DE29924483U1 - Trockenvorrichtung - Google Patents
TrockenvorrichtungInfo
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Description
Hans Binder Maschinenbau GmbH
Anwaltsakte: 47 988 VII
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trockenvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zum Trocknen von Produkten, insbesondere von Produkten pflanzlicher Herkunft, beispielsweise landwirtschaftliche Erzeugnisse, Früchte, extrudierte Fleischprodukte, Kräuter, Nahrungsmittelgrundstoffe und Nahrungs- bzw. Lebensmittel.
Zur Trocknung insbesondere großer Mengen pflanzlicher Produkte werden häufig Bandtrockner eingesetzt, bei denen eine vertikale Luftströmung das Band mit dem aufgebrachten Gut durchströmt. Damit die Parameter der Trocknungsluft in Anpassung an den Trocknungsprozess geeignet eingestellt bzw. variiert werden können, können mehrere hintereinanderfolgende Trocknungsstationen vorgesehen sein, die von dem Förderband des Trockners durchlaufen werden. Ein solcher mehrstufiger Bandtrockner erfordert sehr viel Platz. Nachteilig ist auch, dass das zu trocknende Gut in unmittelbare Berührung mit dem Band gelangt, was zur geschmacklichen Beeinflussung nachfolgender Güter, zum Festkleben bzw. Verbleiben von Gutsresten auf dem Band und gegebenenfalls zu einem mikrobiologischen Bewuchs, beispielsweise mit Bakterien oder Mikroben, des Bands führt, so dass gesetzliche Hygienevorschriften nur schwer einzuhalten sind.
Um eine geschmacksneutrale Trocknung bei vergleichsweise hoher Beschickungsdichte der Trockenvorrichtung zu ermöglichen, wurde im Stand der Technik der gattungsbildende Durchström-Wanderhorden-Schachttrockner gemäß Figur 7 vorgeschlagen. Die zu trocknenden Produkte werden in geeignete Produktträger 3 eingebracht und vertikal von oben nach unten durch die Trocken- bzw. Prozesskammer 2 gefördert. Die Trocknungsluft durchströmt die Trockenkammer und die Produktträger vertikal aufwärts, d.h. im Gegenstrom zum Gutsweg. Um in der Trockenkammer die Parameter der Trocknungsluft geeig-
net einzustellen, ist in etwa auf halber Höhe der Trockenkammer eine Zwischenbatterie 34 zur Aufbereitung der Trockenluft angeordnet.
Bei dieser Anordnung müssen die Produktträger umständlich um die Zwischenbatterie 34 herumgeführt werden und verlassen dabei vorübergehend die Trockenkammer. Dennoch ist es vergleichsweise aufwändig, die Parameter der Trockenluft in den beiden Kammerbereichen völlig unabhängig voneinander einzustellen. Nachteilig ist auch der vergleichsweise große Strömungswiderstand, da gleichzeitig eine Mehrzahl von Produktträgern mit aufgebrachtem Gut vertikal durchströmt werden muss. Schließlich führt auch ein Schrumpfen des Produkts bei der Trocknung zu einer Änderung des Strömungswiderstands und zu einer erheblichen Änderung der Trocknungsbedingungen. Dies führt zu ungleichmäßigen Trocknungsbedingungen, was sich insbesondere an den Rändern der Horden bemerkbar macht, da sich das Gut beim Einbringen in den Randzonen der Horden weniger dicht anlagert als weiter innen (sogenannte Randgängigkeit).
DE 42 28 699 C2 offenbart eine Vorrichtung zum chargenweisen Trocknen von Schnittholz. Zum Trocknen werden mehrere Stapel Schnittholz in eine längserstreckte Trocknungskammer eingebracht, in der die Trockenumluft mäanderförmig das Schnittholz horizontal überstreicht. Während des Trocknens wird das Schnittholz nicht bewegt. Die Vorrichtung kann nicht flexibel an unterschiedliche Trocknungsbedingungen angepasst werden. Um Chargen unter verschiedenen Trocknungsbedingungen zu trocknen, muss die Trocknungskammer umständlich leergeräumt und wieder befüllt werden, was vergleichsweise große Stillstandszeiten bedingt. Außerdem ist das Trocknungsverfahren unabhängig davon, ob die zu trocknende Charge groß oder klein ist.
DE 39 41 134 C2 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von Ziegeln. Die Trockenluft wird horizontal über Produktträger geführt. Die Luftführung erfolgt insgesamt mäanderförmig, wobei das Trockengut entgegen der Luftführung in horizontaler Richtung bewegt wird. Somit ist der Platzbedarf der Trockenvorrichtung relativ groß.
DE-GM 19 08 054 offenbart einen elektrisch beheizten Wärmeschrank zum Auftauen von tiefgefrorenen Lebensmitteln, in der die Lebensmittel auf mehreren Etagen angeordnet sind und die Trockenluft die Produktträger mäanderförmig überstreicht. Auch bei dieser Vorrichtung kann nur jeweils eine ganze Charge getrocknet werden, so dass nicht gleichzeitig mehrere Chargen unter unterschiedlichen Trocknungsbedingungen getrocknet werden können.
