DE2912619A1 - Kontinuierlich verfahrbare gleisstopfmaschine - Google Patents
Kontinuierlich verfahrbare gleisstopfmaschineInfo
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
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Description
A 4435/78 19.6.1978
Franz Plasser Bahnbaumaschinen-IndustriegeselIschaft
m.b.H. in Wien
Kontinuierlich ver-ahrbare Gleisstopfmaschine
Ing.Ha/Wei/Lei/AT
909881/0588
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Maschine zum Unterstopfen der
Querschwellen eines Gleises bei kontinuierlicher Vorwärtsfahrt der
Maschine, mit einem höhenverstellbaren, um eine quer zur Maschinenlängsrichtung
verlaufende horizontale Achse drehbaren, im wesentlichen rotationssymmetrischen Werkzeugträger, an dessen Umfang
mehrere, zum Eintauchen in aufeinanderfolgende Schwellenfächer
links bzw. rechts der Schiene bestimmte Stopfwerkzeuge gelagert sind, und mit einem Drehantrieb für den Werkzeugträger, der den
Stopfwerkzeugen eine der Fahrtrichtung der Maschine entgegengesetzte und mit der Fahrgeschwindigkeit etwa übereinstimmende Umfangsgeschwindigkeit
erteilt.
Der Entwicklung derartiger Gleisstopfmaschinen liegt generell die Absicht zugrunde, die durch das schrittweise Vorrücken von Stopfstelle
zu Stopfstelle bedingte, diskontinuierliche Arbeitsweise konventioneller Gleisstopfmaschinen durch eine Arbeitstechnik zu ersetzen,
die ein fortlaufendes Unterstopfen der Gleisschwellen während
kontinuierlicher Vorwärtsfahrt der Maschine ermöglicht. Man bezweckte damit eine Vergrößerung des Arbeitsfortschrittes durch
ein günstigeres Verhältnis der reinen Stopfzeit zum Gesamtzeitaufwand eines Arbeitszyklus, eine verringerte Beanspruchung des Fahrantriebes
und der Bremseinrichtungen der Maschine sowie eine Entlastung und günstigere Arbeitsbedingungen für das Bedienungspersonal.
Diese Erwartungen werden aber nur von einem Teil der bisher bekanntgewordenen Konstruktionsvorschläge für derartige Gleisstopfmaschinen
befriedigend erfüllt.
DE-OS 2o 24 oo7 Eine Gleisstopfmaschine der genannten Gattung - gemäß ΑΤ-Ρ5-3θ3-4θ5--ist
je Schiene des Gleises mit einem im wesentlichen racfförmigen
Werkzeugträger ausgestattet, der je Schienenseite mit sechs radial angeordneten, von einem gemeinsamen zentralen Vibrationsantrieb
schwingerregten Verdichtwerkzeugen versehen ist. Diese keil- bzw. rollenförmigen Verdichtwerkzeuge greifen bei der kontinuierlichen
Vorwärtsfahrt der Maschine - den Zähnen eines Zahnrades vergleichbar
- in die aufeinanderfolgenden Schwellenzwischenfächer ein und
Ing.Ha/Wei/Lei
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drücken den dabei verdrängten Schotter, unterstützt durch die Vibrationserregung
der Werkzeugköpfe, im Kreuzungsbereich mit der Schiene unter die Schwellen. Auf diese Weise werden bei relativ
rascher, kontinuierlicher Vorwärtsfahrt der Maschine im gesamten
bearbeiteten Gleisabschnitt tragfähige und gleichmäßig verdichtete Schwellenauflager geschaffen. Erstrebenswert erscheint noch eine
Steigerung des erreichbaren Verdichtungsgrades, z.B. für Stopfarbeiten an Hochgeschwindigkeitsstrecken bzw. stärkst beanspruchten
Gleisabschnitten.
