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DE2910272A1 - Kuehlvorrichtung - Google Patents

Kuehlvorrichtung

Info

Publication number
DE2910272A1
DE2910272A1 DE19792910272 DE2910272A DE2910272A1 DE 2910272 A1 DE2910272 A1 DE 2910272A1 DE 19792910272 DE19792910272 DE 19792910272 DE 2910272 A DE2910272 A DE 2910272A DE 2910272 A1 DE2910272 A1 DE 2910272A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
section
opening
wet
water
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19792910272
Other languages
English (en)
Inventor
Addison Yancey Gunter
Ennis Charles Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hudson Products Corp
Original Assignee
Hudson Products Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to ES474542A priority Critical patent/ES474542A1/es
Priority to CA000317639A priority patent/CA1118681A/en
Priority to GB7844563A priority patent/GB2008738B/en
Priority to GB8102431A priority patent/GB2065282B/en
Priority to AU41651/78A priority patent/AU527184B2/en
Priority to MX175640A priority patent/MX147501A/es
Priority to JP14127378A priority patent/JPS54149060A/ja
Priority to IT51975/78A priority patent/IT1106440B/it
Priority to FR7832635A priority patent/FR2409477A1/fr
Priority to BR7807606A priority patent/BR7807606A/pt
Priority to US05/973,634 priority patent/US4315873A/en
Application filed by Hudson Products Corp filed Critical Hudson Products Corp
Priority to DE19792910272 priority patent/DE2910272A1/de
Publication of DE2910272A1 publication Critical patent/DE2910272A1/de
Priority to AU84431/82A priority patent/AU8443182A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/14Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers comprising also a non-direct contact heat exchange
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/70Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Kühl Vorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Kühl vorrichtung mit einem Trockenkühlturmabschnitt, der ein Rohrbündel aufweist, durch das ein zu kühlendes Medium im Kreislauf geführt wird und über das das Kühlmittel hinwegbewegt wird. In diesem Zusammenhang betrifft die Erfindung insbesondere eine Verbesserung der in der US-PS 2 545 926 gezeigten Konstruktion, bei der die Luft durch einen Nasskühlturmabschnitt oberhalb des Trockenabschnitts gelenkt wird, in dem sie befeuchtet und damit gekühlt werden kann, bevor sie über das Rohrbündel des Trockenabschnitts hinwegstreicht.
  • Mit einer solchen Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, das Kühlmittel in einem stärkeren Ma?> zu kühlen, als dies mit gewöhnlichen Trockenkühitürmen der Fall ist, und/ oder die Grösse der Rohrbündeloberfläche zu verkleinern und damit die Kosten des Trockenabschnitts zu senken.
  • Da der Nassabschnitt nur dann benutzt zu werden braucht, wenn dies erforderlich ist, d.h. in heissem Klima,ist eine solche Vorrichtung in erster Linie zur Verwendung in Gebieten bestimmt, in denen Wassermangel herrscht.
  • Auch kann das Wasser eine Prozessflüssigkeit sein oder wieder-aufbereitetes Wasser und damit korrodierend sein oder die Beschaffenheit von Brackwasser haben, ohne dass darunter der Gesamtbetrieb der Vorrichtung leidet.
  • Die Umwelterfordernisse machen es jedoch schwierig, verschmutztes Wasser in herkömmlicher Weise zu beseitigen.
  • Obgleich man hier bemüht gewesen ist, dieses Wasser durch Verdampfen zu beseitigen, sind herkömmliche Einrichtungen für diesen Zweck ziemlich teuer. Es wurde deshalb vorgeschlagen, das Wasser in dem Nassabschnitt einer Einrichtung der oben beschriebenen Art zu verdampfen, und zwar zumindest in den Bereichen, in denen der Einsatz einer solchen Einrichtung aus den oben genannten Gründen auch sonst nützlich erscheint.
