DE2911091A1 - Schalteinrichtung zur betriebsartwahl fuer eine kamera - Google Patents
Schalteinrichtung zur betriebsartwahl fuer eine kameraInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
ΟΠ--1ΝΟ.
H. KINKELDEY
Ot-INS
W. STOCKMAIR
cn/ΊΚΐ · Λ*ε (CA1.TECH
K. SCHUMANN
CRTCA NAT - DtPU-PHVS.
R. H. JAKOB·- G. BEZOLD
8 MÜNCHEN 22
EH 13 658
Schalteinrichtung zur Betriebsart für eine Kamera
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zum Umschalten der Betriebsarten einer Kamera von einer Betriebsart mit Vorrang
der Verschlußzeitregelung oder einer Betriebsart mit programmierbarem Ablauf (diese Betriebsarten werden nachstehend
allgemein als Betriebsarten mit Blendenregelung bezeichnet) zu einer Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung oder eine manuelle
Betriebsart (diese Betriebsarten werden nachstehend allgemein als Betriebsarten ohne Blendenregelung bezeichnet). Auch
ist eine Umschaltung in umgekehrtem Sinne möglich.
Bei einer üblichen Schalteinrichtung der eingangs genannten Art erfolgt die Einstellung der Kamera auf die Betriebsart
ohne Blendenregelung dadurch, daß ein Betriebsartenwählelement in die Einstellung für die Betriebsart ohne Blendenregelung gebracht
wird. Das Betriebsartenwählelement bzw. das Schaltelement
kann sich in eine andere Stellung, zu einer Einstellung der Betriebsart mit Blendenregelung nur dann verstellen, wenn
der Blendenring seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt. Bei der Bewegung des Betriebsartenwähleleaents zu der
Stellung mit der Betriebsart für Blendenregelung erfolgt die "Einstellung der Kamera auf die Betriebsart mit Blendenregelung.
Die Bezeichnung "Stellung mit minimaler Blendenöffnung" bedeutet bei der Beschreibung eine Stellung, bei der der Blendenring
die kleinste Blendenöffnung einstellt. Wenn, wie an sich bekannt, gewünscht wird, daß mit der Kamera Aufnahmen mit der
Betriebsart durch Blendenregelung gemacht werden sollen, muß der Blendenring ohne S^gj&ujig Aηtf&fäß Stellung mit minimaler
Blendenöffnung gebracht werden. Die vorbeschriebene Schaltein-
ORiGINAL INSPECTED
richtung hat den Vorteil, daß die Bedienungsperson nicht vergessen
kann, den Blendenring in die Stellung mit minimaler Blendenöffnung zu bringen, wenn sie Aufnahmen unter der Betriebsart
mit Blendenregelung machen will. Jedoch ist diese übliche Schalteinrichtung mit einem Nachteil "behaftet. Dieser
Nachteil ist in der Tatsache zu sehen, daß eine Umschaltung von der Betriebsart mit Blendenregelung zu einer Betriebsart
ohne Blendenregelung nur dann möglich ist, wenn der Blenden— ring nochmals entsichert wird, da er beim Wählen der Betriebsart
mit Blendenregelung blockiert wird. Zu dieser nochmaligen Entriegelung bzw. Entsicherung ist es erforderlich, daß das
Betriebsartenwählelement wiederum in die Stellung mit der Betriebsart
mit Blendenregelung gebracht werden muß. Somit muß bei der Ausführung von Aufnahmen unter der Betriebsart ohne
Blendenregelung die Bedienungsperson das Betriebsartenwählelement bzw. das Uinschaltelement und den Blendenring gesondert betätigen.
Hierdurch wird die Bedienung der Kamera kompliziert und für die Bedienungsperson umständlich.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Schalteinrichtung für eine Kamera derart auszulegen, daß die vorbeschriebenen Nachteile
einer üblichen Schalteinrichtung überwunden werden.
Erfindungsgemäß wird eine Schalteinrichtung zur Betriebsartenwahl geschaffen, die es gestattet, daß eine Umschaltung von
der Betriebsart mit Blendenregelung zu der Betriebsart ohne Blendenregelung lediglich dadurch möglich ist, daß der Blendenring
betätigt wird, ohne daß hierzu das Betriebsartenwählelement
bzw. das Schaltelement betätigt zu werden braucht.
Ein Hauptgedanke der Erfindung liegt in einer Schalteinrichtung für eine Kamera mit einem Schaltelement bzw. einem Betriebsartenwählelement,
das zwischen einer ersten Stellung, in der die Betriebsart ohne Blendenregelung gewählt ist, und einer
zweiten Stellung beweglich ist, in der die Betriebsart mit
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Blendenregelung gewählt ist. Diese Schalteinrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß eine Ermittlungseinrichtung vorgesehen
ist, die die Stellung des voreinstellbaren Blendenringes des Linsenstutzens ermittelt, und daß eine Steuereinrichtung vorgesehen
ist, die das Schaltelement bzw. das Betriebsartenwählelement und die Ermittlungseinrichtung steuert.· ¥enn die
Ermittlungseinrichtung feststellt, daß der Blendenring eine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt, gestattet die
Steuereinrichtung, daß das Schaltelement bzw. das Betriebsar— tenwählelement in der zweiten Stellung bleibt. Wenn das
Schaltelement in der zweiten Stellung ist und die Ermittlungseinrichtung feststellt, daß der Blendenring von seiner Stellung
mit minimaler Blendenöffnung in irgendeine andere Stellung gebracht worden ist, wird die Steuereinrichtung mit dem
Schaltelement und der Ermittlungseinrichtung derart gekoppelt, daß das Schaltelement von seiner ersten Stellung in seine
zweite Stellung bewegt wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kamera,
für die die Erfindung bestimmt ist;
Fig. 2 schematisch die Einrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform nach der Erfindung in einer
Stellung, bei der die Stellscheibe auf die Markierung A gestellt ist;
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des für die Einrichtung
bestimmten, gleitend beweglichen Schiebehebels ;
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Fig. 4 eine Fig. 2 ähnliche Ansicht, Ibei der die Einrichtung
eine Stellung einnimmt, bei der die Stellseheibe auf die Markierung EE eingestellt
ist; und
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform nach der Erfindung, bei der die
Stellscheibe auf die Markierung A eingestellt ist.
Anhand der Fig. 1 bis 4 wird eine erste Ausführungsform einer
Schalteinrichtung nach der Erfindung erläutert. Der Körper . einer Kamera ist allgemein mit Ca bezeichnet, an dem ein Linsenstutzen
Le angebracht ist. Mit 1 ist eine Betriebsartenwählscheibe bezeichnet, die um eine Verschlußeinstellscheibe
2 drehbar gelagert ist. Wenn eine Betriebsart gewählt ist, bei der keine Blendenregelung erfolgt, wird der Vorsprung 1a der
Betriebsartenwählscheibe 1 auf die Markierung Ά eingestellt.
