DE2908393A1 - Vorrichtung fuer die amplitudenaenderung von impulsen, die von einem mechanischen ruettler auf eine ruettelmaschine uebertragen werden - Google Patents
Vorrichtung fuer die amplitudenaenderung von impulsen, die von einem mechanischen ruettler auf eine ruettelmaschine uebertragen werdenInfo
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- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
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- B06B1/10—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
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PATENTANWALT E
DR.-ING. H. H. WILHELM - DIPL.-ING. H. DAUSTER D-7000 STUTTGART 1 - G Y M N A S I U M S T R A S S E 31 B - TELEFON (0711) 291133
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VENANZETTI VIBRA.ZIOKI S.p.A.
5, via Lazzaretto
5, via Lazzaretto
Mailand/Italien
Vorrichtung für die Amplitudenänderung von Impulsen, die von einem mechanischen Rüttler auf eine Rüttelmaschine übertragen
werden
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Amplitudenänderung
der Impulse, die einer Rüttelmaschine von einem in einer Richtung wirkenden mechanischen Rüttler erteilt werden,
von der Art, daß mindestens zwei Paar parallel angeordneter Wellen vorhanden sind, die mit der gleichen Drehzahl umlaufen
und jede einzeln mit der gleichen exzentrischen Masse versehen ist, wobei die Wellen eines Jeden Paars unter sich
mittels entsprechender Zahnräder verbunden sind, mindestens ein Motor mit einer der Wollen eines Paars in Verbindung ist
und eine kinematische Verbindung besteht zwischen einer Welle eines Paars und einer Welle des anderen Paars, um die Drehbewegung
von einem zum anderen zu übertragen.
Es ist bekannt, daß solche mechanischen, einseitig gerichteten
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Rüttler eine Kraft in immer gleicher Richtung entwickeln, deren Amplitude beim Wechsel von einem positiven Maximalwert auf
einen negativen Minimalwert den Wert Null durchläuft.
Aufgrund ihrer konstruktiven und funktioneilen Charakteristiken finden sie breite Anwendung, insbesondere auf dem Gebiet der
Rüttelsiebe, sowie bei Förder- und Zuführ-Vibratoren für im
allgemeinen lockeres Material.
Obwohl ein solcher Einsatz im allgemeinen zufriedenstellt, hat man andererseits feststellen müssen in den Fällen, wo Stillstand
und Anlauf der Rüttelmaschine häufig aufeinanderfolgen (bei bestimmten Arten von Sieben werden zum Beispiel JO bis
Anläufe und Stillsetzungen pro Stunde verlangt), daß die Rüttler der vorgenannten Art eine größere Trägheit aufweisen, die
ihrer Anwendung Grenzen auferlegt. Da außerdem bei Jedem einem Stillstand folgenden Anlauf die Energieaufnahme des Motors, der
den Rüttler antreibt, höher ist, bringt ihr Einsatz auch höhere Energiekosten mit sich in solchen Fällen, die häufiges Stillsetzen
und Anlaufen erfordern.
Außerdem wird im Falle der Anwendung bei Fördereinrichtungen eine größere funktioneile Beschränkung festgestellt, wenn z.B.
solche Fördereinrichtungen dazu dienen, die Ladetrichter von Wiegevorrichtungen zu beschicken. ·
In solchen Fällen is.t bekannt, daß nach einer Grobbeschickung
mit dem zu wiegenden Material das gewünschte Gewicht schließlich über eine langsame Zuführung des Materials erreicht wird
bis zur Unterbrechung der Beschickung selbst bei exaktem Gewicht. Für solche Anwendungsfälle müßte der. mit der Fördereinrichtung
verbundene Rüttler die Amplitude der übermittelten Impulse in einer Weise gesteuert reduzieren können, um den verschiedenen
Erfordernissen zu genügen, die aber bei den bekannten Rüttlern normalerweise nicht erreicht wird.