  • Wenn jedoch diese Einrichtung in der üblichen Weise benutzt wird, d.h. nur in einem heissen Klima, dann ist ihre Verdampfungskapazität beschränkt. Andererseits verhindert normalerweise die Gefahr des Gefrierens sowohl der Flüssigkeit in den Rohrbündeln als auch des Wassers in dem Nassabschnitt den Einsatz dieser Einrichtung in einem anderen als in einem heissen Klima. Darüber hinaus setzen sich Feststoffe im Wasser, das oftmals zur Vorkühlung der Luft im Nassabschnitt Verwendung findet, in der Schale über der Füllung ab, wodurch in Abhängigkeit von der Konzentration der Verschmutzungen eine häufige Reinigung der Schale erforderlich wird, wofür dann die gesamte Einrichtung ausser Betrieb gesetzt werden muss.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Vorrichtung der oben genannten Art zu schaffen, die erheblich mehr Wasser verdampfen kann und die so gebaut ist, dass Umgebungsluft im Nassabschnitt das ganze Jahr hindurch kontinuierlich vorgekühlt werden kann, ohne dass die Gefahr des Zufrierens besteht. In diesem Zusammenhang soll diese Vorrichtung auch nur einen minimalen Wartungsaufwand erfordern, und zwar sogar dann, wenn das Wasser eine hohe Konzentration an Feststoffen enthält.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Vorrichtung der genannten Art gelöst, die ein Gehäuse aufweist, das die Eintrittsöffnung für den Nassabschnitt die Austrittsöffnung für den Trockenabschnitt und andere Aussenseiten und Deckwände für diese Abschnitte aufweist. Insbesondere ist das Gehäuse mit einer Einrichtung zur wahlweisen Abführung von Luft versehen, die durch den Nassabschnitt und über das Rohrbündel hinweg-geblasen worden ist oder im Kreislauf aufeinanderfolgend durch den Nassabschnitt durch und über das Rührbündel des Trockenabschnitts hinweg-bewegt worden ist. Auf diese Weise lässt sich der Nassabschnitt nicht nur zum Vorkühlen der Luft während der Sommermonate, sondern auch während der Wintermonate verwenden, da die umgewälzte Luft warm genug ist, um ein Gefrieren entweder des Wassers in dem Nassabschnitt oder des flüssigen Mediums in den Rohren des Rohrbündels zu verhindern. Darüber hinaus lässt sich, da die Umwälzung der Luft ihre Temperatur über die der Umgebungsluft erhöht, eine grössere Wassermenge verdampfen, und zwar aufgrund der erhöhten Wasseraufnahmefähigkeit der Luft, wenn die Luft durch den Nassabschnitt streicht.
  • Vorzugsweise ist eine Vorrichtung vorgesehen, mit der Umgebungsluft mit umgewälzter Luft in jedem gewünschten Verhältnis mischbar ist, wodurch die Einrichtung an Klimata, die weder besonders heiss noch besonders kalt sind, noch anpassungsfähiger gemacht werden kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine teilweise weggebrochene Draufsicht der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Vorrichtung längs der Linie II-II in Fig. 1, wobei die Jalousien in den Gehäuseöffnungen so angeordnet sind, dass sie bewirken, dass die aufeinanderfolgend durch den Nassabschnitt und über das Rohrbündel des Trockenabschnitts hinwegströmende Luft aus dem Trockenabschnitt ausströmt, Fig. 3 eine quergeschnitten Längsansicht der Vorrichtung längs der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 eine andere Querschnittsansicht der Vorrichtung, die derjenigen von Fig. 2 ähnlich ist, wobei jedoch die Jalousien in den Gehäuseöffnungen so angeordnet sind, dass sie bewirken, dass der Teil der Luft, der aufeinanderfolgend durch den Nassabschnitt und über das-Rohrbündel des Trockenabschnitts hinwegströmt, aus dem Trockenabschnitt entfernt wird, und der restliche Teil der Luft mit Umgebungsluft vermischt durch den Nassabschnitt und den Trockenabschnitt umgewälzt wird, und Fig. 5 eine weitere Querschnittsansicht der Vorrichtung, die derjenigen der Fig. 2 und 4 ähnlich ist, wobei jedoch die Jalousien in den Gehäuseöffnungen so angeordnet sind, dass sie eine Umwälzung der gesamten Luft bewirken, die aufeinanderfolgend durch den Nassabschnitt und über das Rohrbündel des Trockenabschnitts hinwegströmt.
  • Die Gesamtvorrichtung, die durch das Bezugszeichen 10 bezeichnet ist, weist ein Paar Nasskühlturmabschnitte W auf, die sich seitlich mit Abstand nebeneinander, parallel in Längsrichtung erstrecken, sowie einen Trockenkühlturm D, der sich in Längsrichtung zwischen den Nassabschnitten über einer Luftkammer 11 erstreckt, die beiden Nassabschnitten gemeinsam ist und eine Bodenwand 12 aufweist, die sich in seitlicher Richtung unter ihnen erstreckt.
  • Wie bereits oben erwähnt und im folgenden näher erläutert, weist die Vorrichtung ein Gehäuse H auf, das mit einer Eintrittsöffnung für den Nassabschnitt, einer Austrittsöffnung aus dem Trockenabschnitt und anderen äusseren Seiten- und Deckwänden der Abschnitte versehen ist. Wie am besten aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Nass- und Trockenabschnitte und das Gehäuse H mit inneren senkrechten Wänden ausgestattet, die das Gehäuse in Längsrichtung in Ende an Ende liegende Module 10A,10B,1OC und 1OD unterteilen, sowie äusseren senkrechten Wänden, die die äusseren Enden der äussersten Module verschliessen.
  • Jeder Nassabschnittsmodul entspricht mehr oder weniger herkömmlicher Konstruktion, indem er eine Füllung 13 aufweist, über die Wasser aus einer darüber befindlichen Schale 14 verteilt werden kann und von der Wasser in einem Sumpf 15 unterhalb der Füllung gesammelt wird. In an sich bekannter Weise hat die Füllung eine grosse Oberfläche, wie sie beispielsweise durch eine Reihe von versetzt angeordneten Latten oder Stäben geboten wird, die schematisch in Fig. 2 dargestellt sind, so dass die Berührung zwischen Wasser und der seitlich durch den Nassabschnitt strömenden Luft intensiviert wird.
  • Jeder Trockenabschnittmodul entspricht ebenfalls mehr oder weniger herkömmlicher Konstruktion, indem er ein Rohrbündel 16 aufweist, das mit Rohren versehen ist, die sich in seitlicher Richtung über eine zwischen den Seitenwänden 17 des Rahmens des Trockenabschnitts befindliche Uffnung hinwegerstrecken, wobei die Seitenwände an ihren unteren Enden mit den Deckwänden 18 des Rahmens des Nassabschnitts verbunden sind. Ein zu kühlendes Strömungsmittel wird durch die Rohre des Bündels 16 mit Hilfe von Eintritts- und Austrittsleitungen 19 und 20 umgewälzt, und Luft strömt über das Rohrbündel mit Hilfe von zwei-Gruppen von Gebläsen 21 nach oben,~-wobeí» jedes Gebläse in einem Gebläsering 22 angeordnet ist, der auf dem Rahmen desTrockenabschnitts Uber dem Bündel getragen wird. Die Gebläsegruppen sind voneinander durch eine senkrechte Wand -27A des Trockenabschnittrahmens so getrennt, dass jede Gebläsegruppe in-erster Linie Luft ausde nebenihr befindlichen Nassabschnitt ansaugt.
  • Wie durch die-Pfeile in Fig. 2,4 und~ 5-ångedeutet, wird die Luft, die über das Rohrbündel gesaugt worden ist, zunächst dazu gebracht, aus der Eintrittsöffnung zur Austrittsöffnung-zu strömen und damit durch die Füllung 13 jedes Nassabschnitts hindurch und daraufhin in die Kammer 11 hinein und durch sie hindurch. Wie im folgenden erläutern ist, wird die Luft, sobald sie über das Rohrbündel-hinweg und aus demGebläsering an der Austrittsöffnung des Trockenabschnitts herausgeblasen worden ist, entweder aus dem Gehäuse entfernt oder in ihm umgewälzt oder teilweise-entfernt und umgewälzt. Vorzugsweise sind Nebelentferner 24 in der Kammer in der Mitte zwischen jedem Nassabschnitt-Austritt und Trockenabschnitt-Eintritt angeordnet, die einem an sich bekannten Zweck dienen.
  • Das Gehäuse H ist in erste Teile 25A unterteilt, von denen jeder eine Eintrittsöffnung für einen der Nassabschnitte aufweist, und zweite Teile 25B, von denen jeder die Austrittsöffnung von einer Gebläsegruppe des Trockenabschnitts enthält. Im einzelnen heisst das, dass die Gehäuseteile mit Deckwänden versehen sind, die zu einer Gehäusedeckwand zusammenlaufen, und dass die ersten Gehäuseteile ausserdem mit Seiten- und Bodenwänden versehen sind, die mit der Deckwand nicht nur die Eintrittsöffnung zu dem Nassabschnitt und die Austrittsöffnung aus dem Trockenabschnitt bilden, sondern auch die anderen Aussenseiten-und Deckwände der Abschnitte.
