DE2914119C3 - Vorrichtung zum Fördern und Stapeln von ferromagnetischen Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern und Stapeln von ferromagnetischen WerkstückenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern und Stapeln von ferromagnetischen Werkstücken,
insbesondere Platinen, mit einem angetriebenen Förderbad, an dessen den Werkstücken abgewandter
Rückseite des Untertrums Magnete vorgesehen sind, die ein Haften der Werkstücke an dem Förderband
bewirken, und mit einer Schaltvorrichtung zum Abschalten der Magnete am Ende der Förderstrecke
zum gezielten Abwurf der geförderten Werkstücke.
Derartige Vorrichtungen sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Sie dienen zum Fördern von
ferromagnetischen Werkstücken, die am Ende der Förderstrecke mit möglichst gleichbleibender, vorgegebener
Lage abgeworfen und ggfls. gestapelt werden sollen. Die Werkstücke hängen dabei an der Unterseite
des Untertrums eines flexiblen Transportbandes, wobei an der Ober- oder Rückseite des Untertrums Elektromagnete
oder Permanentmagnete angebracht sind. Durch das von den Magneten erzeugte Magnetfeld, das
das Förderband durchdringt, werden die Stücke entgegen der Wirkung ihres Gewichtes gegen das
Förderband gezogen und von diesem mitgenommen. Am Ende der Förderstrecke, wo die zu fördernden
Gegenstände oder Werkstücke abgeworfen werden sollen, wird entweder das Förderband über die Magnete
hinausgeführt, worauf dann die Werkstücke abfallen, oder aber es sind zumindest in diesem Bereich
Elektromagnete angeordnet, die zum Abwurf der Werkstücke abgeschaltet werden. Die Werkstücke
behalten während des Fallens die horizontale Geschwindigkeitskomponente bei, die sie im Zeitpunkt des
Ablösens vom Förderband hatten. Sie bewegen sich also entlang einer parabelförmigen Kurve. Durch eine
Vielzahl von Einflüssen ist die Lage, die die abgeworfenen Gegenstände einnehmen, häufig nicht genügend
exakt vorgegeben. Man hat daher bereits versucht, insbesondere wenn höhere Fördergeschwindigkeiten
benutzt werden, die Werkstücke durch Anschläge abzubremsen, damit sie keine in Förderrichtung
verlaufende Geschwindigkeitskomponente beim Abfallen mehr aufweisen und daher geradlinig nach unten
fallen, wodurch ein gleichmäßiger Stapel erzielt werden kann. Die Anschläge unterliegen jedoch einem hohen
Verschleiß und sind, um das gewünschte dynamische Verhalten zu erzielen, teils sogar mit Federn und
Dämpfungselementen versehen. Das bedingt einen erheblichen Aufwand. Von Nachteil ist dabei aber
insbesondere auch, daß die Anschläge genau in Förderrichiung einstellbar sein müssen, wobei noch
hinzukommt, daß bei jeder Änderung der lordergeschwindigkeit
ilie Anschlag- wieder verstellt werden
müssen. Auch in den 1 allen, in denen ohne Anschläge
gearbeitet wird und entweder das [ örderband über die Magnete hinausläuft oder aber abschaltbarc Magnete
verwendet werden, muß je nach Fördergeschwindigkeit der Ort, an dem sich das Werkstück vom Förderband
losen soll, jeweils eingestellt werden.
Bei diesen bekannten Magnetförderern können die
Breiten der Förderbänder, bezogen auf die entsprechenden Breiten der Werkstücke; größer, gleich oder kleiner
sein. Auch ist es bekannt, mehrere schmale Förderbänder parallel nebeneinander laufen zu lassen (Mehrfachgurtförderer).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genanntem. Art so zu
verbessern, daß ohne Verwendung mechanischer Anschläge ein exaktes, gezieltes Abwerfen und Stapeln
der geförderten Werkstücke erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß
die Breite des Förderbandes höchstens gleich der entsprechenden Breite der Werkstücke ist und am Ende
der Förderstrecke seitlich vom Förderband mindestens ein mit seinem Magnetfeld die an dem vorbeilaufenden
Förderband befindlichen Werkstücke erfassender, schaltbarer Magnet vorgesehen ist
Durch das Einschalten dieses Magneten werden die herangeförderten Werkstücke abgebremst and angehalten,
wenn sie in das Magnetfeld dieses seitlichen Magneten gelangen. Beim Abschalten des an der
Rückseite des Untertrums befindlichen Magneten läuft das Förderband unter dem durch den seitlichen Magnet
abgebremsten Werkstück durch. Wird nun auch der seitliche Magnet abgeschaltet, so fällt es senkrecht nach
unten wobei es keine (oder keine wesentliche) Geschwindigkeitskomponente in Förderrichtung mehr
hat. Das Magnetfeld des seitlichen Magneten wirkt also als elastischer und praktisch verschleißfreier Anschlag, jo
Der Aufwand für den oder die seitlichen Magnete und die Ergänzung der ohnedies vorhandenen Schaltvorrichtung
ist gering, wenn man ihn mit dem Aufwand für die Anschläge, deren Ersatz wegen Verschleiß und ihre
Verstellvorrichtung vergleicht.
