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DE2913929A1 - Verfahren und vorrichtung zum wiegen zweier stoffkomponenten eines stoffgemisches - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum wiegen zweier stoffkomponenten eines stoffgemisches

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Publication number
DE2913929A1
DE2913929A1 DE19792913929 DE2913929A DE2913929A1 DE 2913929 A1 DE2913929 A1 DE 2913929A1 DE 19792913929 DE19792913929 DE 19792913929 DE 2913929 A DE2913929 A DE 2913929A DE 2913929 A1 DE2913929 A1 DE 2913929A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
value
weight
memory
digital
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792913929
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Hollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DE19792913929 priority Critical patent/DE2913929A1/de
Priority to IT48191/80A priority patent/IT1127410B/it
Priority to GB8011167A priority patent/GB2049196B/en
Priority to JP4510780A priority patent/JPS55140115A/ja
Publication of DE2913929A1 publication Critical patent/DE2913929A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them
    • G01G19/24Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them using a single weighing apparatus
    • G01G19/30Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them using a single weighing apparatus having electrical weight-sensitive devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/36Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

WELLA AG
Berliner Allee 65
6100 Darmstadt
Verfahren und Vorrichtung zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoffgemisches
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoffgemisches mit analoger Anzeige des Gewichtes mittels eines Zeigers und einer Skala sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind bereits verschiedene Wiegeverfahren und Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren bekannt, bei denen der Anwender jeweils vor jedem Meßvorgang die erforderlichen Mengen der beiden Stoffkomponenten unter Berücksichtigung deren Mischungsverhältnisses im voraus berechnen muß und das jeweilige Leergewicht des benutzten Behälters dazu rechnen bzw. durch Verdrehen der Meßskala kompensieren muß, was in der Praxis häufig zu Meßfehlern und falsch berechneten Mischungsverhältnissen geführt hat.
030043/0125
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein neuartiges Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoffgemisches sowie einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, insbesondere zum Erzeugen eines zum Haarfärben im Friseurbereich erforderlichen Stoffgemisches, das durch einfache MaBnahmen ein betriebssicheres Wiegen der beiden Stoffkomponenten eines Stoffgemisches erlaubt.
Diese' Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zuerst das Gewicht eines auf die Waagschale aufsetzbaren Behälters gemessen und in einem ersten Speicher als erstes Signal ,r zwischengespeichert wird,
daß das Gewicht einer danach in den Behälter eingefüllten ersten Stoffkomponente des aus zwei Stoffkomponenten bestehenden Stoffgemisches gemessen und anschließend als zweites Signal in einem zweiten Speicher zwischengespeichert wird,
daß bei vorgewähltem Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter Stoffkomponente danach der Sollwert des Gesamtgewichtes des Behälters mit beiden Stoffkomponenten als drittes Signal ·. / errechnet wird und so viel von der zweiten Stoffkomponente zugegeben wird, bis ihre gemäß dem Mischungsverhältnis » erforderliche Menge erreicht ist, wobei die negative bzw. positive Abweichung vom Sollwert . durch eine Anzeigevorrichtung ^ .' angezeigt wird,
und daß die Anzeigevorrichtung . ein Anzeigefeld aufweist, in dem mittels Zeiger .· der Istwert des gemessenen Gewichtes des Stoffgemisches in einem vorgegebenen Bereich um den Sollwert angezeigt wird...
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Hierdurch wird erreicht, daß das Gewicht des leeren Behälters durch Tastendruck automatisch gespeichert wird, daß nach dem Einfüllen einer beliebigen Menge der ersten Stoffkomponente, deren Gewicht ebenfalls nur durch Tastendruck automatisch gespeichert wird, daß der Sollwert des Gesamtgewichtes unter Berücksichtigung der gemäß dem vorgegebenen Mischungsverhältnis erforderlichen Menge der zweiten Stoffkomponente errechnet wird,und daß die jeweilige Annäherung an diesen Sollwert mittels nacheinander zum Aufleuchten kommenden Signal- lampen und zur genaueren Ablesung mittels eines analogen Anzeigefeldes zur Anzeige gebracht wird. Hierbei muß der Anwender keine Rechenoperation mehr durchführen, wodurch die Bedienung einer nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Vorrichtung eine für kritische Stoffgemische - beispielsweise für die Erzielung eines gewünschten Farbeffektes beim Haarfärben - erforderliche hohe Betriebssicherheit aufweist.