  • Die ersten und zweiten Gehäuseteile sind durch gemeinsame Seitenwände voneinander getrennt, in denen sich Jalousienöffnungen 26 befinden, so dass der Luftstrom aus jedem zweiten Teil zu dem benachbarten ersten Teil gesteuert werden kann. Wie ebenfalls aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Seitenwände der ersten Gehäuseteile ebenfalls mit Jalousienöffnungen 27 ausgestattet, so dass der Zutritt von Umgebungsluft zu diesen Uffnungen und damit in die Eintrittsöffnung jedes Nassabschnitts gesteuert werden kann. Auch sind die Deckwände der zweiten Gehäuseteile mit Lüftungsöffnungen 28 ausgerüstet, so dass die Entlüftung aus diesen Teilen gesteuert werden kann, und die Deckwände der ersten Gehäuseteile sind mit Jalousienöffnungen 29 ausgestattet, um den Zutritt von Umgebungsluft zu diesen ersten Teilen 25 zu steuern und damit in ähnlicher Weise zu den Jalousienöffnungen 27, also den Umgebungsluftzutritt zu der Eintrittsöffnung für jeden Nassabschnitt.
  • Während des heissesten Teils des Jahres können die Jalousienöffnungen so angeordnet werden, dass die Vorrichtung in der herkömmlichen Weise arbeitet. D.h. die Jalousien 26 und 29 können geschlossen sein und die Jalousien 27 und 28 geöffnet, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, um dadurch Umgebungsluft zu veranlassen, durch den Nassabschnitt über das Rohrbündel 16 des Trockenabschnitts hinweg zu strömen und dann in die Atmosphäre zu entweichen. Während des kältestens Teils des Jahres jedoch und insbesondere bei Temperaturen unter dem Nullpunkt können die Jalousien 27,28 und 29 geschlossen werden, während die Jalousien 26, wie aus Fig. 5 ersichtlich dann geöffnet sind, so dass Luft aufeinanderfolgend durch die Nass- und Trockenabschnitte umgewälzt wird. Wenn mässige Temperaturen herrschen, lässt sich vorzugsweise ein Gemisch aus Umgebungsluft und Umwälzluft durch die Abschnitte lenken, und in diesem Fall sind dann, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die Jalousien 27 geschlossen und die Jalousien 26,28 und 29 teilweise geöffnet, so dass Umgebungsluft zusammen mit etwas umgewälzter Luft vermischt wird, während der Rest der umgewälzten Luft entweicht.
  • Wie oben ausgeführt, ermöglicht die obige Anordnung einen Betrieb der Nassabschnitte des Turms unter allen Wetterverhältnissen und damit rund um das ganze Jahr. Dadurch kann wiederum Wasser in dem Nassabschnitt während des ganzen Jahres verdampft werden oder zumindest bei anderen als den höchsten Temperaturen. Im einzelnen wird dies durch die Tatsache ermöglicht, dass die umgewälzte Luft ausreichend erwärmt wird, um ein Gefrieren zu verhindern.
  • Wie ebenfalls bereits erwähnt wurde, hat die wärmere Luft, die durch die Nassabschnitte umgewälzt wird, in erhöhtem Maße die Fähigkeit, das Wasser über der Umgebungsluft bei einer geringeren Temperatur zu verdampfen.
  • Wie oben bereits erwähnt und am besten aus den Fig. und 3 ersichtlich, weist der Kühl turm jedes Nassabschnittmoduls eine eigene Schale und einen eigenen Sumpf auf, die über bzw. unterhalb der Füllung 13 angeordnet sind. Somit gibt es bei der Gesamtanordnung, die in vier Module unterteilt ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, vier separate Schalen 14A,14B,14C und 14D und eine entsprechende Anzahl separater Sümpfe 15A,15B,15C und 15D. Im einzelnen erstrecken sich, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die senkrechten Wände, die die Vorrichtung in Module unterteilen, bis zum Boden jedes Sumpfes, so dass jeder Sumpf wie jede Schale von dem anderen getrennt ist. Somit sind vier Paare Schalen und Sümpfe vorhanden, wobei jede Schale jedes Paares zur Verteilung von Wasser über der Füllung dient, das dann in dem Sumpf dieses Paares unterhalb der Füllung gesammelt wird.
