DE2910619A1 - Klemmleiste fuer eine schaltungsplatine und gehaeuse zur aufnahme derselben - Google Patents
Klemmleiste fuer eine schaltungsplatine und gehaeuse zur aufnahme derselbenInfo
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Description
Friedrich LUtze A 36.355 Ire
Elektro Gesellschaft
mit beschränkter Haftung * 8, Mar?
Bruekwiesenstraße 5 ^ uau
7σ5β Weinstadt
Klemmleiste für eine Schaltungsplatine und Gehäuse zur Aufnahme derselben
Die Erfindung betrifft eine Klemmleiste für eine eine gedruckte Schaltung tragende Platine, die in einem gemeinsamen
Isolierstoffkörper mehrere nebeneinander in Reihe angeordnete, metallische Klemmkörper mit je einer von mehreren
Klemmschrauben enthält, deren Achsen in einer gemeinsamen Ebene liegen und mit je einem wenigstens annähernd parallel
zu dieser Ebene sich erstreckenden Anschlußdraht für die einzelnen Klemmkörper, der mit seinem freien !Lötende aus
dem Isolierstoff körper vorsteht, und - .ein Gehäuse zur Aufnahme
der Schaltungsplatine und der Klemmleiste.
Es sind bereits Gehäuse für die Aufnahme von gedruckte Schal-· tungen tragenden Montageplatten bekannt, bei Vielehen Klemmen
in einem auf ein Gehäuseunterteil aufsetzbaren Deckelteil angeordnet sind, welche nachträglich mit der Montageplatte verbunden
werden müssen. Bei diesen bekannten Aus führ ungs forme η wird als wesentlicher Nachteil angesehen, daß die als Printplatte
ausgebildete Montageplatte und die auf dieser zu befestigenden Elektronikteile einzeln in das Gehäuse eingebaut v/erden
müssen, wobei die Verbindung dieser Teile untereinander und mit der Klemmleiste mittels eirreln zu verlegender Drähte oder
einer zweiten Printplatte hergestellt werden müssen,- die recht-
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winklig zur erstgenannten Printplatte steht und mit dieser
durch Löten verbunden werden muß. Wenn zwei derartig rechtwinklig zueinander stehende Leiterplatten verwendet werden,
sind diese nur elektrisch leitend, aber weniger mechanisch stabil miteinander verbunden« Um eine ausreichende Stabilität
für die beiden winklig zueinander angeordneten Leiterplatten zu erhalten, müssen besondere mechanische Stabilisierungsvorrichtungen
vorgesehen werden, durch Vielehe' der Einbau in das Gehäuse und die gegenseitige Verbindung der einzelnen
elektrischen bsw. elektronischen Bauteile wesentlich verteuert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und
billige Ausführung einer Klemmleiste und eines auf diese Klemmleiste konstruktiv abgestellten Gehäuses zu schaffen,
die es erlaubt,/ebene, bereits mit ihren elektronischen* Bauteilen
und der Klemmleiste verbundene Printplatte als Ganzes
maschinell in einem einzigen Arbeitsgang zu verlöten und dann als komplettes, fertiges Zwischenprodukt ohne Jede Maharbeit
in das Gehäuse einzusetzen» Als Uhteraufgabe ergibt sich, daß
das Gehäuse so ausgestaltet sein soll,, daß es leicht in verschiedenen
Gehäusetiefen entsprechend der Anzahl der verwendeten elektronischen Bauteile ausgeführt werden und der Anzahl der
notwendigen Klemmkörper angepaßt werden kann und daß ferner
das Gehäuse alle bei der Montage auftretenden mechanischen Beanspruchungen, wie beispielsweise die Yerwindungskräfte beim
Anziehen der Klemmschrauben, sowie Druck- und Sextenkräfte mit hoher Stabilität aufnehmen kann. ■ ■
Zur Lösung dieser Aufgabe sind für die Klemmschraube erfindungsgemäß
die ira kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Maßnahmen vorgesehen. Die notwendige Stabilität des Gehäuses
und der erleichterte Einbau der erfindungsgemäß gestalteten
Klemmleisten können durch die im Kennzeichen des ühteranspruches 11 angegebenen Merkmale erreicht werden.
