DE2911378A1 - Ringspinn- oder ringzwirnmaschine - Google Patents
Ringspinn- oder ringzwirnmaschineInfo
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Description
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Fa. Zinser Textilmaschinen GmbH 7333 Ebersbach
Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Mit Streckwerk bzw. Fadenlieferwerk ist jeweils derjenige
Bereich der betreffenden Streckwerk- bzw. Fadentransportwerkreihe verstanden, welchem eine einzige Textilspindel
zugeordnet ist.
Es ist bei derartigen Ringspinn- bzw. Ringzwirnmaschinen bisher üblich, ihr einen Hauptmotor zuzuordnen, der über
Getriebe mit verstellbaren Über- oder Untersetzungsverhältnissen die Unterwalzenstränge und die Ringbank
antrieb. Die Über- bzw. Untersetzungsverhältnisse der Getriebe waren durch Auswechseln von Getriebezahnrädern
verstellbar. Jede Änderung des über- bzw. Untersetzungsverhältnisses
bedingte deshalb erheblichen Zeitaufwand. Auch war teuere Lagerhaltung an Wechselzahnrädern
erforderlich.
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, bei der die Geschwindigkeitsverhältnisse ihrer mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
angetriebenen Arbeitsorgane (Unterwalzenstränge, Ringbank, Textilspindeln) äußerst rasch und einfach
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verändert werden kann. Dabei soll die Maschine sich nach Möglichkeit noch vereinfachen und verbilligen
lassen.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Diese erfindungsgemäße Spinn- oder Zwirnmaschine benötigt
keine mechanischen Getriebe mit verstellbarem Überoder Untersetzungsverhältnis. Ihr mechanischer Aufbau
läßt sich deshalb erheblich vereinfachen und verbilligen. Da die Drehzahlverhältnisse der Unterwalzenstränge
zueinander und zu der Textilspindeldrehzahl (Ringspinnmaschine) bzw. des Unterwalzenstranges zu der Spindeldrehzahl
(Ringzwirnmaschine) wie auch die Hubgeschwindigkeit
, π. , . . , . steuernden Frequenzstellem
der Ringbank sich mittels der Frequenzumrichter bzw. mittels "diese /
einfach und äußerst rasch verstellen lassen, selbst von ungeübten Hilfspersonen, ist diese Maschine leicht
und rasch auf jeweils gewünschte Geschwindigkeitsverhältnisse ihrer Arbeitsorgane einzustellen, sogar
während des Betriebs. Dies gelingt mit relativ geringem baulichen Aufwand. Dem Mehraufwand für die Elektromotoren
und die Frequenzumrichter steht eine erhebliche Verringerung des mechanischen Aufwandes gegenüber, so
daß die erfindungsgemäße Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine zumindest in vielen Fällen sogar billiger als
eine vergleichbare herkömmliche Maschine dieser Art sein wird und es besteht auch der Vorteil der wesentlich
einfacheren und schnelleren Umstellung auf gewünschte Arbeitsgeschwindigkeiten der Arbeitsorgane.
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In den Unteransprüchen sind bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung beschrieben.
Um die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine ohne Änderung der Drehzahlverhältnisse der Arbeitsorgane rasch und
einfach verstellen zu können, ist es besonders zweckmäßig, die Steuerfrequenzen der Frequenzumrichter von Frequenzstellern mit verstellbarem Teilerverhältnis zu liefern,
deren Eingangsfrequenzen von einem gemeinsamen Frequenzgeber mit verstellbarer Ausgangsfrequenz geliefert wird.
Dies ermöglicht auch schonendes Hochfahren der Maschine aus dem Stillstand und Wiederauslaufen der Maschine
in den Stillstand, indem man die Ausgangsfrequenz des Frequenzgebers manuell oder selbsttätig von "0" hochfährt
und zum Auslaufen der Maschine in den Stillstand wieder auf "0" reduziert.
Zum selben Zweck kann auch die Maßnahme nach Anspruch 3 vorteilhaft vorgesehen sein, die ebenfalls auf einfache
Weise erreicht, daß die Steuerfrequenzen aller Frequenzumrichter in vorbestimmten Verhältnissen zueinander
stehen und es so ausreichend ist, dadurch den Anlauf der Maschine aus dem Stillstand und den Auslauf der
Maschine in den Stillstand zu steuern, indem man die Ausgangsfrequenz des einen genannten Frequenzumrichters
und damit auch die Ausgangsfrequenzen aller anderen Frequenzumrichter proportional hierzu stetig oder
stufenweise verstellt. ■
Mindestens ein Frequenzumrichter kann vorzugsweise ein statischer, besonders zweckmäßig ein digital gesteuerter
statischer Frequenzumrichter sein. Jedoch kann in manchen Fällen mindestens ein Frequenzumrichter
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auch ein analog gesteuerter Frequenzumrichter dann sein, wenn seine Äusgangsfrequenz nicht
in vollständig exakten Verhältnissen zu den Ausgangsfrequenzen der anderen Frequenzumrichter stehen muß.
Für den Antrieb der Unterwalzenstränge der Streckwerksreihe der Ringspinnmaschine ist es zweckmäßig, wenn
alle den Unterwalzensträngen zugeordneten Frequenzumrichter digital gesteuerte Frequenzumrichter sind, die
dem Antrieb der Unterwalzenstränge dienende Synchronmotoren speisen, da hierdurch exakte Drehzahlverhältnisse
der Unterwalzenstränge und damit exakte Verzugshöhen der zu verziehenden Faserbänder eingehalten werden. Es
ist jedoch auch möglich, einen der Unterwalzenstränge durch einen oder mehrere Asynchronmotoren
anzutreiben und mit diesem Unterwalzenstrang einen Taktgenerator formschlüssig zu verbinden, dessen
Ausgangsfrequenz die Eingangsfrequenz für den oder die dem oder den anderen Unterwalzensträngen zugeordneten
Frequenζsteller liefert. Falls alle Antriebsmotoren
der Unterwalzenstränge Synchronmotoren sind, kann man auch vorsehen, die Ausgangsfrequenz eines der Frequenzumrichter
als Exngangsf requenz für die Frequenzsteller der anderen umrichter dieser Unterwalzenstränge vorzusehen, da auch
hierdurch exakte Drehzahlverhältnisse der Unterwalzenstränge erzielt werden. Der Frequenzsteller kann vorzugsweise so
ausgebildet sein, daß er eine Eingangsfrequenz in vorzugsweise manuell oder ggfs. auch programmgesteuert oder maschinengesteuert
geführt verstellbarem Teilerverhältnis ν ändert, wo für
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das Teilerverhältnis ν gilt: ν = Eingangsfrequenz/ Ausgangsfrequenz. Diese Ausgangsfrequenz ist die Steuerfrequenz
des betreffenden Frequenzunirichters, die proportional zu dessen Ausgangsfrequenz ist.
Die Frequenzumrichter können irgendwelche geeigneten
Bauarten haben, vorzugsweise fremdgeführte Frequenzumrichter
mit Gleichstromzwischenkreis sein.
Besonders dann, wenn die Ringspinn- oder -zwirnmaschine
aus dem Stillstand nur sehr langsam hochlaufen oder nur sehr langsam in den Stillstand auslaufen soll oder
mit einer niedrigen Kriechgeschwindigkeit zeitweise angetrieben werden soll, ist es zweckmäßig, wenn mindestens
ein Frequenzumrichter ein rotierender Frequenzumrichter ist. Rotierende Frequenzumrichter werden auch als Frequenzumformer
bezeichnet. Bevorzugt kann dieser rotierende Frequenzumrichter so ausgebildet sein, daß er eine
Induktionsmaschine aufweist, deren Ständerfrequenz vom Netz mit Drehstrom gespeist wird und deren Läufer durch
einen Gleichstrommotor mit stufenlos verstellbarer Drehzahl angetrieben wird. Dann kann an den Schleifringen
der Induktionsmaschine eine Frequenz abgenommen werden, die von Null aus linear verstellbar ist.
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ORIGINAL /NSPECTED
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Die Hubbewegungen der Ringbank steuern den Wicklungsaufbau der auf die Hülsen der Textilspindeln aufzuwindenden
Fadenwxcklungskörper. Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Hubgeschwindigkeit der Ringbank während des
Aufwärtshubs und/oder während des Abwärtshubs von Hub zu Hub programmiert zu verändern. Dies kann ebenfalls
zweckmäßig bei der erfindungsgemäßen Maschine vorgesehen sein, indem man die Ausgangsfrequenz des der Ringbank
zugeordneten Frequenzumrichters während des Betriebs selbsttätig programmiert verändert. Bei einer bevorzugten
Weiterbildung ist dabei vorgesehen, die Ausgangsfrequenz dieses Frequenzumrichters in Abhängigkeit von der Größe
des Hubs der Ringbank stetig oder in Stufen zu verändern. Auch ist es häufig zweckmäßig, vorzusehen, daß die
Geschwindigkeiten der Ringbank beim Aufwärtshub und beim Abwärtshub unterschiedlich groß programmiert sind,
wobei es besonders vorteilhaft ist, vorzusehen, daß die Geschwindigkeit der Ringbank beim Aufwärtshub
und/oder beim Abwärtshub programmiert stetig zu- oder abnimmt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, ausschnittsweise Darstellung einerRingzwirnmaschine gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines digital gesteuerten, statischen Frequenzumrichters,
Fig. 3 eine schematische, ausschnittsweise Darstellung einer Ringspinnmaschine gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in Fig. 1 schematisch und ausschnittsweise dargestellte
Ringzwirnmaschine 10 weist an einer Längsseite -oder ggfs. an beiden Längsseiten - einen langen Unterwalzenstrang
11 auf, der durch einen Elektromotor 12, der vorzugsweise ein Synchronmotor sein kann, angetrieben
wird und den Unterwalzenstrang 11 eines nicht in weiteren
Einzelheiten dargestellten Fadenlieferwerks bildet, zu welchem Zweck an ihn nicht dargestellte Oberwalzen
angedrückt sind. Falls mehrere Fadenlieferwerkr\eihen vorgesehen
sind, und zwar vorzugsweise je eine Fadenlieferwerkreihe an jeder Maschinenlängsseite, kann dieser Elektromotor
12 alle Unterwalzenstränge antreiben, wenn diese stets synchron miteinander angetrieben werden. In diesem
Fall kann dieser Elektromotor 12 zweckmäßig mit dem oder den ander Unterwalzensträngen über Zahnradgetriebe mit nicht
verstellbarem Übersetzungs- oder Untersetzungsverhältnis zu deren Antrieb formschlüssig verbunden sein.
Ein zweiter elektrischer Antriebsmotor 13, der vorzugsweise
ebenfalls ein Synchronmotor sein kann, dient dem Antrieb der der betreffenden Fadenlieferwerkreihe zugeordneten
, nicht dargestellten Ringbank, die Spinn- oder Zwirnrin trägt, die von den dieser Fadenlieferwerkreihe zugeordneten
Textilspindeln durchdrungen sind. Falls diese Maschine 10 mehrere Ringbänke aufweist, kann der Motor 13
auch dem gemeinsamen Antrieb aller Ringbänke dieser Maschine 10 dienen, falls diese Ringbänke synchrone
Hubbewegungen ausführen.
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BAD ORIGINAL
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Die der betreffenden Fadenlieferwerksreihe zugeordneten, nicht dargestellten Textilspindeln werden durch je
einen gesonderten, zu ihren Drehachsen koaxialen Elektromotor
14 angetrieben , der ein Synchronmotor oder in manchen Fällen auch ein Asynchronmotor sein kann. Wenn
die Elektromotoren 14 stets synchron mit nicht dargestellten Elektromotoren einer oder mehrerer anderer
Textilspindelreihen laufen sollen, können auch diese anderen Elektromotoren gemeinsam mit den Elektromotoren 14
gespeist werden. Die Anzahl der Textilspindeln einer Spindelreihe ist im allgemeinen sehr groß, bspw. 200 bis 400.
Jeder der beiden Elektromotore 12 und 13 wird über je einen
ihm zugeordneten statischen Frequenzumrichter 15,16 und die Elektromotoren 14 werden gemeinsam von einem dritten
statischen Frequenzumrichter 17 mit Wechsel- oder Drehstrom unabhängig voneinander verstellbarer Frequenzen gespeist.
Die Frequenzumrichter 15,16,17 können in bekannter Weise
je einen Gleichstromzwischenkreis mit über eine Glättungsdrossel nachgeschaltetem Wechselrichter aufweisen, wobei
die Steuereingänge der Wechselrichter an die Ausgänge von die Steuerfrequenzen zum Steuern der Ausgangsfrequenzen
der Frequenzumrichter 15,16,17 liefernde Frequenzsteller 19 mit digital verstellbarem Teilerverhältnis ν angeschlossen
if
Die Leistungseingänge dieser Frequenzmrichter 15,16,17
werden vom Netz 50 gespeist. Die Eingänge der Frequenzsteller 19 werden mit von einem gemeinsamen Frequenzgeber
20 gelieferter Eingangsfrequenz gespeist. Der Frequenzgeber 20 kann ein Frequenzoszillator oder ein sonstiger
geeigneter Frequenzgeber sein und liefert ein Ausgangssignal verstellbarer Frequenz. Die eingestellte Frequenz
bleibt jeweils konstant. Wenn man die Frequenz verstellt , verstellen sich also die Eingangsfrequenzen aller Frequenzumrichter
15,16,17 gemeinsam, so daß die Steuerfrequenzen der Frequenzumrichter 15,16,17 mittels des Frequenzgebers 20 ohne
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Änderung ihrer Verhältnisse verstellbar sind.
Der Elektromotor 13 kann mit der Ringbank bspw. wie es anhand der Fig. 3 für die Verbindung des Motors
mit der Ringbank 30 erläutert ist, verbunden sein.
Jeder Frequenz steller 19 kann bspw. die in Fig. 2 dargestellte Bauart haben und sein Teilerverhältnis ν
(ν = Eingangsfrequenz /Ausgangsfrequenz) ist mittels eines Stellgliedes 21 verstellbar. Wenn dieses Stellglied 21
von Hand verstellbar ist, läßt sich entsprechend das Teilerverhältnis des betreffenden Frequenzumrichters
und damit die Drehzahl des oder der über den betreffenden Frequenzumrichter 15,16 oder 17 gespeisten Motoren 12,13
oder 14 von Hand verstellen oder, wenn das Stellglied bspw. eine Programmsteuervorrichtung ist, die das
Teilerverhältnis des Frequenzstellers 19 gemäß einem
eingegebenen oder eingestellten Programm verändert, ändert sich die Drehzahl des mittels dieses Frequenzstellers
gesteuerten Elektromotors gemäß diesem Programm während des Betriebs. Normalerweise ist die Drehzahl der Textilspindeln
während des Betriebs konstant und desgleichen die Drehzahl des oder der Unterwalzenstränge des oder
der Fadenlieferwerkreihen, so daß es normalerweise ausreichend ist, wenn die Stellglieder 21 der Frequenzsteller
/Frequenzumrichter 15 und 17 von Hand verstellbar sind.
Dagegen ist es meist zweckmäßig, die Hubgeschwindigkeit der Ringbank während der Herstellung der Fadenwicklungskörper
programmiert zu verstellen und deshalb kann das Stellglied 21 des Frequenz stellers 19 des Frequenzurnrichters 16 /
eine Programmsteuervorrichtung sein, die sein Teilerverhältnis programmiert verstellt. Bevorzugt in Frage
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kommende programmierbare Verstellmöglichkeiten sind
in den Unteransprüchen 9 bis 11 beschrieben, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt ist.
Der in Fig. 2 dargestellte Frequenzsteller 19 weist einen Frequenzvervielfacher 22 auf, der die vom
Frequenzgeber 20 gelieferte Frequenz erhöht, bspw. auf das tausendfache. Falls die Frequenz des Frequenzgebers
20 bereits ausreichend hoch ist, kann der Frequenzvervielfacher 22 auch weggelassen werden. Der Ausgang
des Frequenzvervielfachers 22 ist an den Eingang eines Frequenzteilers 23 (auch Frequenzuntersetzer genannt)
angeschlossen, der zweckmäßig ein digitaler Frequenzteiler sein kann. Er kann beispielsweise so ausgebildet
sein, daß sein Teilerverhältnis von 100:1 bis'10 CC0:1 in Stufen von "1" verstellbar ist. Zu diesem Zweck
kann dieser Frequenzteiler bspw. einen elektronischen Zähler aufweisen, der bei unterschiedlich einstellbarem
Inhalt jeweils einen Ausgangsimpuls liefert und sich
dabei auf "0" zurückgestellt , und der die vom Frequenzvervielfacher 22 eingegebenen Impulse zählt,
so daß er im Gefolge jedes η-ten Eingangsimpulses einen Ausgangsimpuls liefert, wo η digital in gewünschten
Grenzen verstellbar ist, bspw. in dem obigen Ausführungsbeispiel von 100 bis 10 000 in Stufen von "1". Damit
ist das Teilerverhältnis des Frequenzstellers 19
vielstufig und feinstufig verstellbar und jedes eingestellte Teilerverhältnis bleibt exakt konstant. Die
Ausgangsimpulse des Frequenzteilers 23 werden einem Ringzähler 24 zugeleitet, der sie mit konstanter Phasenverschiebung
auf eine Anzahl von Ausgangsleitungen
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verteilt, die der Anzahl der Steuereingänge des Wechselrichters,
des zugeordneten Freguenzumrichters 15,16, oder 17 entspricht.· Im Falle- eines m-pulsigen
Wechselrichters hat der Ringzähler 24m Ausgangsleitungen.
Es kann bspw. m = 6 vorgesehen sein. Der Wechselrichter kann zweckmäßig mit Thyristoren
als Stromventilen bestückt sein.
Die Frequenzumrichter liefern den als Speisestrom für den oder die betreffenden Elektromotoren 12,13 oder 14
dienenden Drehstrom in die betreffende Speiseleitung 27, 28 oder 29. Die Frequenz dieses Drehstromes ist also
am Stellglied 21 des betreffenden Frequenzumrichters 15, 16 oder 17 digital von Hand oder programmiert einstellbar.
Bevorzugt sind alle Elektromotoren 12, 13 und 14 Synchronmotoren. Doch können sie in manchen Fällen auch
Asynchronmotoren sein. ·
Zum Anlauf der Ringzwirnmaschine 10 wird die zunächst
auf Null eingestellte Ausgangsfrequenz des Frequenzgebers 20 vom Wert Null aus von Hand oder selbsttätig
stetig oder stufenweise solange erhäht, bis die gewünschte Betriebsgeschwindigkeit der Maschine erreicht ist. Die
Ausgangsfrequenz des Frequenzgebers 20 kann dann konstant bleiben. Wenn die Maschine in den Stillstand auslaufen
soll, ist es zweckmäßig, diese durch stetige oder stufenweise Verminderung der Frequenz des Frequenzgebers 20,
sei es von Hand oder selbsttätig, vorzunehmen.
Die in Fig. 3 ausschnittsweise und schematisch dargestellte Ringspinnmaschine 10' weist eine Streckwerksreihe
mit den ausschnittsweise dargestellten drei
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Unterwalzensträngen 31,32, 33 auf, die sich nahezu über die Länge der Maschine 10' an der betreffenden
Maschinenlängsseite erstrecken und an die nicht dargestellte Oberwalzen angedrückt sind. Die Vorschubrichtung
der Streckwerke ist durch den Pfeil A dargestellt,
Jeder Unterwalzenstrang 31, 32 und 33 ist durch je einen
gesonderten Elektromotor 34,35,36 angetrieben, von denen zumindest die Motoren 34,35 Synchronmotoren sein
müssen.
Die dieser Streckwerksreihe zugeordneten Textilspindeln sind durch je einen zu ihnen koaxial angeordneten
Elektromotor 14' angetrieben. Diese Elektromotoren 14'
können ebenfalls Synchronmotoren oder ggfs. auch Asynchronmotoren sein, falls die durch den Schlupf der
Asynchronmotoren möglichen Spindeldrehzahlschwankungen zulässig sein sollten. Andernfalls sind Synchronmotoren
einzusetzen.
Falls die Ringspinnmaschine 10" mehrere Streckwerksreihen
aufweist, vorzugsweise an jeder Maschinenlängsseite je eine Streckwerksreihe und entsprechend mehrere Ringbänke
und mehrere Spindelreihen, können die Antriebsmotoren 34, 35, 36 und in manchen Fällen auch der Motor 13'
auch dem Antrieb der Unterwalzenstränge der anderen Streckwerksreihe bzw. dem Antrieb der anderen Ringbank
mitdienen , wenn diese Arbeitsorgane synchron mit den entsprechenden Unterwalzensträngen 31 bis 33 und
der betreffenden Spindelbank 30 bewegt werden können.
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Der Spindelbank-Antriebsmotor 13' treibt wie dargestellt,
eine vertikale Gewindespindel 39 über ein Wendegetriebe 40 an. Das Wendegetriebe vermag wahlweise
Linkslauf oder Rechtslauf der Gewindespindel 39 bei unveränderter Drehrichtung des Elektromotors 13' einzustellen und wird durch nicht dargestellte Endschalter
betätigt. Die Spindeln 37, auf die nicht dargestellte Hülsen aufgesteckt sind, durchdringen in bekannter Weise
auf der Ringbank 30 angeordnete Spinnringe, die zur Vereinfachung nicht dargestellt sind.
Diese Spindelantriebsmotoren 14' sind über einen digital
gesteuerten statischen Freguenzumrichter 17 ' und der
Motor 13' ist über einen digital gesteuerten, statischen
Frequenzumrichter 16' mit Speisestrom verstellbarer Frequenz gespeist.
Die ausschnittsweise dargestellten drei ünterwalzenstränge 31,32,33 der betreffenden Streckwerkreihe dieser
Ringspinnmaschine 10' erstrecken sich über die Länge dieser Streckwerksreihe, vorzugsweise im wesentlichen
über die Länge der betreffenden Längsseite der Ringspinmaschine 10' und die Motoren 34 - 36 sind mit ihnen,
wie dargestellt, drehfest verbunden.
Obwohl alle drei Elektromotoren 34,35,36 zweckmäßig Synchronmotoren sein können, kann es in manchen Fällen
auch zweckmäßig sein, einen dieser drei Antriebsmotoren als Asynchronmotor auszubilden, und
zwar in diesem Ausführungsbeispxel den Antriebsmotor 35
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des ausgangsseitigen Unterwalzenstranges 33, da mit
diesem Unterwalzenstrang ein Taktgenerator 45 über ein Zahnradgetriebe formschlüssig verbunden ist, der
die Steuerfrequenz für die die digital gesteuerten, statischen Frequenzumsetzer 42,43, der Motoren 34,35 mit Steuerfrequen:
beaufschlagenden Frequenzsteller19 liefert. Zur Verstellung
der Drehzahl des Unterwalzenstranges 33 ist sein Antriebsmotor 36 ebenfalls über einen digital gesteuerten,
statischen Frequenzumrichter 44 mit zugeordnetem Frequenzsteller 19 aus dem Netz 50 gespeist.
Die statischen , digitalen Frequenzsteller 19 können die in Fig. 2 dargestellte Bauart oder auch irgendeine
andere geeignete Bauart haben. Durch Verstellung ihrer Teilervehältnisse lassen sich gewünschte
Geschwindigkeitsverhältnisse der von ihnen angetriebenen Arbeitsorgane 31,32,33,30 und 37 einstellen, wobei
ggfs. auch programmierte Verstellung des Teilerverhältnisses mindestens eines Frequenzstellers, vorzugsweise
des Fequenzstellers 19 des Frequenzumrichters 16' vorgesehen sein kann. Die Frequenzumrichter 16', 17',
42-44 können Gleichstromzwischenkreise mit nachgeschalteten Wechselrichtern aufweisen. Alle Frequenzumrichter
16',17', 42-44 sind wie dargestellt durch
die Frequenzsteller 19 fremdgesteuert, was besonders zweckmäßig ist.
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Leerseite
Claims (1)
- Dr.-ing. DipL-p-iys. OSKAR K"6NIG Patentanwalt 9 Q 1 1 Q 7 β. Dauische Bank AC- StutraartTelefon: (07H) g£3&U- 23 64 6 Kocto Kr. 83/00300Telegramm: Koenigpat ?000 STUTTGART-!, KlüpielstraBe 6 Postscheck Sigi. 84S i9Po3tfach 514746PatentansprücheRingspinn- oder Ringzwirnmaschine des Typs, die mindestens eine Reihe von Streckwerken (Ringspinnmaschine) mit sich über diese Reihe erstreckenden langen Unterwalzensträngen oder mindestens eine Reihe von Fadenlieferwerken (Ringzwirnmaschine) mit einem sich über diese Reihe erstreckendem langen Unterwalzenstrang aufweist, ferner mit einer der Anzahl der Streckwerke bzw. der Fadenlieferwerke entsprechenden Anzahl von Textilspindeln, auf die Garnhülsen aufsteckbar sind, auf die die Fäden aufgewunden werden, wobei jede Textilspindel von einem gesonderten, koaxial zu ihr angeordneten Elektromotor angetrieben wird, und mit mindestens einer Ringbank, die von den Spindeln durchdrungene Ringe (Spinnringe oder Zwirnringe) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die mit unterschiedlichen Drehzahlen rotierenden Unterwalzenstränge (31-33) der Streckwerksreihe durch gesonderte t über je einen Frequenzumrichter (42-44) mit verstellbarer Ausgangsfrequenz gespeiste030040/02794746 - 2 -Elektromotoren (34-36 ) antreibbar sind, bzw. der Unterwalzenstrang (11) der Fadenlieferwerksreihe durch mindestens einen Elektromotor (12) antreibbar ist, der über einen Frequenzumrichter (15) mit verstellbarer Ausgangsfrequenz mit Speisestrom speisbar ist, daß die Elektromotoren (14*;14) der der betreffenden Streckwerksreihe bzw. Fadenlieferwerksreihe zugeordneten Textilspindeln (37) über einen anderen Frequenzumrichter (17"; 17) mit verstellbarer Ausgangsfrequenz mit Speisestrom gemeinsam speisbar sind und daß die der betreffenden Streckwerksreihe bzw. Fadenlieferwerksreihe zugeordnete Ringbank (3 0) durch mindestens einen weiteren Elektromotor (13';13) zu ihren Hubbewegungen antreibbar ist, der über einen anderen Frequenzumrichter (16';16) mit verstellbarer Ausgangsfrequenz mit Speisestrom speisbar ist.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzsteuereingänge der Frequenzumrichter an Frequenzsteller (15) mit verstellbarem Teilerverhältnis angeschlossen sind, wobei deren Eingänge vorzugsx^eise an einen gemeinsamen Frequenzgeber (20) mit verstell-. barer Ausgangsfrequenz angeschlossen sind.3. Maschine nach Anspruch 1. oder 2',dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz eines der Frequenzumrichter die Eingangsfrequenzen der Frequenzsteller der anderen Frequenzumrichter bestimmt.4. Maschine nach Anspruch 1/2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Unterwaizenstrang (33) der Streckwerksreihe ein elektrischer Taktgenerator (45)030040/0279- 3 -formschlüssig verbunden ist, der die Exngangsfrequenzenfür die Frequenzsteller (19)derjenigen Frequenzunirichter/ liefert, die nicht dem Antriebsmotor (36) dieses Unterwalzenstranges (33) zugeordnet sind.5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Elektromotoren Synchronmotoren sind.6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Frequenzumrichter ■ ein statischer, vorzugsweise digital gesteuerter Frequenzumrxchter ist.7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Frequenzumrxchter ein Frequenzumformer ist.8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz des der Ringbank (30) zugeordneten Frequenzumrichters (16 ; 16') während des Betriebs selbsttätig programmiert veränderbar ist.9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz dieses Frequenzumrichters (16; 16") in Abhängigkeit von der Größe des Hubs der Ringbank (30) stetig oder in Stufen veränderbar ist.030040/0279-A-0O. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Ringbank (30) beim Aufwärtshub und beim Abwärtshub unterschiedlich groß programmiert ist.11. Maschine nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Ringbank (30) beim Aufwärtshub und/oder beim Abwärtshub programmiert stetig zu- oder abnimmt.12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Frequenzumrichter von einem digitalen Frequenzsteller (19) bezüglich seiner Ausgangsfrequenz frequenzgesteuert ist.13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz mindestens eines Frequenzstellers manuell verstellbar ist.14. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzsteller (19) mit Eingangsfrequenz beschickt wird und einen Frequenzteiler (23) mit verstellbarem Teilerverhältnis aufweist.0300A0/0279
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