DE2920766C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft die stromlose Abscheidung
von Kupfer oder einer hauptsächlich aus Kupfer bestehenden
Legierung aus einer wäßrigen Lösung, in der Kupferionen
gelöst sind, auf einer geeignet vorbereiteten Unterlage,
welche in die Lösung eingetaucht oder von dieser
berührt wird, ohne daß für die Reduktion des Kupfers äußere
elektrische Energie angewandt wird. Die Erfindung
betrifft besonders Bäder zur stromlosen Kupferabscheidung
unter Verwendung eines formaldehydfreien, nämlich eines
löslichen anorganischen Reduktionsmittels, um die Kupferionen
zu metallischem Kupfer zu reduzieren und haftende,
gut leitende Metallfilme auf vorbereiteten Oberflächen
des Substrates, besonders nicht leitender Substrate zu
bilden.
Übliche chemische oder stromlose Methoden zur technischen
Abscheidung von Kupfer auf verschiedenen Substraten,
besonders nicht leitenden Substraten benutzen heute fast
ausnahmslos stark alkalische Formaldehydlösungen von zweiwertigem
Kupfer, das mit verschiedenen altbekannten Komplexbildnern,
wie Rochelle-Salz, Aminen und anderen, komplexgebunden
ist.
Eine neuere Übersicht über die Praxis findet sich
in dem Aufsatz von Purhpavanam und Shenoi "Electroless
Copper Plating" in "Finishing Industries", Oktober 1977,
Seiten 36 ff. Der Aufsatz nennt verschiedene Bestandteile
von Lösungen zur stromlosen Kupferbeschichtung und diskutiert
brauchbare Alternativen in jeder Kategorie. Er erklärt
aber anschließend: "Kein anderes Reduktionsmittel
kann Formaldehyd ersetzen, und daher behält die Fehling'sche
Formaldehydlösung mit Abwandlungen ihre überlegene
Stellung beim stromlosen Beschichten von Kupfer".
Frühere Aufsätze zeigen, daß die Verwendung von
Hypophosphit als Reduktionsmittels in Bädern zur stromlosen
Abscheidung von metallischem Kupfer keinen Erfolg
bringt oder nur bei hohen Temperaturen und hohen Hypophosphitkonzentrationen,
die zu einer raschen Zersetzung
des Bades führen, vgl.
Weinstein und Weiner "Fabrication of Semitransparent Masks" in J. Electrochemical Soc., Band 120, Seiten 1654 bis 1657 (Dezember 1973);
E. B. Saubestre "Electroless Copper Plating in Printed Circuitry" in The Sylvania Technologist, Band XII, No. 1, Januar 1959;
E. B. Saubestre "Technical Proceedings of the Golden Jubilee Convention of American Electroplaters Society", Band 46, Seiten 264 ff. (1959).
Weinstein und Weiner "Fabrication of Semitransparent Masks" in J. Electrochemical Soc., Band 120, Seiten 1654 bis 1657 (Dezember 1973);
E. B. Saubestre "Electroless Copper Plating in Printed Circuitry" in The Sylvania Technologist, Band XII, No. 1, Januar 1959;
E. B. Saubestre "Technical Proceedings of the Golden Jubilee Convention of American Electroplaters Society", Band 46, Seiten 264 ff. (1959).
Die technische Literatur zeigt also, daß Hypophosphit-
Mittel zwar als Reduktionsmittel bei der stromlosen
Abscheidung von Nickel wirksam sind und allgemein verwendet
werden, jedoch keine praktische Anwendung zur stromlosen
Abscheidung von Kupfer gefunden haben. Vielmehr
wird für Kupfer heute weit überwiegend Formaldehyd als Reduktionsmittel
gewählt. Die einzigen auch nur erwähnten
entwicklungsfähigen Alternativen sind Borhydrid, Dimethylaminoboran
und Hydrazin.
Die Patentliteratur bestätigt die oben beschriebene
praktische Erfahrung und Schlußfolgerung. Zwischen 1960
und 1977 erteilte USA-Patente, die speziell auf die stromlose
Kupferabscheidung gerichtet sind, führen fast stets
Formaldehyd oder Formaldehyd-Vorläufer auf und geben diese
vielfach als die einzigen Reduktionsmittel an, obgleich
in einigen Fällen Borhydride und Borane und gelegentlich
Hydrazin erwähnt werden.
An einigen wenigen Stellen werden Alkalihypophosphite
und -hydrosulfate erwähnt. Im Fall der Hypophosphite
beziehen sich die Angaben nur auf saure Lösungen, die bei
pH-Werten von 3,0 oder darunter betrieben werden. Z. B. erwähnt
die US-PS 30 46 159 die Verwendung von Hypophosphit-
Reduktionsmitteln beim Beschichten durch chemische Reduktion
aus einer Lösung, die eine normalerweise unlösliche
Kupferverbindung, wie Kupfer-II-oxid enthält, in Verbindung
mit einer ammoniakalischen Verbindung, wie Ammoniumsulfat
oder Ammoniumchlorid, zu der Natriumhypophosphit
als Reduktionsmittel zugesetzt wird. In allen Beispielen
ist die Lösung stark sauer (pH 3,0 oder darunter). Um die
Beschichtungsgeschwindigkeit zu erhöhen, empfielt die Patentschrift
die Erhöhung der Temperatur der Lösung, verkennt
jedoch nicht, daß dieses zu Instabilität und großen Schwierigkeiten
führt, um den vollständigen Zusammenbruch des
Systems zu verhindern. Versuche, die Lehre dieser Patentschrift
unter Verwendung üblicher, richtig gereinigter
kupferbeschichteter Platten zu reproduzieren, lieferten
nur eine bräunliche Oxidabscheidung. Wenn diese Verfahren
bei einem nichtmetallischen Substrat, wie einem Standard-
ABS von beschichtbarem Typ, das in geeigneter Weise für
stromlose Metallabscheidung vorbereitet (katalysiert) wurde,
angewandt wird, bilden sich die Kupfer-II-Oxidteilchen im
Bad an der Oberfläche zusammen mit einer rötlichen nichthaftenden
Abscheidung, die beim Berühren an den Fingern
haften bleibt und abreibt. Versuche, das beschichtete Substrat
elektrolytisch zu beschichten, schlugen vollkommen fehl,
da die Abscheidung einfach abbrennt, was beweist, daß sie
im wesentlichen nicht leitend ist, und zu dem Schluß führt,
daß sie nicht oder wenigstens nicht wesentlich metallisches
Kupfer ist.
