DE2910767A1 - Beton-profilbalken fuer spaltenboeden und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Beton-profilbalken fuer spaltenboeden und verfahren zu dessen herstellungInfo
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Description
- BESCHREIBUNG
- Die Erfindung betrifft einen Beton-Profilbalken für Spaltenböden, insbesondere für Viehställe.
- Spaltenböden aus mit Abstand zur Bildung von Spalten verlegten Beton-Profilbalken können für Viehställe, aber auch für Arbeitsplätze mit starkem Schmutz- und Feuchtigkeitsanfall, Hofbefestigungen und dgl. verwendet werden.
- Feuchtigkeit und Schmutz dringen durch die Spalten zwischen den Profilbalken hindurch und werden in einem unterhalb der Profilbalken liegenden Sammelsystem gesammelt und abgeführt. Bei breiterem Spaltenabstand in der Größenordnung von 30 bis 40 mm, wie er etwa bei Rinderställen verwendet wird, werden im allgemeinen einzelne Profilbalken verlegt, während bei engeren Spaltenabständen von etwa 20 mm, z.B. für Schweineställe, jeweils beispielsweise drei Profilbalken zu einer Profilbalken-Platte mit eingearbeiteten Spalten zusammengefaßt sind.
- Da Profilbalken dieser Art aus Beton gegossen werden und in der Schalung zumeist diejenige Seite oben liegt, die später als Trittfläche verwendet wird, weisen sie eine verhältnismäßig rauhe Oberfläche und gelegentlich sogar scharfe Kanten auf. Bei einer Verlegung in Viehställen kann es daher zu Verletzungen des Viehs kommen.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Profilbalken der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine glatte und verhältnismäßig weiche Oberfläche aufweist und die Gefahr von Verletzungen im Falle einer Verwendung in Viehställen ausschließt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Beton-Profilbalken des Gattungsbegriffes gelöst durch einen mit der Beton-Matrix verbundenen Überzug aus im Verhältnis zu Beton weichem und glattem Material auf der Trittfläche des Profilbalkens.
- Der Überzug kann beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff bestehen und den Profilbalken U-förmig von oben übergreifen. Er kann auf der dem Beton zugewandten Seite Verankerungs-Ansätze aufweisen, die in die Beton-Matrix eingebettet sind und eine feste Verbindung ergeben.
- Ein Profilbalken gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise in umgekehrter Orientierung, d.h. mit der Trittfläche untenliegend gegossen, und der Überzug wird unmittelbar unten in die Schalung eingelegt. Auf diese Weise ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß die untere Oberfläche des Profilbalkens, die nicht als Trittfläche benutzt wird, die verhältnismäßig rauhe und u.U. scharfkantige Oberfläche des Profilbalkens darstellt. Es stellt daher einen Lösungsvorschlag von selbständiger Bedeutung dar, den Profilbalken "auf dem Kopf" liegend zu gießen ünd ggf. am Boden der Schalung eine glatte Einlage, etwa eine Blechplatte vorzudehen, da in diesem Falle die Trittfläche zumindest glatter ist als bei einer Schalung mit oben liegender Trittfläche (abgerundeter Sichtbeton gegenüber abgeriebener BetonflAche).
- Bei einzelnen Profilbalken kann der Überzug als durchlaufendes Strangmaterial extrudiert-werden.. Bei den erwähnten Profilbalken-Platten mit beispielsweise drei Profilbalken und Stegen zur Verbindung der Profilbalken kommt nicht ein extrudiertes, sondern nur ein geformtes Material in Betracht. Da geeignete Formen verhältnismässig teuer sind, ist es zweckmäßig, nur eine geringe Anzahl unterschiedlich langer Überzugs-Abschnitte herzustellen und diese zur Bildung der gewünschten Plattenlängen zu kombinieren. Mit zwei Überzugs-Abschnitten in der Länge von 30 und 40 cm lassen sich beispielsweise alle gängigen Profilbalken-Längen von 60 cm aufwärts mit einer Stufung von 10 cm herstellen.
- Sofern der Überzug aus Gummi besteht, kann es zweckmässig sein, das Gummi einzufärben oder zumindest in der Oberfläche zu färben, um den optischen Eindruck freundlicher zu gestalten oder zumindest zu Beginn die Gewöhnung des Viehs an den Boden zu erleichtern.
