DE2919363C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wischanordnung für eine
Fensterscheibe der durch den Oberbegriff des Patentanspru
ches 1 angegebenen Gattung.
Bei einer aus der FR-23 72 720 A1 bekannten Wischanordnung
dieser Art ist das Wischblatt mit seinen beiden Enden an je
einem Endlos-Zahnriemen befestigt, wobei die beiden Zahnrie
men für einen gemeinsamen elektromotorischen Ritzelantrieb
entweder an zwei gegenüberliegenden Schmalkanten oder auch
an zwei gegenüberliegenden Längskanten der Fensterscheibe an
geordnet sind. Das Wischblatt wird somit bei dieser bekannten
Wischanordnung entweder parallel zu den Längskanten oder par
allel zu den Schmalkanten über das Wischfeld der Fenster
scheibe bewegt, wobei die Wischbewegung einheitlich von der
einen zu der anderen Kante ausgerichtet ist. Die mit dem
einen Wischblatt erzielbare Wischwirkung setzt somit voraus,
daß das Wischblatt nach jeder Überquerung der Fensterscheibe
von der einen Kante hin zu der anderen Kante wieder zurück in
die Ausgangsposition an der einen Kante bewegt wird, wobei da
für die gleiche Zeit benötigt wird wie für das Überqueren der
Fensterscheibe zum Zwecke des Säuberns. Bei der bekannten
Wischanordnung ist daher auch bevorzugt ein zweites Wischblatt
zur Erreichbarkeit einer phasenverschobenen Wischbewegung
vorgesehen, derart, daß am Ende der Wischbewegung des einen
Wischblattes das zweite Wischblatt mit der Wischbewegung
beginnen kann. Die bekannte Wischanordnung erhält dadurch
eine relativ voluminöse und gleichzeitig ziemlich störanfäl
lige Bauweise, die insbesondere dann gegeben ist, wenn jedes
Wischblatt zur Erzielbarkeit einer optimalen Wischwirkung
massiver ausgeführt wird und somit dann entsprechend mehr
Raum benötigt wird, um die an den beiden Trums der Endlos-
Zahnriemen gegenläufig befestigten Wischblätter unbehindert
aneinander vorbei bewegen zu können. Die bekannte Wischanord
nung ist außerdem nur wenig zur Verwendung bei Windschutz
scheiben von Kraftfahrzeugen geeignet, die abgerundete Um
rißformen aufweisen und mit einer mehr oder weniger stark
gekrümmten Wischfläche versehen sind.
Die durch die Patentansprüche gekennzeichnete Erfindung löst
die Aufgabe, eine Wischanordnung für eine Fensterschei
be der angegebenen Gattung bereitzustellen, die bei einer
insbesondere für die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges
vorgesehenen Verwendungsmöglichkeit eine weniger komplizierte
und weniger störanfällige Ausbildung aufweist und praktisch
für jede beliebige Umrißform der Scheibe zur Erzielbarkeit
einer gleich optimalen Wischwirkung verwendbar ist.