Bevorzugt stimmt das Einschalten des seitlichen Magnets im wesentlichen mit dem Zeitpunkt des
Abschaltens des an der Förderbandrückseite angebrachten Magneten am Ende der Förderstrecke überein.
Am einfachsten gestaltet sich die Schaltvorrichtung, wenn das Einschalten des seitlichen Magnets und das
Abschalten des Rückseitenmagnets gleichzeitig erfolgt. Es kann dasselbe Schaltelement, beispielsweise ein
Umschaltkontakt, hierfür verwendet werden. Es können aber auch die Einschaltzeiten einander überlappen bzw.
einen geringen zeitlichen Abstand zueinander aufweisen, wenn dies aufgrund besonderer Einsatzbedingungen
oder Werkstückformen zweckmäßig ist. Dabei ist bevorzugt die Einichaltdauer des seitlichen Magneten
einstellbar.
Das Einschalten des seitlichen Magnets kann gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, insbesondere
wenn es nicht gleichzeitig mit dem Abschalten des an der Förderbandrückseite angebrachten Magnets
erfolgt, durch Geber, insbesondere induktive Geber, erfolgen, die die geförderten Werkstücke erfassen. Zum
Verstellen der .Schaltzeitpunkte in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit oder auch zum Verstellen
der Schaltzeitpunkte in Abhängigkeit des Orts der Werkstücke kann der betreffende Geber in Förderrichtung
verschiebbar angeordnet sein. Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind dagegen mehrere
Geber in Förderrichtung nacheinander angeordnet und es dient wahlweise, insbesondere in Abhängigkeit
der Förderbandgeschwindigkeit, einer von ihnen zum b5
Ansteuern des Abschaltens des seitlichen Magnets. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß eine mechanische
Verstellung, die mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden ist, vermieden werden kann.
Wie bereits erwähnt sind auch Mehrfachgurtförderer bekannt, die mehrere zueinander parallele Förderbänder
aufweisen, deren Breite jeweils wesentlich geringer ist als die entsprechende Abmessung der geförderten
Werkstücke. Bei einem derartigen Mehrfachgurtförderer sind gemäß bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung jeweils zwischen den einzelnen Förderbändern schaltbare Magnete angeordnet Dies ergibt eine
sehr zweckmäßig und funktionssichere Anordnung. Auch können dadurch mehrere zu fördernde Gegenstände
parallel nebeneinander (quer zur Förderrichtung) transportiert und exakt gesteuert abgeworfen
werden.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung liegt die Polfläche der seitlichen, schaltbaren
Magnete etwa in der Ebene des Förderbandes. Sie kann auch geringfügig zu dieser Ebene versetzt sein. Dabei
können die seitlichen schaltbaren Magnete starr befestigt sein. Bevorzugt sind sie jedoch senkrecht zur
Förderbandebene elastisch nachgiebig befestigt Dies hat den Vorteil, daß sich beim Einschalten diese
seitlichen Magnete an das Werkstück anlegen. Dadurch wird die verbleibende Reibung zwischen dem weiterlaufenden
Förderband und dem festgehaltenen Werkstück vermindert und außerdem ein guter, satter Kraftschluß
und damit ein zuverlässiges und genaues Anhalten der Werkstücke erreicht, was zu einer guten Stapelgenauigkeit
führt.
Die seillichen schaltbaren Magnete können als schaltbare Permanentmagnete oder als Gleichstrommagnete
ausgebildet sein. Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind sie als Wechselstrommagnete
ausgebildet und es wird ihre Induktivitäts- oder Stromaufnahmeänderung bei der Annäherung eines
Werkstückes zum Ansteuern der Schaltvorrichtung verwendet. Der seitliche Magnet dient also selbst
gleichzeitig noch als das Heranführen eines Werkstükkes erfassender und signalisierender Geber. Es wird
dadurch der Aufwand für zusätzliche Geber eingespart. Außerdem eröffnet diese Ausführungsform der Erfindung
noch die Möglichkeit, die Anordnung insgesamt so auszubilden, daß das Ansprechen der Schaltvorrichtung
in Abhängigkeit von der Bedeckung der Polfläche des seitlichen Magneten durch das geförderte Werkstück
erfolgt. Dadurch läßt sich die erzielbare Fördergenauigkeit bzw. Abwurf- und Stapelgenauigkeit noch zusätzlich
erhöhen, ohne daß ein besonderer Mehraufwand betrieben werden müßte.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die seitlichen Magnete parallel zur Förderrichtung
verschiebbar angeordnet. Sie sind also beispielsweise in Schienen geführt. Dies ist dann von Vorteil, wenn
beispielsweise sehr große und schwere Platinen gefördert werden. Derartige Bleche werden mit
Fördergeschwindigkeiten von teils mehr als 100 m/min gefördert und es müssen bei der Abbremsung solcher
Platinen erhebliche Energien eingesetzt werden. Bevorzugt ist bei den verschiebbaren seitlichen Magneten die
Verschiebbarkeit parallel zur Förderrichtung durch Federelemente sowie gegebenenfalls Dämpfungselemente
begrenzt. Diese Maßnahmen sind bei hohe Bewegungsenergien aufweisenden Platinen notwendig,
um die gewünschten und erforderlichen Betriebseigenschaften der Fördervorrichtung zu erzielen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigen in verein-
fachter und stark schematisierter Darstellung unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung
nicht wesentlichen Einzelheiten:
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Förderbandes mit daran hängenden Werkstücken und einem Behälter, in
dem die Werkstücke zu stapeln sind,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt entsprechend F i g. 2 durch einen Mehrfachgurtförderer und
Fig.4 eine in Längsrichtung verstellbare Leiste mit
mehreren daran angebrachten induktiven Gebern zum Erfassen ankommender Werkstücke.
Ein endloses Förderband 1 mit einem unteren Trum 5 wird in Richtung eines Pfeiles 2 bewegt, um eine
Umlenkrolle 3 geführt und läuft als oberes Trum 6 in Richtung eines Pfeiles 4 zurück. An der unteren Seite
des unteren Trumes 5 befinden sich zu fördernde Werkstücke 7, beispielsweise Blechplatinen aus Stahlblech.
Sie sind entgegen der Wirkung ihres Gewichtes durch von Magneten 8 erzeugte Magnetfelder gegen die
untere Oberfläche des unteren Trumes 5 gepreßt. Die Werkstücke 7 werden bis kurz vor die Umlenkrolle 3
gefördert und dann auf einen Stapel 9 in einen Behälter 10 abgeworfen. Dabei soll der Abwurf auf den Stapel
möglichst genau, also von Werkstück zu Werkstück mit gleichbleibender Position erfolgen.
Zu diesem Zweck sind seitlich neben dem Förderband 1, das höchstens gleich breit, vorzugsweise aber
schmaler ist als das Werkstück 7, seitliche Magnete 11 vorgesehen, bei denen es sich um schaltbare Magnete,
und zwar bevorzugt um Wechselstrommagnete handelt. Bei den Magneten 8, die die Werkstücke 7 gegen das
Förderband pressen, kann es sich um schaltbare oder nichtschaltbare, beispielsweise Permanentmagnete handeln.
Dagegen sind diejenigen Magnete 8', die zwar auch die Werkstücke 7 gegen das Förderband 1 pressen,
die aber in dem Bereich angeordnet sind, in denen wahlweise ein Abwurf der Werkstücke 7 erfolgen soll,
schaltbare Magnete, also beispielsweise schaltbare Dauermagnete, Gleichstrommagnete oder Wechselstrommagnete.
Kommt nun ein abzuwerfendes Werkstück 7 in den Bereich oberhalb des Stapels 9, dann wird
der oder werden die in diesem Bereich befindlichen seitlichen Magnete 11 eingeschaltet und es wird
gleichzeitig oder aber kurz danach (unter Umständen auch kurz davor) die Erregung der das abzuwerfende
Werkstück festhaltenden Elektromagnete 8' abgeschaltet Dadurch wird das abzuwerfende Werkstück 7 nicht
mehr oder nicht mehr ausreichend gegen das Förderband 1 gepreßt, das dadurch unter dem Werkstück
hindurchgleitet, und von den seitlichen Magneten 11 festgehalten. Anschließend werden auch, nachdem das
Werkstück 7 seine Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles 2 beendet hat, die Elektromagnete 11 entregt,
wodurch das Werkstück 7 auf den Stapel 9 fällt.
Bevorzugt sind die seitlichen Magnete 11 so angeordnet, daß ihre Polfläche etwa in der Ebene liegt,
ίο in der sich diejenige Oberfläche des unteren Trumes 5
befindet, an der auch die Werkstücke 7 anliegen. Darüber hinaus sind die Elektromagnete 11 vorzugsweise
mittels Federn 12 befestigt, die es ihnen ermöglichen, ihre Lage relativ zur Förderebene etwas zu verändern.
