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DE2909373A1 - Viskositaetspruefgeraet - Google Patents

Viskositaetspruefgeraet

Info

Publication number
DE2909373A1
DE2909373A1 DE19792909373 DE2909373A DE2909373A1 DE 2909373 A1 DE2909373 A1 DE 2909373A1 DE 19792909373 DE19792909373 DE 19792909373 DE 2909373 A DE2909373 A DE 2909373A DE 2909373 A1 DE2909373 A1 DE 2909373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
comparison
viscosity
tube
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792909373
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl Phys Kling
Helmut Rossmann
Karl Josef Schuellner
Alfred Ing Grad Worm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLING, ALFRED, DIPL.-PHYS. ROSSMANN, HELMUT, 8000
Original Assignee
LANDESGEWERBEANSTALT BAYERN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LANDESGEWERBEANSTALT BAYERN filed Critical LANDESGEWERBEANSTALT BAYERN
Priority to DE19792909373 priority Critical patent/DE2909373A1/de
Publication of DE2909373A1 publication Critical patent/DE2909373A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N11/00Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties
    • G01N11/10Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by moving a body within the material
    • G01N11/12Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by moving a body within the material by measuring rising or falling speed of the body; by measuring penetration of wedged gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Viskositätsprüfgerät
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Viskositätsprufgerät für Öl, mit einem Prüfrohrzur Aufnahme des zu prüfenden Öls, einem im Rohrinneren beweglichen Sinkkörper, einem ersten Vergleichsrohr, das parallel zu dem Prüfrohr angebracht ist und ein Vergleichsöl mit bekannter Viskotitäts-Temperatur-Kennlinie sowie einen Sinkkörper enthält.
  • Ein solches Viskositätsprüfgerät ist bereits bekannt (US-PS 2 609 682). Bei diesem Prüfgerät wird die Tatsache ausgenutzt, daß ein Sinkkörper in einem Öl mit bekannter Viskosität und bekannter Temperatur mit einer definierten Geschwindigkeit absinkt. Wenn ein ebensolcher Sinkkörper in einem unbekannten Öl bei der gleichen Temperatur mit der gleichen Geschwindigkeit absinkt, hat das unbekannte Öl die gleiche Viskosität wie das bekannte Öl.
  • Bei dem bekannten Gerät wird das zu prüfende Öl -in das Prüfrohr eingefüllt, worauf der Sinkkörper im Prüfrohr und der Sinkkörper im Vergleichsrohr in eine definierte Ausgangsstellung gebracht werden. Durch Schräghalten des Geräts können die beiden Sinkkörper dann aufgrund ihres Eigengewichts in den beiden Rohren absinken. Sobald der Sinkkörper im Vergleichsrohr eine vorgegebene Endposition erreicht hat, kann an einer Skala an der Position des Sinkkörpers im Prüfrohr ein Viskositätswert für das Öl im Prüfrolrabgelesen werden.
  • 0 Das bekannte Gerät ist auf eine Bezugstemperatur von 37,8 C (10o0F) geeicht, was bedeutet, daß genaue Meßwerte nur bei dieser Temperatur erhalten werden können. Da das Gerät jedoch dazu bestimmt ist, die Viskositätswerte von Motorölen unmittelbar am Einsatzort des Jeweiligen Motors zu prüfen, wird die Temperaturbedingung nur in den seltensten Fällen eingehalten werden können. Die Viskositätsbestimmung wird daher üblicherweise bei anderen Temperaturwerten durchgeführt, was starke Abweichungen der Meßergebnisse zur Folge hat, aus denen dann völlig falsche Schlüsse über die Beschaffenheit des im Motor befindlichen Öls gezogen werden. Besonders ungünstige Ergebnisse werden erhalten, wenn das zu prüfende Öl und das Vergleichsöl Öle aus verschiedenen Lagerstätten sind; solche Öle haben unterschiedliche Viskositätspolhöhen, also unterschiedliche Schnittpunkte der Viskositäts-Temperatur-Kennlinien. Durch das unterschiedliche Temperaturverhalten solcher Öle werden die mit dem bekannten Gerät erhaltenen Meßergebnisse noch ungünstiger,wenn die Messungen unterhalb oder oberhalb von 37,80C durchgeführt werden.
