DE2900588A1 - Vorrichtung zum betaetigen eines kippfensters, insbesondere eines oberlichtfensters - Google Patents
Vorrichtung zum betaetigen eines kippfensters, insbesondere eines oberlichtfenstersInfo
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- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
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- E05F11/08—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
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Description
- Vorrichtung zum Betätigen eines Kippfensters,
- insbesondere eines Oberlichtfensters Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen eines Kippfensters, insbesondere eines Oberlichtfensters, mit mindestens einem an seinem einen Ende an einem feststehenden Rahmen und an seinem anderen Ende an einem Flügelrahmen schwenkbar und zumindest an einem der Rahmen längsverschiebbar angeordneten Ausstellarm, der eine Aussparung für den Eingriff eines mit Hilfe eines Schubgestänges verschiebbaren Rollzapfen aufweist.
- Es ist ein Oberlichtfenster dieser Art bekannt, bei welchem der Ausstellarm Teil einer im Bereich des oberen horizontalen Rahmenschenkels angeordneten Ausstellschere ist, die über ein ausschließlich im feststehenden Rahmen geführtes Schubgestänge betätigt wird. Die Ausstellschere dient dort zusammen mit dem Rollzapfen einerseits als Steuerungs-und Begrenzungsorgan für die Kippbewegung und hat zum anderen die Aufgabe, das Oberlichtfenster möglichst dicht zu verschließen. Da die Scherenarme schon aus Platz- und Gewichtsgründen nicht beliebig steif gemacht werden können, kann wegen des verhältnismäßig großen Abstandes zwischen dem Anlagebereich des Rollzapfens und den Lagerstellen der Scherenarme eine gewisse Durchbiegung der Scherenarme sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand nicht verhindert werden. Im geschlossenen Zustand führt die Durchbiegung zu Abdichtungsproblemen, so daß ein solcher Verschluß nur verhältnismäßig geringen Dichtigkeitsansprüchen genügt. Hinzu kommt, daß bei dem bekannten Oberlichtöffner zumindest Teile des Beschlages, insbesondere die Ausstellschere, vom Innenraum her sichtbar am Fenster angeschlagen sind, was, abgesehen davon, daß diese Teile einer raschen Verschmutzung ausgesetzt sind, häufig auch aus ästhetischen Gründe n als störend emprunden wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die höchsten Anforderungen an die Winddruck- und Schlagregensicherheit genügt, deren Beschlagteile verdeckt innerhalb der Rahmenprofile angeordnet werden können und die außerdem eine einfache und zuverlässige Betätigung des Kippfensters gewährleistet.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Anspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Das erfindungsgemäße Schubgestänge besteht aus einem mit einem Handgriff verbundenen, im feststehenden Rahmen angeordneten Teil und einem mit den eigentlichen Schließ- und Öffnungsorganen verbundenen, im Flügelrahmen angeordneten Teil, die über eine in der Nähe der Kippachse des Flügels angeordnete schwenkbare Verbindungslasche so miteinander gekuppelt sind, daß mit dem am feststehenden Rahmen angeordneten Handgriff das innerhalb des Flügelrahmens angeordnete Schubgestänge betätigbar ist. Der im Bereich des vertikalen Rahmenschenkels angeordnete, als einfacher Kipparm ausgebildete Ausstellarm ermöglicht mit seiner Führungskulisse und dem in die Führungskulisse eingreifenden Rollzapfen eine zuverlässige Steuerung des Bewegungsablaufs beim Kippvorgang. Die Schließ- und Abdichtfunktion wird nicht wie bisher von der Ausstellstange übernommen, sondern von mindestens einem getrennten, im Bereich des oberen horizontalen Flügelrahmenschenkels verschiebbar angeordneten, mit einem Schließblech am benachbarten Blendrahmenschenkel zusammenwlrkenden Riegelzapfen. Die im Vergleich zum Ausstellarm verhältnismäßig kurzen Schließbleche können mit geringem Materialaufwand so steif ausgelegt werden, daß sie auch einem großen Anpreßdruck ohne die Gefahr einer Durchbiegung standhalten, so daß bei geschlossenem Fenster eine überdurchschnittliche Winddruck- und Schlagregensicherheit gewährleistet ist.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Oberlichtfenster in teil-und versetzter weise geschnittener/Darstellung; Fig. 2 eine Seitenansicht des Oberlichtfensters: Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 3 - 3 der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung: Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 4 - 4 der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung: Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 5 - 5 der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
- Das Oberlichtfenster besteht aus einem in einem feststehenden Metallrahmen 2 um eine untere Horizontalachse schwenkbaren Kippflügel 4, der mittels eines nicht dargestellten, am feststehenden Rahmen angeordneten Handgriffs über ein innerhalb der aus Metall bestehenden Rahmenprofile verdeckt angeordnetes Schubgestänge betätigbar ist. Der nicht dargestellte Handgriff greift mit einem in vertikaler Richtung verschiebbaren Zapfen in die Aussparung eines Mitnehmers 8 ein, der starr mit einer innerhalb des feststehenden Rahmens 2 geführten Schubstange 6' verbunden ist. Am oberen Ende der Schubstange 6' ist in der Nähe der Kippachse des Kippflügels 4 ein durch eine Rahmenöffnung 10 hindurchgreifendes Verbindungsstück 12 befestigt, an dem eine Verbindungslasche 14 mit ihrem einen Ende 14' angelenkt ist, deren anderes Ende 14" über einen Drehzapfen 20' am unteren Ende eines im Flügelrahmen geführten Schubgestänges 6" angelenkt ist.
