DE2910268A1 - Glasformmaschine - Google Patents
GlasformmaschineInfo
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Description
Glasformmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Glasformmaschine nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer solchen Maschine müssen Vorkehrungen zum Antrieb des Schlittens zwischen den Stationen und zum Beeinflussen
der relativen Lagen der Halsringteile längs des Bewegungsweges des Schlittens getroffen werden. Eine Lösungsmöglichkeit
für dieses Problem ist beispielsweise in der US-PS 39 14 beschrieben. Danach sind richtungsumkehrbare fluidisch getriebene
Motoren vorgesehen, die den Schlitten längs zweier parallel zueinander angeordneter Führungsschienen verschieben,
die in der Bewegungsrichtung des Schlittens angeordnet sind, aber so nach Art von Spindeln gedreht werden, daß eine Bewegung
der Halsringteile der Külbelform hervorgerufen wird. Die Rotation der zwei Führungsschienen überträgt sich auf
die zwei Halsringteile über zwei Ritzel, die entsprechend mit den zwei Führungsschienen verzahnt sind und die mit
Zahnstangen in Eingriff stehen, die auf dem Schlitten angeordnet sind und in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Schlittens verschiebbar sind, um die Halsringteile aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen.
Bei der bekannten Maschine haben sich Probleme hinsichtlich einer gleichzeitigen Beeinflussung der Schließkraft der Halsringteile
und der Bewegung des Schlittens während der Oberführung
der Külbel von der Rohling-Station zur zweiten Station ergeben. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, dieses Problem zu beseitigen.
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Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche*
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Führungen für den Schlitten als Leiter für das Fluid verwendet, das dem Schlitten
zugeführt xiird, um dort die Bewegung der Halsringteile hervorzurufen.
Auf diese Weise läßt sich eine bessere Beeinflussung der Bewegung, der Halsringteile erzielen, weil die den Halsringteilen
übermittelte Kraft unabhängig von der Kraft ist, die
den Schlitten vorwärtstreibt. Bei der bekannten Maschine war die Kraft, die zur Bewegung des Schlittens erforderlich ist,
abhängig von der Kraft, die über die Zahnstangen und Ritzel den Halsringteilen zugeführt wird.
Die Führungen bestehen zweckmäßigerweise aus zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten Führungsschienen, längs
welchen der Schlitten gleitet. In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Druckfluid in einer der Schienen dazu
verwendet, die Halsringteile zu schließen, während ein Druckfluid in der anderen Schiene dazu herangezogen wird, die
Halsringteile wieder zu öffnen. Gemäß einer alternativen
Ausführungsform wird nur eine der Führungsschienen zur
Zuleitung eines Fluides zum Schlitten herangezogen, wobei, wenn dieses Fluid ein unter Druck stehendes Fluid ist, sich
die Halsringform öffnet, und wenn in diesem Fluid Unterdruckbedingungen herrschen, wird die Halsringform geöffnet oder
umgekehrt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist nur eine einzige Führungsschiene vorgesehen. Unbeschadet der Anzahl der
Führungsschienen können die Halsringteile beispielsweise durch
Federn vorgespannt sein, um sie in der geschlossenen Stellung zu halten, aus der sie dann durch ein Druckfluid oder durch
Unterdruck geöffnet werden.
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Der Schlitten trägt an seiner Unterseite zweckmäßigerweise wenigstens ein Paar Kolben/Zylinder-Einheiten, wobei jeder
Kolben unter dem Einfluß des Fluides beweglich ist und mit einem der Halsringteile verbunden ist. Die Kolben sind
gegenüber dem Schlitten quer zur Bewegungsrichtung desselben beweglich. Der Druck oder Unterdruck in der oder den
Führungsschiene(n) kann über Kanäle im Schlitten über einen ringförmigen Zwischenraum übertragen werden, dessen innerer
Umfang von der Außenfläche der Führungsschiene und dessen äußerer Umfang teilweise vom Schlitten und teilweise von
tubusförmigen Bauteilen gebildet werden, die mit dem Schlitten längs der Führungsschiene verschiebbar sind. Die Enden des
ringförmigen Raumes werden durch Dichtungen gebildet, die am äußeren Umfang der Führungsschiene angreifen und die einen
Abstand voneinander aufweisen, der größer ist als der Bewegungsweg des Schlittens.
