DE2916789A1 - Vorrichtung zum loesbaren sichern eines rollstuhls - Google Patents
Vorrichtung zum loesbaren sichern eines rollstuhlsInfo
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Description
GKN SÄNKEY LIMITED, P.O. Box No. 214, Hadley Castle
Works, TeIford, Salop, TF1 4RE - Großbritannien
Vorrichtung zum lösbaren Sichern eines Rollstuhls nach Patent (Patentanmeldung P 26 41 712.9)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Sichern eines Rollstuhls in vorbestimmter Lage am
Boden eines Fahrzeugs zum Kombinieren eines Behindertenrollstuhls mit einem Fahrzeug nach Patent
(Patentanmeldung P 26 41 712.9),
Die Erfindung betrifft also die Kombination eines Behindertenrollstuhls
und eines Fahrzeugs, um den Rollstuhl von einem Ort zum nächsten zu befördern. Mit "Fahrzeug" soll jedes Mittel eingeschlossen sein,
in dem ein Rollstuhl von einem Ort zum nächsten befördert werden kann, eingeschlossen z.B. ein Kraftfahrzeug oder
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ein Bus, ein Krankenwagen, ein Luft- oder Wasserfahrzeug.
Während der Bewegung eines Fahrzeugs, das einen Rollstuhl
befördert, ist es notwendig, den Rollstuhl in einer Lage in demselben zu befestigen. Bisher wurde,
insbesondere bei der Vorrichtung nach der DE-OS 26 41 712, ein Rollstuhl in einer bestimmten Lage in einem Fahrzeug
durch komplementäre Haken und Querstangen am vorderen und hinteren Ende des Rollstuhls und entsprechenden
Positionen des Fahrzeugs befestigt. Ein Schloß wurde zum Aufrechterhalten des Eingriffs dieser
Formationen miteinander vorgesehen. Außerdem sind Führungen vorhanden, um die betreffenden Teilein Eingriff
zu bringen, wenn der Rollstuhl in dem Fahrzeug in seine Lage gerollt wird. Nichtsdestoweniger ist diese
Vorrichtung noch relativ aufwendig und es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vereinfachung derselben zu liefern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem die Sicherungsmittel in seitlichem Abstand voneinander
angeordnete Hakenmittel auf dem Boden oder dem Rollstuhl benachbart zu dessen einem Ende aufweisen; daß
Querstangen am Rollstuhl benachbart zu dessen einem Ende oder am Boden vorgesehen sind, wobei die Querstangen
in die Hakenmittel passen, wenn der Rollstuhl in der vorherbestimmten Lage ist, um im wesentlichen
vertikale Relativbewegungen zwischen Rollstuhl und Boden zu verhindern; daß komplementäre Schließelemente
auf dem Boden und dem Rollstuhl benachbart zu dessen anderem Ende vorgesehen sind, um ein Ausrücken der Hakenmittel
und der Querstangen zu verhindern, wenn diese mit dem Rollstuhl in der vorherbestimmten Lage zusammengeschlossen
sind und ebenfalls im wesentlichen vertikale Relativbewegungen zwischen Boden und Rollstuhl am anderen
Ende verhindern, wobei Führungselemente am RoIl-
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stuhl und am Boden vorgesehen sind, um die Schließelemente und die Haken sowie die Querstangen in gegenseitigem
Eingriff beim in die vorherbestimmte Lage-Rollen des Rollstuhls auf dem Boden zu bringen.
Durch die Verwendung komplementärer Elemente, die sowohl den Rollstuhl in seiner Lage halten, um das
Öffnen der Hakenmittel und Querstangenmittel zu verhindern, und auch vertikale Relativbewegungen zwischen
Boden und Rollstuhl verhindern, kann die Notwendigkeit,weitere, zweite komplementäre Befestigungselemente
auf dem Boden und auf dem Rollstuhl, benachbart zu dessen anderem Ende anzuordnen, umgangen werden- Dieses bedeutet
gegenüber dem Stand der Technik eine Konstruktionsvereinfachung .
