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DE2901619A1 - Einrichtung zur entwaesserung von schlamm - Google Patents

Einrichtung zur entwaesserung von schlamm

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Publication number
DE2901619A1
DE2901619A1 DE19792901619 DE2901619A DE2901619A1 DE 2901619 A1 DE2901619 A1 DE 2901619A1 DE 19792901619 DE19792901619 DE 19792901619 DE 2901619 A DE2901619 A DE 2901619A DE 2901619 A1 DE2901619 A1 DE 2901619A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thickener
drainage
drainage device
sludge
coagulator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792901619
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Dr Ing Kronenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792901619 priority Critical patent/DE2901619A1/de
Publication of DE2901619A1 publication Critical patent/DE2901619A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/12Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entwässerung
  • von mit Flockungsmitteln versetztem Schlamm, bestehend aus einem Lntwässerer iüit einer innenliegenden wasserdurchlässigen Auskleidung, die von einer Stütztkonstruktion in vorgegebenem Abstand zur Wandung gehalten ist.
  • In der Industrie und auch im Zusammenhang mit der Klärung der häuslichen Abwässer fallen feinstkörnige Schlämme an, die wegen ihres hohen Wassergehaltes auf besonders dafür eincerichteten Plätzen, in Trockenbeeten oder ähnlichen Anlagen soweit entwässert werden müssen, daß sie anschließend für eine Weiterverarbeitung oder zur Ablagerung auf einer Deponie geeignet sind.
  • Häufig muß der Schlamm tage- oder wochenlang lagern, bis er den zulässigen Wassergehalt erreicht hat und weitertransportiert werden kann. Um eine Umweltbelästigung zu vermeiden und andererseits den Einfluß von Regenwasser auszusciließen, müssen derartige Plätze vielfach überdacht werden.
  • Es sind Vorrichtungen zum Entwässern von Klärschlämmen bekanntgeworden (DE-PS 16 58 o55), bei der in ein Traggestell oder ein entsprechendes Rohrstück ein aus einem speziellen Gewebe hergestellter sackartiger Behälter oder Schlauch eingehängt ist. Der Klärschlamm, der mit bekannten F#lockungsmitteln versetzt ist, wird in den Behälter eingefüllt, so daß das Wasser dann anschließend durch das Gewebe austreten und ablaufen kann. Das Traggestell mit dem eingehängten Behälter wird anschließend nach erfolgter Entwässerung gekippt, so daß der entwässerte Schlamm wieder daraus entfernt werden kann. Diese grundsätzlich aus der Entwässerung von Galvanikschlamm bekannte Sackentwässerung hat den Nachteil, daß nur relativ kleine Mengen in derartigen Behältern entwässert werden können.
  • Größere Mengen sind wegen der dann notwendigen größeren Traggestelle und der schwierigen Entwässerung nicht mehr handhabbar. Darüber hinaus ist bei nachgiebigen Geweben zu erwarten, daß sich der Behälter an das Traggestell anlegt, so daß der für die Entwässerung notwendige Freiraum nicht mehr gewahrt ist.
  • Weiter ist es bekannt, den anfallenden Schlamm in einem Entwässerungsbehälter zu pumpen, der aus einem genormten Container mit darin vorgesehener Stützkonstruktion und sogenannten Entwässerungswänden besteht (DE-PS 23 20 350).
  • Das Wasser tritt dabei durch die Auskleidung, die über die Stützkonstruktion in einem gewissen Abstand zur Containerwand gehalten wird, und wird am Boden des Containers gesammelt und abgeführt. Der Entwässerungsbehälter dient dabei gleichzeitig zum Entwässern des Schlamms und zum Transport des getrockneten Gutes. Der Container kann dabei in der Nähe der Schlammklärung aufgestellt werden und mit Hilfe der bekannten Containerspezialtransporter abgefahren werden. Zur Verbesserung des Entwässerungseffektes wird dem Schlamm vor dem Einfüllen in den Entwässerungsbehälter ein Flockungsmittel zugesetzt.