Weitere Fortbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und werden nachstehend in Verbindung mit den ein Auführungsbeispiel darstellenden, teilweise schematisch vereinfachten Figuren beschrieben. In diesen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, und es sind alle zum Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Einzelheiten fortgelassen worden.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Verfahrens und '
Fig. 2 eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des in Fig. 1 dargestellten Verfahrens mit aufgesetztem Behälter zur Aufnahme des Stoffgemisches.
In Fig. 1 ist links eine mechanische Federwaage 1 mit einem auf die Waagschale 1 b aufgesetzten Behälter 1 a und der Feder 2 dargestellt. Der Hub X der Waagschale 1 b wird in einem Meßwert-
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umformerteil 3 mittels einer nicht dargestellten bekannten Strichscheibe mit 250 auf einem konzentrischen Kreis gleich verteilten radialenstrichenübertragen und eines im Durchlichtverfahren arbeitenden optischen Sensors (z. B. einer Fotodiode) unter Verwendung eines binären Vorwärts/Rückwärtszählers (8 bit-Zähler mit einem Überlaufbit) durch
Zählen der jeweils vorbeigedrehten Striche digital gespeichert. Der augenblickliche Istwert des zu messenden Gewichtes kann von einer mit dem Meßwerk gekoppelten Drehscheibe 4 mittels Lupe 5 über dem Drehwinkels abgelesen werden. Am ersten Ausgang 6 des Meßwertumformerteiles 3 steht das dem Istwert entsprechende mit 8 bit codierte digitale Signal S an und wird parallel einem ersten Speicher 9, einer Vergleichsvorrichtung IO und einem zweiten Speicher 11 zugeführt. Im ersten Speicher 9 wird nach Betätigen einer ersten Taste 12 das anliegende digitale Signal S als Signal S^ eingespeichert, das dem Gewicht des auf die Waagschale aufgesetzten leeren Behälters 1 a entspricht und an dessem Ausgang 9 a von jetzt an anliegt. Eine eingebaute elektrisehe Sperre ermöglicht über ein an einem zweiten Ausgang 13 des Meßwertumformerteiles 3 anliegendes Sperrsignal S das sowohl dem ersten Speicher 9 als auch dem zweiten Speicher zugeführt wird, daß der Einspeichervorgang sowohl im ersten Speicher 9 als auch im zweiten Speicher 11 erst nach Abschluß des Einschwingvorganges der Strichscheibe stattfinden kann, was durch Aufleuchten einer ersten Kontrollampe 12 a (rot) dem Benutzer angezeigt wird.
Am zweiten Speicher 11 ist eine zweite Taste 14 vorgesehen, deren Funktion analog zur ersten Taste 12 im ersten Speicher 9 ist. Jedoch erfolgt hier die Einspeicherung des Istwertes des Gewichtes der ersten Stoffkomponente, die zwischenzeitlich in den Behälter 1 a eingefüllt worden ist. Nach Abschluß des Einschwingvorganges steht das entsprechend eingespeicherte Signal S2 dann am Ausgang 11a an, was durch Aufleuchten einer zweiten Kontrollampe 14 a (gelb) dem Benutzer angezeigt wird.
030043/0126
In einer Subtraktionsvorrichtung 16 werden die digitalen Werte des zweiten Signals S« und des ersten Signals S. voneinander subtrahiert und das sich daraus ergebende digitale Signal in einer Multiplikationsvorrichtung 17 mit dem Faktor K, der dem vorgewählten Mischungsverhältnis entspricht, multipliziert und anschließend hierzu der digitale Wert des zweiten Signals S2, der dem Gewicht des Behälters inklusive erster Stoffkomponente entspricht, hinzuaddiert. Die sich hieraus ergebende Summe wird als drittes Signal mit S- bezeichnet und entspricht dem sich aus dem Mischungsverhältnis ergebenden Sollwert. Über-einen weiteren Eingang wird das digitale Signal S, das dem Istwert von Behälter mit erster und nachfolgend einzufüllender zweiter Stoffkomponente entspricht, mit dem dritten Signal S. durch Differenzbildung verglichen. Das resultierende digitale Differenzsignal wird als viertes Signal mit S. bezeichnet und einer Anzeigevorrichtung 19 zugeleitet, in der das vierte Signal S. parallel einem nicht dargestellten Schwellwertdiskriminator und einem Anzeigefeld 20 zur analogen Anzeige zugeführt wird. Das Anzeigefeld 20 weist einen linearen Anzeigebereich zwischen -5 ρ und +5 ρ um den errechneten Sollwert des Gewichts des Stoffgemisches und des Behälters auf. Über diesen linearen Bereich hinausgehende Meßwerte werden nicht mehr angezeigt, wobei der Zeiger dann in der jeweils zugehörigen Endstellung zu liegen kommt.