Es sei bemerkt, daß andere US-Patentschriften, wie
US-PS 34 43 988; US-PS 34 85 643; US-PS 35 15 563; US-PS
36 15 737 und US-PS 37 38 849, welche einen Hinweis auf
Hypophosphit als Reduktionsmittel in Bädern für stromlose
Abscheidung von Kupfer enthalten, sich ebenfalls
auf stark saure Kupferlösungen beziehen.
Auch US-PS 34 03 035 (entspricht DE-AS 15 21 440)
erwähnt Natrium-Hypophosphit als Reduktionsmittel für
Kupferionen bei einem pH-Wert von 4,5, wobei aber Cyanid
in bestimmter Konzentration vorhanden sein muß, was in
der Praxis unerwünscht ist.
Aus diesen Patentveröffentlichungen ergibt sich
klar, daß die im allgemeinen ebenfalls erwähnten alkalischen
Formaldehyd-Systeme diejenigen sind, welche als
tatsächlich brauchbar angesehen werden.
Die neuere US-PS 40 36 651 lehrt den Zusatz von
Natriumhypophosphit zum Regeln der Beschichtungsgeschwindigkeit
in einer alkalischen Lösung vom Formaldehyd-Typ
zur stromlosen Kupferabscheidung, sagt aber ausdrücklich:
"Obgleich Natriumhypophosphit selbst ein Reduktionsmittel
in stromlos arbeitenden Nickel-, Cobalt-, Palladium- und
Silberbeschichtungsbädern ist, ist es kein befriedigendes
Reduktionsmittel, wenn es allein in alkalischen Beschichtungsbädern
zur stromlosen Kupferabscheidung (d.h. zur
Reduktion Cu++ → Cu⁰) verwendet wird. In den Bädern
dieser Patentschrift (US-PS 40 36 651) wird das Natriumhypophosphit
bei der Beschichtungsreaktion nicht verbraucht,
sondern es scheint als ein Katalysator zu wirken."
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein formaldehydfreies
Bad zum stromlosen Abschneiden von Kupfer zu
schaffen, welches stabiler und einfacher und innerhalb eines
weiteren Bereichs von Betriebsbedingungen anwendbar
ist und nur auf vorbestimmten Bereichen der Oberfläche
des Substrats gut leitende und gut haftende Kupferabscheidungen
liefert, welche eine gute Grundlage für eine anschließende
elektrolytische Abscheidung von weiteren Überzügen
von Kupfer oder anderen Metallen sind, sowie ein
einfacheres, billigeres und sicheres Verfahren zur stromlosen
Kupferabscheidung unter Verwendung dieser Bäder zu
schaffen.
Die Erfindung beruht auf der im Hinblick auf den
oben eingehend erörterten Stand der Technik durchaus
überraschenden Erkenntnis, daß Hypophosphit, also ein
nicht zum Formaldehyd-Typ gehörendes Reduktionsmittel,
unter ganz bestimmten Bedingungen doch in technischen
Anlagen in Bädern zur stromlosen Abscheidung von Kupferüberzügen
mit Vorteil zum Reduzieren des zweiwertigen
Kupfers dienen kann, um eine elektrisch leitende Metallunterlage
oder einen Film auf geeignet vorbereiteten
Substraten, besonders auf katalysierten nicht leitenden
Substraten zu liefern. Wie gefunden, hat ein solcher Kupferüberzug
eine gute Leitfähigkeit, haftet gut an den
Substraten und dient als ausgezeichnete Grundlage für
die elektrolytische Abscheidung von zusätzlichem Kupfer
oder anderen Metallen.
Besonders wurde gefunden, daß für jedes Komplexbindungsmittel,
das zusammen mit diesem Reduktionsmittel
Hypophosphit verwendet wird, ein optimaler Bereich von
pH-Werten für den erfolgreichen Betrieb des Bades existiert.
Die gestellte Aufgabe wird daher gelöst durch das
im Patentanspruch 1 angegebene Bad und dessen Verwendung
(Anspruch 9). Bevorzugte Ausführungsformen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Einer der Hauptvorteile des neuen formaldehydfreien
Bades zur stromlosen Kupferabscheidung ist, daß es
ein stabileres Bad ist mit größerer Toleranz gegenüber Schwankungen,
die im praktischen technischen Betrieb unvermeidlich
vorkommen. Das heißt, die erfindungsgemäßen Abscheidungsbäder
gestatten breitere Betriebsparameter im Hinblick auf Konzentration
der Bestandteile, Temperatur, Abscheidungszeit usw.,
so daß solche Parameter mehr denen vergleichbar sind, welche
für technische stromlos arbeitende Nickelbäder typischerweise
gelten. Diese letztgenannten Bäder zeichnen sich dadurch aus,
daß sie nicht die komplizierten Anlagen zur Überwachung der
Bestandteile und des Komplexes brauchen, welche mit Formaldehyd
reduzierte Kupferbäder erfordern. Die Überwachung und Aufrechterhaltung
des Betriebszustandes des Bades ist daher bei den
neuen Bädern stark vereinfacht, und der Verbrauch von Bestandteilen
wird eng begrenzt auf die Abscheidung von Überzügen auf
nur die katalysierten Oberflächen. Eine Tankreinigung ist nicht
häufig notwendig, und die Abscheidungslösung braucht nicht so
sorgfältig gefiltert oder vollständig ersetzt zu werden, wie
im Fall von Bädern vom Formaldehyd-Typ. Außerdem treten bei
den erfindungsgemäßen Bädern durch den Wegfall des Formaldehyds
keine Probleme infolge der Flüchtigkeit dieses Reduktionsmittels
sowie seiner Neigung zur Cannizzaro-Nebenreaktion auf. Alle
diese Gesichtspunkte sind von besonderer Bedeutung unter praktischen
Betriebsbedingungen eines Galvanisierbetriebs, wo der
Betriebsablauf möglicherweise durch angelerntes Personal überwacht
wird oder die Arbeitsgänge teilweise automatisiert sind.
