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DE2911950A1 - Thermische sicherungen und herstellungsverfahren dafuer - Google Patents

Thermische sicherungen und herstellungsverfahren dafuer

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Publication number
DE2911950A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
contact
spring
supply line
contact legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792911950
Other languages
English (en)
Inventor
James M Borzoni
Murray G Clay
Harry W Olson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Littelfuse Inc
Original Assignee
Littelfuse Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Littelfuse Inc filed Critical Littelfuse Inc
Publication of DE2911950A1 publication Critical patent/DE2911950A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/74Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
    • H01H37/76Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material
    • H01H37/764Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material in which contacts are held closed by a thermal pellet
    • H01H37/765Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material in which contacts are held closed by a thermal pellet using a sliding contact between a metallic cylindrical housing and a central electrode

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

-, "4^ Case 66, 58-70
Littelfuse, Inc., 800 East Northwest Highway, De?- Piaines,
Illionois 60016 (V. St. A.)
Thermische Sicherungen und Herstellungsverfahren dafür
Thermische Sicherungen und Herstellungsverfahren dafür
Die Erfindung bezieht sich auf thermische Sicherungen und normalerweise geöffnete Schalter des Typs, der auf die Umgebungstemperatur anspricht, wenn diese einen bestimmten Auslösewert erreicht. Normalerweise geschlossene Ausführungsformen solcher thermischen Sicherungen werden z. B. häufig in die Wicklungen von Elektromotoren und in andere Geräte, die einen Wärmeschutz benötigen, eingebaut und damit reihengeschaltet, so daß die Sicherung das betreffende Gerät ausschaltet, wenn die Umgebungstemperatur einen bestimmten Sicherheitspegel überschreitet.
Auf die Umgebungswärme ansprechende bzw. thermische Sicherungen werden in zwei verschiedenen Ausführungsformen hergestellt (vgl. z. B. die US-PS 3 180 958 einerseits und die US-PS 3 944 960 andererseits). Bei beiden Sicherungstypen wird die Umgebungswan ie sum Inneren der Sicherung durch ein im wesentlich»::! iän^i 'ciiiiö, zylindrisches elektrisch leitfähiges Ge-
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häuse übertragen, das an einem Ende im wesentlichen geschlossen und am anderen Ende offen ist. Eine erste Zuleitung erstreckt sich in Längsrichtung in einen Isolierverschluß im offenen Gehäuseende und endet in einem flachen Endstück, das eine trennbare Kontakt-Grenzfläche mit einem Federmetall-Verbinder herstellt, der durch Federkraft gegen das Endstück gedruckt wird und mehrere Kontaktschenkel aufweist, die federnd gegen die leitfähigen Innenwandungen des Gehäuses drücken und damit in Gleitkontakt stehen. Eine zweite Zuleitung erstreckt sich in. Längsrichtung in den geschlossenen Gehäuseteil, in dem sie durch Anquetsehen oder anderweitig mit der Gehäuseendwand so verbunden ist, daß eine dauerhafte untrennbare niederohmige Verbindung mit der Endwand gebildet ist. Die Grenzfläche zwischen den Kontaktschenkein des Verbinders und den Gehäuseinnenwandungen und die Grenzfläche zwischen der ersten Zuleitung und dem Verbinder bilden zwei trennbare elektrische Kontakte zwischen den Zuleitungen, deren Widerstandswert erheblich größer als derjenige zwischen der zweiten Zuleitung und der Gehäuseendwand ist. Es wird angenommen, daß bei hohen Nennströmen großer Elektromotoren oder anderer Geräte, die einen Wärmeschutz benötigen, an diesen trennbaren Kontakt-Grenzflächen Wärme erzeugt wird, die die Umgebungstemperatur, bei der die Sicherung geöffnet wird, stark beeinflussen und sie damit senken kann.
Bei der thermischen Sicherung nach der erstgenannten US-PS enthält das Gehäuse einen Verbundkörper, bestehend aus einem Plättchen aus schmelzbarem Werkstoff am geschlossenen Gehäuseende, einer ersten, teilweise zusammengedrückten Feder, dem Kontaktschenkel tragenden Verbinder, der gegen das Ende der durch das offene isolierte Gehäuseende geführten Zuleitung gedruckt wird, und einer zweiten, schwächeren und teilweise zusammengedrückten Feder auf der entgegengesetzten Seite des Verbinders, die den Verbinder mit einer Kraft in eine solche Richtung beaufschlagt, daß die Tendenz besteht, den Verbinder von der Zuleitung wegzubewegen. ^QX)Xi das Plättchen bei der Auslösetemperatur schmilzt,
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entspannt sich die stärkere 'Feder,, bis ihre Kraft gleich derjenigen der schwächeren leder ist, und dann entspannt sich die ursprünglich schwächere Peder und schiebt den Verbinder vom Ende der benachbarten Zuleitung weg, so daß die Sicherung geöffnet wird.
Bei der thermischen Sicherung nach der zweitgenannten ÜS-PS, bei der verformbare Kontakte von einer benachbarten Kontaktfläche durch ein Schenkelverformungsglied getrennt werden (und zwar in einer Weise entsprechend den US-Patentschriften 3 274 363 bzw* 4 109 229), umfaßt der Verbundkörper im Gehäuse nur eine einzige teilweise zusammengedrückte Jeder. Diese beaufschlagt ein schmelzbares Plättchen mit Druck, das seinerseits benachbart einem SchenkelVerformungsglied angeordnet ist, das beim Schmelzen des Plättchene gegen die Kontaktschenkel des Verbinders gedruckt wird und die Schenkel nach innen vom Gehäuseinneren weg verformt, so daß die Sicherung geöffnet wird. Bei den Sicherungstypen nach ö.en genannten US-Patentschriften ist der Aufbau derart, das der Widerstandswert der erläuterten Kontakt-Grenzflächen während oder nach dem Zusammenbau nicht eingestellt werden kann, und durch Unterschiede des Innenwiderstands von scheinbar identischen Sicherungen können sich Änderungen der Umgebungstemperatur ergeben, bei der gleich scheinende Sicherungen geöffnet werden. Ferner bestehen die verformbaren Kontakte dieser Sicherungen aus Pedermetall, und die Übergangswiderstände zwischen den Kontaktschenkein und den benachbarten Kontaktflächen sind wesentlich höher als erwünscht und können sich mit der Umgebungstemperatur und mit der durch Strom erzeugten Wärme an der Kontakt-Grenzfläche unerwünscht erhöhen. Ein vorzeitiges Öffnen der Sicherungen unterhalb der Soll-Temperatur aufgrund eines Kriechens der Plättchen ist ebenfalls ein spezielles Problem z. B. bei der Sicherung nach der US-PS 3 944 960, da ein solches Kriechen die Kontaktschenkel mit einer Kontaktöffnungskraft beaufschlagen kann, und zwar aufgrund der Lage des Plattchens in der Nähe der Kontaktschenkel.
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Ein weiterer Nachteil der thermischen Sicherung nach der US-PS 3 944 960 ergibt sich aufgrund der Position des schmelzbaren Plättchens zwischen dem Schenkelverformungsglied und den Kontaktschenkein des Verbinders. Dadurch wird, wenn das Plättchen schmilzt, die anfängliche Entspannung der Feder dazu genutzt, das Schenkelverformungsglied um einen Betrag zu bewegen, der ungefähr gleich der ursprünglichen Dicke des Plättchens ist, bevor die Kraft der Feder eine Verformung der Kontaktschenkel bewirkt; somit bewirkt die erforderliche, anfangs größere Kraft der Feder ein Kriechen des Plättchens anstatt ein Öffnen der Sicherung, Daher ist eine stärkere Feder erforderlich, um die zum Verformen der an den Gehäusewandungen anliegenden Kontaktschenkel erforderliche Kraft zu erzeugen, wodurch wiederum das Kriechproblem verstärkt wird. ,
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer durch die Umgebungstemperatur betätigbaren bzw. thermischen Sicherung bzw. eines Trennschalters der Art, die ein zylindrisches Gehäuse und am Gehäuse anliegende Kontaktschenkel zum Herstellen einer Kontinuität zwischen den Zuleitungen und der Sicherung aufweist, die so aufgebaut ist, daß der Innenwiderstand der Sicherung in bezug auf bisherige Sicherungen dieser Art beträchtlich verminderbar ist, so daß die im Inneren der Sicherung erzeugte Wärme geringgehalten wird.
Dabei sollen eine thermische Sicherung und ein Herstellungsverfahren dafür geschaffen werden, wobei die Auslösetemperatur der Sicherung insbesondere im Fall höherer Ströme innerhalb engerer Toleranzen gehalten werden kann, als dies mit den bekannten Sicherungen der Fall ist. Bei der Sicherung nach der Erfindung soll der Innenwiderstand in einfacher Weise auf einen erwünschten niedrigen Wert während des Zusammenbaus der Sicherung einstellbar sein und während der gesamten Betriebszeit der Sicherung auf oder nahe diesem eingestellten Wert bleiben. Die Sicherung nach der Erfindung soll in Massenfertigung kostengünstig
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herstellbar sein. Ferner ist vorgesehen, daß das Schenkelverformungsglied mit Federkraft beaufschlagt wird und daß beim Schmelzen des Schmelzplättchens die Entspannung der Feder, die das Schenkelverformungsglied gegen die Kontaktschenkel drückt, sofort eine Verformung der Kontaktschenkel bewirkt.
Wenn die Sicherung nach der Erfindung geschlossen ist, liegt ein, bevorzugt zwei, Kontaktschenkel an einer zugeordneten Kontaktfläche an, und die Sicherung wird dadurch geöffnet, daß die Kontaktschenkel von der Kontaktfläche weg verformt werden und dadurch die Sicherung geöffnet wird. Die Sicherung ist durch die Umgebungswärme auslösbar, d. h. sie ist eine thermische Sicherung, und sie ist so ausgelegt, daß sie die Umgebungswärme in wirksamer Weise aufnimmt, wobei die Kontaktschenkel an der leitenden Innenfläche eines zylindrischen Gehäuses anliegen, das einen Verbundkörper enthält, der zwischen einer leitenden Gehäuseendwand, an der ein schmelzbares Plättchen ein Element dieses Verbundkörpers bildet, und dem gegenüberliegenden, anfangs offenen Gehäuseende liegt; dieses Ende ist durch einen Isolierverschluß verschlossen. Zwei Zuleitungen verlaufen bevorzugt in Längsrichtung in die gegenüberliegenden Gehäuseenden, wobei die eine Zuleitung durch Andrücken oder anderweitig unlösbar mit der leitenden Endwand verbunden ist und die andere Zuleitung den isolierenden Verschluß durchsetzt.
