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DE299281C - - Google Patents

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Publication number
DE299281C
DE299281C DENDAT299281D DE299281DA DE299281C DE 299281 C DE299281 C DE 299281C DE NDAT299281 D DENDAT299281 D DE NDAT299281D DE 299281D A DE299281D A DE 299281DA DE 299281 C DE299281 C DE 299281C
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DE
Germany
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container
layers
pins
work equipment
slats
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT299281D
Other languages
English (en)
Publication of DE299281C publication Critical patent/DE299281C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G13/00Mixing, e.g. blending, fibres; Mixing non-fibrous materials with fibres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der Textilindustrie verwendeten Rohstoffe erfordern im allgemeinen eine sachgemäße Zusammensetzung aus verschiedenen Sorten, entweder um dem daraus zu fertigenden Erzeugnisse bestimmte Eigenschaften zu geben oder die im Handel erforderliche Preislage zu regeln. Die aus faser- oder fadenhaltigem Gut bestehenden Rohstoffe des Textilgewerbes kommen meist in Ballen, zum Teil
ίο in Preßballen verpackt in den Handel und erschweren infolge ihrer Beschaffenheit außerordentlich den Vorgang des Mischens. Die gleichmäßige Durchmischung der Rohstoffe, deren durch die Erfahrung gegebene Zusammen-Setzung zahlenmäßig festgelegt ist, ist auch deshalb schwierig, weil das Auge nicht erkennen kann, ob eine gleichmäßige, für die spätere Weiterbearbeitung unbedingt erforderliche Durchmischung stattgefunden hat.
Fehler an dem fertigen Erzeugnis, welche nicht durch gleichmäßige Mischung der Rohstoffe der Textilindustrie in die Erscheinung treten, sind durchaus nicht selten und bilden eine ständige Sorge des Fabrikanten.
Aus diesem Grunde wird einer ordnungsmäßigen Durchmischung der Rohstoffe in den verschiedenen Fabriken große Sorgfalt entgegengebracht. Dies kommt schon darin zum Ausdruck, daß erhebliche menschliche Arbeitskräfte aufgewendet werden. Trotzdem wird dadurch eine Gewähr dafür nicht gegeben, daß die Mischungen den Anforderungen für die Weiterbearbeitung in bezug auf Gleichmäßigkeit entsprechen. Auch muß die Gründlichkeit des Durchmischens durch eine nachherige maschinelle Bearbeitung unterstützt werden.
Eine genaue Befolgung des zahlenmäßig festgelegten Mischungsverhältnisses ist auch deshalb besonders schwierig und umständlich, weil die einzelnen Sorten von Hand in möglichst dünnen Schichten zur Bildung des sogegenannten Mischhaufens übereinander gelegt werden müssen. Somit ist es erforderlich, daß die Schichten im Verhältnis zur Zusammensetzung der Mischung stehen müssen, so daß ein vielfaches und gleichmäßiges Zerteilen der Stoffsorten für die einzelnen Schichten notwendig wird und es ist ferner notwendig, daß die einzelnen Schichten in bestimmter Reihenfolge aufeinanderfolgen, um bei dem nachfolgenden Abreißen oder Abstechen von der Seite her eine tunlichst gleiche Zusammensetzung des hierdurch gebildeten Faser- oder Fadenhaufens zu erreichen. Im Anschluß hieran ist eine weitere Bearbeitung des Textilgutes auf dem Mischwolf oder ähnlichen Maschinen erforderlich.
Die bisherige Art, Rohstoffe der Textilindustrie zu mischen, ist verhältnismäßig umständlich und gestaltet sich im wesentlichen folgendermaßen.
Es wurden Bänder oder Streifen von dem Rohgut gebildet, welche zum Zwecke des Mischens übereinandergelegt werden, so daß nur ein Vermengen aber kein Durchmischen stattfindet. Bei diesem Verfahren erfordert die prozentuale Mischung verschiedener Rohgutsorten peinlich genaue Vorarbeiten und Berechnungen über die Stärke und die An-
zahl der Bänder der einzelnen zu mischenden Sorten.
Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung erfolgt demgegenüber das Mischen der einzelnen Rohgutsorten in der Weise, daß sie zu einem Haufen, zweckmäßig rechtwinklig, übereinandergestürzt und von der Seite her, \ oder nach erfolgtem Stürzen um 90° von i unten her senkrecht zur Schichtung abgestochen werden: Das genaue Mischungsverhältnis er- j gibt sich hierdurch von selbst.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren und einige zur Ausübung desselben geeignete Vorrichtungen in mehreren Ausführungsformen seien an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es bedeuten:
Fig. ι eine Ausführungsform der Vorrichtung im Aufriß und teilweisen Schnitt,
Fig. 2 einen Aufriß der eigentlichen Arbeits-V2o mittel,.
Fig. 3 und 4 einen Grundriß dazu in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 5 die schaubildliche Ansicht eines zur Ausübung des Verfahrens verwendbaren, kastenartigen Behälters im leeren Zustande,
Fig. 6 ebenfalls eine schaubildliche Darstellung des Behälters im geschlossenen Zustande und den mit den zu verarbeitenden Rohgutschichten angefüllten Behälter in teilweise abgebrochener Darstellung,
Fig. 7 eine Stirnansicht der bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 6 verwendeten Latten mit Greiferstiften für das Textilgut, . Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Maschine unter Verwendung eines feststehenden Rohgutbehälters, während
die Fig. 9 und 10 eine Vorrichtung schematisch veranschaulichen, durch welche dasTextilfaser- oder Fadengut mit Hilfe von Förderbändern ununterbrochen den Arbeitsmitteln zugeführt wird.
Ein rechtwinkliger Behälter 1 bzw. 2, welcher die erforderliche Größe besitzt, um die einzelnen Mischungen aufnehmen zu können, wird mit den zugewogenen Mengen der einzelnen Sorten des Textilfaser- oder Fadengutes beschickt, indem man jede Sorte für sich in den Kasten einwirft, wagerecht ausbreitet und oberflächlich glättet.
Es ist dabei nicht erforderlich, die einzelnen Sorten, wie früher erforderlich, in getrennte dünne Schichten zu legen.
Nach dem Schließen des Deckels ia wird der Behälter derart auf den Kopf gestellt, daß jetzt die einzelnen in den Behälter eingebrachten Schichten senkrecht zu stehen kommen, wie dies für den Behälter 2 der Fig. ι zutrifft.
Der Klappboden ib, ic bzw. 2*, 2C wird hierauf geöffnet, so daß der Behälterinhalt durch eigenes Gewicht auf die darunter befindliche Vorrichtung hinabgleitet, welche das rohe Mischgut allmählich, aber gleichmäßig, und zwar senkrecht zu den Schichten abnimmt, auseinanderzieht, zerteilt und weiter befördert.
Durch das schichtweise Abnehmen senkrecht zur Lage der eingebrachten Schichten mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung wird eine Gewähr dafür gegeben, daß das Mischgut gleichmäßig weggenommen wird, und es entsteht hierbei nicht nur eine innige und gleichmäßige Durchmischung, sondern zugleich ein erwünschtes Auflockern und öffnen des rohen Mischgutes, welches bisher dem Misch-, Zupf- oder Klopfwolf usw. überlassen wurde. Die Vorrichtung zum gleichmäßigen Fortnehmen und Durcharbeiten des Rohgutes kann ganz verschieden beschaffen sein.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 besteht diese Vorrichtung aus zwei Gruppen von gegeneinander arbeitenden, in einer Ebene liegenden Latten 10 und 11. Diese Latten sind mit Greiferstiften 12 und 13 ausgerüstet, welche dem jeweiligen Rohgut angepaßt sind, derart, daß die Stifte je zweier nebeneinander, aber in entgegengesetzter Richtung arbeitender Latten ebenfalls eine entgegengesetzte Richtung aufweisen, wie dies am besten aus Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist.