Ein weiterer Ausbildungsvorschlag für eine derartige Gleisstopfmaschine
- gemäß DE-OS 2 o24 168 - sieht einen ebenfalls radförmigen Träger vor, an dem mehrere, jeweils aus zwei Stopfpickeln, einem
hydraulischen Antriebsaggregat sowie einem eigenen Höhenverstellantrieb
bestehende Stopfwerkzeuge um horizontale Achsen schwenkbar gelagert und jeweils über gesonderte Kettenantriebe od.dgl. stets
in vertikaler Stellung gehalten sind. Der Verwirklichung einer solchen Maschine stehen aber derart schwerwiegende Probleme entgegen,
daß dieser Ausbildungsvorschlag bisher keine praktische Anwendung
gefunden hat. Abgesehen von dem komplizierten Aufbau und dem erheblichen
Gewicht eines derartigen Stopfaggregates, besteht bei dieser Konstruktion die Notwendigkeit, jedem der Stopfwerkzeuge die Antriebsenergie
sowohl für die Höhenverstellung als auch für die Beistellbewegung
der Stc^-pickei jeweils über die Schwenklager zuzuführen,
was insbescncere bei hydraulischen Antrieben beträchtliche
Probleme hinsichtlicn dar Abdichtung im Bereich der Schwenklager
bietet. Darüberhinaus ist es aus Platzgründen gar nicht möglich,
die Stopfv/erkzeuge samt ihren Antrieben in den für das Unterstopfen
unmittelbar aufeinanderfolgender Schwellen erforderlichen,
sehr geringen Abständen voneinander an dem radförmigen Werkzeugträger anzuordnen. Tatsächlich müßten diese Abstände so groß gewählt
werden, daß das unbehinderte Durchschwenken aufeinanderfolgender Stopfwerkzeuge samt ihren Antrieben auch in der ungünstigsten
Stellung, in v/elcher sich dieselben bei ihrer Aufwärtsbewegung zur Oberseite des radförmigen Werkzeugträgers vertikal übereinander befinden, gewährleistet ist. Mit anderen Worten, die gesamte
Bauhöhe des Stopfwerkzeuges samt seinen Antrieben müßte
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ORIGINAL INSPECTED
kleiner als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Schwellen sein,
also eine Forderung, die sich einer praktischen Verwirklichung entzieht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gleisstopfmaschine der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche nicht nur die Vorteile eines ununterbrochenen Stopfbetriebes während kontinuierlicher Vorwärtsbewegung
der Maschine bietet, sondern darüberhinaus ein quantitativ sowie qualitativ hochwertiges Stopfergebnis liefert, wie es bisher
nur im diskontinuierlichen Stopfbetrieb mit schrittweise von Stopfstelle zu Stopfstelle vorrückenden Maschinen erreicht werden konnte.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die im wesentlichen
in radialer Richtung sich erstreckenden, mit Beistell- und Vibrationsantrieben verbundenen Stopfwerkzeuge an wenigstens
einem ringförmigen Tragteil des Werkzeugträgers um zur Drehachse des Werkzeugträgers parallele Achsen verschwenkbar gelagert sind,
und daß der Durchmesser des Kreises, auf dem diese Achsen liegen, zur Aufnahme von sechzehn hydraulisch betätigbaren und voneinander
in gleichmäßigen Umfangsabständen angeordneten Stopfwerkzeugen bzw.
acht derartigen Werkzeugpaaren bemessen ist. Diese Ausbildung ermöglicht
erstmals die Anwendung von, bei Gleisstopfmaschinen mit diskontinuierlicher Arbeitsweise bereits vielfach bewährten Bauelementen
bzw. kompletten Stopfwer.kzeug-Einheiten bei mit rotierbarem Werkzeugträger
ausgestatteten Gleisstopfmaschinen für kontinuierlichen
Stopfbetrieb. Neben den rein wirtschaftlichen bzw. fertigungstechnischen
Vorteilen, die mit der Anwendung technisch ausgereifter Konstruktionselemente und dem Entfall von kostspieligen und langwierigen
Entwicklungsarbeiten verbunden sind, kommen auch die rein arbeitstechnischen Vorzüge dieser bewährten Stopfwerkzeuganordnungen
erstmals bei einer Gleisstopfmaschine für den kontinuierlichen Stopfbetrieb voll zum Tragen.
