteile, des mit Wasser verdünnbaren Polymeren, etwa 0,7 bis etwa 60.0, bevorzugt etwa 1 bis etwa 20 Gewichtsteile des Kolloids und etwa 0,1 bis etwa 50 Gewichtsteile und bevorzugt· etwa 2 bis etwa 20 Gewichtsteile des Elektrolyten, wobei das Gewichtsverhältnis von Wasser zu diesem System im allgemeinen bei 9:1 bis etwa 1:2 liegt.
Bei der Erfindung können für eine Komponente auch mehr als eine einzige Verbindung verwendet werden.
In den folgenden Beispielen sind alle Angaben über Teile und Prozentsätze Gewichtsangaben, falls nicht ausdrücklich etwas anderes festgestellt wird.
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— 2ο —
Bei den Beispielen wurde eine Vorprüfung unter Verwendung einer im allgemeinen flachen Auftragsvorrichtung vom Foulard-Typ (flat pad type applicator) vorgenommen. Die Vorrichtung hatte abgerundete Kanten, um zu verhindern, daß sie sich in die Überzugsmasse bei der Hin- und Herbewegung auf der gelierten Zusammensetzung eingräbt. Bei dieser Bewegung wird ausreichend Druck ausgeübt, um ein Zusammenbrechen des Gels herbeizuführen und der Überzugszusammensetzung eine geeignete Viskosität für die Übertragung und das Auftragen auf dem Substrat zu geben.
Bei zahlreichen Beispielen wird die Gelfestigkeit und die Auftragsviskosität der Zusammensetzung durch Verwendung eines Rheometers getestet. Dazu wird ein Rotovisco RV3 Viskometer von Haake, Inc. mit einem 11SVIIP"-System für 0-1000 upm unter Verwendung eines
50/500 Doppelmesskopfs mit einer Ablesung bei etwa _«»
15 sek " Scherge s chwindi gke it (etwa 20 upm) und der Endpunktablesung bei etwa 779 sek " (oder etwa 1000 upm) verwendet. Alle Rotovisko-Viskometer-Werte sind Messungen mit dem 500-Messkopf.
Eine andere Methode zur Charakterisierung der Gelfestigkeit ist die Messung der Penetration in mm mit einem "Lab Line Universal Penetrometer", bei dem ein Edelstahlkonus und ein automatischer Zeitmesser für 5 Sek. zur Anhaltung des Falls des Kolbens verwendet wird. Je niedriger die Ablesung des Penetrometers ist, desto höher ist die Gelfestigkeit.
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Beispiel 1
Es wurden feste Überzugszusammensetzungen unter Verwendung üblicher Arbeitsweisen für die Formulierung hergestellt.
Bestandteile Gewichtsteile
Beispiel
1 A 1 B
Carboxyme thyl-hydroxyäthyl-cellulose
(0,4 Carboxymethyl- und 2 Hydroxyäthylsubstitutionen pro Anhydroglucose-
einheit) als Natriumsalz, 2% Feststoffe
in Wasser (Ferner 0,01% Phenylquecksil-
beracetat und 0,02% Entschäumer
"L475") 500,0 459,0
Kaliumsalz von Polyphosphorsäure-
esteranhydrid (Strodex SEK-50-
Dexter Chemical) (50% Feststoffe) 28,0 28,0
Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure (Tamol 731 - Rohm & Haas) (25% Feststoffe)
Nonylphenoxypolyäthoxyäthanol (Triton N-57 Rohm & Haas)
Natriumalkylarylpolyäthersulfonat (Triton X-200)
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer
(Entschäumer L475 - Drew Chemical) 28,0 28,0
Phenylquecksilberacetat (30%-ige Lösung;
Äthylenglycol
Äthylenglycolphenyläther
Der Mischung wurden dann zugesetzt:
909849/0931
48,0 48,0
8,0 8,0
4,0 4,0
2 ,0 2 ,0
160 ,0 160 ,0
32 ,0 32 ,0
Bestandteile Gewichtsteile
Beispiel
1 A 1 B
80,0 80,0
938,0 938,0
402,0 402,0
200,00 200,0
Diatomeenerde
(Cellte 499 Johns-Manville) 42,4 42,4
Mit Calcium modifiziertes SiOP (Hi-SiI 422 PPG Industries) TiO2 (R-900 DuPont)
TiO2 (R-902-DuPont)
Bariumsulfat
Die Mischung wurde dann 10 Min. in einer geeigneten Vorrichtung dispergiert (Cowles dissolver). Dann wurden
zugegeben:
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
1ö sungsmitte1
(Soltrol 200 Phillips Petroleum) 106,0 106,0
nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel
(Triton X-45 Rohm & Haas) 3,0 3,0
Die Mischung wurde 5 Min. in einer geeigneten Vorrichtung dispergiert und dann gemischt mit einer
Mischung von:
Natriumsalz eines Mischpolymerisats
aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
(Arco Chemical SMA-1000A, 100%-ige
theoretische Neutralisation) mit
4096 Feststoffen 56,0 56,0
Tonaufschlämmung (Al-Sil-Ate NC
slurry-Freeport Kaolin) (68% Feststoffe) 530,0 530,0
Terpolymerisat aus Vinylchlorid, Vinylacetat und Äthylen (Airflex A-728-Airco Chemical Co.) (52% Feststoffe) 1123,2 0
9C3849/093 1
Bestandteile Gewichtsteile
Beispiel 1 A 1 B
Latex eines Styrol-butadien-Misch-
polymerisats, 49% Feststoffe
(Uniroyal Latex 2752) 0 1123,2
Die Einrichtung wurde mit der angegebenen Menge Wasser gewaschen, die dann der Zusammensetzung zugesetzt wurde:
Wasser 615,7 602,4
Zu dieser Mischung wurden dann gegeben:
50%-iges Kaliumtripolyphosphat 24,0 48,0
Kolloidales Siliciumdioxid (Tafel 1 Nr.4) 250,0 232,0
Die Mischung wurde 2 Min. durchgearbeitet und dann in flache Metalipfannen gefüllt. Die gefüllten Pfannen wurden mit einem Polyesterfilm bedeckt, so daß der Film die Oberfläche der Anstrichmasse berührte. Die Metallpfannen wurden mit einem Metalldeckel geschlossen und wurden dann in einem geschlossenen Raum 16 Stunden auf 71°C erwärmt, wobei die Anstrichmasse einen halbfesten Zustand annahm. Auf der halbfesten Anstrichmasse wurde dann ein Foulard gerieben und die verflüssigte Anstrichmasse wurde auf ein Substrat aufgetragen. Die Eigenschaften eines Anstrichs auf einer Gipsplatte waren ähnlich denjenigen eines Anstrichs mit einem Latex für Innenanstriche.
Die erhaltenen Gele hatten folgende Eigenschaften:
"Rotovisco"-Werte 1A 1B
Spitze 9,0 40,0
Ende 6,8 15,2
9Π9849/093 1
Beispiel 2
Unter Verwendung der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurden folgende feste Anstrichzusammensetzungen hergestellt:
Bestandteile
Gewichtsteile
Beispiel
2 A 2 B
98,1
98,1 7,0
7,0 12,0
12,0 2,0
2,0 1,0
1,0 7,0
7,0 8,0
8,0 40,0
40,0
Wasser
Kaliumsalz von Polyphosphorsäureesteranhydrid (5O?6 Pe st stoffe) Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure (2596 Feststoffe) Nonylphenoxypolyäthoxyäthanol Natriumalkylarylpolyäthersulfonat
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer
Äthylenglycolphenyläther Äthylenglycol
Phenylquecksilberacetat (3O?4-ige
Lösung) 0,5 0,5
Kolloidales Magnesiumaluminium-
silicat
(Veegum T-RT Vanderbuilt) Diatomeenerde
Mit Calcium modifiziertes 2 TiO2
Bariumsulfat
Tonaufschlämmung (68% Feststoffe) Wasser
20,0 20,0
10,6 10,6
20,0 20,0
335,0 335,0
50,0 50,0
132,4 132,4
200 200
909849/0931
Bestandteile
Gevrichtsteile Beispiel
2 A 2 B
Latex
(Rohm and Haas AC64) (60,5% Feststoffe eines Mischpolymerisats, wahrscheinlich aus 43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2 % Methacrylsäure)
Latex
(Rohm and Haas AC-490) (46,5 % Feststoffe eines Mischpolymerisats, wahrscheinlich aus 66% Äthylacrylat, 33% Methylmethacrylat, 1% Methacrylsäure
Tetranatriumäthylendiamintetraacetat
Kolloidales Siliciumdioxid
375,0
375,0
7,64 7,64 50,0 50,0
Beide Formulierungen wurden sofort nach ihrer Herstellung in Metallpfannen abgefüllt, mit einem Polyesterfilm abgedeckt und verschlossen. Die verschlossenen Pfannen wurden in einem Raum von 710C 16 Stunden aufbewahrt. Nach Reiben einer flachen Auftragsvorrichtung über die Oberfläche der gelierten Masse und Aufbringen der verflüssigten Masse auf eine Oberfläche wurden Überzüge von guter Qual\ität erhalten.
Beispiel 3
Es wurde eine feste Überzugsmasse nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 hergestellt.