US 1,268,535 betrifft eine Trockenvorrichtung, bei der das Trockengut auf Transportwägen gestapelt wird, die zum Trocknen horizontal durch eine längserstreckte Trockenkammer geführt werden, wobei die Trockenluft zickzackförmig um die Transportwägen und das Trockengut herum geführt wird. Dabei dienen die Vorderseiten der Transportwägen als Leitbleche zum Umlenken der Trockenluftführung. Nachteilig ist der vergleichsweise große Platzbedarf.
Die gattungsbildende DE 197 19 183 Cl offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Trocknen von Keramikformlingen. Die Keramik vom Lingen werden zum Trocknen mitkonditioniert der trocken Luft umspült. Dabei wird die Trockenluft nicht umgewälzt, sondern wird in Richtung eines Hauptluftstroms in einem Hauptluftkanal in regelbaren Schleifen geführt. Die Trockenvorrichtung ist in eine Mehrzahl von Kammerunterabschnitten unterteilt, wobei jeder Kammerunterabschnitt eine Ventilatoreinrichtung aufweist, durch die Trockenluft abschnittsweise aus dem Hauptluftkanal durch einen Trockenwagen gesaugt und durch den stromabwärts der Hauptluftstromrichtung angeordneten Trockenwagen wieder in den Hauptluftkanal zurückgeleitet wird. Zur Konditionierung der Trockenluft weisen einige der Kammerunterabschnitte eine Heizeinrichtung oder einen Frischlufteinlass auf.
Die Reihenfolge, in der die Kammerunterabschnitte durchströmt werden, kann nicht verändert werden. Ferner beeinflusst eine Konditionierung der Trockenluft in einem Kammerunterabschnitt die Eigenschaften der Trockenluft in sämtlichen unmittelbar nachgeordneten Kammerunterabschnitten. Somit gelingt es nicht, an die Trocknungseigenschaften der zu trocknenden Produkte individuell angepasste Trockenprofile zufahren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die gattungsbildende Trockenvorrichtung dahingehend weiterzubilden, dass die für die Trocknung relevanten Parameter der Trockenluft noch individueller an das zu trocknende Produkt angepasst werden können.
Diese Aufgabe wird durch eine Trockenvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der rückbezogenen Unteransprüche.
Unter einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung umfasst die Trockenvorrichtung eine Trockenkammer mit einer Halteeinrichtung bzw. einem Halte- bzw. Hubrahmen zum Tragen einer Anzahl abständig übereinander angeordneten Produktträger, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Luftströmung in der Trockenkammer, eine Heizeinrichtung zum Erwärmen der Luftströmung sowie mindestens eine Umlenk- bzw. Umlufteinrichtung zum Umlenken der Luftströmung in der Trockenkammer in eine andere Richtung. Die Trockenkammer ist erfindungsgemäß so ausgelegt, dass die Luftströmung bzw. Trockenluft nach Überströmen von einem oder mehreren Produktträgern auf einem ersten Höhenniveau, d.h. in einem ersten Unterabschnitt der Trockenkammer, mindestens einmal mit Hilfe einer Umlenkeinrichtung auf ein anderes Höhenniveau so umgelenkt wird, dass auf dem anderen Höhenniveau, in dem ersten Unterabschnitt oder in einem anderen Unterabschnitt der Trockenkammer, mindestens ein anderer Produktträger, vorzugsweise mehrere andere Produktträger, überströmt wird. Durch geeignete Hintereinanderschaltung mehrerer solcher Umlenk- bzw. Umlufteinrichtungen können in der Trockenkammer mehrere, voneinander praktisch unabhängige Unterabschnitte geschaffen werden, vorzugsweise mit jeweils anderen Parametern der Trockenluft, so dass das zu trocknende Gut in ein und derselben Trockenkammer eine Anzahl vorzugsweise unterschiedlicher Trocknungszonen durchlaufen kann.
Vorteilhaft ist, dass durch geeignete Hintereinanderschaltung mehrerer Umlenkeinrichtungen, die auch Einrichtungen zur Änderung der Parameter der Trockenluft aufweisen können, wie nachfolgend ausführlicher erläutert wird, ein nahezu beliebiges Trockenprofil in ein und derselben Trockenvorrichtung gefahren werden kann. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Temperatur der Trockenluft, insbesondere bei Produkten,
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die zur Oberflächenverbesserung neigen bzw. führen und dies nicht gewollt ist, zu Beginn der Trocknung nicht zu hoch gewählt wird, während gegen Ende bei vergleichsweise hoher Temperatur und vorzugsweise geringer Feuchte eine Nachtrocknung des Guts bis auf eine geeignete Restfeuchte des Guts erfolgt. Bei anderen Produkten, bei welchen eine hohe Eingangstemperatur sich nicht nachteilig auswirkt, kann diese hohe Temperatur zur Keimreduzierung eingesetzt werden. Um den Flüssigkeitsstrom vom Produktmittelpunkt zur Produktoberfläche nicht abreißen zu lassen, kann eine Temperaturreduzierung im Verlaufe des Trocknungsprozesses von Vorteil sein.