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Der Zweck dieser Erfindung besteht darin, die Leistungen der
mechanischen einseitig gerichteten Rüttler so zu erweitern, daß sie sich besonders für solche Anwendungen eignen, bei welchen
zum Beispiel häufige Stillsetzungen und Wiederanläufe oder eine
Dosierung des Materials bei Förder-Vibratoren für die Beschikkung
von Wiegevorrichtungen, eine volumetrische Dosierung oder auch eine Kontrolle des Bettes für das zu befördernde Material
erforderlich sind.
Bei der Erfindung wurde davon ausgegangen, daß in einem Rüttler, der sich aus zwei Paaren von parallel angeordneten Wellen zusammensetzt,
die zusammen mit entsprechenden, daran befestigten, exzentrischen Massen gleicher Art mit gleicher Drehzahl umlaufen,
verschiedene Zustände einer resultierenden, auf die Rüttelmaschine wirkenden Kraft erzeugt werden können, wenn an einem
Paar exzentrischer Massen eine Phasenverschiebung in bezug auf das andere Paar vorgenommen wird.
Auf diese Weise können dann resultierende Kräfte erzeugt werden, deren Intensität von einem Maximalwert entsprechend der Summe
aller einzelnen maximalen Kräfte bis zum totalen Abbau der Intensität reicht, wenn die einzelnen Resultierenden hinsichtlich
jeder der rotierenden exzentrischen Massen einander entgegengerichtet sind.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrundeliegt, besteht deshalb darin, bei den mechanischen, einseitig gerichteten Rüttlern der
oben genannten Art eine Vorrichtung, ebenfalls mechanisch, vorzusehen, die eine Amplitudenänderung der auf die Rüttelmaschine
einwirkenden Impulse von einem Maximalwert bis zur eventuellen Aufhebung erlaubt, ohne daß die Stillsetzung des Rüttlers und
dessen Antriebsmotor erforderlich wäre.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die kinema-
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tische Verbindung zwischen einer Welle eines Paars und einer Welle des anderen Paars aus einem Paar im Eingriff "befindlicher
Zahnräder besteht, wovon jedes kinematisch mit der Welle des entsprechenden Wellenpaars mit exzentrischer Masse verbunden
ist und dadurch mit diesem rotiert, wobei das eine in bezug auf das andere beweglich angeordnet ist für ein Abwälzen
über ihre Eingriffsflächen.
Die Erfindung ist anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
in den Zeichnungen gezeigt und im folgenden beschrieben. Es zeigen
Pig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung, und zwar in der Stellung
einer maximal übermittelten Kraft;
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Ansicht der gleichen Vorrichtung wie in Pig. 1, und zwar in der Stellung
einer übermittelten Kraft, die gleich zur Hälfte der maximalen Kraft ist;
Pig. 3 eine schematische, perspektivische Ansicht der Vorrichtung
gemäß den vorgenannten Abbildungen, und zwar in der Stellung einer übermittelten Kraft, die gleich
Null ist;
Pig. 4 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Varianten
der Vorrichtung gemäß der Erfindung, und zwar in der Stellung einer maximal übermittelten Kraft;
Pig. 5 eine schematische, perspektivische Ansicht der gleichen
Vorrichtung wie in Pig. 4, und zwar in der Stellung einer übermittelten Kraft, die gleich Null ist;
Pig. 6 die Draufsicht einer weiteren Varianten der Vorrichtung gemäß der Erfindung und
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Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII der Vorrichtung nach Fig. 6.
Mit Bezug auf die "beigefügten Abbildungen wurde mit 1 der Träger
eines konventionellen Rüttlers mit vier Wellen gekennzeichnet und die Wellen selbst mit 2, 3, 4- und 5. Ein derartiger
Rüttler wird mittels der Verbindungselemente oder Flansche 6 und 7 an einer Rüttelmaschine an sich konventioneller Bauart,
und daher nicht gezeigt,befestigt. Eine solche Rüttelmaschine
kann zum Beispiel ein Schwingtisch sein, ein Sieb oder allgemein eine Vibrator-Forder- oder Zuführeinrichtung.