Die mit der erfindungsgemäßen Wischanordnung erzielbaren Vor
teile ergeben sich vorrangig aus der Verwendung nur eines ein
zigen Endlosriemens und dessen Anordnung längs des Umfangs
der mit dem Wischblatt zu säubernden Scheibe, weil damit
jetzt wie bei der Anordnung der die Windschutzscheibe eines
Kraftfahrzeuges normal umgebenden Dichtungsleiste jede belie
bige Umrißform der Scheibe für eine gleich optimale Wisch
wirkung berücksichtigt werden kann. Die gleich optimale
Wischwirkung wird dabei durch die längenveränderliche Ausbil
dung des Wischblattes auch unabhängig davon erhalten, ob die
Scheibe eben ausgebildet ist oder eine Krümmung aufweist,
wobei es über die Bemessung der Minimal- und Maximallänge des
Wischblattes in Verbindung mit der Befestigung seiner beiden
Enden an dem Endlosriemen auch möglich ist, die Überquerung
des Wischfeldes mit dem Wischblatt für die Bereitstellung op
timaler Sichtverhältnisse entsprechend optimal zu gestalten,
ohne daß dafür ein zweites Wischblatt benötigt wird. Dieser
besondere Vorteil ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Wisch
anordnung vorrangig durch die Möglichkeit, daß der Endlosrie
men auch mit einer größeren Umlaufgeschwindigkeit bewegt
werden kann und deshalb das Wischblatt entsprechend schnell
aufeinanderfolgende Wischbewegungen ausführt.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der erfin
dungsgemäßen Wischanordnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Kraftfahrzeuges mit
einer Wischanordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht einer Führungsschiene bei
dieser Wischanordnung,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht der Einzel
heit A in Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht der Einzelheit A,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Wischblatt der Wisch
anordnung,
Fig. 6 eine Ansicht entsprechend der Fig. 4 mit einer
ergänzenden Darstellung des für den Endlosriemen
der Wischanordnung vorgesehenen Antriebs,
Fig. 7 eine Schemadarstellung zur näheren Erläuterung des
Antriebs für den Endlosriemen,
Fig. 8(a) bis 8(d)
Schnittansichten von verschiedenen Ausführungs
formen des Endlosriemens,
Fig. 9(a) und 9(b)
Perspektivansichten des Wischblattes der Wisch
anordnung in auseinandergezogenem und zusammenge
schobenem Zustand,
Fig. 10(a) und 10(b)
Draufsichten des Wischblattes gemäß Fig. 9 in den
beiden unterschiedlichen Zuständen,
Fig. 11 eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungs
form des Wischblattes,
Fig. 12 eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform
des Wischblattes,
Fig. 13 eine Perspektivdarstellung des Wischblattes gemäß
Fig. 12,
Fig. 14 und 15
Schnittansichten einer vierten Ausführungsform des
Wischblattes und
Fig. 16 eine Schnittansicht entsprechend der Einzelheit A
in Fig. 1 bei Verwendung des in Fig. 15 gezeigten
Wischblattes.
In der Zeichnung ist die Verwendung der Wischanordnung für
die Windschutzscheibe 1 eines Kraftfahrzeuges dargestellt.
Längs des Umfangs der Windschutzscheibe 1 verläuft eine
Führungsschiene 9, deren Querschnitt in Fig. 2 gezeigt ist.
Die Führungsschiene 9 hat eine Laufrille 10, die mit einer
Öffnung 12 versehen ist. Ein Endlosriemen 2, der mit einem
Draht mit einem Durchmesser von etwa 0,7 mm zu einer Spirale
mit einem Außendurchmesser von etwa 6 mm schraubenförmig
gewickelt ist, ist in einer zu der Laufrille 10 parallelen
Führungsrinne 16 der Führungsschiene 9 verlegt und kann durch
zwei Zahnräder 8 für einen Umlauf längs des Umfangs der Wind
schutzscheibe 1 bewegt werden. Die beiden Zahnräder 8 sind
gemäß der Darstellung in Fig. 6 auf verschiedenen Seiten des
Endlosriemens 2 angeordnet und stehen über Öffnungen 18 der
Führungsschiene 9 in die Führungsrinne 16 vor, um den in Fig.
7 näher gezeigten Eingriff mit der Spirale des Endlosriemens
2 zu erhalten. Die beiden Zahnräder 8 werden durch einen End
losriemen 30 gedreht, der mit einer Riemenspannscheibe 31 zu
sammenwirkt und selber durch einen Motor 20 angetrieben wird.