Wenn hingegen eine Betriebsart gewählt wird, "bei der eine Blendenregelung erfolgt, wird diese Betriebsartenwählscheibe
1 auf die Markierung EE gestellt. Bei einer Betriebsart, "bei der keine Blendenregelung erfolgt, ist bei dxeser Ausführungsform zum Photographieren eine Betriebsart vorgesehen, bei der
man eine optimale Belichtung durch manuelle Einstellung der gewünschten Blendenwerte erhält. Wenn die Betriebsart mit Blendenregelung
gewählt wird, erhält man bei dieser Ausf&hrungsform der Kamera eine optimale Belichtung, wena die gewünsch-te
Verschlußzeit manuell eingestellt wird.
Wie sich insbesondere Fig. 2 und 4 entnehmen Xäßt, drehen sich,
eine Drehplatte 3 und ein Drehhebel 4 zusammen mit der Betriebsartenwählscheibe
1. Am Außenumfang der ^Drehplatte 3 sind
zwei Aussparungen 3a und 3b vorgesehen. Eine Einklinkfeder 5
ist derart angeordnet, daß sie gegen die Drehplatte 3 zu lie-
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gen kommt. Ein Ende der Einklinkfeder 5 ist fest mit dem Körper
Ca der Kamera verbunden. Wenn der Vorsprung 1a mit der Markierung A fluchtet, kommt das an der Peripherie liegende Ende
der Einklinkfeder 5 in Eingriff mit der Aussparung 5a. Venn
der Vorsprung 1a auf die Markierung EE eingestellt ist, kommt
das an der Peripherie liegende Ende der Einklinkfeder 5 in Eingriff mit der anderen Aussparung 3b. Bei einer Drehbewegung
des Hebels 4 wird bewirkt, daß ein sich gleitend beweglicher Schiebehebel 6 gleitend in seiner Längsrichtung entgegen der
Kraft einer Feder 7 bewegt, die den Schiebehebel 6 in Fig. 2 nach rechts vorbelastet. Ein Schwenkhebel 8 ist an einer Drehachse
9 drehbar gelagert, der mittels einer Feder 10 in Fig. im Gegenuhrzeigersinn vorbelastet ist. An einem Ende des Hebels
8 ist ein Stift 8a unter Einhaltung einer Spielpassung in einen U-förmigen Schlitz eingepaßt, der an einem Ende des sich gleitend
beweglichen Schiebehebels 6 ausgebildet ist. Die Federkraft der Feder 10 ist im wesentlichen gleich der Federkraft
der vorbeschriebenen Feder 7. Am anderen Ende des Schwenkhebels 8 ist ein U-förmiger Schlitz 8b ausgebildet, in die ein
Stift 11a unter Einhaltung einer Spielpassung eingesetzt ist,
der sich von dem gleitend beweglichen Schiebehebel 11 wegerstreckt
.
Ein im Grundzustand geschlossener Umschalter S1 wird mittels., einer
Nase 8c geöffnet, die in Querrichtung zu dem Schwenkhebel 8 verläuft. Die Öffnung dieses Umschalters S1 erfolgt, wenn
sich der Schwenkhebel 8 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Gleichzeitig kann sich bei derselben Drehbewegung des Schwenkhebels
8 ein weiterer Schalter S« schließen, der mittels einer Nase
8c im Grundzustand offen gehalten ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Schalter S1 dazu bestimmt, eine Belichtungsregelungsschaltung
(nicht gezeigt )· mit Blendenvorrang auszulösen, und der andere Schalter S2 ist dazu bestimmt, eine Belichtungsregelungsschaltung
mit Verschlußzeitvorrang auszulösen.
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Ein gleitend beweglicher Schiebehebel 11 ist in seiner Längsrichtung
gleitend beweglich, und ein mit 11b bezeichnetes Ende desselben steht an der Seite des Linsenstutzens Le vor,
wie dies insbesondere in Fig. 1 gezeigt ist. An dem Körper Ca der Kamera ist eine Drehplatte 12 angebracht, die mittels einer
Feder 13 derart vorbelastet ist, daß sie sich in der Figur im Gegenuhrzeigersinn drehen kann. Somit nimmt die Drehplatte
12 im Grundzustand eine Stellung ein, in der sie verhindert, daß sich der Schiebehebel 11 nach rechts gleitend bewegt.
Der Linsenstutzen Le hat einen Vorsprung 14a, der zusammen
mit dem Blendenring 14 derart verdrehbar ist, daß die Bewegung des Ringes 14 auf die Körperseite der Kamera übertragen
wird. Am Außenumfang der Drehplatte 12 ist eine Kurvenfläche ausgeformt, auf der sich der Vorsprung 14a bewegt. Wenn
sich der Blendenring 14 und somit auch der Vorsprung 14a im
Gegenuhrzeigersinn verdrehen, wird die Drehplatte 12 durch die Druckkraft des Vorsprungs 14a im Uhrzeigersinn verdreht. Venn
der Blendenring weiter verdreht wird und seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung erreicht, wird die Drehplatte 12 in
eine Stellung nach oben bewegt, in der sie vollständig aus der Bewegungsbahn des Schiebehebels zurückgezogen ist. Somit kann
sich in dieser Stellung der Schiebehebel 11 in der Zeichnung nach rechts bewegen. Der Vorsprung I4a ist an dem Blendenring
derart angeordnet, daß der Vorsprung dem Ende 11b des Schiebehebels
11 entgegenwirken kann, wenn die Drehplatte 12 zurückgezogen
worden ist. Wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist, besitzt das Ende 11b des Schiebehebels 11 eine Aussparung 11c,
deren Innenwandfläche 11d vom Grund zum Rand 11e geringfügig gekrümmt ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der zuvor beschriebenen Vorrichtung
näher erläutert.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Stellung der Vorrichtung ist die Betriebsartenwählscheibe 1 derart verdreht worden, daß der
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Vorsprung 1a auf die Markierung A weist. In dieser Stellung
gleichen sich die Vorbelastungskräfte der beiden in Gegenrichtungen wirkenden Federn 7 und 10 derart aus, daß die Betriebsartenwählscheibe
in dieser Stellung dadurch gehalten wird, daß die Einklinkfeder 5 in Eingriff mit der Aussparung
3a des Drehhebels 4 ist. Selbst wenn sich die Federkräfte der beiden Federn 7 und 10 geringfügig unterscheiden,
kann die Betriebsartenwählscheibe 1 in dieser Stellung durch die Reibkraft zwischen der Einklinkfeder und der Aussparung
gehalten werden. Der gleitend bewegliche Schiebehebel 6 nimmt ebenfalls die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein, und er
verhindert somit, daß sich der Schwenkhebel 8 im Gegenuhrzeigersinn verdrehen kann. Da der Schwenkhebel 8 sich nicht
weiterdrehen oder die die Umschalter S1 und S2 umschalten
kann, nehmen diese beiden Umschalter ihre Grundstellungen ein. Dies hat zur Folge, daß der Umschalter S^ geschlossen
und der Umschalter S2 offen ist. Eine solche Einstellung bedeutet,
daß die zu diesem Zeitpunkt gewählte Betriebsart eine Betriebsart ist, bei der keine Blendenregelung vorgenommen
wird, und daß die Belichtungsregelungsschaltung mit Blendenvorrang arbeitet. Wenn demzufolge eine Bedienungsperson
die Blendenöffnung auf irgendeinen gewünschten Wert dadurch einstellt, daß sie den Blendenring 14 in die dem
Wert zugeordnete Stellung verdreht, wird die Verschlußzeit automatisch nach Maßgabe des eingestellten Blendenwertes
derart geregelt, daß man eine optimale Belichtung hat. Wenn der Blendenring 14 in seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung
verdreht wird, bewirkt der Vorsprung 14a des Blendenrings
14, daß der Drehhebel 12 aus der Bewegungsbahn des gleitend beweglichen Schiebehebels 11 zurückgezogen wird.
