DE2921383A1 - Papierfalzmaschine fuer eine rotationspresse - Google Patents
Papierfalzmaschine fuer eine rotationspresseInfo
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- DE2921383A1 DE2921383A1 DE19792921383 DE2921383A DE2921383A1 DE 2921383 A1 DE2921383 A1 DE 2921383A1 DE 19792921383 DE19792921383 DE 19792921383 DE 2921383 A DE2921383 A DE 2921383A DE 2921383 A1 DE2921383 A1 DE 2921383A1
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Description
: :: 25. Mai 1979
Die Erfindung betrifft eine Papierfalzmaschine,
die zur Verwendung an einer Rotationapresse bestimmt und
mit einer Bogenabgabevorrichtung versehen ist.
Eine bekannte Papierfalzmaschine mit Bogenabgabevorrichtung zur Verwendung an einer Sotationspresee
weist eine Schneideinheit auf, die eine Bahn bedruckten Papiers in Bögen bedruckten Papiers von vorherbestimmter
Länge unterteilt, eine Falzvorrichtung, die die Papierbögen falzt und umgefaltete Papierbögen auf einen Papierförderer
abgibt (gegebenenfalls werden die Bögen mittels eines Choppers gefalzt) sowie eine BogenabgaTbevorrichtung,
die die Bögen in gestapeltem Zustand abgibt. Die Falzvorrichtung ist so konstruiert, daß sie gegebenenfalls
Bögen und Falzbögen in unterschiedlicher Richtung abgibt.
Die Sehneideinhext weist eine Scimeidtrommel und eine Falztrommel auf, die so konstruiert sind, daß sie
bedrucktes Papier mittels !adeln an der Falztrommel erfassen
und das Papier um die Falztrommel wickeln und in Bögen von vorherbestimmter Länge mittels eines Messers
an der Sohneidtrommel schneiden, wenn das Papier um ei-.
neu bestimmten Winkel um die Falztroiamel bewegt worden
ist.
Wenn allerdings bei einer solchen Konstruktion das bedruckte Papier einem Nachdrucken in einer logen für
Bogen arbeitenden Rotationspresse unterworfen werden soll, um Kataloge und ähnliches zu drucken, müssen die
Nadelöffnungen vom bedruckten Papier entfernt werden, d.h. das bedruckte Papier muß beschaltten werden, um die
äußere Erscheinung zu verbessern. Ferner ist es zum Falzen bedruckten Papiers zum Einbinden von Büchern nötig,
die Nadelränder (üblicherweise 6-10 mm) abzuschneiden. Selbst wenn das bedruckte Papier nach dem Falzen oder
ohne Falzen abgegeben wird, müssen die lladelöffnungen
oder Nadelränder immer noch in einem getrennten Verfah-
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renssear-itt beseitigt werdesio Deshalb muB ein® susätzliehe
Sehne idTorrielituag" vorgesehen s@iao
Ba "bsi einer bekannten Druckpresse die gefalzten
Papiere mid die niehtgefalzten Papier© in
Richtungen ausgegeben" werden*, muß ©ine
in der Nähe der iPalgvorriehtung oder dar Papierabgabe-Torriclitiing
vorgesehen if erden 5 di© di© Sena© ids teile im
Hinblick auf- di© bedruckte Papierfläeh© aaordnst und die
gedruckten - Farben ausrichtete Daslialb ist der Platabedarf
Aufgabe der Erfindung ist ess eins Papierfalzma=
schine zu scnaffens die ohne Faö©!vorrichtung aur Abgabe
iron Falabögen oder Bögen bedruckten Papiers arbeitet5
so daß das Besehneiden sur Entfsrniang der ladalöffnungen
-wegfällt und damit ein ir©r©is,fsslater Aufbau erreioht
wird ö
Aufgabe der Erfindung ist ob aiaehs ®in© Papier=
falsmasßhin® zn schaffenr, di® eo aufgebaut XSt9 daS sie
Wälzbogen und Pianobögen bedrucktes Papiers ia ä@s gl©i=
oh en Sichtung abgibt v was den Aufbau irereinfaeJato
Ferner ist es Aufgabe dsr Erfindungs ©in® Papier—
falzmaschin© zu schaffens die Bögen "bedrvioktes Papier®
abgeben kannP deren Breite entweder äse* Brsit® des? in
die Palzmaschia® einlauf end ©a !!©driaekten Papi@2?"ba3m" entspricht
oder di© Hälfte dieser Breit® ausmachto
2u der Papierfalzmaschin© für ein© Botatiauspresse
gemäß der Erfindung gehört ©ia Schneidwerk9
eine bedruckte Papierbahn in mehrere Bögen
Papiers 9 jexireils von TorherbestiaMtez" Läng® unterteilt,
^ eine Fördereinneit v die di® bedrucktes Papierbögen fest
klemmt und transportiert ΰ ©in© überlapptronaia©! mit einem
durch eine Hockeneinrichtung betätigten laagea finger
9 kurzen Pinger und Einschi@bl5ffel9 di® eines, ©der "
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mehrere der toü des? Fö'rdereinheit trsia&pöirsierteii bedruckten
Papierbögen aufeinanderlegt -mid. erfaßt, eine
Greif trommel, die in der Iahe der Überlapptrommel angeordnet
ist lind die bedruckten Papierbögen erfaßt und falzt, eine Bogenabgabetrommel, öle in asr Sfähe der
Überläpptrommel angeordnet ist und einen o-äer mehrere