  • Der ersten Schale 14A wird Wasser durch eine Leitung 30 zugeführt, und ein Teil dieses Wassers, das nach der Verdampfung in allen vier Modulen übrig bleibt, wird von einem letzten Sumpf 15D durch die Leitung 31 ausgetragen oder ausgeblasen. Wie im obigen erwähnt, könnte angenommen werden, dass das Wasser korrosiv ist oder Brackwasser ist und eine grossen Konzentration an Feststoffen enthält. In der herkömmlichen Vorrichtung dieser Art strömt das von den Schalen verteilte Wasser parallel in den darunter befindlichen Sumpf. Erfindungsgemäss jedoch wird das Wasser dazu gebracht, der Reihe nach von dem einen Kühlturmmodul zum nächsten zu strömen.
  • Somit wird Wasser, wie aus Fig. 3 ersichtlich, das in dem ersten Sumpf 15A sich gesammelt hat, mit Hilfe einer Pumpe 32A und einem Steigrohr 33A der Schale 15B des benachbarten Moduls zugeführt. Daraufhin wird Wasser in dem zweiten Sumpf 15B mit Hilfe einer Pumpe 32B und einem Steigrohr 338 der Schale 14C des dritten Moduls zugeführt, und Wasser im dritten Sumpf 15C mit Hilfe einer Pumpe 32C und einem Steigrohr 33C der Schale 14D des letzten Moduls zugeführt. Das in dem Sumpf 15D des letzten Moduls gesammelte Wasser wird mit Hilf einer Pumpe 32D der Austragsleitung 31 zugeführt.
  • Da in jedem Modul eine Verdampfung stattfindet, ist die Wassermenge, die jeder Schale zugeführt wird, geringer als die der vorangegangenen Schale zugeführte, und der Prozentsatz an Feststoffteilchen, die sich in jedem folgenden Sumpf ansammeln, erhöht sich entsprechend. Als Folge dessen weist nur das Wasser in den letzten Sümpfen oder möglicherweise nur im letzten Sumpf eine solch grosse Konzentration an Feststoffen auf, wie sie für eine hochwirksame Reinigung erforderlich ist. Dadurch wird natürlich nicht nur die Wartung der Vorrichtung vereinfacht, sondern es wird aufgrund der modularen Konstruktion der Vorrichtung auch ermöglicht, dass wenigstens einige der Nassabschnittmodule ihren Betrieb fortsetzen, während die Schalen von anderen Modulen gereinigt werden.
  • In jeder Schale wird im wesentlichen die gleiche Wasserfüllhöhe beibehalten, und zwar trotz der jeder folgenden Schale zugeführten geringeren Wassermenge. Dies geschieht mit Hilfe von im Boden jeder Schale vorhandenen Löchern, deren Grösse immer kleiner wird. D.h., wie am besten durch die in Fig. 3 herausgezeichneten Teile ersichtlich ist, die Löcher 34A in der Schale 14A sind grösser als die Löcher 34B im Boden der Schale 14B, während die Löcher 34B grösser sind als die Löcher 34C im Boden der Schale 14C und die Löcher 34C wiederum grösser sind als die Löcher 34D im Boden der Schale 14D. Derselbe Zweck lässt sich offensichtlich mit Hilfe von Schalen erreichen, deren Volumen in Richtung des Wasserstroms immer kleiner wird.

Claims (5)

  1. Kühlvorrichtung Patentansprüche Külvorrichtung, mit einem Kühlturmabschnitt, durch den Luft schickbar ist, einem Trockenkühiturmabschnitt mit einem Rohrbündel, durch das ein zu kühlendes Strömungsmittel hindurchlenkbar ist und über das Luft hinwegführbar ist, um dieses Strömungsmittei zu kühlen, und mit einer Einrichtung, durch die die Luft veranlasst wird, aufeinande$olgend durch den Nassabschnitt und über das Rohrbündel des Trockenabschnitts hinweg zu strömen, wodurch die Luft, die über das Rohrbündel strömt, zunächst von dem im Nassabschnitt befindlichen Wasser abkühlbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (H)> das die Eintrittsöffnung für den Nassabschnitt (W), die Austrittsöffnung aus dem Trockenabschnitt (D) und die anderen Aussenseiten- und Deckwände (17,18) dieser Abschnitte aufweist, vorgesehen ist, welches mit Mitteln (26,27,28,29) zum wahlweisen Ablassen von Luft versehen ist, die über das Rohrbündel (16) geströmt ist oder zum aufeinanderfolgenden Umwälzen dieser Luft durch den Nassabschnitt (W) und über das Rohrbündel (16).