Der bewegliche Schlitten und die Führungen der Glasformmaschine nach der vorliegenden Erfindung sollen nachfolgend unter Bezugnahme
auf in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispxele näher erläutert werden. Es zeigt ι
Fig. 1 eine Seitenansicht von Schlitten und Führung;
Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf
Schlitten und Führung;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III von
Fig. 2;
Fig. 4 einen Teilquerschnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 2, und
Fig. 5 einen Teillängsschnitt ähnlich dem Teil von Fig. 2 einer modifizierten Ausführungsform
von Schlitten und Führung.
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Die in den Zeichnungen dargestellte Glasformmaschine ist zur
gleichzeitigen Verarbeitung zweier Glasposten bestimmt und weist drei BearbeitungsStationen auf, nämlich eine Rohling-Station,
bei welcher in oben offenen Külbelformen aus Posten geschmolzenen Glases Külbel geformt werden, eine
Zwischenstation, bei welcher die Külbel weiter ausgeformt werden, und eine Blasstation, an welcher die Külbel in ihre
endgültige Gestalt, z.B. Flaschen, geblasen werden. Eine solche Glasformmaschine ist beispielsweise in der schon
zitierten US-PS 39 14 120 beschrieben. Diese drei Stationen
sind in Fig. 1 und 2 mit A, B und C beschrieben. Der Schlitten 1 läuft zwischen der Rohling-Station A und der Zwischenstation
B hin und her und überführt die Külbel von der Station A .zur
Station B. Die Külbel werden von der Zwischenstation B zur Blasstation C mit Hilfe eines ersten Blaskopfes und einem
Zungenmechanismus (nicht dargestellt) überführt. Ein zweiter Blaskopf und Zungenmechanismus (ebenfalls nicht dargestellt)
dient zur Oberführung der Külbel (bzw. Flaschen) von der Blasstation C zu einer Heizplatte am Ende der Maschine. Die
Külbel und die schließlich fertigen Artikel werden horizontal von Station zu Station transportiert.
Der Schlitten 1 wird in horizontaler Richtung zwischen der Rohling-Station A und der Zwischenstation B mit Hilfe von
zwei sich horizontal erstreckenden Führungsschienen 2 geführt, die die Stationen A, B und C überspannen. Die Führungsschienen
2 sind fest und in horizontalem Abstand zu beiden Seiten der Mittellinie X-X (Fig. 2) angeordnet. Am linken
Ende von Fig. 1 und Fig. 2 ist jede Führungsschiene 2 an einem zugehörigen festen Zylinder 3 angebracht, in welchem
ein hohler Kolben 4 gleitend geführt ist. Jeder Kolben 4 ist mit einer zugehörigen hohlen Kolbenstange 5 verbunden,
die aus dem Zylinder 3 herausragt und in einem ringförmigen Hohlraum 6 in der benachbarten Stirnseite 7 des Schlittens
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angeordnet ist. Eine ringförmige Dichtung dient dazu, die aneinanderstoßenden Oberflächen von Schlitten 1 und Kolbenstange
S abzudichten. An der gegenüberliegenden Seite 8 des Schlittens 1 greift das eine Ende einer Hülse 9 an,
die die Führungsschiene 2 umgibt und die den Blaskopf und Zangenmechanismus trägt, der zur Oberführung der Külbel
aus der Zwischenstation B zur Blasstation C dient. Der
Schlitten 1 weist zwei parallele durchgehende Bohrungen 10 auf, durch welche hindurch sich die Führungsschienen 2
erstrecken.
