DE2921791C2 - Zündanlage für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Zündanlage für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
tung des eigentlichen Entladethyristors zur Zündung der
Brennkraftmaschine verhindert. Die Ausgangsspannung der den Zusatzthyristor steuernden Spule und damit
dessen Steuerspannung sind hierbei jedoch in gewissem Umfang drehzahlabhängig, so daß bei höheren Dreh- ι
zahlen die Gefahr einer Beschädigung des Zusatzthyristors besteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zündanlage der im Oberbügriff des Patentanspruchs
genannten Art derart auszugestalten, daß bei Brenn- in kraftmaschinen eine Rücklaufsicherheit ohne die Gefahr
eines übermäßigen Anstieges der Thyristor-Steuerspannungen bei Gewährleistung eines ausreichenden
Winkelbereiches für die Zündverstellung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im ιϊ
Kennzeichen des Patentanspruchs angegebenen Mitteln gelöst.
Erfindungsgemäß wird somit ein Zusatzkondensator über einer. Transformator mittels der einen Halbwelle
der Ausgangswechselspannung eines Magnetgenera- >o tors aufgeladen, während die Aufladung des eigentlichen
Zündkondensators über die andere Halbwelle der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerptors erfolgt,
durch die außerdem ein Kurzschlußthyristor jeweils zur Entladung des während der voi herigen 2ϊ
Halbwelle aufgeladenen Zusatzkondensators durchgeschaltet wird. Hierbei gibt ein Steuersignalgenerator ein
in bestimmter Beziehung zu der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators und der Ausgangsspannung
des Transformators stehendes Signal ab. ><>
Bei in Normalrichtung (Vorwärtsrichtung) erfolgenden Umdrehungen der Brennkraftmaschine tritt das
Signal des Steuersignalgenerators somit in einer unteren Halbwelle der Ausgangswechselspannung des
Magneigenerators auf, nachdem der Zusatzkondensa- r. tor über die untere Halbwelle bzw. das vom
Transformator während der unteren Halbwelle der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators abgegebene
Signal aufgeladen ist. Auf diese Weise werden ein Zusatzthyristor und ein Zündthyristor zur Bildung 4n
eines Zündfunkens an der Zündkerze durchgeschaltet.
Bei rückläufigen Umdrehungen der Brennkraftmaschine ändert sich diese zeitliche Abhängigkeit derart,
daß das Signal des Steuersignalgenerators nun während der oberen Halbwelle der Ausgangswechselspannung
des Magnetgenerators auftritt, nachdem der Zusatzkondensator übrr die Vorderflanke der cberen Halbwelle
der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators entladen ist.
Da der Zusatzkondensator nicht über die zur to Aufladung des Zündkondrnsators herangezogene gleiche
Halbwelle der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators aufgeladen wird, ist die Gefahr des
Auftretens überhöhter Thyristor-Steuerspannungen nicht mehr gegeben. Darüber hinaus steht ein
ausreichender Winkelbereich für die Zündverstellung zur Verfügung, da keine phasenstarre .Signalsynchronisation
erforderlich ist. sondern lediglich gewährleistet sein muß, daß im Normalbetrieb bei Umdrehungen der
Brennkraftmaschine in Vorwärtsrichtung der Steuersignalgenerator zwischen der Aufladung des Zusatzkondensätors
und der Durchschaltung des Kurzsehlußthyristors
ein Zündsignal abgibt, während bei einer Rückwärtsdrehung der Brennkraftmaschine die
Speicherladung des Zusatzkondensätors Vor der Erzeugung
eines Zündsignals entladen und damit jede weitere Rückwärtsumdrehung der Brennkraftmaschine zwangsweise
Verhindert wird; im übrigen kann der Steuersignalgenerator bzw. dessen Stator vorteilhafterweise
unabhängig von der Ladespule verstellt werden, was ebenfalls einen großen Zündverstellungsbereich gewährleistet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der
Zündanlage,
Fig.2 und 3 Signalverläufe zur Veranschaulichung
der Wirkungsweise der Zündanlage gemäß Fig. 1 und
Fig.4 und 5 ein Ausführungsbeispiel eines in Verbindung mit der Zündanlage gemäß F i g. 1 verwendbaren
Magnetgenerators, v/obei Fig.4 eine Ansicht im Längsschnitt entlang der Linie IV-IV gemäß
F i g. 5 und F i g. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V gemäß F i g. 4 sind.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fi g. 1 bezeichnen
die Bezugszahlen 1 und 2 für niedrige bzw. hohe Drehzahlen vorgesehene Kondensatorladespulen eines
Magnetgenerators, die miteinander i., rteihe geschaltet sind, wobei ein Endanschluß der Reihenschaltung an
Masse liegt. Die Bezugszahl 3a bezeichnet eine der für niedrige Drehzahlen vorgesehenen Kondensato^adespule
1 in Gegenrichtung parallel geschaltete Diode, während die Bezugszahlen 30 bis 3d weitere Dioden
bezeichnen. Die Bezugszahl 4 bezeichnet einen Transformator mit einer Primärwicklung Aa und einer
Sekundärwicklung Ab. der über die >n Gegenrichtung gepolte Diode 3b zwischen die Anschlüsse der
Kondensatorladespulen 1 und 2 geschaltet ist, während die Bezugszahl 5 eine Signalgeberspule eines Steuersignalgenerators
und die Bezugszah! 6 einen Thyristor bezeichnen, dessen Anode über die Diode 3d mit der für
hohe Drehzahlen vorgesehenen Kondensatorladespule 2 verbunden ist. während seine Kathode an Masse liegt.