  • Ein weiterer Nachteil des bekannten Geräts ergibt sich aus einer im Vergleichsrohr befindlichen Luftblase, die zur Volumenkompensation bei Temperaturänderungen erforderlich ist. Wenn bei dem bekannten Gerät die Sinkkörper in die definierte Ausgangsposition gebracht werden, muß das Gerät so gehalten werden, daß die Sinkkörper in die Anfangsposition absinken. Dabei bewegt sich die Luftblase im Vergleichsrohr automatisch zu dem in dieser Stellung des Geräts höher liegenden Punkt am anderen Ende des Vergleichsrohrs. Wenn das Gerät so geneigt wird, daß die Sinkkörper beginnen, sich von der Ausgangsposition aus nach unten zu bewegen, bewegt sich die Luftblase im Vergleichsrohr entgegengesetzt zur Bewegung des Sinkkörpers im Vergleichsrohr.Dadurch wird beim Aufeinandertreffen der Luftblase und des Sinkkörpers die kontinuierliche Sinkbewegung gestört, was eine Verfälschung der Meßergebnisse zur Folge hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Viskositätsprüfgerät der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß es innerhalb eines interessierenden Temperaturbereichs an beliebigen Einsatzorten bei einfacher Handhabung eine zuverlässige Aussage über die Viskosität eines zu prüfenden Öls ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß parallel zu den beiden Rohren ein weiteres Vergleichsrohr angebracht ist, das ebenfalls ein Vergleichsöl mit bekannter Viskositäts-Temperatur-Kennlinie sowie einen Sinkkörper enthält, und daß die Vergleichsöle in den beiden Vergleichsrohren so ausgewählt sind, daß im gesamten interessierenden Temperaturbereich die Viskosität des einen Vergleichsöls gleich der höchstzulässigen Viskosität und die Viskosität des anderen Vergleichsöls gleich der niedrigstzulässigen Viskosität des zu messenden Öls ist.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Viskositätsprüfgerät kann mit einem Blick unmittelbar aus der Lage der drei Sinkkörper festgestellt werden, ob das zu prüfende Öl eine Viskosität innerhalb eines für den Jeweiligen Anwendungsfall als brauchbar angesehenen Bereichs hat. Dieser Bereich liegt zwischen der höchstzulässigen Viskosität und der niedrigstzulässigen Viskosität des zu prüfenden Öls. Diese Eeststellung gilt in dem ganzen interessierenden Temperaturbereich.
  • Damit Öle mit verschiedenen höchstzulässigen und niedrigstzulässigen Viskositätswerten geprüft werden können, ist gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß die Vergleichsrohre auswechselbar sind. Es können also jeweils Vergleichsrohre mit Ölen eingesetzt werden, die speziell einem bestimmten zu prüfenden 01 zugeordnet sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Sinkkörper aus magnetischem Material bestehen und daß zum Bewegen der Sinkkörper in eine definierte Ausgangsposition ein Magnet vorgesehen ist.
  • Mit diesem Magnet können die Sinkkörper zu Beginn des Meßvorgangs zu den gleichen Enden der Vergleichsrohre gebracht werden, bei denen sich auch die zur Kompensation temperaturabhängiger Volumenänderungen in den Vergleichsrohren eingeschlossenen Luftblasen befinden.
  • Die Sinkbewegung der Sinkkörper kann daher nicht durch aufsteigende Luftblasen gestört werden.
  • Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen: Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Viskositätsprüfgeräts und Fig.2 ein Viskositäts-Temperatur-Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Geräts.
