DE2545061A1 - Vorrichtung zur temperaturveraenderung von fluiden, insbesondere zur kuehlung von fluessigkeiten und kondensation von daempfen durch luft - Google Patents
Vorrichtung zur temperaturveraenderung von fluiden, insbesondere zur kuehlung von fluessigkeiten und kondensation von daempfen durch luftInfo
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Description
GEA Luftkühlergesellschaft Happel GmbH & Co. KG, 4630 Bochum, Königsallee 43 - 47
Vorrichtung zur Temperaturveränderung von Fluiden, insbesondere zur Kühlung von Flüssigkeiten
und Kondensation von Dämpfen durch Luft
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur Temperaturveränderung
von Fluiden. Insbesondere bezieht sie sich auf eine Vorrichtung zur Kühlung von flüssigen und Kondensation
von dampfförmigen Medien durch gasförmige Stoffe, insbesondere Luft.
Vorrichtungen mit einem Gas/Flüssigkeit-Berührungsbereich und einem indirekten Wärmeaustauschbereich sind bekannt. Im
Gas/Flüssigkeit-Berührungsbereich fließt eine zu kühlende Flüssigkeit durch Rieseleinbauten nach unten und sammelt sich
in einem am Boden dieses Bereichs vorgesehenen Behälter. Im Gegenstrom zur Flüssigkeit fließt ein Luftstrom durch die
Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung und kühlt die Flüssigkeit.
Hierdurch wird der Luftstrom erwärmt und nimmt auch etwas von der Flüssigkeit in Form von Feuchtigkeit in sich
auf. Infolge der direkten Berührung zwischen der Luft und
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der Flüssigkeit im Gas/Flüssigkeit-Berührungsbereich kann man diesen als Naßkühlteil und den Kühlvorgang selbst als
Naßkühlung bezeichnen.
Der Bereich des indirekten Wärmetauschs besteht aus Wärmetauschrohren,
die erforderlichenfalls mit Rippen versehen sein können, wobei das zu kühlende Medium durch die Rohre
fließt. Unabhängig ron dem durch den Naßkühlteil fließenden Luftstrom fließt ein Kühlluftstrom durch den Bereich
des indirekten Wärmetauschs und kühlt das Medium in den Rohren, wobei er erwärmt wird. Da im Bereich des indirekten
Wärmetauschs eine Berührung zwischen der Luft und dem zu kühlenden Medium vermieden wird, kann man diesen Bereich
Trockenkühlteil und den Kühlvorgang selbst als Trockenkühlung bezeichnen.
Die erwärmten Luftströme werden oberhalb der Kühlteile miteinander mittels eines Ventilators vermischt und fließen
dann gemeinsam in die Atmosphäre ab.
Einer der Gründe für die Verwendung von Vorrichtungen, bei denen Naß- und Trockenkühlsysteme miteinander kombiniert
sind, ist die Vermeidung der Schwadenfahne, die bei ausschließlicher Verwendung von Naßkühlung auftritt und das Ergebnis
der Anreicherung bzw. Sättigung der erwärmten Luft mit Flüssigkeit ist. Durch die Verwendung von kombinierten Systemen
wird die Umweltbelästigung durch die Schwadenfahne vermieden.
Derartige Vorrichtungen haben weiterhin den Vorteil, daß die Wasserverluste infolge Verdunstung herabgesetzt werden,
so daß die diese Verluste ausgleichenden Wassermengen geringer sind.
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ORIGINAL INSPECTED
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Der Naßkühlteil in Vorrichtungen der beschriebenen Art weist in der Regel eine Anzahl Zuführungsleitungen mit nach
unten gerichteten öffnungen auf.Die zu kühlende Flüssigkeit
fließt im Gegenstrom zu der nach oben fließenden Kühlluft aus diesen Öffnungen in die Rieseleinbauten und tropft dann
in einen am Boden des Naßkühlteils vorgesehenen Sammelbehälter. Der Trockenkühlteil besteht dagegen zumeist aus berippten
Wärmetauscherrohren, durch die das zu kühlende Medium - Gas, Dampf oder Flüssigkeit - hindurchgeführt wird
und die außen von der Kühlluft umströmt werden. Der Trockenkühlteil kann zur Kondensation von dampfförmigen Medien
und dabei beispielsweise zur Abfuhr der Verlustwärme eines Kraftwerkes und insbesondere der bei der Kondensation des
Abdampfes der Turbine anfallenden Wärme an die Umgebungsluft dienen. Der Naßkühlteil und der Trockenkühlteil können dabei
in Mehrfachanordnung innerhalb eines Kühlturmes angeordnet
sein. Zur Beschleunigung und Vermischung der aus den Kühlteilen austretenden erwärmten trockenen bzw. erwärmten
und feuchtigkeitsangereicherten Luftströme kann ein Ventilator vorgesehen werden.
Obwohl das Prinzip der Kombination von Naß- und Trockenkühlsystemen
seit langem bekannt ist, haben derartige Vorrichtungen bislang nur einen unbedeutenden Eingang in die Praxis
gefunden. Dieser Sachverhalt ist durch die großen Schwierigkeiten in der praktischen Durchführung und Anwendung der
Verfahren im Zusammenhang mit diesen Vorrichtungen begründet. Eine der Hauptschwierigkeiten betrifft das Kühlmedium Luft
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und ergibt sich aus der Tatsache, daß die beiden Warmluft-Ströme vor dem Austritt aus der Vorrichtung gut vermischt
werden müssen, damit der gewünschte Effekt der Schwadenbeseitigung erzielt wird. Eine weitere, mit erheblichen Problemen
behaftete Schwierigkeit ist die Frage der Verknüpfung des Kühlsystems mit der in der Regel aus der Abwärme
eines Kraftwerkes bestehenden Wärmequelle. Schließlich ist die konstruktive Gestaltung einer Kombination eines Naßmit
einem Trockenkühlsystem mit hohen Kosten verbunden, wodurch die Wirtschaftlichkeit derartiger Vorrichtungen
weitgehend in Frage gestellt ist.
Bei einer bekannten Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Kühlen von heißem Wasser sind Naß- und Trockenkühlteil übereinander angeordnet. Das zu kühlende Wasser wird in ein
Verteilerbecken oberhalb des Trockenkühlteils geleitet und durchströmt zuerst den aus berippten, senkrecht stehenden
Rohren bestehenden Trockenkühlteil. Danach durchströmt das Wasser den unter dem Trockenkühlteil angeordneten Naßkühlteil.