bedruckte Papierbögen von der Überlapptrommel empfängt
und diese Bögen bedruckten Papiers erfaßt und abgibt,
sowie eine Papierabgabeeinrichtimgj die in der laiie der
Greif trommel und/oder der Abgabetrommel angeordnet ist* Erfindungsgemäß weist die Papierfalzmaschine eine
Schlitzvorrichtung zum Längsschlitzen einer bedruckten
Papierbahn in zwei Hälften, zwei dreieckige Platten,
die die geschlitzten Hälften der Bahn in Längsrichtung falzen, eine Sohneidtrommel, die die gefalsten Hälften
in Querrichtung in Papierbögen unterteilt, eine überlapp
trommel, einen Riemenf order ei? zum Sranäpüirfc der "!bedruckten
Papierbögen von der Schrie id trommel zur Überlapptrommel
und zum Festklemmen der Bögen zwischen der überlapptroinaiel und dem Eiemenförderer, eine Greiftröiü-mel,
die die Bögen von der überlappteosüii.ßl siapfäügt und
falzt, eoviie eine Abgabe trommel auf, die die Bögen von
der Überlapptrommel empfängt nnä au eiae Stapelsfeation
abgibt. Die Greif troiaiael Tand die Abgabe tr omael werden
wahlweise betätigt, je nach dem ob flaehe Beigen oder
Wälzbogen bedruckten Papiers abgegeben w
Im folgenden ist die Irfiiidiaag ail; weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eiaes selieaatiBeii darge
stellten Ausführuagsbeispiels näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigt:
Fig β 1 eine SeiteiiäiisioirG eiaas iiiafüüg
spiels eiaer Palssffiasoliiiife für bedruekt^s papier gemäß
der Erfindung zvae Tertrend-ang aa einer Hötaticaispresse;
I1Ig0 2 eia perspektivisches Schema atir irlätttermi
des Weges eines bedruckten Papiers In Bahiifor-m, welches
in die Falzmasehine einläuft?
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Fig© 3 und 4 perspektivische Ansichten unterschiedlicher
Ausführungsformen einer Schneidtrommel und einer
Aufnähmetrommel, die das beim Ausführungsbeispiel gemäß
Figo 1 benutzte Sohneidwerk bilden; Fig« 5A-5D und 6A-6L schematische Ansichten zur
Erläuterung des Betriebs der erfindungsgemäßen Falzmaschine J
Fig«. 7A und 7B perspektivische Ansichten des gemäß unterschiedlicher Ausführungsbeispiele der Erfindung gefalzten
Papiers«,
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, wird eine bedruckte
Papierbahn 9 mittels Zugwaisen 11 und 19 vorwärts bewegt und mit Hilfe einer Wendestange 10 in ihrer
15. Richtung geändert« Auf der Zugwalze 11 wird die Papierbahn
9 mit Hilfe einer Schlitzvorrichtung 12, die etwa in der Mitte der Papierbreite angeordnet ist«, in !Längsrichtung
geschlitzt. Wird die Schiitsvorrichtung 12 nicht benutzt, so kann sie von der Oberfläche der Papierbahn
9 getrennt werden=. Zum Ausrichten der Quer sehne idrichtung
der Papierbahn 9 mit der Betriebsstellung einer Schneidklinge 33 an einer Schneidtrommel 20 sind Korrekturwalzen
13 vorgesehen, die in vertikaler und horizontaler Richtung bewegbar sind* Di® Bexfegungsrichtung der
2^ Papierbahn 9 wird mittels Führungswalzen 14 abgelenkt«,
Ferner ist eine linke und eine rechte dreieckige Platte 15 bzw«, "16 jeweils mit nach-unten weisendem Scheitelpunkt
im Weg der Papierbahn angeordnet„ Wird die Papierbahn
9 mittels der Schlitzvorrichtung 12 in Längsrieh-
tung geschlitzt 9 so werden Papierbahnen 9a und Sb$ die
jeweils die halbe Breite haben,, der linken bzw., rechten
dreieckigen Platte 15 bzw«, 16 zugeführt,» um von diesen
Platten gefalzt zuwerdeno An den Scheitelpunkten der
dreieckigen Platten 15'und 16 sind zwei Paare führender
35
Walzen 17 angeordnet,, die den" Palssbruch des gefalzten
Papiers zwischen die Walzen pressen,, um Kräuselungen zu vermeiden« Jenseits der führenden Walzen 17 sind
Klemmwalzen 18 angeordnet, die die Papierbahn 9 im WaI-
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zenspalt halten.
Zum Schneidwerk für die Papierbahn gehört eine Schneidtrommel 20 und eine mit dieser zusammenwirkende
Aufnahmetrommel 21. Die Schneidklinge der Sehneidtrommel
20 kann das Papier durchsägen oder durchschneiden. Im Falle des Sägens wird eine Klinge 33a gemäß Fig. 3 verwendet,
deren Basisteil in der Schneidtrommel 20 mit Hilfe von Gummistücken 34 befestigt ist, während ein
Aufnahmepolster 35» beispielsweise aus Hartgummi, an
der mit der Sohneidtrommel zusammenwirkenden Aufnahmetrommel
21 befestigt ist. im Falle des Durchschneidens
gemäß Fig. 4- ist der Basisteil einer geraden Klinge 33b an der Schneidtrommel 20 mittels G'üinxaistücken 34 befestigt,
und ein Aufnahmepolster 36 aus hartem Kunststoff oder Metall ist an der Aufnahmetrommel 21 befestigt.