Bei der Sicherung nach der Erfindung sind die letztgenannte Zuleitung und die verformbaren Kontaktschenkel ein einziger Festkörper aus einem relativ weichen Werkstoff mit niedrigem Widerstand, z. B, aus silberplattiertem Kupfer, so daß nur eine sehr niederohmige trennbare Kontakt-Grenzfläche zwischen den Zuleitungen besteht; somit ist die Sicherung mit einem minimalen Innenwiderstand ausgebildet, so daß die im Inneren erzeugte Wärme geringgehalten wird. (Dieser Festkörper- bzw. monolithische Aufbau ist in Gegensatz zu stellen mit der punktgeschweißten Verbindung zwischen den Federmetall-Kontaktschenkeln
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und der Zuleitung der US-PS 4 109 229.) Zu diesem Zweck sind einer oder mehrere Kontaktschenkel, die am Gehäuse anliegen, als ein einstückiger Teil der einen Zuleitung ausgeführt, so daß zwischen den Kontaktschenkein und der zugeordneten Zuleitung keine Kontakt-Grenzfläche besteht. Obwohl dies nicht unbedingt notwendig ist, bestehen bei einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung die Zuleitung und die Kontaktschenkel aus einem relativ weichen Werkstoff mit niedrigem Widerstandswert, z. B. silberplattiertem Kupfer, das beim Andrücken an die gewölbten Innenflächen des Gehäuses sich etwas verformt und dadurch den Kontaktbereich vergrößert, so daß der Übergangswiderstand kleingehalten wird. (Federmetall-Werkstoffe, die beim Stand der Technik zum Herstellen der Verbinder-Kontaktschenkel benutzt werden, haben einen wesentlich höheren natürlichen Widerstandswert und verformen sich im allgemeinen nicht so stark wie ein weicherer Werkstoff unter Druckeinwirkung, so daß dabei der Kontaktbereich nicht im gleichen Maß vergrößert wird.) Der Verbundkörper, der auch das vorgenannte Schmelzplättchen enthält, umfaßt ein Schenkelverformungsglied und eine Feder, die das Schenkelverformungsglied in eine Richtung zu den Kontaktschenkeln hin beaufschlagt, so daß beim Schmelzen des Plättchens das Schenkelverformungsglied die Kontaktschenkel von den Gehäusewandungen weg verformt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die Kontaktschenkel in einen nieder ohmigen Kontakt mit den Gehäusewandungen durch andere Mittel als ihre Federeigenschaft gedrückt. Zu diesem Zweck werden die Kontaktschenkel, die bevorzugt jiach seitlich außen vom Endabschnitt der zugehörigen Zuleitung geneigt sind, gegen ein Stützelement, das ein Teil des Verbundkörpers ist, gedruckt, so daß die Kontaktschenkel nach außen gegen das Gehäuse gespreizt werden. Über einen das Stützelement beaufschlagenden Bereich von Drücken wurde festgestellt, daß sich der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein und dem Gehäuse ändert. Infolgedessen wird beim Zusammenbau der Sicherung,
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nachdem der Verbundkörper in das offene Gehäuseende eingebracht ist und bevor das offene Gehäuseende mit einem Isolierverschluß verschlossen wird, die Zuleitung, von der die Kontaktschenkel ausgehen, nach innen gegen das Stützelement mit einer allmählich steigenden Kraft gedruckt, bis der gemessene Übergangswiderstand zwischen den Zuleitungen auf einen vorbestimmten Sollwert (z. B. 0,9 m-ft) fällt, wobei die Messung an Sondenanschlußstellen der Zuleitungen erfolgt, die einen Abstand von ca. 38 mm haben. Wenn der Übergangswiderstand diesen Wert erreicht, wird die Zuleitung in ihrer eingestellten Lage festgelegt. Die gegen die Kontaktschenkel wirkende Kraft des Stützelements bewirkt im allgemeinen einen geringeren Übergangswiderstand mit der Gehäusewandung, als dies durch die Kraft eines federnden Kontaktschenkeis allein, der nicht durch andere Kräfte unterstützt wird, möglich ist.
Um eine Verschiebung der Lage des Stützelements im Fall eines Kriechens des Schmelzplättchens zu verhindern, umfassen in weiterer Ausgestaltvng der Erfindung die Federelemente in dem Verbundkörper im Sicherungsgehäuse eine relativ schwache, lange, vollständig zusammengedrückte Feder und eine relativ starke, kurze, teilweise zusammengedrückte Feder. Die kurze, starke, teilweise zusammengedrückte Feder ist auf der Seite des Stützelements positioniert, die der Seite gegenüberliegt, auf der das Schenkelverformungsglied und die relativ schwache, lange, vollständig zusammengedrückte Feder angeordnet sind. Die teilweise zusammengedrückte Feder hält die relativ schwache Feder vollständig zusammengedrückt und beseitigt jegliches Spiel in dem Verbindkörper im Gehäuse. Die die Kontaktschenkel aufweisende Zuleitung verläuft bevorzugt durch die relativ schwache, vollständig zusammengedrückte Feder und in das Schenkelverformungsglied, wobei die sich nach außen erstreckenden Kontaktschenkel der Zuleitung nach außen durch Öffnungen im Schenkelverformungsglied verlaufen, das keinen Druck auf sie ausübt, und Kontakt mit dem Randabschnitt des Stützelements bilden,
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dessen Lage solange gleichbleibt, wie die relativ schwache Feder vollständig zusammengedrückt ist. Jegliches Kriechen des Schmelzplättchens, das bevorzugt zwischen der teilweise zusammengedrückten starken Feder und dem geschlossenen Gehäuseende festgelegt ist, wird durch eine Bewegung der letztgenannten Feder ausgeglichen, ohne daß dadurch irgendeine Verschiebung des Stützelements erfolgt. Wenn das Plättchen bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, erfolgt zuerst ein Entspannen der starken Feder, woraufhin sich die andere Feder entspannt und sofort das Schenkelverformungsglied gegen,die Kontaktschenkel der Zuleitung drückt, so daß diese von den Gehäuse wandungen weggedrückt werden. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Schenkelverformungsglied aus Isolierstoff und weist einen Hohlraum auf, in den die Kontaktschenkel vollständig eingezogen werden, so daß sie in bezug auf die Gehäusewandung vollständig isoliert sind.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der das anfangs offene Gehäuseende verschließende Verschluß ein ausgehärteter Epoxidkörper, der das Gehäuseende hermetisch dicht abschließt. Zu diesem Zweck weist die die verformbaren Kontaktschenkel umfassende Zuleitung an einem Ende eine oder mehrere Ausnehmungen auf, in die die Epoxidmasse fließt, so daß sie in ihrer Lage um die Zuleitung festgelegt wird, wenn der anfangs weiche Epoxidkleber beim Aushärten fest wird. Die eingestellte, die Zuleitung beaufschlagende Kraft wird dabei aufrechterhalten, bis das Epoxid ausgehärtet ist, da der Epoxid-Isolierverschluß die Befestigung für die gegen das Stützelement gedrückte Zuleitung ist. Das Epoxid wird durch Einbringen der fertigen Sicherung in einen Ofen gehärtet, der auf eine erwünschte Temperatur, die unterhalb der Soll-Schmelztemperatur des Schmelzplättchens liegt, erwärmt wird. Der Aushärtungsvorgang für das Epoxid dauert mehrere Stunden. Daher müssen Sicherungs-Halterungen und die erforderlichen Druckbeaufschlägungsmittel während des Aushärtens des Epoxids an der Sicherung verbleiben. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist daher vorgesehen, ein ver-
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einfachtes Verfahren anzuwenden, bei dem die eingestellte, die Kontaktschenkel beaufschlagende Kraft automatisch bei der Montage eines fertigen Verschlusses, d. h, eines Verschlusses, der zum Pestlegen nicht ausgehärtet zu werden braucht, auf dem offenen Gehäuseende unveränderlich gemacht wird.
Eine Ausführungsform eines solchen Verschlusses umfaßt einen bevorzugt in Längsrichtung geteilten kompressiblen elastischen Körper, der die die Kontaktschenkel aufweisende Zuleitung, die sich in das Sicherungsgehäuse erstreckt, zuerst lose umschließt. Nachdem die Zuleitung gegen das Stützelement gedruckt ist, um so einen erwünschten gemessenen übergangswiderstand zu erzeugen, werden die äußeren Ränder des anfangs offenen Gehäuseendes um den geteilten Verschluß herum angedrückt und drücken diesen, um die Zuleitung eng zusammen, so daß deren Lage im Gehäuse unveränderlich gemacht wird und der Druck der aufgespreizten Kontaktschenkel gegen Stützelement und Gehäusewandungen ebenfalls unveränderlich gemacht wird.
Eine zweite Ausführungsform des Verschlusses besteht aus einem starren Körper, z, B. aus Keramik, mit einem inneren Ende, das in Anlage an einen bevorzugt seitlich vorstehenden Abschnitt der die Kontaktschenkel tragenden Zuleitung gedrückt wird und die Kontaktschenkel mit dem erwünschten Druck gegen das Stützelement drückt. Dieser starre Verschluß wird dann in seiner Lage dadurch festgelegt, daß das Gehäuse um das Verschlußende herum angedrückt v/ird.
