DE2907003C2 - Vorrichtung zum Prüfen von Betriebskennwerten eines Kraftfahrzeuges, insbesondere des Leistungsverlaufs eines Kraftfahrzeugmotors, oder zur Bremsprüfung - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen von Betriebskennwerten eines Kraftfahrzeuges, insbesondere des Leistungsverlaufs eines Kraftfahrzeugmotors, oder zur BremsprüfungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Betriebskennwerten eines Kraftfahrzeuges, insbe-
· sondere des Leistungsverlaufes eines Kraftfahrzeugmotors, oder zur Bremsprüfung bei Rollenprüfständen mit
wenigstens einer abgebremsten oder angetriebenen Prüfrolle, auf der wenigstens ein Kraftfahrzeugrad bei
der Prüfung abrollt, und einer an einem ortsfesten.
-" gegenüber dem Boden abgestützten Bauteil angeordneten
Drehmomentmeßeinrichtung zur Bestimmung der an der Prüfrolle bzw. dem abrollenden Rad wirksam
werdenden Kräfte.
Es sind Rollenprufstände zur Leistungsmessung
-'"> bekannt, bei denen in der Regel mechanische Bremsen,
hydraulische Wasserwirbelbremsen ouer auch elektrische Wirbelstrombremsen zum Einsatz kommen. Um
das auf die Prüfrolle wirkende Drehmoment zu ermitteln, ist beispielsweise bei einer Wirbelstrombrem-
1(1 se der Stator der 3remse pendelnd gelagert und stützt
sich über einen Hebelarm gegen eine Kraftmeßeinrichtung ab. Die durch die Kraftmeßeinrichtung, die
mechanisch, hydraulisch pneumatisch oder elektrisch arbeiten kann, aufgenommene Abstützkraft entspricht
'"' dem Reaktionsmorr.ent bzw. der Umfangskraft am Rad
und wird an ein entsprechendes Anzeigegerät /ur
Anzeige wcitergeleitei
Bei Rollenprüfsunden zur Bremsenprufung werden anstelle der Bremseinnchtungen. die bei l.erstungspruf-
"' ständen verwendet werden, entsprechende Antriebsein
richtungen cingesei/t Diese Antriebseinrichtungen sind
ebenfalls pendelnd gelagert und stutzen sich über einen
Hebelarm gegen eine Kraftmeßeinrichtung ab. Die ermittelte Kraft st dann proportional der anhegenden
'' Bremskraft und Aird ebenfalls am Anzeigegerat /ur
Anzeige weitcrgeleitet
Bei diesen als Pendelmaschinen bekannten Meßeinrichtungen
lassen sich Mclivcrfalschungen durch die
l.dgerreibung nicht immer gan/ vermeiden die sun
'" insbesondere dann starker auswirken können, wenn die
Prufstandc bereits längere /eil im Einsatz sind und die
!.iigerelemenle ausgeschlagen sind
Hei anderen Kollenprufslanden ist es bekann.. das
Drehmoment mittels Drchmomentwellcn zu messen
" Bei derartigen Meßsvstemen treten iedo<
h Probleme
bei der Meßwcrtubertragting der rotierenden Melk"'
richtung auf. wodurch ebenfalls Mellvcrfdlsi hunger:
entstehen können Des weiterer, muß die Drehmoment
welle relativ starr ausgeführt »erdrn um eine
h" ausreichende UherlaMMwherung zu gwvs.ihrltistwn. w(r-.
aber den Nachteil hat. daß das MeUsystem unempfindlicher
wird.
Aus der DC-OS 25 54 '3% ist weiterhin eine
Vorrichtung zum dynamischen Messen von Brcmskraf-
h' ten an Bremsbacken bekannt, bei der die Bremsbacken
elastisch verformbare Abschnitte aufweisen, auf denen Dehnungsmeßstreifen zur Messung der Bremskräfte in
Kcibungskraflnchlung und Normalkraftrichtung an-
geordnet sind. Eine derartige Vorrichtung ist insbesondere zur Messung der Bremskräfte von Schienenfahrzeugen
mit höheren Geschwindigkeiten geeignet. Mit dieser Einrichtung können nur die Bremsbetatigungskräfte
und die auf der Bremsbacke auftretenden Tangential- und Radialkräfte gemessen werden. Für
eine Messung der in einem Rollenprüfstand auftretenden Drehmomente ist eine derartige Einrichtung nicht
geeignet.
Aus der DE-OS 22 35 719, von welcher bei der Erfindung ausgegangen wird, ist eine Einrichtung zum
Einstellen vorgebbarer Bremsmomente bei einem Rollenprüfstand für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der
dem die beiden Prüfrollen starr miteinander verbindenden Zylinder und der die Prüfrollen tragenden
Hohlachse jeweils ein Teil einer aus Rotor und S;ator bestehenden Anordnung einer umrichtergespeisten
Drehstromasynchronmaschine zugeordnet ist. Die Hohlachse ist dabei fest in zwei Lagerböcken
eingespannt, und an der Oberfläche ;ler beiden Enden der Hohlachse befinden sich Dehnungsmeßsfeifen /ur
meßtechnischen Erfassung des auf die Hohlachse infolge des Drehmomentes entstehenden Biemsmomcnts.
Mit dieser Einrichtung ist es möglich, die durch die
Bremskräfte auftretende Torsionsspannung /u messen. Hierbei wird jedoch die durch die Reifenbelastung in
IJmlangsrichtung wirkende Reibungskraft sowie das Eigengewicht des /u prüfenden Kraftfahrzeuges nicht
berücksichtigt. Des weiteren ist mit dieser Einrichtung keine Komponententrennung /ur Ermittlung der
ein/einen Kräfte möglich. Eine Anzeige des Verhältnisses
von Bremskraft /u Kraftfahr/euggewicht laßt sich
daher nicht so ohne weiteres erzielen. Weiterhin ist ein
derartiges Meßsystem relativ unempfindlich, da die
Hohlachse aus Sicherheitsgründen nicht beliebig dünn ausgeführt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
zum Pruten der Betriebskennwerte von Kraftfahrzeu gen der eingangs genannten Art zu schaffen, die trotz
mechanisch stabiler Bauart der an der Durchführung der Prüfung beteiligten Bauteile eine sichere Messung der
auf die Prufrollen wirkenden Drehmomente mit hoher
MeUempfindlichkeit gewährleistet.
Dies wird erfmdungsgemaß dadurch erreicht, daß der
ortsfeste Bauteil seinerseits über die Drehmomentein
richtung, welche als mit Meßwandlern versehene Biegestabe ausgebildet ist. starr gelagert ist.
Die Erfindung ermöglicht eine direkte Ermittlung der
einzelnen auf die Priitrolle bzw. das abrollende Kr.iitfiihr/eugrad zur Einwirkung kommenden Kraft
komponenten Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den I interanspruchen angegeben. Die
Meliwandlcr konrvn als Dehnungsmeßstreifen ausgebildet sein, die insbesondere in den Zonen der größten
und der kleinsten Biegung i!er Biegestäbe angeordnet werden können Dadurch laßt sich eine exakte
Trennung bei der Ermittlung der Bremskraft und des Kraftfahrzeuggewichtes erzielen
Bei der Anordnung der als Induktionsmaschine
ausgebildeten Brems- oder Antriebseinrichtung innerhalb
der Prüfrolle lädt sich der Spulenträger des Stators ilrfhfesl mit tier Priifrollenachse, die in den Meßelementen
aufgehängt !SI und ',t;ibil ausgebildet sein kann, verbinden. Die Kir/schlußlä'iferscheibcn können so '
ausgebildet werden, daß eine ausreichende Ventilationswirkiing
und damn Kühlung der Bremse gewährleistet
isi. /in l-rhnhung der Bremsleitung !--ei l.cistungsprüfständen
kann in jeder Prüfrolle eine Bremse angeordnet sein.
Eine Anordnung der Antriebs- oder Bremseinrichtung außerhalb des Prüfstandes läßt sieh dadurch
erzielen, daß diese als Motor oder Wirbelstrombremse wirkende Gleichstrommaschine ausgebildet ist, deren
Stator in den Meßelementen starr aufgehängt ist. wobei zwischen einer Gelenkwelle der einen Laufrolle und
einer Ankerwelle der Gleichstrommaschine ein.elastisches drehsteifes Element vorgesehen sein kann.
Durch die Erfindung ist es möglich, einen kompakten Prüfstand zu bauen, mit dem gleichzeitig eine hohe
Empfindlichkeit erzielt wird, und bei der durch einfache Mittel eine Überlastung vermieden wird, insbesondere
da die entsprechenden Bauteile stabil ausgebildet sein können. Weiterhin ist es möglich, durch die gleichzeitige
getrennte Ermittlung der Bremskräfte und der Radlasten das Verhältnis von Bremskraft zum Kraftfahrzeuggewicht
anzuzeigen.
Die Erfindung wird nun anhand .on zwei Ausführuiigsbeispielen
im Zusammenhang mit Jen Zeichnungen näher erläute, t. Es zeigt
F i g. 1 einen Rollenprüfstand zur Leistungsmessung,
bei dem die Bremse innerhalb einer Prüfstandsrolle angeorr.iet ist;
F ι g. 2 eine Ansicht auf die Achsenlagerung in einem
Meßelement:
E ι g. 3 einen Rollenprüfstand, bei dem die Bremse
seitlich neben den ITüfrollen angeordnei ist. und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Bremseinrichtung
gemäß 1 ι g 3.
In Fig. 1 ist ein Rollenprüfstand, insbesondere zur
Leistungsmessung von Kraftfahrzeugen, dargestellt, bei
dem zwei nebeneinander angeordnete Prufrollen 1 und 9 drehfest miteinander verbunden sind. Die Prüfrollen 1
und 9 weisen eim: entsprechende Oberfläche auf. die zur
Leistungsmessung insbesondere glatt ausgeführt ist. Ein Vcrbindungszvlinder 29 der beiden Prüfroilen 1 und 9
kann in einem Lager 30 drehbar gelagert sein. Die
Prüfrollen ! und 9 können auf einer durchgehenden Priiirollcnachsc 5 in Lagern 31 und 32 drehbar gelagert
sein. Insbesondere ist in der ersten Prüfrolle I eine als
Induktionsmaschine ausgebildete Bremseinrichtung 26 vorgesehen An der Innenflache des Rollenmantels
befindet sich ein eingeschweißter Zentrierbund 8. an
dem Kurzschlußläuferschieben 4 vorzugsweise angeschraubt sind. Die Kurzschlußläuferscheiben 4 können
so ausgeführt sein, daß in Verbindung mit geeigneten
I.uftungsschhtzen 36 eine ausreichende Kühlung der
Bremse erzielt wird. Induktionsspulen 2 können auf Spulentragern 3 mittels bekannter Mittel befestigt scm.
Die Spulenträger 3 !-.önnen mit kraftsehlussigen
Verb'.d ingselemenien 7 auf der Prufrollenachse 5
befestigt sein
Durch diese s.iiordnung wird das durch die
Wirbelstrome erzeugte Drehmoment über die Spulen trager 3 auf die Prufrollenachse 5 übertragen. Die
Priifrollenachsc 5 ist in Meßelementen b und 27
aufgehängt. Die Ausbildung der Meßelemente 6 und 27 erfolgt insbesondere gemäß flg. 2. indem vier Biegestäbe
33 gleichmäßig über den Umfang verteilt werden. Es können aber auch drei Biegestäbc eingesetzt werden.
Die Biegestäbc .33 sind mit Dehnungsmeßstreifen 28 und
34 beklebt, die in geeigneter Weise miteinander verschallet werden. L/ie Dehnungsmeßstreifen 34 sind
insbesondere in der Mitte der Biegestäbe :I3. in den Zonen der geringsten Biegung, angeordnet und messen
übet die Stauchung der Biegestiibe 33 die Rndlasi. Die
Dehnungsmeßstreifen 28 sind hingegen in den Zonen der größten Biegung der Stabe 33 angeordnet und
messen das anliegende Drehmoment. Die Dehnungsmeßstreifen 34 sind vorzugsweise an den senkrecht
angeordneten Biegesläben 33 vorgesehen, wogegen die Dehnungsmeßstreifen 28 zur Empfindlichkcitssteige
rung an allen vier Biegestäben .13 vorgesehen sein können. Die Ausgangssignale der die ein/einen
Meßbrücken bildenden Dehnungsmeßstreifen werden einer Auswerfeinrichtung zur Weiterverarbeitung
zugeleitet. D.i diese Auswertung an sich bekannt ist. ist
an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen. Es ist eine mindestens achtfache Empfindlichkeitssteigerung
gegenüber der einfachen Torsionsmessung möglich. Des weiteren sind die einzelnen Biegestäbe 33 relativ einfach
auf die maximalen Beanspruchungen des Meßsystems abstimmbar. Zur Erhöhung der Bremsleistung bei
l.eisüingsprüfständen kann auch eine zweite Bremsein
richtung in eier l'riifroite 9 angeordnet werden.
Bei Kollcnprüfständen. die /ur Bremsprüfung verwende!
werden, sind die beiden Prüfrollcn I und 9 nicht miteinander verbunden, sondern können jede für sich in
entsprechenden Meßelemenicn aufgehängt sein. Die
Oberfläche der l'rüfrollen I und 9 isl dann am h mit einer
geeigneten Beschichtung, die den erforderlichen Reih
beiwert gewährleistet, versehen. Des weiteren wirkt die
vorgesehene Induktionsmaschine nicht als Bremsein richtung 26. sondern ;ils Antriebseinrichtung. Dabei isl
es nun bei der Bremskrafimessung auch möglich, die
einzelnen Kraftkomponenten gelrennt zu ermitteln, so
daß eine gleichzeitige Messung der IJnifangskraft der l'rüfstandsrollen und die Ermittlung des Kraftfahrzeug
gewichtes durchgeführt werden kann. Hierdurch ist eine direkte Anzeige des Verhältnisses Bremskraft zum
Kraftfahrzeuggewicht möglich. Weiterhin kann durch einfache Mittel eine Überlastung der Meßeinrichtung.
z. B. durch entsprechende Anschlage, vermieden werden.
Durch eine geeignete Anbringung von Dehnungsmeßstreifen 35 auf den Stirnsc:'cn der Biegesliihe 33
können mittels der Prüfeinrichtung .null Spwrfehler des
Kraftfahrzeuges und statische Seitenkrafte. wie Konusiind
Winkeleffekt der Reifen, gemessen werden.
In Γ ι g. J ist eine Brems- bzw. Antriebseinrichtung 2*5
für einen nicht naher dargestellten l.eistungs- bzw einen
Bremsenprüfstand dargestellt Eine an den Prüfstand
angeflanschte Gelenkwelle 10 ist hierbei in einem lager
11 gelagert und kann durch ein elastisches drehsteifes
({lenient 12. das insbesondere ein Balgelemem sein
kann, mit der Welle 13 eines Anker·· 21 eine'
Gleichstrommaschine, die als Motor oder Bremse wirken kann, verbunden sein. D.is elastische drehsteife
(!lernen! 12 dient zur Entkopplung der Gelenkwellen
einflüssc auf das eigentliche MeIIs,stern. Die Welle 13
kann in Lagern 14 und 15. die in einem Stator lh
vorgesehen sind, drehbar gelagert sein Der Stator lh isl
insbesondere auf jeder Se.te in Meßelementen 19 und
20. die aus vier iJiegestatien i7 und IH bestehen können,
starr gel.igen. Ils können aber auf leder Seite auch mehr
oder weniger Biegestäbe 17, 18 zum Einsatz kommen
Die Biegeslabe 17, 18 sind mit Dehnungsmeßstreifen
22, 2? beklebt, die insbesondere in din Zonen der
größten Biegung angebracht sein könne' Entsprechend
der gewünschten Meltcmpfindlichkctt kimncn zwei oder
mehr Biegestähe mit Dehnungsmeßstreifen beklebt
w eitlen
Die iX'hiuingsmeßsireifen 22, 23 können ebenfalls
entsprechend miteinander verschallet scm und d'e Ausgangsspannung an eine Aiiswerteeinrichtun>
weitergeleitet werden.
In E i g. 4 ist eine Seitenansicht der Brems- bzw
Antriebseinrichtung 25 dargestellt, wobei der Stator lh in einer Meßeinrichtung, die aus vier Biegestäben 17
besteht, starr gelagert ist. Die Bicgcstäbe 17 sind auf der
einen Seite mit dem Stator 16 und auf der anderen Seite
mit einem Rahmen 24. der auf einer Grundplatte 37 angeordnet sein kann fesl verbunden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Prüfen von Betriebskennwerten eines Kraftfahrzeuges, insbesondere des Leistungverlaufes
eines Kraftfahrzeugmotors, oder zur Bremsprüfung bei Rollenprüfständen mit wenigstens
einer abgebremsten oder angetriebenen Prüfrolle, auf der wenigstens ein Kraftfanrzeugrad bei der
Prüfung abrollt, und einer an einem ortsfesten, gegenüber dem Boden abgestützten Bauteil angeordneten
Drehmomentmeßeinrichtung zur Bestimmung der an der Prüfrolle bzw. dem abrollenden
Rad wirksam werdenden Kräfte, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Bauteil (2,3,5;
16) seinerseits über der Drehmomentmeßeinrichtung, welche als mit Meßwandlern (22,23; 28, 34, 35)
versehene Biegestäbe (17, 18; 33) ausgebildet ist, starr gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
cUß zur starren Abstützung des ortsfesten
Bauteils (2, 3, 5; 16) wenigstens zwei Biegestäbe (17, 18; 33) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß vier Biegestäbe jeweils im
rechten Winkel zueinander in kreuzförmiger Anordnung zur Abstützung jeweil. an einer Seite bzw.
jeweils an einem Ende des ortsfesten Bauteils vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der eine zwischen der umlaufenden Priifrolle und
der Rollenu-hse wirksame Antriebs- oder Bremseinrichtung
vorgesehen ist. dz 'urch gekennzeichnet,
daß die Rollenachse (5) über die mit den Meßwandlern (28, 34, 3G) ve-\ehenen Biegestäbe
(33) starr aufgehängt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4. bei der die Antriebs- oder Bremseinrichtung als
Stator und Rotor einer elektrischen Maschine ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
ortsfeste Bauteil (2,3,5; 16)der Stator ist
b Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekenn zeichnet, daß der Stator (2, 3) der als Induktiunsrr,. ·
Ichine ausgebildeten Antriebs- oder Breriiseinrich
lung auf der Rollenachse (5) befestigt ist und der mn
der umlaufenden Prüfrolle (1) verbundene Rotor (4) als Kurzschlußläufer ausgebildet ist
7 Vorrichtung nach Anspruch b. dadurch gekenn zeichnet, daß der Stator (2, i) und der Rotor (4)
innerhalb der Prufrolle(l) angeordnet sind
8 Vorrichtung nach einem der Ansprüche I. 2. J
Und 5. dadurch gekennzeichnet, dall die Antriebs
oder Bremseinrichtung als Motor bzw Wirheistrom bremse wirkende Gleichstrommaschine (25) ausge
bildet ist. deren Stator (16) über die mit den
Meöwandlern (22, 23) versehenen Biegestabe (17.
18) starr aufgehängt ist und die tiber · mc
Gelenkwelle (10) an dem Prüfstand angeschlossen 1st
9 Vorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekenn
xeichnct, tlaU zwischen der Gelenkwelle (10) und ücr
Ankerwellc (13) der Gleichstrommaschine (25) ein elastisches drehsteifes Rlcmcnt (12) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I his -J.
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwandlcr (22,
23; 28, 34, 35) ;iIs Dehnungsmeßstreifen ausgebildet
sind.
11. Vorrichtung mich Anspruch 10. dadurch
gekennzeichnet, dall die Dehnungsmeßstreifen (22, 23, 28) zur Drehmomentmessung in den Zonen der
größten Biegungsfähigkeit der Biegestäbe (17, 18, 33) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehnungsmeßstreifen (34)
zur Radlastmessung in den Zonen der geringsten Biegungsfähigkeit der Biegestäbe (33) angeordnet
sind.
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