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DE2906390A1 - Elektronisches quizgeraet - Google Patents

Elektronisches quizgeraet

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Publication number
DE2906390A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characters
answer
answers
embossing
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792906390
Other languages
English (en)
Inventor
Adolph E Goldfarb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2906390A1 publication Critical patent/DE2906390A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/18Question-and-answer games
    • A63F9/183Question-and-answer games electric
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B7/00Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers
    • G09B7/06Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers of the multiple-choice answer-type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made from the answers

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  • Multimedia (AREA)
  • Electrically Operated Instructional Devices (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

F -
Die Erfindung "bezieht sich auf ein elektronisch betriebenes Quizgerät! mit dem insbesondere auf elektronischem Wege festgestellt werden kanns ob ein Benutzer oder ein spielendes Kind aus einer Anzahl für eine Präge vorgegebener Ant\rorten eine richtige Antwort ausgewählt hat»
Es ist eine Tielzahl elektronisch arbeitender Rechner bekannt^ wie kleine» tragbare lischrechner und Taschenrechnerβ Viele die·» ser Rechner sind programmierbar, und können eine große Anzahl mathematischer !funktionen rechnen, Sie sind jedoch in jedem Einzelfall so programmiert, daß sie nur eine begrenzte Anzahl von Prägen auf Grund der Programmierung und der Speicherkapazität verarbeiten ls.'öraieno Deshalb können sie so ausgebildet werden^ daß sie Prägen bezüglich mathematischer Lösungen verarbeiten können^ beispielsweise eine Addition oder Subtraktion sowie selbst !ragen bezüglich simultaner Differentialgleichungen od. dgl«, Mit den bekannten Rechnern konnten jedoch, nur Prägen mathematischer Matur gelöst werdenf so daß notwendigerweise jede Antwort auf eine Präge in Porm einer mathematischen Antwort erfolgte.
Weiterhin ist eine große Anzahl von Quizvorrichtungen bekannt, die tragbar sind oder !Taschenformat aufweisen, insbesondere für Kinder® Mit ihnen kann ein Kind einem Quiz mit mathematischen Punktionen unterzogen werden» Einige dieser Vorrichtungen präsentieren beispielsweise die folgende Präge ί 2 + 2 = ____, so daß das Kind dann versucht, die richtige Antwort auszuwählen« Wenn der Benutzer eine falsche Antwort auswählt, zeigt die Vorrichtung das Vorliegen einer unrichtigen Antwort an. Diese Geräte sind so programmiert, daß Kinder auf eine große Vielfalt von mathematischen Punktionen abgefragt werden kann. Das Gerät kann beispielsweise die folgende Präge vorliegen: 9 7 = 3.
Die Vorrichtung ist jedoch wiederum in jedem einzelnen Pail dahingehend beschränkt, daß sie mathematische Antworten fordernde Prägen stellt. Darüber hinaus ist sie auf Grund ihrer Speicherkapazität auf eine ausgewählte Anzahl von Prägen beschränkt, welche vorgelegt werden können. Schließlich werden bei dieser Art von Torrichtungen die Prägen nicht spezifisch eingegeben; die Vorrichtungen erzeugen sie vielmehr und legen sie dem Kinde vor.
Auch gibt es weitere Arten von Präge- und Antwortvorrichtungen, insbesondere für Kinder, die mechenisch betätigbar sind. Hierbei wird eine Karte od. dgl. mit einem programmierten Rand oder Teil, beispielsweise mit Kerben an bestimmten Orten, in ein Gehäuse eingeführt, und das Kind versucht die richtige Antwort durch Betätigung eines Mechanismus des Gehäuses zu finden. Jede Karte muß jedoch körperlich mit dem Gehäuse zusammenwirken, um zu bestimmen, ob das Kind die richtige Antwort ausgewählt hat oder nicht.
Schließlich sind noch Geräte bekannt, bei denen eine Karte oder ein Substrat mit einer elektronisch betätigbaren Einrichtung zusammenwirkt, wobei auf der Karte magnetisch kodierte Information vorliegt. Bei diesen Vorrichtungen muß deshalb Information mittels elektromagnetischer oder ähnlicher Abtastverfahren eingegeben werden. Auch muß ein gewisses körperliches Zusammenwirken von Substrat und elektronisch betätigbarer Einrichtung erfolgen.
Die grundsätzliche Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Quizspielgerät mit einem Blatt oder einem anderen Substrat zu schaffen, welch letzteres mit mindestens einer Präge und einer Anzahl
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von Mehrfachwahlantworten "belegt ist, wobei das Spielgerät ein elektronisches Verarbeitungssystem aufweist, mit dem ohne körperliches Zusammenwirken zwischen Blatt oder einem äußeren Element bestimmt werden kann, ob der Benutzer die richtige Antwort auf eine gestellte Präge gewählt oder nicht. Das Blatt soll weiterhin einen Zeichen- oder Identifizierungsmarkenkode aufweisen, die in Beziehung zu der Präge stehen zusammen mit Zeichen oder Identifizierungsmarken, die in Beziehung mit zwei oder mehr Antworten für jede Präge stehenj wobei die Zeichen oder Marken in das elektronische Verarbeitungssystem eingebbar sind. Das oder die in Besiehung zu der Präge und der Antwort stehenden Zeichen soll hierbei in einem Algorithmus verarbeitet werden? die Beziehung zwischen Präge und Antwort soll für den Benutzer nicht wahrnehmbar sein. Das Gerät soll in der lage sein, Antworten mit solchen Prägen zu vergleichen, die keine mathematische Antwort erfordern; es soll in der lage sein zu bestimmen, ob eine derartige Antwort richtig ausgewählt wurde. Es soll auch in der lage sein, Prägen mit einem großen Sehwierigkeitsbereich zusammen mit den diesbezüglichen Antworten zu verarbeiten, so daß das Spielgerät oder Gerät nicht nur von Kindern, sondern auch von Erwachsenen benutzt werden kann. Mit ihm soll es weiterhin möglich sein, ein Verfahren zur Auswahl einer Antwort aus einer Mehrzahl möglicher Antworten pro auf einem Blatt gestellter Präge anzugeben und Zeichen betreffend die Präge und die Antwort in ein elektronisches Verarbeitungsgerät einzugeben, um festzustellen, ob die richtige Antwort ausgewählt wurde. Schließlich soll das zu schaffende Gerät unter Verwendung herkömmlicher elektronischer Verarbeitungstechnologie vergleichsweise preiswert herstellbar sein.