Es hat sich gezeigt, dass aufgrund der vergleichsweise moderaten Temperatur zu Beginn der Trocknung Wasser, das aus dem Inneren des zu trocknenden Guts zur Oberfläche aufsteigt, um dort zu verdunsten, vergleichsweise wenig Stärke, Zucker und andere Inhaltsstoffe zur Oberfläche hin mitreißt, wo diese Stoffe sonst zu einer Verhornung der Oberfläche des Guts führen würden. In Anpassung an die Eigenschaften des zu trocknenden Guts werden die Parameter der Trockenluft vorzugsweise so gewählt, dass die Oberflächenverhornung möglichst gering ausfällt.
Es hat sich gezeigt, dass erfindungsgemäß aufgrund der geringeren Oberflächenverhornung und der schonenden Vortrocknung die Trocknung insgesamt schonender ist. So getrocknete Nahrungsmittel bzw. landwirtschaftliche Erzeugnisse sind nach der Trocknung vorteilhaft aromatisch. Auch die Denaturierung von Eiweißstoffen und anderen wichtigen Inhaltsstoffen kann her abgemildert werden.
Weil bei einer erfindungs gemäß en Trockenvorrichtung mehrere, voneinander praktisch unabhängige Trockenbereiche auf engstem Raum, d.h. in ein und derselben Trockenkammer, geschaffen werden können, kann das zu trocknende Gut ein nahezu beliebiges Temperaturprofil durchlaufen, ohne dass das Gut im Laufe der Trocknung aus der Trockenkammer ausgetragen und erneut wieder eingetragen werden müsste.
Weil die Produktträger nicht vertikal durchströmt, sondern überströmt werden, kann der Strömungswiderstand der Trockenkammer auch bei sehr hoher Beschickungsdichte insgesamt
vorteilhaft niedrig gehalten werden. Vorteilhaft ist auch, dass, weil die Produktträger überströmt werden, die Schrumpfung des Guts im Verlaufe der Trocknung die Trocknungsverhältnisse insgesamt weniger stark beeinflusst als bei einer vertikalen Durchströmung der Produktträger. Insgesamt kann das Gut somit gleichmäßiger und homogener getrocknet werden.
Bei den Produktträgern handelt es sich beispielsweise um Platten mit angestellten Rändern, um schalenförmige Behälter, Horden oder dergleichen aus Metall oder Kunststoff, wobei der Bodenbereich vorzugsweise gelocht oder als Gitter oder Rost mit geeigneter Öffnungsweite oder auch als im wesentlichen luftundurchlässiger Boden ausgebildet ist. Die mit dem zu trocknenden Gut beschickten Produktträger sind somit für eine vertikale Luftströmung im wesentlichen undurchlässig. Somit wird die Trockenluft in der Kammer in horizontaler Richtung praktisch zwangsgeführt, was praktisch automatisch zur Unterteilung der Trockenkammer in im wesentlichen voneinander unabhängige Unterabschnitte führt. Weiterer Trennbleche zur Unterteilung der Trockenkammer bedarf es deshalb nicht, so dass die Produktträger in der Trockenkammer in vertikaler Richtung unterbrechungsfrei gefördert werden können.
Die Umlenk- bzw. Umlufteinrichtungen sind an einander gegenüberliegenden Seiten der Trockenkammer angeordnet, mit Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen, die sich zweckmäßig zumindest über die gesamte Breite der Produktträger erstrecken, um den Luftströmungswiderstand insgesamt gering zu halten. Ist die Umlenkeinrichtung als passives Element ausgelegt, so wird die durch die Lufteintrittsöffnung einströmende Luft lediglich in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt. Vorzugsweise ist die Umlenkeinrichtung als aktives Element ausgelegt und enthält zumindest einen Ventilator, um die Luftströmung anzutreiben, so dass die Strömungsgeschwindigkeit in der Trockenkammer im wesentlichen konstant und gerade so groß vorgegeben werden kann, dass keine Aufwirbelung oder kein Verblasen des zu trocknenden Guts auf den Produktträgern mehr erfolgt. Die Umlenkung der Luftströmung in der Umlenkeinrichtung wird vorzugsweise unterstützt durch ein im Bereich der Seitenwand der Trockenkammer angeordnetes, kurzes Trennstück, so dass die Umlenkung der Luft im von der Trockenkammer abgewandten Bereich der Umlenkeinrichtung erfolgt, sowie durch geeignete Formgebung der Umlenkeinrichtungen, beispielsweise als Horn, um den gesamten Luftströmungswiderstand gering zu halten. Insgesamt wird die Trockenluft im wesentlichen im Kreuz-
Gegenstrom durch die Trockenkammer geführt, d.h. gegenläufig auf unterschiedlichen Höhenniveaus der Trockenkammer.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung sind die Umlenkeinrichtungen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Trockenkammer und höhenversetzt angeordnet, so dass eine Luftaustritts Öffnung einer Umlenkeinrichtung auf einer Seite der Trockenkammer einer Lufteintrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung auf der anderen Seite der Trockenkammer auf dem selben Höhenniveau gegenüberliegt. Bei dieser Ausführungsform wird die Trockenluft im wesentlichen mäanderförmig durch Kammerunterabschnitte der Trockenkammer, die sich auf unterschiedlichen Höhenniveaus befinden, geführt. Da die Halte- bzw. Fördereinrichtung zum Halten bzw. Fördern der Produktträger in der Trockenkammer angeordnet ist, sind die Umlenkeinrichtungen somit auch auf einander gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung angeordnet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Umlenkeinrichtungen zu beiden Seiten der Halteeinrichtung jeweils paarweise auf gleicher Höhe und so angeordnet, dass eine Luftaustrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung auf einer Seite der Trockenkammer einer Lufteintrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung auf der anderen Seite der Trockenkammer auf dem selben Höhenniveau gegenüberliegt. Bei dieser Ausführungsform zirkuliert die Trockenluft in einem oder bevorzugt mehreren Kammerunterabschnitten, wobei die Parameter der Trockenluft in diesen Abschnitten praktisch völlig unabhängig voneinander vorgegeben werden können. Dies hat beispielsweise Vorteile bei der gleichzeitigen Trocknung unterschiedlicher Produkte unter verschiedenen Bedingungen. Die Trocknung kann dann in ein und derselben Trockenkammer erfolgen. Diese Anordnung kann auch aus energetischen Gründen vorteilhaft sein, beispielsweise dann, wenn während der Trocknung nacheinander mehrere Abschnitte mit voneinander erheblich abweichenden Trocknungsverhältnissen, beispielsweise erheblich abweichenden Temperaturen, durchlaufen werden sollen. Wie nachfolgend noch ausführlicher dargelegt wird, werden dann die Produktträger in vertikaler Richtung durch die Trockenkammer gefördert, um so ein gewünschtes Trockenprofil zu durchlaufen.