Die Bezugszahl 7 bezeichnet einen Zusatzthyristor, dessen Anode über die Diode 3c mit der Sekundärwicklung
Ab des Transformators 4 und dessen Kathoov mit der Steuerelektrode des Thyristors 6 verbunden sind,
während die Bezugszahl 8 einen Kurzschlußthyristor bezeichnet, dessen Anode mit der Kathode der Diode 3c
und dessen Kathode mit Masse verbunden sind. Die Bezugszahl 9 bezeichnet eine über die Signalgrberspule
5 des Steuersignalgenerators zwischen d'e Steuerelektrode
und die Kathode des Zusatzthyristors 7 geschaltete Diode, während die Bezugszahl 10 eine mit
ihrer Kathode an Masse hegende Diode und die Bezugszahl 11 einen Kondensator bezeichnen, dessen
einer Belag mit der Anode des Thyristors 6 und dessen anderer Belag mit drr Anode der Diode 10 verbunden
sind. Dk Bezugszahl 12 bezeichnet einen der Anoden Kathoden-Strecke des Kurzschlußthyristors 8 parallel
ge.chaiteten Zusatzkondensator, während die Bezugszahl 13 einen Widerstand bezeichnet, der mit einem
Endanschluß an der Anode der Diode 3d liegt, während sein anderer Endanschluß mit der Steuerelektrode des
Kurzschlußthyristors 8 verbunden ist. Die Bezugszahl 14 bezeichnet eine d»*r Diode 10 parallel geschaltete
Zündspule mit einer Primärwicklung 14a und einer Sekundärwicklung Hb, während die Bezugszahi 15 eine
mit der Sekundärwicklung 146 der Zündspule 14
verbunden Zündkerze bezeichnet,
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig.4
und 5 näher auf den Aufbau des vorstehend genannten Magnetgenerators eingegangen. In den Fig,4 und 5
bezeichnet die Bezugszahl 30 einen Rotor, der einen
Eisenmantel 31, Permanentmagnete 32a, 32b, 32c und
32d, die in jeweils gleichem Abstand zueinander an der Innenseite des Eisenmantels 31 angeordnet und mittels
eines z. B. aus Aluminium oder einem Kunststoff bestehenden nichlmagnetischen Materials 31a fest
eingebettet sind, jeweils an der Innenseite der Permanentmagnete 32a, 32b, 32c bzw. 32d befestigte
Polstücke 33a, 33b, 33c und 33c/, ein Miltelslück 34, das
mit einer Schraubenmutter 34b fest an der Kurbelwelle 34a der Brennkraftmaschine angebracht und mit Hilfe
von nicht dargestellten Nieten fest mit dem Eisenmantel
31 verbunden ist, und einen an der Außenseite des Eisenmantels 31 befestigten Steuerkern 35 aufweist. Die
Bezugszahl 40 bezeichnet einen fest an der Brennkraftmaschine angebrachten Stator. Die Bezugszahlen 41
und 42 bezeichnen Kondensatorladekerne, die übereinander
angeordnet und stationär fest an dem Stator 40 angebracht sind, wobei die Kondensatorladespulen 1
und 2 jeweils über den Kern 41 bzw. den Kern 42 gewickeii sind. Die ne/ugszahi 43 be^eiciuiei einen ΐθ
Verbraucher-Speisekern, der fest in einer der Position der Kondensatorladekerne 41 und 42 gegenüberliegenden
bzw. um 180° beabstandeten Position angebracht ist. wobei eine Verbraucher-Speisespule 44 auf den
Verbraucher-Speisekern 43 gewickelt ist. die eine
Stromversorgungseinrichtung für einen Verbraucher, wie z. B. eine Lampe, darstellt. Die Bezugszahl 22
bezeichnet den Stator des Steuersignalgenerators, der einen Permanentmagneten 46. auf beiden Seiten des
Permanentmagneten 46 angeordnete Kerne 47a und 47b. die jeweils auf die Kerne 47a und 476 gewickelte
und in Reihe geschaltete Signalgeberspule 5. ein diese Bauelemente umschließendes Gehäuse 49 sowie eine in
das Gehäuse 49 eingefüllte Abdicht-Kunststoffmasse 45 aufv/eist. Die Bezugszahl 50 bezeichnet ein bewegliches J5
Bauteil in Form einer Ringplatte, die drehbar in eine in dem Stator 40 ausgebildete Ringnut 40a eingepaßt ist.