Der Endlosriemen 2 ist nach Fig. 8(a) aus einem Drahtmate
rial 6 mit einem im wesentlichen dreieckigen Querschnitt der
art gewickelt, daß die Innenflächen der Windungen einander
berühren und die Scheitel voneinander beabstandet sind, so
daß für den Eingriff mit den Zahnrädern 8 Zahnflanken 7 mit
konstanter Steigung bereitgestellt werden. Alternativ kann
der Endlosriemen 2 nach Fig. 8(b) auch aus einem mit einem
verschleißfesten Kunstharz, wie beispielsweise Polyamidharz,
dreieckförmig umhüllten Drahtmaterial 6 a ebenfalls schrauben
förmig gewickelt sein, womit für die Umlaufbewegung des
Endlosriemens in der Führungsrinne 16 eine größere Geräusch
armut erhalten wird. Weiterhin ist es auch denkbar, daß der
Endlosriemen 2 nach Fig. 8(c) mit einer Drahtspirale 6 a aus
gebildet wird, die mit einem Drahtmaterial 6 mit dreieckför
migem Querschnitt entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig.
8(a) umwickelt ist. Auch kann die Drahtspirale 6 a nach Fig.
8(d) mit einer aus Kunstharz, wie beispielsweise Polyamid
harz, bestehenden Hülse 6 d umhüllt sein, die wieder die für
den Eingriff mit den Zahnrädern 8 vorgesehenen Zahnflanken 7
aufweist. In Fig. 8(d) ist dabei gleichzeitig noch gezeigt,
wie die Enden der Drahtspirale 6 a an einem eingeschobenen
Rundstab 50 aneinandergefügt sind und mittels eingeschlagener
Nieten 51 zur Ausbildung des Endlosriemens an diesem einge
schobenen Rundstab zusammengehalten werden. Diesen verschie
denen Ausführungsformen des Endlosriemens ist gemeinsam, daß
damit ein schlupffreier Eingriff mit den Zahnrädern 8 erhal
ten wird, was die Voraussetzung für eine hohe Umlaufgeschwin
digkeit des Endlosriemens längs des Umfangs der Windschutz
scheibe ist. Dabei kann für die Zahnräder auch eine abweichen
de Anordnung an der Führungschiene 9 vorgesehen sein, wobei
mit einer Anordnung nur an einer Seite eine verbesserte An
triebskraft erzielbar ist.
Die Führungsrinne 16 ist mit einer Auskleidung 17 versehen,
deren Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurch
messer des Endlosriemens. Damit wird für den Umlauf des
Endlosriemens ein kleinerer Reibungswiderstand erhalten. Die
Laufrille 10 der Führungsschiene 9 ist andererseits als eine
zu der Führungsrinne 16 parallele Rollenlaufbahn 14 für
Laufrollen 23 ausgebildet, die an einem Anschlußteil 22 für
ein Wischblatt 3 befestigt sind. Das Anschlußteil 22 weist
eine Anschlußplatte 26 auf, die über die Öffnung 12 nach
außen vorsteht und von zwei Klauen 25 gehalten wird, die von
dem Endlosriemen in die Laufrille 10 vorstehen. Die Laufrol
len 23 sind auf einer an der Anschlußplatte 26 angeordneten
Achse 27 drehbar gelagert. Wenn der Endlosriemen 2 umläuft,
wird das Anschlußteil 22 in der Rollenlaufbahn 14 und damit
auch das Wischblatt 3 bewegt, das gemäß der Darstellung in
Fig. 1 für eine die Windschutzscheibe 1 ständig überquerende
Ausrichtung an dem Endlosriemen 2 mit seinen beiden Enden
befestigt ist. Als Laufrollen 23 werden bevorzugt Radiallager
benutzt, um einen ruhigen Lauf der Anschlußteile in der
Laufrille der Führungschiene und damit auch eine insgesamt
ruhige Bewegung des Wischblattes zu erhalten. Der ruhige Lauf
wird dabei noch durch ein Dichtungsteil 60 beispielsweise aus
Silikonkautschuk begünstigt, das an den gegenüberliegenden
Seiten der Öffnung 12 befestigt ist und gleichzeitig eine
wasserdichte Berührung mit den Anschlußteilen 22 ergibt.