  • Das in Fig.1 dargestellte Viskositätsprüfgerät weist einen Träger 1 auf, der zwei Vergleichsrohre 2 und 3 und ein Prüfrohr 4 trägt. Diese Rohre bestehen üblicherweise aus Glas. Das Prüfrohr 4 ist an einem Ende mit einem Ansaugstutzen 5 versehen, und in seinem Inneren ist ein Kolben 6 mittels einer am anderen Rohrende nach außen ragenden Kolbenstange 7 verschiebbar, so daß durch den Ansaugstutzen 5 in das Prüfrohr 4 zu prüfendes Öl eingesaugt werden kann. In den Rohren sind Sinkkörper 8, 9 und 10 angebracht, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kugeln aus magnetischem Material ausgebildet sind. Auf dem Träger 1 sind eine Skala 11 und ein Thermometer 12 angebracht, und unter dem Prüfrohr 4 befindet sich auf dem Träger 1 ein Spiegel 13. Zum Verschieben der Sinkkörper 8, 9 und 10 dient ein auf die Rohre aufsetzbarer Magnet 14. Dieser Magnet ist mit drei Einschnitten versehen, damit er gut auf die drei Rohre aufgesetzt werden kann.
  • Die beiden Vergleichsrohre 2 und 3 enthalten Jeweils ein Vergleichsöl. Sie können an ihren Enden fest verschlossen sein oder auch einen lösbaren Verschluß aufweisen, der das Auswechseln der Vergleichsöle ermöglicht.
  • Mit Hilfe dieses Viskositätsprüfgeräts sollen beispielsweise Schmieröle daraufhin überprüft werden können, ob sie noch ihre gewünschte Schmierfunktion ausüben können,oder ob sie bereits eine zu hohe oder eine zu niedrige Viskosität aufweisen. Auch bei IIydraulikölen oder anderen Funktionsflüssigkeiten soll geprüft werden können, ob sie noch innerhalb des brauchbaren Viskositätsbereichs liegen. Bevor die Anwendung des beschriebenen Viskositätsprüfgeräts näher erläutert wird, sei zunächst das in Fig.2 dargestellte Diagramm betrachtet, in der mehrere Viskositäts-Temperatur-Kennlinien K1, K2 und Kp dargestellt sind. In diesem Diagramm ist auf der Abszisse die Temperatur logarithmisch aufgetragen; die Ordinate gibt die Viskosität an. Wie die Kennlinien zeigen, nimmt die Viskosität mit steigender Temperatur ab. Wenn angenommen wird, daß der interessierende Temperaturbereich zwischen der unteren Temperaturgrenze Tu und der oberen Temperaturgrenze T0 liegt, dann kann für ein bestimmtes Öl angegeben werden, daß es seine Aufgabe nur dann erfüllt, wenn seine Viskosität innerhalb des von den beider Temperaturgrenzen und den Kennlinien K1 und K2 eingegrenzten Bereichs liegt. Um nachprüfen zu können, ob das Öl im Prüfrohr diese Bedingung erfüllt, werden in das eine Vergleichsrohr ein Öl mit der Viskositäts-Temperatur-Kennlinie K1 zur Festlegung der unteren Viskositätsgrenze und in das andere Vergleichsrohr ein Öl mit der Viskositäts-Temperatur-Kennlinie K2 zur Festlegung der oberen Viskositätsgrenze eingefüllt.
  • Ein Meßvorgang unter Anwendung des beschriebenen Viskositätsprüfgeräts läuft folgendermaßen ab: Wie bereits geschildert wurde, werden zunächst die Vergleichsrohre 2 und 3 mit den dem zu prüfenden Öl zugeordneten Vergleichsölen in das Gerät eingesetzt. Dann wird über den Ansaugstutzen 5 mittels des Kolbens 6 und der Kolbenstange 7 das zu prüfende Öl in das Prüfrohr 4 eingesaugt. Dabei muß darauf geachtet werden, daß das zu prüfende Öl die gleiche Temperatur wie die Öle in den Vergleichsrohren hat, damit ein zuverlässiges Ergebnis erhalten wird. Beispielsweise sei angenommen, daß die Prüftemperatur die im Diagramm angegebene Temperatur Tp ist. Bei dieser Temperatur soll das zu prüfende Ol einen Viskositätswert np haben, der wie in dem Diagramm zwischen dem oberen Viskositätsgrenzwert q0 und dem unteren Viskositätsgrenzwert nu liegt.