909849/0931
Bestandteile Gewichtsteile
Carboxymethal-hydroxyäthyl-cellulose
von Beispiel 1 108
Kaliumsalz von Polyphosphorsäure-
esteranhydrid (50 % Feststoffe) 6,59
Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure (25 % Feststoffe) 11,3
Nonylphenoxypolyäthoxyäthanol 1,88
Natriumalkylarylpolyäthersulfonat 0,94
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer 1,88
Phenylquecksilveracetat
(30%-ige Lösung) 0,47
Äthylenglycol 37,67
Äthylenglycolphenyläther 7,53
Diatomeenerde 9,98
Mit Calcium modifizieres SiOp 18,84
(R-900) 220,86
2 (R-902) 94,65
Bariumsulfat 47,09
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
lösungsmittel 24,96
nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel 0,71
Wasser 132,98
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer 4,71
Tonaufschlämmung (6856 Feststoffe) 124,79
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
(40 % Feststoffe) 13,19
909849/0931
Q - 33 -
Bestandteile Gewichtsteile
Acryllatex (Rohm and Haas AC-64)
(60,5% Feststoffe eines Copolymeren,
wahrscheinlich aus 43% Methyl-
methacrylat, 55% Butylacrylat ,
2% Methacrylsäure 264,46
Kolloidale Kieselsäure 73,46
Die Mischung wurde wie in Beispiel 1 verpackt und einer Wärmebehandlung unterworfen. Es wurde eine halbfeste beständige Überzugsmasse erhalten, die auf ein Substrat durch Reiben einer Auftragsvorrichtung auf der Überzugsmasse übertragen werden konnte. Die Eigenschaften eines Überzuges auf einer Gipsplatte glichen denjenigen eines Überzuges aus einem üblichen Anstrichlatex.
Beispiel 4
Es wurden zwei handelsübliche Anstrichmassen für weiße Innenanstriche zusätzlich gemäß der vorliegenden Erfindung formuliert. Die "Anstrichmasse 1" enthielt ein Copolymeres aus Vinylacetat und einem Acrylmonomeren und die "Anstrichmasse 2" ein Acrylpolymeres. Zur zusätzlichen Formulierung wurden folgende Bestandteile verwendet:
Zusammensetzung
Anstrichmasse 1
Anstrichmasse 2
30%-ige kolloidale Kieselsäure Tetranatriumäthylendiamin-
tetraacetat 2,5 2,5
Gewichtsteile
4 A 4 B
0
400 400
0 8,0
8,0
909849/0931
Nach einer Wärmebehandlung wie in Beispiel 1, hatten die Überzugsmassen folgende Viskositätseigenschaften:
Gewichtsteile 4 A 4 B
Spitze 16,5 12,5
Endpunkt 7,5 7,5
Beispiel 5
Eine handelsübliche wässrige Anstrichmasse, die eine Mischung eines in Wasser dispergierbaren Alkydharzes und eines urethanmodifizierten Alkydharzes (Anstrichmasse 3) enthielt, wurde zusätzlich wie folgt formuliert:
Zusammense tzung
Anstrichmasse 3
30%-ige kolloidale Kieselsäuredispersion
Tetranatriumäthylendiamintetraacetat
Nach einer Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 hatte die feste Anstrichmasse folgende Viskositätseigenschaften:
Spitze 28,5 33,0
Ende 12,5 15,0
Gewichtsteile
5 A 5 B
80
80 25
25 3,5
3,0
909849/0931
2822669
Beispiel 6
Es wurde eine feste Anstrichmasse tinter Verwendung der Arbeitsweise von Beispiel 1 hergestellt.
Bestandteile Menge 160,0
Gewichtsteile 32,0
Carboxylmethyl-hydroxyäthyl-cellulose 459 42,4
Kaliumsalz von Polyphosphorsäure-
esteranhydrid
(50 % Feststoffe)
28,0 80,0
Natriumsalz einer polymeren Carbon
säure
48,0 938
Nonylphenoxypolyäthoxyäthanol 8,0 402
Natriumalkylarylpοlyäthersulfonat 4,0 200
Kieselsäure- und Mineralöl-Ent
schäumer
8,0
Phenylquecksilberacetat (30%-ige Lösung) 2,0
Äthylenglycol
Äthylenglycolphenyläther
Di atome ene rde
mit Calcium modifiziertes SiO2
TiO2 (R-900)
TiO2 (R-902)
Bariumsulfat
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
lösungsmittel 106
nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel 3,0
49^931
Bestandteile
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer
Tonaufschlämmung (68% Feststoffe) Wasser
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid (5,456 Feststoffe)
Latex
(60,5% Feststoffe, wahrscheinlich eines Copolymeren aus 43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2% Methacrylsäure)
Kolloidales Siliciumdioxid
Menge
Gewichtsteile
,0
20
530 ,7
196
420
1123,2 312
Nach der Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 hatte die halbfeste Überzugsmasse folgende Viskositätseigenschaften: Spitze 24,5, Ende 9,5.
Einige Wochen später wurde diese feste Überzugsmasse untersucht, um die Viskositätserholung nach der Scherbehandlung zu beobachten. Unter Verwendung eines "Rotovisco RV3" Viskosimeters wurden die in der oberen Kurve von Fig. 1 angezeigten Werte gemessen. Die nach der Scherbehandlung erhaltene Überzugsmasse wurde dann verschlossen und nach 24 Stunden wurde die Viskosität erneut in gleichter Weise gemessen. Die Spitzenwerte bei niedriger Scherrate (16 sek " ) zeigen das Fehlen einer wesentlichen Viskositätserhöhung aufgrund einer Gelstruktur. Der Anfangsspitzenwert lag bei 30,5 und der Endwert bei 9,5. Nach 24 Stunden Erholung lag der Spitzenwart bei 6,0 und der Endwert bei 9,0 (die Kurven in Fig. 1 sind im logarithmischen Maßstab).