Bei diesen beiden Verschlüssen wird auf die Verbindungslinien zwischen Verschluß, Gehäuse und erster Zuleitung Epoxidmasse aufgebracht, um diese Abschnitte der Sicherung hermetisch dicht zu machen. Da der Verschluß selbst und nicht das fipoxid den eingestellten Kontaktdruck der Sicherung unveränderbar festlegt, kann die Sicherung in einen Aushärtungsofen eingebracht werden, ohne daß sie irgendwelche besonderen, Druck ausübenden Befestigungsmittel aufweisen muß,
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Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise naher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine mehrfach vergrößerte Perspektivansicht der thermischen Sicherung nach der Erfindung;
Pig. 2 einen Längsschnitt 2-2 nach Pig. I durch die Sicherung;
Pig. 3 einen größeren Querschnitt 3-3 nach Pig. 2 durch einen Teil der Sicherung;
Pig. 4 einen Querschnitt 4-4 durch die Sicherung nach Pig. 2;
Pig. 5 eine der Pig. 2 entsprechende Schnittansicht nach dem Abschmelzen der Sicherung;
Pig. 6 einen Aufriß durch eine nicht zusammengedrückte sanduhrförmige Schraubenfeder, die in zusammengedrückter Stellung in der Sicherung nach Pig. 8 angeordnet ist;
Pig. 7 eine Endansicht der Schraubenfeder nach Pig. 6;
Pig. 8 eine stark vergrößerte Schnittansicht eines Teils einer anderen Ausführungsform der Sicherung, die ähnlich wie Pig. 2 ausgebildet ist, wobei jedoch die konische Peder nach Pig. 2 durch die Schraubenfeder nach Pig. 6 ersetzt ist;
Pig, 9 Längsscnnitte durch eine andere Ausführungsform
und 10 der thermischen Sicherung, wobei die Pedern Pestkörper aus elastisch-kompressiblem Werkstoff anstelle von Schraubenfedern nach den Pig, 1-4 sind und die Sicherung vor bzw, nach dem Abschmelzen gezeigt ist;
Pig, 11 eine Ausführungsform der Erfindung, die einen und 12 thermischen Schalter bildet, und zwar vor bzw, nach Beaufschlagen desselben mit der Auslösetemperatur;
Pig. 13 eine mehrfach vergrößerte Perspektivansicht der Sicherung nach der Erfindung;
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Fig. 14 einen Längsschnitt 14-14 durch die Sicherung nach Pig. 13;
Fig. 15 einen Längsschnitt durch die Sicherung nach Fig. 14 nach dem Abschmelzen;
Fig. 16 den ersten Schritt beim Zusammenbau der Sicherungsteile nach den Fig. 13-15, wobei ein Verbundkörper lose in das anfangs offene Gehäuseende eingesetzt wird;
Fig. 17 die Beaufschlagung eines geteilten Verschlusses und einer Zuleitung mit einer nach unten gerichteten Kraft, wodurch gegenüberliegende Schraubenfedern zusammengedrückt und Kontaktschenkel der Zuleitung in Kontakt mit Gehäuseinnenwandungen aufgespreizt werden, was mit einem Ohmmeter gemessen wird;
Fig. 18 eine größere Schnittansicht des Oberendes der Sicherung nach Fig. 17, nachdem der geteilte Verschluß eng passend um die Zuleitung zusammengedrückt ist, indem der obere Gehäuserand eng an den Verschluß angedrückt wurde, um de Lage des Verschlusses, der Zuleitung und anderer Verbundkörper-Elemente im Gehäuse zu fixieren, und nach dem Aufbringen einer Epoxid-Dichtmasse auf die vorher freiliegenden Verbindungsstellen zwischen Verschluß, Gehäuse und Zuleitung;
Fig. 19 einen Horizontalschnitt 19-19 durch den Verschluß nach Fig. 18;
Fig. 20 eine Draufsicht anf den Endabschnitt einer langen Drahtlitze, aus der die Zuleitungen mit den damit einstückigen Kontaktschenkein für die Sicherungen nach den Fig. 22-25 gebildet werden;
Fig. 21 den ersten Schritt beim Formen eines Zuleitungselements am Ende der Drahtlitze nach Fig. 20;
Fig. 22 einen Längsschnitt durch eine v/eitere Ausführung sform der Sicherung, die derjenigen nach den
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Mg. 13-19 ähnlich ist, wobei jedoch die Zuleitung und der Verschluß durch die Zuleitung nach Pig. 21 und eine andere Ausbildung des Verschlusses ersetzt sind;
Mg. 23 den ersten Schritt beim Zusammenbau der Teile der Sicherung nach Mg. 22, wobei ein Verbundkörper lose in das anfangs offene·Gehäuseende eingebracht wird;
Mg. 24 die Beaufschlagung des Verschlusses und der Zuleitung mit äußeren Kräften, die entgegengesetzt angeordnete Schraubenfedern zusammendrücken und die Kontaktschenkel der Zuleitung in einen erwünschten Kontakt mit den Gehäuseinnenwandungen aufspreizen, gemessen mit einem Ohmmeter;
Mg, 25 eine größere Schnittansicht des Oberendes der Sicherungseinheit nach Mg. 24, nachdem der Verschluß enganliegend um die Zuleitung zusammengedrückt und der obere Gehäuserand eng um den Verschluß angedrückt wurde, um so die lage des Verschlusses, der Zuleitung und anderer Verbundkörper-Elemente im Gehäuse zu fixieren, und nach dem Aufbringen einer Epoxid-Dichtmasse auf die freien Verbindungsstellen zwischen Verschluß, Gehäuse und Zuleitung.
Hach den Mg. 1-5 umfaßt eine durch die Umgebungstemperatur auslösbare bzw. thermische Sicherung 1 ein Metallgehäuse 2 aus Messing mit zylindrischen Wandungen 2a, das bevorzugt an der Innenseite eine Silberplattierung mit einer Dicke von ca. 0,005 mm trägt. Ursprünglich ist das Gehäuse an einem Ende offen und am anderen Ende mit einer Endwand 2b abgeschlossen. Die Endwand 2b weist eine Öffnung 4 auf, durch die eine Zuleitung verläuft. Die Zuleitung endet in einem größeren Kopfende 6a und ist über die Außenseite der Gehäuseendwand 2b gestaucht bzw. angedrückt, so daß sie mit der Gehäuseendwand eine enge,
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hermetisch dichte niederohmige Verbindung bildet. Die Zuleitung 6 ist z, B, ein zinnplattierter Kupferdraht,
Das offene Ende der Zylinderwandung 2a weist einen dünneren, leicht verformbaren Kragen 8 mit einem Endabschnitt 8a auf, der um das Ende einer Verschlußscheibe 11 gegen eine Schulter 9 umgebogen ist, die an der Verbindungsstelle zwischen dem dünneren Kragen 8 und dem dickeren Abschnitt der Zylinderwand 2a des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Der Verschluß 11, der bei der praktischen Ausführungsform ein glasgefülltes Melamin ist, weist eine Öffnung 11a auf, durch die eine Zuleitung IO verläuft, die sich in das anfangs offene Ende des Gehäuses 2 erstreckt. Die Zuleitung 10 hat eine Festlege-Aussparung 12, in die Epoxid-Kleber od. dgl, verläuft, der das Gehäuseende luft-· dicht verschließt, die Zuleitung 10 an dieser Stelle gegen das Gehäuse isoliert und sie in noch zu erläuternder Lage fest verankert.
Bei der praktischen Ausführungsform der Sicherung ist die Zuleitung 10 ein vergüteter Kupferdraht mit einem Durchmesser von ca. 1,024 mm (18 gauge) und einer Zugfestigkeit von
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13620-15890 kp/6,54 cm , der eine Silberbeschichbung mit einer Dicke von 0,005 mm aufweist. Die Zuleitung 10 besteht aus einem Kupferdraht mit in Längsrichtung ausgebildeten Langlöchern (von denen eine das Langloch 15 ist, das den Draht nach Fig. 2 vollständig durchsetzt). Der Kupferdraht wird dann seitlich längs den Langlöchern abgeschnitten zur Bildung einzelner Zuleitungen, deren jede ein an einem Ende offenes Langloch hat, und der Abschnitt jeder Zuleitung auf gegenüberliegenden Seiten des Endabschnitts jedes Langlochs wird nach außen gebogen zur Bildung eines Gabelendes, das Kontaktschenkel 10a bildet. Dann wird die Kupferzuleitung silberplattiert.
Die Zuleitung 10 durcnsetzt einen federbeaufschlagten Verbundbzw. Schichtkörper und ver?i.äuft zwischen dem Verschluß 11 und
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der Endwand 2b des Gehäuses 2. In der Ruhestellung der in den Figuren gezeigten Sicherung werden die Kontaktschenkel 10a an dem inneren Ende der Zuleitung 10 gegen ein Stützelement 13 gedruckt, das die Kontaktschenkel 10a in Anlage an der silberplattierten Zylinderinnenwand 2a des Gehäuses aufspreizt bzw. aufweitet. Der zur Bildung der Zuleitung 10 verwendete Kupferdraht ist ein weiches, leicht verformbares Kupfer, so daß die Kontaktschenkel 10a, wenn sie in Anlage an den silberbeschiehteten Gehäuseinnenwandungen aufgespreizt sind, sich gering verformen und Kontakt über einen bestimmten Bereich bilden, der größer ist als ein Punktkontakt mit dem Gehäuse (vgl. insbes. die Pig. 2 und 3), so daß ein ungewöhnlich niedriger Gesamt-Übergangswiderstand von z. B. weniger als 1 m-Ω. je Sicherung gewährleistet ist. Beim Zusammenbau der Sicherung 1 vor dem Aufbringen des Epoxidklebers wird der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a und den Gehäusewandungen auf einen niedrigen Sollwert eingestellt, indem der Einwärtsdruck der Zuleitung gegen das Stützelement 13 allmählich erhöht wird, bis ein Meßwert dieses Übergangswiderstands den Sollwert erreicht. Während die Zuleitung in dieser Einstellage gehalten wird, wird der Kleber 14 aufgebracht und ausgehärtet, so daß er einen Verschluß bildet, der das Gehäuseende dicht verschließt und die Zuleitung in der eingestellten Lage festlegt; damit bleibt der Innenwiderstand der Sicherung auf dem einmal eingestellten Wert.
Der Verbundkörper umfaßt außer dem Stützelement 13, das bevorzugt aus einem Isolierstoff wie glasgefülltem Melamin besteht, ein Plättchen 16 aus schmelzbarem Werkstoff, das bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, eine metallische Druckverteilerscheibe 18, eine relativ kurze, starke Schraubenfeder 20, ein isolierendes Schenkelverformungsglied 24 und eine relativ schwache, lange Schraubenfeder 26. Die Schraubenfedern 20 und 26 bestehen z. B. aus Saitendraht. Das Plättchen 16 ist zwischen dem Kopf 6a der Zuleitung 6 und der Druckverteiler-
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scheibe 18 festgelegt. Bevorzugt wird das Plättchen dadurch gebildet, daß ein körniges Gemisch aus schmelzbarem Werkstoff gegen das geschlossene Gehäuseende verdichtet bzw, komprimiert wird. Dadurch wird eine wesentlich engere Verbindung zwischen dem schmelzbaren Werkstoff und den Gehäusewandungen erzielt, wodurch die Wärmeleitung zum Plättchen erhöht wird. Wenn ein selbsthaltendes schmelzbares Plättchen in das offene Gehäuseende während der Fertigung der Sicherung eingesetzt würde, müßte das Plättchen anfangs etwas kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses sein, was die Wärmeübertragung zum Plättchen durch die Gehäusewandungen beeinträchtigen würde, wenn das Plättchen nicht in engen Kontakt mit der Gehäusewandung verdichtet und ausgedehnt würde. Ein sehr weiches Plättchen könnte zwar in dieser Weise komprimiert werden, es würde jedoch normalerweise nicht der gleiche sehr enge Kontakt zwischen Plättchen und Gehäusewandung erzielt werden wie bei Verwendung eines körnigen Materials, Außerdem sind schmelzbare Plättchen üblicherweise relativ unbiegsame Körper, bei denen, wenn sie einmal in die seh:? kleinen Gehäuse von thermischen Sicherungen eingesetzt sind, eine starke Komprimierung sehr schwierig, wenn nicht undurchführbar, ist.
Die relativ kurze starke zusammengedrückte Schraubenfeder nach Fig, 2 ist in teilweise zusammengedrücktem Zustand zwischen der Druckverteilerscheibe 18 und der rechten Seite des Stützelements 13 eingeschlossen. Die Schraubenfeder 20 ist konisch, und ihr breites Ende wirkt gegen die Randabschnitte der Druckverteilerscheibe 18, Es wurde gefunden, daß der Druck der Schraubenfeder 20 auf die Druckverteilerscheibe 18 besser über das Plättchen 16 verteilt wird, wenn das breite und nicht das schmale Ende der Schraubenfeder an der Druckverteilerscheibe 18 anliegt. Das Schenkelverformungsglied 24, das bevorzugt aus einem harten Keramikwerkstoff besteht, v/eist zwei ebenendige Vorsprünge 24d auf, die gegen die linke Seite (in Fig. 2) des Stützelements wirken. Das Schenkelverformungsglied 24 weist einen zylindri-
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sehen Durchgang 24a auf, durch den sich die Zuleitung 10 frei erstreckt und der in einen konischen schenkelverformenden Hohlraum 24"b übergeht, der sich zum Ende des Glieds 24 durch eine nach außen weisende Öffnung 24c zwischen den VorSprüngen 24d öffnet und ferner mit dem Äußeren des Glieds 24 durch seitlich weisende Öffnungen 24e in Verbindung steht, die Spielraumöffnungen für die sich nach außen über die Grenzen des Schenkelverformungsglieds 24 hinauserstreckenden Kontaktschenkel 10a bilden.
Die relativ schwache lange Schraubenfeder 26 ist zwischen dem Schenkelverformungsglied 24 und dem Verschluß 11 vollständig durch die Kraft der Feder 20 zusammengedrückt, die außerdem jedes Spiel im Verbundkörper beseitigt. Da die Schraubenfeder 26 vor dem Abschmelzen des Plättchens 16 jederzeit vollständig zusammengedrückt bleibt, ist ersichtlich, daß die Lage des Stützelements 13 unveränderlich bleibt, und somit bleiben der Druck und der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a, die durch ihre Anlage am Stützelement 13 gegen das Gehäuse 2 gespreizt sind, selbst dann konstant, wenn ein Kriechen des schmelzbaren Plättchens 16 erfolgt.
Wenn die Umgebung, in der die Sicherung angeordnet ist, die Soll-Auslösetemperatur erreicht, schmilzt das Plättchen 16, so daß zuerst die stärkere, konische Schraubenfeder 20 sich entspannt, wonach sich die größere Schraubenfeder 26 vollständig entspannt und das Schenkelverformungsglied 24 nach rechts (in der Zeichnung) drückt. Die Bewegung des Schenkelverformungsglieds 24 nach rechts bewirkt ein Zusammenlaufen der Kontaktschenkel 10a in dem Hohlraum 24b (vgl. Pig. 4). Die Druckverteilerscheibe 18 sowie das Stützelement 13 und das Schenkelverformungsglied 24 sind gering kleiner als die Innenabmessungen des Gehäuses, so daß Spiel für das geschmolzene Material durch die gesamte Sicherung vorhanden ist (vgl. Pig. 4),
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Die Fig. 6-8 zeigen eine außermittige, sanduhrförmige Schraubenfeder 2OA. Die Schraubenfeder, die bevorzugt aus Saitendraht besteht, ersetzt bevorzugt die konische Schraubenfeder 20 nach Fig. 2. Die Schraubenfeder 2OA hat äußere Spiralwindungen 21 und 23, die die Windungen mit größtem Durchmesser an entgegengesetzten Enden der Schraube sind, und zwischen diesen außermittige Zwischenwindungen 25 und 27 mit kleinerem Durchmesser. Wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist, sind diese verschiedenen Windungen der Schraube derart außermittig vorgesehen, daß beim Zusammendrücken der Feder die aneinanderliegenden Abschnitte der Windungen sich teilweise überlappen und ineinanderliegen (vgl. Fig. 8), so daß die Länge der zusammengedrückten Feder gegenüber derjenigen einer herkömmlichen sanduhrförmigen Schraubenfeder verringert ist. (Bei einer sol-· chen herkömmlichen Feder sind die gegenüberliegenden Hälften der Schraubenfeder symmetrisch, so daß beim Zusammendrücken die entsprechenden Windungen miteinander ausgerichtet sind und also nicht ineinanderliegen können.) Durch diese spezielle Ausbildung der Feder kann diese in zusammengedrücktem Zustand sehr klein sein, wobei sie jedoch einem Kriechen des schmelzbaren Plättchens 16 folgen und eine ausreichende Kraft aufrechterhalten kann, um die andere Schraubenfeder 26 vollständig zusammengedrückt zu halten.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform einer normalerweise geschlossenen Sicherung I1, bei der die Schraubenfedern 20 oder 20A und 26 durch Festkörper 20' und 26' aus elastisch kompressiblem Werkstoff, z. B. Silikongummi, ersetzt sind. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß sie weniger Teile und Montageschritte benötigt und somit kostengünstiger als die Sicherung 1 nach den Fig. 1-5 herstellbar ist. Ferner ist sie leichter mit Montageautomaten zusammenbaubar, da Schraubenfedern im Gegensatz zu Festkörpern aus elastisch kompressiblem Werkstoff mit solchen Automaten schwierig zu handhaben und in die richtige Lage im Gehäuse zu bringen sind. Die
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geringere Anzahl Teile bei der Sicherung I1 ergibt sich daraus, daß sie weder den Epoxidkleber 14 noch die Druckverteilerscheibe 18 der Sicherung 1 benötigt. Der Pestkörper 20' aus elastisch kompressiblem Werkstoff hat eine Mittenöffnung 20a', die eine Spielraumöffnung für den Strom des Plättchenmaterials bildet, wenn das Plättchen bei der Auslösetemperatur der Sicherung abschmilzt. Der Silikongummi-Körper 20' ist teilweise zusammengedrückt und bildet ein starkes Pederelement, das den anderen Silikongummi-Körper 26' vollständig zusammendrückt. Die Zuleitung 10' durchsetzt eine Längsöffnung 26a' im Silikongummi-Körper 26'. Die Kompression der Körper 20' und 26' bewirkt, daß sie sich nach radial innen und außen weiten und mit den Innenwandungen des Gehäuses 2 eine hermetische Dichtung bewirken; der Körper 26· bewirkt auch mit der Zuleitung 10' eine solche hermetische Dichtung.
Bei der Ausführungsform nach den Pig. 9 und 10 werden bei dem Zusammenbau das Plättchen 16', der Silikongummi-Körper 20' und das Stützelement 13 in das mit dem offenen Ende nach oben weisende Gehäuse 2 in dessen Unterende eingebracht, wonach die Baugruppe aus Zuleitung 10', Schenkelverformungsglied 24, Silikongummi-Körper 26' und Verschlußscheibe 11 in das Gehäuse 2 eingebracht wird. Dann wird die Zuleitung 10' mit einem vorbestimmten abwärts gerichteten Druck beaufschlagt, bis der erwünschte Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a und den Gehäusewandungen gemessen wird. Dann wird der Körper 20' teilweise komprimiert (vgl. Pig. 9). Danach wird die an der Gehäuseschulter 9 anliegende Verschlußscheibe 11 in ihrer Lage gesichert, indem der Endabschnitt 8a des Kragens 8 um das Ende der Verschlußscheibe gebogen wird. Wenn die Verschlußscheibe 11 gegen die Schulter 9 gehalten wird, sind die den Verbundkörper im Gehäuse beaufschlagenden Kräfte derart, daß sie eine vollständige Kompression des Körpers 26' und dessen Dehnung nach innen und außen bewirken, so daß mit dem Gehäuse 2 und der Zuleitung 10' eine Dichtung entsteht; die Zuleitung wird durch
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Reibung in ihrer Lage festgelegt und unterhalt den erwünschten Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a und dem Gehäuse 2.
Es kann bestimmte Anwendungsgebiete einer Umgebungs-Sicherung, die normalerweise geöffnet sein soll, geben, so daß ein elektrischer Steuerkreis aktiviert wird, wenn die Sicherung sich in einer Umgebung befindet, die sich auf die Auslösetemperatur der Sicherung erwärmt. In einem solchen Fall hat die Sicherung 1" bevorzugt den Aufbau nach den Fig. 11 und 12. Eine große Anzahl Teile der Sicherung 1", z. B. Gehäuse 2, Zuleitungen 6 und 10, Verschluß 11, Epoxid-Körper 14 und Schenkelverformungsglied 24, sind identisch mit den entsprechenden !Teilen der Sicherung nach Fig. 1 und werden nicht mehr erläutert.
Die normalerweise geöffnete Sicherung 1" benötigt nur eine einzige Schraubenfeder 26", die am geschlossenen Gehäuseende positioniert ist. Die Schraubenfeder 26", die teilweise zusammengedrückt ist (vgl, Fig. 10), ist zwischen der Endwand 2b des Gehäuses 2 und einem Ende eines Stützelements 13' eingeschlossen, das etwas dicker als das Stützelement 13 der Sicherung 1 ist. Das Stützelement 13' weist eine ebene Endfläche 13a1 auf, die, wenn das Stützelement 13' gegen die Kontaktschenkel 10a geschoben wird, die Kontaktschenkel 10a nach seitlich außen in Anlage an den Gehäusewandungen aufspreizt und sie dagegen drückt, so daß ein guter niederohmiger Kontakt damit gebildet wird.
Die Kontaktschenkel 10a der Zuleitung 10 sind anfangs in dem Hohlraum 24b des Schenkelverformungsglieds 24 eingeschlossen. Das Stützelement 13' wirkt gegen die ebenen Flächen der beabstandet en Vorsprünge 24d an einem Ende des Glieds 24. Das andere Ende des Schenkelverformungsglieds 24 wirkt gegen ein Ende des Plättchens 16" aus schmelzbarem Werkstoff. Das andere Ende des Plättchens 16" liegt an der Verschlußscheibe 11 an. Wenn
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das Plättchen 16" schmilzt, drückt die Feder 26" das Stützelement 13' und das Schenkelverformungsglied 24 nach links, so daß sich die Kontaktschenkel 10a aus dem Hohlraum 24b bewegen, an der ebenen Endfläche des Stützelements 13' in Anlage gelangen und in Anlage am Gehäuseinneren gedrückt werden (vgl. Fig. 12).
Die Fig. 13-19 zeigen eine Ausführungsform einer normalerweise geschlossenen Sicherung IA, die mit der Sicherung nach den Fig. 1-5 im wesentlichen identisch ausgebildet ist, jedoch die Schraubenfeder nach den Fig. 6 und 7 enthält sowie einen Verschluß 11' hat, der den Verschluß 14 aus Epoxidmasse ersetzt. Dieser Verschluß beseitigt ein Problem, das beim Zusammenbau der Sicherung bei Verwendung von Epoxid zum Verschließen des Gehäuses und Festlegen des Einstelldrucks auf die Zuleitung 10 auftritt. Das den Verschluß bildende Epoxid wird ausgehärtet, indem die zusammengebaute Sicherung in einen Ofen eingebracht wird und auf eine erwünschte Temperatur erwärmt wird, die natürlich unter der Soll-Auslösetemperatur des Plättchens liegt. Die Aushärtung des Epoxids dauert relativ lang (mehrere Stunden), und es ist daher erforderlich, die eingestellte äußere Kraft auf die gegabelte, die Kontaktschenkel tragende Zuleitung zu unterhalten, bis die Aushärtung abgeschlossen ist. Somit müssen die Einspannvorrichtungen und Halterungen für die Sicherung an dieser während des Aushärtens befestigt bleiben. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13-19 wird die die Kontaktschenkel beaufschlagende eingestellte Kraft automatisch beim Verankern eines fertigen Verschlusses 11' über dem offenen Gehäuseende unveränderlich gemacht; der fertige Verschluß benötigt zum Verankern bzw. Festlegen keine Aushärtung.
Der Verschluß 11' besteht aus einem elastisch kompressiblen Isolierstoff, der ein hochwarmfestes Kunstharz (z. B. TORLON (Vz.) Grade 4203 der Amoco Chemicals Corporation) ist. Der Verschluß 11' wirkt gegen eine an der Verbindungsstelle zwischen
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dem dünneren Kragen 8 und dem dickeren Abschnitt der Zylinderwand 2a des Gehäuses ausgebildete Schulter 9. Der Verschluß 11' weist eine Öffnung lla1 auf, durch die der Schaft 10b1 einer Zuleitung 10' verläuft, die sich in das anfangs offene Gehäuseende erstreckt.
Der Verschluß II1 ist bei lib' über seine Gesamtlänge geteilt und bildet einen Spalt ringkörper, wobei die Öffnung Ua' ursprünglich größer als der Durchmesser des zylindrischen Schafts 10b' der Zuleitung 10' ist. Der geteilte Verschluß 11' wird eng anliegend um die Zuleitung 10' gedruckt, und zwar durch die Kraft des Endabschnitts 8a des um den Verschluß gestauchten bzw. angedrückten Kragens 8. Das äußere Ende des Verschlusses 11' weist einen ringförmigen Hals Hd' auf, der mit dem Schaft 10b' der Zuleitung 10' eine ringförmige Mulde lld" bildet. Diese Mulde lld" ist mit Epoxidkleber 14a gefüllt zur Bildung einer hermetischen Dichtung zwischen der Zuleitung 10' und dem Verschluß 11', Eine Epoxidklebermasse 14b ist ferner über die kreisrunde Verbindungslinie zwischen dem gestauchten Endabschnitt 8a des Kragens 8 und dem Verschluß 11' aufgebracht. Eine Epoxidklebernaht 14c ist ferner auf der Öffnung an der Verbindungsstelle von Flächen 11b' aufgebracht.
Beim Zusammenbau der Sicherung la vor dem Zusammenziehen des geteilten Verschlusses 11' um die Zuleitung 10' wird der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a' der Zuleitung und den Gehäusewandungen auf einen vorbestimmten niedrigen Sollwert eingestellt, indem allmählich der einwärts gerichtete Druck der Zuleitung gegen das Stützelement 13 verstärkt wird, bis bei der Messung des Übergangswiderstands der Sollwert erreicht ist. Dann wird der geteilte Verschluß 11' eng an die Zuleitung 10' gedrückt, indem der Kragen 8 um den Plansch Hc' des Verschlusses angedrückt wird, bevor der eingestellte Druck von der Zuleitung weggenommen wird. Dieses Einstellen wird nunmehr im Zusammenhang mit den Fig. 16-18 erläutert.
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Zum Zusammenbau der verschiedenen Sicherungselemente im Gehäuse 2 wird dieses so orientiert, daß sein anfangs offenes Ende, das den Verschluß 11' aufnimmt, nach oben weist und die verschiedenen Teile aufnehmen kann, die dann nacheinander in den unteren Gehäuseteil in der Reihenfolge, in der sie im Gehäuse positioniert sein sollen, eingebracht werden (vgl, Pig. 14). Dann werden Kraftbeaufschlagungseinheiten, z. B. Druckstempel 30 und 32, abwärts auf die oberen Enden der Zuleitung 10' bzw. des Verschlusses 11' bewegt. Nach Pig, 17 wird der Druckstempel 32 nach unten gedruckt und bringt die Unterseite des Planschs lic1 des Verschlusses 11' in Anlage an der Schulter 9 der Gehäusewandung am Innenende des Kragens 8, das unverformt ist, d. h. das gerade nach oben vorsteht. Dieses Positionieren des Verschlusses 11' drückt die Pedern 20 und 26 zusammen. Ein Ohmmeter 34 ist elektrisch an entsprechende Punkte der Zuleitungen 6 und 10' angeschlossen (z. B. an Stellen, die jeweils ca. 12,7 mm von den freien inneren Endabschnitten dieser Zuleitungen beabstandet sind). Der Druckstempel 30 wird nach unten bewegt und drückt die Kontaktschenkel 10af gegen das Stützelement 13, so daß die Kontaktschenkel nach außen gegen die Innenfläche des Gehäuses 2 gespreizt werden, und zwar mit einer solchen Kraft, daß sich der erwünschte Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a'und den Gehäusewandungen ergibt (der den größten Teil des vom Ohmmeter 34 erfaßten Widerstands darstellt). Wenn das Ohmmeter den erwünschten Widerstand erfaßt, der mit zunehmender abwärts gerichteter Kraft auf die Zuleitung 10' allmählich abnimmt, wird der Endabschnitt 8a des Kragens 8 eng um den Plansch lic1 des Verschlusses gestaucht oder angedrückt; der Verschluß bildete anfangs einen relativ großen Spalt zwischen den Strichlinien 35 in Pig. 19. Dann wird der Verschluß in seiner Lage an der Schulter 9 festgelegt und unverrückbar um den Schaft 10b' der Zuleitung 10' befestigt (vgl. Pig. 18), wo die erwünschte auf die Zuleitung wirkende Kraft aufrechterhalten wird, nachdem der Druckstempel 30 von der Zuleitung 10' entfernt ist.
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Dann werden Epoxidklebertropfen 14a, 14b und die Naht 14c auf den Zwischenraum im Spalt lib1 des Verschlusses und auf die Verbindungsstellen zwischen Verschluß 11f und Gehäuse 2 und Zuleitung 10f (d, h. über dem gestauchten Abschnitt des Kragens und auf die benachbarte Zuleitungsfläche und in die Mulde lld") aufgebracht, um das anfangs offene Gehäuseende hermetisch dicht zu machen. Selbstverständlich wird das Epoxid zuerst in ungehärtetem weichem Zustand aufgebracht. Dann wird es gehärtet, indem die fertige Sicherung in einen Ofen eingebracht und dieser auf eine erwünschte Aushärtungstemperatur erwärmt wird. Die jeweilige Aushärtungstemperatur hängt von der Temperaturempfindlichkeit der Sicherung ab. Da die Aushärtung wenigstens einige Stunden dauert, wobei die genaue Zeit eine umgekehrte Punktion der Aushärtungstemperaturen ist, wird die höchste Aushärtungstemperatur, die das Plättchen 16 sicher aushalten kann, gewählt. Der Verschluß 11' besteht aus einem hochwarmfesten Kunstharz, das die entsprechenden Härtungstemperaturen ertragen kann, (Z. B. war in einem Pail die Aushärtungstemperatur 66 0C, und die Härtungszeit des Epoxidklebers betrug lh,) Wie bereits erwähnt, sind beim Aushärten der Tropfen 14a und 14b und der Naht 14c aus Epoxid keine speziellen Halterungen für die Sicherung erforderlich, so daß das Aushärten stark vereinfacht wird.
Bei der normalerweise geschlossenen Sicherung IB nach den Pig, 22-25 ergibt sich ebenfalls eine vorteilhafte Montage sowie ein Einstellverfahren für den Übergangswiderstand entsprechend dem vorstehend erläuterten Verfahren, Die Sicherung IB hat einen Verschluß 11" und eine Zuleitung 10", die sich gering von dem Verschluß 11' und der Zuleitung 10' unterscheiden. Der Verschluß 11" ist ein Pestkörper aus starrem Werkstoff, z, B, aus einem geeigneten Keramikmaterial, Der Verschluß 11" hat eine Mittenöffnung 11a", die permanent größer als der Durchmesser des Schafts 10b" der sie durchsetzenden Zuleitung 10" ist. Im übrigen ist die Form des Verschlusses 11" entsprechend
derjenigen des Verschlusses 11', der Verschluß 11" weist allerdings keine Längsteilung auf.
Das innere oder untere Ende des Schafts 10b" der Zuleitung 10" liegt unmittelbar nach dem unteren Abschnitt des Verschlusses 11", der eine ringförmige Lippe He" aufweist, die gegen eine nach axial außen weisende Schulter 38 wirkt, die durch einen federnd aufgeweiteten Abschnitt des Schafts 10b" gebildet ist. Die ringförmige Lippe He" drückt gegen den federnd aufgeweiteten Abschnitt der Zuleitung zum Erzielen des erwünschten nach unten oder innen gerichteten Drucks auf die Zuleitung 10".
Die Montage sowie das Einstellverfahren für diese Ausführungsform sind in den Pig. 23, 24 und 25 gezeigt. Pig. 23 zeigt die anfängliche Montage der verschiedenen Elemente der Sicherung IB, nachdem diese in der richtigen Reihenfolge in das offene Gehäuseende eingebracht wurden. Pig. 24 zeigt die Einwirkung eines Druckstempels 32 auf das obere Ende des Verschlusses 11". Nachdem der Druckstempel 32 abwärts bewegt wurde, drückt er die Pedern 20 und 26 zusammen und die Zuleitung mit den Kontaktschenkeln nach unten. Die Endlage des Verschlusses 11" ist durch den Punkt bestimmt, an dem der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein 10a" und dem Gehäuse einen Sollwert erreicht, der vom Ohmmeter 34 erfaßt wird. Um eine Gleichmäßigkeit der Auslösetemperaturen von identisch ausgebildeten Sicherungen zu gewährleisten, ist die Lage der Schulter 38 der Zuleitung 10" so gewählt, daß der Soll-Übergangswiderstand erreicht wird, bevor der Plansch lic" des Verschlusses die Gehäuseschulter 9 erreicht. Wenn die Messung durch das Ohmmeter den Soll-Widerstand anzeigt, wird der ursprünglich gerade Endabschnitt 8a des Kragens 8 eng um den Plansch lic" des Verschlusses angedrückt. Expoxidkleber-Tropfen 14a' und 14b1 werden in die Mulde Hd" zwischen Zuleitung 10" und Verschluß 11" und zwischen den Abschnitt 8a des Kragens 8 und den Verschluß 11" eingebracht.
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Die Zuleitung 10" kann in Massenfertigung unter Einhaltung enger Fertigungstoleranzen in einfacher V/eise hergestellt werden (vgl, die Fig. 20 und 21). Einzelne Zuleitungen 10" werden aus einer langen zylindrischen Drahtlitze 40 geformt, deren Endabschnitt in Pig. 20 zu sehen ist. In dieser Drahtlitze sind relativ eng beabstandete Paare von axialen Langlöchern 15 und 15' ausgebildet. Die Paare von Langlöchern 15 und 15' sind so voneinander beabstandet, daß zwischen ihnen ausreichend Drahtmaterial vorhanden ist, um eine Zuleitung 10" mit zugehörigen, nach außen geneigten Kontaktschenkein 10a" zu formen. Die Endabschnitte dieser Langlöcher sind abgerundet, wogegen ihre Zwischenabschnitte bevorzugt parallele Seiten haben. Zuerst wird das Ende der Drahtlitze 40 so abgeschnitten, daß sich das vorderste Langloch 15 zum Ende der Drahtlitze längs parallelen Langlochseiten öffnet. Zuerst werden die das erste Langloch bildenden Schenkel 10a" nach außen gebogen, so daß die Kontaktschenkel 10a" erhalten werden (vgl. Pig. 21). Dann wird der Draht an einer ersten Stelle Pl durchschnitten, die das äußere Ende des abgetrennten Zuleitungselements 10" bildet, sowie an einer zweiten Stelle P2, die das äußere Ende des vordersten Langlochs 15 des nächsten Paars von Langlöchern 15, 15' öffnet, so daß in der erläuterten Weise die nächste Zuleitung 10" gebildet werden kann.
Die bei der Ausführungsform nach den Pig. 1-5 benutzte Zuleitung 10 ist mit einem ähnlichen Verfahren herstellbar, wobei jedoch die Drahtlitze nur ein Langloch 15 in jedem Drahtabschnitt zur Bildung einer Zuleitung aufweist.
Durch die Erfindung wird eine zuverlässige und kostengünstige Sicherung sowie ein Herstellungsverfahren dafür angegeben, wobei die Sicherungen in einfacher Weise in Massenfertigung herstellbar sind und im wesentlichen identische Betriebstemperaturen haben.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    { 1. !Thermische Sicherung,
    lfe kennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff; eine erste Zuleitung (1O) im Gehäuse (2), die durch eine Gehäuseöffnung, an der sie relativ zum Gehäuse (2) isoliert ist, aus dem Gehäuse (2) nach außen verläuft, wobei sie an ihrem inneren Ende verformbare Kontaktschenkel (1Oa) aufweist, die mit der inneren leitenden Fläche des Gehäuses (2) in niederohmigem Kontakt stehen, wenn sie in vorgegebener Weise nach außen aufgespreizt sind;
    eine zweite nach außen freiliegende Zuleitung (6), die mit dem Gehäuse (2) in dauerhafter niederohmiger Verbindung steht; einen zwischen beabstandeten Stellen im Gehäuse (2) unter Federdruck gehaltenen Verbundkörper, bestehend aus gespannten Federn (26, 20), einem Schenkelverformungsglied (24) zum Verformen der Kontaktschenkel (10a) nach innen außer Kontakt mit dem Gehäuse (2), einem Stützelement (13) für die Kontaktschenkel (lOa) zum Aufspreizen derselben gegen das Gehäuse (2) und Bilden eines vorbestimmten niederohmigen Kontakts damit, und einem Schmelzkörper (16), der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, so daß die gespannten Federn (26, 20) sich entspannen und entweder das Schenkelverformungsglied (24) oder das Stützglied (13) gegen die Kontaktschenkel (10a) drücken.
    2. Thermische Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dai3 die Kontakt schenkel (10a) ein einstückiger Teil der ersten
    Zuleitung (10) sind, so daß die Grenzflache zwischen den Kontakt schenkein (10a) und dem Gehäuse (2) die einzige trennbare Kontakt-Grenzfläche zwischen den Zuleitungen (10, 6) ist.
    3. Thermische Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gehäuse (2) eine gewölbte elektrisch leitfähige Innenfläche aufweist, die von den Kontaktschenkein (10a) kontaktiert wird, und daß die Kontaktschenkel (10a) aus einem relativ weichen, hochleitfähigen Werkstoff bestehen, der sich beim Andrücken an das Gehäuse (2) verformt und über einen größeren Bereich Kontakt mit dem Gehäuse (2) bildet,
    4. Thermische Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Schenkelverformungsglied (24) ein Isolierkörper mit einem Hohlraum (24b) ist, wobei die Kontaktschenkel (10a), wenn sie von dem Schenkelverformungsglied (24) verformt sind, vollständig in den Hohlraum (24b) zurückgezogen sind, so daß der Isolierkörper die Kontaktschenkel (10a) gegenüber dem Gehäuse (2) vollständig isoliert.
    5. Thermische Sicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Schmelzkörper (16) aus einem schmelzbaren körnigen Werkstoff besteht, der in dem geschlossenen Gehäuseende verdichtet ist, so daß er sich ausdehnt und eng an den freien Innenflächen des Gehäuses (2) anliegt zur schnellen Aufnahme von äußerer Wärme in den Schmelzkörper (16).
    6. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitfähigem Werkstoff; eine erste Zuleitung (10) im Gehäuse (2), die durch eine Gehäu-
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    seöffnung, an der sie relativ zum Gehäuse isoliert ist, aus dem Gehäuse (2) nach außen verläuft, wobei sie an ihrem inneren Ende nach seitlich außen vorspringende, einwärts verformbare Kontaktschenkel (10a) aufweist, die mit der inneren leitenden Gehäusefläche einen niederohmigen Kontakt bilden; eine zweite nach außen freiliegende Zuleitung (6), die mit dem Gehäuse in dauerhafter niederohmiger Verbindung steht; einen zwischen beabstandeten Stellen im Gehäuse (2) unter Federdruck gehaltenen Verbundkörper, bestehend aus einer ersten, vollständig zusammengedrückten Jeder (26), einem Schenkelverformungsglied (24), das von der ersten Feder (26) zu den Kontaktschenkeln (10a) gedruckt wird und diese nach innen verformt, wenn sich die vollständig zusammengedrückte Feder (26) entspannt, einem Stützelement (13) für die Kontaktschenkel (10a), an dem diese anliegen und gegen das Gehäuse (2) gespreizt werden zur Bildung eines vorgegebenen niederohmigen Kontakts damit, einer zweiten zusammengedrückten Feder (20), die die erste Feder (26) vollständig zusammengedrückt hält und jedes Spiel innerhalb des Verbundkörpers aufnimmt, und einem Schmelzkörper (16), der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, wobei das Stützelement (13) zwischen der vollständig zusammengedrückten und der zweiten Feder (26 bzw. 20) so festgelegt ist, daß seine Lage innerhalb des Verbundkörpers unveränderlich ist, solange die vollständig zusammengedrückte Feder (26) in diesem Zustand bleibt, so daß der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkein (10a) und dem Gehäuse (2) sich nicht mit dem Kompressionsgrad der zweiten Feder (20) ändert, und wobei durch das Schmelzen des Schmelzkörpers (16) bei der Auslösetemperatur zuerst die zweite Feder (20) entspannt wird und anschließend die vollständig zusammengedrückte Feder (26) entspannt wird, wodurch das Schenkelverformungsglied (24) gegen die Kontaktschenkel (10a) gedrückt wird und diese vom Gehäuse (2) löst.
    1. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
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    daß die Kontaktschenkel (10a) einen einstückigen Teil der ersten Zuleitung (10) bilden, so daß die Grenzfläche zwischen den Kontaktschenkein (lOa) und dem Gehäuse (2) die einzige trennbare Kontaktfläche zwischen den Zuleitungen (10, 6) ist.
    8. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Festkörper (16) aus schmelzbarem Werkstoff von der vollständig zusammengedrückten Feder (26) und dem Schenkelverformungsglied (24) beabstandet ist, und daß das Schenkelverformungsglied (24) an den Kontaktschenkein (10a) unmittelbar anliegend positioniert ist, so daß der Beginn der Entspannung der vollständig zusammengedrückten Feder (26) eine sofortige Einwärt sverformung der Kontaktschenkel (10a) bewirkt.
    9. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gehäuse (2) eine gewölbte leitfähige Innenfläche hat, die von den Kontaktschenkein (lOa) kontaktierbar ist, und daß die Kontaktschenkel (10a) aus einem relativ weichen, hochleitfähigen Werkstoff bestehen, der beim Andrücken an das Gehäuse (2) verformbar ist und über einen größeren Bereich daran anliegt.
    10. Thermische Sicherung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontaktschenkel (10a) mit der ersten Zuleitung (10) einstückig ausgeführt sind, so daß sie damit keine trennbare Kontaktfläche bilden, wobei die Grenzfläche zwischen den Kontaktschenkeln (10a) und dem Gehäuse (2) die einzige trennbare Kontaktfläche zwischen den Zuleitungen (10, 6) ist.
    11. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verbundkörper in der .angegebenen Reihenfolge umfaßt:
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    die erste, vollständig zusammengedrückte Feder (26; 26'), das unmittelbar zwischen dieser und den Kontaktschenkein (10a) positionierte SchenkelVerformungsglied (24), das Stützelement (13), die zweite Feder (20) und den Schmelzkörper (16; 16')·
    12. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kontaktschenkel (lOa) durch Öffnungen im Schenkelverformungsglied (24) nach seitlich außen in Anlage am Gehäuse (2) erstrecken.
    13. Thermische Sicherung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feder (20) zwischen dem Schmelzkörper (16') und dem Stützelement (13) festgelegt ist.
    14. Thermische Sicherung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbundkörper eine erste Druckverteilerscheibe (18) zwischen der zweiten Feder (20) und dem Schmelzkörper (16) aufweist, und daß die zweite Feder eine Schraubenfeder (20) ist.
    15. Thermische Sicherung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Windung der zweiten Feder (20) an der Druckverteilerscheibe (18) an deren Umfang anliegt.
    16. Thermische Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vollständig zusammengedrückte Feder (26') und die zweite Feder (20') Vollkörper aus elastisch kompressiblem Werkstoff sind, die auf gegenüberliegenden Seiten der Kontaktschenkel (10a) voneinander beabstandet sind, wobei die Federn (261, 20') unter Kompression ausgedehnt sind und mit den Gehäusewandungen eine hermetische Dichtung herstellen.
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    17. Thermische Sicherung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
    daß die erste Zuleitung (10') die vollständig zusammengedrückte Feder (26') durchsetzt, wobei die Feder (26·) durch die Kraft der zweiten Feder (20') in hermetisch dichte Anlage mit der Zuleitung nach innen ausgedehnt wird.
    18. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff mit leitenden Innenflächen;
    eine erste Zuleitung (10'), die in Längsrichtung in ein Ende des Gehäuses (2) an einer Stelle, an der sie relativ dazu isoliert ist, verläuft, wobei sie im Gehäuse (2) in seitlich nach außen verlaufenden, einwärts verformbaren Kontaktschenkein (10a) endet, die mit den gewölbten leitenden Innenflächen des Gehäuses niederohmigen Kontakt bilden und mit der ersten Zuleitung (10·) einstückig ausgeführt sind, so daß sie damit keine trennbare Kontakt-Grenzfläche bilden;
    eine zweite Zuleitung (6), die in Längsrichtung in das andere Gehäuseende verläuft und damit in dauerhafter niederohmiger Verbindung steht, wobei die Grenzfläche zwischen den Kontaktschenkeln (10a) und dem Gehäuse (2) die einzige trennbare Kontaktfläche zwischen den Zuleitungen (1O1, 6) ist; einen sich längserstreckenden Verbundkörper, der unter Federdruck zwischen den Gehäuseenden festgelegt ist und in der angegebenen Reihenfolge umfaßt: eine erste, vollständig zusammengedrückte Feder (26'), ein Schenkelverformungsglied (24), das unmittelbar zwischen der ersten Feder (26') und den Kontaktschenkeln (10a) positioniert ist, von der ersten Feder (26·) gegen die Kontaktschenkel (10a) gedrückt wird und diese nach innen verformt, wenn sich die Feder (26·) entspannt, ein Stützelement (13) für die Kontaktschenkel (10a), an dem anliegend sie
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    gegen das Gehäuse (2) gespreizt werden, um damit einen "bestimmten niederohmigen Kontakt herzustellen, eine teilweise zusammengedrückte Feder (20*)» die im Verbundkörper vorhandenes Spiel aufnimmt, und einen Schmelzkörper (16')» der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt und im anderen Gehäuseende an dessen Seiten anliegt, so daß er in wirksamer Weise die Außenseite des Gehäuses beaufschlagende Wärme aufnimmt, wobei das Stützelement (13) zwischen der vollständig und der teilweise zusammengedrückten Feder (26*, 20·) so festgelegt ist, daß seine Lage im Verbundkörper solange unveränderbar ist, wie die vollständig zusammengedrückte Feder (26') in diesem Zustand bleibt, so daß der Übergangswiderstand zwischen den Kontaktschenkeln (10a) und dem Gehäuse sich nicht mit dem Kompressionsgrad der teilweise zusammengedrückten Feder (20') ändert, wobei durch das Schmelzen des Schmelzkörpers (16·) bei der Auslösetemperatur zuerst die teilweise zusammengedrückte Feder (20·) sich entspannt, woraufhin die vollständig zusammengedrückte Feder (261) das Schenkelverformungsglied (24) gegen die Kontaktschenkel (10a) drückt und diese vom Gehäuse (2) trennt.
    19. Verfahren zum Herstellen einer thermischen Sicherung, bestehend aus einem Gehäuse aus elektrisch leitfähigem Werkstoff mit wenigstens einem anfangs offenen Ende zur Aufnahme der Sicherungselemente während des Zusammenbaus der Sicherung, einer ersten freiliegenden Zuleitung im Gehäuse, die relativ zum offenen Gehäuseteil isoliert ist und zugeordnete, nach seitlich außen geneigte Kontaktschenkel aufweist, die anfangs in elektrischem Kontakt mit einer leitenden Gehäusefläche stehen, einem Verbundkörper im Gehäuse, der umfaßt: ein Schenkelverformungsglied, das an einer Seite der Kontaktschenkel anliegt und, wenn es mit einer bestimmten Kraft gegen diese gedrückt wird, die Kontaktschenkel zusammendrückt und sie von der leitenden Fläche wegbiegt, ein Stützelement auf der anderen Seite der Kontaktschenkel, an dem diese sich zwangsläufig in guten elektrischen
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    Kontakt mit der leitenden Fläche aufspreizen müssen, Federn, und einen Schmelzkörper aus einem Werkstoff, der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt und der die Federn in gespanntem Zustand hält, so daß, wenn der Schmelzkörper schmilzt, das Schenkelverformungsglied freigegeben wird und die Kontaktschenkel außer Kontakt mit der leitenden Fläche zusammendrückt, und aus einem Verschluß, der den anfangs offenen Abschnitt des Gehäuses in oder auf diesem verschließt, so daß er die Federn gespannt hält und die Kraft der Kontaktschenkel gegen das Stützelement aufrechterhält,
    gekennzeichnet durch
    Einbringen des Verbundkörpers und der ersten Zuleitung mit den zugeordneten KontaktSchenkeln in das Gehäuse; Beaufschlagen des Verschlusses mit einer externen Kraft, so daß er gegen den Verbundkörper und die erste Zuleitung und die Kontaktschenkel gegen das Stützelement gedrückt werden, wodurch die Federn gespannt und die Kontaktschenkel gegen das Stützelement gedrückt werden derart, daß sie in Zwangsanlage am Gehäuse gespreizt werden;
    Einstellen der die erste Zuleitung und die Kontaktschenkel beaufschlagenden Kraft auf einen solchen Wert, daß der erfaßte Übergangswiderstand zwischen Gehäuse und Kontakt schenkein einen vorbestimmten niedrigen Sollwert hat; und unter Aufrechterhaltung der eingestellten die erste Zuleitung beaufschlagenden Kraft dauerhaftes Festlegen des Verschlusses auf dem anfangs offenen Gehäuseabschnitt, so daß die die Federn beaufschlagende Last und der Druck der Kontaktschenkel gegen die leitende Fläche unveränderbar gemacht werden.
    20. Verfahren nach Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verschluß ein elastisch zusammendrückbarer Körper ist, der zuerst in den offenen Gehäuseabschnitt eingesetzt wird, in dem er die erste Zuleitung lose'umschließt, wonach durch Fest-
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    legen des Verschlusses das Gehäuse'eng um die erste Zuleitung zusammengezogen wird, bevor die von außen einwirkenden Kräfte gelöst werden.
    21. Verfahren nach Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verschluß ein starrer Körper ist, daß die erste Zuleitung eine nach außen weisende Schulter hat, und daß die die erste Zuleitung beaufschlagende Kraft durch einen gegen diese Schulter wirkenden inneren Abschnitt des Verschlusses ausgeübt wird.
    22. Verfahren nach Anspruch 20,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verschluß auf dem anfangs offenen Gehäuseabschnitt verankert wird, indem die Gehäusewandungen enganliegend um einen Außenabschnitt des Verschlusses angedrückt werden, so daß sie diesen um die erste Zuleitung zusammenziehen,
    23. Verfahren nach Anspruch 21,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verschluß auf dem anfangs offenen Gehäuseabschnitt verankert wird, indem das Gehäuse rings um einen Außenabschnitt des Verschlusses angedrückt wird.
    24. Verfahren nach Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gehäuse zylindrisch und die leitende Fläche die Gehäuseinnenfläche ist,
    25. Verfahren nach Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontaktschenkel einen einstückigen Teil der Zuleitung bilden, so daS zwischen beiden keine Kontakt-Grenzfläche besteht.
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    26. Verfahren nach einem der Ansprüche 19-25, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontaktschenkel nach seitlich außen in eine vom offenen Gehäuseabschnitt wegführende Richtung geneigt sind, daß das Stützelement an der Außenseite der Kontaktschenkel und das Schenkelverformungsglied an der Innenseite der Kontaktschenkel angeordnet sind, und daß die Kontaktschenkel von der äußeren Kraft vor dem Verankern des Verschlusses nach innen gedrüokt werden.
    27. Verfahren nach Anspruch 20, 21, 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet,
    daß nach dem Verankern des Verschlusses zum Festlegen der die Federn "beaufschlagenden last und des Drucks der Kontaktsohenkel gegen die leitende Fläche ein Kunststoff auf die Verbindungslinien zwischen dem Verschluß, dem Gehäuse und der ersten Zuleitung aufgebracht wird, und daß nach dem Lösen der den Verschluß und die erste Zuleitung beaufschlagenden Kräfte die Sicherung in eine Umgebung gebracht wird, deren Temperatur auf die Aushärtungstemperatur des Kunststoffs, erhöht wird.
    28. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff; eine erste Zuleitung (101) im Gehäuse (2), die durch eine Gehäuseöffnung, an der sie relativ zum Gehäuse isoliert ist, aus dem Gehäuse nach außen verläuft, wobei sie an ihrem inneren Ende nach seitlich außen verlaufende, einwärts verformbare Kontaktschenkel (10a1) aufweist, die mit einer dem Gehäuse (2) zugehörigen inneren leitenden Flächen niederohmigen Kontakt bilden; eine zweite freiliegende Zuleitung (6), die mit dem Gehäuse (2) in dauerhafter niederohmiger Verbindung steht; einen Verbundkörper aus unter Federkraft zwischen beabstandeten Stellen im Gehäuse gehaltenen Elementen, der umfaßt: eine ge-
    spannte Feder (26), ein Schenkelverformungsglied (24), das von der Feder (26) zu den Kontaktschenkein (10a») gedrückt wird und diese nach innen verformt, wenn sich die Feder (26) in den entspannten Zustand bewegt, ein Stützelement (13) für die Kontaktschenkel (10a1)» gegen das diese gedrückt werden, so daß sie zum Gehäuse (2) hin auf gespreizt werden und damit einen bestimmten niederohmigen Kontakt herstellen, und einen Schmelzkörper (16), der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, wobei durch dieses Schmelzen die Feder (26) sich entspannt und das Schenkelverformungsglied (24) gegen die Kontaktschenkel (10a1) drückt, so daß diese vom Gehäuse (2) weggebogen werden; und
    einen Verschluß (ll1)» der in der Gehäuseöffnung festgelegt ist und sie dicht verschließt, wobei der Verschluß ein elastisch zusammengedrückter Körper ist, in den die erste Zuleitung (10·) verläuft und um den herum die Begrenzungswände der Gehäuseöffnung sich erstrecken, so daß er um die erste Zuleitung (10·) zusammendrückbar ist und diese in einer Lage hält, in der die Kontaktschenkel (10a1) am inneren Zuleitungsende gegen das Stützelement (13) gedrückt werden.
    29. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff; eine erste Zuleitung (10") im Gehäuse (2), die durch eine Gehäuseöffnung, an der sie relativ zum Gehäuse isoliert ist, aus dem Gehäuse (2) nach außen verläuft, wobei sie an ihrem inneren Ende nach seitlich außen verlaufende, einwärts verformbare Kontaktschenkel (10a1) aufweist, die mit einer inneren leitenden Fläche des Gehäuses niederohmigen Kontakt bilden; eine zweite freiliegende Zuleitung (6), die mit dem Gehäuse (2) in dauerhafter niederohmiger Verbindung steht; einen Verbundkörper aus unter Federdruck zwischen beabstandeten Stellen im Gehäuse gehaltenen Elementen, der umfaßt: eine gespannte Feder (26), ein Schenkelverformungsglied (24), das von
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    der Feder (26) gegen die Kontaktschenkel (1Oa') gedrückt wird und sie nach innen verformt, wenn die Feder (26) sich entspannt, ein Stützelement (13) für die Kontaktschenkel (1Oa'), gegen das diese gedruckt werden, so daß sie zum Gehäuse (2) hin aufgespreizt werden und mit diesem einen bestimmten niederohmigen Kontakt bilden, und einen Schmelzkörper (16), der bei einer bestimmten Auslösetemperatur schmilzt, wodurch die Feder (26) sich in ihren entspannten Zustand bewegt und das Schenkelverformungsglied (24) gegen die Kontaktschenkel (1Oa') drückt, so daß diese vom Gehäuse (2) weggebogen werden; und einen Verschluß (H"), der in der Gehäuse öffnung festgelegt ist und sie dicht verschließt, wobei der Verschluß (H") ein starrer Körper ist, in den sich die erste Zuleitung (10") erstreckt und um den herum die begrenzenden Wandungen der Gehäuseöffnung sich erstrecken, wobei die erste Zuleitung (10") eine nach außen weisende Schulter (38) hat und der innere Abschnitt (He") des Verschlusses (H") gegen die Schulter (38) drückt und die Kontaktschenkel (lOa») am inneren Ende der Zuleitung (10") gegen das Stützelement (13) preßt.
    30. Thermische Sicherung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
    daß benachbarte Flächen des Verschlusses (11·; 11") und des Gehäuses (2) und der ersten Zuleitung (10'; 10") mit einem Dichtmittel (14a, 14b, 14c) gedichtet sind, so daß das Gehäuseinnere gegen die Atmosphäre hermetisch dicht ist.
    31. Thermische Sicherung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
    daß die nach außen weisende Schulter (38) durch federnde Vorsprünge an der ersten Zuleitung (10") gebildet sind.
    32. Thermische Sicherung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Zuleitung (10") einen Schaft (1Ob") aus einem federnd
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    ■biegsamen Werkstoff mit einem ihn durchsetzenden langloch (151) aufweist, das so aufgeweitet ist, daß der Schaft (10Id11) nach seitlich innen gewölbt ist und die nach außen weisende Schulter (38) bildet.
    33· Thermische Sicherung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontaktschenkel (lOa; 10a') einen einstückigen Teil der ersten Zuleitung (10; 10f; 10") bilden, so daß die Grenzfläche zwischen Kontaktschenkein (10a; 10a1) und Gehäuse (2) die einzige trennbare Kontaktfläche zwischen den Zuleitungen (10; 10·; 10"; 6) ist.
    34. Thermische Sicherung nach Anspruch 1, 6, 18, 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Schmelzkörper (16) ein körniges Material ist, das in dem geschlossenen Gehäuseende so verdichtet ist, daß es sich ausweitet und an den freien Gehäuseinnenflächen eng anliegt, so daß äußere Wärme schnell in den Schmelzkörper leitbar ist.
    35. Thermische Sicherung nach Anspruch 1, 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Feder eine zusammengedrückte sanduhrförmige Schraubenfeder (20A) mit außermittigen Zwischenwindungen (25, 27) ist, so daß die äußeren Windungen (21, 23) und die Zwischenwindungen (25, 27) einander überlappen und ineinandergreifen zum Kleinhalten der Länge der Feder in zusammengedrücktem Zustand.
    36. Thermische Sicherung nach Anspruch 6 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
    daß die zweite bzw. die teilweise zusammengedrückte Feder eine sanduhrförmige Schraubenfeder (20A) mit außermittigen Zwischenwindungen (25, 27) ist, so daß die äußeren Windungen (21, 23) und die Zwischenwindungen (25, 27) im zusammengedrückten Zustand einander überlappen und ineinandergreifen zum Kleinhalten der Feder (20A).
    37. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff; eine erste und eine zweite Zuleitung (10, 6) in den Gehäuseöffnungen;
    bewegliche Kontaktschenkel (10a) im Gehäuse (2), die mit der einen Zuleitung (10) verbunden sind und mit einer mit der anderen Zuleitung (6) in "Verbindung stehenden Kontaktfläche einen niederohmigen Kontakt bilden;
    eine Einheit zum Trennen der beweglichen Kontaktschenkel (10a), bestehend aus einem unter Federdruck zwischen beabstandeten Stellen im Gehäuse gehaltenen Verbundkörper, der umfaßt: gespannte Federn (26, 20A) zum Ausüben des Federdrucks, wobei die gespannten Federn eine zusammengedrückte sanduhrförmige Schraubenfeder (20A) mit außermittigen Zwischenwindungen (25, 27) aufweisen, so daß die äußeren Windungen und die Zwischenwindungen im zusammengedrückten Zustand der Feder einander überlappen und ineinanderliegen zum Kleinhalten der Federlänge; und
    einen Schmelzkörper (16) im Gehäuse (2), der bei einer bestimmten Temperatur schmilzt und die Feder (26) entspannt, die die beweglichen Kontaktschenkel (10a) von der Kontaktfläche trennt.
    38. Thermische Sicherung nach Anspruch 2, 7, 18, 28, 29 oder
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontaktschenkel (10a) und die erste Zuleitung (10) einen aus dem gleichen Werkstoff gebildeten monolithischen Körper bilden.
    39. Thermische Sicherung nach Anspruch 1, 6 oder 37, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Schmelzkörper (16) ein schmelzbares körniges Material ist, das in einem Gehäuseende so verdichtet ist, daß es sich
    weitet und an den freien Innenflächen des Gehäuses eng anliegt, so daß von außen einwirkende Wärme schnell in den verdichteten Schmelzkörper (16) geleitet wird.
    40. Thermische Sicherung,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (2) aus elektrisch leitendem Werkstoff, das ein geschlossenes Ende, von dem eine Zuleitung (6) ausgeht, und ein anfangs offenes gegenüberliegendes Ende aufweist; einen Schmelzkörper (16) aus körnigem Material, der in dem geschlossenen Gehäuseende so verdichtet ist, daß er sich weitet und an den freien Innenflächen des Gehäuses (2) eng anliegt, so daß von außen einwirkende Wärme schnell in den Schmelzkörper (16) geleitet wird;
    einen Isolierverschluß (11; II1; 11"), der das offene Gehäuseende verschließt;
    eine durch den Isolierverschluß (11; 11»; 11") in das Gehäuseinnere führende weitere Zuleitung (10; 10'; 10"); und Stromunterbrechungselemente (26, 24, 20) im Gehäuse (2), die das Ende der weiteren Zuleitung (10; 10'; 10") mit den Gehäusewandungen elektrisch verbinden bzw. die elektrische Verbindung unterbrechen, wenn der Schmelzkörper (16) schmilzt.
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