Selbst in diesem Fall bleibt der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung durch den
Schwenkhebel 8. In dieser Stellung kann sich der Schiebehebel 11 in der Figur nicht nach rechts bewegen, 30 daß sein
Endabschnitt 11b mit dem Vorsprung 14a des Blendenririgs 14
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in Eingriff ist. Auf diese Art und Weise wird sichergestellt,
daß sich der Blendenring leicht und ruekfrei verdrehen läßt.
Wenn der Blendenring 14 eine andere Stellung als die mit minimaler
Öffnungsweite gemäß Fig. 2 einnimmt, und wenn die Betriebs artenwählscheibe 1 derart verdreht worden ist, daß der
Vorsprung 1a mit der Markierung EE fluchtet, arbeitet die
Einrichtung auf die folgende Weise:
Wenn man die Betriebsartenwählscheibe 1 im Gegenuhrzeigersinn von der in Fig. 2 gezeigten Stellung verdreht, dreht sich
hierbei auch die Drehplatte 3 in derselben Richtung mit. Das einklinkseit-ige Ende der Einklinkfeder 5 kommt von der Aussparung
3a frei und greift in die nächste Aussparung 3b ein. Andererseits wird durch die Verdrehung der Betriebsarten-Wählscheibe
1 bewirkt, daß sich der Drehhebel 4 im Gegenuhrzeigersinn
verdreht, der seinerseits den gleitend "beweglichen Schiebehebel 6 in der Figur entgegen der Kraft der Feder
7 nach links schiebt. Diese Gleitbewegung des Hebels 6 bewirkt, daß der Schwenkhebel 8 von seinem Sperrzustand freikommt,
und daß seine Enden auch von dem Hebel 6 freikommen. Somit versucht die Feder 10 den Schwenkhebel 8 um seine Drehachse
9 im Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen. Diese Drehbewegung des Schwenkhebels 8 wird jedoch durch den Scniebehebel
11 behindert, da - wie zuvor angegeben - der Blendenring 14 nicht seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt,
sondern sich in einer Stellung befindet, bei der die Drehplatte 12 in der Bewegungsbahn des Gleithebels unter der Wirkung
der Feder 13 bleibt. Somit unterbindet die Drehplatte
12 eine nach rechts gerichtete Bewegung des Schiebehebels 11,
der seinerseits verhindert, daß sich der Schwenkhebel 8 unter der Wirkung der Feder 10 im Gegenuhrzeigersinn verdreht. Wenn
somit der Vorsprung 1a der Betriebsartenwählscheibe 1 auf die Markierung EE eingestellt ist, können sich nur die Drehplatte
3, der Drehhebel 4 und der gleitende bewegliche Schiebehe-
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bei 6 von ihren jeweiligen Stellungen in Fig. 2 wegbewegen.
Weder der Schwenkhebel 8 noch der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 verlassen die in Fig. 2 gezeigte Stellung, was auf
die Anwesenheit der Drehplatte 12 zurückzuführen ist. Da der Schwenkhebel 8 an einer Verdrehung auf diese Art und Weise
gehindert ist, bleiben auch die Stellungen der Schalter S^
und S2 unverändert. Demzufolge bleibender Schalter S1 geschlossen
und der Schalter Sp offen.
Wenn eine Bedienungsperson die Betriebsartenwählscheibe 11 daraufhin losläßt, werden der gleitend bewegliche Schiebehebel
6, der Drehhebel 4, die Drehplatte 3 und die Betriebsartenwählscheibe
1 in ihre in Fig. 2 gezeigte Stellungen durch die Vorbelastungskraft der Feder 7 zurückgebracht.
Somit kann der Vorsprung 1a der Betriebsartenwählschexbe 1 .in diesem Fall nicht auf die Markierung EE eingestellt v/erden.
Da die Reibkraft zwischen der Einklinkfeder 5 und der Aussparung 3b kleiner als die Federkraft der Feder 7 ist,
können die beweglichen Elemente unter der Einwirkung der Feder 7 in die dargestellte Stellung zurückgeführt -werden.
Wenn der Vorsprung 1a der Betriebsartenwählscheabe 1 zu der
Markierung EE bewegt wird, nachdem der Blendenring 14 im
Gegenuhrzeigersinn in seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung verdreht worden ist, arbeitet die Einrichtung auf
die nachstehend näher erläuterte Art und Weise.
Wenn der Blendenring 14 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird
(d.h. in Richtung von kleinen Blendenöffnungen) verdreht der Vorsprung 14a des Blendenringes die Drehplatte 12 entgegen
der Kraft der Feder 13 im Uhrzeigersinn derart, daß die Drehplatte 12 allmählich aus der Bewegungsbahn des gleitend
beweglichen Schiebehebels 11 ausgerückt wird. Die Drehplatte 12 befindet sich außerhalb der Bewegungsbahn des gleitend
beweglichen Schiebehebels 11, wenn der Blendenring 14 seine
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Stellung mit minimaler Blendenöffnung erreicht. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Vorsprung 14a dem Ende 11b des gleitend
beweglichen Schiebehebels 11 gegenüber (siehe Fig. 4). Bei einer Verdrehung der Betriebsartenwählscheibe 1 mit ihrem
Vorsprung 1a von der Markierung A zu der Markierung EE in dieser Stellung der Vorrichtung wird bewirkt, daß sich der
Schiebehebel 6 auf die vorbeschriebene Art und Weise nach links bewegt. Dies hat zur Folge, daß sich der Schwenkhebel
8 durch die Kraft der Feder 10 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, und daß der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 in
der Zeichnung nach rechts bewegt wird,· dessen Stift 11a in Eingriff mit dem Schwenkhebel 8 ist. Da wie vorstehend beschrieben,
das Ende 11b des gleitend beweglichen Schiebehebels 11 dem Vorsprung 14a des Blendenrings 14 nach der
Zurückstellung der Drehplatte 12 gegenüberliegt, läßt sich der gleitbewegliche Hebel 11 nach rechts bewegen, bis die
Bodenwandfläche der Aussparung 11c an dem Ende 11b des gleitend
beweglichen Verschiebehebels 11 in Berührung mit dem Vorsprung 14a des Blendenringes 14 kommt (siehe Fig. 4).