Um die Vorteile der beiden vorgenannten Ausführungsformen miteinander zu kombinieren,
können gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Umlenkeinrichtungen auf einer oder auf beiden Seiten der Trockenkammer in der Höhe verstellt werden, so dass in einer ersten Stellung die Umlenkeinrichtungen zu beiden Seiten der Kammer jeweils paarweise auf gleicher Höhe angeordnet sind und in einer zweiten Stellung so angeordnet sind, dass die Luftaustrittsöffnung auf einer Seite der Trockenkammer einer Lufteintrittsöffnung auf der anderen Seite der Kammer auf dem selben Höhenniveau gegenüberliegt, dass also die Lufteintritts- bzw. Luftaustrittsöffhungen relativ zueinander um etwa die Höhe einer Lufteintritts- bzw. Luftaustrittsöffnung zueinander höhenversetzt sind. Die Höhenverstellung kann vorzugsweise für sämtliche Umlenkeinrichtungen individuell vorgenommen werden, so dass die Trockenkammer in nahezu beliebiger Weise in Unterabschnitte mit mäanderförmiger Luftströmung und mit Luftzirkulation unterteilt werden kann, was die Anzahl zugänglicher Temperaturprofile weiter erhöht.
Die Hintereinanderschaltung der Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen kann auch in anderer Weise geändert werden, beispielsweise durch geeignetes Verbinden mittels Schlaucharmaturen oder auch durch Kombination individuell zuschaltbarer und abschaltbarer Zuluft- und Abluftleitungen.
Um die Flexibilität der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung noch weiter zu erhöhen, können die relevanten Parameter der Trockenluft, wie Temperatur und/oder Feuchtgehalt und/oder Geschwindigkeit der Luftströmung, in zumindest einer der Umlenkeinrichtungen, vorzugsweise in sämtlichen Umlenkeinrichtungen individuell eingestellt werden. Hierzu sind in der zumindest einen Umlenk- bzw. Umlufteinrichtung geeignete Einrichtungen zur Änderung der relevanten Parameter vorgesehen, insbesondere ein motorgetriebener Ventilator, eine Heizoder Kühleinrichtung, ein Wärmetauscher, ein Wasserdampferzeuger und/oder ein Kondensator. Zweckmäßig werden die Parameter in den Umlenkeinrichtungen kontinuierlich überwacht und mittels einer Steuereinheit geregelt.
Weitere Vorteile ergeben sich, wenn mindestens eine der Umlenkeinrichtungen über Absperrarmaturen mit einer Zuluft- und/oder Abluftleitung zum Zumischen und/oder Abführen von Zuluft und/oder Abluft verbunden, weil auf diese Weise die Trockenluft in den einzelnen
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Kammerunter abschnitten noch individueller aufbereitet werden kann. Beispielsweise kann ein Teil der bereits feuchten oder kühleren Trockenluft aus einem Kammerunterabschnitt abgeführt und einem anderen Kammerunterabschnitt durch Vermischen wieder zugeführt werden, um dort die Trocknungsparameter geeignet vorzugeben. Dies kann aus energetischen Gründen vorteilhaft sein.
Vorzugsweise werden bei sämtlichen der vorgenannten Ausführungsformen die Produktträger in vertikaler Richtung durch die Trockenkammer gefördert, und zwar kontinuierlich oder getaktet. Hierzu ist die Halteeinrichtung bzw. der Rahmen zum Tragen als Vertikalfördereinrichtung ausgebildet. Die Produktträger werden beispielsweise in ihren Randbereichen in Haltebzw. Befestigungselemente der Halteeinrichtung eingehängt bzw. auf diese geeignet aufgelegt. Geeignete Vertikalfördereinrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Vorzugsweise ist die Halteeinrichtung hierzu als umlaufende Kette bzw. Band mit einer Anzahl von zueinander beabstandeten Vorsprüngen bzw. Aufnahmeleisten ausgebildet, und zwar zu beiden Seiten der Trockenkammer, so dass eine Anzahl von Produktträgern, vorzugsweise in gleichmäßigen Abständen, übereinander gestapelt angeordnet werden können und in dieser Anordnung in vertikaler Richtung gefördert werden können. Eine solche Vertikalfördereinrichtung läuft bevorzugt nach dem bekannten Paternoster-Prinzip um, d.h. umlaufend in Aufwärts- und Abwärtsrichtung.
Die Vertikalförderung kann kontinuierlich oder getaktet erfolgen, so dass in Kombination mit der Luftströmungsführung in der Trockenkammer ein nahezu beliebiges Trocknungsprofil gefahren werden kann. Als weiterer Parameter dient hierzu auch die Geschwindigkeit und die Taktung der Vertikalförderung.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform weist sowohl einen Elevatorabschnitt als auch einen Delevatorabschnitt auf, wobei die Produktträger in dem Elevatorabschnitt vertikal aufwärts und in dem Delevatorabschnitt vertikal abwärts gefördert werden. Insgesamt weist eine solche Trockenvorrichtung zwei Trockenschächte auf. Die Trockenvorrichtung kann jedoch auch mit einer noch größeren Anzahl von Elevator- und Delevatorabschnitten versehen sein. Vorteilhaft ist, dass bei nur unwesentlich größerem Platzbedarf eine doppelte oder gar mehrfache Beschi-
ckungsdichte der Trockenvorrichtung erreicht werden kann.
Bei dieser Ausfuhrungsform sind zu beiden Seiten eines jeden Trockenschachtes Umlenkeinrichtungen in der zuvor beschriebenen Auslegung und Konfiguration angeordnet. Wenn die Vertikalfördereinrichtungen, wie zuvor beschrieben als umlaufende Ketten bzw. Bänder mit Vorsprüngen bzw. Aufnahmeleisten ausgebildet sind, kann ein Produktträger im oberen bzw. unteren Umkehrbereich einem Horizontalförderer, beispielsweise einem angetriebenen Endlosband, übergeben, von diesem zu einem anderen Trockenschacht überführt und dort wieder in eine entsprechende Vertikalfördereinrichtung eingehängt bzw. gelegt werden. Die Überführung kann dabei durch Roboter arme, Kettenzüge mit Armen oder dergleichen unterstützt werden. Alternativ kann die Vertikalfördereinrichtung zum Überführen der Produktträger von dem einen zum anderen Trockenschacht nach dem bekannten Paternosterprinzip funktionieren. Hierzu können die Produktträger jeweils in eine geeignete Schaukelanordnung in die Vertikalfördereinrichtung eingehängt sein. Wenn ein Produktträger den oberen bzw. unteren Umkehrbereich der Vertikalfördereinrichtung erreicht, wird die Schaukelanordnung aufgrund der Schwerkraft ausgelenkt, so dass der Produktträger auch beim Überführen in den anderen Trockenschacht im wesentlichen horizontal ausgerichtet bleibt und kein Gut von dem Produktträger verloren gehen kann.
Im Eintrags- und Austragsbereich weist die Trockenkammer seitliche Öffnungen zum Eintragen bzw. Austragen der Produktträger auf. Durch diese Öffnungen kann auch die Zuluft bzw. Abluft geführt werden. Bevorzugt wird jedoch, dass die Trockenkammer insgesamt zur Umgebung hin abgeschlossen ist, so dass die Trockenluft nicht unkontrolliert aus der Kammer entweichen kann. Hierzu sind dem Eintrags- und Austragsabschnitt jeweils Eintritts- und Austrittsklappen bzw. -Türen zugeordnet, die unter Steuerung einer zentralen Steuereinheit jeweils nur dann eintritts- oder austrittsseitig geöffnet werden, wenn ein Produktträger in den jeweiligen Abschnitt eingeführt, in die Trockenkammer überführt oder in die Umgebung ausgetragen werden soll. Hierzu sind den Eintrags- und Austragsabschnitten jeweils Horizontalfördereinrichtungen zugeordnet, beispielsweise in Form von motorgetriebenen Endlosbändern, umlaufenden Ketten- oder Exzenterförderern oder Roboterarmen.
Damit die Luftströmung in der Trockenkammer nicht durch die Halte- bzw. Vertikalfördereinrichtung behindert wird, sind die Halte- bzw. Befestigungselemente vorzugsweise außerhalb des Bereichs der Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen angeordnet, beispielsweise an den den Umlenkeinrichtungen abgewandten Seitenwänden der Trockenkammer. Die Luftströmung kann auch durch Öffnungen in den Seitenwänden der Trockenkammer geführt werden, an denen sich die Vertikalfördereinrichtung befindet. Hierzu können die Halterungen entsprechend luftdurchlässig konzipiert werden. In einem solchen Fall können die den Umlenkeinrichtungen abgewandten Seitenränder der Trockenkammer vorteilhaft mit Reinigungs- und Wartungsöffnungen versehen werden.