wobei der Stator 22 des Steuersignalgenerators mit Hilfe von Nieten 51 fest in einer vorgegebenen Stellung
auf der beweglichen Ringplatte 50 angebracht ist. Die Bezugszahl 52 bezeichnet Halteplatten, die durch
Schrauben 53 an der Außenseite des Stators 40 an mehreren Stellen befestigt sind und die bewegliche
Ringplatte 50 in der Ringnut 40a halten, wodurch ein
Herausspringen der Ringplatte verhindert wird Die Bezugszahl 54 bezeichnet einen fest an der beweglichen
Ringplatte 50 angebrachten Stift, während die Bezugszahl 55 einen in Pfeilnchtung in Abhängigkeit vom
Öffnen und Schließen der Drosselklappe der Brennkraftmaschine bewegbaren Draht bezeichnet, der mit
einem Ende an dem Stift 54 befestigt ist Hierdurch ist
der an der beweg' i-hen Rngplatie 50 befestigte Stator
22 des Steuersignalgenerators in Abhängigkeit vom öffnen und Schließen der Drosselklappe drehbar. Der
Magnetgenerator erzeugt über die Kondensatorladespulen
1 und 2 bei jeder seiner Umdrehungen oder bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle 34a der Brennkraftmaschine
zwei Perioden einer Leerlauf-Wechselspannung, die in Fig.2(a) durch die ausgezogene Linie
dargestellt sind, während der Steuersignalgenerator die in Fig.2(b) dargestellte Ausgangsspannung bei jeder
Umdrehung der Kurbelwelle 34a abgibt
Nachstehend werden Funktion und Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels der
Zündanlage für den Normalbetrieb der Brennkraftmaschine
unter Bezugnahme auf das Schaubild gemäß Fig.2 näher erläutert. Wenn die Ausgangsspannung
der Kondensatorladespulen 1 und 2 zur Zeit fi gemäß Fig.2 in der Kondensatorladerichtung ansteigt, wird
der Kondensator 11 in der durch die gestrichelte Linie in
F i g. 2(a) bezeichneten Weise über einen aus der Diode id, dem Kondensator 11 und der Parallelschaltung der
Diode 10 mit der Primärwicklung 14a der Zündspule 14 bestehenden Stromkreis aufgeladen. Wenn sodann zur
Zeit h gemäß Fig.2 die Aüsgangsspannung der
Kondensatorladespulen 1 und 2 in der entgegengesetzten Richtung ansteigt, fließt ein Strom von der
Kondensatorladespule 2 über die Diode 3b zur Primärwicklung 4a des Transformators 4, so daß in
seiner Sekundärwicklung 4b die in Fig. 2(c) durch die
ausgezogene Linie dargestellte Spannung induziert wird. Diese Spannung lädt den Zusatzkondensator 12
über die Diode 3c in der in Fig. 2(c) gestrichelt dargestellten Weise auf Wenn die Ausgangsspannung
der Kondensatorladespulen 1 und 2 zur Zeit h gemäß Fig. 2 erneut in der Kondensatorladerichtung ansteigt,
so daß der Kondensator 11 erneut geladen und eine
pg
thyristors 8 über den Widersland 13 zugeführt werden,
wird der Kurzschlußthyristor 8 zu dem Zeitpunkt, zu dem die Steuerspannung ihren Triggerwert zur Zeit u
gemäß F i g. 2 erreicht, durchgeschaltet und die in dem Zusatzkondensator 12 gespeicherte Ladung entladen.
Wenn die Ausgangsspannung der Kondensatorladespulen 1 und 2 sodann zur Zeit ti gemäß F i g. 2 erneut in der
entgegengesetzten Richtung ansteigt, wird der Zusatzkondenstor 12 aufgeladen. Zur Zeit te, gemäß Fig. 2,
bei der der Zusatzkondensator 12 aufgeladen und die nicht die Ladepolarität aufweisende Halbwelle des
Ausgangssignals der Kondensatcrladespulen 1 und 2 erzeugt werden, wird somit in d*r Signalgeberspule 5
des Steuersignalgenerators die in Fig.2(b) dargestellte
Spannung induziert, so daß zu dem Zeitpunkt, bei dem
die induzierte Spannung den Triggerwert V, des Zusatzthyristors 7 erreicht, d. h„ zur Zeit ti gemäß
F i g. 2 bzw. zum Zeitpunkt der Zündung, der Zusatzthyristor 7 durchgeschaitet und die in dem Zusatzkondensator
12 gespeicherte Ladung der Steuerelektrode des Thyristors 6 zugeführt werden. Hierdurch wird der
Thyristor 6 zur Zeit h gemäß F i g. 2 durchgeschaltet
und die in dem Kondensator 11 gespeicherte Ladung über die Primärwicklung 14a der Zündspule 14 entladen,
wodurch in der Sekundärwicklung 146 eine Hochspannung
induziert und dadurch an der Zündkerze 15 ein Zündfunke gebildet wird.
Der vorstehend beschriebene Ablauf wiederholt sich zur Bildung von Zündfunken, und zwar jeweils einmal
bei jeder Umdrehung der Brennkraftmaschine.
Nachstehend werden Funktion und Wirkungsweise der Zündanlage bei einer Rückwärtsdrehunfe der
Brennkraftmaschine unter Bezugnahme auf das Schau bild gemäß Fig.3 näher erläutert. Wie in Fig.3{a)
durch die ausgezogene Linie dargestellt ist, nimmt hierbei die Ausgangsspannung der Kondensatorladespulen
1 und 2 im Vergleich zu der bei normalen Umdrehungen der Brennkraftmaschine erzeugten und
in Fig.2(a) durch die ausgezogene Linie dargestellten
Ausgangsspannung die entgegengesetzte Polarität an. Wenn daher zur Zeit u gemäß F i g. 3 die Ausgangsspannung
der Kondensatorladespulen 1 und 2 in der der Kondensatorladerichtung entgegengesetzten Richtung
ansteigt, wird in der Sekundärwicklung des Transformators
4 die in Fig.3(c) durch die ausgezogene Linie dargestellte Ausgangsspannung induziert und der
Zusatzkondensator 12 in der in Fig.3(C) gestrichelt
dargestellten Weise aufgeladen. Wenn sodann die
Ausgangsspannung der Kondensatorladespulen 1 und 2 in der Kondensatorladericluung ansteigt, so daß der
Kondensator U in der in Fig. 3(a) gestrichelt dargestellten Weise aufgeladen und eine Steuerspannung der Steuerelektrode des Kurzschlußthyristors 8
zugeführt werden, wird der Kurzschlußthyristof 8 zu
dem Zeitpunkt, zu dem die Steuerspannung ihren f rfezrwerl erreicht, d. h. zur Zeit I2 gemäß F i g. 3,
durchgeschaltet und die in dem Zusatzkondensator 12 gespeicherte Ladung entladen. Wenn die Ausgangs- to
spannung der Kondensatorladespulen 1 tfnd 2 dann zur
Zeit ti gemäß F i g. 3 erneut in der der Kondensatorlade'
richtung entgegengesetzten Richtung ansteigt, wird in der Sekundärwicklung des Transformators 4 eine
Ausgangsspannung erzeugt und der Zusatzkondensator is
12 erneut aufgeladen. Wenn daraufhin die Ausgangsipannung
der Kondensatorladespulen 1 und 2 in der Kondensatorladerichtung ansteigt, so daß der Kondensator
1 ί erneut 2ui™e!äden und eins -Stoucrspannnng der
Steuerelektrode des Kurzschlußthyristors 8 zugeführt werden, wird zu dem Zeitpunkt, zu dem die Steuerspannung
ihren Triggerwert erreicht, die im Zusalzkondenlator 12 gespeicherte Ladung zur Zeit U gemäß Fig.3
entladen. Somit wird zur Zeit f5 gemäß Fig.3, bei der
die in dem Zusatzkondensator 12 gespeicherte Ladung entladen ist und die die Kondensatorladepolarität
aufweisende Halbwelle des Ausgangssignals der Kondensalorladespulen
1 und 2 erzeugt wird, in der Signalgeberspule 5 des Steuersignalgenerators die in
Fig.3(b) dargestellte Spannung induziert, so daß auch
dann, wenn die Spannung den Triggerwert Vi des Zusatzthyristors 7 zu der nahe dem Zündzeitpunkt
liegenden Zeit k gemäß Fig.3 erreicht, auf Grund der
bereits erfolgten Entladung des Zusalzkondensators 12 kein Steuersignal dem Thyristor 6 zugeführt wird,
wodurch an der Zündkerze 15 auch kein Zündfunke gebildet und damit jegliche weitere Drehung der
Brennkraftmaschine in Rückwärtsrichtung verhindert Werden.