In dem Moment, in dem die Elektromagnete 11 erregt werden und eine Kraft auf das unter ihnen befindliche
Werkstück 7 ausüben, werden sie entsprechend dieser Kraft entgegen der Wirkung der Feder 12 etwas nach
unten gezogen. Dies hat den Vorteil, daß das Förderband mit weniger Reibung nach dem Abschalten
des betreffenden Elektromagneten 8' durchlaufen kann.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform ist
nicht ein Förderband 1, sondern es sind mehrere Förderbänder in Form von Gurten vorgesehen, denen
jeweils Elektromagneten 8 bzw. 8' zugeordnet sind. Zwischen den Elektromagneten 8', also jeweils seitlich
von dem unteren Trum 5, sind wieder die seitlichen Magnete 11 an Federn 12 befestigt. In der Mitte
zwischen den unteren Trumen 5 ist im Bereich der Magnete 8' eine Leiste 13 angeordnet, die mittels einer
Spindel 14 in Förderrichtung, also in der Richtung des Pfeiles 2, verschiebbar ist. An der Unterseite der Leiste
13 sind mehrere Geber 15 angeordnet, beispielsweise induktive Geber oder auch lichtelektrische Geber. Die
Geber 15 sind mit der Schaltvorrichtung verbunden, die die Magnete 8' und 11 schaltet. Je nachdem, welcher der
Geber 15 mit der zugehörigen Schaltvorrichtung verbunden ist, wird auf den in F i g. 1 dargestellten
Stapel 9 abgeworfen oder es wird auf den vor diesem Stapel befindlichen freien Raum ein weiterer Stapel
gebildet. Zur Feineinstellung der Position der Stapel kann entweder die Leiste 13 mittels der Spindel 14
verschoben werden. Oder aber es ist die Leiste 13 starr angebracht und es befinden sich die Geber 15
aufeinanderfolgend hintereinander angeordnet Es kann dadurch der Verstellmechanismus, nämlich die Spindel
14 und nicht dargestellte Führungen für die Leiste 13 eingespart werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Fördern und Stapeln von ferromagnetischen Werkstücken, insbesondere Platinen,
mit einem angetriebenen Förderband, an dessen den Werkstücken abgewandter Rückseite
des Untertrums Magnete vorgesehen sind, die ein Haften der Werkstücke an dem Förderband
bewirken, und mit einer Schaltvorrichtung zum Abschalten der Magnete am Ende der Förderstrecke
zum gezielten Abwurf der geförderten Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
des Förderbandes (5) höchstens gleich der entsprechenden Breite der Werkstücke ist und am Ende der
Förderstrecke seitlich vom Förderband mindestens ein mit seinem Magnetfeld die an dem vorbeilaufenden
Förderband befindlichen Werkstücke (7) erfassen&er,
schaltbarer seitlicher Magnet (11) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschalten des seitlichen Magnets (1!) im wesentlichen mit dem Zeitpunkt des
Abschaltens des an der Förderbandrückseite angebrachten Magnets (8') am Ende der Förderstrecke
übereinstimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltdauer des seitlichen
Magneten (11) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des
Abschaltens des seitlichen Magnets (11) Geber (15), insbesondere induktive Geber, vorgesehen sind, die
ein gefördertes Werkstück (7) erfassen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Geber (15) in Förderrichtung
nacheinander angeordnet und wahlweise, insbesondere in Abhängigkeit der Förderbandgeschwindigkeit,
einer von ihnen zum Ansteuern des Abschaltens des seitlichen Magnets (11) dient.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit mehreren zueinander parallelen
Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den einzelnen Förderbändern (5)
schaltbare Magnete (11) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polfläche
des seitlichen, schaltbaren Magnets (11) etwa in der Ebene des Förderbandes (5) liegt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche,
schaltbare Magnet (11) senkrecht zur Förderbandebene elastisch nachgiebig befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche,
schaltbare Magnet (11) als Wechselstrommagnet
ausgebildet und seine Induktivitätsänderung oder Stromaulnahmeänderung bei der Annäherung
eines Werkstückes (7) zum Ansteuern der Schaltvorrichtung verwendet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ansteuern der Schaltvorrichtung in Abhängigkeit von der Bedeckung der
Polfläche des seitlichen Magneten (11) durch das Werkstück (7) erfolgt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Magnet (11) parallel zur Förderrichtung (2)
verschiebbar angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebbarkeit parallel zur Förderrichtung durch Förderelemente (14)
sowie gegebenenfalls Dämpfungselemente begrenzt
ist
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