Die komplementären Schließelemente können eine Schlaufe oder im allgemeinen ein "U"-förmiges Teil aufweisen,
das sich von einem Teil des Rollstuhls nach unten erstreckt, um eine Öffnung zu bieten, mit der eine Schließe
in Eingriff kommen kann, um die letztere im Maul eines Schlosses zu halten.
Die Erfindung betrifft also einen Rollstuhl, der in einem Fahrzeug mit Hilfe miteinander in Eingriff
kommender Haken und Querstangen auf dem Boden des Fahrzeuges und einem Ende des Rollstuhls gesichert werden
kann, wobei Schließelemente am anderen Ende des Rollstuhls und dem Boden dieses Rollstuhlendes beaufschlagt
werden und die Haken und die Querstangen in Eingriff miteinander halten. Die Schließelemnte, Haken und Querstange,
werden in Eingriff geführt, wenn der Stuhl in das Fahrzeug gerollt wird.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel anhand der aus vier Figuren bestehenden Zeichnung erläutert ist.
Sie zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fahrzeugs, in dem ein Rollstuhl angeordnet ist;
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 2 der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der in
Eingriff kommenden Schloßelemente, wie
in Fig. 2 gezeigt; und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Hakens des Fahrzeuges.
In Fig. 1 der Zeichnung ist zunächst ein Fahrzeug 10 dargestellt, in dem ein Behinderten-Rollstuhl 11
aufgenommen ist. Dieses Fahrzeug 10 hat eine Seitentür 12 und eine hintere Tür 13, die in zwei Teilen ausgebildet
ist und einen unteren Teil einschließt, der nach unten geschwenkt werden kann, um eine Rampe zu
bilden, auf der der Rollstuhl in das Fahrzeug bewegt werden kann.
Der Rollstuhl hat einen Rohrrahmen 14, der eine Unterstützung
für den Insassen bildet, sowie für ein Paar luftbereifter Räder 15 mit relativ großem Durchmesser,
die um eine Achse (16) am hinteren Ende des Rollstuhls
drehbar sind. An der Vorderseite des Rollstuhls weist der Rahmen zum schwenkenden Bewegen durch Laufrollen
ein paar Räder 17 mit relativ kleinem Durchmesser auf. Eine Querstange 18 erstreckt sich quer über den Rollstuhl
an dessen hinterem Ende, und ein röhrenförmiges Teil erstreckt sich von der Querstange 18 zu einer im
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wesentlichen horizontal gelagerten Platte 20, die an den Scheitelpunkt eines generell "V"-geformten unteren Rahmen
teils geschweißt ist, dessen Enden mit dem Hauptrahmen des Rollstuhls verbunden sind.
Der Boden des Fahrzeugs 10 ist mit in seitlichem Abstand
angeordneten Haken 22, deren Maulöffnungen nach dem hinteren Ende des Fahrzeugs zeigen, ausgerüstet r die
sich auf einem erhöhten Teil t der zwischen den Rädern
des Rollstuhls liegt, wenn dieser sich in Position befindet, angeordnet sind. Diese Haken kommen in Eingriff
mit der Querstange 18, wenn der Rollstuhl sich in der gewünschten Position im Fahrzeug befindet und verhindern
Relativbewegungen in vertikaler Richtung zwischen dem Ende des Rollstuhls und dem Fahrzeug.