Hierdurch lassen sich die Schneidklinge und das Aufnahmepolster ohne weiteres an der Sohneidtrommel 20
bzwo der Aufnahmetrommel 21 anbringen oder von diesen
abnehmen, und die gerade Klinge 33b sowie die eägezahnförmige
Klinge 33a sind austauschbar.
Die Geschwindigkeit der Sehneidtrommel 20, der
Aufnahmetrommel 21 und einer diesen Trommeln nachgeordneten
Fördereinheit ist gegenüber der Umfangsgeschwindigkeit des Druckzylinders des Druckwerks erhöht, so
daß ein langer Finger 39 und kurze Finger 40 einer weiter unten noch zu beschreibenden überlapptromiael 30 ei-
neu entsprechenden Spalt bilden, der nötig ist, um bedruckte
Papierbögen 27 zu erfassen«, Bei dem liier beschriebenen
Ausführungsbeispiel ist die Geschwindigkeit der Schneidtrommel usw. etwa 15$ schneller gewählt als
die Umfangsgeschwindigkeit des Druckzylinders.
Um die Bahn bedruckten Papiers einmal pro Umdrehung des Druckzylinders des Druckwerks in Querrichtung
schneiden zu können, ist der Durchmesser D.| der Schneid-
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'■ ■ . . ^ ■ . 2921333
trommel 20 und der Aufnahme tr ©amis 1 21 so gewählts daß er
dem Durchmesser D des Druckzylinders multipliziert mit
" dem Prozentsatz der Geschwindigkeitserhöhung (1D15) entspricht
„
' . ' ■
' . ' ■
Der gleich© Durchmesser wie ihn die Schneidtrommel
20 und di© Aufnahmetrommel 21 haben9 ist auch für eine
Zeitgeber- bzw« Taktwalze 22 gewählt9 di© synchron mit
den "beiden anderen Walzen drehbar und auf einem Arm 24 angebracht "ist,, der auf einem Zapfen 23 schwenkbar .gelagert
isto. Der Druek der £aktwalz@ 22 gegen die papierbahn
9 oder einen Papierbogen 27 ist mit Hilf© einer Feder 25 und eines Knopfes 26 verstellbar,, Die Saktwalze
22 ist in Bewegungsrichtung hinter der Sehneidxtfslg® 20
■15 und der Auüiähmetrenmel 21 im Bereich einer Schnittlänge
der Papierbahn 9 angeordnet,. Am Umfang der SaktwaXze
ist ein federnd nachgiebiges Seil 29 aus Gummi oder dglo
angebrachts, dessen "Aufgabe es ist9 die führend© Xante
der Papierbahn 9 im Moment des Abschneidens festzuklemmen
und einen abgeschnittenen Papierbogen 2? zwangsweise der Üb er läpp trommel 30 zuzuführen,, Beim vorliegenden Aus- führraigsbeispiel
ist dia länge des federnd nachgiebigen Q?eils 29 so gewählt;, daß si© der Hälft® d©r Umfangslänge
der !Eaktwalze 22 entspricht o Allerdings ist diese Läng©
nach Wunsch variabel„ Mit der gleiehsn G-esehwiadigkeit
- wie die Saktwalz© 22 wird eine Zugx-mls© 31 aus Metall
gedreht, die der Saktwalae gegenüber angeordnet ist9 um
der Überlapptroamel 30 bedruckt© Papierbögen ziasufuhren«
Die Papierbahn 9 und di® Papierbögen 2? werden mittels
Klemmwaisen 32 zwischen einen lörderriemen 28 und ©inen
Riemen 42 geklemmt<, Am-Umfang der Söiineiötroamel 20 und
der Auf nähmetrommel 21 sind yös der Klinge 33 und äen
Aufnahmepols tern 35 bzw.o 3β Bürsten 37 angeordnetj, die
verhindern sollen« daß die "führend"© Kante der Papierbahn
" ■ " "
9 sieh um di© Sehn©idtrommel 20 und die Gegentrommel
bzw„ Aufnahmetrommel 21 wiekeltr, wenn das Papier geschnitten
wird ο Tom Förderriemen 28 "bzw«, vom Hiemen 42
wird ein Paar Bürstenwaisen 38 gedrehtp deren Außenum-
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fang mit der SchneidtroiEsel 20 I)SW9 ds2? Aiifaaliaetrommel
21 in Berührung steht«, Der Abstand zwischen den Achsen
der Bürstenwalzen 3S ist verstellbar«
Die Überlapptrommei 30 ist in der lalie einer die
Papierbögen 27 falzenden Greiftroramel 43 und einer die
Bögen abgebenden Abgabetrommel 44 angeordnet und hat die
Aufgabe, den Trommeln 43 und 44 Bögen zuzuführen 'bzw.
