DE2913929A1 - Verfahren und vorrichtung zum wiegen zweier stoffkomponenten eines stoffgemisches - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum wiegen zweier stoffkomponenten eines stoffgemischesInfo
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Description
WELLA AG
Berliner Allee 65
Berliner Allee 65
6100 Darmstadt
Verfahren und Vorrichtung zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoffgemisches
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten
eines Stoffgemisches mit analoger Anzeige des Gewichtes mittels eines Zeigers und einer Skala sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind bereits verschiedene Wiegeverfahren und Vorrichtungen
zur Durchführung dieser Verfahren bekannt, bei denen der Anwender jeweils vor jedem Meßvorgang die erforderlichen Mengen
der beiden Stoffkomponenten unter Berücksichtigung deren Mischungsverhältnisses im voraus berechnen muß und das jeweilige
Leergewicht des benutzten Behälters dazu rechnen bzw. durch Verdrehen der Meßskala kompensieren muß, was in der
Praxis häufig zu Meßfehlern und falsch berechneten Mischungsverhältnissen geführt hat.
030043/0125
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein neuartiges Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoffgemisches
sowie einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, insbesondere zum Erzeugen eines zum Haarfärben
im Friseurbereich erforderlichen Stoffgemisches, das durch einfache MaBnahmen ein betriebssicheres Wiegen der
beiden Stoffkomponenten eines Stoffgemisches erlaubt.
Diese' Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
zuerst das Gewicht eines auf die Waagschale aufsetzbaren Behälters gemessen und in einem ersten Speicher
als erstes Signal ,r zwischengespeichert wird,
daß das Gewicht einer danach in den Behälter eingefüllten ersten Stoffkomponente des aus zwei Stoffkomponenten bestehenden
Stoffgemisches gemessen und anschließend als zweites Signal in einem zweiten Speicher zwischengespeichert
wird,
daß bei vorgewähltem Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter Stoffkomponente danach der Sollwert des Gesamtgewichtes
des Behälters mit beiden Stoffkomponenten als drittes Signal ·. / errechnet wird und so viel von der zweiten
Stoffkomponente zugegeben wird, bis ihre gemäß dem Mischungsverhältnis » erforderliche Menge erreicht ist,
wobei die negative bzw. positive Abweichung vom Sollwert . durch eine Anzeigevorrichtung ^ .' angezeigt wird,
und daß die Anzeigevorrichtung . ein Anzeigefeld aufweist, in dem mittels Zeiger .· der Istwert des gemessenen
Gewichtes des Stoffgemisches in einem vorgegebenen
Bereich um den Sollwert angezeigt wird...
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Hierdurch wird erreicht, daß das Gewicht des leeren Behälters durch Tastendruck automatisch gespeichert wird, daß nach dem
Einfüllen einer beliebigen Menge der ersten Stoffkomponente,
deren Gewicht ebenfalls nur durch Tastendruck automatisch gespeichert wird, daß der Sollwert des Gesamtgewichtes unter
Berücksichtigung der gemäß dem vorgegebenen Mischungsverhältnis erforderlichen Menge der zweiten Stoffkomponente errechnet
wird,und daß die jeweilige Annäherung an diesen Sollwert mittels nacheinander zum Aufleuchten kommenden Signal-
lampen und zur genaueren Ablesung mittels eines analogen Anzeigefeldes zur Anzeige gebracht wird. Hierbei muß der Anwender
keine Rechenoperation mehr durchführen, wodurch die Bedienung einer nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Vorrichtung eine für kritische Stoffgemische - beispielsweise für die Erzielung eines gewünschten Farbeffektes
beim Haarfärben - erforderliche hohe Betriebssicherheit aufweist.
Weitere Fortbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und werden nachstehend in
Verbindung mit den ein Auführungsbeispiel darstellenden, teilweise
schematisch vereinfachten Figuren beschrieben. In diesen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen, und es sind alle zum Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Einzelheiten fortgelassen worden.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Verfahrens und '
Fig. 2 eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des in Fig. 1 dargestellten Verfahrens mit
aufgesetztem Behälter zur Aufnahme des Stoffgemisches.
In Fig. 1 ist links eine mechanische Federwaage 1 mit einem auf die Waagschale 1 b aufgesetzten Behälter 1 a und der Feder 2
dargestellt. Der Hub X der Waagschale 1 b wird in einem Meßwert-
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umformerteil 3 mittels einer nicht dargestellten bekannten Strichscheibe mit 250 auf einem konzentrischen Kreis gleich
verteilten radialenstrichenübertragen und eines im Durchlichtverfahren
arbeitenden optischen Sensors (z. B. einer Fotodiode) unter Verwendung eines binären Vorwärts/Rückwärtszählers
(8 bit-Zähler mit einem Überlaufbit) durch
Zählen der jeweils vorbeigedrehten Striche digital gespeichert.