Eine ergänzende Maßnahme zur Erzeugung befriedigender
Überzüge mit Hilfe des erfindungsgemäßen Bades sind ausreichende
Oberflächenvorbereitung des Substrats mit besonderer
Beachtung der katalytischen Vorbereitung und Beschleunigungsbehandlung
des katalysierten Substrats. Außerdem wurde es
zweckmäßig gefunden, eine übermäßige Bewegung der Werkstücke
oder starke Turbulenz der Beschichtungslösung in den neuartigen
Bädern zu vermeiden. Bei der anschließenden elektrolytischen
Abscheidung von zusätzlichem Metall auf der stromlos
abgeschiedenen Kupfergrundlage sollte das Aufbringen
des elektrolytischen Überzugs wenigstens zu Beginn unter
Regelung der Stromdichte erfolgen, um ein Verbrennen der
Grundlage an den Kontaktpunkten der Stromschiene mit dem
Werkstück zu vermeiden.
Die erfindungsgemäßen Bäder zur stromlosen Kupferabscheidung
enthalten als übliche Hauptbestandteile solcher
Bäder in einer wäßrigen Lösung eine lösliche Quelle
von Kupfer-(II)-Ionen, einen Komplexbildner oder Gemisch
von Komplexbildnern für die Kupfer-(II)-Ionen, einen pH-
Wert-Regler und das Reduktionsmittel, das bei den erfindungsgemäßen
Bädern eine wasserlösliche Hypophosphitionenquelle
ist.
Die Kupferquelle in den Bädern kann aus irgendeinem
verfügbaren löslichen Kupfersalz bestehen. Kupferchlorid
und Kupfersulfat werden gewöhnlich bevorzugt,
da leicht verfügbar, jedoch können Nitrat, andere Halogenide
oder organische Kupferverbindungen, wie Acetate,
verwendet werden.
Bei den Komplexbildnern beträgt die Konzentration
des Amin-Komplexbildners im Bad vorzugsweise etwa 1 Mol
auf 1 Mol des Kupfer-(II)-Ions, während die Konzentration
von Tartrat- und NTA-Komplexbildnern bei einem Molverhältnis
von 2 : 1 liegt. Geringere Mengen des Komplexbildners
lassen selbstverständlich etwas Kupfer ohne
Komplexbildung. Das ist innerhalb von Grenzen zulässig,
vorausgesetzt, daß die Ausfällung von Teilchen nicht ausreicht,
um den gewünschten Grad von Glanz, Glätte usw.
im fertigen Überzug zu beeinflussen. Ein verstärktes
Filtern kann in gewissem Grad eine ungenügende Komplexbildnerkonzentration
kompensieren. Auf der Seite eines
hohen Molverhältnisses gibt es kein Problem, da ein
Komplexbildner-Überschuß den Betrieb des Bades nicht stört
und tatsächlich ein geringer Überschuß günstig sein kann
bei vorübergehender örtlich hoher Kupferkonzentration,
welche beim Auffrischen des Bades auftreten kann.
Als Hypophosphitionenquelle ist Natriumhypophosphit
am leichtesten verfügbar und daher die bevorzugte Form
dieses Reduktionsmittels. Jedoch ist auch Hypophosphorsäure
verfügbar und kann in Verbindung mit pH-Wert-Reglern
verwendet werden, welche vermutlich bei der Herstellung
eines Bades mit diesem Material erforderlich sind. Das Optimum
der Konzentration des Reduktionsmittels liegt bei
dem Wert, der genügt, um einen ausreichenden Kupferfilm
in einer annehmbaren Zeit zu liefern. Das System arbeitet
auch mit weniger Reduktionsmittel, jedoch kann dann nicht
alles verfügbare Kupfer aus dem Bad abgeschieden werden,
wenn nicht mehr Hypophosphit während des Betriebs zugesetzt
wird. Ein großer Überschuß Reduktionsmittel gegenüber
der zum Reduzieren des gesamten im Bad enthaltenden
Kupfers erforderlichen stöchiometrischen Menge behindert
den Badbetrieb nicht, bietet jedoch auch keinen Vorteil.
Der richtige pH-Wert ist wichtig für die Gebrauchsfähigkeit
der neuen Kupferbäder. Für seine Einstellung
kann jede übliche Säure oder Base benutzt werden. Die
fortlaufende Freisetzung von Säure während der Metallabscheidung
erniedrigt allmählich den pH-Wert des Bades,
so daß bei längerem Gebrauch eine Regulierung erforderlich
ist. Im allgemeinen werden als pH-Wert-Regler diejenigen
Verbindungen bevorzugt, welche wenigstens eines
der gleichen Ionen liefern, wie sie bereits durch die
Kupferverbindungen eingeführt sind. Beispielsweise werden
Chlorwasserstoffsäure bei Verwendung von Kupferchlorid
oder Schwefelsäure bei Verwendung von Kupfersulfat
als Kupferquelle bevorzugt. Im Fall von alkalischen
pH-Wert-Reglern werden Natrium- oder Kaliumhydroxid bevorzugt.
Die besondere chemische Natur des durch den
pH-Wert-Regler eingeführten Fremdions ist nicht wichtig,
solange es die anderen Bestandteile des Bades nicht beeinflußt.
Die Verwendung eines Puffers, wie Natriumhydrogenphosphat,
Natriumphosphit usw. kann zur Aufrechterhaltung
des gewählten pH-Wert-Bereichs beitragen.
Es wird angenommen, daß die der stromlosen
Abscheidung von Kupfer auf einem katalytischen Substrat
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Bäder ablaufende
Reaktion am besten durch die folgende zusammengefaßte
Gleichung wiedergegeben werden kann:
Cu++ + 2H₂PO₂- + 2H₂O → Cu⁰ + 2H₂PO₃- + H₂
Es wird auf Grund der bisher bekannten Tatsachen
angenommen, daß in den Kupferüberzügen, die aus den Hypophosphit
als Reduktionsmittel enthaltenden erfindungsgemäßen
Bädern gebildet werden, der Kupferüberzug tatsächlich
eine Kupfer-Phosphor-Legierung mit einzigartigen
Eigenschaften sein kann, die vom Herstellungsverfahren
herrühren. Gewiß ist der Überzug im wesentlichen
oder überwiegend Kupfer, jedoch kann der Einfluß von
kleinen Mengen Phosphor einige der Unterschiede in Härte,
Leitfähigkeit usw. erklären, welche im Vergleich mit
Kupferüberzügen, die aus stromlos arbeitenden Kupferbädern
vom Formaldehyd-Typ erhalten wurden, vorhanden zu
sein scheinen.