Die Kühlluft tritt im Kreuzstrom horizontal in die Vorrichtung ein, wobei die Luftströme für den Naß- und
Trockenkühlteil parallel geführt sind. Die Förderung der Kühlluft erfolgt über einen einzelnen, saugend arbeitenden
Ventilator.
Bei dieser Ausführung kann zwar das Mischen der erwärmten Luftströme einigermaßen befriedigend gelöst werden. Auf
der Wasserseite treten jedoch große Probleme auf. Einerseits muß durch die Anordnung der Naß- und Trockenkühlsysteme
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übereinander eine beträchtliche Pumphöhe überwunden werden,
wodurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs negativ beeinträchtigt wird. Andererseits durchfließt der gesamte Kühlwasserstrom
den Naßkühlteil. Dies führt zu beträchtlichen Nachteilen, wie z.B. Verschmutzung und Sauerstoffaufnähme.
Der aus Rippenrohren bestehende Trockenkühlteil muß zudem von korrosionsbeständiger Konstruktion und wegen der nicht zu
vermeidenden Verschmutzung zwecks Wartung und Reinigung leicht zugänglich sein.
.Eine weitere bekannte Ausführungsform einer kombinierten
Naß-/Trockenkühlvorrichtung besteht aus einem Kühlturm,der mit drückenden Ventilatoren versehen ist, d.h. Ventilatoren,
welche die Kühlluft durch den Kühlturm drücken. Die Ventilatoren fördern dabei die Kühlluft in Form eines Naßgasstromes,
d.h. eines für Naß]'ühlung verwendeten Stromes, und eines Trockengasstromes, d.h. eines für Trockenkühlung verwendeten
Stromes. Die Ströme sind durch Wände voneinander getrennt. Bei dieser Anordnung wird aber die gewünschte
gründliche Vermischung der aus den verschiedenen Kühlteilen austretenden Luftströme nicht erreicht und dadurch das Entstehen
einer Schwadenfahne nicht zuverlässig verhindert. Die Trennwände stellen überdies einen zusätzlichen Bauaufwand dar.
Schließlich ist noch eine Lösung für eine kombinierte Naß-ZTrockenkühlvorrichtung bekannt, bei welcher die Gase
für die Naß- und Trockenkühlung längs geschlossener Bahnen in einem runden Kühlturm zirkulieren. Die Bahnen bzw. Gassen
liegen nebeneinander, wobei Gassen für das Naßkühlgas
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und Gassen für das Trockenkühlgas abwechselnd aufeinanderfolgen und die Gase mittels eines saugend angeordneten Ventilators
längs der Gassen gefördert werden. Dabei ist für jede der trockenen Gassen am Umfang des Kühlturms ein senkrechter
Wärmetauscher aufgestellt, während die Rieseleinbauten für die Naßkühlgassen waagerecht im Kühlturmquerschnitt
vorgesehen sind. Diese Bauweise ist aber recht kompliziert und damit aufwendig. Außerdem sind Trennwände zwischen den
einzelnen Gassen erforderlich. Weiterhin ergeben sich wegen der Ineinanderschachtelung von Naß- und Trockenkühlteil
hohe Kosten für das Verteilungssystem des zu kühlenden Wassers .
Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß eine Verbesserung der Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik
höchst wünschenswert ist.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine neuartige Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Fluiden zu
schaffen.
Dabei soll gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Fluiden
durch direkten und indirekten Wärmetausch geschaffen werden, bei der eine Flüssigkeit, deren Temperatur verändert
werden soll, nicht über große senkrechte Entfernungen gefördert werden muß.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Fluiden durch direkten
und indirekten Wärmetausch zu schaffen, bei der die
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Sauerstoffaufnahme durch das seine Temperatur verändernde
Fluid vermindert ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung
einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui- den durch direkten und indirekten Wärmetausch, bei der jeg
liche Verschmutzung verhindert wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui-
den durch direkten und indirekten Wärmetausch, wobei die Wärmetauschteile au? relativ preiswerten Werkstoffen bestehen
können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui-
den durch direkten und indirekten Wärmetausch, wobei die Wärmetauschteile leicht zugänglich sind.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui-
den durch direkten und indirekten Wärmetausch, wobei die Vorrichtung auf einfache Weise mit einer Wärmequelle ver
bunden werden kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui-
den durch direkten und indirekten Wärmetausch, die von ein facher Bauart ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von Flui-
den durch direkten und indirekten Wärmetausch mit Gasen,
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wobei die einzelnen Ströme des Wärmetauschgases nach dem Wärmetausch gründlich durchmischt werden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kühlvorrichtung zum Kühlen von flüssigen Medien und
zur Kondensation von dampfförmigen Medien durch Gase, insbesondere
Luft, wobei die Kühlvorrichtung einen Naßkühlteil (direkter Wärmetausch) und einen Trockenkühlteil (indirekter
Wärmetausch) aufweist und mit einem hohen Grad an Sicherheit die für die Umwelt lästige Schwadenbildung vermeidet
und gleichzeitig einen einfachen und unproblematischen Anschluß an ein Kondensatxonssystem erlaubt.
Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben gelöst durch eine
Vorrichtung zur Kühlung von flüssigen und Kondensation von dampfförmigen Medien durch einen gasförmigen Stoff, insbesondere
Luft, wobei ein erster Strom des gasförmigen Stoffs das flüssige Medium kühlt, indem er es im Gegenstrom berührt,
dabei erwärmt wird und flüssiges Medium aufnimmt, ein zweiter Strom des gasförmigen Stoffs durch indirekten Wärmetausch unabhängig
vom ersten Strom das dampfförmige Medium kühlt und dabei erwärmt wird, und die erwärmten Ströme miteinander vermischt
werden, um danach gemeinsam in die Atmosphäre auszutreten, gekennzeichnet durch wenigstens eine Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung
zur Kühlung des flüssigen Mediums, wobei diese Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung mindestens eine
Kammer mit einer Wand, Sprüh- oder Rieseleinbauten für das flüssige Medium innerhalb der Kammer und Einlaßmittel
zum Einlassen des ersten Stroms in die Kammer aufweist;
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wenigstens eine indirekte Wärmetauschvorrichtung zur Kühlung des dampfförmigen Mediums, wobei diese Wärmetauschvorrichtung
Kondensationsmittel aufweist, die vom zweiten Strom gekühlt werden und aus zwei Teilen bestehen, die sich im
Abstand voneinander von der Wand der Kammer aus erstrecken und in einer oberhalb der Ebene der Rieseleinbauten liegenden
Ebene angeordnet sind; Mittel, die wenigstens einen Einströmkanal für Gen gasförmigen Stoff in einer unterhalb
der Ebene der Kondensationsteile liegenden Ebene bilden und wenigstens einen Teil der Wand umfassen, und wenigstens
eine saugende Vorrichtung in einer oberhalb der Ebene der Rieseleinbauten liegenden Ebene zur Vermischung der erwärmten
ersten und zweiten Ströme miteinander.