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Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der-Erfindung ergeben
sich aus den in den übrigen UnteransprUchen angegebenen Merkmalen in Verbindung mit dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen ICLeramleiste und eines zu deren
Aufnahme dienenden, angepaßten Gehäuses. Diese Ausführungsbei-*
spiele sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend im ein2Slnen näher beschrieben und erläutert.
Es zeigen
Pig. 1 eine erfindungsgemäße Klemmleiste in ihrem Längs-
schnittj
Fig. 2 in der Ansicht auf eine ihrer beiden schmalen
Stirnseiten und ' ; .
Pig. 3 in einem nach der Linie III-III in Fig. 1 geführten
Querschnitt und in eingebautem Zustand in einem nur ausschnittsweise wiedergegebenen, erfindungsgemäßen
Gehäuse,
FIg. 4 das Gehäuse in ungefähr natürlichem Maßstab mit
drei eingesetzten Klemmleisten nach Pig« 1 bis j5
in einem nach der Linie IV-IV in Fig. 5 geführten
Längsschnitt,
Fig. 5 das Gehäuse in seiner Draufsicht auf seine Frontplatte,
Fig. 6 in einem nach der Linie VI-VI in Fig. K geführten
Querschnitt und '
Fig. 7 in der Ansicht von der Seite, mit vom Bodenteil
des Gehäuses abgehobenem Deckelteil und teilweise aus dem Bodenteil herausgezogener Schaltungsplatine
mit auf dieser befestigten Klemmleiste nj
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Fig, 8 ein anderes Gehäuse, dessen Tiefe zur Aufnahme
einer fünfpoligeη erfindungsgemäßen Klemme vergrößert
ist und
Fig. 9 die rechte Hälfte des Deckelteiles in stark vergrößertem Maßstab,
Fig. Io einen nach den gebrochenen Linien X-X in Fig. 9
geführten Vertikalschnitt.
Die in den Fig. 1 bis J5 in vergrößertem Maßstab wiedergegebene,
erfindungsgemäße Klemmleiste 1 hat einen aus duroplastiseheni
Kunststoff gepreßten Isolier st off körper 2, in welchen
mehrere nebeneinander in Reihe angeordnete, metallische Klemmkörper 3 so eingebettet sind, daß die Drehachsen ihrer Klemmschrauben
4 in einer gemeinsamen, in den Fig. 2 und 5 bei 5
angedeuteten Ebene liegen.
Die Klemmleiste 1 ist zur Befestigung an einer in den Fig. 1
und 6 bei 6 angedeuteten, eine nicht dargestellte gedruckte Schaltung tragenden Platine bestimmt, auf welcher die Klemmleiste
so montiert werden kann, daß die oben genannte gemeinsame Ebene 5 der Achsen der Klemmschrauben 4 senkrecht von der
Oberseite 7 der Platine absteht. Hierzu sind die mit den Klemmkörpern 3 verbundenen Anschlußdrähte 8 in der aus ,Fig. 1 erkennbaren
Weise rechtwinklig abgebogen und derart in den Isolier st off körper eingebettet, daß ihre abgewinkelten Endabschnit.te
mit ihren Lötenden Io über die lange schmale Stirnseite Il des Isolierstoffgehauses 2 vorstehen, wobei sie einen
gegenseitigen Abstand haben, der dem für die vorgesehene gedruckte Schaltung auf der Platine 6 gewählten Rastermaß entspricht.
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Die Klemmkörper 3 haben jeweils eine durchgehende, beidseitig
zugängliche Einstecköffnung 13 für eine Anschlußleitung
14, wie sie in Fig. 3 angedeutet ist. Damit die dünnen Aaern
beim Ansiehen der Klemmschrauben 4 nicht beschädigt werden
können, ist ein bügeiförmig gebogenes Drahtschutsblech lf>
vorgesehen, das mit seinem unteren Schenkel l6 in die Einstecköffnung
13 hineinsticht und an seinem außerhalb des
Klemmkörpers 3 verlaufenden Schenkel 17 von der zugehörigen Klemmschraube 4 durchsetzt wird.
