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DE2910849A1 - Vorrichtung zum zufuehren von einzelblaettern von einem in einem magazin gespeicherten papierstapel zur schreibwalze einer schreibenden bueromaschine - Google Patents

Vorrichtung zum zufuehren von einzelblaettern von einem in einem magazin gespeicherten papierstapel zur schreibwalze einer schreibenden bueromaschine

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Publication number
DE2910849A1
DE2910849A1 DE19792910849 DE2910849A DE2910849A1 DE 2910849 A1 DE2910849 A1 DE 2910849A1 DE 19792910849 DE19792910849 DE 19792910849 DE 2910849 A DE2910849 A DE 2910849A DE 2910849 A1 DE2910849 A1 DE 2910849A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separating roller
platen
drive
rotation
toothed belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792910849
Other languages
English (en)
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DE2910849C2 (de
Inventor
Helmut Steinhilber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE19792910849 priority Critical patent/DE2910849C2/de
Publication of DE2910849A1 publication Critical patent/DE2910849A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2910849C2 publication Critical patent/DE2910849C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets

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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen von Einzelblättern von einem in einem
  • Magazin gespeicherten Papierstapel zur Schreibwalze einer schreibenden Büromaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Einzelblättern von einem in einem Magazin gespeicherten Papierstapel zur Schreibwalze einer schreibenden Büromaschine mit einer während des Betriebs ständig reibschlüssig an dem Papierstapel anliegenden Vereinzelungsrolle, wobei die Vorrichtung auf die Büromaschine aufsetzbar ist und mit einem Antriebsübertragungsrad mit der Schreibwalze antriebsmäßig in -Eingriff kommt, wobei das Antriebsübertragungsrad über ein Getriebe und einen Uberholfreilauf antriebsmäßig mit der Vereinzelungsrolle verbunden ist und wobei das Getriebe für eine gegensinnige Drehung von Schreibwalze und Vereinzelungsrolle ausgelegt ist nach Patentanmeldung P Bei der Vorrichtung dieser Gattung, die Gegenstand der Hauptanmeldung P ist, erfolgt der Antrieb der Vereinzelungsrolle durch die Büromaschine selbst, indem die Vorrichtung vorzugsweise unter ihrem Eigengewicht mit dem Antriebsübertragungsrad in die Schreibwalze eingreift. Das Antriebsübertragungsrad kann ein Friktionsrad sein oder ein Zahnrad, das in ein mit der Schreibwalze verbundenes Zahnrad eingreift.
  • Der Antrieb der Vorrichtung durch die Büromaschine hat den Vorteil, daß die Vorrichtung keinen eigenen Antriebsmotor benötigt, daß die Steuerung der Einzelblattzufuhr durch die Büromaschine erfolgen kann und daß eine Synchronisation zwischen der Blattzufuhrvorrichtung und der Büromaschine nicht erforderlich ist.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen zum Zuführen von Einzelblättern, bei denen der Antrieb der Vereinzelung durch die Büromaschine über die Schreibwalze erfolgt (DE-OS 26 32 463, DE-PS 207 093, US-PS 2 887 208), ist das Getriebe für eine gegensinnige Drehung von Schreibwalze und Vereinzelungsrolle ausgelegt. Die Schreibwalze wird daher entgegen der Blatteinzugsrichtung gedreht, um die Vereinzelungsrolle in Betrieb zu setzen und ein Blatt der Schreibwalze zuzuführen. Dies hat den Vorteil, daß das Blatt während der Zuführung durch die Vereinzelungsrolle von der Schreibwalze nicht eingezogen werden kann, sondern am Eintrittsspalt der Schreibwalze vorgesteckt stehen bleibt und durch den Vorschub der Vereinzelungsrolle bauchig ausgewölbt wird. Wird die Schreibwalze anschließend in Einzugsrichtung gedreht, so wird das Blatt aus dieser genau definierten Ausgangsposition eingezogen, so daß eine exakte Zeilenpositionierung des Blattes beim gesteuerten Einzug durch die Schreibwalze gewährleistet ist.
  • Ist es während des Schreibvorgangs notwendig, eine oder einige Zeilen zurückzuspringen, so wird die Schreibwalze wiederum entgegen der Blatteinzugsrichtung gedreht. Dies hat bei der Vorrichtung gemäß der Hauptanmeldung P zur Folge, daß die Vereinzelungsrolle ebenfalls angetrieben wird. Dies ist nicht störend, solange sich noch das Blatt unter der Vereinzelungsrolle befindet, das gerade beschrieben wird. Liegt die Vereinzelungsrolle jedoch bereits an dem nächsten Blatt des Stapels an, so wird dieses Blatt durch die Vereinzelungsrolle vorgeschoben und kann der Schreibwalze zugeführt werden, bevor der Programmsteuerung entsprechend der nächste Blatteinzug vorgesehen ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung gemäß Hauptanmeldung P so zu verbessern, daB ein Antrieb der Vereinzelungsrolle auch bei Drehung der Schreibwalze entgegen der Einzugsrichtung nur dann erfolgt, wenn die Zufuhr eines neuen Blattes beabsichtigt ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Getriebe einen toten Gang aufweist, der einer vorgegebenen Papiervorschubstrecke entspricht.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt beim Rückwärtsdrehen der Schreibwalze entgegen der Blatteinzugsrichtung zunächst der Antrieb der Vereinzelungsrolle und damit die Blattvereinzelung und Blattzufuhr zur Schreibwalze. Sobald das Blatt am Eintrittsspalt der Schreibwalze bauchig vorgesteckt ist, wird die Drehrichtung der Schreibwalze umgekehrt, so daß das Blatt von der Schreibwalze eingezogen wird.