Der augenblickliche Istwert des zu messenden Gewichtes kann von einer mit dem Meßwerk gekoppelten Drehscheibe
4 mittels Lupe 5 über dem Drehwinkels abgelesen
werden. Am ersten Ausgang 6 des Meßwertumformerteiles 3 steht das dem Istwert entsprechende mit 8 bit codierte
digitale Signal S an und wird parallel einem ersten Speicher 9, einer Vergleichsvorrichtung IO und einem zweiten Speicher
11 zugeführt. Im ersten Speicher 9 wird nach Betätigen einer ersten Taste 12 das anliegende digitale Signal S als Signal
S^ eingespeichert, das dem Gewicht des auf die Waagschale
aufgesetzten leeren Behälters 1 a entspricht und an dessem
Ausgang 9 a von jetzt an anliegt. Eine eingebaute elektrisehe
Sperre ermöglicht über ein an einem zweiten Ausgang 13 des Meßwertumformerteiles 3 anliegendes Sperrsignal S das
sowohl dem ersten Speicher 9 als auch dem zweiten Speicher
zugeführt wird, daß der Einspeichervorgang sowohl im ersten Speicher 9 als auch im zweiten Speicher 11 erst nach Abschluß
des Einschwingvorganges der Strichscheibe stattfinden kann, was durch Aufleuchten einer ersten Kontrollampe 12 a (rot)
dem Benutzer angezeigt wird.
Am zweiten Speicher 11 ist eine zweite Taste 14 vorgesehen, deren Funktion analog zur ersten Taste 12 im ersten Speicher
9 ist. Jedoch erfolgt hier die Einspeicherung des Istwertes des Gewichtes der ersten Stoffkomponente, die zwischenzeitlich
in den Behälter 1 a eingefüllt worden ist. Nach Abschluß des Einschwingvorganges steht das entsprechend eingespeicherte
Signal S2 dann am Ausgang 11a an, was durch Aufleuchten
einer zweiten Kontrollampe 14 a (gelb) dem Benutzer angezeigt
wird.
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In einer Subtraktionsvorrichtung 16 werden die digitalen Werte des zweiten Signals S« und des ersten Signals S. voneinander
subtrahiert und das sich daraus ergebende digitale Signal in einer Multiplikationsvorrichtung 17 mit dem Faktor
K, der dem vorgewählten Mischungsverhältnis entspricht, multipliziert und anschließend hierzu der digitale Wert des
zweiten Signals S2, der dem Gewicht des Behälters inklusive
erster Stoffkomponente entspricht, hinzuaddiert. Die sich hieraus ergebende Summe wird als drittes Signal mit S- bezeichnet
und entspricht dem sich aus dem Mischungsverhältnis ergebenden Sollwert. Über-einen weiteren Eingang wird das
digitale Signal S, das dem Istwert von Behälter mit erster und nachfolgend einzufüllender zweiter Stoffkomponente entspricht,
mit dem dritten Signal S. durch Differenzbildung verglichen. Das resultierende digitale Differenzsignal wird
als viertes Signal mit S. bezeichnet und einer Anzeigevorrichtung
19 zugeleitet, in der das vierte Signal S. parallel einem nicht dargestellten Schwellwertdiskriminator und einem Anzeigefeld
20 zur analogen Anzeige zugeführt wird. Das Anzeigefeld 20 weist einen linearen Anzeigebereich zwischen -5 ρ und +5 ρ
um den errechneten Sollwert des Gewichts des Stoffgemisches
und des Behälters auf. Über diesen linearen Bereich hinausgehende Meßwerte werden nicht mehr angezeigt, wobei der Zeiger
dann in der jeweils zugehörigen Endstellung zu liegen kommt.
Von dem Schwellwertdiskriminator 19 werden drei Lampen - die die Funktion der ersten Signallampe zusätzlich erfüllende
Kontrollampe 14 a, eine zweite Signallampe 23 (weiß) und eine dritte■Signallampe 24 - gesteuert, deren Signalwirkung bei
überschreiten des jeweils zugehörigen Schwellwertes eingeschaltet und bei Überschreiten des nächstfolgenden Schwellwertes
wieder augeschaltet wird.
