DE2915060C2 - Anzeigeeinrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Anzeigeeinrichtungen dieser Art weisen Anzeigeelemente auf, die selektiv eine von zwei Flächen zeigen,
wobei die Flächen so gefärbt sind, daß sie sich voneinander abheben. Auf diese Weise kann durch die
zusammengesetzten visueller. Wirkungen der von den
einzelnen Elementen gezeigten Flächen eine Information angezeigt oder »geschrieben« werden.
Derartige drehbar angeordnete Anzeigeelemente weisen Magnete auf und ihre Stellung wird durch ein
magnetisierbares Teil oder einen Polschuh gesteuert. Die Richtung der Magnetisierung des magnetisierbaren
Teils oder des Polschuhs wird dabei durch eine Wicklung bestimmt, deren magnetisches Feld die
Stellung des entsprechenden Elements in Übereinstimmung mit der Richtung der Magnetisierung steuert.
Elektromagnetische Anzeigeelemente dieser Art sind in der US-PS 34 69 258, der US-PS 39 75 728, der US-PS
40 553, der US-PS 36 24 941, der US-PS 33 65 824, der US-PS 32 95 238, der US-PS 33 03 494 und der
US-PS 37 54 245 beschrieben.
Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung ist am besten im Zusammenhang mit Anzeigeelementen in der
Form von drehbar montierten Scheiben anwendbar, Sie ist jedoch auch im Zusammenhang mit elektromagnetisch
betätigbaren Anzeigeelementen anwendbar, bei denen es sich um zylinderförmige oder kugelförmige
Teile handelt. In der US-PS 34 69 258 und in der US-PS 44 551 sind derartige Anzeigeelemente beschrieben.
Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung kann auch im Zusammenhang mit Anzeigeelementen angewendet
werden, die an der Stelle von Scheiben bewegbare Hebel aufweisen, wie dies beispielsweise in der US-PS
35 37 197 beschrieben ist
Die Anzeigeelemente, die keine Scheiben aufweisen und die im Zusammenhang mit der Erfindung
anwendbar sind, haben mit den Scheiben verwendenden Vorrichtungen die folgenden Charakteristiken gemeinsam.
Jedes Anzeigeelement ist zwischen zwei Stellungen bewegbar, um jeweils ein unterschiedliches sichtbares
to Erscheinungsbild zu bewirken. Es weist eaien sich
mitbewegenden Magneten auf. Ein Polschuh aus einem reversibel dauerhaft magnetisierbaren Material ist so
ausgestaltet und angeordnet daß die beiden Richtungen des umkehrbaren Feldes des Polschuhs die beiden
Stellungen des Anzeigeelementes bewirken. Zur Erregung des Polschuhs ist eine Spule vorgesehen.
Obgleich die Stellung elektromagnetischer Anzeigeelemente der beispielswiese in den voranstehend
genannten Patentschriften beschriebenen Art durch ein Weicheisenpolstück gesteuert wird, das durch einen
Dauerstrom magnetisiert wird, werden solche Anzeigeelemente für die meisten praktischen Anwendungsfälle
ddrch einen reversibel dauerhaft magnetisierbaren Polschuh gesteuert bzw. betrieben. Unter einem
»reversibei dauerhaft magnetisierbaren Material« wird ein Material verstanden, dessen Magnetisierung durch
die Anlegung eines Flusses einer ausreichend großen Stärke in die gewünschten Richtungen umgekehrt
werden kann, das aber, wenn der magnetische Fluß entfernt wird, einen genügend großen Remanenzfluß
zurückbehält, um die Stellung des ihm zugeordneten Anzeigeelements aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise
kann die Magnetisierung oder die Umkehr der Magnetisierung eines Polschuhs, der aus einem solchen
Material besteht, durch einen kurzen Stromimpuls durch die zugeordnete Spule bewirkt werden. Dem Stromimpuls
folgt dann eine Periode, in der kein Strom in der Spule fließt. Während der stromlosen Periode wird das
elektromagnetisch betätigbare Anzeigeelement durch
den Remanenzfluß des Polschv'js in der Stellung gehalten, die der Polarität des letzten Impulses
entspricht. Wenn die dargestellte oder angezeigte Information geändert werden soll, wird ein weiterer
Stromimpuls in der gewünschten Richtung durch die