Wie Fig. 2 deutlich erkennen läßt, ist der Isolierstoff körper
2 der Klemmleiste symmetrisch zu der die Anschlußdrähte 8 und ihre abgewinkelten Endabschnitte 9 enthaltenden, gemeinsamen
Ebene 5 ausgebildet. Im einzelnen hat der Isolierstoff-.körper
an seinem die Klemmkörper 3 enthaltenden Oberteil eine größere Breite als an seinem die Anschlußdrähte enthaltenden
Unterteil 18, der durch seitliche Schulterflächen 19 gegen
den Oberteil abgegrenzt ist. Hierdurch· ergibt sich eine günstige
Abstützung der Klemmleiste beim Festziehen der Klemmschrauben 4, wobei gleichzeitig auch dieses Anzugsmoment in
das nachstehend beschriebene, zur Aufnahme der beschriebenen Klemmschrauben dienende Gehäuse eingeleitet wird. Hierdurch
werden gleichzeitig die an der Rückseite der Platine 6 vorstehenden,
mit den dort vorgesehenen Leiterbahnen verlöteten Lötenden Io entlastet, wobei gleichzeitig der Isolierstoffkörper
an der die Lötenden Io enthaltenden Stirnfläche 11 eben ausgebildet ist und die Stirnfläche 11 zur Längsrichtung des
Isolierstoffkörpers senkrecht verläuft. Auf die© Weise können
etwaige, beim Festziehen der Klemmschrauben entstehende Drehmomente
großflächig auf die Platine 6 übertragen werden, ohne daß eine Beschädigung, der Platine zu befürchten ist.
Das in den Fig. 3 bis Io in seinen Einzalheiten dargestellte
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erfindungsgemäß gestaltete Gehäuse kann bis zu vier der oben beschriebenen Klemmleisten 1 aufnehmen und ist if.B.aus eine«
duroplastischem Kunststoff spritzgepreßt. Es besteht im einzelnen aus einem tieferen Bodenteil 21 und einem niedrigeren
Deckelteil 22. Beide Teile haben miteinander übereinstimmende,
deckungsgleiche Hauptwände 2p bzw. 24, die in dem in den Fig.
5 und 6 dargestellten, geschlossenen Zustand parallel zueinander verlaufen und bei ihrer gegenseitigen Verspannung die
Befestigung der die Steckerleiste bzw. -leisten tragenden Platine 6 bewirken.
Der Bodenteil 21 des Gehäuses hat mit der Hauptwand 2j5 einstückig
verbundene und von dieser senkrecht abstehende Umfassungswände,
nämlich zwei zueinander parallele Seitenwände 25 und 26,und eine rechtwinklig zu diesen Seitenwänden angeordnete
Pußwand 27. Gegen die freien Stirnseiten dieser Umfassungswände kann der in den Fig. 9 und Io in vergrößertem
Maßstab wiedergegebene Deckelteil 22 festgespannt "werden, wie
weiter unten noch näher erläutert wird. Wie Fig. 4 zeigt, sind an die Fußwand 27 zwei krallenförmige Ansätze 28 und 29 angeformt,
welche von der zugehörigen Hauptwand 23 des Bodenteils
verdeckt vrerden, jedoch von der anderen Seite her den Einschub des Gehäuses auf einen SehneUbefestigungs-Sockel erlauben.
In der bevorzugten Gebrauchslage des Gehäuses stehen die beiden
Hauptwände 2j5 und 24,wie in Fig. 7 angegeben, senkrecht.
In dieser Lage ist das Gehäuge an seiner Oberseite durch eine Frontplitte 50 verschließbar, auf welcher nicht nur Kennzeichnungen
oder Anzeigeelemente oder Befestigungselemente, wie
Flaehstecker, oder Bedienungselemente, z.B. Potentiometerachsen,
angeordnet sein können, sondern auch Verbindungsmittel zur Befestigung eines zweiten Gehäuses der erfindungsgemäß
gestalteten Art angebracht sein können. Beim dargestellten
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Ausführungsbeispiel ist die Frontplatte 50 in' zwei seitliche
Führungsnuten 3I und 32 eingeschoben. Diese sind an den einander zugekehrten Innenselten zweier Stegwände 33 und 34 angebracht,
die senkrecht zu der unteren Fußwand 27 sich von der Oberkante 35 der Hauptwand 23 parallel zu den Seitenwinden
25 und 26 erstrecken und gegenüber diesen Seitenwänden insgesamt
vier Fenster 36, 37 sowie 38 und 39 freilassen, von denen in der in Fig. 4 angedeuteten Anordnung- nur die Fenster
37 bis.39 durch je eine Klemmleiste 1 besetzt sind, wähimd
das rechte obere Fenster 36 durch einen Blindstreifen 4o verschlossen
ist. Zwischen den oben genannten beiden Stegwänden 33 und 34, die an der Oberkante 35 mit der Hauptwand 23 bündig
abschließen, und den beiden Seitenwänden 25 sind zwei weitere Stegwände 4l und 42 vorgesehen, die an ihrem oberen und
unteren Ende jeweils mit einem verbreiterten Ansatz 43 bzw.
44 versehen sind, welcher eine Einschubnut 45 für einen Blindstreifen
4o der angedeuteten Art enthalten. In entsprechender Weise sind am unteren Ende der Stegwände 33 und 34 verbreiterte
Ansätze 46 vorgesehen, welche, jeweils eine Einschubnut
47 für einen Blindstreifen 4o sowie eine Bohrung 48 enthalten,
in we Icher eine in der Zeichnung nicht dargestellte Spannschraube
zum Befestigen des Deckels 22 auf dem Bodenteil 21 eingedreht werden kann.
Den am unteren Ende der Stegwände 4l und 42 angeordneten, verbreiterten
Ansätzen 44, welche außerdem eine Bohrung 49 zur Aufnahme einer nicht dargestellten Befestigungsschraube für
den Deckel enthalten, steht jeweils ein verbreiterter Ansatz am oberen Ende der beiden Seitenwända 25 und 2.6 gegenüber.
Zwischen die beiden verbreiterten Ansätze 43 und 46 an den
beiden Stegwänden 4l bzw. 33 und zwischen die Ansätze 44 und
5o ist in der in Fig„ 4 dargestellten Anordnung jeweils eine
Klemmleiste der oben beschriebenen, erfindungsgemäß ausgebil-
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deten Art eingesetzt. Die Ar^ätze 44, 5o bzw. 43, 46 stehen
den gegen die Fußwand 27 gerichteten Unterteilen l8 der Klemmleisten
ι mit geringem Spiel gegenüber und können daher in der oben angedeuteten Weise das beim Festklemmen von Leitungsdrähten
ausgeübte Drehmoment in einfacher Weise aufnehmen.
Wie Fig. 4 deutlich zeigt, sind die beiden Zwischenwände 4l und 42 gestaffelt gegenüber den Stegwänden 33 bzw. 34 und den.
Seitenwagen 25 bzw. 26 so angeordnet, d=3 sie die jeweils innen
liegenden Einstecköffnungen 13 der Klemmkörper 3 gegen den
Innenraun des Bodenteils 21 abdecken. Auf diese Weise wird verhindert, daß die in die Klemmkörper 3 eingeführten AnsehluSleitungen
der in Fig. 3 bei 14 angedeuteten Art untereinander Kontakt bekommen oder Kurzschlüsse veranlassen können.
Der in den Fig. 9 und Io dargestellte Deckelteil 22 hat umlaufende
Umfassungsviände 5I, die stumpf auf die Stirnseiten der
Seitenwände 25, 26 und der Fußwand 27 aufgesetzt werden können.
Dabei umfassen sie die Platine 6 an ihren Kanten. Der notwendige
Spanndruck zum Festhalten der Platine ergibt sieh durch
vier augenförmige Ansätze 52 an der Innenseite des Deckelteiles 52. Diese Ansätze enthalten jeweils eine Bohrung 53 zur
Aufnahme nicht dargestellter Befestigungsschrauben, welche in die Bohrungen 48 bzw. 49 in den Stegwänden 33, 34 und in
den Ansätzen 44 der Zwischenwände 4l und 42 eingedreht werden können.
TJm eine seitliche Verschiebung des Deckelteiles zu vex'hindern,
sind an den beiden Seitenwänden 25 und 26 zwei über deren Stirnseiten
vorspringende Randleisten 54 angeordnet, die beim Aufsetzen
des Decke !teils 22 in angepaßte Ausnehmungen 53 eingreifen.
. Außerdem ist an jedem der Stegwände 33 und 34 ein
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erhöhter Ansatz 56 vorgesehen, we Icher in eine Ausnehmung
am oberen DeckeIrana eingreift. Schließlich sitzt unterhalb
der Ansätze 45 am oberen Ende der Zwischenwände kl und 42
58
ein zylindrischer Zapfen^ der beim Aufsetzen des Deckelteiles
22 in einen hülsenförmigen Ansatz 59 an der Innenseite des Deöce!teils eingreift.
An dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist dargestellt,
daß unter verwendung des gleichen Deckels 22 das Bodenteil 6l in seiner Tiefe so vergrößert werden kann, daß
dort auch Klemmleisten mit fünf oder mehr Polen eingesetzt werden können. In Fig. 8 sind solche fünfpolige Klemmleisten
lsi 62 angedeutet. Für solche fünfpolige Klemmleisten kann
der Unterteil des Isolierstoffkörpers 2 der Klemmleiste,wie
in Fig. 3 mit unterbrochenen Linien angedeutet, mit einer Verlängerung
65 versehen Zierden, in welcher die für die zusätzlichen
beiden Klemmkörper erforderlichen Anschluß leitungen
64 und 65 untergebracht werden können.
Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine einfache und preisgünstige Ausführung einer Klemmleiste und
eines auf diese Klemmleiste abgestellten Gehäuses geschaffen ist, bei welchen die Möglichkeit besteht, daß- eine ebene Platine
vor ihrem Einbau mit den vorgesehenen elektronischen Bauteilen
bestückt und mit der Klemmleiste versehen werden kann und daß die so bestückte Platine als Ganzes gemeinsam und maschinell
in einem einzigen Arbeitsgang gelötet und dann als komplettes fertiges Teil ohne jede Kacharbeit in das erfindungsgemäß
gestaltete Gehäuse eingesetzt werden kann. Vfeiterhin
ist das Gehäuse so ausgebildet, daß alle bei der Montage auftretenden mechanischen Kräfte, insbesondere die Verwindungskräfte
beim Anziehen der Klemmschrauben, sowie Druck- und Seitenkräfte bei hoher Stabilität von dem Gehäuse aufgenonmen wer-
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den. Ein vjeiterer Vorteil besteht darin, daß das Gehäuse
ohne wesentliche Änderungen der zu seiner Verwendung vorgesehenen Spritzformen in seiner Tiefe verändert, gegebenenfalls
auch der übergroßen Höhe von auf der Platine vorgesehenen Bauteilen angepaßt werden kann.
Die Drahtschutzbleche I5, l6 der Klemmleiste lassen sich
infolge ihrer symmetrischen Ausbildung von beiden Seiten
in die Klemme einsetzen, derart, daß ein und dieselbe Klemme für links- oder rechtsseitigen Einbau im Gehäuse geeignet
ist.
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Claims (1)
- Ans-orlicheKlemmleiste für eine mit einer gedruckten Schaltung versehene Platine, die in einem gemeinsamen, vorsugsvieise prismatischen Isolierstoffkörper mehrere nebeneinander in Ralhe angeordnete, metallische Klemmkörper mit je einer von mehreren Klemmschrauben enthält, deren Achsen in einer gemeinsamen Ebene liegen, und nit ^e einem wenigstens annähernd parallel zu dieser Sfoene sich erstreckenden Anschlußdraht für die einzelnen Klemmkörper, der mit seinem freien Lötende aus dem Isolierstoffkörper vorsteht, dadurch gekennzeichnet* daß die Anschlußdrähte (8) innerhalb des Isolierstoffkörpers (2, 18} zviei wenigstens annähernd senkrecht zueinander abgebogene Abschnitte (9} aufweisen.Klemmleiste nach Anspruch 1 mit einem wenigstens annähernd prisma.·'-, ischen Isolierstoff körper, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewinkelten Abschnitte (9) der Anschlußdrähte (8) an einer senkrecht zur gemeinsamen Ebene (5) sich erstreckenden Schmalseite (ll) des Iso-Iierstoffi-:örp3rs (2, 18) herausgeführt sind und dort mit ihren Lötenden (lo) vorstehen.— 2 -030038/0538BAD ORIGINAL3. Klemmleiste nach Anspruch 2, dadurch gekannzelehnet, daß sowohl die mit ihrem Klemmkörper (5) verbundenen Abschnitte der Anschlußdrähte (8) als auch deren sich anschließende, abgewinkelte Abschnitte (9) zueinander in der gemeinsamen Ebene (5) liegen.4. Klemmleiste nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch ge kennzeichnet s daß die Lötenden (lo) untereinander dem Rastermaß der Platine (6) angepaßte Abstände haben.5. Klemmleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (J) zusammen mit ihren Anschlußdrähten (8) mit dem Kunststoff des Isolierst off körpers (2, 18) umspritzt sind.6. Klemmleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (3) eine durchgehende, beidseitig zugängliche Einstecköffnung (I5) für eine Anschluß leitung (14) haben.7. Klemmleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Einstecköffnung (13) ein zungenförmiges Drahtschutzblech (15, l6) hineinragt, dessen Endabschnitt (l6) von der Klemmschraube (4) des Klemmkörpers (;?) gegen eine eingesteckte AnschluS-leitung (14) verspannbar ist.8. Klemmleiste nach Anspruch 1J3 dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtschutzblech (15) U-förmig gebogen ist und an seinem außerhalb der Elns;;ecköffnung (I5) angeordneten Schenkel (ΐγ) von der Klemmschraube (4) durchsetzt ist.030 038/05 38 ORiGfNAL9. Klemmleiste nach einem Cr Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffkörper (2, l8) symmetrisch zu der die Anschlußdrähte (8) und ihre abgewinkelten Abschnitte (g) enthaltenden gemeinsamen Ebene (5) ausgebildet ist.10. Klemmleiste nach Anspruch S3 dadurch gekennzeichnet, da£ der Isolierstoff körper (2) an seinem die Klemmkörper (3) enthaltenden Oberteil in. stirnseitiger Ansieht eine größere Breite als an seinem die AnschluS-drähte enthaltenden Unterteil (18) hat, der durch seitliche Schulterflächen (19) gegen den oberteil abgegrenzt ist.11. Klemmleiste nach Anspiuch lo, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffkörper (2, l8) an der die Lötenden (9* Io) enthaltenden Stirnfläche (11) eben, insbesondere senkrecht zur Längsrichtung des Isolierstoffkörpers ausgebildet ist,12. Gehäuse zur Aufnahme wenigstens einer Klemmlei&e nach einen der Ansprüche 1 bis 11, insbesondere nach Anspruch Io oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus Kunststoff, z.B. thermo-odei^Öuroplastisc-hem Kunststoff, gepreßt, vorzugsweise spritzgepreßt ist und aus einem tieferen Boöenceil (21) und aus einem niedrigeren Decke lteil (22) besteht.13. Ge hü use nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (21) und der Deckelteil (22) miteinander Übereinstimmende, deckungsgleiche Hauptwände (23, 24) haben, die im geschlossenen Zustand des Gehäuses parallel zueinander verlaufen und bei ihrer gegenseitigen Vorspannung zur Befestigung einer die Klemmleiste (l) tragenden Platine (6) dienen.030038/0538 ~ 4 - . BAD ORfQ(NAt14. Gehäuse nach Anspruch 12 oder 13., dadurch gekennzeichnet,, daß mindestens der Bodenteil (21) des Gehäuses mit seiner Hauptwand (23) einstückig verbundene und von dieser senkrechte abstehende Umfassungswände (25, 26, 27) hat, gegen deren freie Stirnseiten der Deckelteil (22) festspannbar ist. - -15. Gehäuse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß SU den Umfassungswänden des Bodenteils (21) zwei zueinander parallele Seitenvrände ■ (25, 26) und eine senkrecht, zu diesen angeordnete Fußwand (27) siit vorzugsweise verdeckten, angeformten Befestigungsmitteln (29) soviie eine der Fußwand (27) mit Abstand gegenüberliegende Frontplatte (3o) gehören.16. Gehäuse nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Frontplatte (30) und wenigstens e'iner der Seitenwände (25, 26) ein zur Aufnahme einer Klemmleiste dienendes Fenster (36, 37, 38, 39) ausgespart ist, durch welches die Klemmkörper (3) und die Klemmschrauben (4) der dort eingesetzten Klemmleiste (1) zugänglich sind.17. Gehäuse nach Anspruch l6, dadurch gekanzelehnet, daß zwischen der Frontplatte (30) und den beiden Seitenwänden (25, 26) je eines von zwei Fenstern (36, 37 bzw. 38, 39) angeordnet ist.18. Gehäuse nach Anspruch l6 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß von der Hauptwand (23) des Bodenteils (21) zwei die Fenster (36, 37 bzw. 38, 39) begrenzende Stegwände (33, 34) abstehen, die parallel zu den Seitenwänden (25, 26) verlaufen.- 5 0 30 038/0 538BAD ORIGINAL19. Gehäuse nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stegwände (33, 34) mit^einer angeformten Frontplatte verbunden sind oder Führungen (31, 32) zum Einschieben, einer lose ausgebildeten Frontplatte (3o) enthalten, die zur Beschriftung oder Befestigung vorgesehen sein kann.20. Gehäuse nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,, daß die Steg'vvände (33, 3^) an ihrem anderen, von der Oberkante (35) 3er Hauptwand (2Ji) abgekehrten Endabschnitt gegen ihre Seitenwand (25, 2β) vorspringende Ansätze (46) haben,21. Gehäuse nach Anspruch 2o, dadurch gekennzelehne 1C3 daß die Ansätze (46) Führungen (47) zur Aufnahme von Blindabdeckungen (4o) desjenigen Fensters oder Fensterteiles (36, 37, 38, 39) haben, an welchem keine Klemmleiste eingesetzt ist«,22. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte zwischen jeder der Stegviände (33, 34) und ihrer Seitenwand (25 bzw. 26) jeweils eine von zwei Zwischenwänden (4l, 42) angeordnet ist, die ebenfalls parallel zu der Seitenwand verlaufen.23. Gehäuse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zwischenwände (4l, 42) gegenüber den Stegw ariden (33* 3^) in ihrer Längsrichtung wenigstens um die Höhe der Oberteile der Klemmleisten (I)-" in Richtung auf die Fußwand (27) versetzt angeordnet sind.- 6 030038/0 5 3824. Gehäuse nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dsß die Zwischenwände (4l, 42) an ihrem der Frontplatte (j>o) zugekehrten Endäbschnitt und/oder an ihrem der Fußwand (27) zugekehrten Endabschnitt einen vorspringenden Ansatz (43, 44) haben, vorzugsweise einen um die Breite der Schultern (19) des Isolierstoffkörpers (2, l8) der Klemmleiste bzw, Klemmleisten (l) vorspringenden Ansatz (43, 44) haben, der zur Führung der Unterteile (l8) der Klemmleisten vorgesehen ist,25. Gehäuse nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ansätzen (43, 44) Führungsnuten (45 bzw. 47) zur Aufnahme von Blindabdeckungen. (4o) vorgesehen sind, die sich quer zur Längsrichtung der Zwischenwände (4l, 42) und senkrecht zur Hauptwand (2p) des Bodenteiis (21) erstrecken,26. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 25,_ dadurch gekennzeichnet, daß die Stegwände (33, ~j>K) und/oder die Zwischenwände (41, 42) Ausnehmungen, vorzugsweise zylindrische Ausnehmungen (48, 49) zur Aufnahme von der Befestigung des Deckelteiles (22) dienenden Schrauben enthalten.27. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zwischenwänden (4l, 42) Zapfen(58) angeordnet sind, die in angepaßte Gegenausnehmungen.(59) des Deckelteiles (22) und gegebenenfalls der Platine (6) einpassen,,28. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Stgwände (33, 34) und/oder die Zwi-— 7 —030038/0538 BAD ORIGINAL;schenwände (4l, 42) als RUc!»/and für die Klemmkörper (3) dienen und ein Durchstecken eines Anschlußdrahtes (14) verhindern,29. Gehäuse nach einem der Ansprüche l8 bis 28, dadurch gakennzeichnet, daß die Stegwände (33, 34) und/oder die Zwischenwände (4l, 42} für die Positionierung der Klemmleiste bzw. Klemmleiste η (1) verwendet sind.30. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 29^ dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten der Seltenwände (25, 26) vorspringende Leisten (54) vorgesehen sind, v?elche bel;r. Aufsetzen des Deckelteiles (22) in passende Ausnehmungen (55) an den Seitenwänden des Deckelteils eingreifen.31. Gehäuse nach einem der Ansprüche 18 bis 3o, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Fußwand (27) des Bodenteiles (21) Führungen, vorzugsweise klauenartige Führungen (29) zum Eincotzen von. Schnellbefestigungssockeln angeordnet sir'.';. ·32. Klemmleiste nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß da3 Drahtschutzblech (15,16) beidseitig in den Klemmkörper (3) zum wahlweieen Einbau derselben Klemme für links- oder rechtsseitigen Einbau in ein Gehäuse einsetzbar ist.030038/0538 ORJßiNAL
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