Zur Trocknung wird das Gut in geeigneter Höhe auf die Produktträger aufgebracht und vergleichmäßigt. Anschließend werden die Produktträger dem Eintragsabschnitt übergeben und von dort in die Halteeinrichtung bzw. Vertikalfördereinrichtung in der Trockenkammer überführt. Die Trocknung selbst kann auch ohne gleichzeitig erfolgende Vertikalförderung ausgeführt werden. Bevorzugt wird jedoch eine getaktete, quasikontinuierliche Vertikalförderung vom Eintragsabschnitt zum Austragsabschnitt, vorzugsweise mit konstanter Geschwindigkeit. Dort erfolgt der Austrag der Produktträger entsprechend dem Eintrag.
In der Trockenkammer wird die Trockenluft im Kreuz-Gegenstrom, d.h. gegenläufig auf verschiedenen Höhenniveaus, in einer Zirkulationsströmung oder auch in beliebigen Kombinationen solcher Luftströmungen auf verschiedenen Höhenniveaus geführt. Durch geeignete Konditionierung der Trockenluft in den Umlenkeinrichtungen können in den einzelnen Unterabschnitten der Trockenkammer nahezu beliebige Trocknungsverhältnisse geschaffen werden.
Relevante Parameter, die die Trocknungsverhältnisse festlegen, sind unter anderem die Temperatur, Feuchte und Geschwindigkeit der Trockenluft in den einzelnen Kammerabschnitten, die Geschwindigkeit und Taktung der Vertikalförderung, die Schütthöhe des Guts auf den Produktträgern, der vertikale Abstand der Produktträger zueinander in der Halte- bzw. Vertikalfördereinrichtung sowie die Stückgröße des Guts.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung mit
einteiliger Trockenkammer und mäanderförmiger Kreuz-Gegenstromluftführung zeigt;
Figur 2 eine Modifikation der ersten Ausführungsform mit zwei Trockenschächten und
Vertikalförderung der Produktträger in Aufwärts- und Abwärtsrichtung zeigt;
Figur 3 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung mit
einteiliger Trockenkammer, und Zirkulation der Trockenluft in mehreren Unterabschnitten der Trockenkammer auf unterschiedlichen Höhenniveaus;
Figur 4 eine Modifikation der zweiten Ausführungsform mit zwei Trockenschächten und
Vertikalförderung der Produktträger in Aufwärts- und Abwärtsrichtung;
Figur 5 eine vergrößerte Darstellung einer Umlenk- bzw. Umlufteinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Figur 6 ein ausführlicheres Schema einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung mit
Umlenk- bzw. Umlufteinrichtungen gemäß Figur 5; und
Figur 7 einen Hordentrockner mit vertikaler Luftdurchströmung der Horden bzw.
Produktträger gemäß dem Stand der Technik.
In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche bzw. gleich wirkende Elemente.
Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung. Diese umfasst eine Trockenkammer bzw. einen Trockenschacht 2 und an Seitenwänden davon angeordnete Umlenk- bzw. Umlufteinrichtungen 4 zur Umlenkung der Luftströmung in eine andere Richtung und gegebenenfalls Konditionierung der Trockenluft. Bis auf die erforderlichen Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen sind die Seitenwände der Trockenkammer 2 im wesentlichen luftundurchlässig. Die nur schematisch angedeuteten Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen 4 erstrecken sich zumindest über die gesamte Breite eines Produktträgers 3 und können zur Kammer hin düsenförmig auslaufen. Ein Trennstück, das an der Seitenwand der Trockenkammer 2 anliegt, sorgt dafür, dass die Luftströmung erst in dem der Trockenkammer abgewandten Teil der Umlenkeinrichtung 4 umgelenkt wird. Zur weiteren Verringerung des Strömungswiderstands ist die Umlenkeinrichtung geeignet geformt,
beispielsweise als Horn.
Bei dieser Ausführungsform strömt die Zuluft durch eine nicht dargestellte Eintrittsöffnung in die Trockenkammer 2 ein und überströmt im oberen Bereich der Kammer mehrere Produktträger 3, bevor sie in die auf gleicher Höhe angeordnete Lufteintrittsöffnung der Umlenkeinrichtung 4 auf der gegenüberliegenden Seite der Trockenkammer 2 eintritt und dort in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt wird. Anschließend tritt die Trockenluft durch die nur schematisch gezeigte Luftaustrittsöffnung der Umlenkeinrichtung 4 aus, überströmt in der Trockenkammer eine Anzahl von Produktträgern 3 auf einem anderen Höhenniveau hl und tritt schließlich in die Lufteintrittsöffnung der Umlenkeinrichtung 4 auf der gegenüberliegenden Seite der Trockenkammer 2 ein, um dort wiederum auf ein anderes Höhenniveau h2 umgelenkt zu werden. Insgesamt durchströmt die Trockenluft die Trockenkammer 2 mäanderörmig und tritt schließlich aus der nur schematisch angedeuteten Austrittsöffnung als Abluft aus der Trockenkammer 2 aus.
Im Eintrags- und Austragsabschnitt 5, 6 angeordnete Türen bzw. Klappen 9a, 9b sorgen dafür, dass die Trockenkammer 2 zur Umgebung hin im wesentlichen abgedichtet ist, so dass Trockenluft nicht unkontrolliert in die Umgebung austreten kann.
Eine oder mehrere der Umlenkeinrichtungen 4 können Einrichtungen zum Ändern der relevanten Parameter der Trockenluft, z.B. Temperatur oder Feuchte, aufweisen. Dies ist schematisch in Figur 5 in einer vergrößerten Ansicht dargestellt. Die Umlenkeinrichtung 4 kann einen mit Hilfe eines Motors M angetriebenen Ventilator 20 zum Antreiben der Luftströmung umfassen. Die Temperatur der Trockenluft wird mit Hilfe eines Temperaturfühlers 19 erfasst und mit Hilfe einer Heizeinrichtung, beispielsweise einer elektrischen Heizung, oder eines Wärmetauschers 15 geeignet geregelt werden. Über eine Absperrarmatur 17 kann Zuluft 10 zugemischt bzw. Abluft 11 abgeführt werden. Die Luftfeuchte kann mit Hilfe der Wärmetauscher WTl, WT2 durch Abkühlen von Dampf durch die Trockenluft geeignet eingestellt werden. Kondensat, das beim Abkühlen der Trockenluft entsteht, wird dabei über den Kondensatableiter 21 und die Leitung 23 abgeführt. Auf diese Weise wird die Luftfeuchte in der Trockenkammer über die Verweilzeit der Trockenluft in einem Luftkreislauf des Prozesses eingestellt. Die Luft-
feuchte kann ferner durch Einspeisen von trockener Zuluft und Abführen von feuchter Abluft geeignet eingestellt werden. Hierzu ist es auch möglich, in die Zuluft mittels einer Dampflanze Feuchtigkeit einzuspeisen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn eine Oberflächenverhornung der zu trocknenden Produkte, insbesondere im Anfahrzustand der Anlage, verhindert werden soll. Vor dem Austritt der Trockenluft in die Trockenkammer 2 kann diese ferner mit Hilfe eines Umluftfilters 14 gefiltert werden. Mit Hilfe einer solchen Umlenkeinrichtung 4 lassen sich die relevanten Parameter der Trockenluft in den jeweiligen Unterabschnitten der Trockenkammer 2 geeignet vorgeben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist im Eintrags- und Austragsabschnitt eine Eintragskammer 5 und eine Austragskammer 6 angeordnet. Durch Öffnen der äußeren Klappe bzw. Tür 9a kann ein Produktträger in die Eintragskammer 5 eingebracht werden. Nach Schließen der äußeren Tür bzw. Klappe 9a und Öffnen der inneren Tür bzw. Klappe 9b wird der Produktträger 3 mit Hilfe einer üblichen, hier nicht dargestellten Horizontalfördereinrichtung in die Trockenkammer 2 überführt und dort in einen Halterahmen (nicht dargestellt) eingehängt. Der Halterahmen umfasst beispielsweise zwei Förderelemente mit Aufnahmeleisten zu gegenüberliegenden Seiten der Trockenkammer 2, zur beiderseitigen Halterung der Produktträger 3. Der Halterahmen ist als Vertikalfördereinrichtung ausgebildet, mit deren Hilfe der Produktträger 3 vom Eintragsabschnitt in Richtung des Austragsabschnitts gefördert wird, wo der Produktträger in analoger Weise wieder ausgetragen wird. Die Förderelemente zu beiden Seiten der Trockenkammer können nach dem benannten Paternoster-Prinzip arbeiten.
Die Eintritts- und Austrittsklappen der Eintrags- bzw. Austragskammer werden so gesteuert, dass diese im Betrieb der Trockenkammer niemals gleichzeitig geöffnet sind. Die Förderung der Produktträger 3 durch die Trockenvorrichtung 1 erfolgt unter Steuerung durch eine zentrale Steuereinheit, die auch die Signale von optoelektronischen Sensoren oder Ultraschallsensoren verarbeitet, um die Eintritts- und Austrittsklappen 9a, 9b zum geeigneten Zeitpunkt zu öffnen und zu schließen.
Im Betrieb werden die Produktträger 3 kontinuierlich oder getaktet durch die Trockenkammer 2 gefördert und durchlaufen dabei nacheinander verschiedene Kammer-Unterabschnitte, in
denen geeignete Trocknungsverhältnisse vorgegeben werden, entsprechend dem zu fahrenden Trocknungsprofil.
Die in Figur 2 gezeigte, prinzipiell gleich aufgebaute Trockenvorrichtung umfasst zwei Trockenschächte 2a, 2b, in denen ein Elevator bzw. Delevator die Produktträger 3 vertikal aufwärts bzw. abwärts fördert. Die Trockenschächte 2a, 2b sind aus Darstellungsgründen in Figur 2 nebeneinanderliegend dargestellt, können jedoch auch in der Zeichenebene hintereinander angeordnet sein. Vom oberen Bereich des Trockenschachts 2a werden die Produktträger 3 in den oberen Bereich des Trockenschachts 2b überführt. Hierzu dient bevorzugt ein (nicht dargestellter) Horizontalförderer, auf den die Produktträger zunächst geschoben und anschließend wieder von diesem entfernt und in den Trockenschacht 2b bzw. den dort vorgesehenen Halterahmen geschoben werden. Sofern die Beschickungsdichte des Trockners auch geringer gewählt werden kann, kann die Vertikalfördereinrichtung auch nach dem Paternoster-Prinzip, arbeiten dergestalt, dass die Produktträger 3 jeweils in eine Pendelaufhängung, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist, eingehängt werden und beim Überführen in dem Trockenschacht 2b im wesentlichen horizontal ausgerichtet bleiben, ohne dass Produkte verloren gehen.