Bei der erfindungsgemaßen Maschine sind sowohl die Anzahl der
Stopfwerkzeuge als auch die Maßverhältnisse des Stopfaggregates derart aufeinander und auf die Gegebenheiten des Gleises, insbesondere
bezüglich Schwellenteilung, abgestimmt, daß optimale Eingriffs-
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Verhältnisse der Stopfwerkzeuge in den aufeinanderfolgenden Schwellenfächern
gewährleistet sind, ohne daß eine radiale Verstellbarkeit
der einzelnen Stopfwerkzeuge gegenüber dem Werkzeugträger für das Eintauchen und Anheben der Werkzeuge in den Schwellenfächern
vorgesehen werden müßte. Bei einem nach der Erfindung gestalteten Stopfaggregat führt das jeweils zum Einsatz kommende, zufolge der
zur Fahrbewegung gegenläufigen Drehung des Werkzeugträgers im wesentlichen im Bereich der Stopfstelle verbleibende Stopfwerkzeug
eine im wesentlichen gegen den bezüglich der Gleislängsrichtung
mittleren Bereich des Schwellenfaches gerichtete Eintauchbewegung
aus, v/elcher die jeweils gewünschte bzw. erforderliche Bei stellsowie
Vibrationsbewegung überlagert wird. Die Aufwärtsbewegung des Stopfwerkzeuges nach beendetem StopfVorgang erfolgt in analoger
Weise, jedoch spiegel verkehrt zum Eintauchvorgang. Ein wesentlicher Vorteil hiebei ist, daß die Eindringtiefe der Stopfwerkzeuge
durch bloße Höhenverstellung des gesamten Stopfaggregates in verhältnismäßig weiten Grenzen beliebig verändert und somit den Erfordernissen
angepaßt werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beträgt der
größte Durchmesser des ringförmigen Tragteiles des Werkzeugträgers etwa 1,9 m. Diese Ausführung ermöglicht die Unterbringung der vorgesehenen
Anzahl von Stopfwerkzeuger, und Antrieben in der für diskontinuierlich
arbeitende Gleisstcpfmaschinen gebräuchlichen Ausführung
und Größe in gedrängter, platzsparender Anordnung am Umfang
des Werkzeugträgers, wodurch auch der Gesamtdurchmesser des Stopfaggregates
in erwünschten Grenzen gehalten werden kann.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist es von besonderem Vorteil,
wenn die Höhe des Stopfaggregates mit allen Stopfwerkzeugen bzw.
dessen größter Durchmesser höchstens so groß wie die Hohe des Fahrzeug-Umgrenzungsprofils
über Schienenoberkante bemessen ist. Eine derartige Stopfmaschine kann uneingeschränkt auf allen Strecken,
für die das betreffende Umgrenzungsprofil vorgesehen ist, eingesetzt werden. Außerdem ergibt sich eine günstige Schwerpunktlage der
Maschine, was insbesondere bei übersteil fahrten mit relativ hohen
Geschwindigkeiten sowie beim Einsatz in stark überhöhten Gleiskurven
von Wichtigkeit ist.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der größte Durchmesser des Stopfaggregates etwa das Fünffache des
mittleren Schwellenabstandes beträgt. Bei einem nach dieser Regel
gestalteten Stopfaggregat führt die Spitze jedes Stopfwerkzeuges innerhalb ihrer, in Gleislängsrichtung verlaufenden vertikalen
Bewegungsebene eine periodisch sich wiederholende Zykloidenbewegung
aus, deren nach unten gerichtete Spitzen - in Gleisquerrichtung
gesehen - jeweils in der Mitte eines Schwell enfaches liegen
und zugleich die größte Eindringtiefe der Werkzeugspitze bestimmen. Durch diese zentrale, nur geringfügig von der Vertikalen abweichende
Eintauch- bzw. Hebebewegung der Werkzeugspitzen ergibt sich in vorteilhafter Weise ein sehr weiter Bewegungsbereich für die jeweils
erforderliche bzw. gewünschte Beistellbewegung der Stopfwerkzeuge,
ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Schwellen durch die Stopfwerkzeuge entsteht. Große Beistellwege sowie Eindringtiefen
der Stopfwerkzeuge begünstigen aber eine starke und in die Tiefe gehende Verdichtung des Schotters im Bereich unterhalb der
Schwellen. Eine solche Maschine wird daher auch hohen Anforderungen
hinsichtlich der Qualität sowie Kontinuität des Stopfergebnisses über den gesamten bearbeiteten Streckenabschnitt gerecht.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal sind jeweils zwei in Umfangsrichtung
des Werkzeugträgers aufeinanderfolgende - mit Stopfpickeln zum Eintauchen links und bzw. oder rechts einer Schiene ausgestattete
- Stopfwerkzeuge über insbesondere Hydraulik-Zylinder-Kolben-Beistel!antriebe
mit einem gemeinsamen, insbesondere als Exzenteranordnung ausgebildeten Vibrationsantrieb verbunden. Dadurch vereinfacht
sich der Gesamtaufbau des Stopfaggregates, ohne daß die Beistell barkeit der einzelnen Stopfwerkzeuge sowohl in als auch
entgegen der Arbeitsrichtung der Maschine beeinträchtigt wird.