von diesen abzunehment
Die Überlapptrommel 30 ist mit siii3r YieXsahl langer
Pinger 39, kurzer linger 40 imd linseiiiebelöffel 41
versehen,, die sich in läagsriolrtaag erstrecken und mittels
eines iToekeameehsnisxnus "betätigt ?/es?d©n; Weiii-. der
Durchmesser D0 dar- 'üßsrla.pptrG3iiüel :S0 össi α^^ΐϊ&οι^ϊι
Durchmesser D«i dar Böhnsiatromiael es.tsp2?ie!it- wie "beim
vorliegenden Au.sfüli3aiagBl)eispiel? ist es vorteilhaft,
drei Paare ύοά in gleichen Afestiiiciea TGS.6i,3,aade3:* angeordneten iaagea fiageim 39 % loissea liage^ii 4ö iiiid Eia-
schiebelöffelii 41 vorBUseheae
der l&ngea j?iiig95? 39 ist ssg die Papierbögen
27 zu erfassen«, die vom lö^derer teaiisportiert werden,
tarn sie dureli Einklemmen zwisoliQn clea längs der OTfaerfläche
der tjberlapptronnael 30 angetriebenen Riemen 4-2
und der Oberfläche des? Überlapptrosüaael 30 festzuhalten,-Wenn
jeder Bogen aiiaaal in Querriehtung gefalzt werden
soll, wie Fig. 5D seigt, führt eine einem langen i'inger
39 sugeordnete loekenseheilbe 39^^ P^o UmdreMuig der Über-
3Q lapptrommel 30 eine Umdrehung aiiB9 so das der lange Pinger
39 einmal betätigt wird, wenn sioii die tjberlapptrommel
30 einmal vollständig dreht 9 ^ie dureli das Profil
39|ji an der HOckenselieibe 39„?^ gezeigte Ia diesem Zeitpunkt
wird der loirge Pisg9r 40 gesohlosgea gel?.alten. Aus
^ diesem Sarnnd ist eija© deia loirzeji lijagei: 40 sugeordnete
0a1 kreisförmig o
wenn von den langen und kurzen Fingern 39 bzw. 40 zwei bedruckte Papierbögen 27 übereinander' gelegt und
dann der Abgabetrommel 44 für die Bögen zugeführt werden
sollen^ wird der lange Finger 39 ebenso"betätigt wie beim
Falzen;, deh„ daß eine nockenscheibe 39a2 ö&s gleiche Profil
hat wie die nockenscheibe 39 * „
Für.den FaIl8 daß zwei bedruckte Papierbögen 27 einander
überlappt oder übereinander gelegt und abgeg©- ben werden^ ist eine dem kurzen Finger 40 zugeordnet®
nockenscheibe 40 ο 2^ drei Ausnehmungen 40 ~ versehen,
mit deren Hilfe der kurze Finger 40 so betätigt wird, wie Figo 6a zeigt» Ton diesen Ausnehmungen bzw. nuten
wird eine erste Ausnehmung a dazu benutzt, den kurzen
Finger 40 so zu betätigen,, daß er einen ersten Papierbogen
27 erfaßt, während mit Hilfe einer zweiten Ausnehmung b der kurze Finger 40 so betätigt wird9 daß er
einen zweiten Papierbogen 27a erfaßt und diesen dem ersten Bogen überlagert, während eine dritte Ausnehmung c
dazu dientj gleichzeitig zwei Papierbögen 27 und 27a
freizugeben» Aus diesem Grund ist die Konstruktion so getroffen, daß bei einer vollen Umdrehung des Druckzylinders
der Druckpresse die Überlapptrommel 30 1/3.-Umdrehung und die nockenscheibe 40 « ί/2-Umdrehung
durchführt und der kurze Finger einmal betätigt wird» Dementsprechend wird bei einer vollen Umdrehung der
nockenscheibe 4Qa2 (wobei die Überläpptrommel 2/3-Umdrehung
durchführt) der kurze Finger zweimal betätigt.
Wenn auch bei diesem Ausführungsbeispiel drei Paare langer und kurzer Finger 39 bzw® 40 und Einschieblöffel
41 benutzt werden und D« = 33)«j, sei doch darauf
hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf diese spezielle Ausführungsform beschränkt ist, sondern daß M Paare langer
und kurzer Finger 39 und 40 und Einschieblöffel 41 im Fall von D2 = MD^ (wobei M eine ganze Zahl größer als
2 ist) verwendet werden können®
Für den Fall daß zwei gef.alste Bcgea abgegeben
werden, sind drei Ausnehmungen 40 ^ für dis dem kurzen
Finger 40 zugeordnete JJoekeiiEeh©i"b© 4öag vorgesehen.
Wenn jedoch die Anzahl der abzugebendes, übereinander ·
liegenden Papierbögen gemäß der Erfindung η ist (n =
eine ganze Zahl), kaim die Anzahl der Ausüehmungen in
der Nockenscheibe 4Qa2 n+1 betragen* Während also bei
dem in Fig«, 6A gezeigten Fall der Zustand des langen
Fingers 39 zwischen der Greifwalze 43 und der Abgabewalze
44 durch das profil 39-uo ^-er Juckenseheibe 39ao
•von "geschlossen" zu "geöffnet" geändert wirö.s kann das
Profil der Hockenscheibe 59| -z so abgewandelt werden, daß
der Zustand des langen Fingex-s von "geschlossen" zu "geöffnet"
an einer Stelle geändert wirös an dsr die Überlapptrommel
30 und die Abgabe tr ©same I 44 einander angenähert
sind.