Die Erfindung und bevorzugte Ausführungsformen
derselben werden weiter erläutert durch die folgenden
Ausführungsbeispiele.
Ein typisches Werkstück, das einen Automobilformteil aus
handelsüblichem für Metallüberzug geeignetem ABS-Kunststoff
darstellt, wird zuerst gereinigt, um Oberflächenschmutz, Öl
und dgl. zu entfernen. Eine alkalische Reinigungslösung,
wie sie typischerweise in bisherigen Metallabscheidungssystemen
verwendet wird, kann auch hier benutzt werden. Darauf folgt
eine chemische Ätzung unter Verwendung von Chrom-Schwefelsäure
oder nur Chromsäure, was ebenfalls in der Industrie eine
Standardbehandlung ist. Typische Arbeitsbedingungen, Konzentrationen
und Behandlungszeit sind angegeben in US-PS 35 15 649.
Nach gründlichem Spülen wird das Werkstück katalysiert. Das
kann in der "Einstufen"-Methode unter Verwendung eines gemischten
Palladium-Zinn-Katalysators von handelsüblichem Typ
erfolgen. Ein solcher Katalysator, und die Methode seiner Anwendung
ist beschrieben in US-PS 33 52 518. Nach dem Spülen
wird das katalysierte Werkstück dann in eine sogenannte
"Beschleunigerlösung" gebracht, um die Menge des an der Oberfläche
zurückgehaltenen restlichen Zinns zu verringern oder
zu beseitigen, da Zinn die Kupferabscheidung behindert.
Wiederum können verschiedene Typen von Beschleunigerbädern
verwendet werden, z. B. das in der erwähnten US-PS 33 52 518
beschriebene Bad. Solche Beschleunigerbäder bestehen gewöhnlich
aus einer sauren Lösung. Auch alkalische Beschleuniger, wie
Natriumhydroxylösung, wurden mit Erfolg verwendet.
Das Werkstück ist dann nach weiterem Spülen bereit für die
stromlose Beschichtung mit Kupfer. Das in diesem Beispiel verwendete
neue Kupferbad hat die folgende Zusammensetzung:
CuCl₂ · 2H₂O0,06 M (10 g/l)
HEEDTA0,074 M (26 g/l)
NaH₂PO₂ · H₂O0,34 M (26 g/l)
Wasser
pH-Wert-Regler (HCl/NaOH) nach BedarfpH 9
pH-Wert-Regler (HCl/NaOH) nach BedarfpH 9
Das Bad wird bei 60 bis 66°C gehalten, und nach 10 Minuten
Eintauchen des Werkstücks in das Bad beträgt die Dicke des
erhaltenen Kupferüberzugs 0,234 µm und nach 20 Minuten 0,267 µm.
Der Überzug ist leuchtend rosa, ein Aussehen, das gute elektrische
Leitfähigkeit anzeigt. Die katalytische Oberfläche ist
vollständig bedeckt, und der Überzug haftet gut, ist frei von
Blasen und Rauhigkeit. Dieses stromlos überzogene Substrat
wird abgespült und dann in ein Standard-Kupferelektrolytbad
gebracht, das irgendeinem der beispielsweise in den US-Patentschriften
32 03 878; 32 57 294; 32 67 010 oder 32 88 690
beschriebenen ähnelt. Die elektrolytische Metallabscheidung wird
anfangs bei etwa 2 V und einer Stromdichte von etwa 2,15 A/dm²
durchgeführt. Im allgemeinen wird diese Stromdichte
für 1,5 Minuten oder so lange gehalten, bis die Dicke
des Überzugs ausreicht, um größere Stromdichten aufzunehmen.
Zu dieser Zeit kann dann die Abscheidungsgeschwindigkeit gesteigert
werden, beispielsweise auf etwa 4 V bei 4,30 A/dm²,
bis die erforderliche Gesamtdicke des Kupferüberzugs
erhalten wird. Das Werkstück kann dann unter Anwendung
üblicher Methoden weiter elektrolytisch mit Nickel, Chrom,
Gold usw. beschichtet werden, wie es für irgendeine bestimmte
Verwendung erforderlich ist.
Die Beschränkung der anfänglichen Stromdichte hängt zum erheblichen
Teil von der Größe und Kompliziertheit der Teile
sowie von der Größe der pro Fläche verfügbaren Gestellkontaktfläche
ab. Wenn genügend Kontakte verwendet werden, kommt es
auf die Überwachung der anfänglichen Stromdichten weniger an:
Nach den Erfahrungen in der Produktion lassen sich jedoch ausreichende
Gestellkontakte nicht immer finden.
Prüfungen der Abzugsfestigkeit an überzogenen Werkstücken, die
aus diesem Beispiel entsprechenden Bädern erhalten wurden,
zeigen Haftungswerte von etwa 35,6 bis 44,5 N/2,54 cm
für den Kupferüberzug auf ABS-Substraten. Ähnliche Werte der
Abzugsfestigkeit werden für andere thermoplastische Substrate,
einschließlich Polyphenylenoxid, Polypropylen usw. sowie für
wärmehärtende Substrate, wie Phenolharze, Epoxiharze usw.,
erhalten.
Ein stromlos arbeitendes Kupferbad wird hergestellt, das in
jeder Hinsicht identisch mit dem des Beispiels 1 ist, außer daß
ein anderer Komplexbildner verwendet wird. In diesem Fall ist
der Komplexbildner Tetranatrium-EDTA in
gleicher Konzentration (0,074 M) wie zuvor, und der pH-Wert ist
wieder 9. Bei einer Badtemperatur von 60 bis 66°C wird ein
leuchtend rosa gefärbter stromloser Kupferüberzug von 0,168 µm
Dicke in 10 Minuten erhalten, der in 20 Minuten auf 0,211 µm
Dicke wächst. Das Werkstück ist auf der katalysierten Oberfläche
vollständig abgedeckt, und der Überzug ist frei von
Blasen und Rauhigkeit und haftet gut am Substrat. Der Überzug
bildet eine ausgezeichnete Grundlage für weitere
Metallabscheidung bis zu einer gewünschten Gesamtdicke. Bei
so auf dem gemäß diesem Beispiel beschichteten ABS-Substrat
hergestellten Überzügen zeigen Haftprüfungen Abzugsfestigkeiten
im Bereich von 35,6 bis 44,5 N/2,54 cm.