Das Wischblatt 3 weist eine längenveränderliche Ausbildung
auf, so daß es bei der Wischbewegung abwechselnd auseinander
gezogen und zusammengeschoben werden kann. In der Ausführungs
form gemäß den Fig. 3 bis 6 besteht der einteilig ausgebilde
te Wischblattkörper aus weichem Kunstharz oder Gummi und ist
mit sechseckigen Abschnitten 4 zieharmonikaartig ausgebildet,
so daß an den gegenüberliegenden Seiten ein gezackter Verlauf
11 erhalten wird. An den beiden Enden des Wischblattes 3 ist
je ein abgewinkeltes Halteteil 32 ausgebildet, das in eine
Haltenut 34 eines Vebindungsteils 33 eingepaßt ist, welches
mit einer weiteren Haltenut 34 an seinem anderen Ende ein
ebenfalls abgewinkeltes Halteteil 32 des zugeordneten An
schlußteils 22 für die Befestigung an dem Endlosriemen 2
aufnimmt. Bei dieser lösbaren Befestigung des Wischblattes an
dem Endlosriemen wird für die Berührung mit der Windschutz
scheibe 1 eine ebene Grundfläche 15 erhalten, wobei der
ständige Wechsel zwischen einem auseinandergezogenen und
einem zusammengeschobenen Zustand der einzelnen polygonalen
Abschnitte des Wischbattes an dieser Gleitberührung der Grund
fläche mit der Windschutzscheibe eine optimale Wischwirkung
ergibt.
In der Ausführungsform gemäß den Fig. 9 und 10 ist das Wisch
blatt mit einer teleskopartig ausziehbaren Hülse 4 a aus
weichem Kunstharz ausgebildet, die in einen Blattkörper 4
ähnlich der vorbeschriebenen Ausführungsform eingesetzt ist
und ein schraubenförmig gewickeltes Kernmaterial 4 b umgibt.
Das Kernmaterial 4 b ist an seinen beiden Enden durch Anschlag
stifte 36 an den beiden Enden der Hülse 4 a befestigt, die
ihrerseits mit Flanschen 37 in den endseitigen Öffnungen des
Blattkörpers 4 verankert sind. Durch die Vervollständigung
des Blattkörpers 4 mit der teleskopartig ausziehbaren Hülse
4 a und dem Kernmaterial 4 b wird auch bei einer hohen Umlauf
geschwindigkeit des Endlosriemens 2 eine weitgehend ratter
freie Wischbewegung des Wischblattes erhalten, und weiterhin
wird dadurch auch eine besonders innige Gleitberührung des
Blattkörpers mit der Windschutzscheibe auch bei einer gekrümm
ten Ausbildung derselben gewährleistet.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 11 besteht das Wischblatt 3
aus mehreren in der Größe abgestuften hohlen Blattkörpern 4,
die jeweils im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet sind
und ebenfalls eine in Längsrichtung des Wischblattes teleskop
artig ausziehbare Anordnung aufweisen. Jeder Blattkörper 4 ist
mit einer Wischlippe 43 aus weichem Material, wie beispiels
weise Gummi, versehen, die von dem unteren Ende einer konkav
gekrümmten Seite 42 des jeweiligen Dreiecks vorsteht, das
noch eine konvex gekrümmte Seite 41 und eine zur Berührung
mit der Windschutzscheibe vorgesehene ebene Grundseite 40
aufweist. Die konkaven und konvexen Krümmungen der Dreieck
seiten 42 und 41 sind auf halber Länge des Wischblattes gegen
einander vertauscht, so daß die konvexen Seiten 41 in der
Umlaufrichtung des Wischblattes nach vorne bewegt werden und
dabei die Lippen 43 eine Gleitberührung mit der Windschutz
scheibe erhalten. Ein zwischen der Grundseite 40 und der
konkaven Seite 42 der einzelnen Blattkörper 4 jeweils ausge
bildeter Schlitz 44 verhindert im übrigen eine Verwindung des
Wischblattes, die sonst bei einer größeren Umlaufgeschwindig
keit des Endlosriemens erhalten wird. Auch wird damit das
sich ständig abwechselnde Auseinanderziehen und Zusammen
schieben der einzelnen Blattkörper beruhigt. Im übrigen ist
auch bei dem Wischblatt dieser Ausführungsform ein gleich
ausgebildetes Kernmaterial 4 b vorhanden, dessen beide Enden
zusammen mit den beiden Enden des Blattkörpers 4 an dem End
losriemen 2 befestigt sind, um damit die Gleitberührung der
Grundseite 40 mit der Windschutzscheibe 1 zu unterstützen.
