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DE2913970A1 - Steuerung fuer eine abwasser- und faekalienhebeanlage - Google Patents

Steuerung fuer eine abwasser- und faekalienhebeanlage

Info

Publication number
DE2913970A1
DE2913970A1 DE19792913970 DE2913970A DE2913970A1 DE 2913970 A1 DE2913970 A1 DE 2913970A1 DE 19792913970 DE19792913970 DE 19792913970 DE 2913970 A DE2913970 A DE 2913970A DE 2913970 A1 DE2913970 A1 DE 2913970A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
sewage
collection vessel
time
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792913970
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Combe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792913970 priority Critical patent/DE2913970A1/de
Publication of DE2913970A1 publication Critical patent/DE2913970A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/22Adaptations of pumping plants for lifting sewage

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Steuerung für eine Abwasser- und Fäkalienhebeanlage
  • Die beanspruchte Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für eine Abwasserhebeanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Eine solche Steuerung ist bekannt. Bei der bekannten Steuerung kann es vorkommen, daß, obwohl die Pumpe nicht fördern kann, diese ununterbrochen läuft, was zur Zerstörung derselben führen kann. Dies kann z.B. dann auftreten, wenn durch Schäumen im Sammbelhälter Luft in das Pumpengehäuse gelangt, die nicht über die Pumpenentlüftung entweichen kann, da die Entlüftungsleitung verstopft ist. Aber es könnte auch vorkommen, daß die Druckleitung verstopft ist. Beide Zustände werden von der bekannten Steuerung nicht erfaßt, aa der Motorschalter nur über den Wasserstand im Sammelbehälter gesteuert ist.
  • Der Erfindung liegt somit die technische Aufgabe zugrunde, den Pumpenantriebsmotor bei Nichtfördern der Pumpe abzuschalten.
  • Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst.
  • Durch die Anordnung des ersten Zeitschalters wird der Pumpenantriebsmotor auf jeden Fall ausgeschaltet, auch dann, wenn die sich am Wasserstand orientierende Schalteinrichtung ausfallen sollte.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei sich insbesondere durch den zweiten Zeitschalter der Vorteil ergibt, daß weitere Motorstartversuche gemacht werden können. Durch wiederholtes Anlaufen des Motors kann sich z.B. eine Verstopfung in der Pumpenentlüftung lösen, so daß ein Eingriff von außen unterbleiben kann.
  • Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1: eine Ansicht einer Hebeanlage; Fig. 2: eine Schnittansicht des Sammelbehälters der Hebeanlage; Fig. 3: eine Draufsicht auf die Hebeanlage gem. Fig. 1; Fig. 4: einen Schaltplan der erfindungsgemäßen Steuerung mit einem ersten Zeitschalter und Fig. 5: einen Schaltplan gem. Fig. 4 mit einem weiteren Zeitschalter.
  • In der Fig.1 ist der Sammelbehälter 1 dargestellt, an dessen Fortsatz 2 eine Kreiselpumpe 3 angeschlossen ist. Die Kreiselpumpe 3 ist so montiert, daß die Laufradachse senkrecht verläuft. An die Kreiselpumpe 3 ist ein überflutbarer Antriebsmotor 4 angeflanscht, der von einem Schaltkasten 5 angesteuert ist.
  • Von einer Steuerglocke 6 (Fig. 2), die im Sammelbehälter 1 angeordnet ist, gehen dem Wasserstand im Sammelbehälter entsprechende Signale aus, die über eine Übertragung 7 in den in einiger Entfernung vom Antriebsmotor 4 angebrachten Schaltkasten 5 gelangen, wo sie erst in elektrische Signale umgesetzt werden. Am Anfang der der Pumpe 3 nachgeordneten Druckleitung 9 ist ein Pumpenentlüftungsschlauch 8 angeschlossen, der in den Sammelbehälter 1 führt.
  • In die Druckleitung 9 sind eine Rückflußsicherung lo und ein Absperrschieber 11 geschaltet.
  • Die erfindungsgemäße Steuerschaltung für den Antriebsmotor 4 weist gem. Fig. 4 hauptsächlich folgende Elemente auf: Einen Motorschutzschalter Q 1. ein Schütz K1, einen Handschalter S 1, einen Membranschalter S 2 I, S 2 II, eine grüne Lampe H 1, eine rote Lampe H 2, eine akustische Störmeldung SM und einen ersten Zeitschalter K 2.
  • Gem. Fig. 5 ist noch e-in zweiter Zeitschalter K 3 vorgesehen. Bei den Zeitschaltern handelt es sich um anzugsverzögerte Relais.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung kann wie folgt beschrieben werden: Bei normalen Verhältnissen in der Wicklung des Antriebsmotors 4 ist der Schutzschalter Q 1 geschlossen, wobei der Kontakt Q 1 23/24 geschlossen und der Kontakt Q 1 11/12 offen ist. Wird der Schalter S 1 auf automatischen Betrieb gestellt und ist der Sammelbehälter gefüllt, so ist die Spule des Schützes K 1 erregt, so daß der Antriebsmotor 4 läuft. Gleichzeitig liegt auch Spannung am ersten Relais K 2. Die grüne Lampe H 1 zeigt den Betrieb des Motors an.
  • Wenn der Sammelbehälter 1 bis zum unteren Niveau geleert ist, öffnet der Kontakt S 2/I 1/3, wodurch die Erregung des Schützes K 1 ausfällt. Das erste Relais K 2 fällt in seinen Ausgangszustand zurück. Der Antriebsmotor 4 wird ausgeschaltet.
  • Sollte die Pumpe 3 nicht fördern, so würde S 2/I nicht öffnen. Nach einer durch die Anzugsverzögerung des ersten Relais bestimmten Zeit, z.B. nach drei Minuten, wird aber dann der Kontakt K 2 15/16 auf K 2 15/18 umgestellt, so daß einerseits der Antriebsmotor 4 ausgeschaltet und andererseits eine optische H 2 und eine akustische SM Störmeldung in Gang gesetzt wird. Die Störmeldung SM wird aber auch bei Herausfallen des Schutzschalters Q 1 eingeschaltet, indem der Kontakt Q 1 11/12 geschlossen wird. Aber auch bei zu hohem Wasserstand im Sammelbehälter 1 erfolgt eine Störmeldung durch Schließen des Kontaktes S 2/II 1/3 des Membranschalters S 2 II.
  • Gemäß der Fig. 5 ist ein zweites Relais K 3 vorgesehen, das nach Ablauf eines Zeitintervalls, das wesentlich größer ist, als die Vorgabezeit des ersten Relais K 2, den Antriebsmotor 4 erneut zum Anlaufen bringt. Nachdem das erste Relais K 2 angezogen hat, schließt der Kontakt K 2 23/24, so daß Spannung am Relais K 3 anliegt, und der Kontakt K 3 15/16 wird nach Anzug des zweiten Relais K 3 geöffnet, wodurch das erste Relais K 2 in Ruhestellung geht und somit der Kontakt K 2 15/16 wiederhergestellt wird. Nachdem K 2 23/24 wieder offen ist, geht auch K 3 in Ruhestellung, wodurch auch K 3 15/16 wieder geschlossen ist. Dieser Vorgang kann beliebig oft ablaufen.

Claims (3)

  1. Steuerung für eine Abwasser-und Fäkalienhebeanlage Patentansprüche r Steuerung für eine Abwasser- und Fäkalienhebeanlage mit einem Sammelbehälter für die Speicherung des unregelmäßig anfallenden Abwassers, mit einer Pumpe, die über eine vertikale Welle angetrieben ist, mit einer Druckleitung, in der eine Rückschlagsicherung angeordnet ist, mit einer Entlüftungsvorrichtung für das Pumpengehäuse, die eine Schutzvorrichtung gegen Verstopfungen durch Feststoffe des Abwassers aufweist, mit einer Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten der Pumpe in Abhängigkeit vom Wasserstand, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Laufens der Pumpe (3) ohne Förderung ein erster Zeitschalter (K 2) vorgesehen ist, durch den der Antriebsmotor (4) der Pumpe (3) nach einem Zeitintervall, das gleich oder größer ist als die Entleerungszeit des SammelbehäLters (1), ausgeschaltet wird.
  2. 2) Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Zeitschalter (K 2) eine Signaleinrichtung (H2, SM) betätigt wird.
  3. 3) Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Zeitschalter (K3) vorgesehen ist, durch den in bestimmten Zeitabständen der Antriebsmotor (4) für die Pumpe (3) erneut eingeschaltet wird.
DE19792913970 1979-04-04 1979-04-04 Steuerung fuer eine abwasser- und faekalienhebeanlage Withdrawn DE2913970A1 (de)

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