909849/093 1
Wie die Kurven in Fig. 1 anzeigen, ist eine gewisse Viskositätserholung eingetreten. Ein wesentlicher Teil dieser Erholung ist auf die übliche Formulierung der Überzugsmasse zurückzuführen. Wie die meisten üblichen Überzugsmassen besitzen auch diese eine gewisse Thixotropie, um ihre Auftragung in üblicher Weise, z.B. durch Streichen, Aufwalzen oder Foularbieren, zu erleichtern.
Beispiel 7
Unter Verwendung der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde eine Anzahl von festen Überzugsmassen hergestellt. Wie aus diesen Versuchen hervorgeht, ergeben höhere Gehalte an Kolloid oder höhere relative Gehalte an Elektrolyt beständigere Zusammensetzungen.
Bestandteile Gewichtsteile Beispiel
7 A 7 B 7 C
Carboxymethyl-hydroxyathyl-
cellulose
(5,3% Feststoffe) (Hercules
37L)
Kaliumsalz von Polyphosphorsäuree steranhydrid
Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure
Nonylphenoxypolyäthanol Natriumalkylarylpolyäthersulfonat
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer
Phenylquecksilberacetat (30%-ige Lösung)
909849/0931
377,4 377,4 377,4
28,0 28,0 28,0
48,0 48,0 48,0
8,0 8,0 8,0
4,0 4,0 4,0
8,0 8,0 8,0
2,0 2,0 2,0
Bestandteile
Gewichtsteile
Beispiel
7 A 7 B 7 C
Äthylenglycol
Athylenglycolphenyläther
Diatomeenerde
Mit Calcium modifiziertes SiO2
TiO2 (R-900) Bariumsulfat
Wasser
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer
Tonaufschlämmung (68 % Feststoffe)
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
(5,4 96 Peststoffe)
Acryllatex (60,5% Feststoffe, wahrscheinlich aus einem Copolymeren von 43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2% Methacrylsäure)
Kolloidale Kieselsäure Tributylpho sphat
16 Stunden aufbewahrt bei
"Rotovisco-Werte:
Spitze
Endpunkt
160,0 160,0 160,0
32,0 32,0 32,0
42,4 42,4 42,4
80,0 80,0 80,0
1340 1340
200,0 200,0 200,0
203,4 276,3 349,0
20,0 20,0 20,0
530 530
500
500
530
500
1123 1123
488,0 400,0 312,0 20,0 20,0 20,0
710C
77,0 50,5 29.0 11,0 9,0 7,5
909849/0931
INSPECTED
Nach weiterer Behandlung bei 710C für zusätzliche 32 Stunden
7 A 7 B 7 C
"Rotovisco-Werte":
Spitze 100+ 89,0 29,5
Endpunkt 14,0 15,0 8,0
Beispiel 8
Unter Verwendung der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde
eine Reihe von festen Überzugszusammensetzungen hergestellt.
Bestandteile Beispiel
8 A 8B 8C 8D 8E 8F 8G
Wasser 71,4 71,4 71,4 71,4 71,4 71,4 251
Kaliumsalz von PoIyphosphorsäureester- anhydrid
(50% Feststoffe) 7,0 7,0 7,0 7,0 7,0 7,0 28,0
Natriumsalz einer
polymeren Carbonsäure 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 48,0
Nonylphenoxypoly-
äthoxyäthanol 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 8,0
Natriumalkylaryl-
polyäthersulfonat 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 4,0
Kieselsäure- und
Mineralöl-Entschäumer 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 8,0
Phenylquecksilber-
acetat (30%-ige
Lösung) 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 2,0
Bestandteile Beispiel
8A 8B 8C 8D 8E 8F 8G
Äthylenglycol 40,0 40,0 40,0 40,0 40,0 40,0 160
Äthylenglycol-
phenyläther 8,0 8,0 8,0 8,0 8,0 8,0 32,0
Polyvinylalkohol
(Elvanol 52-22
DuPont) 5,0 10,0 0 0 0 0 0
Hydroxyäthylcellulose (QP-300-Union
Carbide) 0 0 5,0 0 0 0 0
C arb oxyme thylcellulose
(Hercules 7L) 0 0 0 1,0 2,0 3,0 0
Hydroxyäthylcellulose
(Hercules 250 MR) 000000 0
Diatomeenerde 10,6 10,6 10,6 10,6 10,6 10,6 42,4
Mit Calcium modifiziertes SiO2 20,0 20,0 20,0 20,0 20,0 20,0 80,0
TiO2 (R-900) 335 335 335 335 335 335 938
TiO2 (R-902) 0 0 0 0 0 0 402
Bariumsulfat 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0 200
hochsiedendes
Kohlenwasserstofflösungsmittel 0 0 0 0 0 0 106,0
nicht-ionisches oberflächenaktive s
Mittel 000 0 00 3,0
Wasser 28,0 28,0 28,0 28,0 28,0 28,0 397
Kieselsäure- und
Mineralöl-Entschäumer 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0 20,0
909849/0931
Bestandteile Beispiel
8A 8B 8C 8D 8E 8F 8G
Tonaufschlämmung
(68% Feststoffe) 132,4 132,4 132,4 132,4 132,4 132,4 530
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
(3,5% Feststoffe) 125 125 125 125 125 125 420
(5,4% Feststoffe )
Acryllatex
(Feststoffe 60,5%,
wahrscheinlich
aus einem Copolymeren von
43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2% Methacrylsäure) 375 375 375 375 375 375 1123
kolloidale
Kieselsäure 122,2 122,2 122,2 122,2 122,2 122,2 312
Aminomethyl-
propanol 0 0 2,0 0 0 0 2,0
Die Mischung wurde wie in Beispiel 1 verpackt und einer Wärmebehandlung unterworfen. Es wurde eine halbfeste Überzugsmasse erhalten, die auf ein Substrat mit einem Foulard nach dem Reiben auf der Oberfläche aufgetragen werden konnte. Die Eigenschaften des Überzuges auf einer Gipsplatte waren denjenigen eines Überzuges mit einem üblichen Latexanstrich ähnlich.