Die G-re if trommel 43 ist so auf gebaut, äaß ihr
Durchmesser D, dem zweifachen Durchmesser D- der Schneidtrommel
20 entspricht. Die Greiftrommel 43 ißt mit einer
Vielzahl sich in Längsrichtung erstreckender Löffel 45
und Backen 46 versehen., die von sinea? bekannten ITockenvorrichtung
betätigbar sind«,
Ein vom langen Finger 39 erfaßter papierbogen 27
wird freigegeben, wenn ein Einschieblöffel 41 der Überlapptrommel 30 und der Löffel 45 der Greiftrommel 43
miteinander ausgerichtet sind, Der freigegebene Papierbogen
2? wird vom Löffel 45 und der- Backe 46 erfaßt und (einmal in Querrichtung) gefalzt vsiä dann vom Löffel 45
und der Backe 46 an einer !Trennplatte 61 frei- und auf einen Förderer 47 gegeben,
Bei diesem Ausführ-ungsbeispiel^ "bei dem D~ = 2D^,
sind zwei paare Löffel 45 und Backen 46 vorgesehen; aber
es sei erwähnt, daß die Erfindung nieht auf diese Anzahl
Paare beschränkt ist, sondern wean S2, = ED«j (Ή =
eine ganze Zahl), 1" Paare Löffel vn& Backen vorgesehen
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werden können«
Der Durchmesser D* der Abgabetrommel 44 ist zweimal
so groß wie der Durchmesser D* der Sehneidtrommel 20.
Die Abgabetrommel 44 ist mit mehreren paarweise vorgesehenen Abgabefingern 45 versehen,, die sich in Längsrichtung
der !Trommel erstrecken und von einer bekannten ffockenvorriehtung betätigbar sindo
Die vom Irurzen Pinger 40. der XJberlapptrommel 30 erfaßten
beiden übereinander liegenden Papierbögen 27 werden vom kurzen Finger 40 freigegeben9 wenn dieser und
der Abgabefinger 55 der Abgabetrommel 44 miteinander fluchten. Die freigegebenen Papierbögen werden vom Abgabefinger
55 erfaßt und dann an einer Trennplatte 42 abgegeben» Bei diesem AusführungsTbelspiel ist der Durchmesser
D* so gewählt^ daß er 2D1 entspricht« Wenn L
übereinander liegende Bögen abgegeben werden sollen,,
kann aber auch Dj = HD*9 wobei L eine ganze Zahl darstellte
Die Fördervorrichtung weist eine Chopper-Platte 48j einen Querfalz-Impeller 49 νω& einen Clipper-Im-■
peller 50 auf, die all© von bekannter Bauart sein kön-
nen® Ferner gehört zur Fördervorrichtung ein ortsfester
Förderer 51«, der einmal in Querrichtung gefalzte Falzbögen oder mittels Chopper gefalzte Bögen In überlapptem
Zustand wie ziegel weiter transportiert, sowie einen beweglichen Förderer 52, der die Falzbögen 54 an ein beweglichen
Stapler 55 abgibt und dort aufstapelt» Ferner
ist eine Falzbogen-Förderelnhext 56 vorgesehen^ die einen
oberen Riemen 57a- und einen unteren Riemen 57b aufweist
, weiche einen oder zxirel übereinander liegende
Papierbögen 27 festklemmen und wsitertransportieren und
OJ mit der gleichen Geschwindigkeit xfie die Umfangsgeschwindigkeit
der Abgabe trommel 44 angetrieben sind.» Das hintere Ende des oberen Riemens 57a Ist um die Abgabewalze
44 geschlungen* Der obere und der untere Riemen wird mit
iöieS4ö/ö9©i
hoher Geschwindigkeit angetrieben.
In der Nähe des führenden Endes des unteren Riemens 57b und innerhalb der Schleife des oberen Riemens
57a ist ein Stoßstift 58 angeordnet, der bei einer Umdrehung im Uhrzeigersinn das nachlaufende Ende des Papierbogens
27 nach unten stößt, welches ihm mit hoher Geschwindigkeit zugeführt wird. Die nach unten gestossenen
Papierbögen 27 werden zwischen einem oberen und einem unteren mit niedriger Geschwindigkeit angetriebenen Riemen
59a bzw. 59b eingeklemmt und wie ziegel gestapelt und mit geringer Geschwindigkeit weitertransportiert,
um auf einer Papierstapelplattform 60 aufeinandergestapelt
zu werden, a.ie je nach der Höhe der aufgestapelten papierbögen 27 in senkrechter Richtung bewegbar ist.
Die Falzmaschine gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt:
Zunächst wird anhand von Pig. 5A-5D der Fall beschrieben,
bei dem die gezeigte Maschine als Falzmaschine eingesetzt wird, um eine Papierbahn 9 in Falzbögen
abzugeben. Hierbei wird die Abgabetrommel 44 stillgesetzt und die Hockenscheibe 40 .. für den kurzen Finger
40 in geschlossener Stellung gehalten. Dementsprechend ist das Profil der Nockenscheibe 40 -. mit einer durchgehenden
Linie in Fig. 5A gezeigt.