Die Latten sind mit Platten 4 bzw. 5 fest verbunden, welche durch Gelenkstangen 8 und 9 an einem von einer geeigneten Kraftquelle aus in Hin- und Herschwingung gesetzten zweiarmigen Hebel 7 angeschlossen sind, derart, daß durch die Hin- und Herschwingung des zweiarmigen Hebels die Platten 4 und 5 und demzufolge die beiden Lattengruppen eine gegenläufige Bewegung ausführen. Sämtliche Latten bewegen sich entweder nach einwärts, d. h. nach der Mitte zu, oder nach auswärts. In Fig. 3 sind die Latten in ihrer ausgezogenen und in Fig. 4 in ihrer eingezogenen Lage dargestellt, und ist hierbei ersichtlich, daß dieselben unterhalb des Behälters 2 stets eine geschlossene Fläche bilden.
Der Klappboden 2*, zc legt sich, wie aus Fig. ι ersichtlich, gegen einen Führungsrahmen 2d, und die Schichten 3 gleiten mit ihrer no Stirnseite auf die Lattenfläche. Die Greiferstifte 12 und 13 sind, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, mit ihren Spitzen nach außen gerichtet. Bewegen sich nun die Latten 10 und 11 von der Mitte zu beiden Seiten nach außen, dann nehmen die Stifte der Latten 11 das ergriffene Gut nach rechts und die Stifte der Latten 10 das ergriffene Gut nach links mit, wobei Klumpen, Bündel usw. durch die auseinandergehende Bewegung zerteilt und zerrissen werden.
Zu beiden Seiten der Maschine sind ober-
halb der Latten ίο und ii noch besondere Platten oder Latten 15 vorgesehen, die um Zapfen 14 frei ausschwingbar sind und durch ihr Eigengewicht sich gewöhnlich in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage befinden, welche durch Anschlagnasen 2/ geregelt werden kann. Diese Latten sind mit Stiften 15 besetzt, die eine entgegengesetzte Richtung, wie die Stifte 12 und 13 der Latten 10 und ΐϊ aufweisen, mit der Wirkung, daß diese Stifte das damit in Eingriff kommende Gut zurückhalten und dafür sorgen, daß beim Einwärtsbewegen der Latten 10 und 11 das von innen einmal nach außen beförderte Gut nicht-wieder nach der Maschinenmitte zurückgezogen wird. Gewünschtenfalls können die Platten 15 auch eine Hin- und Herbewegung erhalten.
Das Gut, welches durch die Latten 10 und 11 nach außen bewegt ist, gelangt zu geeigneten Fördervorrichtungen, beispielsweise Förderbändern 17 oder ähnlichen Einrichtungen, welche das ihnen übermittelte Mischgut nach einer gewünschten Stelle weiterbefördern, wobei durch Übereinanderführen der gesondert auf den beiden Bändern 17 geförderten Textilgutlagen die' Mischarbeit wiederholt und ein weiterer Ausgleich geschaffen werden kann. Um ein zweckmäßiges Arbeiten zu ermöglichen, kann die Maschine, wie in Fig. 1 angenommen, so ausgeführt werden, daß zwei Behälter 1 und 2 um 90 ° versetzt von einem gemeinsamen Gestell getragen werden, welches von Zeit zu Zeit eine Schwingbewegung um 90° ausführt. Befindet sich der Behälter 2 in der Arbeitsstellung, d. h. senkrecht oberhalb der mit Greifstiften ausgerüsteten hin und her bewegten Latten 10 und 11, dann nimmt der Behälter 1 seine wagerechte Lage ein und kann bei geöffnetem Deckel r1 mit den verschiedenen zu mischenden Sorten bepackt werden. Ist dann der Behälter 2 in der bereits geschilderten Weise entleert, dann erfolgt eine Drehung des die Behälter 1 und 2 tragenden Gestelles um 90 ° in der Weise, daß der Behälter 1 die senkrechte Lage des Behälters 2 einnimmt, während der letztere in die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Lage übergeführt wird.