Vorteilhafterweise sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
die Beistellantriebe für eine gegenläufige Schließbewegung jeweils
zweier in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers aufeinanderfolgender
Stopfwerkzeuge zu der dazwischen liegenden Schwelle hin ausgebildet bzw. steuerbar. Man erreicht dadurch, daß während der kontinuierlichen
Vorwärtsbewegung der Maschine jede der aufeinanderfol-
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-i-
genden Schwellen von den beiden benachbarten Schwellenfächern aus,
insbesondere gleichzeitig unterstopft wird, so daß sich über den gesamten Streckenabschnitt durchlaufende, gleichmäßig und hoch verdichtete
Schotterauflagebänke ergeben.
Erfindungsgemäß ist es weiterhin von großem Vorteil, wenn die
StopfWerkzeuge als zweiarmige, etwa in ihrer Längsmitte am Werkzeugträger
gelagerte und mit ihrem inneren Hebelarm am Bei stell antrieb
angelenkte Schwenkhebel ausgebildet sind, die bei jedem zweiten der in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers aufeinanderfolgenden
Stopfwerkzeuge etwa radial zur Werkzeugträgerachse verlaufen, wogegen die inneren Hebelarme der dazwischenliegenden Stopfwerkzeuge
mit der Umfangsrichtung des Werkzeugträgers spitze Winkel einschließen.
Diese Konstruktion erlaubt - trotz der gedrängten Anordnung der Stopfwerkzeuge am Umfang des Werkzeugträgers - einen relativ
großen Verschwenkbereich bzw. Beistellweg jedes einzelnen Stopfwerkzeuges
unter Beibehaltung eines gemeinsamen Vibrationsantriebes für jeweils zwei in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers benachbarte
Stopf werkzeuge bzw. -werkzeugpaare.
Schließlich kann, geniäS einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
der Werkzeugträger längs vertikaler Führungen mit dem Maschinenrahmen
höhenverstellbar verbunden und mit den beiden Enden seiner
Drehachse an am Maschinenrahmen um eine zur Drehachse parallele
Achse schwenkbar gelagerten, teleskopartig längenveränderbaren Lenkern
gelagert sein. Durch diese Gestaltung ergibt sich gleichzeitig
eine relativ starre Verbindung des in der gewünschten Höhenlage fixierten Stopfaggregates mit dem Maschinenrahmen und eine solide
Drehlagerung des Werkzeugträgers im Bereich seiner beiden Wellenenden.
Dabei besteht die Möglichkeit, die für die gegenläufige
Drehbewegung des Werkzeugträgers erforderlichen Antriebe im Bereich
eines oder beider Wellenenden des Werkzeugträgers anzuordnen und
die jeweilige Antriebsenergie vom Maschinenrahmen her über die längenveränderbaren
Lenker einzuleiten. Vorteilhafterweise können auch
die Beistell- und Vibrationsantriebe der Stopfwerkzeuge über innerhalb
bzw. entlang der Lenker verlaufende Verbindungsleitungen mit
der erforderlichen Energie beaufschlagt werden.