Die Grundseite 40 kann noch mit in Längsrichtung verlaufenden
Schlitzen versehen sein, um damit für den Blattkörper eine
verkleinerte Berührungsfläche mit der Windschutzscheibe zu
erhalten.
In Fig. 12 ist für eine weitere Ausführungsform des Wisch
blattes eine in die konkaven Seiten 42 von entsprechenden
dreieckförmigen Körpern eingesetzte Anordnung der Lippen 43
gezeigt, wodurch für die Lippen eine vergrößerte Festigkeit
erhalten wird. Außerdem ist für die Grundseite 40 eines
äußeren Teilkörpers eine Ausbildung mit in Längsrichtung
verlaufenden Rippen 46 gezeigt, wodurch wieder eine verklei
nerte Berührungsfläche mit der Windschutzscheibe bezweckt
wird. Für eine solche mehrteilige Ausbildung des Wischblattes
erweist es sich im übrigen als zweckmäßig, die Mitte X des
Wischblattes an der Windschutzscheibe zu fixieren, beispiels
weise mittels eines Saugnapfes oder einer anderen Befesti
gungseinrichtung für eine zentrale Drehachse des Wischblat
tes, um damit eine möglichst ratterfreie Wischbewegung des
Wischblattes über das gesamte Wischfeld der Scheibe auch bei
einer größeren Umlaufgeschwindigkeit des Endlosriemens zu
gewährleisten.
Bei der in Fig. 14 gezeigten Ausführungsform besteht das
Wischblatt 3 aus zwei ineinander eingepaßten U-förmigen
Blattkörpern 4 aus weichem Kunstharz sowie einem inneren Kern
aus demselben Material, die alle mit Wischlippen 43 aus Gummi
oder auch einem anderen weichen Material bestückt sind,
welche die Berührung mit der Windschutzscheibe 1 ergeben. Bei
dem Wischblatt der Ausführungsform nach den Fig. 15 und 16
ist schließlich eine Schraubenfeder 4 b als Kern mit einem im
wesentlichen dreieckförmigen Blattkörper 4 aus weichem elas
tischem Material umgeben, wobei die beiden Enden der Schrau
benfeder an je einem Stift 29 einer zugeordneten Anschluß
platte 26 an dem Endlosriemen 2 befestigt sind. Bei dieser
Ausführungsform wird der Blattkörper 4 des Wischblattes 3 bei
der Umlaufbewegung des Endlosriemens 2 durch die Schrauben
feder 4 b gedehnt, und wenn sich die Schraubenfeder als Folge
der Annäherung ihrer Enden verkürzen kann, dann kann sich
dabei auch der Blattkörper als Folge seines elastischen Ver
haltens entsprechend verkürzen. Bei diesem Wischblatt sind im
übrigen alle Dreieckseiten 5 konkav gekrümmt, so daß mit zwei
Scheiteln 28 entsprechende Wischlippen für die Berührung des
Wischblattes mit der Windschutzscheibe 1 erhalten werden. In
Verbindung mit der besonderen Querschnittsform ergibt sich
dadurch eine verringerte Verschleißanfälligkeit bei gleich
zeitig hohem Berührungsdruck, der unter der Wirkung der
Schraubenfeder erhalten wird. Bei dieser Querschnittsform des
Wischblattes wird somit auch eine entsprechend stabile Anlage
an der Windschutzscheibe zur Erzielbarkeit einer weitgehend
ratterfreien Wischbewegung erhalten, die auch für eine größe
re Umlaufgeschwindigkeit des Endlosriemens gewährleistet ist.
Eine große Umlaufgeschwindigkeit des Endlosriemens in der
Führungsrinne 16 der Führungsschiene 9 wird dabei anderer
seits durch die in der Rillenlaufbahn 14 geführten Laufrollen
23 ermöglicht, so daß damit also für optimale Wischverhältnis
se auch dann vorgesorgt werden kann, wenn die Windschutzschei
be stärker gekrümmt ist und eine mehrfach abgerundete oder auch
mehreckige Umrißform aufweist. Weil der Endlosriemen in der
Führungsrinne 16 der Führungsschiene 9 verlegt ist und die
Führungsschiene anstelle der normal längs des Umfangs der
Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges verlaufenden Dichtung
angeordnet werden kann, ist es schließlich auch möglich, die
hier beschriebene Wischanordnung bei jedem beliebigen Fahr
zeug auch noch nachträglich anzubringen. Dabei ist die An
bringung der Wischanordnung keinesfalls nur auf die Wind
schutzscheibe beschränkt und kann vielmehr auch mit denselben
Vorteilen der Erzielbarkeit einer optimalen Wischwirkung auch
an der Heckscheibe von Kraftfahrzeugen angebracht werden.
Claims (6)
1. Wischanordnung für eine Fensterscheibe, insbesondere für
die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges, mit einem
Wischblatt, das mittels eines kontinuierlich angetriebenen
Endlosriemens über das gesamte Wischfeld der Scheibe beweg
bar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosriemen
(2) eine Erstreckung längs des Umfangs der Scheibe (1) auf
weist und daß das Wischblatt (3) längenveränderlich ausgebil
det und für eine die Scheibe (1) ständig überquerende Ausrich
tung an dem Endlosriemen (2) mit seinen beiden Enden befestigt
ist.
2. Wischanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosrie
men (2) in einer Führungsrinne (16) einer längs des Umfangs
der Scheibe (1) verlaufenden Führungsschiene (9) verlegt ist,
die in einer zu der Führungsrinne parallel verlaufenden Lauf
rille (10) an den beiden Befestigungsenden des Wischblatts
(3) angeordnete Laufrollen (23) führt.
3. Wischanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Wischblatt
(3) aus einem flexiblen Material besteht und mit aneinander
gereihten polygonalen Abschnitten (4,11) ziehharmonikaartig
ausgebildet ist.
4. Wischanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Wischblatt
(3) mittels eines dehnbaren und insbesondere als eine Draht
spirale (4 b) geformten Kerns an dem Endlosriemen (2) befe
stigt ist und einen den Kern umgebenden Wischblattkörper
(4 a) aufweist, der mit einzeln aneinandergereihten Ab
schnitten entweder teleskopartig oder ziehharmonikaartig
ausgebildet und mit den Befestigungsenden des Kerns durch
Stifte (36) od.dgl. fest verbunden ist.
5. Wischanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Abschnitte des Wischblattkörpers einen etwa dreieckförmi
gen Querschnitt aufweisen, bei dem mit einer Dreiecksflä
che eine mit einer Wischkante (43) versehene Auflagefläche
(40) des Wischblattkörpers gebildet ist.
6. Wischanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wischkante
(43) im Übergang zu einer konkav geformten Seitenfläche
(42) ausgebildet ist.
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