Ein bevorzugter gasförmiger Stoff für Kühlzwecke ist Luft. Die saugende Vorrichtung, welche die erwärmten Luftströme
aus der Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung (Naßkühlung) und dem indirekten Wärmetauscher (Trockenkühlung)
miteinander vermischt, kann ein Ventilator sein, und die erwärmten Luftströme können oberhalb der Naß- und Trockenkühlteile
miteinander vermischt werden.
Die Naßkühlvorrichtung ist in Gestalt eines Riesel- oder Sprinklersystems vorgesehen, und die Riesel- oder Sprinklermittel
können in Form eines oder mehrerer Einsätze oder Sprühvorrichtungen in der Kammer der Naßkühlvorrichtung vorgesehen
werden. Sammelmittel, z.B. ein Sammelbehälter, können in der Nähe des Bodens der Kammer vorgesehen werden,
um die Flüssigkeit zu sammeln, die durch das Riesel-oder
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Sprinklersystem geflossen und von der Luft gekühlt worden ist. Erfindungsgemäß weist die Kammer der Naßkühlvorrichtung
im Horizontalquerschnitt vorzugsweise eine polygonale Querschnittsform auf, die vorzugsweise etwa quadratisch oder
rechteckig ist.
Die Trockenkühlvorrichtung ist wenigstens zum Teil in Form von luftgekühlten Kondensationsmitteln vorgesehen. Die
Kondensationsmittel können Wärmetauscherrohre aufweisen, durch die der zu kondensierende Dampf geleitet wird und die,
falls es erwünscht oder erforderlich ist, mit einer oder mehreren Kühlrippen versehen sind. Die Kondensationsmittel
bestehen aus wenigstens zwei Kondensationsteilen, die sich vom Bereich der Kammerwand der Naßkühlvorrichtung im Abstand
voneinander erstrecken, wobei die Kondensationsteile vorteilhafterweise in einer oberhalb der Ebene des Rieseleinsatzes
liegenden Ebene in der Kammer angeordnet sind. Jeder der Kondensationsteile weist vorzugsweise mehrere gerippte
Wärmetauscherrohre auf, die sich vorzugsweise parallel zueinander erstrecken. Wie bereits erwähnt wurde, besitzt
die Kammer der Naßkühlvorrichtung einen polygonalen Horizontalquerschnitt,
wobei die Wand der Kammer in mehrere Abschnitte unterteilt ist, von denen jeder einer Seite des
Polygons entspricht. Entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung verlaufen mindestens zwei
Wandabschnitte parallel zueinander, wobei sich die Kondensationsteile von diesen Wandabschnitten aus erstrecken. Falls
der Horizontalquerschnitt der Kammer ungefähr rechteckig ist,
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erstrecken sich die Kondensationsteile vorzugsweise von den Längsseiten der Kammer aus.
Die saugende Vorrichtung bzw. der Ventilator besitzt ein eine Saugwirkung erzeugendes, drehbares Teil, wie z.B. einen
Propeller, und es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn dieses Teil in einer waagerechten Ebene drehbar ist. Die
Kammer der Naßkühlvorrichtung ist vorzugsweise direkt unterhalb der saugenden Vorrichtung angeordnet, und zwar konzentrisch
mit dieser bzw. mit dem drehbaren Teil.
Wie bereits erwähnt wurde, sind eine oder mehrere Einströmkanäle für die Kühlluft vorgesehen. Diese Einströmkanäle
sind vorzugsweise in einer Ebene angeordnet, die unterhalb der Ebene der Kondensationsteile liegt, und befinden
sich vorzugsweise direkt unter den Kondensationsteilen. Wenigstens ein Teil der Kammerwand der Naßkühlvorrichtung
dient der Bildung der benachbarten Einströmkanäle, und die Kammerwand begrenzt jeden der benachbarten Einströmkanäle
auf einer seiner Seiten. Die Vorrichtung kann eine Endwand aufweisen, und es ist möglich, daß wenigstens ein Teil dieser
Endwand mit der Kammerwand zusammen einen Einströmkanal bildet. In diesem Fall begrenzt die Endwand den Einströmkanal
an einer weiteren Seite. Andererseits könnte die Vorrichtung eine weitere Naßkühlvorrichtung aufweisen, und
in diesem Fall kann wenigstens ein Teil der Kammerwand der zusätzlichen Naßkühlvorrichtung mit der Kammerwand der ersten
Naßkühlvorrichtung zusammen einen Einströmkanal bilden. Jede der Kammerwände begrenzt dann den Einströmkanal an einer
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seiner Seiten.
Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung weist folglich zumindest
eine Naßkühlvorrichtung und zumindest eine Trockenkühlvorrichtung auf, wobei die Trockenkühlvorrichtung aus
zwei durch die Naßkühlvorrichtung voneinander getrennten Teilen besteht. Die beiden Trockenkühlteile können sich in
die gleiche waagerechte Richtung erstrecken. Jede Kühlvorrichtung kann sich unmittelbar an die benachbarte Kühlvorrichtung
anschließen, d.h. die Naßkühlvorrichtung kann direkt mit den Trockenkühlteilen verbunden sein. Die Trockenkühlteile
an den Enden der Vorrichtung sind dabei in der Regel im Bereich ihrer voneinander abgewendeten äußeren
Längsseiten durch vertikale Abschlußwände begrenzt. Falls es erwünscht oder notwendig ist, können die Abschlußwände
Mittel zum Luftdurchtritt besitzen. Die Naßkühlvorrichtung kann dabei kopfseitige Zuleitungen mit Austrittsöffnungen
aufweisen, aus denen die zu kühlende Flüssigkeit in die Sprüh- oder Rieseleinbauten fließt, um dann in einen in der
Nähe des Bodens der Vorrichtung angeordneten Sammelbehälter herabzutropfen. Die herabtropfende Flüssigkeit wird von der
Kühlluft im Gegenstrom umflossen. Die Trockenkühlteile sind
von verhältnismäßig geringer Dicke und bestehen beispielsweise aus nebeneinander angeordneten berippten Wärmetauscherrohren.
Die Wärmetauscherrohre können sich dabei in Längsrichtung der Trockenkühlteile, d.h. auch in Längsrichtung
der Naßkühlvorrichtung, erstrecken. Die Wärmetauscherrohre können aber auch quer zur Längserstreckung der Trockenkühl-
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teile angeordnet sein.
Die Kühlluft tritt von den Vorder- und Rückseiten der Vorrichtung her in die Naßkühlvorrichtung sowie in die beiderseits
der Naßkühlvorrichtung liegenden Einströmkanäle ein. In den Einstromkanälen wird die Kühlluft derart getrennt,
daß ein Luftstrom in die mittlere Naßkühlvorrichtung und ein hiervon getrennter Luftstrom in den jeweiligen
Trockenkühlteil fließt. Durch die dreiteilige Aufgliederung der erfindungsgemäßen Vorrichtung (Naßkühlvorrichtung und
zwei zugeordnete Trockenkühlteile) ergibt sich der besondere
Vorteil, daß die aus den Trockenkühlteilen austretende erwärmte
trockene Luft und die aus der Naßkühlvorrichtung austretende erwärmte und mit Flüssigkeit bzw. Feuchtigkeit
angereicherte Luft nicht den jeweils benachbarten Kühlteil nochmals durchströmt, d.h. die erwärmte trockene Luft aus
den Trockenkühlteilen durchströmt nicht die Naßkühlvorrichtung und die erwärmte, mit Flüssigkeit bzw. Feuchtigkeit
angereicherte Luft aus der Naßkühlvorrichtung durchströmt nicht die Trockenkühlteile. Jeder Luftstrom durchfließt nur
einen Kühlteil und wird unmittelbar nach dem Passieren dieses Kühlteils mit den Luftströmen aus den anderen Kühlteilen
vermischt. Da die Vermischung der Luftströme mittels eines horizontal umlaufenden Ventilators erfolgt, der zentral
oberhalb der Naßkühlvorrichtung angeordnet ist, ist gewährleistet, daß die trockene Warmluft aus den seitlichen
Trockenkühlteilen mit der mit Flüssigkeit bzw. Feuchtigkeit angereicherten Luft aus der mittleren Naßkühlvorrichtung so
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vermischt wird, dan die Ausbildung einer Schwadenfahne oberhalb
der Vorrichtung vermieden wird.
Die Ausbildung der Trockenkühlvorrichtung als luftgekühlte Kondensatioüsmittel bietet den großen Vorteil, daß
ein Teil der Abwärmemenge, z.B. einer Turbine, direkt in Form von Turbinenabdampf übernommen werden kann. In diesem
Zusammenhang sollte erwähnt werden, daß das gekühlte Wasser bzw. eine andere gekühlte Flüssigkeit aus der Naßkühlvorrichtung
zum Kühlen eines Kondensators verwendet werden kann, welcher so angeordnet ist, daß er den Turbinenabdampf
aufnimmt. Die Entnahme des Turbinenabdampfes für die
luftgekühlten Kondensationsmittel der Trockenkühlvorrichtung
kann dabei entweder aus dem vom Kühlwasser bzw. einer anderen Kühlflüssigkeit der Naßkühlvorrichtung beaufschlagten
Kondensator erfolgen oder aus der Verbindungsleitung zwischen Turbine und flüssigkeitsgekühltem Kondensator abgezweigt
werden. Der der Naßkühlvorrichtung zugeordnete flüssigkeitsgekühlte Kondensator kann dann in bekannter
Weise wie bei einer Kühlsystem betrieben werden, das nur eine Naßkühlvorrichtung aufweist.
Gegenüber den bekannten Anordnungen, bei denen eine zu kühlende Flüssigkeit zuerst durch einen Trockenkühlteil und
anschließend durch einen Naßkühlteil fließt, treten bei der Lösung gemäß der Erfindung keine Korrosionsprobleme in der
Trockenkühlvorrichtung auf, so daß zu deren Herstellung einfacheres und damit billigeres Material verwendet werden kann,
Der Einsatz der luftgekühlten Kondensationsmittel in der
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Trockenkühlvorrichtung der Erfindung vermeidet ferner zweite Kondensationsmittei, weil eine geschlossene Wasserrückkühlanlage
in der Trockenkühlvorrichtung entfällt und folglich an der Wärmequelle für Naß- und Trockenkühlvorrichtungen
keine getrennten Kondensatoren mit verschiedenen Rohrmaterialien vorgesehen werden müssen.
In der luftgekühlten Kondensationsanlage selbst fällt
die Warmluft auf höherem Temperaturniveau an, da sich die Temperatur des kondensierenden Dampfs gegenüber der Abdampftemperatur
am Austritt der Turbine im wesentlichen nicht ändert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet mithin
einen guten Anschluß des Kühlsystems an ein Kraftwerk.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich durch eine Vielzahl von Naß- und Trockenkühlvorrichtungen,
die abwechselnd nebeneinander vorgesehen sind. Die Naß- und Trockenkühlvorrichtungen können hier parallel
zueinander liegen, d.h. sich alle in die gleiche Richtung erstrecken. Diese Ausführungsform ermöglicht es, Mengenveränderungen
bei den zu kühlenden flüssigen Medien Rechnung zu tragen, so daß unabhängig von den zu kühlenden Medienmengen
eine ausreichende und, falls es erwünscht ist, eine gleichförmige Kühlwirkung erhalten wird. Bei diesem Ausführung
sbei spiel öer Erfindung können die Kondensationsteile
verschiedener Trockenkühlvorrichtungen nebeneinander angeordnet werden, wobei die nebeneinanderliegenden Kondensationsteile
zusammen einen Kondensator bilden können. So kann bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Naßkühlvorrich-
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tung direkt mit einem Kondensator verbunden sein (wobei der Kondensator
aus nebeneinanderliegenden Kondensatorteilen verschiedener Trockenkühlvorrichtungen besteht) und dieser Kondensator
seinerseits direkt mit einer weiteren Naßkühlvorrichtung verbunden sein. Es wird folglich eine ununterbrochene Kette von
Kühlteilen gebildet, die in direkter Abhängigkeit von dem Kühlbedarf ausgeschaltet und zugeschaltet werden können. Dank der
soeben beschriebenen Vorrichtung ist es einerseits möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung von der Produktenseite her, d.h.
von den zu kühlenden Fluiden her, äußerst wirtschaftlich zu betreiben.
Andererseits kann mit Bezug auf die Witterungsverhältnisse selbst plötzlichen Änderungen in relativ engen Grenzen
sofort Rechnung getragen werden. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann über jeder Naßkühlvorrichtung eine saugende Vorrichtung
bzw. ein Ventilator vorgesehen werden. Dabei ist in jedem Fall sichergestellt, daß die aus den verschiedenen Kühlteilen
abströmenden Warmluftmengen - auf der einen Seite die
trockene und auf der anderen Seite die flüssigkeits- bzw. feuchtigkeitsangereicherte
Warmluft - einwandfrei oberhalb jeder Naßkühlvorrichtung miteinander vermischt werden und dadurch jegliche
Ausbildung von Schwadenfahnen unterbunden wird.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind
die Kondensationsteile wenigstens einiger und vorzugsweise aller. Trockenkühlvorrichtungen in schräger, dachartiger Anordnung vorgesehen,
erstrecken sich also vom Bereich der Kämmerwand der jeweiligen Naßkühlvor-ichtung aus nach oben und außen, d.h. schräg
nach oben. Die Kondensationsteile können etwa im Bereich der längsgerichteten Oberkanten der Naßkühlvorrichtungen an diesen
befestigt sein. Benachbarte
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Kondensationsteile verschiedener Trockenkühlvorrichtungen verlaufen vorzugsweise gleich schräg aufeinander zu.Im
vertikalen Querschnitt durch die Anlage können die benachbarten Kondensationsteile verschiedener Trockenkühlvorrichtungen
einen Kondensator in Gestalt eines umgekehrten V's bilden, so daß sich ein V-förmiger Kondensator mit nach
oben gerichteter Spitze ergibt. Die Spitze des Kondensators kann dabei von einer gemeinsamen Zuführungsleitung für die
Zuführung des zu kondensierenden Dampfs zu beiden den Kondensator bildenden Kondensationsteilen gebildet sein. Andererseits
kann, falls ein Kondensationsteil für sich ohne benachbarten Kondensationsteil angeordnet ist, wie dies z.B.
im Falle eines in der Nähe einer Endwand der Anlage angeordneten Kondensationsteils der Fall ist, eine Zuführungsleitung
für die Zuführung des zu kondensierenden Dampfes zu diesem Kondensationsteil im Bereich des oberen Endes des
Kondensationsteils angeordnet sein. Die Einströmkanäle für die Kühlluft, die zwischen zwei Naßkühlvorrichtungen einerseits
und zwischen einer Naßkühlvorrichtung und einer Endwand der Anlage andererseits liegen, sind dann oben von den
dachartig schräg angeordneten Kondensationsteilen begrenzt. Die Anordnung der Kondensationsteile in dachartig schräger
Bauweise gewährleistet die bestmögliche Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes. Gleichzeitig wird die trockene
Warmluft aus den Kondensationsteilen in den feuchtigkeitsangereicherten bzw. -gesättigten Abluftstrom der Naßkühlvorrichtung
mit einer horizontalen Geschwindigkeitskomponente
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eingeleitet und fördert dadurch bereits unterhalb der saugenden
Vorrichtung die Vermischung beider Abluftströme.
Die saugenden Vorrichtungen bzw. ihre eine Saugwirkung erzeugenden drehbaren Teile sind vorzugsweise in einer oberhalb
der Ebene der Spitzen der umgekehrt V-förmigen, von benachbarten Kondensationsteilen gebildeten Kondensatoren
liegenden Ebene oder im Falle eines schräg alleinstehenden Kondensationsteiles, der keinen benachbarten Kondensationsteil
besitzt, in einer oberhalb des oberen Endes des Kondensationsteils liegenden Ebene angeordnet.
Um ein einwandfreies Durchmischen der trockenen Luftströme
aus den Kondensationsteilen mit der feuchtigkeitsangereicherten Luft aus einer Naßkühlvorrichtung zu gewährleisten,
sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die saugenden Vorrichtungen bzw. die eine Sauwirkung
erzeugenden drehbaren Teile in einer Ebene angeordnet, die nur unwesentlich höher als die Ebene der Spitzen
der Kondensatoren oder des oberen Endes eines einzelnen Kondensationsteils liegt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Kammerwände wenigstens
einiger - vorzugsweise aller - Naßkühlvorrichtungen unterhalb der Rieseleinbauten mit verschwenkbaren und einstellbaren
Jalousien ausgerüstet sind. Insbesondere bei Kammern von etwa quadratischer oder rechteckiger Querschnittsform
können die einander parallel gegenüberliegenden Wandabschnitte an den Seiten der Kammer und die Wandabschnitte
an der Vorder- und Rückseite der Kammer mit verschwenkbaren
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und einstellbaren Jalousien unterhalb der Rieseleinbauten
ausgerüstet sein. Auf diese Weise ist es möglich, in Abhängigkeit von den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen und den verschiedenen Jahreszeiten optimale Kühlungsergebnisse zu erhalten. Durch entsprechendes Verschwenken der
Jalousien kann folglich jede Naßkühlvorrichtung ganz oder
teilweise abgeschaltet werden, d.h. die Kühlluft ist in dosierten Anteilen der Naßkühlvorrichtung zuführbar.
ausgerüstet sein. Auf diese Weise ist es möglich, in Abhängigkeit von den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen und den verschiedenen Jahreszeiten optimale Kühlungsergebnisse zu erhalten. Durch entsprechendes Verschwenken der
Jalousien kann folglich jede Naßkühlvorrichtung ganz oder
teilweise abgeschaltet werden, d.h. die Kühlluft ist in dosierten Anteilen der Naßkühlvorrichtung zuführbar.
In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigen, ist:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßer Vorrichtung zur Kühlung von flüssigen und
Kondenpation von dampfförmigen Medien im vertikalen Längsschnitt;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1
und
Fig. 3 ein vergrößerter vertikaler Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung der Fig. 1 und 2 im Bereich
der Trockenkühlvorrichtung.
Die Figuren zeigen in schematischer Darstellung eine
Vorrichtung zur Kühlung von flüssigen und Kondensation von dampfförmigen Medien mittels eines gasförmigen Stoffs, der beim daigestellten Ausführungsbeispiel Luft ist.
Vorrichtung zur Kühlung von flüssigen und Kondensation von dampfförmigen Medien mittels eines gasförmigen Stoffs, der beim daigestellten Ausführungsbeispiel Luft ist.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist mehrere, beispielsweise vier beim Ausführungsbeispiel, Naßkühlvorrichtungen
A, P, C und D auf, welche auch als Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtungen bezeichnet werden können. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Naßkühlvor-
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richtungen A, B, C und D parallel nebeneinander angeordnet und besitzen einen rechteckigen Querschnitt, wie am besten
aus Fig. 2 zu ersehen ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt ferner mehrere
Trockenkühlvorrichtungen bzw. Vorrichtungen zum indirekten Wärmetausch, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel je
aus zwei Teilen bestehen. Jede der Trockenkühlvorrichtungen ist jeweils einer der Naßkühlvorrichtungen A, B, C und D
zugeordnet, und die beiden Teile jeder Trockenkühlvorrichtung erstrecken sich jeweils von den entgegengesetzten Bereichen
der oberen Enden der Naßkühlvorrichtungen A, B, C und D aus mit entgegengesetzten Neigungen nach oben und außen.
Die Trockenkühlteile weisen alle luftgekühlte Kondensationsteile auf.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der sich in dieser Figur von der rechten Seite der Naßkühlvorrichtung A erstreckende
Kondensationsteil und der sich in dieser Figur von der linken Seite der NaßJcühlvorrichtung B erstreckende Kondensationsteil
zusammen einen Kondensator E bilden, der sich von der rechten Seite der Naßkühlvorrichtung B erstreckende Kondensationsteil
und der sich von der linken Seite der Naßkühlvorrichtung C erstreckende Kondensationsteil zusammen einen
Kondensator F bilden und der sich von der rechten Seite der Naßkühlvorrichtung C erstreckende Kondensationsteil und der
sich von der linken Seite der Naßkühlvorrichtung D erstrekkende Kondensationsteil zusammen einen Kondensator G bilden.
Auf diese Weise ist der Kondensator E zwischen den Naßkühlvorrichtungen Λ und B, der Kondensator F zwischen den
Naßkühlvor-
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richtungen B und C und der Kondensator G zwischen den Naßkühlvorrichtungcn
C und D angeordnet. Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, besitzen die Kondensatoren E, F und G eine
umgekehrt V-förmige Gestalt.
Die erfindungsjemäße Vorrichtung besitzt ferner Abschlußwände
1 und 2. Zwischen der Naßkühlvorrichtung A und der Abschlußwand 1 ist ein Kondensationsteil H und zwischen der
Naßkühlvorrichtung D und der Abschlußwand 2 ein Kondensationsteil K vorgesehen.
Wie aus -Fig. 1 zu erkennen ist, sind zwischen den Abschlußwänden
1 und 2 und den jeweils benachbarten Naßkühlvorrichtungen A bzw. D, sowie jeweils zwischen den Naßkühlvorrichtungen
A, B, C und D Einströmkanäle 16 für die Kühlluft vorgesehen, so daß also je ein Einströmkanal 16 für
Kühlluft zwischen der Abschlußwand 1 und der Naßkühlvorrichtung A, zwischen der Naßkühlvorrichtung A und der Naßkühlvorrichtung
B, zwischen der Naßkühlvorrichtung B und der Naßkühlvorrichtung C, zwischen der Naßkühlvorrichtung C
und der Naßkühlvorrichtung D und zwischen der Naßkühlvorrichtung D und der Abschlußwand 2 vorgesehen ist. Die Einströmkanäle
16 befanden sich unterhalb der Kondensatoren E, F und G und der Kondensationsteile H und K.
Jede der Naßkühlvorrichtungen A, B, C und D besitzt ein Gerüst bzw. eine Wand 5, die eine Kammer begrenzt. Die
Wände 5 und die Kammern sind oberhalb von Sammelbehältern 7 angeordnet, die in den Boden 6 der Vorrichtung eingelassen
sind. An ihren oberen Enden tragen die Wände 5 Leitungen 8,
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durch die das zu kühlende flüssige Medium einfließt, um
anschließend nach unten in die den Leitungen 8 jeweils zugeordnete Kammer zu gelangen. In den oberen Bereichen der
Wände 5 und der Kammern sind Sprüh- oder Rieseleinbauten 9 vorgesehen. Das aus den Leitungen 8 fließende flüssige Medium
passiert die Rieseleinbauten 9 und tropft danach in die am Boden 6 der Vorrichtung vorgesehenen Sammelbehälter 7.
Im Bereich zwischen dem Boden 6 der Vorrichtung und den
Rieseleinbauten 9 sind die Längsseiten der Wände 5 mit verschwenkbaren
und einstellbaren Jalousien 10 versehen. Auf ähnliche Weise sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, auch
die Stirnseiten 15 der Wände 5 bzw. der Naßkühlvorrichtungen A, B, C und D mit verschwenkbaren und einstellbaren Jalousien
10 im Bereich zwischen dem Boden 6 der Vorrichtung und den Rieseleinbauten 9 vorgesehen. Oberhalb der Jalousien
10 sind die Längsseiten der Wände 5 geschlossen.
Über jeder Naßkühlvorrichtung ist eine eine Saugwirkung
aufweisende Vorrichtung bzw. Ventilationseinrichtung A, B, C und D vorgesehen. Jede dieser Vor- oder Einrichtungen besitzt
einen Führungsring 3 zum Führen der Luft und einen eine Saugwirkung erzeugenden, drehbaren Teil oder Ventilator 4, der innerhalb des Führungsrings 3 angeordnet ist. Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ventilatoren 4 jeweils mittig über der ihnen zugeordneten Naßkühlvorrichtung
A, B, C oder D und in Ilorizontalebene drehbar angeordnet. Wie ferner aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, sind
die Ventilatoren 4 in einer oberhalb der Ebene der Spitzen
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der Kondensatoren E, F und G und der oberen Enden der Kondensationstelle
H und K liegenen Ebene angeordnet.
Aus Fig. 3 ist die Anordnung der Kondensationsteile im Bereich der oberen Längskanten 11 der Naßkühlvorrichtungen
A, B, C und D in schräger, dachartiger Form ersichtlich. Fig. 3 zeigt zwei Kondensationsteile 12, von denen sich je
eines von der Naßkühlvorrichtung B und der Naßkühlvorrichtung C aus erstreckt und wobei beide Kondensationsteile 12
zusammen den Kondensator F bilden. Die Kondensationsteile 12 sind von geneigter, dachartiger Gestalt - sie erstrecken
sich mit anderen Worten schräg nach oben - und sind im Bereich der oberen Längskanten 11 der Naßkühlvorrichtungen B und C
an diesen befestigt.
Jeder der Kondensationsteile 12 besteht aus mehreren
nebeneinanderliegenden, mit Kühlrippen versehenen Wärmetauscherrohren.
Die Wärmetauscherrohre jedes Kondensationsteils 12 können sich parallel zueinander und entweder in
Längs- oder in Querrichtung ihres Kondensationsteils 12 erstrecken.
Das dampfförmige, zu kondensierende Medium wird den
Kondensationsteilen 12 an der Spitze des umgekehrt V-fÖrmigen
Kondensators F zugeführt. Zu diesem Zweck ist an der Spitze des Kondensators F eine Zuführungsleitung 13 angeordnet,
durch die das zu kondensierende Medium in die Kondensationsteile 12 fließt. Im Bereich der unteren Endabschnitte
der Kondensationsteile 12 sind zusätzliche Leitungen 14 vorgesehen. Durch diese Leitungen 14 verläßt das durch
b ü 9 8 ? 0 / 0 2 9 0
den Kühlungsprozess entstandene Kondensat die unteren Endabschnitte
der Kondensationsteile 12.
Beim Betrieb der Vorrichtung strömt die Kühlluft entsprechend den gekrümmten Pfeilen von den Stirnseiten 15
her in die Vorrichtung. Entsprechend den Pfeilen χ (Fig. 1) fließt dann ein Kühlluftstrom durch die Kammern der Naßkühlvorrichtungen
A, B, C und D im Gegenstrom zu dem aus den Rieseleinbauten 9 herabtropfenden flüssigen Medium.
Die Kühlluftströme χ fließen zwischen den Leitungen 8 für das flüssige Medium nach oben. Entsprechend den Pfeilen
y fließen andere Kühlluftströme durch die dachartigen bzw. schrägen Kondensationsteile 12 bzw. H und K. Die Kühlluftströme
gemäß den Pteilen χ und y wirken unabhängig voneinander.
Oberhalb der Naßkühlvorrichtungen A, B, C und D vereinigen
sich die gemäß den Pfeilen χ und y unabhängig voneinander wirkenden Luftströme miteinander und werden mittels
der sich horizontal drehenden Ventilatoren 4, die in einer oberhalb der Ebene der Zuführungsleitungen 13 der Kondensatoren
E, F und G und oberhalb der Ebene der oberen Enden der Kondensationsteile II und K liegenden Ebene angeordnet
sind, miteinander vermischt und strömen in die Atmosphäre ab.
Die Erfindung schließt aus, daß ein Luftstrom, der zuerst einen Naßkühlteil durchflossen hat, anschließend einen
Trockenkühlteil durchfließt. Auch der umgekehrte Fall, daß ein Luftstrom zuerst einen Trockenkühlteil und anschließend
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einen Naßkühlteil durchfließt, ist erfindungsgemäß ausgeschlossen.
Die Erfindung ist dahingehend zu verstehen, daß jedes oder mehrere der vorstehend beschriebenen Teile mit Vorteil
auch in Verbindung mit Konstruktionen verwendet werden können, die sich von der vorbeschriebenen Konstruktion unterscheiden.
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Claims (27)
- Patontansprüchc. Vorrichtung zur Küh]unq von flüssigen und Kondensation von dampfförmigen Medien durch einen gasförmigen Stoff, insbesondere Luft, v/obei ein erster Strom des gasförmigen Stoffs das flüssige Medium kühlt, indem er es im Gegenstrom berührt, dabei erwärmt wird und flüssiges Medium aufnimmt, ein zweiter Strom des gasförmigen Stoffs durch indirekten Wärmetausch unabhängig vom ersten Strom das dampfförmige Medium kühlt und dabei erwärmt wird, und die erwärmten Ströme miteinander vermischt werden, um danach gemeinsam in die Atmosphäre auszutreten, gekennzeichnet durch wenigstens eine Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung (A, B, C, D) zur Kühlung des flüssigen Mediums, wobei diese Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung mindestens eine Kammer mit einer Wand (5), Sprüh- oder Rieseleinbauten (9) für das flüssige Medium innerhalb der Kammer und Einlaßmittel zum Einlassen des ersten Stroms in die Kammer aufweist; wenigstens eine indirekte Wärmetauschvorrichtung zur Kühlung des dampfförmigen Mediums, wobei diese Wärmetauschvorrichtung Kondensationsmittel (E, F, G) aufweist, die vom zweiten Strom gekühlt werden und aus zwei Teilen (12) bestehen, die sich im Abstand voneinander von der Wand der Kammer aus erstrecken und in einer oberhalb der Ebene der Rieseleinbauten (9) liegenden Ebene angeordnet sind; Mittel die wenigstens einen Einströmkanal (16) für den gasförmigen Stoff in einer unterhalb der Ebene der Konder.sationsteile (12) liegenden Ebene bilden609820/0290und wenigstens einen Teil der Wand umfassen; und wenigstens eine saugende Vorrichtung in einer oberhalb der Ebene der Rieseleinbauten liegenden Ebene zur Vermischung der erwärmten ersten und zweiten Ströme miteinander.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Rieseleinbauten (9) in der Kammer angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Kammer einen Boden (6) aufweist und ferner Sammelmittel (7) im Bereich des Bodens besitzt, um das gekühlte flüssige Medium zu sammeln.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Kondensationsteile (12) eine Wärmetauscherleitung aufweist, die einen Strömungsweg für das dampfförmige Medium darstellt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherleitung mit einer Kühlrippe versehen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensationsteil (12) eine zusätzliche Leitung aufweist, die· einen zusätzlichen Strömungsweg für das dampfförmige Medium darstellt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen ir wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Kondensationsteile (12) aus mehreren, im wesentlichen parallelen Wärmetauscherleitungen besteht, wobei die Wärmetauscherleitungen Strömungswege für das dampf-609820/0290förmige Medium darstellen und jede der Wärmetauscherleitungen mit einer Kühlrippe versehen ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (5) aus mehreren Abschnitten besteht, welche derart angeordnet sind, daß die horizontale Querschnittsform der Kammer im wesentlichen polygonal ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfcrm der Kammer im wesentlichen quadratisch ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform der Kammer im wesentlichen rechteckig ist.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Abschnitte der Wand (5) im wesentlichen parallel zu einem der anderen Abschnitte verläuft und sich die Kondensationsteile (12) vom Bereich des einen bzw. des anderen Abschnitts aus erstrecken.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer·unterhalb der saugenden Vorrichtung und im wesentlichen konzentrisch mit dieser angeordnet ist.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die saugende Vorrichtung einen eine Saugwirkung erzeugenden, zur Drehung in einer im wesentlichen waagerechten Ebene gelagerten Teil (4) aufweist.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Abstand von der Wand (5) der Kammer angeordnete Abschlußwand (1, 2), wobei die einen Einströmkanal bildenden Mit-6 0 9820/0290tel mindestens einen Teil der Abschlußwand einschließen, so daß dieser Teil der Wand der Kammer und jener Teil der Abschlußwand zusammenwirken, um den Einströmkanal zu bilden und ihn seitlich zu begrenzen.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung, die der ersten Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung ähnelt, wobei die den Einströmkanal bildenden Mittel aus mindestens einem Teil der Kammerwand der zusätzlichen Gas/Flüssigkeit-Berjihrungsvorrichtung bestehen, und wobei die Kammerwandteile zusammenwirken? wc. den Einströmkanal zu bilden und ihn seitlich zu begrenzen.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet= daß jede der Kammerwände einen Wandabschnitt aufweist, der seitlich neben dem Wandteil liegt, und daß Einlaßmittel vorgesehen sind, die mindestens eine Jalousie (10) auf jedem der Kandabschnitte und Wandteile zur Regelung des Einströmens des gasförmigen Stoffs in die jeweilige Kammer aufweisen.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in einer über der Ebene der Rieseleinbauten der zusätzlichen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung liegenden Ebene eine zusätzliche saugende Vorrichtung vorgesehen ist und die Kammer der einen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung unter der einen saugenden Vorrichtung angeordnet ist, während die Kammer der zusätzlichen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung unter der zusätzlichen saugenden609820/0290Vorrichtung angeordnet ist.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine zusätzliche indirekte Wärmetauschvorrichtung, die der einen, mit der zusätzlichen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung zusammenwirkenden indirekten Wärmetauschvorrichtung ähnelt, wobei einer der Kondensationsteile der einen indirekten Wärmetauschvorrichtung neben einem der Kondensations te:. Ie der zusätzlichen indirekten Wärmetauschvorrichtung angeordnet ist«
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtungen und die indirekten Wärmetauschvorrichtungen sich alle etwa in gleicher Richtung erstreck':·;,
- 21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Kondensationsteile (12) zusammen einen Kondensator von umgekehrt V-förmiger Gestalt bilden.
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die saugende Vorrichtung einen eine Saugwirkung erzeugenden Teil (4) besitzt, der in einer nur v/enig über der Ebene der Spitze des Kondensators liegenden Ebene angeordnet ist.
- 23. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Kondensationsteile (12) zusammen einen Kondensator (E, F, G) bilden, und daß weitere Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtungen, die der einen und der zusätzlichen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung ähneln, und weitere indirekte Wärmetauschvorrichtungen, die der einen und der zusätzlichen indirekten Wärmetausch-609820/0290Vorrichtung, die mit den anderen Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtungen zusammenwirken, ähneln, vorgesehen sind, und daß zusätzliche Kondensatoren, die dem einen Kondensator ähneln, von Kondensationsteilen, die sich von den nebeneinanderliegenden Kondensationsteilen unterscheiden, gebildet werden, wobei die Kondensatoren und die Kammern der Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtungen so angeordnet sind,daß auf einen Kondensator jeweils eine Kammer folgt.
- 24. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationsteile sich schräg nach oben erstrecken.
- 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die saugende Vorrichtung einen eine Saugwirkung erzeugenden Teil (4) aufweist, der in einer nur wenig über der Ebene der oberen Enden der Kondensationsteile liegenden Ebene angeordnet ist.
- 26. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßmittel mindestens eine einstellbare, an der Wand (5) angeordnete Jalousie (10) zum Regeln des Eiflströmens des gasförmigen Stoffs in die Kammer aufweisen.
- 27. Vorrichtung zur Veränderung der Temperatur von fluiden Medien, gekennzeichnet durch wenigstens eine Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung (A, B, C, D) für den direkten Wärmetausch zwischen einem flüssigen und einem gasförmigen Medium, wobei die Gas/Flüssigkeit-Berührungsvorrichtung mindestens eine Kammer mit einer Wand (5), Rieseleinbauten (9) für das flüssige Medium in der Kanuner,609820/0290und Einlaßmittel zum Einlassen des gasförmigen Mediums in die Kammer aufweisen; mindestens eine Wärmetauschvorrichtung (E, F, G, H, K) für den indirekten Wärmetausch zwischen einem fluiden Medium und einem gasförmigen Stoff, wobei die Warmetauschvorrichtung zwei Teile (12) aufweist, die sich an im Abstand voneinander liegenden Stellen der Kammer von dem Bereich der Wand (5) aus erstrecken; Mittel,die mindestens einen Einströmkanal für das gasförmige Medium und den gasförmigen Stoff bilden und mindestens einen Teil der Wand einschließen; und schließlich durch wenigstens eine saugende Vorrichtung, die in einer oberhalb der Ebene der Rieseleinbauten (9) liegenden Ebene angeordnet ist und dazu dient, das gasförmige Medium und den gasförmigen Stoff, nachdem das gasförmige Medium die Kammer passiert und der gasförmige Stoff die Wärmetauschteile berührt haben, miteinander zu mischen.609820/0290Leerseite
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