Während der Drehbewegung des Schwenkhebels' 8 im Gegenuhrzei- ■
gersinn ist die Nase 8c des Hebels gleichzeitig in Berührung mit den Umschaltern S^ und S2, so daß die Schalterstellungen
umgekehrt werden. Somit wird der Schalter S^ geöffnet,und der
Schalter S2 in Fig. 4 wird geschlossen, so daß eine Betriebsart
mit Blendenregelung, insbesondere eine Betriebsart, eingestellt ist, bei der eine Belichtungsregelungsschaltung
mit Verschlußzeitvorrang arbeitet. Wenn eine .Bedienungsperson
die Betriebsartenwählscheibe 1 losläßt, verharrt dieselbe durch die Reibkraft zwischen der Einklinkfeder 5 und der Aussparung
3b in dieser Stellung, wobei diese Reibkraft größer als die Differenz der Federkräfte zwischen den Federn 10 und
ist. Somit kann eine Bedienungsperson in dieser Stellung der Vorrichtung die Yerschlußzeit auf jeden gewünschten Wert dadurch
einstellen, daß sie die Verschlußzeitenwahlscheibe verdreht. Wenn die Verschlußzeit dann eingestellt worden ist,
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wird die Blendenöffnung automatisch derart geregelt, daß man optimale Belichtungsverhältnisse hat. Diese Stellung entspricht
der in Fig. 4 gezeigten Stellung.
Wenn die Betriebsartenwählscheibe 1 im Uhrzeigersinn aus der
in Fig. 4 gezeigten Stellung derart verdreht wird, daß der Vorsprung 1a mit der Markierung A fluchtet, arbeitet die
Einrichtung auf die nachstehend beschriebene Art und Weise.
Bei der Drehbewegung der Betriebsartenwählscheibe 1 in die zuvor angegebene Richtung wird die Drehplatte 3 in derselben
Richtung verdreht. Dies hat zur Folge, daß die Einklinkfeder 5 von der Aussparung 3b freikommt und in die andere Aussparung
3a einrastet. Da sich der Drehhebel 4 im Uhrzeigersinn
dreht, kann sich der gleitend bewegliche Schiebehebel 6 •unter der Wirkung der Feder 7 bewegen. Bei dieser Bewegung
des gleitend beweglichen Schiebehebels 6 wird der Schwenkhebel 8 entgegen der Kraft der Feder 10 im Uhrzeigersinn
verdreht, und der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 bewegt sich in der Zeichnung nach links.. Auf diese Art und
Weise wird die Einrichtung auf die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgestellt. Nachdem der Vorsprung 14a des Blendenringes
14 von dem Ende 11b des gleitend beweglichen Schiebehebels 11 freigekommen ist, kann der Blendenring 14 ohne Behinderung
verdreht werden. Selbstverständlich werden die Umschalter S-j und Sg bei der Drehbewegung des Schwenkhebels 8
ebenfalls wieder umgeschaltet, so daß die Betriebsart ohne Blendenregelung eingestellt ist.
Wenn der Blendenring 14 ausgehend von der in Fig. 4 gezeigten Stellung im Uhrzeigersinn verdreht wird, arbeitet die
Einrichtung auf die nachstehend näher beschriebene Art und Weise.
In der in Fig. 4 gezeigten Stellung ist der Vorsprung 14a
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des Blendenrings 14 in Eingriff mit der Aussparung am Ende 11c
des gleichen beweglichen Schiebehebels 11. Dieser Eingriffszustand
ist so stark, daß der Vorsprung I4a aus der Ausnehmung
11c unter Einwirkung von üblichen Kräften zur Betätigung des
Blendenringes nicht freikommen kann. Dieser Eingriffszustand ■verhindert
üblicherweise, daß der Blendenring 14 aus seiner eingestellten Stellung leicht abgerückt werden kann- Wie in Fig. 3
gezeigt und vorstehend beschrieben, besitzt jedoch die Aussparung 11c eine geringfügig gekrümmt ausgebildete Fläche 11d.
Wenn der Blendenring somit mit einer geringfügig größeren Kraft als üblich verdreht wird, kann sich der Vorsprung 14a längs des
Abschnitts der geringfügig .gekrümmt ausgebildeten Fläche 11d bewegen.
Wenn sich der Vorsprung I4ä auf diese Art und Weise längs
der geringfügig gekrümmt ausgebildeten Fläche 11d bewegt, wird der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 entgegen der Kraft der
Feder 10 nach links bewegt. Nach einer weiteren Verdrehung des Blendenrings 14 läuft der Vorsprung 14a am Ende auf dem. Randabschnitt
11e des Hebels 11 und nimmt die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein. Dies hat zur Folge, daß auch der Schwenkhebel 8 im
Uhrzeigersinn verdreht wird und in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückkehrt. Der Stift 8a des Schwenkhebels 8 ist eingerückt,
der gleitend bewegliche Schiebehebel 6 kann unter der Wirkung der Feder 7 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückkehrm;und die
Betriebsartenwählscheiba 1 dreht sich im. Uhrzeigersinn. Auf diese Art und Weise werden alle beweglichen Bauteile der Einrichtung
in ihre in Fig. 2 gezeigten Stellungen zurückgeführt. Bei der Rücklaufbewegung des Schwenkhebels 8 werden die Umschalter
S1 und S2 ebenfalls umgelegt, so daß eine Betriebsart ohne
Blendenregelung eingestellt ist. Nachdem der Blendenring einmal aus der Stellung mit seiner minimalen Blendenöffnung (vergl.Fig.4)
auf diese Art und Weise abgerückt worden und in irgendeine andere Stellung, beispielsweise die in Fig. 2 gezeigte Stellung, gebracht
worden ist, kann sich der Blendenring 14 frei bzw- unabhängig von dem Endabschnitt 11b des gleitend beweglichen Schiebehebels
11 verdrehen.
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Der Endabschnitt 11b des gleitend beweglichen Schiebehebels 11
behindert somit eine freie Drehbewegung des Blendenringes nicht mehr.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung entnehmen läßt, bildet
der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 ein Bauelement, das die Stellung des Blendenringes erfaßt. Weiterhin bilden die Bauelemente
3 bis 10 eine Einrichtung, die das Ermittlungselement sowie das Schaltelement steuert (wobei das Schaltelement bei
dieser Ausführungsform die Betriebsartenwählscheibe 1 ist). Mit einer solchen Steuerung wird erreicht, daß das Schaltelement
in seiner Betriebsstellung mit Blendenregelung verharrt, wenn das Ermittlungselement durch seine eigene Bewegung feststellt,
daß sich der Blendenring in seiner Stellung mit minimaler Blendenöffnung befindet. Wenn das Ermittlungselement feststellt, daß
der Blendenring von dieser Stellung mit minimaler Blendenöffnung in irgendeine andere Stellung verstellt worden ist, bewirkt die
Steuereinrichtung, daß das Schaltelement seine Stellung von der Betriebsart mit Blendenregelung zu der Stellung mit der Betriebsart
ohne Blendenregelung umgelegt wird.