Auf jeder Welle des Rüttlers sind entsprechende exzentrische Massen 8, 9, ^O und 11 gleichen Gewichts befestigt, die aus
Gleichgewichtsgründen im gezeigten Beispiel in zwei Elemente
unterteilt auf gegenüberliegenden Seiten des Trägers 1 an den entsprechenden Wellen angeordnet sind. Die Wellen 2 und 4- sind
über die Zahnräder 12 und 13 unter sich kinematisch verbunden,
während die Wellen 3 und 5 analog mittels des Zahnradpaars 14-
und 15 miteinander verbunden sind. Die Zahnräder 12, 13, 14- und
15 gewährleisten eine synchrone Drehbewegung der dadurch verbundenen
Wellen. Der gezeigte Rüttler kann somit als ein mechanischer, einseitig gerichteter Rüttler mit vier Wellen angesehen
werden oder als eine Gesamtheit von zwei einseitig gerichteten Rüttlern mit zwei Wellen, die miteinander gekoppelt werden
können.
Mit Bezug auf die Fig. 1, 2 und 3 sind die Wellen 2 una 3 über
Kupplungen 16 und 17 entsprechend mit den Verlängerungswellen 18 und 19 verbunden, wobei die Welle 18 in der gezeigten Ausführung
teleskopischer Art ist. Dementsprechend ist die Kupplung 16 eine Gelenkkupplung von der Art eines Kardangelenks.
Die Welle I9 ist über die weitere Kupplung 20 mit dem Zapfen
21 verbunden, der in den festen Stützen 22 montiert ist. Am
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Zapfen 21 ist ein Zahnrad 23 befestigt, das mit der gewünschten Drehzahl von einem Elektromotor 24 in Drehung versetzt
wird, dessen Welle 25 über Kupplung 26 mit dem Zapfen 21 verbunden ist. An den gleichen Stützen 22 ist ein Hebel 27 drehbar
gelagert, dessen Drehachse mit der Längsachse des Zapfens 21 und der der Wellen 19 und 3 zusammenfällt. Der Hebel 27
trägt ein zweites Zahnrad 28, das auf dem im gleichen Hebel 27 gelagerten Zapfen 29 befestigt ist. Der genannte Zapfen 29
ist über eine weitere Gelenkwelle 30 mit der Teleskopwelle 18
verbunden.
Die Zahnräder 23 und 28 sind miteinander im Eingriff, so daß die vom Motor 24- der Welle 3 <ies Eüttlers mitgeteilte Drehbewegung
auch auf die Welle 2 des gleichen Rüttlers übertragen wird. Dementsprechend werden auch die Wellen 4- und 5 in Drehbewegung
versetzt.
Am freien Ende des Hebels 27 ist eine Zahnstange 31 in Kreisbogenform
befestigt. Diese Zahnstange ist im Eingriff mit einem Eitzel 32, das auf einer entsprechenden Schaltwelle 33
angeordnet ist, wobei diese von Hand über ein konventionelles, nicht gezeigtes Handrad oder über einen ebenfalls nicht dargestellten
Hilfsmotor betätigt werden kann.
Aus dem oben Beschriebenen geht hervor, daß durch die Drehbewegung
der Welle 33 und somit Drehung des Ritzels 32 die Bewegung
der Zahnstange 31 bestimmt wird und damit auch die gewünschte
Winkelverschiebung des Hebels 27 um die Achse des
Zapfens 21. Das Zahnrad 28 wird dadurch je nach dem Betrag der Winkelverschiebung des Hebels 27 über den verzahnten Umfang
des Zahnrads 23 abgewälzt. Die Teleskopwelle 18 kann der Bewegung des Hebels 27 durch Längerwerden und Kürzerwerden folgen,
entsprechend den von diesem Hebel eingenommenen Stellungen, wie aus den Fig. 1 und 3 in bezug auf Fig. 2 zu erkennen ist, in
welcher der Hebel 27 eine horizontale Lage angenommen hat. 3PoIg-
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lieh können die exzentrischen Massenpaare 8 "bzw. 10 an den Wellen
2 und 4- unterschiedliche Phasenverschiebungen annehmen in bezug auf die an den Wellen 3 und 5 angebrachten exzentrischen
Massen 9 und. 11, während der Rüttler ständig in Bewegung ist.