Die lösung dieser Aufgabe beinhaltet demgemäß ein Quizgerät mit einem elektronischen Verarbeitungssystem und einem Blatt
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mit einem oder mehreren Fragen und eine Anzahl jeder Frage zugeordneten Antworten. Jedes Blatt ist mit eine Präge repräsentierenden Zeichen sowie jede der Antworten repräsentierenden verschiedenen Zeichen versehen.
Das elektronische Verarbeitungssystem weist ein Gehäuse mit einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung auf. Das Gehäuse ist mit einer Anzahl von Eingabeschaltern versehen, die manuell vom Benutzer des Gerätes betätigt werden, um einen Zeichenkode entsprechend einer der fragen auf dem Blatt einzugeben und weiterhin Zeichen bezüglich einer Antwort, die aus mehreren Antworten betreffend diese Frage ausgewählt wurden. Es kann zwar ein Satz an Eingabeschaltern sowohl für die Fragen als auch die Antworten Verwendung finden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist jedoch eine Anzahl erster Eingabeschalter vorhanden, die vom Benutzer zur Einführung der Zeichen betreffend eine Frage manuell betätigbar sind, sowie mehrere zweite Eingabeschalter, die ebenfalls vom Benutzer betätigbar sind, um die Zeichen bezüglich einer gewählten Antwort einzugeben.
Die elektronische Verarbeitungseinrichtung weist in der Regel einen elektronischen Prozessor mit einer gewissen Speicherkapazität auf, beispielsweise ein Mikroprozessor, Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Mikroprozessor mit einem Algorithmus programmiert, um die Zeichen für jede der Fragen und Antworten, die eingeführt werden, zu erkennen und zu verarbeiten. Der Algorithmus ist so gewählt, daß die Zeichen für die Frage sowie die Zeichen für die Antwort mathematisch verarbeitet werden, so daß für den Benutzer keine erkennbare Beziehung zwischen Zeichen der Frage und Zeichen der richtigen Antwort besteht.
Der in den vorliegenden Unterlagen verwendete Ausdruck "Zeichen" oder "Identifizierungsmarken" od. dgl, wird im weitesten Sinne gebraucht, um jegliches Zeichen, Symbol, Marke, Zahl oder Buchstaben wiederzugeben, Vorzugsweise werden numerische Zeichen oder Alpha-Zeichen (alphabetisch) verwendet. In gleicher Weise wird bei Verwendung des Gerätes als Rechner, siehe unten, vorzugsweise ein numerisches oder alphanumerisches Zeichen angewendet« In diesem Pail gibt das Zeichen eine bestimmte Ziffer oder einen Buchstaben wieder. Ein "Kode von Zeichen" oder "Zeichenkode" gemäß den vorliegenden Unterlagen gibt zwei oder mehr Einzelzeichen wieder, beispielsweise eine Ziffer oder Zahl sowie einen alphabetischen Buchstaben, wie B-7.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine Präge in der Regel als Zahlenkode wiedergegeben, nämlich mittels zweier oder mehrerer Zeichen oder Datenelemente. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Antwort lediglich ein Zeichen betreffend die Antwort beinhalten. Beim beschriebenen und gezeigten Ausführungsbeispiel werden jedoch vier Zeichen als Kode zur Wiedergabe einer einzelnen Präge sowie ein Zeichen zur Wiedergabe einer Antwort verwendet. Es liegt jedoch auf der Hand, daß eine Präge lediglich durch ein einzelnes Zeichen oder einer Anzahl von Zeichen in einem Kode wiedergegeben werden kann. Das gleiche trifft für eine Antwort zu, d. h. daß zwei oder mehr Zeichen zur Wiedergabe oder Repräsentation der Antwort verwendet werden können.
Die elektronische Yerarbeitungseinrichtung vergleicht die von einem Benutzer ausgewählten Zeichen einer Antwort auf eine vorgegebene Präge mit den Wahlmöglichkeiten der Antworten und erbringt eine Bestimmung dahingehend, ob oder nicht der Benutzer
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des Gerätes die korrekte Antwort gewählt hat. Das Gerät weist eine ihm zugeordnete Antworteinrichtung auf, um dem Benutzer anzuzeigen, ob die richtige Antwort ausgewählt wurde oder nicht. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Antworteinrichtung in ϊοπη zweier Lichter vorgesehen, beispielsweise Licht emittierende Dioden, wobei eine derselben in Betrieb gesetzt wird, wenn der Benutzer die richtige Antwort gewählt, die andere hingegen, wenn der Benutzer nicht die richtige Antwort ausgewählt hat.