Bei der zuvor erläuterten Ausführungsform werden die Umschalter mittels des Schwenkhebels 8 von der einen Stellung in die andere
Stellung gebracht. Die Umschaltung der Umschalter kann jedoch
auch auf irgendeine andere Art und Weise, insbesondere in Verbindung mit einem anderen hierfür geeigneten Element erfolgen,
vorausgesetzt, daß sich seine Stellung in Abhängigkeit von der Stellung ändert, auf die das Schaltelement (Betriebsartenwählscheibe)
eingestellt ist. Durch diese Auslegung wird sichergestellt, daß immer eine Betriebsart der Kamera (Betriebsart ohne
Blendenregelung oder Betriebsart mit Blendenregelung) eingestellt ist, die korrekt der Einstellung des Betrlebsartenwählelements
zugeordnet ist.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist es auch '
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möglich, die eingestellte Betriebsart festzustellen, da lediglich die Stelliing des Betriebsartenwähleleiaents bzw. der Betriebsartenwählscheibe
abgelesen zu werden "braucht. Es ist jedoch unmöglich anzuzeigen bzw. festzustellen, welcher Blendenwert zur Erreichung einer optimalen Belichtung bei der Betriebsart mit Verschlußheitvorrang zu wählen ist oder festzustellen,
welche Verschlußzeit zur Erreichung einer optimalen Belichtung bei der Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung
zu wählen ist. Diese Schwierigkeit läßt sich, dadurch überwinden, daß in den ootischen Weg einer optischen Anzeigeeinrichtung
(nicht gezeigt) eine Anzeigeplatte eingeführt wird, auf der Blendenwerts oder Verschlußzeiten angezeigt werden können.
Hierbei gehört die Anzeigeplatte für die Blendenwerte zu der Betriebsart mit Vorrang der Verschlußzeit, während die Anzeigeplatte
für die Verschlußzeiten der Betriebsart mit Vorrang der
.Blendenregelung zugeordnet ist. Somit hängt es von der Einstellung
der Betriebsartenwählscheibe ab, welche Anzeigeplatte in den Lichtweg der optischen Anzeigeeinrichttang einzuführen ist.
In Pig. 2 Ist beispielsweise eine Auslegung gezeigt, mit der Blendenwerte und Yerschlußzeiten angezeigt werden können.
In Fig. 2 ist mit 21 eine Änzeigeplatte bezeichnet, auf der als
Skaleneinteilung die Verschlußzeiten eingetragen sind. Mit 22 . ist eine Anzeigeplatte bezeichnet, auf der als.Skaleneinteilung
Blendenwerte eingetragen sind. Von der Drehplatte 3 erstreckt sich ein abzweigender Arm 3x, der die Aufgabe hat, eine der Anzeigeplatten
21 oder 22 in den optischen Feg der optischen Anzeigeeinrichtung
in Abhängigkeit von der Stellung der Betriebsartenwählscheibe 1 einzuführen. Eine elektrische Schaltung
(nicht gezeigt) beleuchtet und zeigt die Markierung der eingeführten
Alizeigescheibe an. Das Bild derselben wird zu dem Bildsucher dt sr Kamera übertragen. Wenn somit die Betriebsartenwählscheibe
1 auf die Markierung A eingestellt ist, kann die Bedienungsperson die Verschlußzeit auf der Änzeigeplatte -1 über
dem Bildsucher ablesen. Auf ähnliche Art und Weise kann eine
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Bedienungsperson den Blendenwert auf der Anzeigeplatte 22. über
den Bildsucher ablesen, wenn die Betriebsartenwählscheibe auf die Markierung EE eingestellt ist.
Wenn der Linsenstutzen Le losbar an dem Körper Ca der Kamera
angebracht ist, wie dies bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Fall ist, wenn die Betriebsartenwählscheibe
auf die Markierung EE eingestellt worden ist und der Vorsprung 14a des Blendenrings 14 in Eingriff mit dem außen liegenden
Ende 11b des Hebels 11 war, war bisher eine größere Kraft zum Herausnehmen des Linsenstutzens Le als die Kraft erforderlich,
die man benötigt, wenn der Vorsprung 14a außer Eingriff an dem
Ende 11b des Hebels ist. Dies ist für eine Bedienungsperson umständlich. Zur Überwindung dieser Schwierigkeit ist ein
Stellknopf 32 zum Lösen des Linsenstutzens vorgesehen. Wenn der
■Stellknopf 32 niedergedrückt wird, kann der gleitend bewegliche
Schiebehebel 11 zwangsweise ausgeklinkt werden. Hierzu ist, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt, der Stellknopf 32 zum Lösen des
Linsenstutzens betriebsverbunden mit einem Drehhebel 31» der in Eingriff mit dem Stift 11a bringbar ist, der an dem gleitend
beweglichen Schiebehebel 11 angebracht ist. Wenn der Stellknopf 32 in der in Fig. 4 gezeigten Stellung niedergedrückt
wird, dreht sich der Drehhebel 31 im Gegenuhrzeigersinn,, und ·
der Stift 11a bewegt sich demzufolge nach links, so daß der
gleitend bewegliche Schiebehebel 11 in derselben Richtung zurückgezogen wird.
Die erste unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 erläuterte
Ausführungsform ist für den Fall bestimmt, daß eine Umschaltung zwischen einer Betriebsart der Kamera mit Blendenrege lungs Vorrang
und einer Betriebsart der Kamera mit Verschlußzeitenvorrang
möglich ist. Die unter Bezugnahme auf Fig. 5 zu erläuternde zweite Ausführungsform nach der Erfindung lief aßt sich
mit dem Fall, daß als Betriebsarten folgende Gruppen gewählt werden können: manuelle Betriebsart, Betriebsart; mit Vorrang
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der Blendenregelung (diese beiden Betriebsarten sind der Betriebsart
ohne Blendenregelung zuzuordnen), Betriebsart mit Vorrang der Verschlußzeitregelung und Betriebsart mit.Programmsteuerung
(die beiden letzgenannten Betriebsarten, sind der Betriebsart mit Blendenregelung zuzuordnen). In Fig. 5 sind gleiche
oder ähnliche Teile wie bei der ersten Ausführungsform aus Ubersichtlichkeitsgründen weggelassen.
In Fig. 5 ist eine Betriebsartenwählscheibe 51 drehbar an den Körper Ca der Kamera angebracht. Die Betriebsartenwählscheibe
51 besitzt einen Vorsprung 51a, der auf die Markierungen A1 EE
oder M für den manuellen Betrieb eingestellt werden kann. Die Betriebsartenwählscheibe 51 besitzt weiterhin eine Verlängerung
51b, die von einem Umfangsabschnitt der Betriebsartenwählscheibe 51 herabhängt. Eine Drehplatte 52 ist in Eingriff mit der
Verlängerung 51b und wird zusammen mit der Betriebsartenwählscheibe verdreht. Am Außenumfang der Drehplatte 52 sind Aussparungen
vorgesehen, in die die Spitze einer Einklirikfeder 53 auf
dieselbe Art und Weise, wie bei der ersten Ausführungsform, eingehängt werden kann, um die Betriebsartenwählscheibe 51 in der
gewünschten Einstellung auf eine Markierung zu halten. Auf der Rotationsachse 55 der Drehplatte 52 ist ein Drehhebel bzw.