Insbesondere können Betriebszustände verwirklicht werden, bei welchen (Fig. 1) die exzentrischen Massen unter sich im Phasengleichschritt
sind und die resultierende Amplitude der über Träger 1 an die Rüttelmaschine abgegebenen Impulse einen Maximalwert
hat oder die exzentrischen Massen befinden sich im Phasengegenschritt
(Fig. 3) und die resultierende Amplitude der übermittelten
Impulse ist gleich KuIl, obwohl der Rüttler fortwährend in Bewegung ist.
Natürlich können auch sämtliche Zwischenzustände erreicht werden, wie z.B. der in der Pig. 2 dargestellte, wo die Phasenverschiebung
der exzentrischen Massen derart ist, daß die resultierende Amplitude der übermittelten Impulse gleich der Hälfte des Maximalwerts
ist. Die am Hebel 27 vorgenommene Winkelverschiebung ergibt im dargestellten Fall einen Winkel von 90°, der in gleiche
Abschnitte unterteilt ist in bezug auf die horizontale Hebelstellung, wobei man so eine resultierende Amplitude erhält, die
gleich der Hälfte des Maximalwerts ist.
Nach den Fig. 4- und 5 sind die Wellen 2 und 3 über die Kupplungen
116 und 117a mit den entsprechenden Verlängerungswellen 75
und 119 verbunden. Die Wellen 75 und 119 sind über die Kupplungen 76 und 120a mit den Wellen 77 und 121 verbunden, die in hier
nicht gezeigten, da konventionellen, Abstützungen montiert sind. Am Zapfen 121 ist ein Zahnrad 123 befestigt, das mit der gewünschten
Drehzahl von einem Elektromotor 124 in Drehung versetzt wird und dessen Welle 125 über Kupplung 125a, Welle 125b und Kupplung
126 mit dem Zapfen 121 verbunden ist. Am gleichen Zapfen 121 ist
ein global mit 127 bezeichneter Hebel drehbar befestigt, dessen Drehachse mit der Längsachse des Zapfens 121 und der der Wellen
119 und 3 zusammenfällt. Der Hebel 127 nimmt ein zweites Zahnrad
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128 auf, das an dem am gleichen Hebel 127 angebrachten Zapfen
129 befestigt ist.
Das Zahnrad 128 ist kinematisch über ein mitlaufendes und damit im eingriff befindliches Zahnrad 70 mit der Welle 77 verbunden,
die sich entsprechend dreht, und zwar mittels Ritzel 71, das auf der gleichen Welle 77 befestigt ist. Das mitlaufende
Zahnrad 70 wird mit seinem Zapfen 72 in den entsprechenden
Achsabständen gehalten bezüglich Zahnrad 128 und Ritzel 71 mittels
entsprechender Kupplungsstangen 73 und 74-* deren eines
Ende 73a und 74a am Zapfen 129 bzw. an der Welle 77 drehbar gelagert
ist, während ihr anderes Ende 73b und 74-b am Zapfen 72
drehbar gelagert ist. Die Zahnräder 123 und 128 sind unter sich
im Eingriff, so daß die vom Motor 124 der Welle 3 des Rüttlers mitgeteilte Drehbewegung auch auf die Welle 2 des gleichen Rüttlers
übertragen wird. Dementsprechend werden auch die Wellen 4 und 5 in Drehung versetzt.
Am freien Ende des Hebels 127 sind zwei Langlochschlitze 127a und 127b herausgearbeitet, in welchen ein an einem Läufer 61
befestigter Zapfen 50 gleitet. Der Läufer 61 ist geradlinig in
der Ebene verschiebbar, in der sich auch der Hebel 127 bewegt, und er wird dabei von einer Stange 62 geführt, deren Abstützung
wegen ihrer konventionellen Ausführung nicht dargestellt ist, wobei der Läufer 61 mittels einer daran befestigten Spindelmutter
64 von einer Spindel 63 verschoben wird. Die Spindel 63, die über die Lager 63a und 63b in einer Halterung konventioneller
Art und daher nicht gezeigt, abgestützt wird, ist mit einer Kurbel 65 versehen.
Aus dem oben Beschriebenen ist zu ersehen, daß bei Drehung der Spindel 63 und damit Verschiebung des Läufers 61 die gewünschte
Winke!verschiebung des Hebels 127 um die Achse des Zapfens 121
erreicht wird. Entsprechend dem Betrag der Winkelverschiebung des Hebels 127 wird das Zahnrad 128 dadurch über den verzahnten
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Umfang des Zahnrads 123 abgewälzt. Das mitlaufende Zahnrad 70
folgt, aufgrund der Einwirkung der Kupplungsstange 73, <ier Bewegung
des am Hebel 127 angeordneten Zahnrads 128, wie aus deren Stellung in Pig. 5 gegenüber der Stellung in Fig. 4 hervorgeht.
Die Phasenverschiebung, die das Zahnrad 128 in bezug auf Zahnrad 123 aufgrund der Bewegung des Hebels 127 erfährt,
wird über das mitlaufende Zahnrad 70 auf den Zapfen 71 und damit
auf das exzentrische Massenpaar 8 und 10 übertragen, während der Rüttler selbst ständig in Bewegung ist.
Insbesondere können Betriebszustände erreicht werden, bei welchen
(Fig. 4-) die exzentrischen Massen unter sich im Phasengleichschritt
sind und die resultierende Amplitude der über Träger 1 an die Rüttelmaschine abgegebenen Impulse einen Maximalwert
hat oder die exzentrischen Massen befinden sich im Phasengegenschritt (Fig. 5) und. die resultierende Amplitude
der übermittelten Impulse ist gleich KuIl, obwohl der Rüttler ständig in Bewegung ist. natürlich können auch sämtliche Zwischenzustände
erreicht werden, wie z.B. der Zustand, bei welchem die Phasenverschiebung der exzentrischen Massen derart
ist. daß die resultierende Amplitude der übermittelten Impulse gleich der Hälfte des Maximalwerts ist.
Die Winkelverschiebung des Hebels 127 kann auch mit anderen Mitteln
erreicht werden, z.B. mit einem Hydraulikzylinder in einer Ausführung mit Anschlußstücken, ohne daß hierdurch der Bereich
der vorliegenden Erfindung verlassen wird. Nach dem oben Beschriebenen
kann ein zweiter, in bezug auf Motor 124 gleicher, wenn auch gegenläufiger Motor am Zapfen 77 angebracht werden, um
auf die exzentrischen Massen 8 und 10 direkt einzuwirken. Bei diesen Bedingungen wird von den Zahnrädern 123, 128, 70 und 71
keine Antriebsleistung übermittelt, sie erfüllen nur den Zweck, die Wellen 77 und 121 unter sich im Phasengegenschritt zu halten.
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Es wird jetzt auf die Fig. 6 und 7 Bezug genommen, in denen eine modifizierte Version der Mechanik zur Veränderung der Phase
der exzentrischen Massen des Eüttlers dargestellt wird, wobei mit 34 und 35 zwei Wellen gekennzeichnet sind, die den Wellen
und 19 der Ausführungen nach Pig. 1, 2 und 3 entsprechen oder den Wellen 75 und 119 der Ausführungen nach Fig. 4 und 5. Diese
Wellen sind über die Kupplungen 36 und 37 entsprechend den Kupplungen
20 und 30 der Fig. 1, 2 und 3 mit den Zapfen 38 und 39 verbunden,
die in gegenüberliegenden Wänden 40 und 41 einer gehäuseartigen Aufnahme 42 gelagert sind. Auf den Zapfen 38 und 39 sind
die miteinander im Eingriff befindlichen Zahnräder 43 und 44 montiert,
die den Zahnrädern 23 und 28 entsprechen.
Die Montage dieser Zahnräder auf den entsprechenden Zapfen wird über eine Spiralnut-Koppelung 45 und 46 erreicht. Die Steigung
der Spirale des Kopplungselements 45 ist der des Kopplungselements
46 entgegengesetzt, so daß bei einer axialen Verschiebung der Zahnräder 43 und 44 auf den entsprechenden Zapfen 38 und
diese eine Winkelverschiebung mit Abwälzung über ihren verzahnten Umfang ausführen. Diese Abwicklung kann während der Drehung
der Zahnräder 43 und 44 zusammen mit den entsprechenden Zapfen erfolgen, wobei im dargestellten Beispiel der mit der Bezugsnummer
39 versehene Zapfen mittels einer Riemenscheibe 47 angetrieben
wird, die in konventioneller Weise mit einem nicht gezeigten Motor verbunden werden kann, der allgemein dem Motor
24 der Ausführungen nach Fig. 1, 2 und 3 entspricht.
Auch unter Hinweis auf die Fig. 6 und .7 ist im Innern des Gehäuses
42 eine Welle 48 untergebracht, auf welcher ein gabelförmiges Element montiert ist, das gleichzeitig die Flanken
der Zahnräder 43 und 44 umfaßt. Die Aufnahme des Gabelelements 49 auf der Welle 48 erfolgt über eine Spindelmutter konventioneller
Art, und zwar so, daß man bei einer Drehung der Welle eine axiale Verschiebung des Gabelelements 49 erreicht und somit
eine Verschiebung der beiden Zahnräder 43 und 44. Zu ihrer
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Betätigung ist die Welle 4-8 mit Teil 50 nach außen aus dem Gehäuse
4-2 herausgeführt, so daß dieses mit einem Handrad versehen oder mit einem Hilfsmotor verbunden werden kann. Um ein
Verdrehen des Gabelelements 4-9 während seiner Verschiebung zu verhindern, ist es mit einer Nase 51 versehen, die sich an
einer parallel zur Welle 4-8 angeordneten und an den Enden in den Wänden 4-0 und 4-1 des Gehäuses 4-2 gelagerten Stange abstützt.
Mit der so dargestellten Mechanik können also Phasenveränderungen bei den exzentrischen Massen des Rüttlers genau in der Weise
erreicht werden, wie dies schon für die Vorrichtung nach Fig. 1, 2 und 3, oder für die Variante nach Fig. 4 und 5 auch mit den
gleichen, schon erwähnten Ergebnissen beschrieben wurde. Der besondere Vorteil bei den Ausführungen, nach Fig. 6 und 7 besteht
darin, daß hierbei die relative Abwicklung zwischen den Zahnrädern 4-3 und 44- ohne Winkelvers chi ebung einer der Drehwellen der
Zahnräder selbst erreicht wird, wie dies andererseits bei den Lösungsvorschlägen nach Fig. 1, 2 und 3 geschieht. Dies erlaubt
eine kompaktere Bauweise und eine größere Zuverlässigkeit im Betrieb
.
Natürlich eignet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung auch für eine Frequenzänderung der vom Rüttler an die Rüttelmaschine
abgegebenen Impulse, ohne daß hierdurch die Amplitudenänderung beeinflußt wird. Zu diesem Zweck genügt es in der Tat, wenn die
Drehzahl des Motors 24- mit konventionellen Mitteln geändert wird. Mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird also der
Vorteil erzielt, die Amplitude der Resultierenden aus den vom Rüttler an die Rüttelmaschine abgegebenen Impulse regulieren
zu können und trotzdem den Rüttler ständig in Bewegung zu halten.
Für den Fall, daß eine größere Zahl von Anläufen und Stillsetzungen
(zum Beispiel 30 bis 60 Anläufe in der Stunde) von der Vor-
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richtung gemäß der Erfindung verlangt wird, so kann diese Betriebsart
ohne Schwierigkeit erreicht werden, da bei Regelung der Phasenstellung der umlaufenden exzentrischen Massen ohne
Stillsetzung des Rüttlers das Sieb schnell angehalten und wieder in Gang gesetzt werden kann, ohne daß die Schwungkraft beseitigt
werden muß, wie dies bei einer effektiven Stillsetzung der rotierenden Teile des Rüttlers nach der bekannten Technik
der Pail wäre. Auch ist daneben eine Energieeinsparung die Folge,
da die beträchtlich höhere Stromaufnahme in der Anlaufphase der den Rüttler antreibenden Motoren in Wegfall kommt. Im Falle der
Anwendung bei Förder-Vibratoren ist neben den schon geschilderten Vorteilen der Vorrichtung gemäß der Erfindung auch der weitere
Vorteil gegeben, daß die geförderte Materialmenge dosiert werden kann, wenn die Amplitude der Resultierenden aus den vom
Rüttler an die Fördereinrichtung übermittelten Impulse allmählich reduziert wird. Diese Möglichkeit ist besonders nützlich
im Falle von Vibrator-Zuführungen bei Einrichtungen zum Wiegen oder zur volumetrisehen Dosierung.
Die zusammengefaßten Leistungen der Vorrichtung sind daher weitgehendst
in der Lage,die verschiedenen an die Rüttler gestellten Forderungen zu erfüllen. Die Abmessungen können gleichfalls entsprechend
den Erfordernissen und der vom Rüttler verlangten Leistung angepaßt werden.
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Claims (9)
1. Vorrichtung zur Amplitudenänderung der Impulse, die von
einem mechanischen, einseitig gerichteten Rüttler an eine Rüttelmaschine übermittelt werden, bestehend aus mindestens
zwei Paaren parallel angeordneter und mit gleicher Drehzahl umlaufender Wellen, deren jede mit einer entsprechenden
und gleichen exzentrischen Masse versehen ist, wobei die Wellen jedes Paars über entsprechende
Zahnräder miteinander verbunden sind und mindestens ein mit einer der Wellen eines Paars verbundener Motor vorgesehen
ist sowie eine kinematische Verbindung zwischen einer Welle eines Paars und einer Welle des anderen Paars,
um die Drehbewegung von einem zum anderen zu übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die kinematische Verbindung
aus einem Paar von miteinander im Eingriff befindlichen Zahnrädern (23, 28; 123, 128; 43, 44) besteht, von denen
jedes kinematisch mit der Welle· (2, 3) des betreffenden
Wellenpaars mit exzentrischer Masse rotationsfest verbunden ist und das eine gegenüber dem anderen beweglich
so angeordnet ist, daß eine relative Abwälzung über ihre Eingriffsflächen erfolgen kann.
§09838/0684
•2-
^900393
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines (28, 128) der Zahnräder (23, 28; 123, 128) von
einem Hebel (27, 127) gehalten wird, der schwenkbar um die Drehachse des anderen Zahnrads (23, 123) angeordnet
ist, lind Mittel vorgesehen sind, um diesen Hebel (27,
127) mit dem Zahnrad (28, 128) im Winkel schwenken und das Zahnrad (28, 128) auf dem gekoppelten Zahnrad (23,
123) abwälzen zu können, so daß eine Phasenänderung zwischen den Zahnrädern selbst erzielt wird, wobei das an
dem betreffenden Hebel befestigte Zahnrad kinematisch
mit der Welle des entsprechenden Paars verbunden ist, wodurch dieses mitläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (28), das am Hebel (27) befestigt ist, kinematisch
in Verbindung steht mit der Welle (2) des entsprechenden Paars, das mittels einer Teleskopwelle (18)
mitläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Hebel (127) befestigte Zahnrad (128) kinematisch
mit der Welle (2) des entsprechenden Paars verbunden ist und dieses infolge eines Zwischenzahnrads (70) mitläuft,
welches damit und mit einem Ritzel (71) auf Welle (2) im
Eingriff steht, wobei dieses mitlaufende Zahnrad (70) durch Kupplungsstangen (74- und 75) im entsprechenden
Achsabstand gehalten wird von diesem Zahnrad (28) am Hebel (127) und dem entsprechenden Ritzel (7Ό·
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel für die Winkelverschiebung des Hebels (27) mit
dem Zahnrad (28) aus einer kreisbogenförmigen Zahnstange (31) bestehen, die am freien Ende des Hebels (27) befestigt
ist, sowie aus einem Kitzel (32), das sich mit der
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Zahnstange (3I) im Eingriff "befindet, wobei dieses Ritzel
(32) auf einer Verstellwelle (33) "befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel für die Winke !verschiebung des Hebels (127) mit dem Zahnrad (128) aus einem axial in der Ebene des
Hebels (127) verschiebbaren und mit diesem Hebel über ein am freien Hebelende eingearbeitetes Langloch (127a,
127b) im Eingriff befindlichen Läufer (61) bestehen, der mittels einer Spindel (63) und Spindelmutter (64) verschoben
werden kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jedes der Zahnräder (43, 44) >
aus denen sich die kinematische Verbindung zusammensetzt, mittels einer Spiralnut-Koppelung
(45, 46) auf den entsprechenden Zapfen (38, 39)
montiert ist, wobei der Drehsinn der Spirale einer Koppelung dem Drehsinn der Spirale der anderen Kopplung entgegengerichtet
ist und Betätigungsmittel vorgesehen sind, um gleichzeitig die Zahnräder zur relativen Ehasenzustandsänderung
in axialer Richtung auf den entsprechenden Zapfen zu verschieben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß
als Betätigungsmittel für die gleichzeitige axiale Verschiebung der Zahnräder auf den entsprechenden Zapfen
eine Gabel (49) vorgesehen ist, deren Zinken beidseitig an den Seitenwänden der Zahnräder anliegen und diese
axial verschiebbar auf einer Welle (48) parallel zu den Zapfen der Zahnräder selbst angeordnet ist, wobei Betätigungselemente
vorgesehen sind, um die Gabel auf dieser Welle zu verschieben.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente für die Verschiebung der Gabel
§09838/0684
-4-
auf der entsprechenden Welle aus einer Koppelung von Gewindespindel
- Spindelmutter bestehen zwischen Welle (48) und Gabel (49), sowie aus einer Anschlagstange (52), an
welcher sich ein Teil des Gabelumfangs (49) abstützt und
somit eine Drehung der Gabel blockiert.
909838/0684
-5-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2095178A IT1093186B (it) | 1978-03-07 | 1978-03-07 | Dispositivo per variare l'ampiezza degli impulsi trasmessi da un vibratore mecanico ad una macchina vibrante |
| IT3135778A IT1101149B (it) | 1978-12-28 | 1978-12-28 | Dispositivo per variare l'ampiezza degli impulsi trasmessi da un vibratore meccanico ad una macchina vibrante |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2908393A1 true DE2908393A1 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=26327712
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792908393 Withdrawn DE2908393A1 (de) | 1978-03-07 | 1979-03-03 | Vorrichtung fuer die amplitudenaenderung von impulsen, die von einem mechanischen ruettler auf eine ruettelmaschine uebertragen werden |
Country Status (4)
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| ES (1) | ES478336A1 (de) |
| FR (1) | FR2419115A1 (de) |
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-
1979
- 1979-02-21 GB GB7906128A patent/GB2017863A/en not_active Withdrawn
- 1979-03-03 DE DE19792908393 patent/DE2908393A1/de not_active Withdrawn
- 1979-03-06 ES ES478336A patent/ES478336A1/es not_active Expired
- 1979-03-06 FR FR7905773A patent/FR2419115A1/fr not_active Withdrawn
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| FR2419115A1 (fr) | 1979-10-05 |
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