Bei Annäherung des Istwertes an den Sollwert von unten beginnt beim Überschreiten des ersten Schwellwertes bei einem Abstand
von 1Op die zweite Kontrollampe 14 a mit einer Frequenz von 4 Hz zu blinken. Beim Überschreiten des zweiten Schwellwertes
erlischt bei einem Abstand von 5 ρ vom Sollwert die zweite
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- sr -
Kontrollampe 14 a und es·leuchtet eine zweite Signallampe
23 (weiß) auf, die das Anzeigefeld 20 beleuchtet. Durch die Anzeige mittels Zeiger 2O a im Anzeigefeld 20 kann
nun erkannt werden, wieviel von der zweiten Stoffkomponente
noch einzufüllen ist, bis der Sollwert, d. h. das richtige Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter
Stoffkomponente,erreicht ist.
Für den Fall, daß der Anwender eine zu große Menge der zweiten Stoffkomponente eingefüllt hat, leuchtet bei überschreiten
des dritten Schwellwertes, der um 5 ρ über dem Sollwert liegt und somit der oberen Bereichsgrenze des
Anzeigefeldes entspricht, die dritte Signallampe 24 (rot) auf. Für die Genauigkeit der Mischung reicht es üblicherweise
aus, wenn der Istwert innerhalb des angezeigten Bereiches des Anzeigefeldes 20 liegt. Dieser Zustand wird
durch das weiße Aufleuchten der zweiten Signallampe 2 3 als Skalenbeleuchtung signalisiert, während ein rotes bzw.
gelbes Aufleuchten der dritten Signallampe 24 bzw. der zweiten Signallampe 23 ein zu großes bzw. zu kleines
Mischungsverhältnis signalisiert.
Zeigt der Zeiger im Anzeigefeld 20 auf Op, so liegt das
richtige Stoffgemisch vor und der Benutzer kann nun den Behälter la von der mechanischen Federwaage 1 nehmen und
zur Anwendung bringen, beispielsweise zum Färben von menschlichen Haaren. In diesem Falle entspricht die erste
Stoffkomponente der gewählten Haarfarbe und die zweite Stoffkomponente dem hierzu benötigten Wasserstoffsuperoxyd.
Zu diesem Zweck ist an der Multiplikationsvorrichtung 17 ein Wahlschalter 25 vorgesehen, an dem die benötigten
Mischungsverhältnisse K, beispielsweise 1 : 1, 1 : 1,5, 1 r 2, 1 : 3 eingestellt werden können, wodurch Wasserstoffsuperoxyd
unterschiedlicher handelsüblicher Konzentration eingesetzt werden kann.
Beim Einschalten der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wiegen zweier Stoffkomponenten wird automatisch der Inhalt
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des arstaß Speichers 9 ηηά dies zweiten Speichers 11 gelöscht
sowie weitere Rechsnbsusteins aaf Null zurückgesetzt. Zusätzlich
ist sine Löschtaste 33 vorgesehen, die die gleiche
Funlcti οσ?. nach jedem Meßvorgang ermöglicht, ohne daß jeweils
der Ketssehslter fies Gerätes aus- und eingeschaltet werden
Die Wirkungsweise das erfindraxgsgemäßen Verfahrens wird
aoliaaä der in Figr. 2 dargestellten Vorrichtung kurz -erläutert:
10
Atäf einer der beiden Waagschalen 1 b der mechanischen Federwaage
1 ist ein leerer Behälter I a aufgesetzt. Auf einem Beeüarrangsfelä 3O sind die einzelnen vorerwähnten Ablese-
und Eaa.tennngsorgs.ne ■untergebracht. Durch Betätigen eines
Netssehalters 31 wird äie Vorrichtung eingeschaltet und es
leuchtet die sugehörige Metslaaipe 32 rot auf. Nach Abwarten
des Sinsehitfingvorganges der Waage wird die erste Taste 12
so !aage gedrückt, bis die darin eingebaute Kontrollampe
12 a aufleuchtet. Nwn ist der Einspeichervorgang im hier
nicht dargestellten erstes Speicher 9 ab' geschlossen und das Leergewicht des Behälters 1 ε intern gespeichert. Nun
wird die benötigte Menge dsr ersten Stoffkomponente, z. B.
H&airf£.£'ba, in den Behälter I a eingefüllt. Dann wird die
sx-visite Taste 14 gedrückt ^Ed abgewartet, bis die Kontrolllampe
14 a aufIeBebtet» Das Aufleuchten dieser Kontrollampe
sigsalisiert des Bezicitsser, SsS äer Einschwingvorgang der
Waage abgeschlossen r.ad der nachfolgende Speichervorgang
des gemessenen Gewichtes der ersten Stoffkomponente intern
im liier sieht dargestellten zweiten Speicher 11 eingespeichert
ist„ Wmn ';7ird dureh Drehen eines, Wahlschalters
25 das für die änwesiäung benötigte Mischungsverhältnis K
eingestellte Beis Haarfärben(ist das jeweilige Mischungsverhältnis
von der Konzentration des jeweils verwendeten Wasserstoffsuperoxydes abhängig, d. h. je höher die Konsentration
ist, am so ein geringeres Mischungsverhältnis muß gewählt v/erden»
wird die svreite Stoff komponente, z. B. beim Haarfärben
das Wasserstoffsuperoxyd, eingefüllt und das gelbe Blinken
03001.3/0125
ΛΛ
der zweiten Kontrollampe 14 a abgewartet. Danach wird
die zweite Stoffkomponente langsamer zugegeben und das weiße Aufleuchten der zweiten Signallampe 23 abgewartet.
Jetzt wird entsprechend noch langsamer geringe Mengen der zweiten Stoffkomponente zugegeben, bis der Zeiger
20 a des Anzeigefeldes 20 auf etwa 0 ρ zeigt. Nun kann der Anwender den Behälter 1 a von der Waagschale abnehmen
und nach entsprechendem Vermischen der Stoffkomponenten das resultierende Stoffgemisch beispielsweise zum
Haarfärben verwenden.
Soll nun der nächste WiegeVorgang vorgenommen werden,
wird die. als dritte Taste ausgebildete Löschtaste 33 gedruckt
und die internen Speicher der Vorrichtung gelöscht bzw. auf Null zurückgesetzt. Dann kann ein weiterer Wiegeprozeß
in der vorgenannten Weise begonnen werden.
Um dem Anwender ein Abschätzen der jeweils zuerst in den
Behälter 1 a eingefüllten ersten Stoffkomponente zu ermöglichen, ist eine Lupe 5 vorgesehen, in deren Anzeigefeld
ein Ausschnitt der mit einer Gewichtsskala versehenen Drehscheibe 4 vergrößert dargestellt ist.
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Claims (11)
1.) Verfahren zum Wiegen zweier Stoffkomponenten eines Stoff ge4-misches
mit analoger Anzeige des Gewichtes mittels eines
Zeigers und einer Skala, dadurch gekennzeichnet, daß ^ zuerst das Gewicht eines auf die Waagschale (1 b) aufsetzbaren
Behälters (1 a) gemessen und in einem ersten Speicher (9) als erstes Signal (S^) zwischengespeichert
wird, daß das Gewicht einer danach in den Behälter (1 a) eingefüllten ersten Stoffkomponente des aus zwei Stoffkom-
1® ponenten bestehenden Stoffgemisches gemessen und anschließend
als zweites Signal (S-) in einem zweiten Speicher (11)
zwischengespeichert wird, daß bei vorgewähltem Mischungsverhältnis zwischen erster und zweiter Stoffkomponente
danach der Sollwert des Gesamtgewichts des Behälters (1 a)
^ mit beiden Stoffkomponenten als drittes Signal (S_) errechnet
wird und so viel von der zweiten Stoffkomponente zugegeben
wird, bis ihre gemäß dem Mischungsverhältnis (K) erforderliche Menge erreicht ist, wobei die negative bzw.
positive Abweichung vom Sollwert (S-) durch eine Anzeigevorrichtung (19) angezeigt wird, und daß die Anzeige vorrichtung
(19) ein Anzeigefeld (20) aufweist, in dem mittels Zeiger (20 a) der Istwert des gemessenen Gewichtes des Stoffgemisches
in einem vorgegebenen Bereich um den Sollwert angezeigt wird (Fig. 1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) eine erste Signallampe aufweist, die
bei Überschreiten eines ersten Schwellwertes, .der um eine
feste Gewichtsdifferenz kleiner ist als der Sollwert (S3)
^ aufleuchtet bzw. einen anderen Leuchtzustand, vorzugsweise
einen Blinkzustand einnimmt (Fig. 1 und 2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bereich des Anzeigefeldes (20) wenigstens +3p, vorzugsweise
+5p, beträgt.
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4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Schwellwert um wenigstens 7 p, vorzugsweise IO p, kleiner ist als der Sollwert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) eine zweite Signallampe (23)
aufweist, die bei Überschreiten eines zweiten Schwellwertes aufleuchtet bzw. einen anderen Leuchtzustand annimmt,
der um eine feste Gewichtsdifferenz,vorzugsweise 3p bis 5 p, kleiner ist als der Sollwert
(Fig. 1 und 2).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeigevorrichtung (19) eine dritte Signallampe (24) aufweist, die bei Überschreiten eines dritten Schwellwertes,
der um eine feste Gewichtsdifferenz von wenigstens 3 P/ vorzugsweise 5 p, größer ist als der Sollwert des
Stoffgemisches, aufleuchtet (Fig. 1).
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Aufleuchten der zweiten Signallampe (23) bzw. dritten Signallampe (24) die erste Signallampe (14 a)
bzw. zweite Signallampe (23) erlischt (Fig. 1 und 2).
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Kombination
folgender Merkmale, daß eine mechanische Federwaage (1 a) vorgesehen ist, deren Federweg in einem Meßwertumformerteil
(3) in ein entsprechendes digitales Signal (S) umgewandelt wird, dessen Wert wenigstens mit 7 bit, vorzugsweise
mit 8 bit codiert ist, daß ein erster Speicher (9)
zur Speicherung des digitalen Wertes des ersten Signals (S1) vorgesehen ist, der dem Gewicht des Behälters (la)
entspricht und mittels erster Taste (12) einspeicherbar ist, daß ein zweiter Speicher (11) zur Speicherung des
digitalen Wertes des zweiten Signals (S.) vorgesehen ist, der dem Gewicht der ..-...,. ,. ..»
030043/0125
ORIGINAL INSPECTED E
ersten Komponente entspricht und mittels zweiter
Taste (14) einspeicherbar ist, daß eine Subtraktionsvorrichtung (16) zur Bildung der Differenz aus den dem
ersten Signal (S.) und dem zweiten Signal (S3) zugeordneten digitalen Werten vorgesehen ist, daß eine
Taste (14) einspeicherbar ist, daß eine Subtraktionsvorrichtung (16) zur Bildung der Differenz aus den dem
ersten Signal (S.) und dem zweiten Signal (S3) zugeordneten digitalen Werten vorgesehen ist, daß eine
MuItiplikationsvorrichtung (17) vorgesehen ist, in der
diese Differenz (S- minus S,) mit dem vorgewählten
Mischungsverhältnis (K) multipliziert wird, und daß
eine Vergleichsvorrichtung (10) vorgesehen ist, in der
der von der Multiplikationsvorrichtung erzeugte digitale Wert zum digitalen-rWert-des zweiten Signals (S. >
diese Differenz (S- minus S,) mit dem vorgewählten
Mischungsverhältnis (K) multipliziert wird, und daß
eine Vergleichsvorrichtung (10) vorgesehen ist, in der
der von der Multiplikationsvorrichtung erzeugte digitale Wert zum digitalen-rWert-des zweiten Signals (S. >
2
addiert wird, wobei die sich ergebende Summe dem
addiert wird, wobei die sich ergebende Summe dem
digitalen Sollwert (S3) entspricht, von dem der Wert
des digitalen Signals (S) zur Bildung des vierten Signals
(S4) subtrahiert wird, und daß ein Anzeigefeld (20) zur
Anzeige vorgesehen ist ( Fig. 1 und 2).
des digitalen Signals (S) zur Bildung des vierten Signals
(S4) subtrahiert wird, und daß ein Anzeigefeld (20) zur
Anzeige vorgesehen ist ( Fig. 1 und 2).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine dritte Taste (33) zum Löschen der Inhalte des
ersten und des zweiten Speichers (9, 11) vorgesehen ist
(Fig. 1 und 2).
ersten und des zweiten Speichers (9, 11) vorgesehen ist
(Fig. 1 und 2).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
im Meßwertumformerteil (3)~eine Sperrvorrichtung vorgesehen
ist, die jeweils die Funktion der ersten Taste (12)
bzw. zweiten Taste (14) während des Einschwingvorganges
der Feder (2) in der mechanischen Federwaage (1) verhin- E dert (Fig. 1 und 2). [
bzw. zweiten Taste (14) während des Einschwingvorganges
der Feder (2) in der mechanischen Federwaage (1) verhin- E dert (Fig. 1 und 2). [
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß f
nach Abschluß des Einschwingvorganges der mechanischen I
Federwaage (1) bei Betätigung der ersten Taste (12) bzw. :
zweiten Taste (14) eine erste Kontrollampe (12 a) bzw. r
zweite Kontrollampe (14 a) aufleuchtet und die erfolgte j·
Übernahme des Wertes des digitalen Signals (S) in den ι
ersten Speicher (9) bzw. zweiten Speicher (11) erkennbar j
macht (Pig. 2). 0RtG|NAL 1NSPECTED [
030043/0125 \
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1980
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|---|---|---|---|
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