  2. 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (B) auch mit einer Vorrichtung zum Mischen von Umgebungsluft mit umgewälzter Luft versehen ist.
  3. 3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nasskühlturmabschnitt (W) eine Lufteintrittsöffnung, eine Luftaustrittsöffnung und zwischen beiden eine Füllung (13) aufweist, dass eine Einrichtung (14) zum Verteilen von Wasser über der Füllung (13) vorgesehen ist, um dadurch die Luft zu kühlen, wenn sie durch den Nassturinabschnitt strömt, dass der Trockenkühlturmabschnitt (D) eine Eintrittsöffnung, eine Austrittsöffnung und ein Rohrbündel (16) aufweist, durch das ein Kühimittel hindurchschickbar ist und über das Luft hinwegleitbar ist, wenn diese durch den Trockenkühlturmabschnitt strömt, um dadurch das Kühlmittel zu kühlen, dass die Vorrichtung, mit der Luft veranlassbar ist, aufeinanderfolgend durch den Trockenabschnitt zu strömen, eine Einrichtung aufweist, mit der die Luft in die Eintrittsöffnung des Trockenabschnitts hinein und über das Rohrbündel (16) dieses Abschnitts hinwegwlenkbar ist, und dass das Gehäuse (H) einen ersten Teil (25A) aufweist, der die Eintrittsöffnung zum Nassabschnitt enthält, sowie einen zweiten Teil (25B), der die Austrittsöffnung aus dem Trockenabschnitt enthält, ferner eine erste Uffnung (26), die den ersten und den zweiten Teil verbindet, eine zweite Uffnung (27), die der Luftzufuhr zu dem ersten Teil (25A) dient, eine dritte Uffnung (28), die für die Luftabfuhr aus dem zweiten Teil (25B) dient, und eine Einrichtung (21) zur Steuerung des Luftstroms durch die ersten, zweiten und dritten öffnungen, wodurch die erste Uffnung schliessbar ist und die zweite und dritte Uffnung geöffnet werden können, um dadurch die Luft zu veranlassen, aufeinanderfolgend durch den Nassabschnitt (W) und über das Rohrbündel (16) des Trockenabschnitts (D) hinweg zu strömen, um aus dem Trockenabschnitt ausgeblasen zu werden, und wodurch die zweite und dritte Uffnung schliessbar sind und die erste Uffnung geöffnet werden kann, um dadurch die Luft zu veranlassen, durch den Nassabschnitt und über das Rohrbündel des Trockenabschnitts hinweg sich im Kreislauf umzuwälzen.
  4. 4. Kühl vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (H) eine vierte Uffnung (29) in seinem ersten Teil (25A) aufweist, die der Umgebungsluftzufuhr zu diesem Teil dient, sowie eine Vorrichtung zur Steuerung des Luftstroms durch diese vierte öffnung, wodurch die zweite Uffnung (27) schliessbar ist und die erste, dritte und vierte Uffnung (26,28,29) teilweise geöffnet werden können, um dadurch die Umgebungsluft und umgewälzte Luft zu veranlassen, sich miteinander zu vermischen, bevor sie durch den Nassabschnitt (W) strömt.
  5. 5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) zur Verteilung von Wasser über der Füllung (13) aus einer Vielzahl von Schalen besteht, die Seite an Seite in Richtung quer zur Luftströmung der Eintrittsöffnung zur Austrittsöffnung neheneinander angeordnet sind, ferner aus mehreren Seite an Seite angeordneten Sümpfen(15A,15B,15C,15D) unterhalb der Füllung (13) zur Sammlung des Wassers, das aus der Füllung austritt, wobei die Schalen (14A,14B,14C'14D) und Sümpfe (15A, 15B,15C,15D) paarweise übereinander so angeordnet sind, dass das von der Schale jedes Paares verteilte Wasser in dem Sumpf des Paares gesammelt wird,und dass eine Vorrichtung (31,32D) zum Austragen des Wassers aus dem letzten Sumpf (15D) vorhanden ist sowie eine Vorrichtung (32A,33A; 32B,33B; 32C,33C), mit der Wasser im ersten und jedem folgenden Sumpf zwischen dem ersten und dem letzten Sumpf hochhebbar und einer folgenden Schale (14B,14C,14D) zuführbar ist, wobei darüber hinaus Einrichtungen vorhanden sind, mit denen in jeder Schale (14A,>4B,14C,14D) im wesentlichen der gleiche Füllstand aufrechterhaltbar ist.
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