2822669
Beispiel 9
Nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde eine feste Überzugsmasse aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Bestandteile Gewichtsteile
Carboxymethyl-hydroxyäthyl-cellulose 459 >0
Kaliumsalz von Polyphosphorsäure-
esteranhydrid 28,0
Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure 48,0
Nonylphenoxypolyäthoxyäthanol 8,0
Natriumalkylarylpolyäthersulfonat 4,0
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer 28,0
Phenylquecksilberacetat
(30%-ige Lösung) 2,0
Äthylenglycol 160,0
A'thylenglycolphenyläther 32,0
Diatomeenerde 42,4
Mit Calcium modifiziertes SiOp 80,0
TiO2 (R-900) 938,0
TiO2 (R-902) 402,0
Bariumsulfat 200,0
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
lösungsmittel 106,0
nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel 3,0
Tonaufschlämmung (68% Feststoffe) 530,0
909849/0931
Bestandteile
Ge wi ch t s te ile
Wasser
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäure (5,4% Feststoffe)
Latex (60,5% Feststoffe, wahrscheinlich eines Copolymeren aus 43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2% Methacrylsäure)
196,7 420,0
1123,0
Zu 1000 Teilen dieser Überzugszusammensetzung wurden dann 97 Teile der bereits charakterisierten kationischen kolloidalen Kieselsäure zugemischt. Die erhaltene Zusammensetzung wurde wie in Beispiel 1 wärmebehandelt. Die erhaltene feste Zusammensetzung konnte durch eine Scherbehandlung verflüssigt werden, so daß sie in üblicher Weise aufgetragen werden konnte.
Beispiel 10
Zu 1000 Teilen der Zusammensetzung von Beispiel 9 wurden vor der Zugabe der kolloidalen Kieselsäure 97,3 Teile einer Paste von kolloidalem Aluminiumoxid in Wasser mit einem Feststoffgehalt von 20% zugegeben. Nach der Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 konnte die erhaltene feste Zusammensetzung durch eine Scherbehandlung in eine streichfähige Zusammensetzung verwandelt werden.
2522669
Beispiel 11
Die neutralisierte kolloidale Aluminiumoxidlösung, die bei diesem Beispiel verwendet wurde, wurde durch Zugabe von 750 Teilen eines handelsüblichen kolloidalen Aluminiumoxids (Baymal von DuPont) zu 3000 Teilen Wasser erhalten. Es entstand eine Suspension mit einem pH von etwa 4,4. Es wurde dann verdünntes Natriumhydroxid zur Einstellung eines pH's von 8,18 zugegeben.
Nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde eine feste Überzugszusammensetzung aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Bestandteile Gewichtsteile
C arb oxyme thyl-hydroxyäthyl-cellulöse 909849/0931 459,0
Kaliumsalz von Polyphosphorsäure-
e steranhydrid
ORIGINAL INSPECTED 28,0
Natriumsalz einer polymeren Carbon
säure
48,0
Nonylphenoxyp olyäthoxyäthano1 8,0
Natriumalkylarylpolyäthersulfonat 4,0
Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer 28,0
Phenylquecksilberacetat
(30%-ige Lösung)
2,0
Äthylenglyc öl 160,0
Athylenglycolphenyläther 32,0
Diatomeenerde 42,4
Mit Calcium modifiziertes SiO2 80,0
TiO2 (R-900) 938,0
TiO2 (R-902) 402,0
Bestandteile
Gewich.tstei.le
Bariumsulfat 200,0
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
lö sungsmittel
106,0
nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel
3,0
Tonaufschlämmung (68% Feststoffe) 530,0
Wasser 196,7
Natriumsalz eines Copolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid (5,4 % Feststoffe)
Latex (60,59ό Feststoffe, wahrscheinlich aus einem Copolymeren von 43% Methylmethacrylat, 55% Butylacrylat, 2% Methacrylsäure)
Vorstehende neutralisierte Aluminiumoxidlösung
420,0
1123,0 600,0
Nach einer Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 hatte die Überzugsmasse folgende Viskositätseigenschaften: Spitze 54,5, Ende 14,0.