Wicklung geschickt, um die ausgewählte Polarität der Magnetisierung in dem Polschuh sicherzustellen. Es
wird festgestellt, daß in einer Anordnung, die eine große Anzahl von Anzeigeelementen umfaßt, die den Anzeigeelementen
entsDrechenden Spulen in einer Richtung
so gepulst werden, um in jedem Polschuh die Magnetisierung zur Herstellung der gewünschten Stellung des
Elements zu erzeugen, egal ob ein besonderer Polschuh bereits in der gewünschten Richtung magnetisiert ist
oder nicht. Die vorliegende Erfindung betrifft Anzeigeeinrichtungen, die in der zuletzt erwähnten Weise
betrieben werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Steuerschaltung einer Anzeigeeinrichtung
nach der beispielsweise aus der US-PS 34 69 258 bekannten Art so abzuändern, daß der vor Einschreiben
einer Information vorhandene Magnetisierungszustand des Polschuhs feststellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Anzeigeeinrichtung der eingangs genannten Art gelöst, die durch die in dem
kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gekennzeichnet ist.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren
beschrieben. Es^eigt
F i g. 1 eine elektromagnetisch betriebene Scheibe, die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung
angewendet wird,
F i g. 2 ein Bauteil einer Anzeigevorrichtung, das aus Elementen besteht, die so aufgebaut sind, wie das in
F i g. 1 dargestellte Element,
F i g. 3 eine 3-H-Kurve für einen Polschuh,
Fig.4 eine grafische Darstellung von Strom-Zeit-Charakteristiken
und
·· Fig.5 einen Schaltkreis zur Ermittlung der Strom-
·· Fig.5 einen Schaltkreis zur Ermittlung der Strom-
- Charakteristiken des magnetisierenden Kreises.
. ¥ Die vorliegende Erfindung geht von der Tatsache aus, sS daß für einen Impuls einer vorgegebenen Spannung in -" einer ausgewählten Richtung der durch eine Spule fließende Strom schneller ansteigt, wenn der der Spule rj zugeordnete Polschuh bereits in der Richtung magneti-"x siert ist, die der Richtung des Impulses entspricht, als ,-j wenn der in der Spule fließende Strom angelegt wird, τ um die Magnetisierung des Polschahs umzuschalten.
. ¥ Die vorliegende Erfindung geht von der Tatsache aus, sS daß für einen Impuls einer vorgegebenen Spannung in -" einer ausgewählten Richtung der durch eine Spule fließende Strom schneller ansteigt, wenn der der Spule rj zugeordnete Polschuh bereits in der Richtung magneti-"x siert ist, die der Richtung des Impulses entspricht, als ,-j wenn der in der Spule fließende Strom angelegt wird, τ um die Magnetisierung des Polschahs umzuschalten.
Die Ermittlung der Anstiegszeit des Stroms und die ~ sich daraus ergebende Information, die aussagt, ob das
fragliche Anzeigeelement seinen Magnetisur/';js geäadert
hat oder nicht, kann als Kontrolle angewendet werden, um Fehler beim Schalten anzuzeigen, so daß
beim »Schreiben« von Information auftretende Fehler auf diese Weise angezeigt bzw. ermittelt werden
können. Überdies kann die in einer Anzeigevorrichtung ,eingeschriebene« Information dadurch bestimmt werden,
daß das Zeichen gelöscht wird, d. h, daß jedes der Elemente so gepulst wird, daß bewirkt wird, daß es
dieselbe Farbe (oder ein anderes vorbestimmtes Muster) anzeigt. Durch das Anlegen solcher Impulse zur
Erzeugung einer gleichmäßigen Farbe (oder eines gleichmäßigen vorbestimmten Musters) k2nn die oben
beschriebene Anzeige dazu verwendet werden, um zu bestimmen, welche Elemente geschaltet waren und
welche Elemente nicht geschaltet waren. Es kann daher bestimmt werden, welche Elemente die eine Farbe und
welche Elemente die andere Farbe hatten. Es ist offensichtlich, daß die ermittelte Information aufgezeichnet
oder anderweitig verwendet werden kann, um zu bewirken, daß die Information (wenn sie richtig ist)
wieder auf das Zeichen geschrieben wird.
F i g. 1 zeigt eine Scheibe 10, die zwischen Trägern 12 drehbar angeordnet ist. Ein Magnet 14 ist so
angeordnet, daß er sich mit der Scheibe 10 drehen kann. Er ist so ausgestaltet, daß er eine magnetische Achse
bildet, die sowohl senkrecht zur Drehachse der Scheibe j 10 als auch senkrecht zur Scheibe 10 selbst ist Ein
*. Polschuh 16 ist auf derselben Unterlage angeordnet wie die Träger 12. Die Unterlage ist in der F i g. 1 nicht
dargestellt Der Polschuh 16 ist so angeordnet und ausgerichtet, daß er ein magnetisches Feld erzeugt, das
die Orientierung des Magneten 14 und der Scheibe 10 steuert Eine Erregerspule 18 ist um den Polschuh 16
herum angeordnet, um dessen Magnetisierung zu steuern. Der Polschuh 16 besteht aus einem reversibel
dauerhaft magnetisierbaren Material, wie dies voranste- :..; hend beschrieben und definiert wurde. Es wird daher
durch einen an die Erregerspule 18 angelegten Impuls einer vorgegebenen Spannung und einer vorgegebenen
Polarität geschaltet, um die Magnetisierung zu bewirken. Zwischen Impulsen wird kein Signal erzeugt
F i g. 2 zeigt einen Teil einer Anzeigevorrichtung, bei der es sich um einen Baustein mit 35 Elementen der in
der F i g. 1 dargestellten Art handelt. Die Elemente sind dabei in sieben Reihen ufc J fünf Spalten angeordnet, um
in Obereinstimmung mit der selektiven Erregung der Scheiben 10 der Elemente Buchstaben oder Zahlen
. darzustellen. Die Scheiben 10 zeigen entweder ihre
dunkle oder helle Seite. Der dargestellte Baustein zeigt ein »B« an. Zum besseren Verständnis wird ausgeführt,
daß alle Elemente dieselbe Erregung und daher auch dieselbe Richtung der Magnetisierung ihrer jeweiligen
Polschuhe 16, ausgenommen der rechten Elemente, in der fünften und sechsten Reihe und der mittleren drei
in Elemente in der siebten Reihe, beibehalten, wenn der
dargestellte Baustein beispielsweise so erregt wird, daß er nach dem »B« ein »P« anzeigt
F i g. 3 zeigt eine £-//-Kurve für einen Polschuh 16,
wobei die Richtung der Magnetisierung des Polschuhs 16 durch die Punkte /oder L dargestellt wird, wenn kein
Strom durch die Erregerspule 18 fließt Die Richtung der Magnetisierung hängt dabei von der Farbe der
Scheibe 10 ab, die angezeigt werden soll. Im folgenden wird angenommen, daß sich die Magnetisierung am
Punkt/befindet Es ist ersichtlich, daß die Linie J-O die Stärke des Remanenzflusses darstellt Wenn die
Erregerspule 18 in eine Richtung gehülst wird, daß die
Magnetisierung des Polschuhs 16 umgekehrt wird, wird
der magnetische Zustand des Polschuhs 16 durch die Linie von /nach Mund dann, wenn der Impuls beendet
ist, durch die Linie von M nach L dargestellt Der magnetische Zustand des Polschuhs 16 wird auf diese
Weise von dem Sättigungszustand über den O-Fluß an
der //-Achse in Richtung auf die Sättigung am Ort M in
jo die andere Richtung geführt. Andererseits verschiebt
sich der Zustand des Kerns entlang der Linie von /nach K, wenn der Stromimpuls in der Richtung angelegt wird,
in der der Polschuh 16 bereits magnetisiert war. Bei der Beendigung des Impulses verschiebt sich der Zustand
des Kerns von K nach / zurück. Da der Kern bei / bereits nahezu in einer Richtung gesättigt ist, steigt der
Strom für eine vorgegebene angelegte Spannung sehr viel schneller, wenn er den Flußzustand von / nach K
verändert als wenn er den Flußzustand von / nach M verändert. Die Anzeige bzw. Ermittlung der aus der
angelegten Spannung resultierenden Geschwindigkeit des S^romanstiegs ermöglicht daher die Feststellung, ob
die Erregerspule 18 in derselben Richtung oder in der entgegengesetzten Richtung zu ihrer letzten Erregung
oder zu der bereits vorhandenen Magnetisieru-jg erregt
wird. Wenn daher von den zur Bildung eines »B« erregten Polschuhen 16 (F i g. 2) ausgegangen wird und
die Polschuhe 16 erregt werden, um ein »P« zu bilden, steigt der Strom für die Polschuhe 16 jedes der
Elemente relativ schnell, wenn man von den Elementen absieht, die ihren Zustand ändern. Der Strom für die fünf
Elemente, die von dem weißen Zustand in den schwarzen Zustand schalten, steigt langsamer.
Im folgenden wird eine bevorzugte Einrichtung zur Ermittlung des Stromanstiegs in Verbindung mit einer
Einrichtung zur Erregung einer Erregarspule 18 beschrieben. Obwohl die Einrichtung zur Erregung von
Erregerspulen 18 in einer Anordnung mit 100 oder 1000 solcher Elemente eine Vervielfachung des Kreises
erforderlich macht, ':ann die vorliegende Erfindung hier in bezug auf den Kreis der zur Erregung einer einzigen
Erregerspule 18 erforderlich ist, beschrieben werden.
Fig.5 zeigt die zwischen den Knoter 22 und 24
angeordnete Erregerspule 18. Eine positive Spannung der Größe B+ wird über einen Widerstand R1 an den
Emitter eines PNP-Transistors Ql angelegt, dessen Kollektor über die Erregerspule 18 mit dem Emitter
eines PNP-Transistors Q 4 verbunden ist. Der Kollektor
des Transistors <?4 ist mit der negativen Spannung B—
verbunden. In ähnlicher Weise ist die positive Spannung der Größe B+ über einen Widerstand R 2 mit dem
Emitter eines PNP-Transistors Q 2 verbunden, dessen
Kollektor über die Erregerspule 18 mit dem Emitter eines PNP-Transistors Q3 verbunden ist. Der Kollektor
des Transistors Q 3 ist mit B— verbunden. Wenn ein in die Richtung »A« fließender Erregerstrom an die
Erregerspule 18 angelegt werden soll, werden negative Impulse an die Basen der Transistoren Q 2 und Q 3, um
diese Transistoren Q 2 und Q 3 in den leitenden Zustand überzuführen, für die Zeit angelegt, die erforderlich ist,
um die gewünschte Magnetisierung zu erzeugen, die einer Strombegrenzung unterworfen ist, wie dies später
erläutert wird. Die leitenden Transistoren Q 2 und Q 3 bewirken, daß der Strom durch die Erregerspule 18 in
der Richtung «/!«fließt. Die Größe des Erregerstromes wird durch den ohmschen Spannungsabfall am Widerstand R2 gemessen. Wenn der Impuls endet, wird der
!eitsp.de Zustsnd der Transistoren QT. und Q 3 bandet
und der Strom hört auf, durch die Erregerspule 18 zu fließen. In ähnlicher Weise werden die Basen der
Transistoren Qi und Q 4 negativ gepulst, wenn die
Erregerspule 18 in der Richtung »θ« erregt werden soll.
Es wird dann die Größe des durch die Erregerspule 18 in die Richtung »B« fließenden Stromes durch den
ohmschen Spannungsabfall am Widerstand R 1 gemessen.
Die Seite des Widerstands R 1, die von ß+ weiter entfernt ist, ist mit der die Transistoren Q 7 und Q 5
aufweisenden Vergleichsstufe verbunden. In dem Fall, in dem der Widerstand R1 nicht von einem Strom
durchflossen wird, leitet der Transistor Q7 und der Transistor QS sperrt. Wenn die Spannung an der Basis
des Transistors <?5 einen hinreichend geringen Wert erreicht, der durch die an die Basis des Transistors Q 7
angelegte Bezugsspannung bestimmt wird, leitet der Transistor Q 5 und erzeugt ein Signal für einen
Zeitgeber TB. Die Bezugsspannung an der Basis des Transistors Q7 wird so ausgewählt, daß der Transistor
QS durchschaltet, wenn die Spannung beinahe den Pegel erreicht hat, der zur Erregung der Erregerspule 18
erforderlich ist, um (wenn dies nötig ist) die Polarität des Polschuhs 16 umzuschalten. In ähnlicher Weise ist die
Seite des Widerstands R 2, die von B+ weiter entfernt ist, mit einer ähnlichen Vergleichsstufe verbunden, die
die Transistoren <?6 und ζ) 8 aufweist
Fig.4 zeigt Kurvenzüge A und B, die den
Stromanstieg in Abhängigkeit von der Zeit verkörpern, wobei der Spannungspegel des Impulses gerade
ausreicht, um zu bewirken, daß der Strom auf den zum Umschalten der Kerns erforderlichen Pegel ansteigen
kann. Dieser Pegel ist durch den Pegel L dargestellt. Mit A ist die Kurve bezeichnet, die den Zustand darstellt, in
dem der Polschuh 16 bereits in der richtigen Richtung polarisiert ist B stellt die Kurve für den Zustand dar, in
dem die Magnetisierung umgeschaltet ist. (In Fig.4 ist
die Zeitskala sehr weit ausgedehnt und der Abfall des Stroms an dem Ende eines Impulses ist auf der rechten
Seite nicht dargestellt) Obwohl die Zeiten für den Stromanstieg, die durch die Kurven A und B dargestellt
sind, für die Anzeige verschiedene Zeiten aufweisen, macht ihre Flachheit die Bemessung für die reproduzierbare Anzeige der Zeit des Stromanstiegs schwierig. Es
wurde herausgefunden, daß es besser ist, eine sehr viel
größere Spannung als die erforderliche Spannung von beispielsweise 28 Volt anzulegen, um 2 A über eine Last
von 3 Ω zu erhalten, um den Stromanstieg über die
durch die Kurve C dargestellte Zeit in dem Zustand zu
, erreichen, in dem der Polschuh 16 bereits in der richtigen Richtung magnetisiert ist und den Stromanstieg mit der Zeit durch die Kurve D in dem Zustand zu
erreichen, in dem der Polschuh 16 vorher in die entgegengesetzte Richtung magnetisiert war. Die
stellen Kurven C und D verlaufen nahezu in geraden Linien nach oben bis zum Pegel L und der Zeitgeber TA
bzw. TB kann die Differenz zwischen der Zeit TC von to beispielsweise 10 msec und der Zeit TD von beispielsweise 300 msec leicht anzeigen. Mit dieser Anordnung
würde die hohe Spannung, wenn sie aufrechterhalten werden würde, in vielen Fällen die Einrichtung
überhitzen bzw. ausbrennen. Es ist daher erforderlich, ι s die Spannung und den Strom auf die Dauer des Impulses
zu begrenzen. Dies kann auf vielerlei Arten erreicht werden. Beispielsweise können Verbindungen zu den
Knoten 22 und 24 vorgesehen werden, um entsprechende Signale für einen nicht dargestellten Steuerkreis zu
jo er7engen. nrr den Strom für die Dauer des Impulsintervalls nach dem Erreichen des Pegels L so zu begrenzen,
daß er gerade oberhalb des Pegels L (im Beispiel 2A) liegt
Es wird festgestellt, daß eine bifilare Wicklung verwendet werden kann. In diesem Fall wird eine
Wicklung in einem Kreis zwischen den Transistoren Q 1 und QA zur Erregung in einer Richtung und die andere
Wicklung in einem Kreis zwischen den Transistoren Q 2 und .O λ zur Erregung in der entgegengesetzten
Richtung angeordnet. Die beiden Kreise sind voneinander unabhängig, weisen aber die dargestellte Anzeigeeinrichtung auf.
Es wird festgestellt, daß unter dem Begriff Erregerspule 18 auch gerade Drähte durch eine magnetische
Schleife oder durch eine magnetische Teilschleife zu verstehen sind, wie sie in der US-PS 39 42 274 oder
US-PS 31 40 553 dargestellt sind.
Die Zeitgeber TB und TA arbeiten als ein Zeitdiskriminatorkreis und bestimmen, ob die Anstiegs-•40 zeit TC oder TD des Stromes der Kurve C oder D
entspricht Auf diese Weise wird beim Wechsel von der Darstellung eines »B« (Fig. 2) zur Darstellung eines
»P«, wie dies bereits festgestellt wurde, ein schneller Stromanstieg (d. h. Kurve C) dadurch ermittelt, daß die
Anstiegszeit 7TC beim »Schreiben« jedes der Elemente, außer dem letzten Element der fünften und sechsten
Reihe und der mittleren drei Elemente der siebten Reihe, ermittelt wird. Von den letzteren wird jedes die
langsamere Stromanstiegszeit, d.h. TD, der Kuve D so anzeigen, wenn die Magnetisierung des Polschuhs 16
umgeschaltet wird. Auf diese Weise kann jede Abweichung der als Anstiegszeit ermittelten Erg .bnisse
von den durch die einzuschreibenden Muster erwarteten Ergebnisse verwendet werden, um ein Fehlersignal
zu erzeugen, das verwendet werden kann, um (beispielsweise) zu bewirken, daß das gewünschte
Element erneut geschrieben wird oder daß die Anzeige dadurch gelöscht wird, daß alle Elemente so gedreht
werden, daß sie eine Farbe anzeigen.
Das Anzeigeverfahren nach der Erfindung kann auch verwendet werden, um auszulesen, welchen Zustand das
Zeichen hatte. So kann bei einem »B« (Fig.2) die
Ansteuerung für die Zeichenelemente angewendet werden, um die Anzeige zu »löschen«, d. h. um jedes der
Elemente so zu erregen, daß es seine dunkle Seite zeigt. Wenn dies durch die Anzeigeeinrichtung gezeigt wird,
ergibt sich eine Erregung aller schwarzen Elemente in der Richtung, in der sie bereits magnetisiert sind, wobei
jedes eine Stromanstiegszeit TC bewirkt und eine Erregung der weißen Elemente in die entgegengesetzte
Richtung, wobei jedes dieser. Elemente eine Stromanstiegszeit TD bewirkt. Der Zeitdiskriminatorkreis TA,
TB ermittelt eine rasche Anstiegszeit für jedes schwarze Element und eine langsame Anstiegszeit für jedes weiße
Element. Mit diesen Anzeigen kann eine Steuerlogik ermitteln, welcher Informationsgehalt bzw. welche
Nachrivi.t geschrieben war. Wenn dies gewünscht wird,
können die Anzeigeergebnisse aufgezeichnet werden und dazu verwendet werden, um das gelöschte Zeichen
wieder einzuschreiben.
Es wird darauf hingewiesen, dpß die offenbarte
Anzeigeeinrichtung und das Verfahren nur den magnetischen Zustand des Polschuhs 16 und nicht die
mechanische Stellung der Scheibe 10 ermitteln. Wenn eine Scheibe 10 klemmt oder fehlerhaft arbeitet, spricht
sie nicht auf den magnetischen Zustand des Polschuhs 16
an. Die Erfindung zeigt aber den magnetischen Zustand der Polschuhe 16 der einzelnen Elemente und nicht
immer ihr sichtbares Erscheinungsbild an.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Anzeigeeinrichtung mit wenigstens einem zwischen zwei unterscheidbaren Stellungen bewegbaren
Anzeigeelement, einem fest mit diesem Anzeigeelement verbundenen Dauermagneten, einem
im Magnetfeld des Dauermagneten angeordneten, stationären Polschuh aus einem reversibel
dauerhaft magnetisierbarem Material, einer auf dem Polschuh angebrachten Spule zu dessen Magnetisierung
und einer Stromimpulse an die Spule abgebenden Steuerschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung (Q 1 bis Q 8, TA, TB, R1, R 2) eine Kontrollschaltung (Q 5 bis
QS, TA, TB, Ri, R2) mit einem auf die Anstiegszeiten der Stromimpulse ansprechenden
Zeitdiskriminatorkreis (TA, TB) aufweist, weiche bei
einer Anstiegszeit über einem vorgegebenen Wert die Änderung und unter dem vorgegebenen Wert
die Aufrechterhaltung der Magnetisierungspolarität des Polsciwhs (16) signalisiert
2. Anzeigeeinrichtung nach Ansprach 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontrollschaltung (Q 5 bis QS, TA. TB, Ri, R 2) eine Vergleichsstufe (Q5.Q7
bzw. Q 6, Q S) enthält, die das Spannungspotential an einem vom Spulenstrom durchflossenen Widerstand
(R 1, R2) mit einer Bezugsspannung vergleicht und daß der Zeitdiskriminatorkreis (TA, TB) von der
Vergleichsstufe (Q 5, Q 7 bzw. Q 6, QS) angesteuert ist, so daß dessen Ausgangssignal von der Zeitspanne
abhängig ist, in der das Spannungspotential die Bezugsspaillung erreicht.
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