  • Von Nachteil ist, daß derartige Behälter, Entwässerungscontainer oder Säcke nur begrenzt aufnahmefähig sind. Der Schlamm muß somit, wenn der Transport einigermaßen wirtschaftlich sein soll, immer in gleichen Mengen angeliefert werden, d.h. dem Eindicker, Klärteich o.ä. entnommen werden.
  • Darüber hinaus kann die in der Regel aus F#iltergewebe bestehende Auskleidung beim Entleeren der Behälter leicht beschädigt werden. Um zu vermeiden, daß die Auskleidung beim Entleeren des Behälters sich aus dem Behälter herausbewegt, muß die Auskleidung an mehreren Stellen mit dem Stützgerüst verbunden sein. Derartige Verbindungsstellen sind aber Schwachstellen, da sowohl beim Befestigen der Auskleidung Beschädigungen auftreten können, als auch in diesen Bereichen ein einwandfreier Durchtritt des Wassers in den Hohlraum nicht gewährleistet ist. Insbesondere bei hohem Schlammanfall ist von Nachteil, daß viele Behälter benötigt werden, was zu einem entsprechenden Platzbedarf führt. Da es sich um Spezialcontainer mit entsprechenden Einbauten und Auskleidungen handelt, sind derartige Behälter relativ teuer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entwässerungseinrichtung zu schaffen, mit der ein gegenüber den bekannten Einrichtungen höherer Feststoffgehalt im entwässerten Schlamm erreicht wird und die als Zwischenbunker verwendet werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entwässerungseinrichtung als senkrecht stehende, oben und unten verschließbare, mehrere Meter hohe Röhre ausgebildet ist.
  • Durchmesser und Höhe der röhrenförmigen Entwässerungseinrichtung werden entsprechend der anfallenden Schlammmenge gewählt.
  • Eine derartige Einrichtung vermeidet einen aufwendigen Zwischentransport des zu entwässernden Schlammes und führt zu einem erheblichen Anstieg des Feststoffgehaltes im entwässerten Schlamm durch Vergrößerung des auf die einzelnen Schlammschichten wirkenden Druckes. Die Erhöhung des Druckes erfolgt dabei gleichzeitig sowohl durch die hohe Schlammsäule, als auch durch den beim Einfüllen des Schlammes in den geschlossenen Raum entstehenden Überdruck. Versuche haben gezeigt, daß mit einer derartigen Anlage, bei der dem aus dem Eindicker abgezogenen Schlamm in einem Koagulator kontinuierlich ein Polyelektrolyt beigemischt wird, der Feststoffgehalt im entwässerten Schlamm bis über So % ansteigt.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß gemäß einem weiteren Merkmal Eindicker, Koagulator und Einrichtung zusammengefaßt sind, so daß kein Mehrbedarf an Platz entsteht. Vielmehr kann zumindest von der Bodenfläche her gesehen gegenüber dem bisherigen Verfahren Platz eingespart werden, da die Entwässerungseinrichtung und der Koagulator die Stützkonstruktion des Eindickers mitbenutzen.
  • Innerhalb der Entwässerungseinrichtung, die in der Regel etwa die gleiche Höhe wie der Eindicker aufweist und damit lo und mehr Meter hoch ist, werden Brückenbildungen im bereits stark entwässerten Schlamm besonders wirksam vermieden, wenn die Bodenplatte der Entwässerungseinrichtung einen größeren Durchmesser aufweist als die Deckelplatte. Die Entwässerungseinrichtung weist damit grundsätzlich eine Kegelstumpfform oder auch eine Pyramidenstumpfform auf, wobei jedoch eine geringe Neigung der Mantelflächen ausreicht. Brückenbildungen würden den Entwässerungseffekt verschlechtern und eine Entleerung der Entwässerungseinrichtung erschweren.