Im übrigen wird aufgrund der Tatsache, daß der fest art der beweglichen Ringplatte 50 angebrachte Stator 22
des Steuersignalgenerators über den Draht 55 in Abhängigkeit vom öffnen und Schließen der Drosselklappe
der Brennkraftmaschine gedreht wird, die relative Positionsbeziehung zwischen dem Stator 22 und
dem Steuerkern 35 verändert Und damit der Zündzeitpunkt vorverstellt (oder rückverstellt).
Anstelle der bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Zündanlage erfolgenden
Steuerung des Vorverstellwinkels des Zündzeitpunktes in Abhängigkeit von der Stellung der Drosselklappe
kann auch eine Steuerung der Zündverstellung bzw. des Vorverstellwinkels des Zündzeitpunktes in Abhängigkeit
von der Drehzahl der Brennkraftmaschine, dem Ansaugunterdruck oder dergleichen vorgenommen
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Zündanlage für Brennkraftmaschinen, mit einem mit der Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine zur Erzeugung einer Wechselspannung gekoppelten Magnetgenerator, einem mit dem Magnetgenerator verbundenen Kondensator, der über eine Diode durch jede Halbwelle einer vorgegebenen Polarität der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators aufladbar ist, einer über ihre Primärwicklung mit dem Kondensator und über ihre Sekundärwicklung mit einer Zündkerze verbundenen Zündspule, einem mit dem Kondensator und der Primärwicklung der Zündspule zur Bildung einer Entladungsstrecke für den Kondensator in Reihe geschalteten Thyristor, einem von der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators aufladbaren Zusatzkondensator, einem zwischen den Zusatzkondensator und die Steuerelektrode des Thyristors geschalteten Zusatzthyrrtor, bei dessen Durchschaltung die in dem Zusatzkondensator gespeicherte elektrische Ladung über die Steuerelektroden-Kathoden-Strekke des Thyristors entladen wird, und einem Steuersignalgenerator, dessen Ausgangssigna! der Steuerelektrode des Zusatzthyristors zu dessen Durchschaltung und Herstellung des Leitzustandes des Thyristors zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transformator (4), über den der Zusatzkondensator (12) durch jede die andere Polarität aufweisende Halbwelle der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators (1, 2) aufladbar ist, und ein dem Zusatzkondensator (12) parallelgeschalteter KjrzschLdthyristor (8), dessen Steuerelektrode über einen einer. Widerstand (13) aufweisenden Stromkreis mit inem Ausgang des Magnetgenerators (1, 2) verbunden ist und jeweils mit den Halbwellen der einen Polarität der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators (1, 2) zur Durchschaltung beaufschlagt wird, vorgesehen sind, und daß der Steuersignalgenerator (5) bei Umdrehungen der Brennkraftmaschine in Normalrichtung zu einem vorgegebenen Zündzeitpunkt ein Ausgangssignal (F i g. 2 (b)) innerhalb einer Halbwelle der anderen Polarität (Fig.2 (a)) der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators (1, 2) während der Zeitdauer von der Beendigung des Aufladens des Zusatzkondensators (12) bis zum Durchschalten des Kurzschlußthyristors (8) und bei Umdrehungen der Brennkraftmaschine in Rückwärtsrichtung zur Verhinderung einer Zündfunkenbildung an der Zündkerze (15) ein Ausgangssignal (Fig. 3 (b)) innerhalb einer Halbwelle der einen Polarität (Fig. 3 (a)) der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators (1, 2) nach Kurzschluß des Zusat/kondensators (12) durch den Kurzschlußthyristor (8) erzeugt.Die Erfindung betrifft eine Zündanlage für Brenn* kraftmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs,Aus der DE-OS 24 33 155 ist eine Zündanlage dieser Art für Brennkräftmaschinen bekannt, die einen rtiil der Maschinenkurbelwelle verbundenen Magnetgeneralor, einen mit dem Magnetgerieratör verbundenen Zündkondensator, der über eine Diode durch Halbwellen bestimmter Polarität der Ausgangswechselspannung des Magnetgenerators aufgeladen wird, eine über ihre Primärwicklung mit dem Zündkondensator und ihre Sekundärwicklung mit einer Zündkerze verbundene Zündspule, einen mit dem Zündkondensator und der Primärwicklung der Zündspule zur Bildung einer Entladungsstrecke in Reihe geschalteten Thyristor, einen ebenfalls von der Ausgangswechselspannung desίο Magnetgenerators aufladbaren Zusatzkondens-itor mit einem zwischen den Zusatzkondensator und die Steuerelektrode des Thyristors geschalteten Zusatzthyristor und einen über seinen Ausgang mit der Steuerelektrode des Zusatzthyristors verbundenen>5 Steuersignalgenerator aufweist, der bei Umdrehungen der Brennkraftmaschine in Normalrichtung jeweils zum vorgegebenen Zündzeitpunkt ein Ausgangssignal abgibt. Spezielle Maßnahmen zur gezielten Verhinderung einer etwaigen Rückwärtsdrehung der Brennkraftmaschine sind bei dieser, insbesondere für Zweitakt-Außenbordmotoren vorgesehenen Zündanlage nicht getroffen, sondern es wird lediglich Sorge getragen, daß die erforderliche Zweitaktzündung mit einer um 180° phasenverschobenen Ansteuerung der jeweiligen Zündkerze durchgeführt wird. Hierbei wird der Zusatzkondensator jedoch mit der gleichen Halbwelle der Ausgah^swechselspannung des Magnetgenerators angesteuert wie der ZOndkondensator, was das Auftreten übermäßig hoher Thyristor-.Steuerspannungen zur Folge haben kann.Ferner sind aus den US-Patentschriften 40 14 309 und 37 91363 sogenannte Kondensator-Zündanlagen bekannt, bei denen kein Zusatzkondensator vorgesehen ist, sondern zur Verhinderung einer Rückwärtsdrehung der Brennkraftmaschine die Phasenbeziehung zwischen dem Aufladungsbeginn eines Zündkondensators durch eine Ladespule und der Anstiegsflanke des Ausgangssignals eines Steuersignalgenerators eine bestimmte Bedingung erfüllen muß, andernfalls wird der Zündkondensator aufgeladen, was eine unerwünschte Zündfunkenbildung zur Folge hat. Zu diesem Zweck müssen zur Ermöglichung einer variablen Zündverstellu die Ladespule und der Steuersignalgenerator aut der gleichen Basis befestigt sein und zusammen als Einheit verstellt werden können. Eine solche phasenstarre Signalsynchronisation zur zwangsweisen Verhinderung eines Rückwärtsdrehens der Brennkraftmaschine verkompliziert die Zündverstellung in erheblichem Maße. Weiterhin ist aus der DE-OS 22 48 293 eine Kondensator-Zündanlage für Brennkraftmaschinen bekannt, bei der ebenfalls kein Zusatzkondensator vorgesehen ist. der zur Verhinderung einer Rückwärtsdrehung der Brennkraftmaschine vorher entladen wird, sondern in einem solchen Betriebsfall wird die entsprechende Halbwelle einer Generatorwechselspannung über eine Diodenschaltung unterdrückt. Hierzu ist jedoch ein spezieller Impulsgeber, z. B. in Form einer im Magnetgenerator angeordneten Geberwicklung, erforderlich.Darüber hinaus ist aus der US-PS 38 24 976 eine Kondensator-Zündanlage für Zweitakt-Brennkraftmaschinen bekannt, bei der eine Rückwärtsdrehung der Brennkraftmaschine verhindert Werden soll, indem in einem solchen Falle ein Zusatzthyristor von der Ausgangsspännung einer Spule durchgeschaltet und damit die Aufladung eines Zusatzkondensators durch die Ausgangsspannung einer weiteren Kondensatorladespule verhindert wird, was wiederum die Durchschal-
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