Es sei darauf hingewiesen, daß darüber hinaus jegliche Form einer Antworteinrichtung vorgesehen werden kann. Insoweit können anstelle der Lichter oder Lampen ein Schirm mit einer Anzahl von Licht aussendenden Elementen, z. B. Nixir öhr en, Einsatz finden, um das Wort "Korrekt" od. dgl. oder das Wort "Inkorrekt" od. dgl. wiederzugeben. Auch kann anstelle der visuellen Anzeige einer richtigen oder falschen Antwort oder zusätzlich zu dieser Anzeige eine Schallerzeugungseinrichtung vorhanden sein, Er ist mit dem Mikroprozessor verbunden und erzeugt im Falle der Wahl der richtigen Antwort ein erstes Geräusch und im Falle der Wahl der falschen Antwort ein zweites Geräusch. Der Mikroprozessor kann auch so mit der Schallerzeugungseinrichtung verbunden sein, daß auch belustigende Geräusche erzeugt werden.
Das erfindungsgemäße Gerät ist in der Lage, Antworten auf Fragen niehtmathematischer Natur zu geben. So kann zum Beispiel die Frage auf dem Blatt lauten: "Wer war der zweite Präsident der Vereinigten Staaten?". Der Benutzer wählt sodann ein Zeichen für zwei oder mehrere als mögliche Antworten vorgegebene Namen, Er gibt sodann die Zeichen betreffend den gewählten Namen in das Gerät ein. Auf diese Weise kann das Gerät Antworten geben, die keinerlei mathematische Beziehung beinhalten.
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Die Prägen können auch derart vorgegeben werden, daß der Benutzer ein fehlendes Wort zu wählen hat. Beispielsweise "Abraham ...... war ein Präsident der Vereinigten Staaten", wobei die möglichen Antworten wie folgt aufgeführt sind: Smith A-1, Lincoln A-2 und Jones A-3. Die Präge kann im wesentlichen auch die Form einer Peststellung haben, wobei der Benutzer eine Antwort wählt, die die einzig mögliche korrekte Antwort oder die beste Antwort auf die Peststellung ist. Deshalb wird hier der Ausdruck "Präge" wiederum im weistesten Sinne benutzt und soll jegliche Peststellung miterfassen, unabhängig davon, ob tatsächlich die Porm einer Präge getroffen ist; gleiches trifft auf den Ausdruck "Antwort" zu. Auch er wird im weitesten Sinne benutzt und umfaßtauch die Reaktion auf eine derartige Peststellung.
Der elektronische Mikroprozessor ist mit einem Algorithmus programmiert, der so entworfen ist, daß er die Identifikation eines Zeichenkodes erkennt, der für eine Präge steht, und die Identifikation eines Zeichens, das für eine Mehrzahl an möglichen Antworten auf diese Präge steht, ohne daß substantielle Information bezüglich der in das Gerät einprogrammierten Antworten oder der Präge vorliegt. Auf diese Weise ist es möglich, Kodes für eine unbegrenzte Tielfalt an Prägen und betreffend jeglichen Gegenstand einzugeben. Darüber hinaus ist es sogar möglich, Prägen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades vorzugeben. So können dem Kinde als Benutzer beispielsweise Prägen mit einer Anzahl von Antworten bezüglich einer sehr einfachen Angelegenheit vorgelegt werden, während ein erwachsener Benutzer mit Prägen sehr schwierigen oder diffizilen Inhaltes konfrontiert werden kann, beispielsweise .aus der Teilchenphysik od. dgl.
Der Aufwand an Elektronik und logischen Schaltungen in dem erfindungsgemäßen Gerät ist vergleichsweise gering; auch ist das
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Gerät in dieser Hinsicht recht einfach aufgebaut. Eine sehr geringe Speicherkapazität ist erforderlich. Wenn der Algorithmus in den Mikroprozessor einprogrammiert ist, sind keine weiteren Programmierarbeiten im Hinblick auf die Verarbeitung der einzugebenden Fragen und Antworten mehr erforderlich. Es ist deshalb möglich, das erfindungsgemäße Gerät mit vergleichsweise niedrigen Kosten herzustellen. Schließlich ist es möglich, die Frage- und Antwortkarten dem Benutzer auf Subscriptions- oder Zeitbasis zur Verfügung zu stellen, so daß ein ständiger Vorrat an Prägen und Antworten für das Gerät zur Verfügung steht.
Der Algorithmus des Mikroprozessors ist so gehalten, daß er im wesentlichen den gleichen mathematischen Prozeß des Vergleiches von Zeichen einer gewählten Antwort gegen einen Fragekode durchführt. Eine gewisse Transformation des Eingabekodes der Präge und des Eingabezeichens der Antwort kann derart stattfinden, daß das Zeichen der Antwort und der Zeichenkode der Frage für den Benutzer nicht feststellbar sind. Das gleiche Verfahren findet jedoch für jede Präge und bezüglich dieser Frage ausgewählten Antwort statt. Dementsprechend sind die erforderlichen Programmierarbeiten ver-' gleichsweise gering und auch die Sequenzspeicherkapazität ist vergleichsweise gering.
Das erfindungsgemäße Gerät erfordert kein körperliches Zusammenwirken mit dem Blatt, um Information bezüglich einer Präge oder Antwort zu erhalten und um eine Entscheidung zu treffen, ob auf die gestellte Frage eine richtige Antwort gegeben wurde. Es besteht auch kein elektrisches Zusammenwirken, welches einen körperlichen Kontakt zwischen einem Substrat und einer elektronischen Einrichtung erfordern würde, wie eine elektronische oder elektromagnetische Informationsübertragung. Auf diese Weise wirkt das Blatt nicht körperlich mit dem elektrischen Verarbeitungs-
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system zusammen, wobei der Ausdruck "körperliches Zusammenwirken" elektrisches, elektronisches, magnetisches oder elektromagnetisches Zusammenwirken umfassen soll.
Der Benutzer des Gerätes kann seinen Erkenntnis- oder Wissensstand im Hinblick auf verschiedene !ragen überprüfen. Auch kann der Benutzer gegen sich selbst spielen, wenn er die Antwort in einem gewissen Zeitrahmen gibt. Weiterhin können zwei oder mehrere Benutzer auf Zeitbasis gegeneinander spielen, wobei eine oder mehrere Prägen innerhalb kürzester Zeit zu beantworten sind. Zu diesem Zweck kann der Mikroprozessor so programmiert werden, daß er die zur Beantwortung einer frage erforderliche Zeit anzeigt.
Das erfindungsgemäße Gerät kann mit einer numerischen Tastenschaltermatrix oder auch einer alphanumerischen Tastenschaltermatrix versehen sein. Darüber hinaus Kann ein Anzeigesystem, wie Licht emitierende Dioden oder Hixiröhren vorgesehen sein, so daß Gerät auch als Rechner betrieben werden kann. Der Mikroprozessor ist in diesem Pail so programmiert, daß er die gewünschten Punktionen verarbeitet, beispielsweise gewisse mathematische Punktionen einschließlich Multiplikation, Division, Subtraktion und Addition. Schließlich kann das Gehäuse mit Eingabetasten für die Durchführung dieser mathematischen Punktionen versehen sein.
Wenn die aus einer Anzahl von Antworten ausgewählte Antwort hinsichtlich einer Präge die richtige Antwort ist, wird dies im vorliegenden Pail als dieser Präge "richtig entsprechend" bezeichnet. Jeder einzelnen Präge ist ein Zeichen, vorzugsweise ein Zeichenkode, zugeordnet, der in die elektronische Terarbeitungseinrichtung eingeführt wird. In gleicher Weise sind der
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Antwort ein oder mehrere Zeichen zugeordnet. Das Zeichen für eine Antwort "entspricht richtig" dem Zeichen einer Präge dann, wenn der Mikroprozessor sowohl das Zeichen der Frage als auch das der Antwort über den Algorithmus verarbeitet und eine Entscheidung trifft, daß die gewählte Antwort die einzige aus den vorliegenden Antworten ist, die richtig oder am besten ist.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, sind Fragen und Antworten auf einem Blatt enthalten, das dem Benutzer zur Verfügung steht. Das Blatt kann die Form verschiedener Substrate aufweisen, beispielsweise ein einzelnes Papierblatt, mehrere Papierblätter oder Seiten eines kleinen Buches. Somit wird auch wiederum der Ausdruck "Blatt" in seinem weitesten Sinne benutzt und er bezeichnet im vorliegenden Zusammenhang jegliches Substrat, auf dem eine oder mehrere Fragen und wenigstens zwei oder mehrere Antworten auf diese Frage zusammen mit den Zeichen für die Antworten und den für die Fragen enthalten sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Torteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, den Patentansprüchen sowie anhand der schematischen Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht des erfindungsgemäßen elektronischen Quizgerätes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Blatt mit mehreren Fragen und möglichen Antworten zur Verwendung im Gerät nach Fig. 1;.
Fig. 3 die schematische Darstellung der Verbindung verschiedener Komponenten des Gerätes nach Fig. 1 und
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Fig. 4 ein Blockdiagramm zur Darstellung eines Teils eines Mikroprozessors, wie er in dem erfindungsgemäßen Gerät Verwendung findet.
In der Fig. 1 ist das erfindungsgemäße elektronische Quizgerät mit A bezeichnet. Es weist ein äußeres Gehäuse 1o mit einer Anzahl erster Eingabeschalter 12 in Form von Drucktasten auf. Sie sind dazu bestimmt, das Zeichen für eine bestimmte Frage in das Gerät einzugeben und weisen mehrere Schalter 14 mit Buchstaben-Zeichen sowie mehrere Schalter 16 mit Zahlen auf. Es ist nicht erforderlich, Schalter mit Buchstaben oder für den vorliegenden Fall Schalter mit Ziffern zu versehen; vielmehr kann nur ein Schaltersatz, beispielsweise mit Ziffern oder mit Buchstaben Verwendung finden. Da das Gerät A jedoch als. Rechner verwendet werden soll, empfiehlt es sich sehr, 1o Schalter oder Drucktasten mit den Ziffern oder Nummern 1 bis 9 und 0 vorzusehen. Auch kann empfehlenswert sein, bestimmte Buchstaben des Alphabetes auf den Drucktasten 14 mit den Buchstaben-Zeichen vorzusehen .
Am Gehäuse 1o ist weiterhin eine Anzahl Antwortschalter 18 vorhanden (drei sind gezeigt); sie sind mit A-1, A-2 und A-3 bezeichnet. Diese Schalter 18 werden vom Benutzer des Gerätes zur Eingabe von Zeichen entsprechend einer gewählten Antwort auf eine bestimmte Frage betätigt.
Das Gehäuse 1o ist weiterhin mit einer Löschtaste 2o (clear) versehen, um den Mikroprozessor für weitere Fragen und anschließende Antworten freizugeben. Darüber hinaus ist das Gehäuse 1o
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mit einem herkömmlichen Ein-Aus-Schalter 22 versehen, im das gesamte System an-und abzuschalten.
Weiterhin ist am Gehäuse 1o eine manuell betätigbare Drucktaste 38 vorhanden, die mit M bezeichnet ist, die vom Benutzer des Gerätes dann zu bedienen ist, wenn er das Gerät im Mehrfachvrahlzustand betreiben will. Wenn die Vorrichtung somit auch als Rechner arbeitet, wird der Schalter 38 vorhanden sein. Sofern der Betrieb als Rechner jedoch nicht vorgesehen wird, ist auch der Schalter 38 nicht erforderlich.
Selbstverständlxch sind auch andere Arten von Eingabeschaltern verwendbar. Beispielsweise kann ein Schalter eingesetzt werden, der jeweils vorher betätigt wird, wenn eine Bestimmung dahingehend getroffen werden soll, ob die gewählte Antwort richtig oder unrichtig ist. Andere Schalter zur Betätigung eines Zeitmechanismus od. dgl. können ebenfalls Anwendung finden.
Das Gehäuse 1o weist weiterhin zwei Lichtstellen 24 und 26 vorzugsweise in Form licht emitierender Dioden auf. Eine dieser Lichtstellen, die Lichtstelle 24» kann rotes Licht aussenden, oder mit irgend einem anderen Begriffsinhalt belegt sein, der eine bestimmte Antwort, beispielsweise eine falsche Antwort, anzeigt. Das andere Licht 26 kann grün oder mit einem anderen Begriffsinhalt stellvertretend für eine richtige Antwort belegt sein. Somit wird also die rote Lichtstelle 24 zum Leuchten gebracht, wenn eine unrichtige Antwort vorliegt, die grüne Lichtstelle 26 im Falle einer richtigen Antwort.
Das Gehäuse 1o ist weiterhin mit einem Ansatz 28 und einem Anzeigetableau 3o versehen. Dieses ist insbesondere dann er-
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wünscht, wenn das Gerät A als Rechner "benutzt werden soll. Diese Anzeigeeinrichtung kann dann jegliche herkömmliche Form einer Leuchtanzeige aufweisen, beispielsweise NixirÖhren, verschiedene Arten von Licht emitierenden Dioden, die "bei Ansteuerung numerische Zeichen anzeigen, od. dgl. Im lalle der Verwendung als Rechner ist das Gehäuse 1o auch mit einer Anzahl weiterer Schalter 32 versehen, Vfle einem Additions-, SuTdtraktions-, MuI-tiplikations- und Divisionsschalter. Weitere Schalter, wie Prozentsehalter od. dgl. sind möglich. Im Falle der Verwendung des Gerätes als Rechner ist es lediglich erforderlich, den Mikroprozessor dahingehend zu programmieren, daß diese zusätzlichen Rechnerfunktionen durchgeführt werden können.
In I1Ig. 3 ist ein schematischer Schaltplan für die verseheidenen Komponenten, die Teil der Vorrichtung A "bilden, wiedergegeben. Man erkennt, daß die verschiedenen Eingabeschalter, wie die Schalter 14 und 16, der Antwort schalter 18, der !Freigabesehalter 2o und der Ein-Aus-Schalter 22 sowie die verschiedenen Lichtquellen sämtliche mit einem Mikroprozessor 34 verbunden sind. Darüber hinaus ist letzterer an eine Batterie 36 angeschlossen, die ebenfalls an den Ein-Aus-Schalter 22 angelegt ist.
Bei dem Mikroprozessor 34 handelt es sich um ein bekanntes Bauteil, in der Regel in Form eines Chips mit integrierten Schaltungen. Das Vorgehen beim Programmieren des Mikroprozessors, beispielsweise das Einprogrammieren einer oder mehrerer Algorithmen ist ebenfalls bekannt. Schließlich sind die anderen Bauteile des Gehäuses, beispielsweise die Eingabeschalter 14» 16 und 18 ebenfalls herkömmlicher Hatur. In diesem Pail kann ein Eingabeschalter nur gedruckt werden, um lediglich ein Ein-
gangssignal bei jeder Betätigung einzugeben, und er muß freigegeben und erneut gedruckt werden, ehe über ihn ein weiteres Eingangssignal eingegeben werden kann.
Die anderen, Teil des Gehäuses bildenden Komponenten einschließlich der verschiedenen Halteklammern od. dgl. zur Befestigung der Bauteile, wie beispielsweise der Batterie 36, können aus Kunststoff hergestellt sein, wie Polyäthylen, Polystyrol, Polybutadien od. dgl. Auch die das Gehäuse und einige dessen Teile bildenden Kunststoffe können in bekannter Weise mit Kunststoffverarbeitungsverfahren hergestellt werden, wie Wärmeverformung, Spritzgießen od. dgl. Auch andere Materialien, wie Metalle, einschließlich Aluminium oder Stahl, können zu diesem Zwecke herangezogen werden.
Dem Gerät A ist ein Blatt oder Substrat S zugeordnet, wie es in I1Ig. 2 der Zeichnung teilweise wiedergegeben ist. Es kann jegliche Form eines Substrates, wie vorstehend beschrieben, zeigen, einschließlich eines Buches oder Büchleins od. dgl. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Blatt S mit einer Anzahl von Fragen zusammen mit einer Kodeidentifizierung jeder Frage versehen. In gleicher Weise sind zwei oder mehr Antworten (drei sind gezeigt) für jede Frage vorgegeben, und gleichfalls ist jede dieser möglichen Antworten ein Kode zugeordnet.
Das Blatt S gibt eine Gruppe von Fragen wieder, die primär im Hinblick auf ein Kind gewählt sind, wie beispielsweise: (1) Wie groß ist ... das Washington Monument? Die Eodenummer für diese Frage weist hier Zeichen auf, nämlich AE 12, wie gezeigt. In diesem Falle sind drei mögliche Antworten vorgegeben, nämlich: 3o Fuß, 3oo Fuß und 3 ooo Fuß. Der Benutzer wählt wiederum
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lediglich die richtigen Zeichen für diese Antwort, nämlich A-1, A-2 oder A-3 und betätigt den richtigen Schalter 18.
Man erkennt bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung, daß zur Eingabe der Präge ein vierstelliger Kode, also ein Kode mit ■vier Zeichen, verwendet wird; er weist zwei Buchstaben sowie zwei Ziffern auf. Die Antworten sind mit den Zeichen A-2, A-2 und A-3 belegt; man erkennt, daß dies einzelne Zeichen sind, obgleich in Abhängigkeit vom Aufbau des Mikroprozessors zwei oder mehr Zeichen für die Antwort verwendet werden könnten. Außerdem erkennt man, daß bei drei Antworten pro !rage die erste Antwort auf jede Präge immer dasselbe Eingangszeichen, die zweite Präge immer dasselbe Eingangszeichen und die dritte Präge dasselbe Eingangszeichen aufweisen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein von der Pirma Texas Instrument Company unter der Bezeichnung "TMS 1 ooo" vertriebener, einzelner integrierter Schaltkreischip als Mikroprozessor 34 benutzt; oftmals wird er auch als "Mikrocomputer" bezeichnet. Dieser Mikroprozessor ist .in sehematiseher Weise in der Pig. 4 näher erläutert. Bei diesem speziellen Mikroschaltungschip kann eine Schicht mit entsprechenden Programmierschritten programmiert werden, um die verschiedenen Punktionen des unten zu beschreibenden Spieles auszuführen. Somit kann die eine Schicht entsprechend dem oben beschriebenen Fließschema programmiert werden. Das dieses Fließschema wiedergebende Programm wird in einen Hur Lesen Speicher 5o eingegeben.
Der Nur Lesen Speicher 5o arbeitet in Verbindung mit einem Programmzähler 52 und einem TJnterprogrammrücksprungregister 54. Der Programmzähler 52 und das ünterprogrammrücksprungregister- 54
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sind grundsätzlich, so ausgelegt, daß sie die in den Nur Lesen Speicher 5o eingegebenen Instruktionen verfolgen« Der Programmzähler veranlaßt ein Eingangssignal zum Nur Lesen Speicher 5o, und das Unterprogrammrücksprungregister 54 kann als ein Teil des Programmzählers 52 arbeiten. Das Unterprogrammrücksprungregister wird dazu benutzt, die Unterprogrammrufe des in den Nur Lesen Speicher 5o eingegebenen Programms auszuführen.
Der Mikrocomputer ist weiterhin mit einer Zeitschaltung 56 in Form eines Oszillators versehen, der Zeitsignale für die in der gezeigten Ohipschaltung wiedergegebenen verschiedenen Bauteile erzeugt. Es sei vermerkt, daß die verschiedenen Fließlinien gemäß Pig. 4 in der Tat die Datenbewegung wiedergeben und nicht notwendigerweise die tatsächliche Verbindung dieser Komponenten. Auch sei vermerkt, daß der Oszillator 56 im wesentlichen mit allen gezeigten Bauteilen verbunden ist, um ihnen die richtigen Zeitsignale zu übermitteln.
Der Mikrocomputer 34 weist auch einen Instruktionsdekoder 58 auf, der vom Nur Lesen Speicher 50 ein Ausgangssignal erhält und zwischen den verschiedenen, Teil der Mikrocomputers 34 bildenden Komponenten spezifische Verbindungssequenzen herstellt. In dieser Hinsicht weist der Programmzähler 52 einen mit dem Nur Lesen Speicher 50 verbundenen Ausgang auf. Weiterhin sind Ausgänge des Nur Lesen Speichers 50 in ein Seitenpufferregister 60 eingeführt, das zusammen mit einem Seitenadressenregister 62 arbeitet. Letzteres ist mit einem Eingang zum Nur Lesen Speicher 50 verbunden. Das Seitenadressenregister 62 und Pufferregister 60 sind so ausgelegt um weiterhin im Nur Lesen Speicher 50 vorhandene Daten zu adressieren und aufzunehmen.
Der Mikrocomputer 34 weist weiterhin einen Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff auf, der zur Speicherung variabler Datenmengen benutzt wird, die bei den verschiedenen Operationen und zur Ausführung des in den Nur Lesen Speicher 50 eingegebenen Programms
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herangezogen werden. In dieser Hinsicht ist der Nur Lesen Speicher 50 so ausgelegt, daß er 1024 8-Bit Worte und der Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff 64 4-Bit Worte speichert. Der Mikrocomputer 34 weist weiterhin eine arithmetische Logikeinheit auf, die so ausgelegt ist, daß sie mit in den Nur Lesen Speicher 50 eingegebenen Werten arbeitet, die sie erhält. Dies in Übereinstimmung mit in den Nur Lesen Speicher 50 eingegebenen Befehlen. Die arithmetische Logikeinheit 26 erhalten Daten vom Nur Lesen Speicher 50 weiterhin in der gezeigten Weise vom Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff. Darüberhinaus kann über einen Eingang 68 Information in den Mikrocomputer 32 eingegeben werden, der seinerseits wiederum Information in die arithmetische Logikeinheit 26 einführen kann.
Der Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff arbeitet in Zusammenhang mit einem X-Register 70 und einem Y-Register 72. Beide Register adressieren Stellen im Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff und haben zu dem darin befindlichen Speicher Zugriff. Weiterhin arbeitet ein Äkkumulatorregister 74 mit dem Speicher 64 mit willkürlichem Zugriff zusammen und leitet Information an diesen weiter. Das Akkumulatorregister 74 speichert Daten, die bei der Ausführung des Programms benutzt wurden und liefert weiterhin Information an Ausgangsklinken 76. Auch ist der Mikrocomputer 34 mit zusätzlichen Ausgangsklinken 78 versehen, die die "R-Äusgänge" definieren, während die Ausgangsklinken 76 die "O-Ausgänge" bilden. In dieser Hinsicht können die R-Ausgänge oder Äusgangssignale entweder 11 oder 13-Bit Worte sein, während die O-Ausgänge grundsätzlich 8-Bit Worte sind. Die R-Ausgänge werden grundsätzlich zur Steuerung der Lichtstellen und der Geräusche verwendet, während die O-Ausgänge zur Steuerung anderer Arbeitsvorgänge entsprechend dem vorbeschriebenen Fließschema benutzt werden.
Die verschiedenen bisher beschriebenen, Teil des Mikrocomputer bildenden Bauteile erhalten Informationseingangssignale, wie
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dies in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben ist. Das Softwareprogramm kann während der Scheibchenbearbeitung mittels einer Einschicht- oder Einniveaumaskentechnik in den Mikrocomputer eingegeben werden, wodurch im wesentlichen ein festes Nur-Lesen Speichermuster definiert wird.
um den Arbeitsablauf in Gang zu setzen, wird als erstes die Stromversorgung des Mikroprozessors 34 durch Anschalten des Schalters 22 in Gang gesetzt. Der Oszillator 56 beginnt dann die Zeitsignale für den Betrieb des Mikroprozessors 34 zu erzeugen. Der Programmzähler 52 stellt dann die Ortsinformation zur Verfügung, um den Zugriff zu einer bestimmten Stelle im Nur Lesen Speicher 50 zu ermöglichen, wo der erste Befehl erhalten wird. Dieser Befehl wird dann eingeführt und in einen Instruktionsdekoder 58 eingegeben. In diesem Zusammenhang werden dann verschiedene Befehlswege zwischen den verschiedenen Bauteilen des Mikroprozessors 34 bereitgestellt, die von dem spezifischen Befehl selbst abhängen.
Wie bereits oben erläutert, besteht ein hervorstechendes Merkmal der Erfindung darin, daß sie in der Lage ist, Antworten zu geben, die nicht notwendigerweise mathematischer Natur sind, obgleich sie auch derartige Antworten geben kann. Darüberhinaus ist es mit einer vergleichsweise kleinen Speicherkapazität möglich, eine praktisch unbegrenzte Vielfalt von Fragen zu handhaben.
In diesem Zusammenhang ist dem Hersteller des Gerätes natürlich der in dem Mikroprozessor verwendete Algorithmus bekannt. Es ist ihm deshalb möglich, alle Arten von Fragen auf einer periodischen Basis vorzubereiten und diese Fragen dem Käufer des Gerätes zu übermitteln. Durch das Wissen um den Algorithmus ist es möglich, eine Frage und die diesbezüglichen Antworten zu bilden, ohne daß der wesentliche Inhalt der Fragen oder Antworten in dem Mikroprozessor einprogrammiert wurden.
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Jedem als Zeichenkode für eine Frage verwendeten Buchstaben ist eine Ziffer zugeordnet. Wenn somit ein vierstelliger Kode mit einer Ziffer eingegeben ist, wird er vom Algorithmus verarbeitet; d.h. er wird beispielsweise durch sieben geteilt, mit neun multipliziert, der Rest wird einer spezifischen Zahl zuaddiert, beispielsweise vier, sodann wird durch eine andere Zahl dividiert, beispielsweise fünf. Das Ergebnis der mathematischen Verfahrens gibt dann die jeweilige Antwort wieder. Wenn somit das Ergebnis oder der Rest "1" ist, so steht dies für die erste Antwort A-1, wenn das Ergebnis "2" ist, so bedeutet dies die zweite Antwort A-2, und wenn schließlich das Ergebnis "3" oder größer ist, so steht dies für die dritte Antwort A-3. In diesem Falle weiss der Hersteller des Gerätes immer, welcher Eingangskode anzuwenden ist, um die richtige Antwort zu erzeugen.
Obgleich ein VierZeichenkode für die Frage verwendet wird, kann jedoch jede Anzahl von Zeichen für die Frage verwendet werden, beispielsweise ein Zweizeichenkode, ein Dreizeichenkode, ein Fünfzeichenkode od. dgl. Das Gleiche gilt für die Antworten dahingehend, daß ein Zweizeichenkode, ein Dreizeichenkode usw. zur Eingabe der Antworten benutzt werden kann.
Es ist auch möglich, zusammen mit der Lichtanzeige eine Geräuscherzeugungseinrichtung zu verwenden. Es kann hierbei ein bestimmtes Geräusch oder ein Klang beim Aufleuchten des Lichtes 24, ein anderes Geräusch oder ein anderer Klang beim Aufleuchten des* Lichtes 26 erzeugt werden. An den Mikroprozessor kann in recht einfacher Weise ein Lautsprecher angeschlossen und verwendet werden.
Vorstehend wurde ein neuartiges Quizgerät beschrieben, das auf elektronischem Wege bestimmt, ob eine aus einer Anzahl von möglichen Antworten ausgewählte Antwort auf eine gestellte Frage richtig oder falsch war. Es liegt auf der Hand, daß gegenüber dem beschriebenen und gezeigten Äusführungsbeispiel zahlreiche
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Änderungen/ Variationen sowie andere Verwendungen und Anwendungen möglich und dem Durchschnittsfachmann nach Kenntnis der vorliegenden Offenbarung geläufig sind. Sie fallen deshalb in den Rahmen der geoffenbarten Erfindung.
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ι Äff·.
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Claims (9)

  1. Quizgerät gekennzeichnet durch
    a) ein blattartiges Substrat (S) mit mindestens einer Irage und einer Anzahl diesbezüglicher Äntwortenf wobei das Substrat für eine elektronische Torrichtung bestimmte, auf die Präge bezogene Zeichen sowie ebenfalls für die elektronische Torrichtung bestimmte, auf jede Antwort bezogene Zeichen aufweist,
    b) eine vergleichsweise kleine, tragbare, elektronisch arbeitende Vorrichtung mit einem Gehäuse (1o),
    c) manuell betätigbare Eingabeeinrichtungen am Gehäuse (1o) zur Eingabe von der Präge und den Antworten entsprechenden Zeichen, so daß der Benutzer die Zeichen des Substrates eingeben kann, die der Präge und einer oder mehreren Antworten aus einer mö'gli-
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    chen größeren Anzahl von Antworten auf diese Frage entsprechen,
    d) eine dem Gehäuse (1o) zugeordnete elektronische Verarbeitungseinrichtung, die operativ mit den Eingabeeinrichtungen zur Verarbeitung der Zeichen der Präge und der ausgewählten Antwort in Verbindung mit einem Algorithmus verbunden ist, um die Beziehung der ausgewählten Antwort zur richtigen Antwort auf die Präge zu bestimmen, wobei die Korrelation des Zeichens der Präge und der Antworten für den Benutzer des Gerätes nicht richtig feststellbar ist und
    e) durch eine Reaktionseinrichtung, um den Benutzer eine Anzeige für die Beziehung der gewählten Antwort zur richtigen Antwort zu geben,
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Eingabeeinrichtungen einen ersten Eingabeschalter (12) zur Eingabe der auf eine Präge bezogenen Zeichen und einen zweiten Eingabeschalter (18) zur Eingabe der auf eine Antwort bezogenen Zeichen aufweist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Algorithmus so ausgelegt ist, daß die elektronische Verarbeitungaeinrichtung nur begrenzte Speicherkapazität zum Vergleich der Zeichen der Präge und der der Antworten benötigt, wobei die substantielle Information der Präge und der Antwort nicht programmiert ist.
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  4. 4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Eingabeeinrichtung (12) mehrere erste manuell betätigbare Schalter zur Eingabe verschiedener Zeichen in Form eines eine Präge wiedergebenden Kodes aufweist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet 9 daß die zweite Eingabeeinrichtung (18) eine Anzahl zweiter, von Hand zu betätigender Schalter aufweist, wobei mit jedem dieser Schalter ein unterschiedliches, eine unterschiedliche Antwort wiedergebendes Zeichen eingebbar ist.
  6. 6. Gerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Reaktionseinrichtung eine erste Lichtstelle (24) aufweist, die als Folge eines Signals der Terarbeitungseinrichtung im Falle einer richtigen Antwort aufleuchtet, sowie eine zweite Lichtstelle (26), die als Folge eines Signals der Verarbeitungseinriehtung mit Falle einer unrichtigen Antwort aufleuchtet.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fragen vorgesehen sind und ein unterschiedlicher individueller Mehrelementkode der Zeichen für jede Frage steht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet , daß die Zeichen der Antworten und der Fragen numerische Zeichen, Alpha-Zeichen oder alphanumerische Zeichen sind.
  9. 9. Gerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
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    (1ο) ein Anzeigetableau aufweist und daß mit der Yerarbeitungseinrichtung numerische Zeichen verarbeitbar sind, so daß die Vorrichtung als mathematischer Rechner einsetzbar ist.
    1o. Gerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die elektronische Verarbeitungseinrichtung jedes eine Frage wiedergebende Zeichen entsprechend einem programmierten Algorithmus verarbeitet, so daß der Benutzer des Gerätes keine Beziehung zwischen dem die Frage wiedergebenden Zeichen und dem die Antworten wiedergebenden Zeichen erkennbar ist, wobei in die elektronsiche Verarbeitungseinrichtung eine große Anzahl von Fragen wiedergebenden Zeichen eingebbar ist, die entsprechend dem Algorithmus verarbeitbar sind, so daß mit der Verarbeitungseinrichtung das die Frage wiedergebende Zeichen sowie das die Antwort wiedergebende Zeichen feststellbar sind, ohne daß die Fragen oder Antworten einprogrammiert sind.
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DE19792906390 1978-02-21 1979-02-20 Elektronisches quizgeraet Withdrawn DE2906390A1 (de)

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