  • Nun werden die Sinkkörper 8, 9 und 10 mittels des Magnets 13 in die in der Darstellung von Fig.1 an den rechten Enden der Rohre liegenden Ausgangspositionen gebracht. Der Träger 1 wird dann schräg gehalten, so daß die Sinkkörper 8, 9 und 10 beginnen, sich aufgrund ihres Eigengewichts in den Rohren nach unten zu bewegen, sobald der Magnet 13 entfernt wird.
  • Sobald der erste Sinkkörper das untere Ende seines Rohres erreicht, wird der Träger 1 horizontal gestellt, so daß sich die Lage der Sinkkörper nicht mehr ändert.
  • Wenn angenommen wird, daß das Öl im Vergleichsrohr 2 im gesamten interessierenden Temperaturbereich eine sich gemäß der Kennlinie K1 ändernde Viskosität hat, und das Öl im Vergleichsrohr 3 eine im gesamten Temperaturbereich stets höhere, sich gemäß der Kennlinie K2 ändernde Viskosität hat, dann wird der Sinkkörper 8 stets früher das untere Ende des Rohres erreichen als der Sinkkörper 10. Wenn nun bei der Prüftemperatur Tp der Sinkkörper 9 im Prüfrohr bei der Ankunft des Sinkkörpers 8 am unteren Ende des Vergleichsrohres 2 eine Position zwischen der Position des Sinkkörpers 8 und der Position des Sinkkörpers 10 einnimmt, sagt dies aus, daß der Viskositätswert des zu prüfenden Öls zwischen den Viskositätsgrenzwerten 9u und rio liegt. Das geprüfte Öl ist also für den ihm zugedachten Zweck geeignet. Wurde das Öl beispielsweise zur Prüfung einem Motor entnommen, dann sagt das Prüfergebnis aus, daß noch kein Ölwechsel durchgeführt werden muß. Kommt dagegen der Sinkkörper 9 als erster am unteren Rohrende an, dann hat das zu prüfende Öl eine außerhalb des zulässigen Bereichs liegende, zu niedrige Viskosität, so daß das Öl gewechselt werden muß. Liegt der Sinkkörper 9 hinter den beiden Sinkkörpern 8 und 10, wenn einer dieser beiden ein Rohrende erreicht hat, dann hat das zu prüfende Öl eine über dem höchstzulässigen Wert liegende Viskosität, was ebenfalls einen Ölwechsel erforderlich macht.
  • Das beschriebene Viskositätsprüfgerät gestattet es also, in einfacher und zuverlässiger Weise festzustellen, ob ein bestimmtes Öl noch eine innerhalb eines zulässigen Bereichs liegende Viskosität hat. Die Bedienung des Geräts und die Durchführung der Prüfung ist äußerst einfach, und es kann an jedem beliebigen Einsatzort angewendet werden.
  • Wie bereits erwähnt wurde, können die Sinkkörper 8, 9 und 10 mit Hilfe des Magnets 13 in ihre Anfangsposition gebracht werden. Es ist also nicht erforderlich, die Sinkkörper durch Schräghalten des Geräts durch ihr Eigengewicht in die Anfangsposition zu bewegen. Das Gerät kann vielmehr stets so gehalten werden, daß das mit dem i?nsaugstutzen 5 versehene Ende tiefer als das entgegengesetzte Ende liegt. Dies hat zur Folge, daß die in den Vergleichsrohren zur Kompensation temperaturbedingter Volumenänderungen enthaltenen Luftblasen bei den oberen Enden der Vergleichsrohre liegen und diese Lage während des Verschiebens der Sinkkörper in die Anfangsposition auch nicht ändern. Dadurch stören die Luftblasen die Absenkbewegung der Sinkkörper nicht, wenn diese durch Entfernen des Magnets 13 losgelassen werden. Wiirden die Sinkkörper durch Schräghalten des Trägers 1 in ihre Anfangposition gebracht, wurden sich die Luftblasen zunächst zu den entgegengesetzten Rohrenden bewegen und dann während des Prüfvorgangs den absinkenden Sinkkörpern 8 und 10 entgegenwandern, so daß sie deren Bewegung stören werden. Die Skala 11 und das Thermometer 12 am Träger 1 ermöglichen es, auch abso].ute Viskositätswerte des zu prüfenden Öls zu bestimmen. Diese Bestimmung absoluter Viskositätswerte erfolgt in der gleichen Weise wie bei einem iiblichen Kugelfallviskosimeter, so daß hier nicht näher darauf eingegangen werden muß.
  • Der unter dem Prüfrohr 4 angebrachte Spiegel 13 erlaubt auch bei der Prüfung dunkler Motoröle, bei denen der Sinkkörper 9 nur schwer erkennbar ist, die Feststellung der Sinkkörperposition, da der Sinkkörper in dem Spiegel zu sehen ist, wenn er an der Rückseite des Meßrohrs 4 anliegt.
  • Das Viskositätsprüfgerät kann vorteilhaft auf Schiffen angewendet werden, auf denen verschiedene Arten von Motor- und Hydraulikölen benutzt werden, deren Zustand von Zeit zu Zeit zur Vermeidung von Schäden an den mit diesen Ölen arbeitenden Anlagen überprüft werden muß

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s » r ü c h e < ViskositEtsprUfgerät für Ö1, mit einem Prüfrohr zur Aufnahme des zu prüfenden Öls, einem im Rohrinneren beweglichen Sinkkörper, einem erstan Vergleichsrohr, das parallel zu dem Prüfrohr angebracht ist und ein Vergleichsöl mit bekannter Viskositäts-Temperatur-Kennlinie sowie einen Sinkkörper enthält, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den beiden Rohren (2, 4) ein weiteres Vergleichsrohr (3) angebracht ist, das ebenfalls ein Vergleichsöl mit bekannter iskositäts-Temperatur-Kennlinie sowie einen Sinkkörper (10) enthält, und daß die Vergleichsöle in den beiden Vergleichsrohren (2,3) so ausgewählt sind, daß im gesamten interessierenden Temperaturbereich die Viskosität des einen Vergleichsöls gleich der höchstzulässigen Viskosität und die Viskosität des anderen Vergleichsöls gleich der niedrigstzulässigen Viskosität des zu messenden Öls ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsrohre (2,3) auswechselbar sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sinkkörper (8,9, 10) aus magnetischem Material bestehen, und daß zum Bewegen der Sinkkörper (8, 9,10) in eine definierte Ausgangsposition ein Magnet (14) vorgesehen ist.
  4. 4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Prüfrohr (4) ein Spiegel (13) angebracht ist.
  5. 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Träger (1) für die Rohre (2, 3, 4) eine dem Prüfrohr (4) zugeordnete Skala (11) angebracht ist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (1) ein Thermometer (12) angebracht ist.
  7. 7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrohr (4) einen Ansaugstutzen (5) für das zu messende Öl und einen im Rohr mittels einer Kolbenstange (7) verschiebbaren Kolben (6) aufweist.
  8. 8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsrohre (2, 3) dauerhaft abgeschlossen sind.
  9. 9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsrohre (2, 3) an wenigstens einem Ende mit einem lösbaren Verschluß ausgestattet sind.
DE19792909373 1979-03-09 1979-03-09 Viskositaetspruefgeraet Withdrawn DE2909373A1 (de)

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Legal Events

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