- Der Überzug kann im Bereich der Kopfstücke der Profilbalken ausgespart und dort in geeigneter Weise in dem Beton mit seinem Rand verankert sein.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
- Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung am Beispiel von zwei nebeneinanderliegenden, aufgeschnittenen Profilbalken; Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform eines Profilbalkens; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Profilbalken mit Schalung; Fig. 4 zeigt im Querschnitt einen Teil einer Schalung zur Herstellung eines alternativen Profilbalkens; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine Pro£ilbalken-Platte; Fig. 6 ist ein Querschnitt zu Fig. 5; Fig. 7 ist ein Teilquerschnitt durch eine Profilbalken-Platte; Fig. 8 zeigt eine Stoßverbindung zwischen zwei Überzug-Abschnitten; Fig. 9 u. 10 zeigen die Verankerung des Überzugs an einem Kopf stück.
- Der in Fig. 1 gezeigte Profilbalken 10 weist einen insgesamt T-förmigen Querschnitt auf. Da in Fig. 1 zwei gleiche Profilbalken gezeigt sind, soll nur der linke Profilbalken im einzelnen erläutert werden.
- De Profilbalken 10 umfaßt einen oberen Quersteg 12 und einen unteren, senkrechten Steg 14. Die gegenüberliegenden Seitenflächen beider Profilbalken laufen leicht schräg nach unten zusammen, so daß das Herabfallen von Feuchtigkeit und Schmutz erleichtert und insbesondere die Bildung von Schmutzansammlungen in der Spalte zwischen den Profilbalken verhindert wird. Profilbalken dieser Art werden in üblicher Weise aus Beton unter Verwendung einer eingelegten, in Fig. 1 nicht gezeigten Baustahl-Bewehrung hergestellt.
- Erfindungsgemäß ist ein Überzug 16 vorgesehen, der beispielsweise aus Gummi besteht. Der Überzug 16 übergreift den Quersteg 12 von oben nach Art eines umgekehrten U und weist auf der unteren bzw. inneren, dem Beton zugewandten Seite in Profilrichtung durchlaufende Verankerungsstege oder -Lippen 18,20,22,24,26 auf. Im einzelnen befinden sich an den unteren Enden der senkrechten, seitlichen Abschnitte des Überzugs 16 Verankerungslippen 18, 20, die schräg nach oben und innen in die Beton-Matrix eintreten und an ihren freien Enden eine im Querschnitt im wesentlichen kreisförmige Verstärkung aufweisen. Ahnliche Verankerungslippen 22,24,26 sind unter der oberen Oberfläche des Überzugs 16 vorgesehen.
- Im Bereich der unteren Außenkante des Querstegs 12 weist der Überzug 16 nach unten und ggf. schräg nach außen weisende Abtropflippen 28,30 auf, die bewirken, daß von oben herabrinnende Flüssigkeit unmittelbar abtropft.
- Aus Fig. 1 geht hervor, daß der Überzug 16 als Strang durch Extrusion oder dgl. hergestellt werden kann. Er kann daher im Bedarfsfalle auf Länge geschnitten und in eine Schalung eingelegt werden. Wie bereits hervorgehoben wurde, wird der Profilbalken gemäß Fig. 1 in der umgekehrten Positon gegossen, so daß die unteren Oberfläche 32, an die keine besonderen Anforderungen gestellt werden müssen, in der Schalung oben liegt und abgestrichen werden muß.
- Fig. 2 zeigt ein alternative Ausführungsform eines Profilbalkens, der zwar nicht einen Überzug aufweist, jedoch im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren nach dem erfindungsgemäßen Verfahren "auf dem Kopf" gegossen ist. Bei einem Profilbalken gemäß Fig. 2 weist der Querschnitt wiederum die Form eines T mit einem senkrechten Steg 36 und einem oberen Quersteg 38 auf. Im Bereich des Querstegs 38 ist in die in Fig. 2 nicht gezeigte Schalung eine Einlage mit glatter Oberfläche, etwa ein Blech eingelegt, das mit verhältnismäßig großen Radien zu einem 0 gebogen ist, so daß die oberen Kanten des Profilbalkens weich abgerundet sind. Durch diese Abrundung und die durch das eingelegte Blech ermöglichte glatte Oberfläche wird die Verletzungsgefahr bereits wesentlich reduziert. Im übrigen ermöglicht dieses Verfahren eine Profilierung zur Steigerung der Rutschfestigkeit der Trittfläche, die in Fig. 2 durch runde Noppen 40 angedeutet ist.
- Fig. 3 zeigt eine Schalung zur Herstellung eines Profilbalkens gemäß Fig. 1. Auf eine nicht gezeigte, glatte Oberfläche wird zunächst der Überzug 16 in umgekehrter Orientierung aufgelegt. Anstelle der Verankerungslippen 22,26 gemäß Fig. 1 sind in diesem Falle verlängerte Verankerungslippen 42,44 vorgesehen, die die zusätzliche Funktion der Abstützung einer Bewehrung übernehmen. Gemäß Fig. 3 ist die Verankerungslippe 42 im Querschnitt T-förmig ausgebildet, während der Querschnitt der Verankerungslippe 44 als Y-förmig bezeichnet werden kann.
- Auf diese Verankerungslippen werden die Längsgurte 46, 48 einer insgesamt leiterfdrmigen Bewehrung aufgelegt, die mit weiteren, insbesondere auch in den senkrechten Steg hinein verlaufenden Bewehrungselementen verbunden sein kann.
- Auf den Überzug 16 wird eine Schalung aufgesetzt, deren Innenraum im Querschnitt entsprechend einem umgekehrten T ausgebildet ist. Zur Bildung des senkrechten Stegs 14 des Profilbalkens gemäß Fig. 1 sind zwei seitliche Platten 50,52 vorgesehen, die leicht nach oben zusammenlaufen. An ihren unteren Enden sind die Platten 50,52 mit schräg unter etwa 450 auseinanderlaufenden Zwischenplatten 54,56 verbunden, die sodann in im wesentlichen waagerechte Platten 58,60 übergehen.
- Die Platten 58,60 sind mit schräg nach oben zusammenlaufenden Außenplatten 62,64 verbunden, die einerseits die senkrechten Flansche des Überzugs 16 nach außen abstützen und im übrigen nach oben über die Platten 58,60 hinaus verlängert und in eine Stützkonstruktion für die Schalung einbezogen sind, die im übrigen obere Querpiatten 66,68 einschließt. Die Außenplatten 62,64 sind an ihren unteren Enden schräg auseinandergebogen, so daß das Aufsetzen der Schalung auf den Überzug 16 erleichtert wird.
- Sofern Abtropflippen 28,30 gemäß Fig. 1 vorgesehen sind, können sich diese gegen die waagerechten Platten 58,60 anlegen und zur Abdichtung der Schalung in diesem Bereich beitragen.
- Es ist erkennbar, daß in diesem Falle der Beton nach dem Eingießen lediglich im Bereich der oberen öffnung 70 der Schalung abgestrichen werden muß, so daß sich eine kleinere Bearbeitungsfläche als in den herkömmlichen Fällen ergibt, bei denen die gegenüberliegende Trittfläche abgestrichen wird, Im übrigen ist beim Abstreichen eine hohe Sorgfalt nicht erforderlich, da es auf die Qualität der im Gebrauch untenliegenden Oberfläche nicht ankommt.
- Fig. 4 zeigt eine gestrichelt angedeutete Schalung, die derjenigen der Fig. 3 entspricht. In diesem Falle ist jedoch kein Überzug 16 vorgesehen, sondern eine Einlage 72 aus Blech ober dgl., die eine besonders glatte Oberfläche des Profilbalkens ermöglicht. Mit einer derartigen Schalung und Einlage kann ein Profilbalken gemäß Fig. 2 hergestellt werden.
- Bei kleineren Spaltenabständen, wie sie beispielsweise in Schweineställen verwendet werden, ist es üblich, anstelle einzelner Profilbalken Profilbalken-Platten zu verwenden. Fig. 5 zeigt eine derartige Platte aus drei Einzelbalken in Draufsicht. Bei derartigen Profilbalken-Platten 74 sind zwischen den Einzelbalken 76,78,80 Stege 82,84,86,88 vorgesehen, die die Einzelbalken verbinden. Eine weitere Verbindung erfolgt durch Kopfstücke 90. Wegen der Stege 82,84,86,88, die zur Bildung einer glatten Oberfläche ebenfalls mit einem Überzug versehen sein sollten, ist es nicht möglich, extrudiertes Material zu verwenden. Es muß daher ein geformter Überzug eingesetzt werden. Sofern allerdings die Stege nicht mit einem Überzug versehen sein müssen, kommt auch ein extrudierter Überzug in Betracht, dessen seitliche Flansche im Bereich der Stege 82,84,86,88 ausgeschnitten sind.
- Der Querschnitt der Fig. 6 zeigt, daß die Einzelbalken 76,78,80 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel im Querschnitt etwa V-förmig ausgebildet sind. Es kommen jedoch auch wiederum T-förmige Einzelbalken in Betracht.
- Da Platten 74 gemäß Fig. 5 in der Praxis durchaus eine Länge von 2 m und darüber aufweisen können, wäre es technisch kaum möglich oder zumindest außerordentlich aufwendig, einen geformten Überzug in der Gesamtlänge herzustellen. Es ist daher vorzuziehen, den Überzug in Einzelabschnitten anzufertigen und diese zusammenzusetzen.
- Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß zwei Uberzug-Typen in der Länge von -30 und 40 cm Kombinationen ermöglichen, die eine Längenabstufung von 60 cm aufwärts in Stufen von 10 cm ergeben.
- Fig. 7 zeigt eine abgewandelte Platte 92 in einer schematischen Teilschnittdarstellung, bei der lediglich der mittlere Einzelbalken 94 genauer dargestellt ist. Der Querschnitt dieses Einzelbalkens ist wiederum T-förmig, und der Überzug 96 weist im Querschnitt wiederum die Form eines umgekehrten U auf. In der bereits geschilderten Weise befinden sich auf der Innenfläche des Überzugs 96 Verankerungslippen 98,100,102,104,106,108, deren Querschnitt an den freien Enden kreisförmig erweitert ist.
- Im übrigen sind in Fig. 7 Obergurt 110 und Untergurt 112 einer Bewehrung angedeutet, die durch ein Leiterwerk 114 verbunden sind.. Eine gestrichelt angedeutete Bewehrung 116 befindet sich in den hier nicht näher gezeigten Stegen.
- Die Stege weisen einen V- oder T-förmigen Querschnitt auf und werden durch den Überzug 96 in ähnlicher Weise wie die Einzelbalken von oben umgeben.
- Fig. 8 zeigt in einer Teilschnittdarstellung die Verbindung von Überzug-Abschnitten 118 und 120. An der Stoßstelle bilden die Überzug-Abschnitte eine Art von Blattverbindung, d.h., sie sind auf gegenüberliegenden Seiten der Stoßkante komplementär ausgespart, so daß sie unter Bildung einer glatten Oberfläche ineinandergreifen.
- Zur Arretierung ist an dem Abschnitt 118 ein nach unten weisender Zapfen 122 vorgesehen, der in eine entsprechende Öffnung des Abschnitts 120 eingreift. Mehrere derartige Zapfen können in die Breite verteilt sein.
- Fig. 9 und 10 veranschaulichen eine Ausführungsform, bei der der Überzug in Teilbereichen der Oberfläche, etwa in den Kopfstückbereichen der Profilbalken oder Profilbalken-Platten ausgespart sind. Am Übergang zwischen dem Überzug 124 und dem Kopfstück 126 gemäß Fig. 9 ist ein in den Überzug 124 eingelassener Stift 128 vorgesehen, der in die Beton-Matrix des Kopfstücks 126 eingegossen ist.
- Dadurch wird verhindert, daß sich der Überzug an dieser Ubergangsstelle abhebt. Zu dem gleichen Zweck bildet der Überzug 130 am Übergang zu einem Kopfstück 132 gemäß Fig. 10 mit dem Kopfstück eine hinterschnittene Verbindung 134, die ebenfalls das Abheben des Überzuges verhindert.
- Der erfindungsgemäße Überzug führt nicht nur zu einer weicheren Oberfläche, sondern zu einer Oberfläche mit verringerten Wärmeabflußwerten, die im übrigen glatt ist und keine Poren aufweist, so daß sie leicht sauberzuhalten ist. Außerdem verringert sich das Gewicht der Profilbalken durch Einsparung von Beton Bei Verwendung von Kunststoff oder Gummi für den Überzug kann die Materialstruktur des Überzugs auf der äußeren Oberfläche und auf der Innenseite unterschiedlich sein.
- Zweckmäßig ist beispielsweise eine harte äußeren Oberflächenschicht und eine verhältnismäßig weiche, moosgummi-artige Innenseite.
- Sofern ein wasserdichter Überzug, etwa aus Gummi oder einem geeigneten Kunststoff verwendet wird, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß Feuchtigkeit weitgehend von dem Beton ferngehalten wird, so daß sie nicht durch Risse in dem Beton an die Bewehrung gelangen kann und eine Korrosion der Bewehrung verhindert wird.
- Bei den erwähnten Spaltboden-Platten besteht insbesondere dann die Möglichkeit, extrudiertes Material als Überzug zu verwenden, wenn die Stege zwischen den Einzelbalken gegenüber der oberen Oberfläche der Einzelbalken abgesenkt werden. Ggf. müssen dann in dem extrudierten Material lediglich gewisse Ausschnitte oder Fenster vorgesehen werden.