Man öffnet dann den Deckel des Behälters 2 und kann auf der rechten Maschinenseite diesen Behälter mit den zu mischenden und zu bearbeitenden Sorten vollpacken, während der Behälter 1 der Einwirkung der Greiferstiftplatten 10 und 11 ausgesetzt und entleert wird.
Nachdem dies geschehen, wiederholt sich das Spiel, indem das die Behälter 1 und 2 tragende Gestell eine Vierteldrehung nach links ausführt. Der Behälter 1 kommt wieder in die linksseitige wagerechte Lage und der Behälter 2 nimmt wieder die senkrechte Arbeitsstellung ein.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der Behälter bei Ausführung der Mischarbeit in senkrechter Lage angeordnet ist. Vielmehr kann der Behälter, wovon Fig. 8 ein Beispiel gibt, während der Ausführung der Mischarbeit auch eine wagerechte Lage einnehmen. Der Behälter 18 (Fig. 8) ist in der vorbeschriebenen Weise mit den verschiedenen Schichten 3 bepackt und an dem einen Stirnende des Behälters sind die mit den Greiferspitzen ausgerüsteten Latten in senkrechter Lage angebracht. Die Latten arbeiten auch wieder gegeneinander, wie dies mit Bezug auf Fig. 2 bis 4 dargelegt ist, nur wird ihnen das Rohgut nicht durch das Eigengewicht zugeführt, vielmehr muß in diesem Falle noch eine besondere Fördervorrichtung vorgesehen sein. Durch den Deckel 20 greift eine mit einer Druckplatte 19 versehene Stange 19", die durch ein entsprechendes Antriebmittel dafür sorgt, daß das schichtenweise eingebrachte, zu mischende Gut nach Maßgabe seiner Abarbeitung im Behälter 18 zur Arbeitsstelle weiterbefördert wird. Die hin und her bewegten Latten befördern mit ihren Stiften das Mischgut teils nach oben, teils nach unten, wo es dann unter Vermittlung der Führungsbahnen 21 und 2ΐΛ zur gewünschten Stelle hingeleitet wird.
' Die in Gegenbewegung angetriebenen, mit den Greiferstiften ausgerüsteten Latten sind zwar als besonders zweckentsprechende Arbeitsmittel in Vorschlag gebracht, die Mischarbeit kann aber durch andere geeignete Arbeitsmittel ausgeführt werden. Man kann sich hierfür beispielsweise mit entsprechenden Stiftoder Nadelbeschlägen ausgerüsteter schmaler Trommeln oder Sektoren bedienen, die aber besonders ausgebildet oder mit entsprechenden j Hilfsvorrichtungen versehen sein müssen, um j dafür zu sorgen, daß sich das Faser- oder : Fadengut an den Trommeln oder Sektoren j nicht festsetzt.
ι Statt das Rohgut in Kästen zu packen, ! könnte es auch auf ein langes Förderband ! schichtweise aufgebracht und durch dieses den Arbeitsmitteln zugeführt werden, wie dies in Fig. 9 schematisch veranschaulicht ist. Die Materialschichten 3 werden gemäß Fig. 9 auf das entsprechend lange endlose Förderband 22 aufgebracht, welches das Gut in Pfeilrichtung den Arbeitsmitteln 10 und 11 entgegenbringt, die sich in senkrechter Richtung hin und her bewegen und die gewünschte Mischung und Durcharbeitung des Textilgutes besorgen.