  • Das Öffnen der Bodenplatte und auch das Verschließen wird erfindungsgemäß dadurch vereinfacht, daß an die Bodenplatte ein Hubzylinder angelenkt ist. Damit kann gleichzeitig auch der ganze Arbeitsvorgang soweit mechanisiert werden, daß der den für den Abtransport des Schlammes eingesetzte Lkw-Fahrer die notwendigen Arbeitsvorgänge miterledigt. Die Bodenplatte dient in vorteilhafter Weise gleichzeitig als Rutsche für den aus der Entwässerungseinrichtung abgezogenen Schlamm.
  • Dem gleichmäßigen Einfüllen des Schlammes in die Entwässerungseinrichtung dient eine Beschickungsleitung, die von unten in die Entwässerungseinrichtung geführt ist und deren Wandung in Abständen Auslässe aufweist.
  • Der Schlamm fällt somit nicht aus der obersten Spitze der Beschickungsleitung herunter, sondern tritt kontinuierlich über die Auslässe aus der Beschickungsleitung aus und füllt den vorgegebenen Querschnitt gleichmäßig und kontinuierlich aus. Damit wird vor allem eine Zerstörung der Schlammflocken vermieden.
  • Die Zuleitung des entwässerten Schlammes erfolgt über die Beschickungsleitung, die am Fuße der Entwässerungseinrichtung zun#ächst horizontal eingeführt und dann etwa mittig der Entwässerungseinrichtung senkrecht hochgeführt ist. Damit ist eine gleichmäßige Verteilung des hereingepumpten Schlammes über den Querschnitt der Entwässerungseinrichtung gegeben.
  • Beim Befüllen der verschlossenen Entwässerungseinrichtung entsteht in dieser ein Überdruck. Bis zu einer bestimmten Grenze wirkt sich dieser Überdruck positiv aus, da er den Entwässerungseffekt günstig beeinflußt. Allerdings darf er nicht soweit ansteigen, daß dadurch der Schlamm durch das Filtergewebe hindurchgepreßt wird oder das Filterge webe beschädigt wird. Aus diesem Grunde und um einen beim Befüllen möglichst gleichmäßigen Druck zu erhalten und zu gewährlteisten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß in der Schlammförderleitung ein Manometer eingebaut ist, das bei einem einstellbaren Wert die Pumpe abschaltet.
  • Der für den Entwässerungseffekt notwendige Abstand zwischen Auskleidung und Mantel der Entwässerungseinrichtung wird erfindungsgemäß dadurch sichergestellt, daß zwischen der aus Filtertuch bestehenden Auskleidung und dem Mantel der Entwässerungseinrichtung ein Stützgerüst angeordnet ist, das aus senkrechten und waagerechten Rundstäben besteht. Die senkrechten und waagerechten Rundstäbe bilden dabei ein Gitterwerk. Der Abstand zwischen Filtertuch und Mantel ist in der Regel ausreichend, um einer Verschmutzung des Filtertuches entgegenzuwirken, d.h. durch das laufende Befüllen und Entleeren der Einrichtung wird das Filtertuch so in Bewegung gehalten, daß eventuelle Ansätze immer wieder entfernt werden. Das Filtertuch ist dabei an dem Gitterwerk befestigt.
  • Da die Bodenplatte geöffnet werden soll, um das in der Entwässerungseinrichtung befindliche Gut abzuziehen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Bodenplatte als Filterplatte ausgebildet ist. Eine solche Ausbildung ist auf jeden Fall notwendig, um das Abführen des Filtrates zu gewährleisten, d.h. um auch in diesem Bereich einen entsprechenden Hohlraum bzw. Spalt zwischen Auskleidung und Bodenplatte zu erreichen.
  • Der Entwässerungseffekt ist gemäß der Erfindung dadurch zu beeinflussen, daß in der Ablaufleitung eine Saugpumpe angeordnet ist. Über die Saugpumpe und die Ablaufleitung kann auf diese Weise in der Einrichtung ein Vakuum erzeugt werden. Diese Phase wird sich zweckmäßig an die Befüllungsphase mit dem Überdruck anschließen.