- Die Lasche 14 stellt somit eine Übergangskupplung zwischen der im feststehenden Rahmen 2 geführten Schubstange 6' und dem im Flügelrahmen 4 befindlichen Schubgestänge 6" her, und wird beim Kippen des Flügels mit diesem nach außen geechwenkt (Fig. 2).
- Der Drehzapfenhalter 20 ist innerhalb des Schubgestänges 6" über eine Zwischenstange 22 mit einem ersten seitlichen Rollzapfenhalter 24 und dieser gegebenenfalls über weitere Zwischenstangen 26 mit einem Längenverstellstück 28, einer ersten Eckumlenkung 30, einem ersten oberen Rollzapfenhalter 32, einem die Verschieberichtung umkehrenden Wendegetriebe 34, einem zweiten oberen Rollzapfenhalter 36, einer zweiten Eckumlenkung 38, einem weiteren Verstellstück 40 und einem zweiten seitlichen Rollzapfenhalter 42 verbunden. Das in einem flachen Gehäuse angeordnete Wendegetriebe 34 ist über Mitnehmerzapfen 34' mit den benachbarten Zwischenstangen 26 des Schubgestänges 6" verbunden.
- Die an den beiden seitlichen Rollzapfenhaltern 24,42 angeordneten Rollzapfen 24', 42' greifen in die Führungskulisse 44 je eines als Kipparm ausgebildeten Ausstellarms 46 ein.
- Der Ausstellarm 46 ist an seinem einen Ende 46' über einen Nietbolzen 50 in einer Langlochführung 52 längs des senkrechten feststehenden Rahmenschenkels 2' verschiebbar und um die Bolzenachse drehbar befestigt, während er mit seinem anderen Ende 46'' an einem Lagerzapfen 56 eines am Flügelrahmen 4 befestigten, das Schubgestänge 6" übergreifenden Lagerbockes 58 schwenkbar gelagert ist. Durch seitliches Verschwenken der Sicherungsklappe 60 kann der Ausstellarm 46 vom Lagerzapfen 56 gelöst werden, so daß der Flügel 4, beispielsweise zu Reinigungszwecken, von Hand ganz nach unten geklappt werden kann.
- Die an den beiden oberen Rollzapfenhaltern 32,36 angeordneten Riegelzapfen 32',36' hintergreifen in der geschlossenen Stellung des Fensters je ein am feststehenden Rahmen 2 angeordnetes Schließblech 62 und gewährleisten eine besonders gute Abdichtung des Fensters.
- Im geschlossenen Zustand befinden sich die oberen Zapfen 32', 36' in ihrer jeweils äußeren und die seitlichen Zapfen 20', 24', 42' in ihrer unteren Endstellung. Zum Öffnen des Kippflügels 4 wird das Schubgestänge 6 über den Handgriff so betätigt, daß sich die oberen Zapfen 32', 36' jeweils nach innen und die seitlichen Zapfen 20', 24', 42' nach oben verschieben. Solange sich die oberen Riegelzapfen 32', 36' noch hinter ihrem Schließblech 62 befinden und sich die seitlichen Rollzapfen 24', 42' entlang dem geradlinigen Teil 44' der Führungskulisse 44 des Ausstellarms 46 bewegen, bleibt der Kippflügel noch in seiner geschlossenen Stellung. Nach erfolgter Entriegelung der Riegelzapfen 32', 36' setzt der Kippvorgang allmählich ein, wenn de seitlichen Rollzapfen 24', 42' zum gekrümmten Teil 44" der Führungskulisse gelangen und setzt sich fort, wenn die Rollzapfen am oberen Ende 44"' der Führungskulisse anschlagen und der jeweilige Ausstellarm 46 mit dem Nietbolzen 50 in der Langlochführung 52 nach oben gezogen wird, bis der Nietbolzen am oberen Ende 52' der Langlochführung anschlägt.
- Beim Kippen wird gleichzeitig auch die Verbindungslasche 14 nach außen geschwenkt.