Es können auch, wie in Fig. 10 schematisch angedeutet, mehrere über Rollen 25 geführte Förderbänder 24 vorgesehen sein, welche eine Richtungsumkehr des Gutes derart herbeiführen, daß die auf die ununterbrochen in einem Sinne angetriebenen Bänder schicht-
weise aufgelegten Sorten von zwei Seiten, in Richtung von oben nach unten den wagerecht hin und her geführten lattenartigen Arbeitsmitteln io und Ii zugeführt werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Mischen von Textilfaser- oder Fadengut, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut in üblicher Weise geschichtet, von entgegengesetzten Seiten durch mechanisch bewegte Arbeitsmittel, z. B. zahn- oder stiftartige Werkzeuge, senkrecht zu seiner Schichtung schichtweise erfaßt, unter Auseinanderreißen zerteilt und nach entgegengesetzten Richtungen abgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut in einen Behälter schichtweise eingebracht und mit diesem gemeinsam in eine lotrechte oder nahezu lotrechte Lage gestürzt wird, worauf die zahn- oder stiftartigen senkrecht zur Schichtung wirkenden Arbeitsmittel, die geradlinig oder bogenförmig gegeneinander hin und her bewegt werden oder auch umlaufen, das Faser- oder Fadengut von der einen Stirnseite des Behälters her stück- oder bündelweise erfassen.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu mischende Textilgut auf ein oder mehrere Förderbänder schichtweise aufgebracht wird, welche durch Richtungsänderung die Schichten in eine senkrechte Lage überführen.
4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Behälter oder Behältergruppen (1 bzw. 2) um 90 ° versetzt an einem gemeinsamen Gestell angeordnet sind, welches absatzweise. derart zum Ausschwingen gebracht wird, daß der eine Behälter sich immer in der lotrechten oder nahezu lotrechten Arbeitsstellung befindet, während der andere Behälter gleichzeitig die zur Beschickung geeignete wagerechte Lage einnimmt.
5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsmittel aus geraden Latten oder schmalen Kreissektoren gebildet werden, die Greiferzähne oder Stifte besitzen, nebeneinander angeordnet sind und sich dabei in entgegengesetzter Richtung hin und her gehend oder schwingend derart bewegen, daß die in Arbeitsstellung zueinander befindlichen Zähne oder Stifte der nebeneinander liegenden Latten oder Kreissektoren gegeneinander arbeiten, um hierdurch die Faserund Fadenbündel zu erfassen, senkrecht ■ zur Schichtung auseinander zu ziehen und nach zwei Richtungen weiter zu befördern.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Arbeitsmittel (10 und 11) gegebenenfalls in Bewegung gesetzte zahn-, nadel- oder stiftartige Mittel, z. B. Latten oder Sektoren (15), angeordnet sind, welche ein Wiederzurücknehmen des nach außen beförderten Textilgutes durch die sich wieder nach einwärts bewegenden Arbeitsmittel verhindern.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne oder Stifte der beiden Latten- oder Kreissektorengruppen (10, 11 und 15) bei der Hin- und Herbewegung ineinander eingreifen, um das Faser- oder Fadengut aus den Zähnen oder Stiften (12 bzw. 13) der Arbeitsmittel vollständig herausnehmen zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118067B (de) * 1960-03-18 1961-11-23 Maschb Rapp & Seidt Verfahren und Vorrichtung zum Mischen und OEffnen von Faserballen
DE1226011B (de) * 1963-09-21 1966-09-29 Hergeth K G Maschinenfabrik und Apparatebau, Dulmen (Westf) Verfahren und Vorrichtung zum Offnen von Faserballen, insbesondere von hartgepreßten Rohballen

Cited By (3)

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DE1118067B (de) * 1960-03-18 1961-11-23 Maschb Rapp & Seidt Verfahren und Vorrichtung zum Mischen und OEffnen von Faserballen
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US3389435A (en) * 1963-09-21 1968-06-25 Hergeth K G Maschinenfabrik Un Apparatus for opening bales of fibres and in particular for opening compressed and untreated bales of fibres

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