Ein anderes ABS-Werkstück wird für stromlose Kupferbeschichtung
in der angegebenen Weise vorbereitet. Das stromlos arbeitende
Kupferbad ist hier wiederum identisch mit dem des
Beispiels 1, ausgenommen der Komplexbildner, welcher in
diesem Fall Nitrilotriessigsäure (NTA) in einer Konzentration
von 0,148 M ist. Bei einem pH-Wert der Lösung von 9 erhält man
einen leuchtend rosa haftenden Kupferüberzug von 0,307 µm
Dicke. Nach weiterer Beschichtung mit
Kupfer, Nickel, Chrom oder dgl. bis zur gewünschten Dicke
erhält man Haftwerte von 35,6 bis 44,5 N/2,54 cm Abzugsfestigkeit
auf ABS.
Das Kupferbad dieses Beispiels ist wiederum das gleiche wie
in den anderen Beispielen, ausgenommen der Komplexbildner,
welcher in diesem Fall Natriumkaliumtartrat mit 0,148 M Konzentration
ist, während der pH-Wert auf 11 eingestellt wird.
+10Ein wie oben vorbereitetes ABS-Substrat entwickelt nach
Eintauchen in dieses Bad bei einer Badtemperatur von 60
bis 66°C in 10 Minuten einen Kupferüberzug von 0,483 µm.
Die katalytisierte Oberfläche ist vollständig bedeckt, und nach
weiterer elektrolytischer Beschichtung bis zur gewünschten Gesamtdicke
des Überzugs erhält man eine Abzugsfestigkeit von 35,6
bis 44,5 N/2,54 cm.
Zur Erläuterung der Wirkung weiterer Abwandlungen der Abscheidungsbedingungen
hinsichtlich des Typs des verwendeten
Komplexbildners, Veränderungen seiner Konzentration sowie
der Kupferkonzentration, Zusatz von Netzmitteln und einigen
anderen Faktoren, wie vermerkt, fassen die folgenden Tabellen
Ergebnisse zusammen, welche bei der Prüfung der vier besonderen
Komplexbildner der vorangehenden Beispiele erhalten
wurden. In jedem Fall, soweit in den Tabellen nicht anders
angegeben, sind die Badzusammensetzung und Bedingungen die
hier angewandten Standardmaßnahmen, d. h. die gleichen wie
im obigen Beispiel 1.
Komplexbildner:Trinatrium-N-hydroxyäthyläthylendiamin- triacetat-hydrat 0,074 M
Cu++ 0,06 M
Komplexbildner:Trinatrium-N-hydroxyäthyläthylendiamin- triacetat-hydrat 0,074 M
Cu++ 0,06 M
In Tabelle A sind alle Badzusammensetzungen 0,06 Molar hinsichtlich
Kupfer. Die Proben 1 bis 12 zeigen die Auswirkung
von pH-Veränderungen des Bades bei gleichbleibender Konzentration
des Reduktionsmittels (Hypophosphit) von 0,34 M und
des Komplexbildners von 0,074 M. Die pH-Einstellung erfolgt
durch Zugabe der erforderlichen Mengen Chlorwasserstoffsäure
oder Natriumhydroxyd. Die Komplexbildnerkonzentration von
0,074 M ist so gewählt, daß man eine arbeitsfähige Konzentration
im Gesamtsystem erhält unter Berücksichtigung von Problemen
der Löslichkeit der Komponenten (Sättigung), Abscheidungsgeschwindigkeit
usw. Diese erste Gruppe von Proben ermöglicht
auch einen Vergleich von Kupferüberzügen, die mit
und ohne Nickelion als ein die Autokatalyse förderndes Mittel
im Abscheidungsbad erhalten werden.
Diese gleiche Gruppe von Untersuchungen zeigt weiter, daß
ein Bad pH von über 5 auf der sauren Seite und bis zu etwa
11 auf der alkalischen Seite praktische Arbeitsgrenzen für
brauchbare Kupferabscheidungen bei diesem besonderen Typ von
mit Komplexbildner versetzter Lösung darstellt. Mit "brauchbar"
sind hier Überzüge gemeint, die für technisches Beschichten
geeignet sind, was sowohl den anfangs stromlos erhaltenen Überzug
und die anschließend elektrolytisch aufgebrachten Überzüge von
weiterem Kupfer oder anderen Metallen umfaßt, um eine Enddicke
des Metalls zu erhalten, wie sie für den Gebrauchs- oder
Schmuckzweck des Werkstücks erforderlich ist. Das umfaßt nicht
nur gute Haftung, sondern auch eine gute Farbe (rosa), wobei
letztere die Abwesenheit wesentlicher Mengen von Einschlüssen
von Kupfer-(I)-oxid anzeigt, welche schlechte Leitfähigkeit und
schlechte Autokatalyse und daher schlechte Brauchbarkeit für
die anschließenden Arbeitsgänge bewirken.
Die Proben 13 bis 15 der Tabelle A zeigen die Wirkung der
Verdopplung der Reduktionsmittelkonzentration. Probe 13 zeigt,
daß diese das Bad von Probe 2, welche ein Grenzfall für
die Brauchbarkeit ist,
nicht wesentlich verbessert. Die Proben 14 und 15 zeigen
weiter, daß die Verdopplung der Reduktionsmittelkonzentration
eines bevorzugten Bades, hier Probe 6, wiederum die Abscheidungsgeschwindigkeit
nicht wesentlich beeinflußt. Die Proben
zeigen jedoch auch, daß die Stabilität des Bades durch die
Verdopplung der Reduktionsmittelkonzentration nicht nachteilig
beeinflußt wird, was bedeutet, daß die erfindungsgemäßen
Bäder breitere Arbeitstoleranzen hinsichtlich der Reduktionsmittelkonzentration
bieten.
Die Proben 16 und 17 zeigen, daß die Geschwindigkeit der
Überzugsbildung nicht linear ist, da ein Abfall der Geschwindigkeit
mit steigender Dicke eintritt. Das ist auch ein Zeichen
für die Stabilität des Bades, nämlich daß nur sehr wenig
unerwünschte oder äußere Abscheidung an Tankwänden, Gestellen
und dgl. auftritt.
Die Proben 18 bis 21 zeigen, daß die gewöhnlichen Netzmittel
(Tenside) dem Bad ohne jede nachteilige Auswirkung auf den
erhaltenen Überzug zugesetzt werden können. Der Zusatz von
Netzmittel zum Abscheidungsbad hilft beim Ablösen von Gasblasen
(Wasserstoff), die im Verlauf der Abscheidungsreaktion
erzeugt werden und üblicherweise Lochbildung im
Überzug verursachen.
Die Tabelle B führt ähnliche Zahlenwerte für erfindungsgemäße
Kupferbäder auf, bei
denen der Komplexbildner EDTA ist.
Komplexbildner:EDTA 0,074 M
Cu++ 0,06 M
Komplexbildner:EDTA 0,074 M
Cu++ 0,06 M
Tabelle B zeigt im wesentlichen gleiche Ergebnisse wie
Tabelle A. Die besten Betriebsgrenzen des Bad-pH-Wertes
liegen wiederum von etwas über 5 bis 11. Die Reduktionsmittelkonzentration
beeinflußt den Badbetrieb nicht wesentlich
innerhalb dieses pH-Bereiches. Die Dicke des
innerhalb der gleichen Zeitdauer erhaltenen Überzugs
ist etwas geringer in diesen Bädern mit EDTA-Komplexbildner
als in jenen, die HEEDTA verwenden. Wiederum
sind die Bäder verträglich gegenüber dem Zusatz üblicher
Netzmittel.
Die folgende Tabelle C faßt Zahlenwerte von erfindungsgemäßen
Hypophosphit-Kupferbädern zusammen, in denen der
Komplexbildner NTA ist.
Komplexbildner:NTA 0,148 M
Cu++ 0,06 M
Komplexbildner:NTA 0,148 M
Cu++ 0,06 M
Die Proben der Tabelle C, die alle NTA als Komplexbildner
enthalten, zeigen ähnliche Trends bei den Arbeitsbedingungen
im Vergleich mit denen der Tabellen A und B, jedoch ist der
Betriebsbereich des pH-Wertes in diesem Fall etwas enger mit
einem optimalen Bereich von pH 8 bis 10 und dem bevorzugten
Bereich nahe bei 9, während die Systeme mit den Komplexbildnern
HEEDTA und EDTA wie gezeigt einen breiteren Bereich
von pH 5 bis 11 mit einem optimalen Bereich von etwa pH 6
bis 10 zeigen. Die NTA-Bäder werden ebenfalls nicht wesentlich
beeinflußt durch Zugabe von üblichen
Netzmitteln.
Natriumkaliumtartrat ist ein anderer Komplexbildner, der bisher
üblicherweise in mit Formaldehyd reduzierten stromlosen
Kupferbädern verwendet wurde, und er ist auch brauchbar in
den erfindungsgemäßen Bädern. Wie die Proben in der folgenden
Tabelle D zeigen, liegt bei Verwendung dieses Komplexbildners
der optimale pH-Bereich um 10 bis 12. Bei diesem pH-Wert
scheint die Zugabe von Nickel keine wesentliche Verbesserung
hinsichtlich der während der gewählten Prüfdauer erhaltenen
Dicke des Kupferüberzugs zu bewirken.
Komplexbildner:Natriumkaliumtartrat 0,148 M
Cu++ 0,06 M
Komplexbildner:Natriumkaliumtartrat 0,148 M
Cu++ 0,06 M
In Tabelle D sind alle Bäder 0,06 M hinsichtlich Kupfer.
Die Proben 64-85 zeigen die Wirkung einer Veränderung des pH-Wertes
des Bades bei gleichbleibender Konzentration des Reduktionsmittels
(0,34 M) und des Komplexbildners (0,148 M).
(M = molar).
Wiederum zeigt sich, daß für diesen Komplexbildner nur ein
bestimmter Bereich von pH-Werten Kupferüberzüge liefert,
die für anschließendes Überziehen brauchbar
sind. Wie bemerkt, werden wenigstens allenfalls noch brauchbare
Überzüge im pH-Bereich von 9-13 erhalten, jedoch ist
der Bereich pH 10-11 optimal.
Bei Verdoppelung der Reduktionsmittelkonzentration zeigt
sich eine gewisse Erhöhung der Abscheidungsgeschwindigkeit,
besonders im bevorzugten pH-Bereich von 10-11. Selbst bei
der höheren Reduktionsmittelkonzentration zeigt jedoch das
Bad keine Instabilität.
Die Proben 90 bis 93 zeigen, daß die üblichen Netzmittel dem
Bad ohne irgendeine nachteilige Wirkung auf den erhaltenen
Überzug zugesetzt werden können.
Im allgemeinen findet man, daß das Tartratbad Überzüge
liefert, die bei Entnahme aus der Lösung blind oder angelaufen
erscheinen. Jedoch entfernt ein anschließendes
Eintauchen in 5-10prozentige Schwefelsäure vor dem galvanischen
Überziehen den Beschlag und enthüllt einen
rosa Kupferüberzug. Man beobachtet auch, daß der Zusatz
von Netzmitteln zum System diesen Anlauf- oder Beschlageffekt
vermindert oder beseitigt. Der im Tartratsystem
erhaltene beschlagene Überzug ist nicht zu verwechseln
mit den dunkelbraunen oder schmutzigen Abscheidungen, die
in einigen der oben angegebenen anderen Systeme erhalten
werden und die schlecht leitend und nicht brauchbar für
anschließende elektrolytisches Beschichten sind.
Weitere mit Hypophosphit reduzierte Kupferbäder die
andere Komplexbildner als die besonders erwähnten, jedoch
ebenfalls üblicherweise in stromlos arbeitenden Kupferbädern
vom Formaldehyd-Typ benutzte verwenden, sind auch
brauchbar, jedoch scheinen die Bedingungen, um annehmbare
Kupferüberzüge zu erhalten, enger zu sein. Komplexbildner
wie N,N,N′,N′-Tetrakis (2-hydroxypropyl)-äthylendiamin,
Iminodiessigsäure, Methanolamin beispielsweise erfordern
einen engeren pH-Bereich im Betrieb, um überhaupt brauchbare
Ergebnisse zu erhalten. Jedoch zeigt sich,
daß das Hypophosphit-Ion als brauchbares Reduktionsmittel
in stromlos arbeitenden Kupferlösungen für viele
Anwendungszwecke dienen kann, wenn der pH-Wert des Bades auf
den Typ des verwendeten Komplexbildner abgestimmt wird.
Unter Berücksichtigung solcher grundsätzlicher Zusammenhänge
kann man zahlreiche Kombinationen von Hypophosphit
und Komplexbildner oder Mischungen von Komplexbildnern
zusammenstellen, und der für einen optimalen Betrieb erforderliche
bestimmte pH-Bereich kann dann vom Fachmann ohne
weiteres durch Routine-Versuche bestimmt werden.
Die folgenden Zahlenwerte repräsentativer Ergebnisse zeigen
weiter, daß bei den erfindungsgemäßen Bädern auch erhebliche
Veränderungen der Konzentration der Bestandteile keine nachteilige
Wirkung auf den Kupferüberzug haben.
ABS-Platten wurden verwendet und entsprechend normalen
Vorbereitungsmethoden für das Überziehen vorbereitet, wie
bereits mit Bezug auf die vorangehenden Beispiele beschrieben.
Wie die vorangehenden Beispiele 5 bis 8 zeigen, decken alle Überzüge
die Plattenoberflächen vollständig mit einem leuchtend
rosa haftenden Überzug. Die Konzentration des Komplexbildners
wurde entsprechend der Kupferkonzentration
erhöht, um zu gewährleisten, daß das gesamte
Kupfer chelatisiert war. Die Ergebnisse zeigen eine steigende
Abscheidungsgeschwindigkeit mit steigender Kupferkonzentration
und erläutern überzeugend den breiten Arbeitsbereich der
Lösung. Brauchbare Betriebsparameter für die Kupferkonzentration
wären als Minimum eine Menge, die ausreicht, um einen Überzug
zu erhalten, und als Maximum eine Menge, bei der noch eine
brauchbare Löslichkeit der Badbestandteile gegeben ist. Selbstverständlich
würden besonders hohe Konzentrationen die Betriebskosten
durch Austragen einer konzentrierten Lösung erhöhen.
Eine maximale Konzentration würde auch an einem Punkt erreicht,
wo verschiedene Bestandteile ausfallen. Angemessen ausgeglichene
Werte werden festgelegt mit Rücksicht auf die in
der Praxis in einer bestimmten Situation annehmbaren Bedingungen.
Die in den vorangehenden Tabellen wiedergegebenen Zahlenwerte
beruhen auf der Verwendung von Standard ABS-Substrat
von überziehbarer Qualität, wie es
beim Überziehen von Kunststoffen mit üblichen stromlos arbeitenden
Kupferbädern vom Formaldehydtyp benutzt wird.
Versuche, die mit anderen Substraten gemacht wurden, die
aus thermoplastischen Kunststoffen von Standardqualität für
Metallüberzüge geformt waren, wie Polyphenylenoxid
und Polypropylen, zeigen, daß die erfindungsgemäßen Bäder
dafür ebenso gut brauchbar sind. Auch wärmehärtende Substrate
vom Typ Phenol-Formaldehydharz sowie vom Typ Epoxiharz
können ebenso wie andere Typen von wärmehärtenden
Kunststoffen in den erfindungsgemäßen Bädern mit einem
Kupferüberzug versehen werden.
Die Erfindung ist besonders anwendbar zum Überziehen von
Kunststoffen mit einem Metallüberzug, d. h. für Anwendungen,
wo der metallbeschichtete Teil oder das Werkstück für
Schmuck- oder Schutzzwecke einen Metallüberzug haben soll.
Teile von Automobilen, Geräten und Werkzeugen sind Gebiete,
in denen solche Anwendungen häufiger vorkommen. Bei solchen
Anwendungen ist es gewöhnlich am zweckmäßigsten, zunächst
einen dünnen Kupferüberzug stromlos aufzubringen, wonach
weitere Dicken von beispielsweise Kupfer, Nickel, Chrom
oder einem anderen Metall rascher und billiger durch übliche elektrolytische
Abscheidungsverfahren aufgebracht werden können.
Die erfindungsgemäßen mit Hypophosphit reduzierten stromlos
arbeitenden Kupferbäder sind besonders geeignet für solche
Anwendungen. In diesem System ist die Abscheidungsgeschwindigkeit
des Kupfers auf Palladium/Zinn-katalysierten Kunststoffsubstraten
anfangs rasch, nimmt jedoch mit zunehmender
Dicke des Kupferüberzuges ab. Als Grund dafür wird angenommen,
daß der Kupferüberzug für das System nicht so katalytisch
ist wie das Palladium/Zinn. Dies aber ist dann ein Vorteil,
wenn nur ein dünner leitender Kupferüberzug erforderlich
ist, wie beim Aufbringen eines Metallüberzugs auf Kunststoffen,
da jede außerhalb erfolgende Abscheidung an
Tankwänden, Gestellen, Heizschlangen usw. von sich aus
selbstbegrenzend ist und daher solche außerhalb erfolgenden
Abscheidungen verringert und damit Probleme der Tankreinigung
und Gestellwartung verringert.
Die Vorbereitung der Oberfläche des Kunststoffsubstrats
besonders für die Abscheidung eines Metallüberzugs umfaßt
im allgemeinen die oben erwähnten Chromschwefelsäure- oder
Chromsäureätzmaßnahmen. Die erfindungsgemäßen Kupferbäder
können jedoch auch im Rahmen der Herstellung von gedruckten
Schaltungen verwendet werden, beispielsweise in dem in der
US-PS 36 20 933 beschriebenen Verfahren.
In diesem System wird eine andere Vorbereitung des Substrats
vor der stromlosen Abscheidung des Kupfers angewandt. Das
wird durch das folgende Beispiel erläutert.