Schwenkhebel 54 drehbar gelagert, der mittels der Verlängerung"
51b der Betriebsartenwählscheibe 51 im Gegenuhrzeigersinn verdreht
werden kann. Das freie Ende des Drehhebeis 54 steht in
Eingriff mit einem gleitend beweglichen Schiebehebel 6, um denselben
zusammen mit dem Drehhebel 54 zu bewegen. Der gleitend bewegliche Schiebehebel 6 besitzt einen U-förmigen Schlitz,
der an einem seiner Enden ausgebildet ist und in den ein Stift 8a eingesetzt ist, der sich von dem Schwenkhebel 8 weg erstreckt (vergl. hierzu die erste Ausführungsform). Dieser Stift
8a ist unter Einhaltung einer Spielpassung eingesetzt. An der Rotationsachse 55 ist ebenfalls ein Drehhebel 56 mit zwei abzweigenden
Armen 56a und 56b drehbar gelagert. Der erste abzweigende Arm 56a besitzt einen U-förmigen Sphli-fcz, in den der
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vorgenannte Stift 8b unter Einhaltung einer Spielpassung eingesetzt
ist. In seiner Funktion entspricht der zweite abzweigende Arm 56b dem Abschnitt 3x der ersten Ausführungsform, und er
hat die Aufgabe, die Anzeigeplatten 21 und 22 zu bedienen. Ein Schalthebel 57 ist an der Achse 55 derart angebracht, daß er
sich zusammen mit der Betriebsartenwählscheibe 51 gleitend beweglich auf einer Schalterplatte 58 verdreht. An der Schalterplatte
sind Anschlüsse T^, T2 und T, vorgesehen, die zu der Belichtungsregelungsschaltung
sit Vorrang der Blendenregelung, zu der Belichtungsregelungsschaltung mit Vorrang der Verschlußzeit
und zu der Belichtungsregelungsschaltung bei manueller Betriebsart führen (alle diese Schaltungen sind nicht dargestellt).
Jede Schaltung wird mittels des Schalthebels 57 geschlossen. Die Anschlüsse T1, T2 und T, sind vorgesehen und ersetzen die Umschalter
S-| und S2 bei der ersten Ausführungsform.
Mit 59 ist eine Einstellscheibe für die Verschlußzeiten bezeichnet,
die koaxial mit der Betriebsartenwählschelbe 51 drehbar
ist und eine Verlängerung 59a hat, -die an einem Umfangsabschnitt der Scheibe 59 herabhängt. Die Verlängerung 59a kann in
Eingriff mit einem Innenvorsprung 51c der Betriebsartenwählscheibe 51 gebracht werden. Wenn ausgehend von der in Fig. 5 gezeigten
Stellung die Einstellscheibe 59 für die Versehlußzeit im Uhrzeigersinn verdreht wird, werden Informationen über die
tatsächlich eingestellte Verschlußzeit zu der Belichtungsregelschaltung mit Vorrang der Verschlußzeit und zu der Verschlußzeitregelschaltung
bei manueller Betriebsart übertragen. Bei einer Verdrehung der Stellscheibe 59 für die Verschlußzelt
im Gegenuhrzeigersinn hingegen wird bewirkt, daß die Steuerschaltung (nicht gezeigt) mit programmiertem Ablauf in Betrieb
gesetzt wird. Die anderen Bauteile der Auslegung der zweiten bevorzugten Ausführungsform entsprechen : den Bauteilen bei der
ersten Ausführungsform und brauchen an dieser Stelle nicht näher erörtert zu werden.
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Im folgenden wird die Arbeitsweise dieser zweiten Ausführungsr
form näher beschrieben.
Zuerst soll der Anwendungsfall erörtert v/erden, bei dem der
Vorsprung 51a der Betriebsartenwählscheibe 51 auf die Markierung A eingestellt ist. Die Stellung der Einrichtung entspricht
bei dieser Anwendung der in Fig. 5 gezeigten Stellung. Sie stimmt im wesentlichen mit der in Fig. 2 gezeigten Stellung der
ersten Ausführungsform überein. Die Vorbelastungskräfte der beiden Federn 7 und 10 gleichen sich in dieser Stellung aus, und
die Betriebsartenwählscheibe 51 wird demzufolge in dieser Stellung
mittels der Reibkraft.der Einklinkfeder 53 gehalten. In
dieser Stellung ist der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 nicht in Berührung mit der Drehplatte 12. und nimmt die in Fig.
2 gezeigte Stellung ein. Somit kann der Blendenring 14 unabhängig von dem gleitend beweglichen Schiebehebel 11 verdreht werden.
Der Schalthebel 57, dessen Stellung der Stellung der Betriebsartenwählscheibe 51 entspricht, nimmt nunmehr die Stellung
an dem Anschluß T1 an, so daß die Belichtungsregelungsschaltung
mit Vorrang der Blendenregelung geschlossen und eine Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung gewählt ist. In
dieser Stellung kann eine Bedienungsperson somit die Blendenöffnung
auf jeden gewünschten Wert dadurch einstellen, daß der Blendenring 14 verdreht wird. In Abhängigkeit von dem eingestellten
Blendenwert wird die Verschlußzeit automatisch geregelt, um optimale Belichtungswerte zu haben.
Wenn die Bedienungsperson die Betriebsarten-Wählscheibe 51 ausgehend
von der zuvor beschriebenen Stellung in Richtung auf die Markierung EE bewegt, wird die Betriebsartenwählscheibe 51 in
ihre Ausgangsstellung, d.h. die Stellung mit der Markierung A, durch die Kraft der Feder 7 solange zurückgebracht, wie der
Blendenring 14 eine andere Stellung als eine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß sich der gleitend bewegliche Schiebehebel 11 wie zuvor unter
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Bezugnahme auf die erste Ausführungsform beschrieben, nicht aus seiner Stellung v/eiterbewegen kann. Somit ist in dieser
Stellung eine Verstellung der Betriebsartenwählscheibe 51 auf die Markierung EE unmöglich, so daß in dieser Stellung niemals
mittels des Schalthebels 57 die Belichtungsregelungsschaltung mit Vorrang der Verschlußzeit gewählt werden kann.
Als zweites soll der Anwendungsfall erörtert werden, bei dem der Blendenring 14 seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung
einnimmt und die Betriebsartenwählscheibe 51 aus ihrer in Fig. 5 gezeigten Stellung im Gegenuhrzeigersinn in eine
Stellung verdreht wird, in der der Vorsprung 51a auf die Markierung
EE eingestellt ist. Bei diesem Anwendungsfall ist die hierbei erreichte Stellung der Einrichtung mit der in Fig. 4
gezeigten Stellung bei der ersten Ausführungsform identisch.
Während der Bewegung der Betriebsartenwählscheibe 51 zu der Markierung EE wird der Drehhebel 54 im Gegenuhrzeigersinn
verdreht, und der gleitend bewegliche Schiebehebel 6 bewegt sich in der Zeichnung nach links. Da das Ende 11b des gleitend
beweglichen Schiebehebels 11 und der Vorsprung I4a einander
gegenüberliegen, wird durch eine nach links gerichtete Bewegung des gleitend beweglichen Schiebehebels 6 bewirkt, daß
sich der Schwenkhebel 8 unter der Einwirkung der Feder 10 im
Gegenuhrzeigersinn dreht. Dies hat zur Folge, daß der gleitend bewegliche Schiebehebel nach rechts bewegt wird. Somit wird
die Betriebsartenwählscheibe 51 in ihrer auf die Markierung EE eingestellten Position gehalten.