Auf dem Boden des Fahrzeugs am vorderen Ende des Rollstuhls befindet sich ein Schloß 23, das detailliert
in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Dieses Schloß weist
eine Basisplatte 24 auf, die am Fahrzeugboden mit Hilfe von Befestigungen angebracht ist, die durch
Öffnungen 25 gehen und das einen Schloßkörper 26 aufweist,
dessen Maulöffnung 27 nach hinten zeigt» Eine Schließe 28 tritt mit der Maulöffnung des Schlosses
zusammen und kann in Eingriff mit einer Schlaufe kommen, die unterhalb der Platte 20 des Rollstuhls
befestigt ist, um die Schlaufe 29 in der Maulöffnung des Schlosses zu halten, wenn sich die Schließe 28
durch die Schlaufe 29 erstreckt. Die Maulöffnung ist konisch, um das Einführen der Schließe 29 in sie
zu erleichtern, wenn der Rollstuhl in das Fahrzeug bewegt wird.
Das Schloß 23 gehört dem gegen selbstätiges Öffnen geschützten Typ an, der bei Autotüren verwendet wird,
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und liefert somit einen hohen Widerstand gegen vertikale und longitudinale Bewegungen des vorderen Rollstuhlteils
im Fahrzeug, wenn das verschließende Element des Rollstuhls in Form der Schlaufe 29 mit der Schließe
in Eingriff gekommen ist. Genauso gut wie durch diese Befestigung wird die Querstange am Ende des Rollstuhls
in festem Eingriff mit den Haken 22 gehalten, wodurch ein hoher Widerstand des gesamten Rollstuhls gegen
Relativbewegungen innerhalb des Fahrzeugs gewährleistet ist. Dieses wird ohne den Gebrauch irgendwelcher
zusätzlichen Verbindungsstücke an dem Rollstuhl und dem Fahrzeug erreicht.
Um Trennung des Rollstuhls vom Fahrzeug zu erlauben, ist die Schließe 28 des Schlosses mit Hilfe einer
flexiblen Kabelanordnung 30 konventioneller Bauart offenbar, welche durch einen Knopf 31, der sich auf
dem Armaturenbrett des Fahrzeugs befindet, betätigt werden kann.
Es können zusätzliche Führungsmittel zu denen, die durch die konischen Backen des Schlosses 23 gebildet werden,
vorgesehen sein, um die Schlaufe 29 des Rollstuhls in Eingriff mit dem Schloß zu bringen. Weiterhin
können Mittel zum richtigen In-Eingriff-Kommen der Querstange am hinteren Ende des Rollstuhls mit
dem Haken 22 des Fahrzeugs vorgesehen sein.
Die Haken 22 können so ausgelegt und angeordnet sein, daß sie die Kraft, mit der die hinteren Räder des
Rollstuhls mit dem Boden des Fahrzeugs in Eingriff kommen, verstärken. Dieses unterstützt das In-Position—
Halten des Rollstuhls im Fahrzeug.
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Die in der vorstehenden Beschreibung sowie in den nachfolgenden Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren
verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
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Akte: G
-AO-
BEZUGSZSICHEWLIoTE (LIST OF RSFSBSNCE NUMERALS)
| 1 | - | Fahrzeug | 1 |
| 2 | Rollstuhl | 2 | |
| 5 | Seitentür von 1O | 5 | |
| 4 | hintere Tür von 1O | 4 | |
| 5 | Rohrrahmen von 11 | 5 | |
| 6 | luftbereiftes Rad | 6 | |
| 7 | Achse von 16 | 7 | |
| 8 | Rad mit kleinem Durclinesser | 8 | |
| 9 | Querstange | 9 | |
| 10 | rohrförmiges Teil | 10 | |
| 11 | Platte an 21 | 11 | |
| 12 | V-förmiges unteres Rahmenteil von 11 | 12 | |
| seitliche Haken (am Fahrzeugboden) | 15 | ||
| 14 | Schloß am Boden von 10 | 14 | |
| 1? | Basisplatte von 23 | 15 | |
| 16 | öffnungen in 24 | 16 | |
| 17 | Schloßköiper | 17 | |
| 18 | Maulöffnung | 18 | |
| 19 | Schließe | 19 | |
| 20 | Schlaufe | 20 | |
| 21 | flexible Kabelanordnung | 21 | |
| 22 | 22 | ||
| 2? | 25 | ||
| 24 | 24 | ||
| 25 | |||
| 26 | |||
| 27 | 27 | ||
| 28 | 28 | ||
| 29 | 29 | ||
| 30 | 50 | ||
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BöEHMERT & BOEHMERT 2 9 1 6 7 8 §
| tA | Knopf | 31 |
| 32 | 32 | |
| 33 | 33 | |
| 34 | 34 | |
| 35 | 35 | |
| 36 | 36 | |
| 37 | 37 | |
| 38 | 38 | |
| 39 | 39 | |
| 40 | 40 | |
| 41 | 41 | |
| 42 | 42 | |
| 43 | 43 | |
| 44 | 44 | |
| 45 | 45 | |
| 46 | 46 | |
| 47 | 47 | |
| 48 | 48 | |
| 49 | 49 | |
| 50 | 50 | |
| 51 | 51 | |
| 52 | 52 | |
| 53 | 53 | |
| 54 | 54 | |
| 55 | 55 | |
| 56 | 56 | |
| 57 | 57 | |
| 58 | 58 | |
| 59 | 59 | |
| 60 | 60 | |
| 61 | 61 | |
| 62 | 62 | |
| 63 | 63 | |
| 64 | 64 | |
| 65 | 65 |
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Claims (4)
- Γ* RQRΒΟΕΗΜΕΛΪ & BOEHMERT20. Apr!.AnsprücheM./Vorrichtung zum lösbaren Sichern eines Rollstuhls in vorhestimmter Lage am Boden eines Fahrzeugs zum Kombinieren eines Behinderten-Rollstuhls mit einem Fahrzeug nach Patent .. .. ... {Patentanmeldung P 26 41 712.9), dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmittel in seitlichem Abstand voneinander angeordnete' Hakenmittel (22) auf dem Boden oder dem Rollstuhl (11) benachbart zu dessen einem Ende aufweisen; daß Querstangen (18) am Rollstuhl (11) benachbart zu dessen einem Ende oder am Boden vorgesehen sind, wobei die Querstangen (18) in die Hakenmittel (22) passen, wenn der Rollstuhl (11) in der vorherbestimmten Lage ist, um im wesentlichen vertikale Relativbeweguligen zwischen Rollstuhl und Boden zu verhindern; daß komplementäre Schließelemente (28, 22, 18) auf dem Boden und dem Rollstuhl benachbart zu dessen anderem Ende vorgesehen sind, um ein Ausrücken der Hakenmittel (22) und der Querstangen (18) zu verhindern, x^enn diese mit dem Rollstuhl (11) in der vorherbestimmten Lage zusammengeschlossen sind und ebenfalls im wesentlichen vertikale Relativbewegungen zwischen Boden und Rollstuhl am anderen Ende85/12 909844/099BOEHMERT & BOEHMERTverhindern, wobei Führungselemente am Rollstuhl (11) und am Boden vorgesehen sind, um die Schließelemente (28, 22, 18) und die Haken (22) sowie die Querstangen (18) in gegenseitigem Eingriff beim in die vorherbestimmte Lage-Rollen des Rollstuhls (11) auf dem Boden zu bringen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären Schließelemente (22, 18, 28) ein sich von einem Rollstuhlteil nach unten erstreckendes Teil (29) aufweisen, das eine Öffnung besitzt, mit der eine Schließe (28) in Eingriff zu bringen ist, um die Schließe (28) im Maul eines Schlosses (27) gesichert am Boden des Fahrzeugs zu halten.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Maul des Schlosses (27) eine konische Öffnung aufweist, um das sich nach unten erstreckende Teil (29) zu führen.
- 4. Vorrichtung nacfr Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (30, 31) zum Öffnen der Schließelemente (28, 22, 18) von einer leicht zugänglichen Stelle des Fahrzeugs (10'. aus vorgesehen sind.909844/0992
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