- Beim Schließvorgang aus der offenen Stellung wird der Handgriff so betätigt, daß die seitlichen Zapfen 20', 24', 42' nach unten und die oberen Zapfen 32', 36' jeweils nach außen verschoben werden. Dabei gelangen die seitlichen Rollzapfen 24', 42' unter allmählichem Zurückkippen des Flügels 4 zunächst über den gekrümmten Teil 44" und anschließend über den geradlinigen Teil 44' der Führungskulisse 44 bis zu deren unterem Anschlag 44 IV Danach wird der Ausstellarm 46 mit dem Nietbolzen 50 in der Langlochführung 52 nach unten verschoben. Auf dem letzten Teil des Bewegungsablaufs kommen die Riegelzapfen 32', 36' in Eingriff mit dem Schließblech 62 und gelangen über eine nach hinten weisende Schrägfläche unter Anpressen des Flügels 4 gegen den feststehenden Rahmen 2 wieder in ihre äußere Endstellung, bei der der Flügel dicht geschlossen ist Leerseite
Claims (8)
- Ansprüche l.lVorrichtung zum Betätigen eines Kippfensters, insbesondere eines Oberlichtfensters, mit mindestens einem an seinem einen Ende an einem feststehenden Rahmen und an seinem anderen Ende an einem Flügelrahmen schwenkbar und zumindest an einem der Rahmen längsverschiebbar angeordneten Ausstellarm, der eine Aussparung für den Eingriff eines mit Hilfe eines Schubgestänges verschiebbaren Rollzapfens aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein innerhalb des feststehenden Rahmens (2) angeordneter Teil (6') des Schubgestänges (6) am einen Ende (14') einer Verbindungslasche (14) angelenkt ist, die an ihrem anderen Ende (14'") an einem innerhalb des Flügelrahmens geführten Teil (6'') des Schubgestänges angelenkt ist, daß der Ausstellarm (46) als an einem vertikalen Rahmenschenkel angeordneter Kipparm ausgebildet ist, der eine Führungskulisse (44) für den Eingriff des an dem im Flügelrahmen (4) befindlichen Teil des Schubgestänges angeordneten Rollzapfens (24', 42') aufweist, und daß im Bereich des oberen horizontalen Flügelrahmenschenkels mindestens ein durch das Schubgestänge (6) verschiebbarer, an einem Schließblech (65) am benachbarten Blendrahmenschenkel verriegelbarer Riegelzapfen (32', 36') angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruchl, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß an den beiden vertikalen Shmenschenkeln zwei zueinander spiegelsymmetrisch ausgebildete Kipparme (46) angeordnet sind, und daß die beiden in die Führungskulissen (44) der Kipparme (46) eingreifenden Rollzapfen (24', 42') über Eckumlenkungen (30,38-) und ein die Verschieberichtung umkehrendes Wendegetriebe (34) innerhalb des im Flügelrahmen (4) befindlichen Teils (6') des Schubgestänges (6) miteinander gekuppelt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Ausstellarm (46) einen in einem im feststehenden Rahmen (2) befindlichen Langloch (52) parallel zum betreffenden Rahmenschenkel verschiebbaren Drehzapfen (Nietbolzen 50) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Ausstellarm (46) an einem am Flügelrahmen (4) angeordneten, mittels einer abschwenkbaren Sicherungsklappe (60) oder eines Sicherungsschiebers verriegelbaren Lagerzapfen (56) lösbar angelenkt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Lagerzapfen (56) und die Sicherungsklappe (60) bzw. der Sicherungsschieber an einem das Schubgestänge (6) auf der dem Lagerzapfen gegenüberliegenden Seite übergreifenden, am Flügelrahmen (4) befestigten Lagerbock (58) angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e t , daß die Verbindungslasche (14) an ihrem einen Ende (14') an einem starr mit dem im feststehenden Rahmen (2) angeordneten Teil (6') des Schubgestänges (6) verbundenen, durch eine Rahmenöffnung (10) hindurchgreifenden Verbindungsstück (12) angelenkt ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ver-' bindungslasche (14) über einen mit dem im Flügelrahmen (4) angeordneten Teil (6'') des Schubgestänges verbundenen Drehzapfen (20') an diesem angelenkt ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Drehzapfen (20') in eine gegenüber diesem Untermaß aufweisende Bohrung der Verbindungslasche eingepreßt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792900588 DE2900588A1 (de) | 1979-01-09 | 1979-01-09 | Vorrichtung zum betaetigen eines kippfensters, insbesondere eines oberlichtfensters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792900588 DE2900588A1 (de) | 1979-01-09 | 1979-01-09 | Vorrichtung zum betaetigen eines kippfensters, insbesondere eines oberlichtfensters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2900588A1 true DE2900588A1 (de) | 1980-07-17 |
Family
ID=6060219
Family Applications (1)
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| DE19792900588 Withdrawn DE2900588A1 (de) | 1979-01-09 | 1979-01-09 | Vorrichtung zum betaetigen eines kippfensters, insbesondere eines oberlichtfensters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2900588A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3905995A1 (de) * | 1989-02-25 | 1990-08-30 | Geze Gmbh & Co | Betaetigungsvorrichtung fuer fensterfluegel oder dergleichen |
-
1979
- 1979-01-09 DE DE19792900588 patent/DE2900588A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3905995A1 (de) * | 1989-02-25 | 1990-08-30 | Geze Gmbh & Co | Betaetigungsvorrichtung fuer fensterfluegel oder dergleichen |
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