  • Eine einfache und sichere Verbindung zwischen Eindicker und Entwässerungseinrichtung ist erfindungsgem<-iß darin zu sehen, daß die Entwässerungseinrichtung an der Spitze über einen Kragarm und am Fuß durch Abstandshalter gegen den Eindicker abgestützt ist.
  • Derartige Anlagen werden ganzjährig betrieben. Da sie Wasser verarbeiten, sind sie besonders frostgefährdet.
  • Ein wirksamer Frostschutz wird gemäß der Erfindung sichergestellt, indem die Entwässerungseinrichtung von einem Isoliermantel aus Steinwolle o.ä. Isoliermaterial umgeben ist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Gesamtansicht der Anlage mit Eindicker, Koagulator und Entwässerungseinrichtung, Fig. 2 eine Teilansicht mit dem unteren Teil der Entwässerungseinrichtung, Fig. 3 einen Schnitt durch die Seitenwand der Entwässerungseinrichtung und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Entwässerungseinrichtung in Teilansicht, Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind Eindicker 1, Koagulator 10 und Entwässerungseinrichtung 15 zu einer Kompaktanlage zusammengefaßt.
  • Das Schmutzwasser wird über den Schmutzwasserzulauf 4 dem Eindicker 1 zugeführt. Mit Hilfe der Leitbleche 5 wird eine nach unten gerichtete parallel zur Wandung 2 verlaufende Strömung erreicht. Die Feststoffteilchen folgen der vorgegebenen Richtung, während das gereinigte Wasser nach oben aufsteigt und über den Klarwasserablauf 7 abgeführt wird. Der Eindicker 1 stützt sich über die Stützkonstruktion 3 auf dem Untergrund 6 ab und trägt außerdem den Koagulator lo und die Entwässerungseinrichtung 15.
  • Der im Eindicker 1 abgesetzte Schlamm wird über den SchRammaustrag 8 der Pumpe 9 zugeführt. Dies erfolgt in der Regel nicht kontinuierlich, sondern diskontinuierlich über aufgrund von Erfahrungswerten geregelte und nicht dargestellte Ventile oder über entsprechende Meßeinrichtungen im Eindicker 1.
  • Der Schlamm wird nach Passieren der Pumpe 9 durch Zugabe von Polyelektrolyten in einem Koagulator lo konditioniert und dann in die Entwässerungseinrichtung 15 geleitet. Die Schlammleitung 11 liegt ebenso wie der Koagulator lo innerhalb der Stützkonstruktion 3 des Eindickers 1 und kann z.B. durch eine geschlossene Ausführung der Stützkonstruktion 3 vor Witterungseinflüssen weitgehend geschützt werden.
  • Die Beschickungsleitung 23 ist wie in Fig. 1 dargestellt von unten in die Entwässerungseinrichtung 15 eingeführt.
  • Um die Bodenplatte 18 einfach ausführen zu können, wird wie in Fig. 2 dargestellt, die Schlammleitung 23 zunächst am Fuß 22 der Entwässerungseinrichtung 15 außerhalb hochgeführt, um dann seitwärts in der Einrichtung und dann senkrecht in dieser hochgeführt zu werden. Sie wird dabei etwa mittig angeordnet, so daß eine gleichmäßige Verteilung des Schlammes über den gesamten Querschnitt beim Befüllen gesichert ist. Über die Länge verteilt, weist die Beschickungsleitung 23 Auslässe 24-26 auf, so daß der konditionierte Schlamm während der Beschickungsperiode kontinuierlich nach und nach jeweils aus den entsprechenden Auslässen heraustritt. Die Flockenstruktur des Schlammes, die mit Hilfe der im Koagulator lo zugeführten Polyelektrolyten erzeugt ist, wird dabei nicht zerstört.
  • An der Spitze 21 der Entwässerungseinrichtung 15, deren Länge in etwa der des Eindickers 1 entspricht, ist die Deckelplatte 20 vorgesehen, die die Entwässerungseinrichtung 15 nach oben hin abschließt. Sie kann lösbar mit dem Mantel 16 verbunden oder um ein Scharnier drehbar gelagert sein. Über ein in der Deckelplatte 20 angeordnetes Ventil 32 kann Luft abgesaugt oder hereingedrückt werden.
  • Der Durchmesser der Entwässerungseinrichtung 15 ist so gewählt, daß er unter Berücksichtigung des innerhalb des Mantels 16 angebrachten Stützgerüstes 17 mit der Auskleidung 35 und der B#eschickungsleitung 23 die Menge Schlamm aufnehmen kann, die sich innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne innerhalb des Kegels 12 des Eindickers 1 sammelt.
  • Zwischen dem Stützgerüst 17, das wie Fig. 4 a zeigt, aus den Stäben 36, 37 gebildet wird, und der Wandung 34 des Mantels 16 verbleibt ein ausreichender Abstand. Hierdurch fließt das abgesonderte Wasser ab und wird über die Ablaufleitung 33, in der eine Saugpumpe 44 angeordnet ist, abgeführt. Da dieses Wasser noch Anteile von Polyelektrolyten oder anderen den Klärvorgang begünstigenden Stoffen enthalten kann, wird es zur Beschleunigung der Absetzvorgänge in den Eindicker 1 zurückgeführt.
  • Die flüssige Phase, d.h. das Filtrat, wird während des Entwässerungsvorganges aufgrund des Eigendruckes der Schlammsäule sowie des in der Entwässerungseinrichtung 15 zunächst bestehenden Überdruckes durch die Auskleidung 35 hindurch in den zwischen der Wandung 34 und den Stäben 36, 37 bestehenden Spalt gedrückt und abgeführt. Die Stäbe 36, 37 bilden ein stabiles Gitterwerk, in das die aus Filtertuch bestehende Auskleidung 35 eingehängt bzw.
  • an dieser befestigt werden kann. Gemäß Fig. 4 b ist es auch denkbar, das Filtertuch über das Gitterwerk 36, 37 zu stülpen.
  • Nach Abschluß des Entwässerungsvorganges wird der entwässerte Schlamm über die Bodenplatte 18 der Entwässerungseinrichtung 15 abgezogen. Dabei ist es zweckmäßig, normale Containerbehälter unterhalb der Bodenplatte 18 aufzustellen, was ohne weiteres möglich ist, da die Entwässerungseinrichtung 15 am Eindicker 1 befestigt ist und keine Abstützung zur Erde hin aufweist. Die Entwässerungseinrichtung 15 ist nämlich an der Spitze 21 über einen Kragarm 45 am Kopf des Eindickers 1 befestigt. Am Fuß 22 ist sie dagegen nur über die Abstandshalter 47 gegen den Eindicker 1 abgestützt. Im Bereich der Spitze 21 kann auch eine Befestigung für die Beschickungsleitung 23 vorgesehen sein.
  • Die Bodenplatte 18 wirkt während der Entleerung der Entwässerungseinrichtung 15 wie in Fig. 1 angedeutet als Rutsche, so daß der Schlamm kontinuierlich in den Container So hineinrutscht. Der Bodenplatte 18 ist dabei ein Hubzylinder 30 zugeordnet, so daß die Bodenplatte 18 über das Scharniergelenk 19 pneumatisch oder hydraulisch beweglich ist.
  • Während der Verfahrensablauf bis zum Abschluß des Entwässerungsvorganges automatisiert ablaufen kann, muß hier z.B. der Fahrer des den Container So abtranspor tierenden Lkw die Bodenplatte 18 bzw. den Hubzylinder 30 mitbedienen.
  • Die erfindungsgemäße Anlage zeichnet sich aber nicht nur durch eine weitgehende Automatisierung aus, sondern auch durch einen geringen Wartungsaufwand aufgrund der geringen Anzahl von mechanischen Teilen.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Entwässerungseinrichtung 15 besteht in der einfachen Möglichkeit, durch z.B. einen 5 cm starken allseitigen Isolierungsmantel 41 aus Steinwolle o.ä. die Anlage winterfest zu-machen. Dieser Frostschutz ist bei der ortsfesten Anlage je nach Gegebenheiten zu wählen, d.h. die Dicke des Isolierungsmantels 41, der über ein dünnes Schutzblech 42 gegen Witterungs einflüsse und Beschädigungen geschützt ist, kann entsprechend der vorgegebenen Einsatzbedingungen gewählt werden.
  • Es ist auch möglich, auf die Beschickungsleitung 23 zu verzichten und statt dessen den Schlamm aus einem etwas oberhalb der Bodenplatte 18 angeordneten Stutzen austreten zu lassen. Da der Schlamm langsam nach oben steigt, ist eine Beschädigung der Auskleidung nicht zu befürchten.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. ~Einrichtung zur Entwässerung von Schlamm" Patentansprüche 1. Einrichtung zur Entwässerung von mit Flockungsmitteln versetzte Schlamm, bestehend aus einem Entwässerer mit einer innenliegenden wasserdurchlässigen Auskleidung, die von einer Stützkonstruktion in vorgegebenem Abstand zur wandung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, aaß die Entwässerungseinrichtung (15) als senkrecht stehende, oben und unten verschließbare, mehrere Meter hohe Röhre ausgebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (#8) der Entwässerungseinrichtung (15) einen größeren Durchmesser aufweist als die Deckelplatte (20).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (18) über einen Hubzylinder (30) bewegbar und über ein Scharniergelenk (19) mit dem Mantel (16) verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beschickungsleitung (23) vorgesehen ist, die von unten in die Entwässerungseinrichtung (15) geführt ist und deren Wandung in Abständen Auslässe (24-26) aufweist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsleitung (23) am unteren Ende (22) der Entwässerungseinrichtung (15) horizontal eingeführt und dann etwa mittig der Entwässerungseinrichtung senkrecht hochgeführt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Beschickungsleitung (23) ein Manometer angeordnet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, , daß zwischen Auskleidung (35) und Mantel (16) ein Stützgerüst (17) aus Längs- (36) und Querstäben (37), die miteinander verbunden sind, angeordnet .ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (18) als Filterplatte ausgebildet ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Ablaufleitung (33) eine Saugpumpe (44) angeordnet ist.
  10. lo. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungseinrichtung (15) an der Spitze (21) über einen Kragarm (45) am Kopf des Eindickers (1) befestigt und am Fuß (22) durch Abstandshalter (47) gegen den Eindicker (1) abgestützt ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungseinrichtung (15) von einem Isoliermantel (41) umgeben ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungseinrichtung (15) mit einem Eindicker (1) und dem Koagulator (10) eine Bauheit bildet, sich auf der Stützkonstruktion (3) des Eindickers abstützt und nahezu dessen Höhe aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418264C1 (de) * 1984-05-17 1985-12-19 Rompf Klärwerkeinrichtungen GmbH, 6349 Driedorf Vorrichtung zum Schlammwasserabzug für Klärschlammeindicker

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2331128A1 (de) * 1973-06-19 1975-01-16 Walter Krause Vorrichtung zum entwaessern von schlamm
DE2802701A1 (de) * 1978-01-23 1979-07-26 Adolf Luedecke Herstellung von schlamm-, schlammsammel- und/oder schlammeindickbehaeltern mit lichtdurchscheinenden wandungen bzw. lichtdurchscheinenden wand-teilflaechen und einbau einer beweglichen lichtquelle im innern der jeweiligen behaelter

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