  • Aufgrund des toten Ganges läuft das Getriebe bei der nun umgekehrten Drehrichtung zunächst leer. Erst nachdem die Schreibwalze um eine vorgegebene Papiervorschubstrecke, d. h. um eine vorgeaebene Anzahl von Zeilen schaltungen gedreht und der tote Gang überwunden ist, wird das Getriebe bei der weiteren Drehung der Schreibwalze in Papiereinzugsrichtung wieder wirksam, wobei der Uberholfreilauf jedoch einen Antrieb der Vereinzelungsrolle verhindert.
  • Wird nun während des Schreibvorgangs die Schreibwalze um einige Zeilenschaltungen zurückgedreht, so muß zunächst der tote Gang des Getriebes überwunden werden, bis das Getriebe wieder im entgegengesetzten Drehsinn in Eingriff kommen und die Vereinzelungsrolle antreiben kann. Solange die Zahl der Zeilenschaltungen, um welche die Schreibwalze zurückgedreht wird, kleiner bleibt als die dem toten Gang entsprechende Zahl von Zeilenschaltungen, verhindert also der tote Gang einen Antrieb der Vereinzelungsrolle.
  • Ein Antrieb der Vereinzelungsrolle bei einem Rückwärtsdrehen der Schreibwalze während des Schreibvorgangs ist daher erfindungsgemäß ausgeschlossen, sofern der tote Gang des Getriebes ausreichend groß bemessen ist.
  • Beim Papierauswurf am Ende des Schreibvorgangs wird die Schreibwalze um eine große Vorschubstrecke in Einzugsrichtung gedreht. Das Getriebe befindet sich deshalb mit Sicherheit am Ende des toten Ganges entgegengesetzt zur Antriebsrichtung der Vereinzelungsrolle. Für den anschließenden Vereinzelungs- und Blattzufuhrvorgang muß daher zunächst der gesamte tote Gang des Getriebes überwunden werden. Der gesteuerte Antrieb der Schreibwalze entgegengesetzt zur Einzugsrichtung muß daher um die dem gesamten toten Gang entsprechende genau definierte Anzahl von Zeilenschaltungen vergrößert werden, um das bauchig ausgewölbte Vorstecken des neu zugeführten Blattes zu erreichen.
  • Der tote Gang des Getriebes wird in einfachster Weise dadurch erhalten, daß das Getriebe ein zwangläufig angetriebenes Getrieberad aufweist, das mittels eine Mitnehmereinrichtung in einen Sektorausschnitt einer koaxialen, antriebsmäßig nachgeschalteten Mitnehmerscheibe- eingreift, wobei die Winkelbreite des Sektorausschnitts größer als die Winkelbreite der Mitnehmereinrichtung ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich, zwei oder mehr Papiermagazine in der Vorrichtung vorzusehen, von denen gesteuert Einzelblätter vereinzelt zugeführt werden können. Der Antrieb der Vereinzelungsrollen der einzelnen Magazine erfolgt dabei in gleicher Weise durch Rückwärtsdrehen der Schreibwalze entgegen der Blatteinzugsrichtung. Jeder Vereinzelungsrolle ist dabei eine Steuereinrichtung zugeordnet, die ebenfalls durch die Schreibwalze und damit von der Büromaschine gesteuert betätigt wird und den Antrieb jeweils nur einer Vereinzelungsrolle durch das Getriebe zuläßt.
  • Das Getriebe ist im einfachsten Falle als Zahnriemengetriebe ausgebildet, bei welchem ein einziger Zahnriemen den Antrieb von dem Antriebsübertragungsrad auf die Vereinzelungsrolle des Magazins oder bei mehreren Magazinen auf sämtliche Vereinzelungsrollen überträgt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigen: Fig. 1: Eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2: im Axialschnitt die Erzeugung des toten Ganges in einer ersten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 3: eine Seitenansicht der Fig. 2, Fig. 4: eine Fig. 3 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 5: einen Fig. 2 entsprechenden Axialschnitt einer dritten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 - 9: verschiedene Betriebszustände einer vierten Ausführungsform der Erfindung mit einer Steuereinrichtung in einer Fig. 3 entsprechenden Seitenansicht und Fig. 10: einen Axialschnitt der Ausführungsform der Fig. 6 - 9.
  • Die Vorrichtung weist durch £uerstreben verbundene Seitenwände 10 auf, die an ihrem rückwärtigen, in Fig. 1 rechten Ende schwenkbar an der Büromaschine verriegelt werden. An dem vorderen, in Fig. 1 linken Ende sitzt die Vorrichtung unter ihrem Eigengewicht mit einem oder meheren Friktionsrädern 74 auf der Schreibwalze 14 einer nicht dargestellten programr..ges Leuerten schreibenden Büromaschine auf.
  • Der durch die Friktionsräder 74 von der Schreibwalze 14 abgenommenen Drehantrieb wird mittels eines Zahnriemens 54 auf eine Zahnriemenscheibe 82 und von dieser auf später beschriebene Weise auf die Welle 30 einer Vereinzelungsrolle übertragen, die an dem obersten Blatt eines in einem nicht dargestellten Magazin gespeicherten Papierstapels während des Betriebs ständig reibschlüssig anliegt.
  • Die Vorrichtung weist weiter Transportwalzenpaare 36, 38 und 78, 80 auf, die die von der Schreibwalze 14 kommenden beschriebenen Blätter in eine nicht dargestellte Ablage auswerfen.
  • Eine der Walzen 36 bzw. 78 jedes Walzenpaares wird ebenfalls durch den Zahnriemen 54 angetrieben, während die andere Walze 38 bzw. 80 eine frei laufende Gegendruckwalze ist.
  • Wie Fig. 1 zeigt, erfolgt der Antrieb der Transportwalzen 36 und 78 gleichsinnig mit der Schreibwalze 14, während der Antrieb der Vereinzelungsrolle 30 gegensinnig zur Schreibwalze 14 erfolgt. Unter gleichsinnig bzw. gegensinnig wird dabei folgendes verstanden. Wird die Schreibwalze 14 in der Darstellung der Fig. 1 im Uhrzeigersinn gedreht, d. h. in dem Sinne des Einzugs des Blattes und des Auswurfs des beschriebenen Blattes, so werden die Transportwalzen 36 und 78 in dem Sinne gedreht, daß sie das beschriebene Blatt ebenfalls in Auswurfrichtung, d. h. in derselben Richtung wie die Schreibwalze 14 transportieren. Die Vereinzelungsrolle 30, die in der Darstellung der Fig. 1 von links auf dem obersten Blatt des Magazins angreift, wird dagegen so angetrieben, daß sie sich im Uhrzeigersinn dreht und das Blatt der Schreibwalze 14 zuführt, wenn die Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn und somit entgegen der Einzugsrichtung gedreht wird.
  • In den Fig. 2 und 3 ist in einem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt, wie der Antrieb der Vereinzelungsrolle 30 durch den Zahnriemen 54 erfolgt.
  • Der Zahnriemen 54 greift an einer Zahnriemenscheibe 8,2 an, die frei drehbar auf der Welle der Vereinzelungsrolle 30 sitzt. Axial an die Zahnriemenscheibe 82 anschließend sitzt eine Mitnehmerscheibe 84 mit einem überholfreilauf 56 auf der Welle der Vereinzelungsrolle 30. Der Uberholfreilauf 56 ist so ausgebildet, daß er bei einer Drehung der Mitnehmerscheibe 84 im Uhrzeigersinn gegenüber der Welle 30 einkuppelt und die Welle 30 mitnimmt und bei einer Drehung der Mitnehmerscheibe 84 im Gegenuhrzeigersinn in Bezug auf die Welle 30 auskuppelt und die Welle 30 nicht mitnimmt.
  • Die Mitnehmerscheibe 84 weist einen Sektorausschnitt 86 einer vorgegebenen Winkelbreite auf. In den Sektorausschnitt 86 ragt ein Stift 88, der exzentrisch in die Stirnfläche der Zahnriemenscheibe 82 eingesetzt ist.
  • Die Vorrichtung der Fig. 2 und 3 arbeitet in folgender Weise Um ein Einzelblatt aus dem Magazin zur Schreibwalze zuzuführen, wird die Schreibwalze 14 von der Büromaschine gesteuert rückwärts, entgegen der Einzugsrichtung, d. h. in Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben. Die Zahnriemenscheibe 82 wird dadurch im Uhrzeigersinn angetrieben, so daß der Stift 88 an der Kante 86a des Sektorausschnitts 86 der Mitnehmerscheibe 84 zur Anlage kommt. Die Mitnehmerscheibe 84 wird dadurch ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht, der Freilauf 56 kuppelt ein und die Welle mit der Vereinzelungsrolle wird im Uhrzeigersinn angetrieben. Das oberste Blatt des im Magazin gespeicherten Papierstapels wird auf diese Weise durch die Vereinzelungsrolle zur Schreibwalze 14 zugeführt. Da die Schreibwalze 14 entgegen der Einzugsrichtung gedreht wird, wird das Blatt nicht eingezogen, sondern bleibt am Eintrittsspalt der Schreibwalze 14 vorgesteckt. Das Blatt wird durch die Vereinzelungsrolle 30 von der Büromaschine gesteuert um eine solche Strecke vorgeschoben, daß es sich vor der Schreibwalze 14 bauchig auswölbt. Dann wird durch die Büromaschine gesteuert die Drehrichtung der Schreibwalze 14 umgekehrt, so daß sich die Schreibwalze 14 im Uhrzeigersinn dreht und das Blatt einzieht. Dabei wird die Zahnriemenscheibe 82 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß der Stift 88 von der Kante 86a zur Kante 86b des Sektorausschnitts 86 wandert.
  • Nach einer durch die Winkelbreite des Sektorabschnitts 86 bestimmten Papiervorschubstrecke ist der tote Gang des Getriebes überwunden, der Stift 88 liegt an der Kante 86b an und die Mitnehmerscheibe 84 wird im Gegenuhrzeigersinn mitgenommen. Der Freilauf 56 verhindert dabei ein Mitdrehen der Vereinzelungsrolle 30.
  • Wird während des Schreibvorgangs die Schreibwalze rückwärts im Uhrzeigersinn gedreht, um beim Schreibvorgang einige Zeilenschritte zurückzuspringen, so wird die Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn gedreht und der Stift 88 wandert von der Kante 86 b wieder in Richtung auf die Kante 86a.
  • Bei diesem durch die Winkelbreite des Sektorausschnitts 86 bestimmten toten Gang wird die Mitnehmerscheibe 84 nicht mitgenommen und somit die Vereinzelungsrolle 30 nicht angetrieben. Ein Zurückdrehen der Schreibwalze um eine Strecke, is die kleiner as die durch die Winkeibreite des Sektorausschnitts 86 bestimmte Zahl von Zeilenschaltungen führt daher nicht zu einem Antrieb der V<reinzelungsrolle 30.
  • Wirt das Blatt nach diesem Zurückdrehen der Schreibwalze 14 wieder im Uhrzeigersinn eingezogen, so gelangt der Stift 88 wieder an die Kante 86 b. Zum Auswurf des beschriebenen Blattes durch die Walzenpaare 36, 38 und 78, 80 wird die Schreibwalze 14 um eine große Vorschubstrecke im Uhrzeigersinn gedreht, so daß am Ende des Auswurfvorganges der Stift 88 in jedem Falle an der Kante 86 b anliegt. Für die anschließende Zuführung des nächsten Blattes durch die Vereinzelungsrolle 30 befindet sich die Vorrichtung daher in einem definierten Ausgangszustand, der eine exakte Steuerung der Blattzufuhr durch die Büromaschine ermöglicht. Die Schreibwalze muß für die Zufuhr des nächsten Blattes zunächst um den der Winkelbreite des Sektorausschnittes 86 entsprechenden Betrag im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, bis der Stift 88 an der Kante 86 a liegt und dann weiter um den Betrag, der erforderlich ist, damit das Blatt der Schreibwalze zugeführt und an dieser bauchig ausgewölbt vorgesteckt ist.
  • Eine Abwandlung der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 ist in Fig. 4 dargestellt. Diese Ausführungsform entspricht in wesentlichen der Ausführungsform der Fig. 2 und 3. Die Mitnehmerscheibe 84 der Fig. 2 und 3 ist jedoch durch einen radialen Nocken 90 mit geringer Winkelbreite ersetzt. Die axiale Stirnfläche der Zahnriemenscheibe 82 weist eine Anzahl von Bohrungen 92 auf, die auf gleichem Radius und im Winkel gegeneinander versetzt angeordnet sind. In zwei dieser Bohrungen, z. B. die Bohrungen 92a und 92b sind Stifte eingesetzt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung entspricht derjenigen der Vorrichtung der Fig. 2 und 3, so daß auf die dortige ausführliche Erläuterung verwiesen werden kann. Der Antrieb der Vereinzelungsrolle 30 erfolgt bei der Vorrichtung der Fig. 4 dann, wenn der in die Bohrung 92a eingesetzte Stift bei der Drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn an dem Nocken 90 anschlägt. Bei Umkehr der Drehrichtung der Schreibwalze 14 und damit beim Einzug des Papiers durch die Schreiwalze 14 tritt ein toter Gang auf, bis der in die Bohrung 92b eingesetzte Stift an dem Nocken 90 anschlägt. Der Nocken 90 wird dann mitgenommen, wobei der Freilauf 56 ein Mitdrehen der Vereinzelungsrolle 30 verhindert.
  • Der Vorteil der Ausführungsform der Fig. 4 besteht darin, daß der tote Gang in einfacher Weise dadurch geändert und eingestellt werden kann, daß die Stifte in andere Bohrungen 92 mit anderem Winkelabstand eingesetzt werden. Dadurch ist eine einfache Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall möglich.
  • Eine weitere Abwandlung ist in Fig. 5 dargestellt. In dieser Ausführungsform sitzt die Zahnriemenscheibe 82 mit dem Freilauf 56 auf der Nabe 94 einer frei auf der Welle der Vereinzelungsrolle 30 drehbaren Scheibe 96. In der Stirnfläche der Scheibe 96 sind Bohrungen vorgesehen, die den Bohrungen 92 der Ausführungsform der Fig. 4 entsprechen. In zwei dieser Bohrungen werden je nach dem gewünschten toten Gang Stifte 88 eingesetzt. Die Mitnehmerscheibe ist in diesem Ausführungsbeispiel durch einen radial in die Welle 30 eingesetzten Stift 98 ersetzt.
  • Wesentlich ist bei der Ausführungsform der Fig. 5, daß die Scheibe 96 auf der Welle 30 leichter läuft als der Freilauf 56.
  • Die Arbeitsweise der Ausführungsform der Fig. 5 ist ohne weiteres aus den vorstehenden Erläuterung zu den Fig. 2 und 3 bzw. 4 ersichtlich.
  • Bei Drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn kuppelt der Freilauf 56 ein und nimmt die Scheibe 96 mit, dadurch kommt einer der Stifte 88 an dem Stift 98 zur Anlage und die Welle der Vereinzelungsrolle 30 wird mitgenommen. Beim Einzug des Blattes durch die Schreibwalze 14, wenn diese im Uhrzeigersinn gedreht wird, dreht sich die Zahnriemenscheibe 82 im Gegenuhrzeigersinn. Da der Freilauf-56 schwerer läuft als die Scheibe 96, wird die Scheibe 96 von der Zahnriemenscheibe 82 mitgenommen, bis am Ende des toten Ganges der andere Stift 88 an dem Stift 98 anschlägt. Da der Stift 98 aufgrund der an dem Papier stapel anliegenden Vereinzelungsrolle einen größeren Widerstand bietet, kuppelt bei der weiteren Drehung der Zahnriemenscheibe 82 der Freilauf 56 aus, so daß die Scheibe 96 nicht mehr weiter mitgenommen-wird. Erst beim Zurückdrehen der Schreibwalze 14, wenn die Zahnriemenscheibe 82 wieder im Uhrzeigersinn gedreht wird, kuppelt der Freilauf 56 wieder ein, so daß der erste Stift 88 sich wieder dem Stift 98 nähert.
  • In den Fig. 6 bis 10 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die Antrieb und Steuerung der Vereinzelung und Blattzufuhr durch die Schreibwalze der Büromaschine auch bei einer Vorrichtung erlaubt, die zwei oder mehr Magazine aufweist.
  • In Fig. 1 ist eine solche Vorrichtung mit zwei Magazinen schematisch dargestellt, wobei die dem zweiten Magazin zugeordneten Teile gestrichelt gezeichnet sind.
  • Parallel und hinter dem ersten Magazin, an dessen Papierstapel die Vereinzelungsrolle 30 anliegt, ist ein zweites Magazin vorgesehen, an welchem eine Vereinzelungsrolle 30' ebenfalls von links in der Darstellung der Fig. 1 anliegt.
  • Die Vereinzelungsrolle 30' wird mittels einer Zahnriemenscheibe 82' durch den Zahnriemen 54 angetrieben. Wie in Fig.
  • 1 gestrichelt eingezeichnet ist, läuft in diesem Falle der Zahnriemen 54 um das Friktionsrad 74,die Transportwalzen 36 und 78 sowie um beide Zahnriemenscheiben 82 und 82'.
  • Der Antrieb der Vereinzelungsrolle 30 durch die Zahnriemenscheibe 82 wird im folgenden anhand der Figuren 6 - 10 erläutert. Der Antrieb der Vereinzelungsrolle 30' durch die Zahnriemenscheibe 82' erfolgt im wesentlichen in gleicher Weise, so daß die Erläuterungen zu den Fig. 6 - 10 im wesentlichen auch für den Antrieb der Vereinzelungsrolle 30' des zweiten Magazines gültig sind.
  • Die Zahnriemenscheibe 82 läuft frei drehbar auf der Nabe 102 einer Steuerscheibe 100, die frei drehbar auf der Welle der Vereinzelungsrolle 30 sitzt. Die Drehung der Steuerscheibe 100 wird jedoch durch einen Reibbelag 104 abgebremst, der an der einen Stirnfläche der Nabe 102 ausgebildet ist und mit der Seitenwand 10 in Berührung steht. Die Steuerscheibe 100 ist eine Rreisscheibe, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der Zahnriemenscheibe 82. Die Umfangslinie der Steuerscheibe 100 weist eine radiaVertiefung 106 auf.
  • Radial innerhalb dieser Vertiefung 106 ist ein Rasthebel 108 schwenkbar an der Steuerscheibe 100 angebracht. Der Rasthebel 108 wird in seiner Ruhestellung durch eine Feder 110 an einem Anschlagstift 112 der Steuerscheibe 100 anliegend gehalten, wie z. B. in Fig. 6 gezeigt ist. In der Ruhestellung des Rasthebels 108 schließt dessen Umfangslinie 114 bündig an die Kreisumfangslinie der Steuerscheibe 100 an, so daß sie diese im Bereich der Vertiefung 106 ergänzt. Die Umfangslinie 114 des Steuerhebels 108 ist durch eine Rastausnehmung 116 unterbrochen. Die Rastausnehmung 116 weist eine Stützkante an ihrer in der Zeichnung rechten Seite, d.h.
  • der in Drehrichtung des Antriebs der Vereinzelungsrolle 30 weisenden Seite auf.
  • In dieser Drehrichtung vor der Rastausnehmung 116 weist der Rasthebel 108 eine Schwelle 120 auf, die in der z. B.
  • in Fig. 6 gezeigten Ruhestellung über die Umfangslinie der Steuerscheibe 100 vorspringt. An diese Schwelle 120 in Drehrichtung des Antriebs der Vereinzelungsrolle schließt sich eine Nase 122 des Rasthebels 108 an, die in Umfangsrichtung über die Rastausnehmung 116 ragt.
  • An der Zahnriemenscheibe 82 ist schwenkbar eine Klinke 124 angebracht, die unter der Spannung einer nicht dargestellten Feder am Umfang der Steuerscheibe 100 und des Rasthebels 108 anliegt.
  • Zwischen der Zahnriemenscheibe 82 und der Steuerscheibe 100 ist ein Vorsprung 126 an der Zahnriemenscheibe 82 und auf gleichem Radius ein Anschlag 128 an der Steuerscheibe 100 angebracht. Der Anschlag 128 besteht aus einer Blattfeder, die an ihrem in Antriebsrichtung der Vereinzelungsrolle 30 rückwärtigen Ende an der Steuerscheibe 100 befestigt ist und in Antriebsrichtung, d. h. in der Zeichnung im Uhrzeigersinn von der Stirnfläche der Steuerscheibe 100 ansteigt.
  • Axial an die Steuerscheibe 100 anschließend sitzt eine Mitnehmerscheibe 130 mit einem Uberholfreilauf 56 auf der Welle 30 der Vereinzelungsrolle. Die Mitnehmerscheibe 130 hat die Form eines Kreissektors. In die Stirnfläche der Steuerscheibe 100 sind zwei Stifte 88a und 88b eingesetzt, die mit der Mitnehmerscheibe 130 zum Anschlag kommen. Die Stifte 88a und 88b können in der oben anhand der Fig. 4 erläuterten Weise auch in zwei ausgewählte von mehreren Bohrungen 92 der Steuerscheibe 100 eingesetzt sein, um ihren gegenseitigen Winkelabstand veränderbar zu machen.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung der Fig. 6 bis 10 ist folgende: Zunächst soll die Vereinzelung und Blattzufuhr erläutert werden, die mit der in Fig. 6 gezeigten Ausgangsposition der Vorrichtung beginnt. In dieser Ausgangsposition liegen der Vorsprung 126 an dem Blattfeder-Anschlag 128 und der Stift 88b an der Mitnehmerscheibe 130 an. Der Rasthebel 108 befindet sich in seiner Ruhestellung, d. h. er liegt unter der Kraft der Feder 110 an dem Anschlag 112 an. Die Klinke 124 befindet im Uhrzeigersinn vor der Schwelle 120 des Rasthebels 108.
  • Es wird nun von der Büromaschine gesteuert die Schreibwalze 14 rückwärts, d. h. entgegen der Blatteinzugsrichtung angetrieben. Die Zahnriemenscheibe 82 wird daher im Uhrzeigersinn gedreht, wie in Fig. 6 durch einen Pfeil angedeutet ist. Bei dieser Drehung der Zahnriemenscheibe nimmt die an der Schwelle 120 anliegende Klinke 124 die Steuerscheibe. 100 im Uhrzeigersinn mit, bis der Stift 88a an der Mitnehmerscheibe 130 anschlägt. Die Mitnehmerscheibe 130 ist über den im Uhrzeigersinn einkuppelnden Freilauf 56 mit der an dem Papierstapel anliegenden Vereinzelungsrolle 30 verbunden und bietet somit einen Widerstand. Aufgrund dieses Widerstands hindert die Mitnehmerscheibe 130 eine weitere Drehung der Steuerscheibe 100, sobald der Stift 88a an der Mitnehmerscheibe 130 anschlägt.
  • Bei der weiteren Drehung der Zahnriemenscheibe 82 gleitet daher die Klinke 124 über die Schwelle 120 und springt aufgrund der Nase 122 über die Rastausnehmung 116 in die in Fig. 7 gezeigte Stellung. Die Drehung der Zahnriemenscheibe 82, die notwendig ist, um die Vorrichtung von der Ausgangsposition der Fig. 6 in die Position der Fig. 7 zu bringen, ist durch die Winkelpositionen der Stifte 88a und 88b sowie die Winkelbreite der Mitnehmerscheibe 130 und die Winkelabmessungen des Rasthebels bestimmt, so daß die Vorrichtung durch eine von der Büromaschine genau steuerbare Drehung der Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn von der Position der Fig. 6 in die Position der Fig. 7 gebracht wird.
  • Nach dieser gesteuerten Drehung der Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn wird die Schreibwalze durch die Büromaschine gesteuert um einige wenige Zeilenschaltungen im Uhrzeigersinn gedreht. Diese Drehung der Schreibwalze 14 in Blatteinzugsrichtung führt zu einer Drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Gegenuhrzeigersinn. Die Klinke 124 gleitet dabei auf dem Umfang des Rasthebels 108 zurück und gelangt in die Rastausnehmung 116, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Ein Mitdrehen der Steuerscheibe 100 wird dabei durch den Reibbelag 104 verhindert.
  • In dieser in Fig. 8 dargestellten Position erfolgt nun die Vereinzelung und Blattzuführung. Die Schreibwalze 14 wird wiederum entgegen der Blatteinzugsrichtung, d. h. im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß die Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Klinke 124 stützt sich an der Stützkante 118 der Rastausnehmung 116 ab, so daß die Zahnriemenscheibe 82 die Steuerscheibe 100 mitnimmt. Die Steuerscheibe 100 nimmt ihrerseits mittels des Stiftes 88a die Mitnehmerscheibe 130 mit, die schließlich über den in dieser Drehrichtung eingekuppelten Freilauf 56 die Vereinzelungsrolle 30 antreibt.
  • Das oberste Blatt des im Magazin gespeicherten Papierstapels wird auf diese Weise vereinzelt und um einen durch die Büromaschine gesteuerten Betrag vorgeschoben, bis es in der oben beschriebenen Weise bauchig ausgewölbt am Eintrittsspalt der Schreibwalze vorgesteckt ist.
  • Nun erfolgt der Blatteinzug durch die Schreibwalze 14, indem diese von der Büromaschine gesteuert im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Die Zahnriemenscheibe 82 wird dadurch im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, wie in Fig. 9 durch den Pfeil angezeigt ist. Bei dieser Drehung der Zahnriemenscheibe 82 kippt die Klinke 124 den Rasthebel 108 gegen die Kraft der Feder 110 aus seiner Ruhestellung in die in Fig. 9 gezeigte Stellung, weil die Steuerscheibe 100 durch den Reibbelag 104 am Mitdrehen gehindert wird. In dieser gekippten Stellung weicht die Nase 122 radial hinter die Umfangslinie der Vertiefung 106 zurück, so daß bei der weiteren Drehung der Zahnriemenscheibe 82 die Klinke 124 auf der Umfangslinie dieser Vertiefung 106 nach außen läuft und aus der Rastausnehmung 116 herausgehoben wird.
  • Sobald die Klinke 124 über die Nase 122 gehoben ist, kippt der Rasthebel 108 unter der Wirkung der Feder 110 wieder in seine Ruhestellung zurück und die Klinke 124 befindet sich wieder vor der Schwelle 120, wie in Fig. 6.
  • Bei dieser Drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Gegenuhrzeigersinn gelangt der Vorsprung 126 wieder zum Anschlag an dem Blattfederanschlag 128, wie Fig. 9 zeigt. Bei der weiteren drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Gegenuhrzeigersinn während des Blatteinzugs durch die Schreibwalze und während des Schreibvorgangs liegt der Vorsprung 126 an dem Blattfederanschlag 128 an, so daß die Steuerscheibe 100 durch die Zahnriemenscheibe 82 mitgenommen wird. Dadurch kommt der Stift 88b mit der Mitnehmerscheibe 130 in Anschlag, so daß die gesamte Vorrichtung wieder die in Fig. 6 dargestellte Ausgangsposition einnimmt.
  • In dieser in Fig. 6 gezeigten Position erfolgt der weitere Einzug des Blattes durch die Schreibwalze 14 während des Schreibvorgangs. Wird die Schreibwalze während des Schreibvorgangs um einige Zeilenschritte zurückgedreht, so erfolgt eine Drehung der Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn. Diese Drehung bleibt ohne Einfluß auf die Vereinzelungsrolle bis der Stift 88a an der Mitnehmerscheibe 130 anschlägt. Der Winkelabstand zwischen dem Stift 88a und der Mitnehmerscheibe 130 in der in Fig. 6 gezeigten Ausgangsposition stellt somit den toten Gang dar, um welchen die Schreibwalze 14 während des Schreibvorgangs zurückgedreht werden kann, ohne daß dies einen Einfluß auf die Vereinzelungsrolle 30 hat.
  • Da beim Auswurf des beschriebenen Blattes die Schreibwalze 14 in jedem Fall über eine größere Vorschubstrecke im Uhrzeigersinn gedreht werden muß, ist sichergestellt, daß zu Beginn der Vereinzelung und der Zuführung des folgenden Blattes die gesamte Vorrichtung sich in der definierten Ausgangsposition der Fig. 6 befindet. Aufgrund dieser definierten Ausgangsposition ist eine genaue Steuerung der Blattzuführung durch die Büromaschine möglich.
  • Der Antrieb der zweiten Vereinzelungsrolle 30' durch die zweite Zahnriemenscheibe 82' ist in genau der gleichen Weise aufgebaut und arbeitet in der gleichen Weise, wie dies anhand der Fig. 6 bis 10 erläutert wurde. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Befestigungspunkt der Klinke 124' an der zweiten Zahnriemenscheibe 82' um einen gewissen Winkel gegenüber dem Befestigungspunkt der Klinke 124 der ersten Zahnriemenscheibe 82 versetzt ist. Dies ist in den Fig. 6 und 7 dadurch angedeutet, daß die entsprechende Lage der Klinke 124' gestrichelt eingezeichnet ist.
  • Die Auswahl und Ansteuerung des Magazins, aus welchem ein Blatt zugeführt wird, geschieht in folgender Weise: Soll ein Blatt durch die Vereinzelungsrolle 30 aus dem ersten Magazin zugeführt werden, so erfolgt der durch die Büromaschine gesteuerte Antrieb der Schreibwalze 14 und damit der Zahnriemenscheibe 82 in der oben geschilderten Weise. Zunächst wird die Schreibwalze 14 und im Gegenuhrzeigersinn und damit die Zahnriemenscheibe 82 im Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die Klinke 124 über die Rastausnehmung 116 in die in Fig. 7 gezeigte Stellung gesprungen ist, dann erfolgt ein kurzes Drehen der Schreibwalze 14 im Uhrzeigersinn, so daß die Klinke 124 in die Rastausnehmung 116 einrastet.
  • Die Zahnriemenscheibe 82' der Vereinzelungsrolle 30' des zweiten Magazins wird dabei durch den Zahnriemen 54 synchron mit der Zahnriemenscheibe 82 angetrieben. Da die Klinke 124' der zweiten Zahnriemenscheibe 82' im Winkel gegenüber der Klinke 124 versetzt ist, gelangt bei dieser Drehung der Zahnriemenscheibe 82' die Klinke 124' nur in die in Fig. 7 gestrichelt eingezeichnete Stellung, so daß sie bei der kurzen Drehung der Schreibwalze 14 im Uhrzeigersinn nicht in die Rastausnehmung des zugehörigen Rasthebels einrasten kann. Bei der anschließenden Drehung der Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn wird somit nur die erste Vereinzelungsrolle 30 angetrieben, da nur die Klinke 124 in die Rastausnehmung 116 eingerastet ist. Die Zahnriemenscheibe 82' der zweiten Vereinzelungsrolle 30' kann die zugehörige Steuerscheibe nicht mitnehmen, da die Klinke 124' nicht eingerastet ist und bei der Drehung der Zahnriemenscheibe 82' im Uhrzeigersinnn über die zugehörige Rastausnehmung hinweg springt.
  • Soll dagegen ein Blatt durch die zweite Vereinzelungsrolle 30' vom zweiten Magazin zugeführt werden, so erfolgt zunächst beginnende mit der Ausgangsposition der Fig. 6 ein Antrieb der Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn und damit ein Antrieb der Zahnriemenscheiben 82 und 82' im Uhrzeigersinn.
  • Diese Drehung wird in diesem Falle durch die Büromaschine so gesteuert, daß sie über die in Fig. 7 gezeigte Stellung hinausführt, bis die Klinke 124' ebenfalls über die zugehörige Rastausnehmung gesprungen ist. Erst dann erfolgt das kurze Drehen der Schreibwalze im Uhrzeigersinn und damit das kurze Zurückdrehen der Zahnriemenscheiben 82 und 82' im Gegenuhrzeigersinn. Dabei rastet nun die Klinke 124' der zweiten Zahnriemenscheibe 82' in die zugehörige Rastausnehmung ein, während die Klinke 124 der ersten Zahnriemenscheibe 82 nicht bis zur zugehörigen Rastausnehmung 116 zurückgedreht wird.
  • Beim anschließenden Antrieb der Schreibwalze 14 im Gegenuhrzeigersinn und damit der Zahnriemenscheiben 82 und 82' im Uhrzeigersin ist daher nur die Sperrklinke 124' eingerastet und nur die Steuerscheibe der zweiten Vereinzelungsrolle 30' kann durch die Zahnriemenscheibe 82' mitgenommen werden.
  • Die Klinke 124 läuft bei dieser weiteren Drehung auf dem Umfang der Steuerscheibe 100, wobei sie über die Rastausnehmung 116 hinwegspringt.
  • Da der Anschlag 128 als Blattfeder ausgebildet ist, kann der Vorsprung 126 erforderlichenfalls im Uhrzeigersinn über diesen Anschlag 128 hinweggleiten, ohne die Drehbewegung zu behindern.
  • Mit der Ausführungsform der Fig. 6 - 10 ist es daher möglich mit einer äußerst einfachen Steuerung des Antriebs der Schreibwalze 14 nicht nur die Vereinzelung und Blattzufuhr zur Schreibwalze anzutreiben und zu steuern, es kann außerdem auch noch ausgewählt werden, aus welchem von mehreren Magazinen ein Blatt zugeführt werden soll.
  • Diese Auswahl kann selbstverständlich auf für mehr als zwei Magazine verwendet werden. Es ist nur erforderlich, die linken 124 für die verschiedenen Magazine jeweils um einen gewissen Winkel gegeneinander versetzt an den Zahnriemenscheiben 82 anzuordnen.

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Sorrichtung zum Zuführen von Einzelblättern von einem in einem Magazin gespeicherten Papierstapel zur Schreibwalze einer schreibenden Büromaschine mit einer während des Betriebs ständig reibschlüssig an dem Papierstapel anliegenden Vereinzelungsrolle, wobei die Vorrichtung auf die Büromaschine aufsetzbar ist und mit einem Antriebsübertragungsrad mit der Schreibwalze antriebsmäßig in Eingriff kommt, wobei das Antriebsübertragungsrad über ein Getriebe und einen Uberholfreilauf antriebsmäßig mit der Vereinzelungsrolle verbunden ist und wobei das Getriebe für eine gegensinnige Drehung von Schreibwalze und Vereinzelungsrolle ausgelegt ist, nach Patentanmeldung P , dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe einen toten Gang aufweist, der einer vorgegebenen Papiervorschubstrecke entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein zwangläufig angetriebenes Getrieberad (82) aufweist, das mittels einer Mitnehmereinrichtung (88, 88a, 88b) in einen Sektorausschnitt einer koaxialen, antriebsmäßig nachgeschalteten Mitnehmerscheibe (84, 90, 98, 130) eingreift, wobei die Winkelbreite des Sektorausschnitts größer als die Winkelbreite der I-iitnnereLnrichtung ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) frei drehbar auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) sitzt und die Mitnehmerscheibe (84, 90, 130) über den Überholfreilauf (56) mit dieser Welle verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung ein exzentrisch an dem zwangläufig angetriebenen Getrieberad (82) angeordneter Stift (88) ist und daß die Mitnehmerscheibe eine mit dem Uberholfreilauf (56) auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) sitzende Scheibe (84) mit einem Sektorausschnitt (86) vorgegebener Winkelbreite ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) mehrere auf gleichem Radius angeordnete, im Winkel gegeneinander versetzte Bohrungen (92) aufweist, in welche.Stifte als Mitnehmereinrichtungen einsetzbar sind, und daß die Mitnehmerscheibe ein mit dem Uberholfreilauf (56) auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) sitzender radial.er Nocken (90) geringer Winkelbreite ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) mit dem Uberholfreilauf (56) auf der Nabe (94) einer frei auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) drehbaren Scheibe (96) sitzt, wobei diese Scheibe (96) auf der Welle leichter läuft als das Getrieberad (82) in Freilaufrichtung auf der Nabe (94), daß die Scheibe (96) mehrere auf gleichem Radius angeordnete, im Winkel gegeneinander versetzte Bohrungen aufweist, in welche Stifte (88) als Mitnehmereinrichtung einsetzbar sind, und daß die Mitnehmerscheibe durch einen radial in die Welle der Vereinzelungsrolle (30) eingesetzten Stift (98) ersetzt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung wenigstens ein weiteres Magazin aufweist, an dessen Papierstapel eine weitere Vereinzelungsrolle (30') während des Betriebs ständig reibschlüssig anliegt, daß die weitere VereinzelungSrolle (30') durch das gleiche Getriebe im gleichen Drehsinn und in gleicher Weise wie die erste Vereinzelungsrolle (30) antreibbar ist, und daß jeder Vereinzelungsrolle (30 bzw. 30') eine Steuereinrichtung zugeordnet ist, die den Antrieb jeweils nur einer Vereinzelungsrolle durch das Getriebe zuläßt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Steuerscheibe (100) aufweist, die frei auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) drehbar und durch Reibung gebremst ist, daß an der Steuerscheibe (100) ein Rasthebel (108) schwenkbar angebracht ist, daß an dem zwangläufig angetriebenen Getrieberad (82) eine Klinke (124) schwenkbar angebracht ist, die am Umfang der Steuerscheibe (100) und an dem Rasthebel (108) anliegt, daß die Klinke (124) in Drehrichtung des Antriebs der Vereinzelungsrolle (30) in den Rasthebel (108) einrastbar und in entgegengesetzte Drehrichtung ausrastbar ist, daß das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) einen Vorsprung (126) aufweist, der bei dieser entgegengesetzten Drehrichtung gegen einen Anschlag (128) der Steuerscheibe (100) läuft, daß die Mitnehmereinrichtung (88a, 88b) an der Steuerscheibe (100) angebracht ist, daß die Mitnehmerscheibe (130) mit dem Uberholfreilauf (56) auf der Welle der Vereinzelungsrolle (30) sitzt und daß die Klinken (124, 124') der den verschiedenen Vereinzelungsrollen (30, 30') zugeordneten Getrieberäder (82, 82') im Winkel gegeneinander versetzt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (108) in seiner Ruhestellung unter der Kraft einer Feder (110) an einem Anschlag (112) anliegt, daß der Rasthebel (108) eine Steuerkurve (114) aufweist, die in seiner Ruhestellung im wesentlichen mit der kreisförmigen Umfangslinie der Steuerscheibe (100) zusammenfällt und eine Vertiefung (106) dieser Umfangslinie überbrückt, daß in der Steuerkurve (114) eine Rastausnehmung (116) für die Klinke (124) vorgesehen ist, die eine Stützkante (118) in der Drehrichtung des Antriebs der Vereinzelungsrolle (30) aufweist, daß die Steuerkurve (114) in dieser Antriebsdrehrichtung vor der Rastausnehmung (116) eine über die Umfangslinie der Steuerscheibe (100) hinausragende Schwelle (120) und eine in Umfangsrichtung über die Rastausnehmung (116) ragende Nase (122) aufweist, und daß der Rasthebel (108) gegen die Kraft der Feder (110) soweit verschwenkbar ist, daß diese Nase (122) radial innerhalb der Vertiefung (106) des Umfangs der Steuerscheibe (100) liegt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung aus zwei auf gleichem Radius und im Winkel gegeneinander versetzt an der Steuerscheibe (100) angeordneten Stiften (88a, 88b) besteht, die vorzugsweise mit veränderlichem Winkelabstand in Bohrungen der Steuerscheibe (100) einsetzbar sind, und daß die Mitnehmerscheibe (130) die Form eines Kreissektors aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (126) des zwangläufig angetriebenen Getrieberads (82) im radialen Bereich der Steuerscheibe (100) liegt und daß der Abschlag (128) eine Blattfeder ist, die an der dem Getrieberad (82) zugewandten Fläche der Steuerscheibe (100) angebracht ist und in Drehrichtung des Antriebs der Vereinzelungsrolle -(30) ansteigt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 1-1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) auf einer Nabe (102) der Steuerscheibe (100) sitzt und daß die Stirnfläche dieser Nabe (102) einen Reibbelag (104) aufweist, der mit einem Reibbelag des Gehäuses (10) in Eingriff steht.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Zahnriemengetriebe und das zwangläufig angetriebene Getrieberad (82) eine Zahnriemenscheibe ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12 und Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Zahnriemen (54) über die Zahnriemenscheiben (82, 82') sämtlicher Vereinzelungsrollen (30, 30') läuft.
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