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Die Erfindung wird nachstehend an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.l eine schematisch vereinfachte Seitenansicht einer Gleisstopfmaschine
nach der Erfindung,
Fig.2 eine nur auf wesentliche Einzelheiten beschränkte, schematische
Draufsicht der Maschine nach Fig.l»
Fig.3 eine vergrößerte Seitenansicht des Stopfaggregates der
Maschine nach Fig.l, in detaillierterer Darstellungsweise und
Fig.4 eine auf wesentliche Einzelheiten beschränkte Teilansicht
dieses Stopfaggregates - in Arbeitsrichtung der Maschine gesehen - in teilweiser Schnittdarstellung nach der Linie IV-IV in
Fig.3.
Die dargestellte Gleisstopfmaschine 1 besitzt einen, auf zweiachsige
Fahrwerke 2 der Drehgestell bauart abgestützten, auf dem aus
Schienen 3 und Querschwellen 4 bestehenden Gleis 5 verfahrbaren
Maschinenrahmen 6, welcher an den beiden Stirnseiten mit Zug- und Stoßvorrichtungen 7 ausgestattet ist und der die beiden endsei tigen
Bedienerkabinen 8 und das Maschinengehäuse 9 mit den darin angeordneten Antriebs- und Energieversorgungseinrichtungen Io trägt.
Die Maschine 1 ist mit einem eigenen, im dargestellten Fall auf das vordere Fahrwerk 2 wirkenden Fahrantrieb 11 ausgestattet. Der
Pfeil 12 bezeichnet die normale Arbeitsrichtung der Maschine.
Die Gleisstopfmaschine 1 ist mit einem, gegebenenfalls auch zur
Seitenkorrektur der Gleislage dienenden Hebeaggregat 13 ausgestattet,
welches am Maschinenrahmen 6 längs vertikaler Führungssäulen 14 mittels hydraulischem Zylinder-Kolben-Antriebs 15 höhenverstellbar
angeordnet ist. Das mit Spurkranzrollen 16 auf dem Gleis 5 verfahrbare
Hebeaggregat 13 ist je Schiene 3 mit zwei Greifrollen 17 ausgestattet, welche von der Gleisaußenseite her unter den Schienenkopf
der betreffenden Schiene 3 einschwenkbar ausgebildet sind. Durch den zangenartigen Angriff der Spurkränze der Spurkranzrollen
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an der einen Seite und der Greifrollen 17 an der gegenüberliegenden Seite der betreffenden Schiene wird eine starre Verbindung beider
Schienen 3 mit dem Hebeaggregat 13 hergestellt, so daß das
Gleis 5 mittels des hydraulischen Zylinder-Kolben-Antriebes 15 bis
in die jeweils gewünschte Höhenlage angehoben werden kann. Die Höhenkorrektur der Gleislage erfolgt an Hand eines Bezugssystems 18,
welches im einfachsten Fall aus zwei, jeweils oberhalb einer der beiden Schienen 3 in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Drahtseilen
19 besteht» die mit dem vorderen und hinteren Ende mittels
an der Schiene geführter Tastorgane 2o entsprechend dem Höhenverlauf der Schiene geführt sind. Im Bereich hinter dem Hebeaggregat
13 befindet sich je Schiene 3 ein weiteres Tastorgan 21, dessen oberes, z.B. gabelförmiges Ende 22 mit dem betreffenden Drahtseil
19 als Schaltorgan für den Hebevorgang zusammenarbeitet. Selbstverständlich
könnte auch eine Sender-Empfänger-Anordnung bzw. jedes beliebige andere NivaTiier-Bezugssystem vorgesehen werden.
Das dem Hebeaggregat 13 in Arbeiisrichtung 12 unmittelbar nachgeordnete,
im oberen Teil der Fig.4 nur im Umriß dargestellte Stopfaggregat
23 der Maschine 1 besteht aus einem im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildeten Werkzeugträger 24, welcher um
eine quer zur Maschinenlängsrichtung etwa horizontal verlaufende Achse 25 drehbar angeordnet ist. Die beiden Wellenenden 26 dieses
Werkzeugträgers 24 sind zu diesem Zweck an im wesentlichen in Maschinen!ängsrichüunc verlaufenden, teleskopartig längenveränderbaren
Lenkern 27 gelagert, die ihrerseits am Maschinenrahmen 6.um
eine zur Drehachse 25 parallele Achse 28 verschwenkbar gelagert
sind. Der mehrteilig ausgebildete Werkzeugträger 24 weist je
Schiene 3 einen zur Anordnung in der vertikalen Schienenlängsebene
29 bestimmten, scheibenförmigen Tragteil 3o und zwei spiegel symmetrisch
zu diesem angeordnete, ringförmige Tragteile 31 auf, die
mit dem scheibenförmigen Tragteil 3o über speichenartige Verbindungsglieder
33 starr verbunden sind. Der scheibenförmige Tragteil
30 ist in einem ihn umschließenden, ringförmigen Lagerkörper 33
drehbar gelagert, Welcher über einen an seiner Oberseite angelenkten Zylinder-Kolben-Antrieb 34 mit einem, mit dem Maschinenrahmen
starr verbundenen rechteckförmigen Hilfsrahmen 35 höhenverstellbar
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verbunden ist. Der ringförmige Lagerkörper 33 ist weiters mittels zweier, in Maschinenlängsrichtung verlaufender Arme 36 an vertikalen
Führungen 37 des Hilfsrahmens 35 gleitbar geführt.
An jedem der ringförmigen Tragteile 31 sind jeweils sechzehn, im
wesentlichen in radialer Richtung sich erstreckende Stopfwerkzeuge 38 in gleichmäßigen Umfangsabstanden voneinander angeordnet. Diese
Stopfwerkzeuge sind als zweiarmige Schwenkhebel 39 ausgebildet, die etwa in ihrer Längsmitte am Tragteil 31 um eine zur Drehachse 25
des Werkzeugträgers 24 parallele Achse 4o schwenkbar gelagert sind. Die Schwenkhebel 39 sind jeweils mit ihrem inneren Hebelarm 41 bzw.
42 über separate Bei stell antriebe 43 an einem, für je zwei in Umfangsrichtung
aufeinanderfolgende Stopfwerkzeuge 38 gemeinsamen
Vibrationsantrieb 44 angelenkt, der an einer seitlich ausragenden Konsole 45 des scheibenförmigen Tragteiles 3o befestigt ist. Bei
jedem zweiten der in umfangsrichtung des Werkzeugträgers 24 aufeinanderfolgenden
Stopfwerkzeuge 38 verläuft der innere Hebelarm im wesentlichen in radialer Richtung, wogegen die inneren Hebelarme
42 der dazwischenliegenden Stopfwerkzeuge mit der Umfangsrichtung
des Werkzeugträgers 24 spitze Winkel einschließen. Durch diese unterschiedliche
Ausbildung der inneren Hebelarme 41 bzw. 42 ergibt sich für alle Stopfwerkzeuge 38 eine relativ große Bewegungsfreiheit
für die von den Beistel!antrieben .43 erteilte Schwenkbewegung.
Am äußeren Ende jedes Schwenkhebels 39 ist ein Stopfpickel 46 lösbar befestigt. Demnach sind je Schiene 3 jeweils zwei dem Außenbereich
und zwei dem Innenbereich desselben Schwellenfaches 47 zugeordnete
Stopfpickel nebeneinander angeordnet. Der durch die äußeren Enden 48 der Stopfpi ekel 46 bestimmte, größte Durchmesser D
des rotierbaren Stopfaggregates 23 ist derart gewählt, daß der Abstand
a der Stopfpickelenden 48 jeweils zweier, in Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Stopfwerkzeuge 38 - zumindest angenähert mit
dem mittleren Schwellenabstand χ des Gleises 5 übereinstimmt.
Das Stopfaggregat 23 ist mit einem eigenen, drehzahl rege!baren
Drehantrieb 49, z.B. einem im Bereich des Wellenendes 26 des Werkzeugträgers
24 angeordneten Hydraulikmotor, ausgestattet. Durch entsprechende regeltechnische Maßnahmen kann die Drehzahl des im
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/73
Sinne des Pfeiles 5o rotierenden Werkzeugträgers 24 derart auf die
Fahrbewegung der Maschine 1 abgestimmt werden, daß die Umfangsgeschwindigkeit
der äußeren Stopfpiekel enden 48 mit der Fahrgeschwindigkeit
der Maschine übereinstimmt, wobei sich jedoch die jeweils in Eingriff mit den Schwellenfächern 47 befindlichen Stopfpickel
46 in zur Fahrtrichtung entgegengesetztem Sinne bewegen. Auf Grund dieser kinematischen Beziehungen bewegt sich das äußere
Ende 48 jedes Stopfpickels 46 bei fahrender Maschine 1 innerhalb seiner vertikalen, in Gleislängsrichtung verlaufenden Bewegungsebene
entlang einer, gegenüber dem Gleis 5 ortsfesten, zykloidenförmigen Bahnkurve 51, deren nach unten gerichtete, in Intervallen
von jeweils sechzehn mittleren Schwellenabständen χ periodisch wiederkehrende
Spitzen 52 - quer zum Gleis 5 gesehen - etwa in der Mitte des von dem betreffenden Stopfwerkzeug 38 bearbeiteten
Schwellenfaches 47 liegen. Die Spitze 52 der Bahnkurve 51 kennzeichnet
zugleich die größte Eindringtiefe des betreffenden Stopfpiekels.
Dieser Grundbewegung der zusätzlich von den Vibrationsantrieben 44
schwingerregten Stopfwerkzeuge 38 wird während ihrer Verweil zeit
in dem jeweiligen Schwellenfach 47 mittels der Bei stell antriebe 43
eine gegen die benachbarte Schwelle bzw. Schwellen 4 gerichtete Beistell bewegung überlagert. Die Steuerung der Bei stell bewegung
kann hiebei selbsttätig, insbesondere in Abhängigkeit von der jeweiligen
Winkelstellung der Stopfwerkzeuge 38 in bezug auf die vertikale
Richtung er-elgen. Beispielsweise kann die Beistellbewegung
derart gesteuert werden, da3 jeweils zwei in Umfangsrichtung
des Werkzeugträgers 2- aufeinanderfolgende Stopfwerkzeuge 38 ein
Schließwerkzeugpaar zum beidseitigen Unterstopfen der dazwischenliegenden
Schwelle 4 bilden. Diese Arbeitsweise ist deshalb möglich, weil die Bei stell antriebe 43 eine zusätzliche Bewegung der
Stopfwerkzeuge 38 sowohl in als auch entgegen der Arbeitsrichtung 12 der Maschine 1 zulassen. Selbstverständlich kann auch die Beendigung
des Stopfvorganges bei Erreichen des gewünschten Verdichtungsdruckes in gleicher Weise wie bei diskontinuierlich arbeitenden
Gleisstopfmaschinen selbsttätig über den hydraulischen Zulaufdruck
zu den Beistellantrieben gesteuert werden.
Ira Rahmen der Erfindung ergeben sich zahlreiche Variationsmöglich-
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keiten, insbesondere hinsichtlich der Gestaltung und Anordnung, der
Stopfwerkzeuge und ihrer Antriebe. So können insbesondere die zum Eintauchen links und rechts einer Schiene bestimmten Stopfpickel
an einer gemeinsamen Stopfwerkzeug-Halterung angeordnet werden, welche dann über einen einzigen Bei stell antrieb an einem für beide
Schienenseiten gemeinsamen Vibrationsantrieb angelenkt ist. Damit kann der Gesamtaufbau des Stopfaggregates noch vereinfacht und
sein Gewicht entsprechend reduziert werden.