Beide Führungsschienen 2 sind über den größten Teil ihrer Länge aufgrund einer Bohrung 12 hohl, die sich vom linken
Ende bis zu einer Position gerade rechts der Zwischenstation B erstreckt, wie es die Fig. 1 und 2 zeigen. An
jeder von drei im Abstand angeordneten Stellen längs jeder Führungsschiene 2 steht die Bohrung 12 mit einem die Schiene
umgebenden ringförmigen Raum 13 über vier im Winkel gleichmäßig versetzt angeordneten radial verlaufenden Bohrungen
14 in Verbindung, die sich durch die Wand der Führungsschiene
2 erstrecken. Der Gesamtquerschnitt der vier Bohrungen 14 an jeder Stelle ist genausogroß wie der Querschnitt
jeder Bohrung 12. Der innere Umfang jedes ringförmigen Raumes 13 wird von der Außenfläche der zugehörigen
Führungsschiene 2 gebildet. Der äußere Umfang des Raums 13 wird von der zugehörigen Kolbenstange 5, der Bohrung 10 im
Schlitten 1 und der Innenbohrung der Hülse 9 gebildet. Es sei hervorgehoben, daß die Kolbenstange 5, der Schlitten 1
und die Hülse 9 jeweils die zugehörige Führungsschiene 2 mit radialem Spiel umgeben, um den zugehörigen Ringraum 13
zu umgrenzen. Die Enden jedes ringförmigen Raumes 13 werden von einer Dichtung 15 gebildet, die in den Kolben 4 eingelassen
ist und an der Außenfläche der Schiene 2 anliegt, sowie eine weitere ringförmige Dichtung 11, die in das Ende
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der Hülse 9 fern vom Schlitten 1 eingelassen ist und ebenfalls
am äußeren Umfang der Führungsschiene 2 anliegt. Lager 16, die in jedes Ende jeder Bohrung 10 des Wagens 1 eingelassen sind,
weisen vier bauchige Vertiefungen 17 (Big. 4) auf, die darin
eingeschnitten sind, um zu verhindern, daß der ringförmige Raum zwischen den Dichtungen 15 und 11 unterbrochen wird.
Auf seiner Unterseite trägt der Schlitten 1 zwei Paare von
Kolben/Zylinder-Einheiten 18, von denen die eine Einheit für die Bewegung jeweils zweier gegenüberstehender Halsringteile
20 vorgesehen ist. Die Halsringteile der zweiten Külbelform werden von der anderen Kolbenzylindereinheit 18 bewegt. Die
Bewegung der Kolbenstangen 19 der Kolben/Zylinder-Einheiten
18 überträgt sich auf die Halsringsegmente 20 in eine Richtung
senkrecht zur Mittellinie X-X, die in Bewegungsrichtung des Schlittens 1 längs der Führungsschienen 2 verläuft. Jede
Kolbenstange 19 ist mit dem zugehörigen Halsringteil 20 über eine Abstandsplatte 22 verbunden, deren Dicke die öffnungsweite
der Halsringteile 20 bestimmt. Abstandsplatten 22 unterschiedlicher Dicke können zur Veränderung der öffnungsweite
eingesetzt werden.
Druckluft, die selektiv der Bohrung 12 in einer der Führungsschienen
2 eingeleitet wird, lauft durch den zugehörigen Ringraum 13 und dann durch Kanäle im Schlitten 1 zur Kolben/
Zylinder-Einheit 18. Die Bohrung 10, die in der oberen Hälfte der Fig. 2 und auf der rechten Seite der Fig. 3 dargestellt
ist, weist einen Kanal 23 auf, der mit einem horizontalen Kanal 24 in Verbindung steht, von dem ein Ende über einen
Abzweigkanal 21 mit den äußeren Enden der zwei Kolben/Zylinder-Einheiten
18 in Verbindung steht, die oberhalb der Mittellinie
X-X in Fig. 2 und auf der rechten Seite in Fig. 3 zu sehen sind. Das andere Ende des Kanals 24 führt zu einem Querkanal
25, der sich horizontal über die Mittellinie X-X
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hinweg zu einem Kanal 26 erstreckt, welcher seinerseits mit
einem verzweigten Kanal 27 in Verbindung steht, der zu den äußeren Enden der zwei Kolben/Zylinder-Einheiten 18 führt,
die unterhalb der Mittellinie X-X in Fig. 2 und auf der linken Seite der Fig. 3 erkennbar sind. In gleicher Weise
weist die Bohrung 10, die in der unteren Hälfte der Fig. und auf der linken Seite der Fig. 3 erkennbar ist, einen
Kanal 28 auf, der über Leitungen 29, 30, 31 und 32 mit den inneren Enden der vier Kolben/Zylinder-Einheiten 18
in Verbindung steht.
Auf diese Weise können die Halsringteile 20 geöffnet (oder in geöffnetem Zustand gehalten) werden, indem man Preßluft
in die Bohrung 12 auf der linken Seite von Fig. 3 einleitet. Die Halsringteile 20 können geschlossen (oder in geschlossener
Stellung gehalten) werden, indem man Preßluft in die Bohrung 12 auf der rechten Seite der Fig. 3 einleitet.
Im Gebrauch wird Preßluft selektiv dem linken Ende der Bohrung 12 einer der beiden Führungsschxenen 2 in zeitlicher
Abstimmung mit einem Druckfluid zugeführt, das in den Zylinder 3 eingeleitet wird, so daß die öffnungs- und
Schließbewegung der Halsringteile 20 in zeitlicher Abstimmung mit der Hin- und Herbewegung des Schlittens 1
zwischen den Stationen A und B erfolgt.
Wenn sich der Schlitten 1 in der Rohling-Station A befindet, dann wird Preßluft der Bohrung 12 der geeigneten Führungsschiene
2 zugeführt, um die Halsringteile 20 in geschlossenem Zustand zu halten. Nachdem übliche Preßdorne
nach unten in die geschlossenen Halsringteile 20 eingetaucht worden sind, um aus den Glasposten Külbel in den Külbelformen
auszubilden, öffnen sich die Külbelformen und ein Druckfluid wird in die Zylinder 3 eingeleitet, um den
Schlitten 1 (mit geschlossenen, am Külbelhals anliegenden
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Halsringteilen 20) zur Zwischenstation B zu überführen. Während der Bewegung des Schlittens von der Station A zur
Station B bleiben die Halsringteile in ihrem geschlossenen , Zustand, weil die Druckluftzufuhr zur rechten Schiene in
Fig. 3 aufrechterhalten bleibt. Wenn der Schlitten 1 die Zwischenstation B erreicht, wird die Preßluft zur Bohrung
12 der anderen Führungsschiene 2 (d.h. zur linken Führungsschiene 2 in bezug auf Fig. 3) umgeleitet, um die Halsringteile
20 zu öffnen, so daß die Külbel in der Zwischenstation
B abgesetzt werden können. Der Schlitten 1 kehrt dann zur Rohling-Station A zurück, indem Druckfluid den Zylindern 3
zugeführt wird. Während der Rückkehrbewegung schließen sich die Halsringteile 20 wieder, so daß beim Erreichen der
Rohling-Station A die Külbelform zur Aufnahme des nächsten Glaspostens vorbereitet ist.
Gemäß der modifizierten Ausführungsform nach Fig. 5 weist
jede Führungsschiene 2 eine Innenbohrung 12a auf, die an der Rohling-Station A endet und mit dem zugehörigen ringförmigen
Raum 13 nur über eine von vier radialen Bohrungen 14a in Verbindung steht. Jeder Ringraum 13a erstreckt sich
nicht über die Fläche 8 des Schlittens 1 hinaus, sondern endet (an seinem rechtsseitigen Ende in Fig. 5) an einer
ringförmigen Dichtung 11a, die in eine Buchse 33 eingelassen ist, die auf der zugehörigen Schiene 2 mit dem Schlitten 1
entlanggleitet. Das andere Ende jedes Ringraumes 13a wird von der Dichtung 15 begrenzt, die in den Kolben 4 eingelassen
ist, wie die Fig. 1 bis 4 zeigen. Während die Ringräume 13a kürzer sind als die Ringräume 13 bei der erstbeschriebenen
Ausführungsform, sind sie doch immer noch ausreichend lang, um sicherzustellen, daß der Druck oder
der Unterdruck des Fluides in der Bohrung 12a auf die Kanäle im Schlitten 1 über den gesamten Bewegungsweg des
Schlittens zwischen den Stationen A und B übertragen wird.
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Durch Verwendung der Führungsschienen zum Transport der Druckluft können die Halsringteile während der Oberführung
der Külbel von der Rohling-Station zur Zwischenstation in ihrer geschlossenen Stellung gehalten werden, ohne daß dadurch
die Überführungsbewegung des Schlittens beeinflußt wird. Insbesondere kann die Schließkraft, die die Halsringteile
an die Külbel drückt, geringer sein als in der mechanischen Anordnung mit Zahnstangen und Ritzeln, wie
es in der eingangs genannten US-PS 39 14 120 der Fall ist. Die pneumatische Betätigung der Halsringteile macht es auch
möglich, den Schlitten schneller zu bewegen.
Eine alternative Ausführungsform, die in den Zeichnungen
nicht dargestellt ist, verwendet nur eine Führungsschine,
um Druck oder Unterdruck zum Schlitten zu übertragen und die Halsringteile zu bewegen. Druckluft wird der Bohrung
in der Führungsschiene zugeführt, um die Halsringteile zu schließen (oder zu öffnen) und Unterdruck wird dann verwendet,
um die Halsringteile zu öffnen (oder zu schließen).
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Leerseite
Claims (6)
- An s ρ r ü ehe( 1/' Glasformmaschine mit einer ersten (Rohling-) Station, in welcher aus Posten geschmolzenen Glases in oben, offenen Külbelformen Külbel gebildet werden, einer zweiten (Zwischen-) Station und einem auf einer geraden Linie längs einer Führungseinrichtung zwischen den Stationen hin- und herverfahrbaren Schlitten, der lösbare Halsringteile zum Umfassen des Halses eines Külbels aufweist, die geschlossen sind, wenn sich der Schlitten in der ersten Station befindet, und geöffnet sind, wenn sich der Schlitten in der zweiten Station befindet, um das Külbel dort freizugeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Halsringteile (20) unter dem Einfluß eines unter positivem oder negativem Druck stehenden, dem Schlitten (1) durch die Führungseinrichtung (2) hindurch zugeführten Fluides bewegbar sind.
- 2. Glasformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung aus zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten hohlen Schienen (2) besteht,9098 387 0892MÜNCHEN: TELEFON (OBS) 22S585 KABEL: PROPINDUS. TELEX 05 04244.BERLIN! TELEFON (030)8312088
KABELi PROPINDUS · TELEX OI B4O57längs welchen der Schlitten (1) gleitet. - 3. Glasformmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Druck stehendes Fluid in einer der Schienen(2) die Halsringteile (20) schließt und unter Druck stehendes Fluid in der anderen Schiene (2) die Halsringteile (20) öffnet.
- 4. Glasformmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der Schienen (2) zur Zuleitung von Fluid zum Schlitten (1) verwendet ist derart, daß Fluid unter positivem Druck die Halsringteile (20) öffnet und Fluid unter negativem Druck die Halsringteile (20) schließt oder umgekehrt.
- 5. Glasformmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (1) an seiner Unterseite wenigstens ein Paar Kolben/Zylinder-Einheiten (18) aufweist, von denen die fluidisch angetriebenen Kolben mit je einem der Halsringteile (20) verbunden sind, und daß die Kolben oder jede Kolben/Zylinder-Einheit (18) gegenüber dem Schlitten (1) quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens (1) beweglich sind.
- 6. Glasformmaschine nach Anspruch 2 und einem der darauf zurückbezogenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck- oder Unterdruckeinfluß in der oder den Schiene(n) (2) an Kanäle am Schlitten (1) über einen ringförmigen Zwischenraum (13) vermittelt wird, dessen innerer Umfang von der Außenfläche der Schiene (2) und dessen äußerer Umfang teilweise von dem Schlitten (T) und der Rest durch tubusförmige Bauteile (5, 9) gebildet sind, welch letztere mit dem Schlitten (1) längs der909838/0892Schiene (2) verschiebbar sind, und daß die Enden des ringförmigen Zwischenraumes (13) von Dichtungen (11, 15) abgeschlossen sind, die am äußeren Umfang der Schiene (2) ■ angreifen und einen Abstand voneinander aufweisen, der größer ist als der Weg des Schlittens (1).909838/0892
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8325 | Change of the main classification |
Ipc: C03B 9/14 |
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| 8326 | Change of the secondary classification |
Free format text: C03B 9/353 C03B 9/40 |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: BRAITHWAITE, DAVID DONCASTER, SOUTH YORKSHIRE, GB |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: MUELLER-BOERNER, R., DIPL.-ING., 1000 BERLIN WEY, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |