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DE2909729C2 - Kreiselheuwerbungsmaschine - Google Patents

Kreiselheuwerbungsmaschine

Info

Publication number
DE2909729C2
DE2909729C2 DE19792909729 DE2909729A DE2909729C2 DE 2909729 C2 DE2909729 C2 DE 2909729C2 DE 19792909729 DE19792909729 DE 19792909729 DE 2909729 A DE2909729 A DE 2909729A DE 2909729 C2 DE2909729 C2 DE 2909729C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tine
carrier
spring coil
tines
support body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792909729
Other languages
English (en)
Other versions
DE2909729A1 (de
Inventor
Cornelis Van Der Zug Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patent Concern Nv Willemstad Curacao Nl
Original Assignee
Patent Concern Nv Willemstad Curacao Nl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Concern Nv Willemstad Curacao Nl filed Critical Patent Concern Nv Willemstad Curacao Nl
Publication of DE2909729A1 publication Critical patent/DE2909729A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2909729C2 publication Critical patent/DE2909729C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/1078Having only one row of rotors arranged on the same horizontal line perpendicular to the advance direction of the machine

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kreiselheuwerbungsmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-OS 23 326) sind die abgewinkelten Zinkenträger starr mit je einem von mehreren Tragarmen verbunden, die am Tragkörper schwenkbar gelagert sind und bei Rotation des Zinkenkreisels unter der Zentrifugalkraft nach außen geschwenkt werden. Die Zinkenträger sind an den Tragarmen derart befestigt, daß ihr unterer Schenkel auf dem vorderen Bahnabschnitt der Zinkenumlaufbahnen auf dem Boden gleitet und dadurch die Schwenklage des zugehörigen Tragarmes in der bodennächsten Stellung der Zinken bestimmt. Der Zinkenträger dient daher bei dieser Anordnung als Tastglied, das den Bodenunebenheiten folgt und muß darum mit seinem unteren Schenkel die Zinkengruppen untergreifen. Die Zentrifugalkräfte werden bei diesem Zinkcnkreiscl, der wie üblich schräg zum Boden angestellt ist, lediglich zum Anheben der Zinkenträger und der Zinken vom Boden ausgenutzt, um das Abwerfen des mitgenommenen Halnigutes zu ermöglichen.
Hs ist auch eine Kreiselheuwerbungsmaschine bekannt (DE-OS 24 18 210), bei der paarweise durch Federwendeln verbundene Zinken mit einer die Wendel tragenden Buchse auf den Zapfen einer Halterung aufsetzbar sind, die am Tragkörper des Kreisels frei schwenkbar gelagert ist Die Zinken sind durch Drehen der Trägerhülse um den nach oben gerichteten Zapfen der Halterung in verschiedene Betriebsstellungen schwenkbar, wobei ein Steg der Trägerhülse an der Halterung verschraubt wird, um die eingestellte Lage des
ίο Zinkenpaares zu sichern. Die Halterung kann mit den Zinken unter Zentrifugalkraft um die am Tragkörper befindliche Achse in die Betriebsstellung der Zinken kippen, die bei Bodenunebenheiten gegen die Zentrifugalkraft nach oben schwenken können. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Zinken den Bodenunebenheiten ohne gleitende Abstützung ihres Trägers auf dem Boden folgen und nach jedem Ausweichen ohne merkliche Verzögerung in ihre Ausgangslage zurückkehren. Die konstruktive Gestaltung erfordert jedoch eine Traghülse für die Zinkenwendeln und zum Umstellen der Zinkenpaare an den Halterungen einigen Arbeitsaufwand, weil hierfür Schrauben gelöst und nach dem Umstecken wieder festgezogen werden müssen.
Ausgehend von dem eingangs geschilderten Stand der Technik (DE-OS 24 23 326) liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Zinkengruppen, ihre abgewinkelten Träger und die zur Zinkenumstellung notwendige Halterung als Baueinheit auszubilden, die mittels des Zinkentiägers kippbar an dem Tragkörper des Kreisels zu lagern ist
Die Aufgabe wird nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Infolge dieser Ausbildung der Bauteile und ihrer Zuordnung zueinander ist die Schwenkachse der aus ihnen bestehenden Baueinheit durch den unteren Schenkel des Zinkenträgers definiert und bildet damit eine Kippachse für die Einheit, die dementsprechend hinsichtlich ihrer Schwerpunktlage in bezug auf die Kippachse so dimensioniert werden kann, daß die Zinken — wie an sich bekannt — auf ihrer gesamten Umlaufbahn bei freier Höhenbeweglichkeit unter Zentrifugalkraft in der Betriebslage gehalten werden. Dabei sind die Zinkengruppen einfach in die verschiedenen Stellungen umstellbar, in denen sie mit unterschiedlicher Winkellage vom Tragkörper aus nach außen gerichtet sind. Für diese Umstellung braucht lediglich das Endstück der Federwendel angehoben und nach Verschwenken in eine andere Raste des Haltegliedes von oben eingelegt zu werden. Die zusammengehörigen Bauteile ergeben eine vormontierbare Einheit, die am Tragkörper mit dem unteren Zinkenträgerschenkel in der hierfür vorgesehenen Stütze liegend montiert werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Mehrere Ausführungsformen werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kreiselheuwerbungsmaschine mit zwei Kreiseln, an denen die Zinken mit ihren Trägern montiert sind,
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen der Zinkenkreisel mit abgewandelter Ausführung des Zinkentragkörpers,
Fig.3 in ausschnittsweiser Darstellung eine der Zinkengruppen, radial von außen auf den Kreisel gesehen,
F i g. 4 eine Ansicht der Zinkengruppe nach Fr i g. 3 in
br! Richtung des Pfeiles IV,
F i g. 5 eine Teil-Draufsicht auf einen Zinkenkreisel in anderer Ausführungsform des Tragkörpers und der Zinkengruppen sowie deren Lagerung.
kr ss ti
Fig. 6 eine Ansicht auf eine Zinkengruppe in Richtung des Pfeiles VI in F i g. 5, vergrößert dargestellt,
Fig.7 eine weitere Ausführungsform des Zinkentragkörpers in Teil-Draufsicht mit Zinkengruppen entsprechend F i g. 5, die jedoch anders gelagert sind,
F i g. 8 eine Ansicht auf eine der Zinkengruppen in Richtung des Pfeiles VIII in Fig.7, vergrößert dargestellt
Die Kreiselheuwerbungsmaschine ist an einen Schlepper anzuschließen. Ihr Gestell weist einen Querträger 1 laf (Fig. 1), an dessen beiden Enden je eines von zwei Zahnradgetrieben 2 und 3 für zwei Zinkenkreisel 6 bzw. 7 angeordnet ist Die in den Getrieben gelagerten, zueinander parallelen Antriebswellen 4 bzw. 5 der Zinkenkreisel sind aufwärts gerichtet und leicht nach vorne geneigt Die Zinkenkreisel 6 und 7 sind so angeordnet, daß ihre Zinkenspitzenbahnen einander berühren oder überlappen. Sie werden von der Schlepperzapfwelle über eine Gelenkwelle (nicht dargestellt) angetrieben, die an die Eingangswelle des Getriebes 2 anzuschließen ist von dem der Antrieb für das andere Getriebe 3 derart abgeleitet ist daß die Zinkenkreisel 6 und 7 gegensinnig in Richtung der Pfeile B rotieren.
An dem Querträger 1 ist mittig der Halterungsbügel eines Längsträgers 10 festgeklemmt der schräg nach vorne gerichtet und mit seinem vorderen, vor der Drehachse des Kreisels 6 liegenden Ende seitenverschwenkbar an einem Dreipunkt-Anbaubock 32 angelenkt ist, der an die Schlepper-Hebevorrichtung angeschlossen wird. Mittig hinter den beiden Kreiseln ist ein aus zwei Teilen 28 und 29 bestehender Schwadkorb angeordnet, der mittels zweier Träger höhenbeweglich an dem Halterungsbügel des Längsträgers 10 abgestützt ist Ein die Zinkenbahnen seitlich und vorne abdeckender Schutzbügel 31 ist mit seinen hinteren Enden ebenfalls an dem Halterungsbügel des Längsträgers 10 befestigt. Die Zinkenkreisel können auch in bezug auf die Fahrtrichtung A gestaffelt angeordnet und gleichsinnig angetrieben werden, so daß die Maschine als Seitenrechen arbeitet wobei statt des Schwadkorbes seitlich ein Schwadbegrenzer angeordnet wird. Auch kann nur ein Zinkenkreisel an der Maschine vorhanden sein, die dann ebenfalls zum Schwadlegen eingesetzt werden kann, wobei neben dem Kreisel ein Schwadbegrenzer anzuordnen ist.
Die Zinkenkreisel 6 und 7 haben Pyramidenstumpfförmige Tragkörper 58, unter denen je ein Stützrad nahe an der Vorderseite des Tragkörpers angeordnet ist (nicht dargestellt). Die Tragkörper bestehen jeweils aus mehreren gleichen Blechen, die an ihren aneinanderstoßenden, nach oben abgewinkelten Rändern miteinander verschraubt sind. Die Stoßstellen verlaufen in Draufsicht radial zur Kreiselachse. Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 sind zehn und nach F i g. 2 sechs Bleche 59 pro Tragkörper 58 vorhanden. Diese Bleche sind in Draufsicht trapezförmig, so daß ihre Außenkanten 61 jeweils tangential zu einem zur Kreiselachse konzentrischen Kreis verlaufen. Mit ihren inneren, horizontal abgewinkelten Rändern sind die Bleche an eine Nabe 64 des Kreisels angeschraubt (F i g. 2). Ihre unteren, in Bodennähe befindlichen Enden bilden einen flachen Randabschnitt 67 (F i g. 4), der in einer zur Kreiselachse senkrechten Ebene liegt und in einen schräg stehenden Rand 69 übergeht, wobei die Abwinkelung parallel zu der Außenkante 61 verläuft.
Auf den Randabschnitten 67 der Bleche 59 sind Stützen befestigt, die je zwei tangential hintereinander angeordnete Stützplatten 74 aufweisen (F i g. 2 und 3). Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 ist pro Blech 59 eine Stütze 74 vorhanden, nach F i g. 2 sind auf jedem Blech 59 zwei Stützen angeordnet Die beiden Stützplatten 74 haben fluchtende Bohrungen, in die ein abgewinkelter,
s rohrfcrmiger Zinkenträger mit seinem unteren Schenkel 75 geschoben ist (F i g. 3).
Der Zinken träger ist in der Stütze 74 frei schwenkbar. Sein um 90° abgewinkelter, nach oben gerichteter Schenkel 76 befindet sich, bezogen arf den Drehsinn B des Kreisels (F i g. 1 und 2), vor der vorderen Stützplatte
74 und dient als Halterung für zwei Zinken 77 und 78 einer Zinkengruppe 79. Die beiden Zinken sind in der dargestellten Arbeitsstellung (F i g. 2) nahezu senkrecht zur Kreiselachse und nach außen gerichtet. Ihre inneren Enden gehen in Windungen 80 bzw. 81 über, die eine Federwendel bilden, weiche den zylindrischen Zinkenträgerschenkel 76 umgibt. Die einander zugewandten Enden der Windungen 80 und 81 sind zu einem Bügel 82 verbunden, der das Endstück der Federwendel bildet und in der Draufsicht nach den F i g. 1 and 2 einen Winkel von etwa 90° mit der Richtung der Zinkengruppe 79 einschließt. Von den Windungen 80 und 81 der Federwendel aus ist der Bügel 82 in bezug auf den Drehsinn B des Kreisels nach hinten gerichtet. Die Achse 83 des in den beiden Platten der Stütze 74 gelagerten, rohrförmigen und tangential verlaufenden Zinkenträgerschenkeln
75 bildet eine Schwenkachse für die Zinkengruppen 79 und verläuft im Ausführungsbeispiel in einer Radialebene des Kreisels. Sie kann jedoch auch einen Winkel mit einer Radialebene einschließen, so daß sie im Drehsinn B gesehen von dieser Ebene aus etwas nach oben gerichtet ist Die Schwenkachse 83 kann auch abweichend von der tangentialen Richtung nach innen verlaufen. Die Zinken 77 und 78, die Windungen 80 und 81 sowie der Bügel 82 sind einstückig aus Federstahldraht hergestellt.