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Leerseite
Claims (8)
- PatentansprücheM.J Fahrbare Maschine zum Unterstopfen der Querschwel 1 en eines Gleises bei kontinuierlicher Vorwärtsfahrt der Maschine, mit einem höhenverstellbaren, um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende horizontale Achse drehbaren, im wesentlichen rotationssymmetrischen Werkzeugträger, an dessen Umfang mehrere, zum Eintauchen in aufeinanderfolgende Schwellenfächer links bzw. rechts der Schiene-bestimmte Stopfwerkzeuge gelagert sind, und mit einem Drehantrieb für den Werkzeugträger, der den Stopfwerkzeugen eine der Fahrtrichtung der Maschine entgegengesetzte und mit der Fahrgeschwindigkeit etwa übereinstimmende Umfangsgeschwindigkeit erteilt, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen in radialer Richtung sich erstreckenden, mit Beistell- und Vibrationsantrieben (43,44) verbundenen Stopfwerkzeuge (38) an wenigstens einem ringförmigen Tragteil (31) des Werkzeugträgers (24) um zur Drehachse (25) des Werkzeugträgers parallele Achsen (4o) verschwenkbar gelagert sind, und daß der Durchmesser (d) des Kreises, auf dem diese Achsen (4o) liegen, zur Aufnahme von sechzehn hydraulisch berätigbaren und voneinander in gleichmäßigen Umfangsabständen angeordneten Stcpfwerkzeugen (38) bzw. acht derartigen Werkzeugpaären bemessen ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Durehmesser (d) des ringförmigen Tragteiles (31) des Werkzeugträgers (24) etwa 1,9 m beträgt.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Stopfaggregates (23) mit allen Stopfwerkzeugen (38) bzw. dessen größter Durchmesser (D) höchstens so groß wie die Höhe des Fahrzeug-Umgrenzungsprofiles über Schienenoberkante bemessen ist.
- 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Durchmesser (D) des Stopfaggregates (23) etwa das Fünffache des mittleren Schwellenabstandes (x) beträgt.909881/05 8 8
- 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers (24) aufeinanderfolgende - mit Stopfpickeln (46) zum Eintauchen links und bzw. oder rechts einer Schiene (3) ausgestattete Stopfwerkzeuge (38) über insbesondere Hydraulik-Zylinder-Kolben-Beistellantriebe (43) mit einem gemeinsamen, insbesondere als Exzenteranordnung ausgebildeten Vibrationsantrieb (44) verbunden sind.
- 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bei stell antriebe (43) für eine gegenläufige Schließbewegung jeweils zweier in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers (24) aufeinanderfolgender Stopfwerkzeuge (38) zu der dazwischen liegenden Schwelle (4) hin ausgebildet bzw. steuerbar sind.
- 7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfwerkzeuge (38) als zweiarmige, etwa in ihrer Längsmitte am Werkzeugträger (24) gelagerte und mit ihrem inneren Hebelarm (41;42) am Beistellantrieb (43) angelenkte Schwenkhebel (39) ausgebildet sind, die bei jedem zweiten der in Umfangsrichtung des Werkzeugträgers (24) aufeinanderfolgenden Stopfwerkzeuge (38) etwa radial zur Werkzeugträgerachse (25) verlaufen, wogegen die inneren Hebelarme (42) der dazwischenliegenden Stopfwerkzeuge (38) mit der Umfangsrichtung des Werkzeugträgers (24) spitze Winkel einschließen.
- 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (24) längs vertikaler Führungen (37) mit dem Maschinenrahmen (6) höhenverstellbar verbunden und mit den beiden Enden seiner Drehachse (25) an am Maschinenrahmen (6) um eine zur Drehachse parallele Achse (28) schwenkbar gelagerten, teleskopartig längenveränderbaren Lenkern (27) gelagert ist.Franz Pl asser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H.909881/0588
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT443578A AT359540B (de) | 1978-06-19 | 1978-06-19 | Kontinuierlich verfahrbare gleisstopfmaschine |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| AT379835B (de) * | 1983-08-19 | 1986-03-10 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Kontinuierlich (non stop) verfahrbare gleisstopf -nivellier- und richtmaschine |
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- 1979-06-18 GB GB7921138A patent/GB2027777B/en not_active Expired
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