Von dem Schwellwertdiskriminator 19 werden drei Lampen - die die Funktion der ersten Signallampe zusätzlich erfüllende Kontrollampe 14 a, eine zweite Signallampe 23 (weiß) und eine dritte■Signallampe 24 - gesteuert, deren Signalwirkung bei überschreiten des jeweils zugehörigen Schwellwertes eingeschaltet und bei Überschreiten des nächstfolgenden Schwellwertes wieder augeschaltet wird.
Bei Annäherung des Istwertes an den Sollwert von unten beginnt beim Überschreiten des ersten Schwellwertes bei einem Abstand von 1Op die zweite Kontrollampe 14 a mit einer Frequenz von 4 Hz zu blinken. Beim Überschreiten des zweiten Schwellwertes erlischt bei einem Abstand von 5 ρ vom Sollwert die zweite
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- sr -
Kontrollampe 14 a und es·leuchtet eine zweite Signallampe 23 (weiß) auf, die das Anzeigefeld 20 beleuchtet. Durch die Anzeige mittels Zeiger 2O a im Anzeigefeld 20 kann nun erkannt werden, wieviel von der zweiten Stoffkomponente noch einzufüllen ist, bis der Sollwert, d. h. das richtige Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter Stoffkomponente,erreicht ist.
Für den Fall, daß der Anwender eine zu große Menge der zweiten Stoffkomponente eingefüllt hat, leuchtet bei überschreiten des dritten Schwellwertes, der um 5 ρ über dem Sollwert liegt und somit der oberen Bereichsgrenze des Anzeigefeldes entspricht, die dritte Signallampe 24 (rot) auf. Für die Genauigkeit der Mischung reicht es üblicherweise aus, wenn der Istwert innerhalb des angezeigten Bereiches des Anzeigefeldes 20 liegt. Dieser Zustand wird durch das weiße Aufleuchten der zweiten Signallampe 2 3 als Skalenbeleuchtung signalisiert, während ein rotes bzw. gelbes Aufleuchten der dritten Signallampe 24 bzw. der zweiten Signallampe 23 ein zu großes bzw. zu kleines Mischungsverhältnis signalisiert.
Zeigt der Zeiger im Anzeigefeld 20 auf Op, so liegt das richtige Stoffgemisch vor und der Benutzer kann nun den Behälter la von der mechanischen Federwaage 1 nehmen und zur Anwendung bringen, beispielsweise zum Färben von menschlichen Haaren. In diesem Falle entspricht die erste Stoffkomponente der gewählten Haarfarbe und die zweite Stoffkomponente dem hierzu benötigten Wasserstoffsuperoxyd. Zu diesem Zweck ist an der Multiplikationsvorrichtung 17 ein Wahlschalter 25 vorgesehen, an dem die benötigten Mischungsverhältnisse K, beispielsweise 1 : 1, 1 : 1,5, 1 r 2, 1 : 3 eingestellt werden können, wodurch Wasserstoffsuperoxyd unterschiedlicher handelsüblicher Konzentration eingesetzt werden kann.