Am oberen Ende des Zinkenträgerschenkels 76 ist
oberhalb der Federwendel 80, 81 ein Gewichtskörper 84, befestigt, dessen Masse 85 etwa radial hinter der Federwendel oberhalb des Randabschnittes 67 liegt (F i g. 4). Der Zinkenträger 75, 76, die Zinken 77 und 78, die Federwendel 80,81 und der Gewichtskörper 84 bilden eine Einheit, deren Schwerpunkt mit Abstand über einer durch die Schwenkachse 83 gehenden Radialebene des Kreisels und, in Draufsicht, in Richtung auf die Kreiselach.se gesehen hinter der Schwenkachse 83 liegt, um die diese Einheit frei schwenkbar ist.
In der Arbeitsstellung nach F i g. 4 liegt der untere Zinken 77 auf der Oberkante 61 des Randes 69 auf, der einen Anschlag bildet.
Auf der vom Zinkenträgerschenkel 76 abgewandten Seite der Stütze 74 ist ein plattenförmiges Halteglied 89 parallel zu den Stützplatten 74 angeordnet (F i g. 3 und 4). Im oberen Rand des Haltegliedes 89 sind zwei Ausnehmungen 90Λ und 91/4 vorhanden, die radial Abstand voneinander haben und als Rasten für das Endstück 82 der Federwendel 80, 81 dienen, die zur Umstellung der Zinken 77 und 78 um den Zinkenträgerschenkel 76 drehbar ist. Der von dem Endstück der Wendel gebildete Bügel 82 liegt unter der Wirkung der Federwendel 80, 81 in einer der beiden Rasten 904 oder 91A Wenn er in die Raste 90/4 eingreift, erstrecken sich die Zinken 77 und 78 der Zinkengruppe 79 in bezug auf den Drehsinn B etwas nach hinten, was der Rechstellung des Kreisels entspricht. Liegt der Bügel 82 in der Raste 91A, so haben die Zinken die zum Heuwenden bzw. Streuen geeignete in Draufsicht etwa radiale Ausrichtung. Das Halteglied 89 ist starr am Umfang des rohrförmigen Zinkenträgers 75, 76 befestigt und gehört daher zu der Einheit, die die
beschriebene Schwerpunktlage hat. Das Halteglied 89 ist darum ebenfalls um die Achse 83 frei schwenkbar (vgl. F i g. 3 und 4).
Der Tragkörper 58 des Zinkenkreisels nach F i g. 5 besteht ebenfalls aus sechs gleichen Blechen 90, die an ihren in Draufsicht radialen Stoßlinien 91 durch Verschrauben der nach oben abgewinkelten Randteile miteinander verbunden sind. Diese Stoßiinien 91 sind nur etwa halb so lang wie die radiale Gesamterstreckung der Bleche 90, deren Fläche rhombisch ist, wobei die Außenkante 93 tangential zu einem zur Kreiselachse konzentrischen Kreis verläuft.
Die nach außen konvergierenden Kanten 92 der Bleche 90 sind wie die radialen Randabschnitte zu je einem Rand 95 senkrecht nach oben abgewinkelt. In der Nähe is der tangentialen Außenkanten 93 der Bleche ist je eine Zinkengruppe 98 frei schwenkbar gelagert, wobei die Schwenkachse 99 abweichend von der tangentialen Richtung etwa parallel zu dem — bezogen auf den Drehsinn B — hinteren Rand 95 verläuft und daher mit der radialen Mittelebene 94 des Bleches 90 einen Winkel von 20° bis 25° einschließt.
Auf jedem Blech 90 ist in der Nähe von dessen äußerem Ende eine Stütze befestigt, die zwei Stützplatten 100 aufweist, welche mit Abstand hintereinander angeordnet sind, bezogen auf den Verlauf des in bezug auf den Drehsinn B hinteren Randes 95, zu dem sie senkrecht stehen. Die beiden Stützplatten 100 haben fluchtende Bohrungen, in denen der untere Schenkel 101 eines rohrförmigen Zinkenträgers 101, 102 frei schwenkbar gelagert ist. Die Achse des Zinkenträgerschenkels 101 fällt mit der Schwenkachse 99 zusammen. Der außerhalb der Stütze 100 befindliche Schenkel 102 des Zinkenträgers ist im Winkel von 90° nach oben abgebogen und bildet die Halterung für die Zinkengruppe 98.
Wie die F i g. 5 und 6 zeigen, hat die Zinkengruppe 98 zwei übereinander liegende federnde Zinken 103 und 104, die zum Zinkenträgerschenkel 102 nahezu senkrecht und von ihm aus in bezug auf den Drehsinn B nach hinten gerichtet sind sowie in der vorderen Arbeitsstellung schräg nach unten verlaufen. In der Ansicht nach F i g. 6 erstreckt sich der Zinkenträgerschenkel 102 in dieser Betriebsstellung von der Schwenkachse 99 aus nach oben und in bezug auf den Drehsinn β des Kreisels nach hinten, wobei der Winkel zu der die Schwenkachse 99 schneidenden, mittig durch den Zinkenträgerschenkel 102 gehenden Axialebene des Kreisels etwa 15° bis 25° beträgt Die Zinken 103 und 104 liegen in der Ansicht nach F i g. 6 leicht nach außen divergierend nahezu parallel. Der untere Zinken 103 ist in dieser Ansicht geradlinig. Sein Endteil 105 ist in Draufsicht (Fig.5) nach außen abgebogen und in bezug auf den Drehsinn B nach hinten gerichtet. Der obere Zinken 104 ist in Draufsicht geradlinig und in der Ansicht nach F i g. 6 am freien Ende zu einem Endteil 106 nach unten abgebogen, das mit der durch die Abbiegestelle gehenden Vertikalen einen Winkel von etwa 10° bis 20° einschließt und nach hinten gerichtet ist, bezogen auf den in dieser Ansicht nach links gerichteten Drehsinn B.
In der Draufsicht nach Fi g. 5 sind die beiden Zinken 103 und 104 gespreizt, wobei der obere Zinken 104 in der dargestellten Arbeitslage zu der Axialebene 94 eine Winkellage von etwa 90° und der untere Zinken 103 zu ihr eine Winkellage von etwa 100° bis 120° hat Der obere Zinken 104 ist in der Draufsicht (F i g. 5) um etwa 20% bis 40% langer als der untere Zinken 103.
Die inneren Enden der Zinken 103 und 104 gehen in Windungen 107 bzw. 108 über, die eine Federwendel bilden, deren Endstück zu einem Bügel 109 gebogen ist, der in Richtung auf die Stütze 100 verläuft. Zwischen den Platten der Stütze 100 und parallel zu ihnen ist am Zinkenträgerschenkel 101 ein plattenförmiges Halteglied 110 befestigt, das am oberen Rand Ausnehmungen 111 und 112 aufweist, die als Rasten für den Bügel 109 dienen. Zum Umstellen der Zinkengruppe wird der Bügel 109 gegen die Federkraft der Wendel 107,108 angehoben und um die Achse des Zinkenträgerschenkels 102 geschwenkt, wobei sich die Federwendel um den Schenkel 102 dreht In der Arbeitslage der Zinken, die in F i g. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, liegt der Bügel 109 in der im Drehsinn B vorderen Raste 111. Aus dieser Stellung können die Zinken mittels des Bügels um einen Winkel von 15° bis 25° nach außen geschwenkt werden (gestrichelte Lage nach F i g. 5). Das Halteglied 110 ist zusammen mit dem Zinkenträger 101,102 um die Achse 99 schwenkbar. Die beiden Zinken oder einer von ihnen können sich bis zum Zinkenträgerschenkel 102 der benachbarten Zinkengruppe 98 erstrecken.