Wenn die Papierbahn 9 mittels der Sohneidtrommel
20 und der Gegentrommel bzw. Aufnahmetrommel 21 in Papierbögen 27 von vorherbestimmter Länge geschnitten ist,
werden die Papierbögen der Überlapptromme1 30 dadurch
zugeführt, daß sie zwischen dem Förderriemen 28 und dem
Riemen 42 eingeklemmt werden.
35
35
Da bei der Position gemäß Fig. 5A der lange Finger 39 durch das Profil 39, - der Nockenscheibe 39a«| geöffnet
ist, wie in strichpunktierten Linien gezeigt, werden die
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führenden Enden der Papierbögen dem langen Pinger 39 zugeführt.
Wenn dieser Pinger durch das Profil 39-u-j der
Nockenseheibe 39a^ als Folge der Umdrehung der Überlapptrommel
30 geschlossen wirdj, werden die Papierbögen. 27
Tom langen Pinger 39 erfaßt, wie lig„ 5B zeigt, um zwischen
die Oberfläche der Überlapptrommel 30 und den Riemen 42 geklemmt zu werden (siehe Pig» 1),, Damit werden
also die Papierbögen um den Umfang der Überlapptrommel
30 geschlungen,,
Wenn, wie Figo 5C zeigte der Einschieblöffel 41
der Überlapptrommel 30 mit dem Löffel 45 der Greiftrommel
43 ausgerichtet ist, gibt der lange Pinger 39 <ii@ Papierbögen 2? frei und der Einschieblöffel gibt die Papierbögen
an den Löffel und die Backe 46 weiter· Dann werden die Papierbögen 27 durch das Drehen der Greiftrommel
43 zu Palzbögen 54 verarbeitet, wie Pig. 5D zeigt«.
Die Palzbögen 54 werden anschließend an den Abgabeförderer 47 und von diesem an den Querfalz-Impeller 49 abgegebenj,
von wo aus die Papierbögen auf dem bewegliehen Pörderer 52 wie Ziegel gestapelt.werden« Die vom Förderer
52 weitertransportierten Palzbögen werden dann auf dem beweglichen Stapler 53 gestapelt«, Wenn die Palsbögen
54 mittels chopper gefalzt werden., werden die vom Abgabeförderer
47 weitertransportierten Palzbögen mit Hilfe des Ghopper-Impellers 50 gefalzt, um wie Ziegel gestapelt
zu werden» Anschließend werden die Palzbögen in der gleichen Weise wie oben beschrieben auf dem Stapler 53
gestapelt«
30
30
Wenn die Maschine als Bogenabgabemaschine betrieben
wird j d«.h. wenn bedruckte Papierbögen 27 abgegeben
werden,, arbeitet sie,, wie anhand von pig„ 6A-6L näher
erläutert wird«, In diesem Pail ist die Greif trommel 43
angehalten»
Die von der Schneidtrommel 20 und der Aufnahmetrommel 21 in Papierbögen 27 von vorherbestimmter Länge
geschnittenen Bögen werden der Überlapptrommel dadurch zugeführt, daß sie zwischen dem Förderriemen
und dem Riemen 42 eingeklemmt sind.
Wenn "bei der in Fig· 6A gezeigten Konstellation der lange Finger 39 durch das strichpunktiert gezeigte
Profil 39ν2 der nockenscheibe 39a2 geöffnet wird, werden
die führenden Kanten der Papierbögen in eine Stellung unterhalb des langen Fingers 39 gebracht, wobei der kurze
Finger 40 geschlossen gehalten wird wie in demjenigen Fall, in dem die Lage der nockenscheibe 40 ρ ei& für das
Falzen geeignetes Profil zeigt«,
Während sich die Überlapptrommel 30 dreht und der
lange Finger 39 durch das durchgezogen gezeigte Px^ofil
39, ρ <3-er Nockenscheibe 39a2 geschlossen wird, werden die
Papierbögen 27 vom langen Finger 39 erfaßt und um die Überlapptrommel 30 geschlungen, wobei sie zwischen dem
Umfang der Überlapptrommel 30 und dem Riemen 42 gehalten werden.
Wenn bei der in Fig. 6C gezeigten Stellung, bei der das führende Ende eines Papierbogens 27 vom langen
Finger 39 erfaßt wird, die Nockenvorrichtung 63 den kurzen
Finger 40 in die Ausnehmung a der Nockenscheibe 42&2
bewegt, läuft der kurze Finger 40 am Profil 40,~ entlang,
und ändert seinen Zustand von der geöffneten zu der geschlossenen Stellung, wobei er die führende Kante
des Papierbogens 27 erfaßt. Der Papierbogen 27 ist also vom langen Finger 39 und vom kurzen Finger 40 erfaßt,
wie Fig. 6D zeigt.
Wenn der lange Finger 39 und der kurze Finger 40 eine Stellung vor der Abgabetrommel 44 erreichen, d.h.
wenn der lange Finger 39 in eine Lage kommt, bei der der
Einschieblöffel 41 der Überlapptrommel 30 im Falle des
einmaligen Falzens in Querrichtung mit der G-reiftrommel
43 ausgerichtet ist, beginnt der lange Finger 39 sich
9098AB/C9SS
zu öffnen,, wie Pig» 6Ξ zeigt« Der kurze Pinger 40 hingegen
bleibt noch geschlossen,, so daß der papierbogen 27
vom kurzen Pinger 40 erfaßt ist«,
Dann wird der erste Papierbogen 27, wie Pig« βρ
zeigt, um die Überlapptrommel 30 geschlungen^während er
vom kurzen Pinger 40 erfaßt ist, so daß bei einer vollen Umdrehung der Überlapptrommel, die den langen Pinger 39
in die in Pig«, βΑ gezeigte Stellung bringt^ der zweite
Papierbogen 27a mittels des Pörderriemens 28 und des Riemens 42 zum geöffneten langen Pinger 39 bewegt.wird.
Wenn die Überlapptrommel 30 weiter gedreht wird,
um den langen Pinger 39 zu schließen9 während der erste
Papierbogen 27 noch vom kurzen Pinger erfaßt ist, v/ie Pig. 6h zeigt, werden beide papierbögen 27 und 27a übereinander
gelegt und diese einander überlappenden Bögen vom langen Pinger 39 erfaßt» Wenn sich dann der kurze
Pinger 40 aus geschlossener in geöffnete Stellung ändert, wie Pig«, 6l zeigt, bleiben die papierbögen 27 und 27a
noch vom kurzen und langen Pinger 40 bzw» 39 erfaßt. Die beiden Papierbögen 27 und 27a werden also einander
überlagert um die Über läpp trommel 30 geschlungen, und
wenn der kurze Pinger 40 der Überlapptrommel 30 mit dem Abgabefinger 55 der Abgabetrommel 44 fluchtet, wird der
kurze Pinger 40 geöffnet, um gleichzeitig beide Papierbögen
27 und 27a freizugeben. Da in diesem Zeitpunkt der Abgabefinger 55 durch die Lage 55a-j einer bekannten
Uockenvorrichtung geschlossen wird„ werden die freigegebenen
Papierbögen 27 und 27a vom Abgabefinger 55 erfaßt»
Die Papierbögen 27 und 27a werden also von der Überlapptromme1 30 an die Abgabetrommel 44 weitergege-OJ
ben. Der Zustand des kurzen Pingers 40 ändert sich seinerseits von geöffnetem zu geschlossenem Zustand, wie
Pig. 6a zeigt, um den nächsten Bogen bedruckten Papiers erfassen zu können«
0Q9848/O-9S5" -
Die Papierbögen 27 und 27a, die an die Abgabetrommel 44 weitergegeben werden, werden um diese Trommel gewickelt,
und der Abgabefinger 55 wird geöffnet, wenn er zur Trennplatte 62 gelangt.
Folglich werden die Papierbögen 27 und 27a vom Abgabefinger 55 freigegeben und bilden aufeinandergelegte
Bögen 64, die zwischen dem oberen und unteren mit hoher Geschwindigkeit angetriebenen Riemen 57a bzw. 57b festgeklemmt
und von diesen weitertransportiert werden. Die einander überlappenden Bögen 64 werden dann vom Stoßstift
58 nach unten auf den mit geringer Geschwindigkeit umlaufenden Riemen 59 gestossen. Von diesem werden die
Bögen weitertransportiert und dabei wie Ziegel gestapelt und dann auf der Papierstapelplattform 60 aufeinandergestapelt.
Das Verhältnis zwischen dem Bewegungsweg der Papierbahn 9 und des von der Maschine abgegebenen Palzbogens
54 sowie des Bogens 64 wird anhand von Fig. 2 näher erläutert.
Wenn die Schlitzvorrichtung 12 nicht in Betrieb ist, und die Papierbahn 9» die längs des Weges 9b in
die Falzmaschine eingeführt wird, von der rechten dreieckigen Platte 16 in Längsrichtung gefalzt wird, weist
der Falzbogen 54 einen achtseitigen Falzbogen A und einen sechzehnseitigen Palzbogen B gemäß Pig. 7A auf, der
von der Falzmaschine abgegeben wird. Wenn wiederum die Schlitzvorrichtung 12 nicht benutzt wird und die dem
Weg 9a folgende Papierbahn von der linken dreieckigen Platte 15 in Längsrichtung gefalzt wird, wird von der
Maschine ein achtseitiger Palzbogen A oder ein sechzehnseitiger Palzbogen B gemäß Pig. 7A abgegeben.
Wenn die Bahn bedruckten Papiers von der Schlitzvorrichtung 12 in Längsrichtung aufgeschlitzt und Papierbahnen
9a und 9b von jeweils der halben Breite der FaIz-
909848/0955
maschine über die linke und rechte dreieckige platte 15 bzw. 16 zugeführt werden, werden die Vorschubrichtungen
der beiden Papierbahnen 9a und 9b von den dreieckigen Platten 15 und 16 geändert und die Bahnen in swei Reihen
abgegeben, um einen vierseitigen Falzbogen C oder einen achtseitigen Falzbogen D gemäß Fig 7B zu schaffen.
Wenn eine Papierbahn 9 bei einer rechtwinkligen Biegung mit Hilfe der Wendestange 10 und ohne Benutzung
der Schlitzvorrichtung 12 geschnitten wird, gibt die Falzmaschine
einander überlappte Bögen 64 ab.
Wie oben bereits beschrieben, wird erfindungsgemäß
eine Bahn bedruckten Papiers mit einer Gruppe von FaIztrommeln gefalzt, und es werden Bögen oder Falzbögen bedruckten
Papiers geliefert, ohne daß eine Uade!vorrichtung
verwendet wird, so daß es nicht nötig ist, zur Verbesserung der äußeren Erscheinung das Papier zu beschneiden
oder die Nade!öffnungen zu entfernen, was die Maschine
vereinfacht und die Kosten senkt.
Da die Bögen und Falzbögen außerdem in der glei- - chen Richtung abgegeben werden, können viele Bestandteile
der Maschine, wie die Antriebsvorrichtung, die Schneidvorrichtung und der Maschinenrahmen usw» gemeinsam
benutzt werden, was wiederum die Herstellungs- und Einbaukosten senkt. Die Benutzung einer Wendestange
macht es möglich, Bögen zu erhalten, deren Breite der der ursprünglichen bedruckten Papierbahn entspricht.
30
ÖÖ9848/09SS
Claims (6)
1.) Papierfalzmaschine zur Verwendung an einer RotatioilSpresse,
gekennzeichnet durch eine Schneideinheit, die eine "bedruckte Papierbahn (9) in eine Vielzahl von
bedruckten Papierbögen von jeweils vorherbestimmter Länge unterteilt, eine Fördereinheit zum Festklemmen
und Weitertransportieren der Papierbögen (27), eine Überlapptrommel (30) mit einem langen Pinger (39)» einem kurzen
Finger (40) und einem Einschieblöffel (41), die mittels einer Nockeneinrichtung antreibbar sind und einen
oder mehrere der von der Fördereinheit weitertransportierten bedruckten Papierbögen übereinander legen und erfassen,
eine Greiftrommel (43), die in der Nähe der Überlapptrommel
angeordnet ist und die bedruckten Papierbögen erfaßt und falzt, eine Bogenabgabetrommel (44), die in der
Bähe der Überlapptrommel angeordnet ist und einen oder
mehrere Papierbögen von der Überlapptrommel abnimmt und die Bögen erfaßt und abgibt, und eine Papierabgabeeinrichtung,
die in der Eahe der Greiftrommel und/oder der
90984.8/0-956
bögen zwischen der Oberfläche der Überlapptrommel und
dem ersten Riemenförderer, eine Greiftrommel (43), die mehrere paarweise angeordnete Backen (46) und Greiflöffel
zur Aufnahme der Papierbögen von der Überlapptrommel zum Falzen der Bögen umfaßt, einen zweiten Förderer, der
der Greiftrommel zugeordnet ist und die gefalzten Bögen von ihr empfängt und einer ersten Stapelstation zuführt,
eine Abgabetrommel (44), die mit einer Vielzahl von Fingern zur Aufnahme der Bögen von der Überlapptrommel
versehen ist, und durch einen dritten Riemenförderer, der die Bögen von der Abgabetrommel empfängt und an eine
zweite Stapelstation weitertransportiert.
5. Papierfalzmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Abgabe
von Falzbögen (54) bedruckten Papiers einsetzbar ist, wobei die Abgabetrommel (44) und der dieser zugeordnete
Riemenförderer nicht in Betrieb sind.
6. Papierfalzmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Abgabe
von Bögen (27; 64) bedruckten Papiers einsetzbar ist, wobei die Greiftrommel (43) und der dieser zugeordnete
Riemenförderer nicht in Betrieb sind.
7# Papierfalzmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Riemenförderer eine Ohopper-Platte (48), einen Querfalz-Impeller
(49) und einen Clipper-Impeller (50) aufweist.
V-. ·. «r'iVui.
909848/0955
Abgabetrommel angeordnet ist.
2. Papierfalzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichne t, daß die in der
Nähe der Greiftrommel (43) angeordnete Papierabgabeeinrichtung
einen Abgabeförderer, der von der Greiftrommel
entfernte Falzbögen (54) transportiert, einen beweglichen Förderer, der die Wälzbogen oder Falzbögen nach einem
Falzen mittels Chopper in gestapeltem Zustand wie Ziegel transportiert,und einen bewegbaren Stapler (53)
aufweist, auf dem die geförderten Falzbögen gestapelt werden.
3. Papierfalzmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hahe der Abgabetrommel (44) angeordnete Papierabgabeeinrichtung
einen mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Förderer, der einen oder mehrere gestapelte Papierbögen
(27, 27a), die von der Abgabetrommel entfernt werden, transportiert, und einen mit geringer Geschwindigkeit
arbeitenden Förderer aufweist, der den einen oder die Vielzahl von Papierbögen von dem mit hoher Geschwindigkeit
arbeitenden Förderer empfängt und die Bögen an eine
Papierstapelplattform (60) weitertransportiert. 25
4. Papierfalzmaschine zur Verwendung an einer Rotationspresse,
gekennzeichnet durch eine Schlitzvorrichtung (12) zum Längsschlitzen einer Papierbahn (9) in
zwei Hälften (9a, 9b), zwei dreieckige platten (15, 16) zum Längsfalzen der geschlitzten Hälften der Bahn, eine
Schneidtrommel (20) zum Schneiden der gefalzten Hälften in Querrichtung zu Papierbögen (27) von jeweils vorherbestimmter
Länge, eine Überläpptrommel (30), die eine
Vielzahl von mittels einer !trockeneinrichtung betätigbaren Greiffingern aufweist, einen ersten Riemenförderer
zum Transportieren der Papierbögen von der Schneidtrommel zur tiberlapptrommel und zum Festklemmen der Papier-
909848/0965
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