Claims (22)
- BETON-PROFILBALKEN FÜR SPALTENBODEN UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG PATENTANS PRÜCHE 1. Beton-Profilbalken für Spaltenböden, insbesondere für Viehställe, g e k e n n z e i c h n e t durch einen mit der Beton-Matrix verbundenen Überzug (16,96,118,120, 130) aus im Verhältnis zu Beton weichem und glattem Material auf der Trittfläche des Profilbalkens.
- 2. Beton Profilbalken nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16 ... 130) aus Gummi besteht.
- 3. Beton-Profilbalken nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e ich ne t, daß der Überzug (16 ... 130) aus Kunststoff besteht.
- 4. Beton-Prof ilbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16 ... 130) als U-förmiges Profil ausgebildet ist und den Profilbalken (10i74,76,78,80,94) von oben übergreift.
- 5. Beton-Prof ilbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16 ... 130) auf der dem Beton zugewandten Seite Verankerungs-Ansätze (18,20,22,24,26,42,44,98.. ... 108) aufweist, die in die Beton-Matrix eingebettet sind.
- 6. Beton-Prof ilbalken nach Anspruch 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungs-Ansätze (18 ... 108) hinterschnitten sind.
- 7. Beton-Prof ilbalken nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e k e n n z e i c h nest, daß die Verankerungs-Ansätze al in Profilrichtung durchlaufende Verankerungslippen (18 ... 108) ausgebildet sind.
- 8. Beton-Prof ilbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungs-Ansätze (42,44) zugleich eine Halterung für eine Bewehrung (46,48) bilden.
- 9, Beton-Prof ilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die äußere Oberfläche des Überzugs (16) eine Profilierung aufweist.
- 10. Beton-Prof ilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16) auf der äußeren Oberfläche härter als auf der dem Beton zugewandten Seite ist.
- 11. Beton-Profilbalken nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16) am unteren Ende der senkrechten Flansche des U-förmigen Profils durchlaufende Abtropflippen (28,30) aufweist.
- 12. Beton-Profilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, für stabförmige Profilbalken, dadurch gek e n n z ei c h ne t, daß der Überzug (16) ein extrudiertes Endlosprofil ist.
- 13. Beton-Profilbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, für Spaltenboden-Platten aus mehreren Einzelbalken, die durch Verbindungs-Stege verbunden sind, dadurch g ek e n n z e i c h n e t, daß der Überzug aus geformten, ggf, auf Stoß zusammengesetzten Abschnitten (118,120, 130) zusammengesetzt ist, die die nebeneinanderliegenden Einzelbalken und Verbindungs-Stege abdecken.
- 14. Beton-Profilbalken nach Anspruch 13, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die aneinander angrenzenden Überzug-Abschnitte (118,120) nach Art einer Blattverbindung verbunden sind.
- 15. Beton-Profilbalken nach Anspruch 14, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß in der Blattverbindung Verbindungs-Zapfen (122) vorgesehen sind.
- 16. Beton-Prof ilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem in Teilbereichen ausgesparten Überzug, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß als Übergang zwischen einer Beton-Oberfläche und einem Überzug (124,130) eine formschlüssige Verbindung (128,134) zwischen dem Überzug und dem angrenzenden Beton vorgesehen ist.
- 17. Beton-Profilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16...130) aus einem wärmedämmenden Material besteht.
- 18. Beton-Profilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16...130) aus einem wasserdichten Material besteht.
- 19. Beton-Profilbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Überzug (16.. .130) eine Geschmacksbeimischung enthält, die das Anbeißen durch das Vieh verhindert.
- 20. Verfahren zur Herstellung eines Beton- Profilbalkens, insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß man eine Schalung mit einem Innenraum, der der Querschnittsform eines umgekehrten T oder V aufweist, auf eine im Querschnitt U-förmige Unterlage legt, daß man eine Bewehrung in den Innenraum der Schalung einbringt, daß man Beton eingießt und daß man den Beton auf der im Gebrauch unten liegenden Fläche des Profilbalkens abstreicht.
- 21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß man als U-förmige Unterlage einen ueberzug, insbesondere aus Gummi. oder Kunststoff verwendet.
- 22. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß man als U-förmige Unterlage eine glatte, U-förmig gebogene Platte, insbesondere aus Blech, verwendet.
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