Die Zinkengruppen 98 haben außer den federnden Zinken 103 und 104 je einen biegesteifen Flachzinken 113, der über den beiden Zinken liegt. Dieser Zinken 113 besteht aus Stahlblech und hat wenigstens im Bereich des Zinkenträgerschenkels 102 rechteckigen Querschnitt, der mit seiner größeren Abmessung senkrecht zur Kreiselachse liegt. Senkrecht zu seiner Längsachse gesehen (F i g. 6) erstreckt sich der Zinken 113 im vorderen Bereich seiner Umlaufbahn nahezu horizontal und bildet also mit den unteren Zinken einen Winkel von 10° bis 20°. Er hat etwa gleiche Länge wie der untere Zinken 103 und ist in bezug auf den Drehsinn B im selben Winkel wie der obere Zinken 104 nach hinten gerichtet. Am freien Ende ist der Zinken 113 hakenförmig zu einem Endteil 114 abgebogen, der in bezug auf den Drehsinn S nach hinten gerichtet ist Der Flachzinken 113 ist mit einem Splint USA am Zinkenträgerschenkel 102 befestigt Er wird daher beim Umstellen der Federzinken nicht mit verschwenkt.
Der hintere Rand 95 des Bleches 90 bildet mit seiner Oberkante einen Anschlag für den unteren Zinken 103, so daß die Schwenkbewegung der Zinkengruppe nach unten begrenzt ist
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 7 und 8 ist der Tragkörper 58 aus acht gleichen Blechen 115 zusammengebaut, die in ihrer Form und Abmessung ähnlich wie die Bleche 90 nach F i g. 5 ausgebildet sind, jedoch an ihrem frei auskragenden Abschnitt parabelförmig gekrümmte Seitenränder 119 haben, die an den Stoßstellen der Bleche aneinander angrenzen. Die Seitenränder 119 verlaufen am äußeren Ende des Bleches im wesentlichen parallel, und die sie verbindende Außenkante 118 liegt in Draufsicht tangential zu einem zur Kreiselachse konzentrischen Kreis.
Im äußeren Endbereich ist jedes Blech ί 15 zu einer V-förmigen Rinne 120 verformt (Fig.8), deren Wände im Winkel von 90° nach oben divergieren. Die beiden Seitenränder 119 des Bleches sind an dieser Stelle in einer Radialebene des Kreisels ausgerichtet
Die Zinkengruppen 98, ihre Zinkenträger und die Halteglieder entsprechen im wesentlichen der Ausführungsform nach den Fig.5 und 6, jedoch ist die Schwenkachse 121 des Zinkenträgerschenkels 101 hier radial zur Kreiselachse ausgerichtet Die Stütze 100 ist mit ihren beiden Platten an dem im Drehsinn B vorderen Schenkel der Rinne 120 befestigt Die eine Arbeitslage der Zinkengruppe stimmt in Draufsicht mit der
entsprechenden Lage der Zinkengruppe nach Fig. 5 überein (mit ausgezogenen Linien dargestellt). Die beiden unteren federnden Zinken 122 und 123 dieser Zinkengruppe 98 sind in Draufsicht nach F i g. 7 bis zu ihren Spitzen geradlinig und in der Ansicht nach Fig.8 ahnlieh wie der Zinken 104 nach F i g. 6 abgebogen, so daß ihre Endteile 124 bzw. 125 einen großen spitzen Winkel mit dem Boden einschließen. Der in bezug auf den Drehsinn B hintere Rand 119 der Rinne 120 bildet einen Anschlag für die Zinkengruppe in deren Betriebsstellung, wobei der untere Zinken 122 auf diesem Rand aufliegt. Die beiden Zinken 122 und 123 können mittels des Endstückes 109 der Federwendel 107, 108 in die gestrichelt eingezeichnete Betriebslage um etwa 40° bis 60° nach außen geschwenkt werden, wonach der von dem Wendelendstück 109 gebildete Büge! in die andere Raste des Haltegliedes 110 eingelegt wird. Wie Fig. 7 zeigt, kann der Flachzinken 113 auch so angeordnet sein, daß er bei der Umstellung mit verschwenkt wird.
Die Zinkengruppen nach den F i g. 1 bis 4 können auch bei den Zinkenkreiseln nach den F i g. 5 bis 8 verwendet werden, so daß also die Zinken um tangential Achsen frei schwenkbar sind, ebenso wie umgekehrt diese Zinkengruppen 98, 113 bei den Ausführungsformen nach den F i g. 5 bis 8 vorgesehen werden können.
Bei allen Ausführungsformen liegen die Befestigungsstellen der Zinkengruppen innerhalb der durch die tangentialen Außenkanten 61, 93 bzw. 118 bestimmten Kontur des Tragkörpers 58.
Die entsprechend den F i g. 1 bis 4 ausgebildeten und angeordneten Einheiten, die jeweils aus der Zinkengruppe 79 mit Federwendel 80, 81, dem Zinkenträger 75, 76, dem Halteglied 89 und dem Gewichtskörper 84 bestehen, werden infolge ihrer Schwerpunktlage bei Rotation des Kreisels durch die Zentrifugalkraft in der dargestellten Stellung gehalten, wobei die unteren Zinken 77 auf der Oberkante 61 des Tragkörperrandes 69 aufliegen. Die nach außen und schräg nach unten gerichteten Zinken 77 und 78 können in beiden Arbeitslagen beim Auftreffen auf Bodenunebenheiten oder sonstige Hindernisse gegen die Zentrifugalkraft leicht nach oben ausweichen und danach ohne merkliche Verzögerung wieder in die Arbeitsstellung zurückkehren, weil sie nicht nach oben federbelastet sind. Wenn die Drehgeschwindigkeit des Zinkenkreisels einen bestimmten Wert unterschreitet oder auf Null abfällt, schwenken alle Einheiten um ihre Schwenkachse 83, so daß sich die Zinken 77 und 78 nach oben bewegen und der Gewichtskörper 84 nach unten schwenkt, bis er auf dem Randabschnitt 67 des Tragkörpers 58 aufliegt. In dieser Ruhe- oder Transportstellung sind die Zinken 77 und 78 schräg aufwärts gerichtet und damit vom Böden frei, wie in F i g. 4 mit gestrichelten Linien angedeutet ist Da die Schwerpunkte der Einheiten noch oberhalb der die Schwenkachsen 83 enthaltenden Radialebene des Kreisels liegen, schwenken die Zinken bei erneutem Anlaufen des Kreisels wieder nach unten in ihre Arbeitsstellung. Das Befestigungsteil des Gewichtskörpers 84 verhindert ein axiales Verschieben der Federwendeln auf dem Zinkenträgerschenkel 76.
Die aus je drei übereinander liegenden Zinken bestehenden Zinkengruppen nach den Fig.5 bis 8 werden zum Rechen des Halmgutes in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage eingestellt und bilden dann eine Art elastischen Mantel, der das Gut im vorderen es Bereich der Zinkenumlaufbahnen während der Umlaufbewegung seitwärts verschiebt In der anderen Betriebsstellung ist diese Wirkung auch noch vorhanden.
das Heu wird dann aber gewendet, wozu das dann etwa radial gerichtete Endteil 105 des Zinkens 103 (Fig. 5) beiträgt. Das Endteil des oberen Zinkens 104 könnte ebenfalls in dieser Weise abgebogen sein.
Die beiden unteren, federnden Zinken 103 und 104 können mit dem Boden in Berührung kommen und mit ihren nach unten gebogenen Endteilen 106 (F i g. 6) bzw. 124 und 125 (Fig. 8) schweres und zwischen Stoppeln liegendes Halmgut erfassen. Der obere, biegesteife Flachzinken 113 hat keine Bodenberührung. Er ist wegen seiner Steifigkeit besonders gut zum Auseinanderziehen von verfilztem Halmgut und Heuwickeln geeignet, wozu auch sein schräg nach außen gerichtetes Endteil 114 beiträgt. Das an der Befestigungsstelle liegende innere Endteil des Zinkens 113 sichert die Zinken 103 und 104 gegen axiales Verschieben auf dem Zinkenträgerschenkel 102.
Der biegesteife Zinken 113 dient außerdem dazu, die unteren Zinken 103 und 104 in ihrer Betriebsstellung zu halten, die infolge der freien Schwenkbarkeit der Zinkengruppen um die Schwenkachse 99 bzw. 121 unter Zentrifugalkraft erreicht wird, obwohl diese Achse nicht tangential liegt. Auf die Zinken wirken nur vom Halmgut und vom Boden ausgehende Kräfte sowie Trägheitskräfte. Der Schwerpunkt des Flachzinkens 113 hat in Draufsicht (F i g. 5 und 7) tangentialen Abstand zu der Schwenkachse 99, die eine Mittellage zwischen radialer und tangentialer Ausrichtung hat (Fig.5) und nach F i g. 7 auch tangentialen Abstand zu der dort radialen Schwenkachse 121. In beiden Fällen ergibt die am Schwerpunkt des Flachzinkens radial angreifende Zentrifugalkraft eine — in Draufsicht — zur Schwenkachse 99 bzw. 121 senkrechte Kraftkomponente, die im Sinne einer nach unten gerichteten Kippbewegung der Zinkengruppe wirkt, weil der Schwerpunkt des Flachzinkens oberhalb der die Schwenkachse enthaltenden Radialebene des Kreisels liegt.
Auch der Schwerpunkt des Zinkenpaares 103, 104 liegt oberhalb dieser Radialebene und in Draufsicht mit tangentialem Abstand von der Schwenkachse. Die gesamte Einheit wird daher unter Zentrifugalkraft in der Betriebsstellung gehalten, in der der untere Zinken 103 auf der Oberkante des Randes 95 bzw. 119 aufliegt (F i g. 6 und 8). Auch bei dieser Anordnung der Einheiten kann die Zinkengruppe leicht an Bodenunebenheiten ausweichen und praktisch unverzögert in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Um die Zinkengruppen in einer Ruhe- oder Transportstellung zu halten, in der die Zinkenendteile keine Bodenberührung haben, kann der biegesteife Zinken 113 auch so befestigt sein, daß er um den Zinkenträgerschenke! 102 urn 180° im Drehsinn B nach vorne zu schwenken ist. Sein Schwerpunkt Hegt dann, bei entsprechender Bemessung der Masse, auf der in bezug auf den Drehsinn B vorderen Seite der Schwenkachse 99 bzw. 121, wodurch die gesamte Einheit bei Stillstand des Zinkenkreisels nach innen kippt, bis der Zinkenträgerschenkel 102 oder eine der Windungen 107 der Federwendel auf der Oberkante des vorderen Randes 95 bzw. 119 aufliegt Um den Zinkenkreisel wieder betriebsbereit zu machen, werden die Zinken 113 zurückgeschwenkt und in der Betriebsstellung nach den F i g. 5 bis 8 festgelegt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kreiselheuwerbungsmaschine mit an einem Tragkörper angeordneten Zinken, die gruppenweise an je einem abgewinkelten Zinkenträger gehaltert und mittels einer den nach oben gerichteten Trägerschenkel umgebenden Fedsrwendel um die Längsachse dieses Trägerschenkels federnd yerschwenkbar und außerdem durch lösbare Verbindung mit einem Halteglied umstellbar sind, das mindestens zwei Aufnahmeöffnungen zur wahlweisen Aufnahme eines Endstückes der Federwendel aufweist und mit dem Zinkenträger verbunden ist, der um eine am Tragkörper befindliche ideelle Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (83; 99; 121) von dem andere« Zinkeniräger-Schenkel (75; 101) gebildet ist, der in einer am Tragkörper (58) des Zinkenkreisels befestigten Stütze (74; 100) drehbar gelagert ist, und daß das Halteglied (89; 110) an dem Zinkenträger (75, 76; 10!, !02) im Bereich unterhalb der Federwendel (80, 81; 107,108) starr befestigt ist und als Aufnahmeöffnungen nach oben offene Rasten (9OA und 9M; 111 und 112) für den Eingriff des Endstückes (82; 109) der Federwendel (80,81; 107,108) aufweist.
2. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der am Tragkörper (58) gelagerte Zinkenträger-Schenkel (75) etwa tangential zum Umfang des Tragkörpers (58) erstreckt.
3. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwendel (80,81; 107,108) auf den nach oben gerichteten Schenkel (76; 102) des Zinkenträgers (75, 76; 101, 102) von oben aufgeschoben und gegen Verschieben nach oben gesichert ist
4. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Federwendel (107,108) ein Flachzinken (113) dient, der an dem Zinkenträger-Schenkel (102) mit einem Splint (USA;gehalten ist.
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