Da wie zuvor beschrieben, die Stellung des Schalthebels 57 der Stellung der Betriebsartenwählscheibe 51 entspricht, befindet
sich der Schalthebel 57 nunmehr an dem Anschluß T2 >
um die Belichtungsregelungsschaltung mit Vorrang der Verschlußzeit
zu schließen, so daß die Betriebsart der Kamera mit Vorrang der Verschlußzeit gewählt ist. In dieser Stellung kann
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die Bedienungsperson die Verschlußzeit auf jeden gewünschten
Wert dadurch einstellen, daß die Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit im Uhrzeigersinn verdreht wird. In Abhängigkeit
von der so eingestellten Verschlußzeit wird die Blende automatisch so geregelt, daß sich optimale Belichtungsverhältnisse
ergeben. Bei der Bewegung des Stiftes 8a wird der Drehhebel 56 im Uhrzeigersinn derart verdreht, daß die Anzeigeplatte 22
anstelle der zuvor verwendeten Platte 21 in den optischen Weg
der optischen Anzeigeeinrichtung bewegt wird. Eine Zurückstellung auf die Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung kann
anschließend auf dieselbe Art und Weise wie bei der ersten Ausführungsform erreicht werden, indem die Betriebsartenwählscheibe
51 im Uhrzeigersinn verdreht oder der Blendenring 14 im Uhrzeigersinn aus einer Stellung mit minimaler Blendenöffnung
in eine andere Stellung verdreht wird.
Ss soll drittens der Anwendungsfall erörtert werden, bei dem die Einrichtung auf eine vorprogrammierte Betriebsart eingestellt
ist, was eine Betriebsart der Hauptbetriebs art mit Blendenregelung ist.
Ausgehend von der Stellung, bei der die Betriebsartenwählscheibe auf die Markierung EE eingestellt ist, wird die Einstellscheibe
59 für die Verschlußzeit im Gegenuhrzeigersinn derart verdreht, daß sie mit der als Buchstabe ausgebildeten
Markierung P und der Markierung 60 fluchtet, -während die Betriebsartenwählscheibe
51 unverändert an der Markierung EE bleibt. Selbstverständlich kann die Einstellung auch ausgehend
von der in Fig. 5 gezeigten Stellung erfolgen, wobei dann die Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit im Gegenuhrzeigersinn
solange verdreht wird, bis der Buchstabe P an der Markierung 60 ankommt. Bei diesem Anwendungsfall kommt die Verlängerung
59a der Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit in Eingriff mit dem Innenvorsprung 51c der Betriebsartenwählscheibe 51.
Durch diesen Eingriffszustand wird die Betriebsartenwählschei-
be 51 zusammen mit der Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit verdreht.
Auf jeden Fall wird bei dieser Einstellung bei der Drehbewegung
der Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit erreicht, daß die Belichtungsregelungsschaltung mit Vorrang der Verschlußzeit
geöffnet und die Belichtungsregelungsschaltung mit Programmierung über eine nicht dargestellte Einrichtung
geschlossen wird, obgleich der Schalthebel 57 in der Stellung an dem Anschluß T2 bleibt. In Abhängigkeit von der
gemessenen Helligkeit des aufzunehmenden Gegenstandes werden die Verschlußzeit und die Blendenöffnungswerte, programmiert
derart geregelt, daß sich optimale Belichtungsverhältnisse ergeben.
Die Stellungen des gleitend beweglichen Schiebehebels 6, des gleitend beweglichen Schiebehebels 11, des Schwenkhebels
8 usw. entsprechen bei diesem Anwendungsfall den Stellungen bei der Betriebsart mit Vorrang der Verschlußzeit{Betriebsart
mit Blendenregelung). Die Anzeigeplatte 22 bei dieser optischen Anzeige- einrichtung zeigt tin Bildsucher einen Blendenwert
an, der mittels der programmierbaren Belifohtungsregelungsschaltung
über eine elektrische Schaltung (nicht gezeigt) anschließend eingestellt wird. Wenn man lediglich die Einstellscheibe
59 für die Verschlußzeit aus dieser Stellung im Uhrzeigersinn verdreht, kann die Vorrichtung auf eine Betriebsart
mit Vorrang der Yerschlußzeit; zurückgestellt werden.
Auch wenn man die Betriebsartenwählscheibe 51 aus der für die
Betriebsart mit programmierbarer Schaltung unter Zuordnung zu der Markierung A verdreht, kehrt die Einstellscheibe 59 für
die Verschlußzeit in ihre in Fig. 5 gezeigte Stellung dadurch zurück, daß die Verlängerung 59a in Eingriff mit dem inneren
Vorsprung 51c ist. Gleichzeitig kehren auch die anderen Bauteile der Einrichtung in die in Fig, 5 gezeigte Stellung zurück,
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so daß die Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung eingestellt
ist. Selbstverständlich können die Betriebsartenwählscheibe 51 und die Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeil; in
die in Fig. 5 gezeigte Stellung auch dadurch zurückgebracht werden, daß der Blendenring 14 aus einer Stellung mit minimaler Blendenöffnung in eine andere Stellung während der Einstellung
auf die Betriebsart mit programmiertem Ablauf im Uhrzeigersinn verdreht wird. Bei einer derartigen Bewegung des Blen—
denringes 14 wird bewirkt, daß sißhder gleitend bewegliche
Schiebehebel 11 in Fig. 3 nach links bewegt, so daß sich der
Schwenkhebel 8 im Uhrzeigersinn dreht. Dies hat zur Folge, daß die Betriebsartenwählscheibe 51 und die Einstellscheibe 59 für
die Verschlußzeit in ihre in Fig. 5 gezeigte Stellung unter der Einwirkung der Feder 7 zurückkehren. -
Schließlich soll noch der Anwendungsfall erläutert werden, bei dem Aufnahmen mit der manuellen Betriebsart gemacht werden, die
einer Betriebsart der Hauptgruppe ohne Blendenregelung darstellet.
Wenn die Betriebsartenwählschexbe 51 aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung im Uhrzeigersinn verdreht wird, drehen sich
die Drehplatte 52 und der Schalthebel 57 gleichzeitig.im Uhrzeigersinn.
Die anderen Bauteile bleiben in ihren in den Fig. 2 und 5 gezeigten Stellungen, so daß die Betriebsart mit Vorrang
der Blendensteuerung (Betriebsart ohne Blendenregelung) eingestellt ist. Da der Schalthebel 57 zu dem Anschluß T^ bewegt
wird, wird die Regelungsschaltung für die Verschlußzeit
bei der manuellen Betriebsart geschlossen und kann arbeiten.
In dieser Stellung kann die Bedienungsperson jede gewünschte Verschlußzeit dadurch wählen, daß die Einstellscheibe 59 für
die Verschlußzeit im Uhrzeigersinn so lange verdreht wird, bis die gewünschte Verschlußzeit als Markierung der Einstellscheibe
die Anzeigemarkierung 60 erreicht. Informationen über die somit von der Bedienungsperson gewählte Verschlußzeit wird zu
der zuvor beschriebenen Regelschaltung für die Verschlußzeit
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übertragen, so daß eine Verschlußzeit eingestellt wird. Die auf diese Art und Weise eingestellte Verschlußzeit ist in dem
Bildsucher über die Anzeigeplatte 21 sichtbar, die in den optischen Weg der optischen Anzeigeeinrichtung eingeführt worden
ist. Die Einstellung der Blendenöffnung ist ebenfalls auf
übliche Art und V/eise manuell dadurch vorgenommen, *daß der Blendenring 14 verdreht wird. Eine Verdrehung der Betriebsartenwählscheibe
51 aus der der Markierung A zugeordneten Stellung im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, daß die Einrichtung zu der
Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung zurückgestelXt wird.
Bei der vorstehend beschriebenen zweiten Ausführungsforra entsprechen
die Betriebsartenwählscheibe 51 und die Einstellscheibe 59 für die Verschlußzeit funktionell dem Schaltelement, d.
h, der Betriebsartenwählscheibe 1 bei der ersten Ausführungsform. Die Bauelemente 52 bis 54 und 6 bis 8a entsprechen der
Regeleinrichtung bei der ersten Ausführungsform. Weiterhin entsprechen die Betriebsart mit Vorrang der Blendenregelung und
die manuelle Betriebsart bei der zweiten Ausführungsform. der
Betriebsart ohne Blendenregelung bei der ersten Ausführungsform. Die Betriebsart mit Vorrang der Verschlußzeit und die
Betriebsart mit programmiertem Ablauf bei der zweiten Ausführungsform entsprechen der Betriebsart mit Blendenregelung beider
ersten Ausführungsform.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt, kann eine Umschaltung von der Betriebsart
mit Blendenregelung zu der Betriebsart ohne Blenden— regelung dadurch erreicht werden, daß der Blendenring bewegt
wird, der zu diesem Zeitpunkt bei der Betriebsart ohne Blendenregelung von einer Stellung mit minimaler Blendenöffnung
in irgendeine andere Stellung gebracht wird. Auf diese Art und Weise wird erreicht, daß die Umschaltung von dieser Betriebsart
auf eine Betriebsart ohne Blendenregelung sehr einfach ist
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und ohne komplizierte Handgriffe möglich wird. Selbstverständlich
kann auch bei der Vorrichtung nach der Erfindung eine Umschaltung
von dieser Betriebsart auf eine Betriebsart ohne Blendenregelung dadurch erreicht werden, daß das BetriebsartenwMhlelement betätigt wird. Insbesondere ist eine Einstellung
auf die Betriebsart mit Blendenregelung nur dann.möglich, wenn
der Blendenring seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt. Somit kann beim Photographieren niemals die Einstellung
des Blendenringes übersehen werden.
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Claims (6)
- PAT E N TA Ν1 WALT E A. GRÜNECKERon.-maH. KlNKELDEY■ W I I VW I Ot-JNG.-AcE ICAl-TECHIK. SCHUMANNR. H. JAKOBΘ. BEZOLD m«e»i«r- oipl-chqa8 MÜNCHEN 22lUUlXlMILIANSTRASSE «321. März 1979PH 13 658NIPPON EOGAKU K.E.2-3, Marunoucni 3-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, JapanSchalteinrichtung zur Betriebsartwahl für eine KameraPATENTANSPRÜCHESchalteinrichtung zur Betriebsartwahl für eine Kamera mit einem Schaltelement, das zwischen einer ersten Stellung, in der eine Betriebsart ohne Blendenregelung gewählt ist, und einer zweiten Stellung beweglich ist, in der eine Betriebsart mit Blendenregelung eingestellt ist, gekennzeichnet durch(a) eine Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54), die die Einstellung (A,EE,P) eines voreinstellbaren Blendenringes (14) an einem Linsenstutzen (Le) einer Kamera (Ca) ermittelt, und(b) eine Steuereinrichtung (3-5;55-57), die mit dem909840/0689(030) 3Ώ2»β!2 TKLKX O8-30S8O TELEGRAMME MONAPAT TELEHOt*4ERER-2- 2911Q91Schaltelement (ij51,59) und der Ermittlungseinrichtung (6-8a; 52-54) derart verbunden ist, daß das Schaltelement (1;51,59) in seiner zweiten Stellung.bleibt, wenn die Ermittlungseinrichtung ermittelt, daß der Blendenring (14) seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt, und daß das Schaltelement (1;51,59) aus der zweiten Stellung in die erste Stellung bewegt wird, wenn die Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54) ermittelt, daß der Blendenring aus dieser Stellung mit minimaler Blendenöffnung verdreht worden ist.
- 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54) von einer eingriffsfreien Stellung (Fig. 2), in der sie außer Eingriff von dem Blendenring (14) ist, in eine Eingriffsstellung beweglich ist, in der sie in Eingriff mit dem Blendenring (14) kommt, um zu ermitteln, daß sich der Blendenring (14) in der Stellung mit minimaler Blendenöffnung befindet, wobei dieser Zustand nur dann erreicht wird, wenn der Blendenring (14) seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung und das Schaltelement (1;51,59) seine zweite Stellung einnimmt.
- 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (1,51, 59) eine Einrichtung (12,13;56) aufweist, die die Ermittlungseinrichtung (6-8a; 52-54) aus der Eingriffsstellung in die eingriffslose Stellung bewegt, um die Ermittlungseinrichtung von dem Blendenring (14). bei der Bewegung desselben aus seiner Stellung mit minimaler Blendenöffnung zu lösen, wenn das Schaltelement (1;51,59) seine zweite Stellung einnimmt und der Blendenring (14) seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt·.
- 4. Schalteinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Schalteinrichtung909840/0689weiterhin ein Sperrelement (11b) aufweist, das in Verbindung mit dem Blendenring (40) blockierbar ist, um zu verhindern, daß die Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54) aus der Lösestellung wegbewegt wird, wenn der Blendenring (14) nicht die Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt.
- 5. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die für eine Kamera mit einem Stellknopf zum Lösen des Linsenstutzens aus dem Körper der Kamera bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (31,32) vorgesehen ist, die die Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54) aus einer Stellung wegbewegt, in der sie von dem Blendenring (14) gelöst ist und in eine Stellung bringbar ist, in der sie in Eingriff mit dem Blendenring (14) ist, um zu ermitteln, daß der Blendenring (14) eine Stellung mit minimaler Blendenöffnung einnimmt, wobei dieser Zustand nur dann erreicht wird, wenn der Blendenring (14) seine Stellung mit minimaler Blendenöffnung und das Schaltelement (1;51,59) seine zweite Stellung einnimmt.
- 6. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2,3 oder 4, die für eine Kamera mit einem Stellelement zum Lösen des Linsenstützens aus dem Körper der Kamera bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einrichtung (31 »32) vorgesehen ist, die die Ermittlungseinrichtung (6-8a;52-54) aus der Eingriffsstellung in die Lösestellung bei der Bewegung des Stellelements (32) bringt.909840/0889
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |