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DE2902460A1 - Fadenabschneider - Google Patents

Fadenabschneider

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DE2902460A1
DE2902460A1 DE19792902460 DE2902460A DE2902460A1 DE 2902460 A1 DE2902460 A1 DE 2902460A1 DE 19792902460 DE19792902460 DE 19792902460 DE 2902460 A DE2902460 A DE 2902460A DE 2902460 A1 DE2902460 A1 DE 2902460A1
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DE
Germany
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thread
holding part
thread cutter
cutter according
knife
Prior art date
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Application number
DE19792902460
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DE2902460C2 (de
Inventor
Francisco H Aleixo
Jeffrey I Lasner
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Laschal Surgical Inc Purchase Ny Us
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LASCHAL INSTRUMENT
LASCHAL INSTRUMENT CORP
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/3201Scissors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/0467Instruments for cutting sutures

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung von chirurgischen Instrumenten, insbesondere Fadenabschneidern.
Fadenabschneider als solche sind seit Jahren bekannt. Sie werden dazu verwendet, das Ende des Fadens, nachdem ihn der Chirurg verknotet hat, abzuschneiden. Das Fadenende sollte im Idealfall in einer vorbestimmten Länge belassen werden. Ist das Fadenende zu kurz, besteht die Gefahr des Lösens des Knotens. Wenn das Fadenende zu lang ist, kann es zu Störungen oder Reibungen im benachbarten Gewebe führen. Deshalb ist die Erzielung der richtigen Länge für den Chirurgen ein Problem.
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Zusätzlich besteht, da die Fäden gewöhnlich innerhalb des Körpers verknüpft werden, das Risiko des Schneidens von Gewebe oder Blutgefäßen. Der Chirurg muß beträchtliche Vorsicht walten lassen, um dies zu vermeiden. Befindet sich der Faden tief im Körper oder ist der Patient besonders fett, so ist das Problem besonders schwierig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, besteht darin, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Fadenabschneider zu schaffen, der einfach und praktisch narrensicher in seiner Anwendung ist. Durch die geeignete Benutzung der vorliegenden Erfindung kann sogar eine nur teilweise ausgebildete Hilfsperson die Fäden schnell, leicht und sicher abschneiden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht ein Fadenabschneider aus einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel. Die Schenkel sind in scherenähnlicher Anordnung an einem Punkt zwischen ihren Enden drehbar miteinander verbunden. Ein Ende des Schenkelpaares bildet einen Griff. Der erste Schenkel ist an seinem, dem Griff gegenüberliegenden Ende als Widerlagerteil und der zweite Schenkel als Messer ausgebildet. Das Messer ist mit einer Schneide und einem Rücken versehen. Dergestalt ist das Messer für einen Scherkontakt mit dem Widerlagerteil ausgebildet.
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Das Widerlagerteil selbst hat eine vorbestimmte Höhe und zwischen einem Arm und einem Halteteil einen Schlitz. Der Schlitz ist für die Aufnahme eines Fadens ausreichend groß, aber für den Durchtritt eines Fadenknotens zu schmal.
Messer und Schneide berühren das Halteteil an der "oberen" oder von der Schneidstelle abgewandten Seite. Daraus folgt, daß die Höhe des Widerlagerteils die Länge des durch das Schneiden zu belassenden Fadenendes oder Stummels bestimmt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung ist der Arm relativ starr und das Halteteil flexibel. Deswegen kann sich das Halteteil auf den Arm zubewegen, wenn das Messer während des Schneidvorganges gegen das Halteteil reibt. Dies bewirkt in der bevorzugtesten Form der Einrichtung, daß das Halteteil den Arm berührt und den Faden im Schlitz sichert. Zur Erzielung einer besten Wirkung sollte das Halteteil mit einer Federbelastung weg vom Arm beaufschlagt sein und im Schlitz sollte sich eine Öffnung zur Aufnahme des Fadens befinden. Die Öffnung ist wie der Schlitz zu klein, um einen Knoten passieren zu lassen.
Zur Erzielung einer besten Wirkung und einer einfachen Handhabung ist der Schlitz mit einer Zuführöffnung zur leichteren Einführung des Fadens versehen. Es ist besonders hilfreich, wenn die Einführöffnung zur leichteren Fadeneinführung nach außen erweitert ist0
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Bei einer zweckmäßigen Ausbildung der Einrichtung ist das Messer auf der Seite des Halteteils mit einer Stirnfläche versehen. Die Stirnfläche ist gegen das Halteteil so geneigt, daß der in der Nähe der Schneide befindliche Stirnflächenteil weiter weg vom Halteteil ist, als der in der Nähe des Rückens befindliche Teil. Daraus ergibt sich, daß wenn sich die Schneide über das Halteteil bewegt und den Faden abschneidet, der Druck auf das Halteteil ansteigt. Hierdurch wird sichergestellt, daß das Halteteil den Schlitz schließt und den Faden in Position hält.
Die Benutzung des Instruments ist sehr einfach und narrensicher. Nachdem der Chirurg den Faden verknotet hat, wird der freie Faden durch die Einführöffnung in den Schlitz eingeführt. Dies kann aus Bequemlichkeit am oberen Ende des Fadens erfolgen. Das Instrument wird dann am Faden entlang nach unten verschoben, bis die Unterseite des Widerlagerteils den Knoten berührt. Die Griffe werden dann in üblicher Weise zusammengedrückt und die Schneide schneidet den Faden ab.
Wie leicht zu sehen ist, bestimmt die Höhe des Widerlagerteils die Länge des belassenen Fadenendes. Es ist daher nur notwendig, den Schneider so auszubilden, daß die Dicke des Widerlagerteils der gewünschten Länge des Fadenendes entspricht. Bei Seidenfäden sind beispielsweise 3 bis 3,5 mm zweckmäßig, bei Darmfäden sind 4,5 bis 5 mm richtig etc.
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Bei einer anderen Verwendungsart der Einrichtung kann das Instrument, bevor es entlang dem Faden verschoben wird, teilweise geschlossen sein, wodurch das Messer gegen das Halteteil drückt und damit der Schlitz geschlossen wird. Hierbei wird der Faden in der Öffnung gehalten. Auf diese Art und Weise gibt es keine Möglichkeit für den Faden, aus dem Schlitz zu gleiten.
Eine andere Abwandlung der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Fadenabschneider bereits an der als chirurgischer Nadelhalter ausgebildeten Zange (forceps), anzuordnen. Hierdurch kann der Chirurg, ohne die Instrumente zu wechseln oder den festzuziehenden Knoten loszulassen, den Stich machen, den Knoten knüpfen und den überschüssigen Faden, unter genauer Belassung eines Fadenendes mit richtiger Länge, abschneiden.
Aus dem vorbeschriebenen ist ersichtlich, daß es für den Chirurgen unmöglich ist, aus Versehen in Gewebe, Blutgefäße, Organe etc. zu schneiden. In der Tat kann der Faden sogar dann sicher abgeschnitten werden, wenn der Chirurg den Knoten nicht sehen kann.
Aus führungs formen der Erfindung werden an Hand der begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Darin sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
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Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht der Einrichtung, teilweise in schematischer Darstellung, gemäß einer Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt den wirksamen Teil der Einrichtung in vergrößerter Darstellung in perspektivischer Ansicht von unten.
Fig. 3 zeigt den wirksamen Teil der Einrichtung im Betrieb in vergrößerter Draufsicht.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 3, nachdem der Faden abgeschnitten ist.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in der Fig. 5.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 2 einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform.
Fig. 8 zeigt die "Pinzetten" -Ausführung der Einrichtung in perspektivischer Darstellung.
Fig. 9 zeigt die "gekröpfte" Ausführung der Erfindung in schematischer Darstellung.
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Fig. 10 zeigt die Draufsicht auf die Kombination des Fadenschneiders mit einem Fadenhalter.
Fig. 11 zeigt den Kopf des Fadenschneiders gemäß Fig. 10 in vergrößerter Darstellung.
Der Fadenschneider der vorliegenden Erfindung wird im allgemeinen mit 1 bezeichnet. Er enthält einen ersten Schenkel 2 und einen zweiten Schenkel 3. Die Schenkel 2 und 3 sind an einem zwischen ihren Enden liegenden Punkt 20 drehbar miteinander verbunden. Die Feder 4 hält den Schneider in seiner offenen Position.
Schenkel 3 endet an der dem Griff 21 vom Drehpunkt 20 aus gegenüberliegenden Seite in einem Messer 8, welches mit einer Schneide 15 versehen ist. Der Schenkel 2 endet an dem dem Griff 21 gegenüberliegenden Ende in einem Widerlagerteil 7. Das Widerlagerteil 7 gabelt sich an seinem Ende in einen Arm 9 und ein Halteteil 10. Die Schneide ist so ausgebildet, daß sie Halteteil 10 und Arm 9 abscherend passieren kann, um den in der Öffnung 14 im Schlitz 11 befindlichen Faden 5 abzuschneiden. Am Ende des Schlitzes ist eine Einführöffnung 18 angeordnet, die das Einführen des Fadens 5 erleichtert»
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Wie aus den Fig. 4 und 6 zu sehen ist, ist die Stirnfläche 16 am Messer 8 in Bezug auf das Halteteil 10 geneigt. Hierdurch steigt der Druck der Stirnfläche 16 auf das Halteteil 10 an, wenn das Messer gegen den Faden 5 bewegt wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Halteteil 10 in die in der Fig. 6 dargestellte Position bewegt wird und den Faden bis er abgeschnitten ist, sicher festhält. Nach dem Schneiden verbleibt ein Fadenende oder Stummel 19 am Faden 5.
Bei der Benutzung des Instruments wird ein Schnitt 17 in der Haut 12 durch Stichel verschlossen. Vor dem Abschneiden steht der Faden 5 an jedem Stich vor. Der Faden 5 wird dann in den Schlitz 11 und in die Öffnung 14 durch die Einführöffnung 18 im Widerlagerteil 7 eingeführt. Der Schneider 1 kann dann teilweise geschlossen werden, so daß sich das Messer 8 mit der Schneide 15 auf den Faden 5 zubewegt, ohne diesen jedoch zu berühren.Dies bewirkt, daß das Halteteil 10 auf den Arm 9 trifft und den Faden 5 in Öffnung 14 festhält. In der bevorzugten Ausführung der Einrichtung übt die Stirnfläche 16 auf das Halteteil 10 einen ansteigenden Druck aus, damit es wirklich ein Schließen des Schlitzes 11 bewirkt.
Das wirksame Ende des Schneiders 1 wird entlang dem Faden 5 bewegt bis die Unterseite des Armes 9 und des Halteteiles 10 den Knoten 6 im Faden 5 berührt. Dies kann völlig nach Gefühl gemacht werden, und es ist nicht notwendig,
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den Knoten 6 oder den Einschnitt 17 tatsächlich zu sehen.
Der Schneider 1 wird dann ganz geschlossen, so daß das Messer 8 mit Schneide 15 den Faden 5, unter Belassung eines Fadenendes 19 mit genauer, vorbestimmter Länge, abschneidet.
In der Fig. 7 ist eine abgewandelte Form der Erfindung dargestellt. Der Schlitz 11 ist hierbei mit einer dem Benutzer zugewandten Einführöffnung 18 versehen. Dies ermöglicht die Einführung des Fadens 5 in den Schlitz 11 durch die Einführöffnung 18 von der dem Gewebe abgewandten Seite des Schneiders her. Diese Form ist für einige chirurgische Anwendungen besonders zweckmäßig.
Es soll noch angemerkt werden, daß es nicht von Bedeutung ist, wie die Relativbewegung zwischen Messer 8 und Widerlagerteil 7 erzielt wird. Die hauptsächliche Ausführungsform der Erfindung wurde als drehbare Anordnung ähnlich einer Schere beschrieben. In der Fig. 8 ist eine andere Ausbildung gezeigt. Die Schenkel 2 und 3 sind am Punkt 23 pinzettenartig verbunden, wodurch Messer 8 mit Halteteil 10 und Arm 9 in gleicher Weise wie bei den anderen Ausführungsformen in Scherkontakt ist. Diese Ausführungsart hat sich für die Augenchirurgie und ähnlich heikle chirurgische Eingriffe als besonders geeignet erwiesen.
Manchmal ist der Anwendungswinkel des Fadenabschneiders so, daß der Schneidkopf der Sicht des Chirurgen im Wege ist.
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Für solche Fälle ist eine in Fig. 9 schematisch dargestellte Ausführungsform geeignet. Griffteil 24 und Kopfteil 26 liegen in verschiedenen Ebenen. Ein geneigter Teil 25 verbindet beide. Diese Ausführungsform gibt dem Chirurg eine bessere Sicht auf die Arbeitsstelle und wird daher für gewisse Anwendungsfälle für besonders geeignet gehalten. Obwohl diese Ausführungsform in Verbindung mit der scherenartigen Form dargestellt ist, kann diese auch für eine pinzettenartige Form angewendet werden.
Bezugnehmend auf die Fig. 10 und 11, weist eine weitere Abwandlung der vorliegenden Erfindung einen Nadelhalter als integriertes Teil des Instrumentes auf. Diese Ausführung stimmt weitgehend mit den anderen erfindungsgemäßen Ausführungen überein, am Messer 8 und Widerlagerteil 7 sind jedoch zusätzliche Nadelklemmflächen 27 und 33 vorgesehen. Die Schneide ist etwas anders gestaltet und wirkt mit dem Halteteil 10 und dem Arm 9 zusammen.
Der Schneider ist ebenfalls mit einem ersten Griff 28 und einem zweiten Griff 29 an den entsprechenden Schenkeln 2 und 3 versehen. Griff 28 trägt eine erste Sperre 30 und Griff 29 eine zweite Sperre 31. Die Sperren 30 und 31 liegen einander gegenüber und sind so ausgebildet, daß sie ineinandergreifen können.
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Wird der Schneider geschlossen und die Nadel zwischen den Flächen 27 und 33 festgeklemmt, überlappen die Sperren 30 und 31 und greifen ineinander. Hierdurch wird der Schneider gegen die Spannung der Feder 4 in geschlossener Position gehalten. Der Chirurg kann dann den Knoten knüpfen, ohne daß die Gefahr des versehentlichen Loslassens der Nadel besteht.
Nachdem die Knoten fertig sind, wird die Nadel freigegeben, der Faden wird in den Schlitz 11 eingeführt und der Schneider geschlossen. Hierbei schneidet die Schneide 15 in gleicher Weise wie bei den anderen erfindungsgemäßen Ausführungen den Faden ab. Es wird ein, der Dicke des Arms 10 und des Halteteils 11 entsprechend langes Fadenende belassen. Bei dieser Ausführungsform kann der Chirurg ohne die Instrumente zu wechseln nähen, knoten und den Faden abschneiden.
Als zusätzliche Sicherheitseinrichtung ist eine Begrenzungsschraube 33 angeordnet. Diese einstellbare Schraube verhindert, daß sich der Schneider weiter als gewünscht öffnen kann. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schneide 15 immer mit Arm 9 und Halteteil 10 in Berührung steht. Dies verhindert, daß zwischen Schneide 15 und Halteteil 10 Gewebe eingeklemmt werden kann.
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In der bevorzugtesten Ausfuhrungsform der vorliegen den Erfindung ist das Instrument so ausgebildet, daß die Schneide 15 nicht am Widerlagerteil 7 übersteht. Dadurch wird ein versehentliches Einklemmen von Gewebe zwischen Schneide und Widerlagerteil verhindert. Weiterhin ist die Schneide,bedingt durch das scherenartige Bewegen des Instrumentes, selbstschärfend. Das Reiben gegen das Widerlager bewirkt ein Abziehen der Schneide und hält diese somit scharf.
Da nur eine begrenzte Anzahl von erfindungsgemäßen Ausführungsformen genau beschrieben werden konnte, ist die Erfindung weitergehend auszulegen und lediglich durch die kennzeichnenden Merkmale der zugehörigen Ansprüche begrenzt.
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L e e r s e
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Claims (17)

Patentansprüche
1./Fadenschneider für chirurgische Zwecke bestehend aus einem Widerlagerteil und aus einem Messer mit Schneide und Rücken, das relativ zu dem Widerlagerteil und in Scherkontakt mit diesem bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Widerlagerteil (7) zwischen einem Arm (9) und einem Halteteil (10) ein Schlitz (11) ausgebildet ist, der einen für die Aufnahme eines Fadens (5) ausreichend breiten, aber für den Durchtritt eines Knotens (6) zu schmalen Bereich aufweist und eine solche Höhe hat, daß durch den Scherkontakt zwischen der Schneide (15) des Messers (8) und dem Widerlagerteil (7) der Faden (5) unter Belassung eines vom Gewebe abstehenden Fadenendes (19), dessen Länge im wesentlichen der Höhe des Schlitzes entspricht,abgeschnitten wird.
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2. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Widerlagerteil (7) und Messer (8) an einer von der Schneide (15) entfernten Stelle pinzettenartig verbunden sind.
3. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Schenkel (2) und ein zweiter Schenkel (3) an einem zwischen den Schenkelenden liegenden Punkt scherenartig drehbar miteinander verbunden sind, daß an einem Ende jedes Schen kels (2 oder 3) ein Griff (21) angeordnet ist, und der erste Schenkel (2) an der dem Griff (21) gegenüberliegenden Seite das Widerlagerteil (7) und der zweite Schenkel (3) das Messer (8) aufweist.
4. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Arm (9) starr und das Halteteil (10) flexibel ist, wobei unter dem Einfluß des Messers (8) das Halteteil (10) sich auf den Arm (9) zubewegt, um den Schlitz (11) zu schließen und den Faden (5) darin festzuhalten.
5. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Halteteil (10) federnd^om Arm (9) abgehalten ist.
ORIGINAL INSPECTED
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6. Fadenabschneider nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (8) das Halteteil (10) an der Stirnseite (16) berührt und die Stirnseite (16) gegenüber dem Halteteil (10) von der Schneide (15) bis zum Rücken (22) hin geneigt ist, wodurch der Druck auf das Halteteil (10) beim Schneiden des Fadens (5) ansteigt.
7. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Arm (9) und Halteteil (10) eine Einführöffnung (18) für den Faden (5) angeordnet ist.
8. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß im Schlitz (11) eine Öffnung (14), die zum passieren lassen des Knoten (6) zu klein ist, zur Aufnahme des Fadens (5) vorgesehen ist.
9. Fadenschneider nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Einführöffnung (18) abgeflacht ist.
10. Verfahren zum Abschneiden eines Fadens von einem im Gewebe geformten Knoten mit einem Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Faden (5) in den Schlitz (11) eingeführt wird, der Fadenschneider entlang dem Faden (5) geführt wird,
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bis sein Arm (9) und/oder Halteteil (10) den Knoten (6) berührt, das Messer (8) mit dem Halteteil (10) in abscherenden Kontakt gebracht wird, wobei der Faden unter Belassung eines in seiner Länge der Schlitztiefe
entsprechenden Fadenendes (19) abgeschnitten wird.
11. Fadenschneider nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Einführöffnung (18) auf der dem Gewebe abgewandten Seite offen ist.
12. Fadenschneider nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneide (15) vom
Gewebe weg zeigt und zum Halteteil (10) hin geneigt
ist.
13. Fadenschneider nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß sich Halteteil (10) und Messer (8) nicht in der gleichen Ebene wie die Griffe (24)befinden.
14. Fadenschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß sich Halteteil (10) und Messer (8) nicht in der gleichen Ebene wie die Anbringung befinden.
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15. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß am Halteteil (10) und am Messer (8) Nadelklemmflächen (26, 27) angeordnet sind.
16. Fadenschneider nach Anspruch 3 > dadurch gekennzeichnet , daß die am Halteteil (10) und am Messer (8) befindlichen Nadelklemmflächen (26, 27) an den, den Griffen (21) gegenüberliegenden Enden des ersten und zweiten Schenkels (2 und 3) angeordnet sind.
17. Fadenschneider'nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen Drehpunkt (20) und Griffen (21) am ersten und zweiten Schenkel (2 und 3) ein erster und zweiter Riegel (28 und 29) befestigt ist, die sich beim Schließen des Fadenschneiders überlappen, der erste und zweite Riegel (28 und 29) mitteinander ergänzenden Sperren (30, 31) versehen sind, die bei geschlossenem Fadenschneider lösbar ineinandergreifen, wodurch der Fadenschneider in seiner geschlossenen Position gehalten wird.
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DE19792902460 1978-01-26 1979-01-23 Fadenabschneider Granted DE2902460A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US87238878A 1978-01-26 1978-01-26
US89358278A 1978-04-05 1978-04-05
US05/945,809 US4271838A (en) 1978-04-05 1978-09-26 Suture cutter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2902460A1 true DE2902460A1 (de) 1979-08-02
DE2902460C2 DE2902460C2 (de) 1989-10-19

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ID=27420470

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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JP (1) JPS54119791A (de)
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DE (1) DE2902460A1 (de)
FR (1) FR2415452B1 (de)
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