Beim Einschalten der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wiegen zweier Stoffkomponenten wird automatisch der Inhalt
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des arstaß Speichers 9 ηηά dies zweiten Speichers 11 gelöscht sowie weitere Rechsnbsusteins aaf Null zurückgesetzt. Zusätzlich ist sine Löschtaste 33 vorgesehen, die die gleiche Funlcti οσ?. nach jedem Meßvorgang ermöglicht, ohne daß jeweils der Ketssehslter fies Gerätes aus- und eingeschaltet werden
Die Wirkungsweise das erfindraxgsgemäßen Verfahrens wird aoliaaä der in Figr. 2 dargestellten Vorrichtung kurz -erläutert: 10
Atäf einer der beiden Waagschalen 1 b der mechanischen Federwaage 1 ist ein leerer Behälter I a aufgesetzt. Auf einem Beeüarrangsfelä 3O sind die einzelnen vorerwähnten Ablese- und Eaa.tennngsorgs.ne ■untergebracht. Durch Betätigen eines Netssehalters 31 wird äie Vorrichtung eingeschaltet und es leuchtet die sugehörige Metslaaipe 32 rot auf. Nach Abwarten des Sinsehitfingvorganges der Waage wird die erste Taste 12 so !aage gedrückt, bis die darin eingebaute Kontrollampe 12 a aufleuchtet. Nwn ist der Einspeichervorgang im hier nicht dargestellten erstes Speicher 9 ab' geschlossen und das Leergewicht des Behälters 1 ε intern gespeichert. Nun wird die benötigte Menge dsr ersten Stoffkomponente, z. B. H&airf£.£'ba, in den Behälter I a eingefüllt. Dann wird die sx-visite Taste 14 gedrückt ^Ed abgewartet, bis die Kontrolllampe 14 a aufIeBebtet» Das Aufleuchten dieser Kontrollampe sigsalisiert des Bezicitsser, SsS äer Einschwingvorgang der Waage abgeschlossen r.ad der nachfolgende Speichervorgang des gemessenen Gewichtes der ersten Stoffkomponente intern im liier sieht dargestellten zweiten Speicher 11 eingespeichert ist„ Wmn ';7ird dureh Drehen eines, Wahlschalters 25 das für die änwesiäung benötigte Mischungsverhältnis K eingestellte Beis Haarfärben(ist das jeweilige Mischungsverhältnis von der Konzentration des jeweils verwendeten Wasserstoffsuperoxydes abhängig, d. h. je höher die Konsentration ist, am so ein geringeres Mischungsverhältnis muß gewählt v/erden»
wird die svreite Stoff komponente, z. B. beim Haarfärben
das Wasserstoffsuperoxyd, eingefüllt und das gelbe Blinken
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ΛΛ
der zweiten Kontrollampe 14 a abgewartet. Danach wird die zweite Stoffkomponente langsamer zugegeben und das weiße Aufleuchten der zweiten Signallampe 23 abgewartet. Jetzt wird entsprechend noch langsamer geringe Mengen der zweiten Stoffkomponente zugegeben, bis der Zeiger 20 a des Anzeigefeldes 20 auf etwa 0 ρ zeigt. Nun kann der Anwender den Behälter 1 a von der Waagschale abnehmen und nach entsprechendem Vermischen der Stoffkomponenten das resultierende Stoffgemisch beispielsweise zum Haarfärben verwenden.
Soll nun der nächste WiegeVorgang vorgenommen werden, wird die. als dritte Taste ausgebildete Löschtaste 33 gedruckt und die internen Speicher der Vorrichtung gelöscht bzw. auf Null zurückgesetzt. Dann kann ein weiterer Wiegeprozeß in der vorgenannten Weise begonnen werden.
Um dem Anwender ein Abschätzen der jeweils zuerst in den Behälter 1 a eingefüllten ersten Stoffkomponente zu ermöglichen, ist eine Lupe 5 vorgesehen, in deren Anzeigefeld ein Ausschnitt der mit einer Gewichtsskala versehenen Drehscheibe 4 vergrößert dargestellt ist.
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Claims (11)

Patentansprüche:
1.) Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoff ge4-misches mit analoger Anzeige des Gewichtes mittels eines Zeigers und einer Skala, dadurch gekennzeichnet, daß ^ zuerst das Gewicht eines auf die Waagschale (1 b) aufsetzbaren Behälters (1 a) gemessen und in einem ersten Speicher (9) als erstes Signal (S^) zwischengespeichert wird, daß das Gewicht einer danach in den Behälter (1 a) eingefüllten ersten Stoffkomponente des aus zwei Stoffkom-
ponenten bestehenden Stoffgemisches gemessen und anschließend als zweites Signal (S-) in einem zweiten Speicher (11) zwischengespeichert wird, daß bei vorgewähltem Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter Stoffkomponente danach der Sollwert des Gesamtgewichts des Behälters (1 a)
^ mit beiden Stoffkomponenten als drittes Signal (S_) errechnet wird und so viel von der zweiten Stoffkomponente zugegeben wird, bis ihre gemäß dem Mischungsverhältnis (K) erforderliche Menge erreicht ist, wobei die negative bzw. positive Abweichung vom Sollwert (S-) durch eine Anzeigevorrichtung (19) angezeigt wird, und daß die Anzeige vorrichtung (19) ein Anzeigefeld (20) aufweist, in dem mittels Zeiger (20 a) der Istwert des gemessenen Gewichtes des Stoffgemisches in einem vorgegebenen Bereich um den Sollwert angezeigt wird (Fig. 1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) eine erste Signallampe aufweist, die bei Überschreiten eines ersten Schwellwertes, .der um eine feste Gewichtsdifferenz kleiner ist als der Sollwert (S3)
^ aufleuchtet bzw. einen anderen Leuchtzustand, vorzugsweise einen Blinkzustand einnimmt (Fig. 1 und 2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Anzeigefeldes (20) wenigstens +3p, vorzugsweise +5p, beträgt.