Das Werkstück ist hier eine Platte einer gedruckten Schaltung,
welche zu Anfang die Form eines Rohlings hat, der aus einem
Schichtstoff besteht, nämlich einer Aluminiumfolie, die auf
ein mit Glasfaser verstärktes Epoxyharz-Substrat geklebt ist.
Bei der Herstellung der Schaltungsplatte wird dieser Schichtstoffrohling
in ein Chlorwasserstoffsäurebad gebracht, um die
Aluminiumfolie chemisch zu entfernen, was die Oberfläche des
Harzsubstrats besonders geeignet für die anschließende Aufnahme
von stromlos abgeschiedenem Metall hinterläßt. Diese
Vorbereitungsmaßnahme ersetzt den oben erwähnten Chromschwefelsäure-
Ätzschritt. Das freigelegte Substrat wird nach
sorgfältigem Abspülen katalytisch aktiviert, wobei man das
gleiche Verfahren der Palladium/Zinn-Katalyse, wie im Beispiel 1
beschrieben, anwendet. Die katalytisierte Platte wird dann
mit einem Kupferüberzug versehen, wobei die gleiche Kupferlösung
verwendet wird, wie in jenem früheren Beispiel angegeben.
Man erhält so einen dünnen Kupferüberzug über die
gesamte Oberfläche des Substrats. Dann wird eine Maske oder
Abdeckung aufgebracht, z. B. Siebdruck,
Photolithographie usw., um eine gewünschte gedruckte
Schaltung zu definieren. Das maskierte (mit einem dünnen Überzug
versehene) Substrat wird dann in einem Elektrolyt-Bad
weiter beschichtet, wobei der anfängliche stromlos
erzeugte Überzug als eine Anschlußleitung dient, um
eine zusätzliche Dicke von Metallüberzug in den nicht maskierten
Bereichen der Schaltungsplatte aufzubauen. Dann wird der Abdecklack
oder die Maske chemisch aufgelöst und die Platte in eine
geeignete Kupferätzlösung gebracht, wie die in der US-PS
34 66 208 beschriebene, und zwar genügend lang, um den
zuvor vom Abdecklack bedeckten ursprünglichen dünnen Kupferüberzug
zu entfernen, jedoch nicht ausreichend, um die wesentlich
dickeren Bereiche von Kupfer- (oder anderem Metall) Überzug zu
entfernen, die im elektrolytisch arbeitenden Bad aufgebaut
wurden.
In ähnlicher Weise ist die Erfindung anwendbar beim "substraktiven"
Verfahren zur Herstellung von gedruckten Schaltungsplatten
mit durchgehenden Bohrungen zur Verbindung von Leiterflächen
auf entgegengesetzten Oberflächen von mit Standard-Kupferfolie
überzogenen Schichtstoffen. Diese durchgehenden Bohrungen
werden in die Rohplatte gestanzt, und die Wände der durchgehenden
Löcher werden unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Lösung stromlos mit Kupfer überzogen. Eine zusätzliche Dicke
des Wandüberzugs kann elektrolytisch erhalten werden, falls
gewünscht.
Ein Abdecklack wird aufgebracht, um ein vorgeschriebenes
Schaltbild zu erzeugen, und die exponierte Kupferfolie wird
dann weggeätzt, wodurch das Schaltungsmuster und die Durchgangslochverbindungen
zurückbleiben. Der Abdecklack kann dann
entfernt werden oder nicht, je nach den weiteren Überzugsbedingungen,
wie Aufbringen von Goldüberzug auf die Verbindungssteckerbereiche
auf der Schaltung, Lotbeschichtung.
Claims (10)
1. Bad zur stromlosen Abscheidung eines metallischen
Kupferüberzugs auf einer vorbereiteten Oberfläche eines Werkstücks,
wobei das Bad in einer wäßrigen Lösung
- 1) eine lösliche Quelle von Kupfer-(II)-Ionen,
- 2) als Komplexbildner für Kupfer-(II)-Ionen einen Stoff aus der Gruppe der Aminverbindungen HEEDTA, EDTA und NTA und deren Alkalisalze oder Gemische derselben, oder aus der Gruppe lösliche Tartrate und deren Alkalisalze oder Gemische derselben,
- 3) eine wasserlösliche Hypophosphitionenquelle als Reduktionsmittel und
- 4) einen pH-Wert-Regler enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
- bei Verwendung der Aminkomplexbildner der pH-Wert des Bades auf 5 bis 11 und bei Verwendung der Tartrat-Komplexbildner der pH-Wert auf 9 bis 13 eingestellt ist und als pH-Wert-Regler eine Kombination von Mineralsäure/Alkalihydroxid verwendet wird.
2. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
lösliche Quelle von Hypophosphit-Ionen in einer Menge vorhanden
ist, die von der zur Reduktion erforderlichen stöchiometrischen
Menge erheblich abweicht.
3. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupferionkonzentration 0,03 bis 0,24 M beträgt.
4. Bad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Komplexbildner HEEDTA oder EDTA ist und jeweils in etwa gleicher
molarer Konzentration wie die molare Konzentration des
Kupfer-II-ions vorhanden ist.
5. Bad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Komplexbildner NTA oder ein Alkalitartrat ist und in etwa der
zweifachen molaren Konzentration wie die molare Konzentration
des Kupfer-II-ions vorhanden ist.
6. Bad nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konzentration des Kupfer-II-ions etwa 0,06
M und die Konzentration des Reduktionsmittels etwa 0,340 M
betragen.
7. Bad nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert des Bades etwa 6 oder 9 beträgt.
8. Bad nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert des Bades im Fall von NTA 9 und
im Fall eines Alkalitartrats 10 bis 12 beträgt.
9. Verwendung eines Bades nach einem der Ansprüche 1
bis 8, wobei zunächst die Oberfläche des Werkstücks vorbehandelt
wird, um sie zu katalysieren und das so vorbehandelte
Werkstück in das Bad, dessen pH-Wert auf den verwendeten
Komplexbildner abgestimmt und dessen Temperatur vorzugsweise
bei 60 bis 66°C gehalten ist, eingetaucht und anschließend
der Kupferüberzug elektrolytisch mit einem weiteren Metall
beschichtet wird.
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