Beispiel 12
Der Hauptfilmbildner bei diesem Beispiel ist ein in Wasser lösliches Mischpolymerisat aus 63,75% Isobutylmethacrylat, 21,25% 2-Äthylhexylacrylat und 15,00% Methacrylsäure. Das Mischpolymerisat ist vollständig mit Triäthylamin neutralisiert (100% theoretische Neutralisation) und hat bei einem Feststoffgehalt von 54,5 % in dem Monomethyläther von Propylenglycol eine Gardner-Holdt-Viskosität von Z-2 bis Z-3.
9 0 9 8 4 9/0931
Es wurden Überzugsmassen wie folgt hergestellt:
Bestandteile Gewichtsteile
12 A 12 B
Wasser 160,0 200,0
Octylphenoxy-polyäthylen-
oxyäthanol (nicht-ionisches
oberflächenaktives Mittel;
Makon 10-Makon Chemical) 1,5 1,5
Oberflächenaktives Mittel
(Witco-912) 5,0 5,0
Entschäumer NDW-M
(Nopco Div. Diamond Shamrock) 2,0 2,0
Oberflächenaktives Mittel
(Triton X-45) 5,0 5,0
Diese Stoffe wurden gemischt und dann wurden langsam zugegeben:
Ton (trocken) SiO2 262 ,0 327 ,0
Mit Calcium modifiziertes 32 ,0 40 ,0
TiO2 (DuPont R-931) 60 ,0 75 ,0
Die Zusammensetzung wird dann zur Dispergierung der
Pigmente in einer üblichen Vorrichtung behandelt. Es werden dann zugegeben:
Bestandteil Gewichtsteile
12 A 12 B
Hochsiedendes Kohlenwasserstofflösungsmittel 100 0
909849/093 1
Die Zusammensetzung wird dann erneut gemischt und nachher werden zugegeben:
Bestandteil Gewichtsteile
12 A 12 B
Vorstehendes neutralisiertes
Acrylharz 219,0 274,0
Wasser 206,0 187,0
Es wurde eine Reihe von festen Überzugszusammensetzungen hergestellt, indem, verschiedene Mengen an kolloidaler Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 4) und Tetranatriumäthylendiamintetraacetat (Na^ÄDTA) zu der Zusammensetzung 12A gegeben wurden.
Zusammensetzung Nr.
Gewichtsteile Na4ADTA
12 A kolloidale
Kiesel 0,2
säure 1,0
40 24 0
40 24 0,6
40 16 0,2
40 16 1,0
40 8
40 8
1 2 3 4
5 6
In einer anderen Versuchsreihe wurden feste Überzugsmassen hergestellt, indem unterschiedliche Mengen an kolloidaler Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 4) und Tetranatriumäthylendiamintetraacetat zu der Zusammensetzung 12B gegeben wurden.
9 η 9 S 4-ft / Π-9■■% 1 :t - ; OBIQfNAL INSPECTED
2522669
Zusammensetzung Nr,
Gewichtsteile Na^ÄDTA
12 B kolloidale
Kiesel 0,2
säure 1,0
40 24 0
40 24
40 16
7 8
Beispiel 13
Nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde eine feste Anstrichmasse aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Bestandteile Gewichtsteile
Carboxymethyl-hydroxyäthyl-cellulose
Kaliumsalz von Polyphosphorsäureesteranhydrid
Natriumsalz einer polymeren Carbonsäure
Nonylphenoxypοlyäthoxyäthano1 Natriumalkylarylpolyäthersulfonat Kieselsäure- und Mineralöl-Entschäumer Phenylquecksilberacetat (30^-ige Lösung) Äthylenglycol Athylenglycolphenyläther Diatomeenerde Mit Calcium modifiziertes SiO0
510 ,0
28 ,0
48 ,0
8 ,0
4 ,0
r 28 ,0
2 ,0
160 ,0
32 ,0
42 ,4
80 ,0
909849/0931
2322669
Bestandteile
Gewichtsteile
p (Titanox 4101, Aufschlammschlämmung, NL Industries;
76% Feststoffe) 1751,6
Bariumsulfat 200,0
hochsiedendes Kohlenwasserstoff-
lösungsmittel 106,0
nicht-ioni s ehe s oberflächenaktive s
Mittel 3,0
Tonaufschlämmung
(68% Feststoffe) 530,0
Wasser 236,8
Natriumsalz eines Copolymeren aus
Styrol und Maleinsäureanhydrid
(40% Feststoffe) 64,0
Latex (60,5% Feststoffe, wahrscheinlich eines Copolymeren aus 43%
Methylmethacrylat. 55% Butylacrylat,
2% Methacrylsäure; 1123,0
Kolloidale Kieselsäure (Tabelle 1,Nr.8) 300,0
Nach der Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 hatte die feste Überzugsmasse folgende Eigenschaften:
Spitze 23,8, Ende 7,3.
Beispiel 14
Es wurden verschiedene kolloidale Kieselerden zusammen mit Tetranatriumäthylendiamintetraacetat zu dem handelsüblichen wässrigen Überzugssystem "Manor Hall White & Pastel Tint Base 89-6" von PPG Industries, zugegeben.
90984 9/093
Bestandteile
Handelsübliches System Na4ADTA
Wasser
Kolloidale Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 4)
Kolloidale Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 2)
Kolloidale Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 6)
Kolloidale Kieselsäure (Tabelle 1, Nr. 7)
Gewichtsteile
14 A 14 B 14 C 14 D
400 400 400 400
3,1 4,0 4,0 4,0 26 0 0 0
47
60
Nach der Wärmebehandlung -wie in Beispiel 1 wird eine feste Überzugsmasse erhalten, die durch eine Scherbehandlung verflüssigbar ist.
Beispiel 15
Es wird eine Überzugsmasse hergestellt wie in Beispiel 3, doch wird die kolloidale Kieselsäure weggelassen. Diese vorgebildete Zusammensetzung wird dann verschiedenen kolloidalen Kieselsäuren zugesetzt.
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Bestandteile Gewichtsteile
15 A 15 B 15 C 15
Vorgebildete Zusammensetzung 2500 2500 2500 2500
Kolloidale Kieselsäure
(Tabelle 1, Nr. 4)
161,9 0 0 0
Kolloidale Kieselsäure
(Tabelle 1, Nr. 10)
0 161,9 0 0
Kolloidale Kieselsäure
(Tabelle 1, Nr. 9)
0 0 161,9 0
Kolloidale Kieselsäure
(Tabelle 1, Nr. 8)
0 0 0 161,9
Nach der Wärmebehandlung wie in Beispiel 1 werden feste Anstrichmassen erhalten, die durch eine Scherbehandlung verflüssigbar sind. Diese Massen hatten folgende Viskositätseigenschaften:
Spitze Ende
15A 22,5 8,0
15B 10,5 6,5
15C 13,5 7,0
15D 17,0 8,0
Anstelle der in den Beispielen genannten Stoffe können verschiedene andere Materialien in verschiedenen Mengen verwendet werden, wobei ähnliche Ergebnisse erhalten werden. Außerdem kann auch das Verfahren zur Herstellung der festen Anstrichmassen abgewandelt werden.
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Die Ausdrücke "beständig" oder "stabil" werden verwendet, um die halbfesten oder festen ÜberzugszusammenSetzungen nach der Erfindung zu charakterisieren. Die Komponenten des Geliersystems werden so verwendet, daß die gewünschten Spitzenwerte und Endwerte der Viskosität nach dem Zusammenwirken des Kolloids und des Elektrolyten erhalten v/erden. Eine gewisse Verschiebung dieser Werte im Verlauf der Zeit ist zwar typisch, doch bedeutet "beständig" in diesem Fall, daß die Überzugsmassen nach der Erfindung eine ungewöhnlich lange Lagerzeit haben, während der sie halbfest oder fest bleiben und durch relativ niedrige Scherkräfte bei relativ niedriger Scherrate eine Viskositätserniedrigung erleiden, so daß sie durch übliche Auftragsmaßnahmen eine normale Viskosität für Anstrichmassen erhalten.
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Claims (23)

  1. Patentansprüche
    d) ein kolloidales Geliermittel, das durch die Einwirkung des Elektrolyten gelierbar ist, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten, die Zusammensetzung unter Bildung einer halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine
    •J O S 3 U 9 / 0 9 3 1
    Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt werden kann und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Einstellung der für Überzugsmassen geeigneten Viskosität, die auf das Zusammenwirken des kolloidalen Geliermittels und des Elektrolyten zurückzuführende Gel struktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
  2. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß der Elektrolyt ein polyfunktionelles Salz ist.
  3. 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geliermittel ein anionisches Kieselsäuresol ist.
  4. 4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt ein polyfunktionelles Salz ist.
  5. 5. Gelierte Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt, gekennzeichnet durch
    a) ein mit Wasser verdünnbares filmbildendes Polymeres, das ein Elektrolyt ist,
    b) Wasser und
    c) ein kolloidales Geliermittel, das durch die Einwirkung des Elektrolyten gelierbar 1st, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, daß es nach der wesent-
    909849/0931 ORIGINAL INSPECTED
    lichen Umsetzung mit dem Elektrolyten, die Zusammensetzung unter Bildung einer halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeignete Viskosität verwandelt werden kann und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Einstellung der für Überzugsmassen geeigneten Viskosität, die auf das Zusammenwirken des kolloidalen Geliermittels und des Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
  6. 6. Zusammensetzung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß der polymere Elektrolyt ein Salz ist.