030043/0125 ORIGIN.^ INSPECTED
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schwellwert um wenigstens 7 p, vorzugsweise IO p, kleiner ist als der Sollwert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) eine zweite Signallampe (23) aufweist, die bei Überschreiten eines zweiten Schwellwertes aufleuchtet bzw. einen anderen Leuchtzustand annimmt, der um eine feste Gewichtsdifferenz,vorzugsweise 3p bis 5 p, kleiner ist als der Sollwert (Fig. 1 und 2).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) eine dritte Signallampe (24) aufweist, die bei Überschreiten eines dritten Schwellwertes, der um eine feste Gewichtsdifferenz von wenigstens 3 P/ vorzugsweise 5 p, größer ist als der Sollwert des Stoffgemisches, aufleuchtet (Fig. 1).
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufleuchten der zweiten Signallampe (23) bzw. dritten Signallampe (24) die erste Signallampe (14 a) bzw. zweite Signallampe (23) erlischt (Fig. 1 und 2).
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale, daß eine mechanische Federwaage (1 a) vorgesehen ist, deren Federweg in einem Meßwertumformerteil (3) in ein entsprechendes digitales Signal (S) umgewandelt wird, dessen Wert wenigstens mit 7 bit, vorzugsweise mit 8 bit codiert ist, daß ein erster Speicher (9)
zur Speicherung des digitalen Wertes des ersten Signals (S1) vorgesehen ist, der dem Gewicht des Behälters (la) entspricht und mittels erster Taste (12) einspeicherbar ist, daß ein zweiter Speicher (11) zur Speicherung des digitalen Wertes des zweiten Signals (S.) vorgesehen ist, der dem Gewicht der ..-...,. ,. ..»
030043/0125
ORIGINAL INSPECTED E
ersten Komponente entspricht und mittels zweiter
Taste (14) einspeicherbar ist, daß eine Subtraktionsvorrichtung (16) zur Bildung der Differenz aus den dem
ersten Signal (S.) und dem zweiten Signal (S3) zugeordneten digitalen Werten vorgesehen ist, daß eine
MuItiplikationsvorrichtung (17) vorgesehen ist, in der
diese Differenz (S- minus S,) mit dem vorgewählten
Mischungsverhältnis (K) multipliziert wird, und daß
eine Vergleichsvorrichtung (10) vorgesehen ist, in der
der von der Multiplikationsvorrichtung erzeugte digitale Wert zum digitalen-rWert-des zweiten Signals (S. >
2
addiert wird, wobei die sich ergebende Summe dem
digitalen Sollwert (S3) entspricht, von dem der Wert
des digitalen Signals (S) zur Bildung des vierten Signals
(S4) subtrahiert wird, und daß ein Anzeigefeld (20) zur
Anzeige vorgesehen ist ( Fig. 1 und 2).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine dritte Taste (33) zum Löschen der Inhalte des
ersten und des zweiten Speichers (9, 11) vorgesehen ist
(Fig. 1 und 2).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
im Meßwertumformerteil (3)~eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die jeweils die Funktion der ersten Taste (12)
bzw. zweiten Taste (14) während des Einschwingvorganges
der Feder (2) in der mechanischen Federwaage (1) verhin- E dert (Fig. 1 und 2). [
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß f
nach Abschluß des Einschwingvorganges der mechanischen I
Federwaage (1) bei Betätigung der ersten Taste (12) bzw. :
zweiten Taste (14) eine erste Kontrollampe (12 a) bzw. r
zweite Kontrollampe (14 a) aufleuchtet und die erfolgte j·
Übernahme des Wertes des digitalen Signals (S) in den ι
ersten Speicher (9) bzw. zweiten Speicher (11) erkennbar j
macht (Pig. 2). 0RtG|NAL 1NSPECTED [
030043/0125 \
DE19792913929 1979-04-06 1979-04-06 Verfahren und vorrichtung zum wiegen zweier stoffkomponenten eines stoffgemisches Withdrawn DE2913929A1 (de)

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FR2505490A1 (fr) * 1981-05-06 1982-11-12 Serg Gts Sarl Doseuse proportionneuse volumetrique et procede de pesage-dosage

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GB2049196B (en) 1983-04-27

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Legal Events

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