  7. 7» Zusammensetzung gemäß Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß das kolloidale Geliermittel ein anionisches Gieselsäuresol ist.
  8. 8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der polymere Elektrolyt ein Salz ist.
  9. 9. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein in Wasser unlösliches Lösungsmittel enthält, das kein Lösungsmittel für das filmbildende Polymere ist und dessen Anwesenheit die Deckkraft eines getrockneten
    90984 9/09 31
    Filmes aus dieser Zusammensetzlang durch die Bildung von Mikroholräumen vergrößert.
  10. 10. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie Pigmentteilchen enthält.
  11. 11. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie geladene dispergierte Pigmentteilchen enthält.
  12. 12. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie geladene polymere Teilchen enthält.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung einer gelierten Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt,
    dadurch gekennzeichnet, daß man eine vorgebildete Überzugszusammensetzung mit einem Elektrolyten und einem kolloidalen Geliermittel mischt, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge verwendet wird, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten die Zusammensetzung unter Bildung einer beständigen halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, so daß eine Zusammensetzung erhalten wird, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt wird
    309849/0931
    und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Scherbehandlung die auf das Zusammenwirken zwischen dem kolloidalen Geliermittel und dem Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung auf eine Temperatur und für eine ausreichende Zeit erwärmt wird, um die Umsetzung zwischen dem Elektrolyten und dem kolloidalen Geliermittel im wesentlichen zu beendigen.
  15. 15. Verfahren zur Herstellung einer gelierten Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt,
    dadurch gekennzeichnet, daß man eine vorgebildete wässrige Überzugszusammensetzung, die einen Elektrolyten enthält, mit einem kolloidalen Geliermittel mischt, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge verwendet wird, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten die Zusammensetzung unter Bildung einer beständigen halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, so daß eine Zusammensetzung erhalten wird, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt wird und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Scherbehandlung die auf das Zusammenwirken zwischen dem kolloidalen Geliermittel
    •d 0 9 8 A 9 / 0 9 3 1
    ^822669
    und dem Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15»
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung auf eine Temperatur und für eine ausreichende Zeit erwärmt wird, um die Umsetzung zwischen dem Elektrolyten und dem kolloidalen Geliermittel im wesentlichen zu beendigen.
  17. 17. Verfahren zur Herstellung einer gelierten Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt,
    dadurch geke nrn zeichnet , daß man einer wässrigen Überzugszusammensetzung während der Formulierung ihrer Bestandteile einen Elektrolyten und ein kolloidales Geliermittel zur setzt, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge verwendet wird, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten die Zusammensetzung unter Bildung einer beständigen halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, so daß eine Zusammensetzung erhalten wird, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt wird und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Scherbehandlung die auf das Zusammenwirken zwischen dem kolloidalen Geliermittel und dem Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
    Ü09849/Ö931
    2822669
  18. 18. Verfahren nach Ansprch 17,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung auf eine Temperatur und für eine ausreichende Zeit erwärmt wird, um die Umsetzung zwischen dem Elektrolyten und dem kolloidalen Geliermittel im wesentlichen zu beendigen.
  19. 19. Verfahren zur Herstellung einer gelierten Überzugszusammensetzung auf wässriger Basis, die auf ein festes Substrat aufgetragen werden kann und darauf fließt,
    dadurch g.e kennzeichnet , daß man einer Überzugsmasse auf wässriger Basis, die einen filmbildenden polymeren Elektrolyten enthält, während der Formulierung ihrer Bestandteile ein kolloidales Geliermittel zusetzt, wobei das Geliermittel in einer ausreichenden Menge verwendet wird, daß es nach der wesentlichen Umsetzung mit dem Elektrolyten die Zusammensetzung unter Bildung einer beständigen halbfesten oder festen Zusammensetzung geliert, so daß eine Zusammensetzung erhalten wird, die bei Anwendung relativ geringer Scherkräfte und relativ niedriger Schergeschwindigkeit in eine Zusammensetzung mit einer für Überzugsmassen geeigneten Viskosität verwandelt wird und wobei die gelierte Zusammensetzung nach der Scherbehandlung die auf das Zusammenwirken zwischen dem kolloidalen Geliermittel und dem Elektrolyten zurückzuführende Gelstruktur im wesentlichen nicht wieder annimmt.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 18,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung auf eine Temperatur und für eine ausreichende Zeit erwärmt wird, um die
    90 3 349/0931
    2822669
    Umsetzung zwischen dem Elektrolyten und dem kolloidalen Geliermittel im wesentlichen zu beendigen.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 "bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelstruktur erzeugt wird, nachdem die Zusammensetzung in einen Behälter gegeben worden ist.
  22. 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 "bis 20, dadurch . gekennzeichnet, daß ein dünner polymerer Film auf die Oberfläche der Überzugszusammensetzung gegeben wird.
  23. 23. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das erhaltene Gel zerkleinert und in einen Behälter gegeben wird.
    9098A9/Ö9 31 ORIGINAL INSPECTED
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