In jedem der dargestellten Trockenschächte 2a, 2b können an geeigneter Stelle Rütteleinrichtungen vorgesehen sein, um durch Rütteln der Produktträger 3 ein Umlagern des zu trocknenden Guts während der Trocknung zu ermöglichen. Besonders geeignet zum Umlagern des zu trocknenden Guts ist der obere Umkehrpunkt der Vertikalfördereinrichtung. Statt der in Fig. 2 dargestellten zwei Trockenschächte können auch mehrere Trockenschächte vorgesehen sein.
Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform strömt die Trockenluft im Gegenstromprinzip vom Austragsabschnitt 6 zum Eintragsabschnitt 5, so dass die heiße, in die Trockenkammer 2 eintretende Trockenluft zunächst das bereits vorgetrocknete Gut bei hoher Temperatur und geringer Luftfeuchte bis auf eine geeignete Restfeuchte nachtrocknet, sich jedoch beim weiteren Durchströmen der Trockenkammer 2 zunehmend abkühlt und feuchter wird, so dass das in die Trockenkammer 2 im Bereich des Eintragsabschnitts eingetragene Gut bei geringerer Temperatur und gegebenenfalls höherer Luftfeuchte schonend vorgetrocknet wird.
Grundsätzlich kann die Trockenluft die Trockenkammer 2 jedoch auch, wie in Fig. 1 dargestellt, im Gleichstromprinzip vom Eintragsabschnitt 5 zum Austragsabschnitt 6 durchströmen. Durch Einstellen der relevanten Trockenparameter und Wahl einer geeigneten Luftströmung können nahezu beliebige Trockenprofile in der Trockenkammer 2 gefahren werden.
Figur 3 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der die Umlenkeinrichtungen 4 zu beiden Seiten der Trockenkammer 2 bzw. der Halteeinrichtung jeweils paarweise auf gleicher Höhe angeordnet sind, so dass die Luftaustrittsöffhung der Umlenkeinrichtung auf einer Seite der Trockenkammer 2 der Lufteintrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung 4 auf der anderen Seite der Trockenkammer 2 auf dem selben Höhenniveau hl, h2 gegenüberliegt. Auf diese Weise zirkuliert die Trockenluft in mehreren Kammerabschnitten Kl, K2, etc. die nahezu vollständig voneinander getrennt sind, da die Produktträger 3 mit dem aufgeschütteten Gut für eine vertikale Luftströmung im wesentlichen oder völlig undurchlässig sind.
Einige der Umlenkeinrichtungen 4 sind über Absperrarmaturen 12 mit Zuluft- und Abluftleitungen 10, 11 verbunden, so dass durch weitere Luftmischung in den einzelnen Kammerabschnitten Kl, K2 geeignete Trocknungsverhältnisse geschaffen werden können. Hierzu können auch eine oder mehrere der Umlenkeinrichtungen 4 gemäß Figur 5 ausgebildet sein.
Produktträger 3, die mit Hilfe der Vertikalfördereinrichtung vertikal von oben nach unten durch die Trocknungskammer 2 gefördert werden, durchlaufen nacheinander eine Anzahl unterschiedlicher Kammerabschnitte, in denen unterschiedliche Trocknungsverhältnisse vorherrschen. Diese Ausführungsform erweist sich insbesondere auch bei statischem Betrieb, d.h. ruhender Halteeinrichtung, als vorteilhaft, da gleichzeitig in ein und derselben Trockenvorrichtung Güter in unterschiedlichen Kammerabschnitten unter unterschiedlichen Bedingungen getrocknet werden können.
Um einen oder mehrere der Kammerabschnitte Kl, K2 von der in Figur 3 dargestellten zirkulierenden Luftströmung in die in Figur 1 dargestellte Kreuz-Gegenstromluftführung zu überführen, kann die Hintereinanderschaltung der Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen 4 verändert werden. Hierzu dient die schematisch in Figur 3 angedeutete
Höhenverstellung 13 einer oder mehrerer Umlenkeinrichtungen auf einer oder beiden Seiten der Trockenkammer 2. Die vorzunehmende Höhenverstellung entspricht dabei etwa der Höhe einer Lufteintritts- bzw. Luftaustrittsöffnung. Auf diese Weise können die Strömungsverhältnisse in der Trockenkammer 2 in beinahe beliebiger Weise variiert werden.
Über die Zuluft- und Abluftleitungen 10, 11 und die zugehörigen Absperrarmaturen 12 können die Luftströmungen in den einzelnen Kammerabschnitten Kl, K2 auch untereinander geeignet vermischt oder kombiniert werden, was aus energetischen Gründen vorteilhaft sein kann.
Auch die Ausführungsform gemäß Figur 3 kann zwei oder mehrere Trockenschächte 2a, 2b aufweisen, wie schematisch in Fig. 4 gezeigt, wozu die Vertikalfördereinrichtung zweckmäßig nach dem Paternoster-Prinzip arbeitet.
Figur 5 zeigt die bereits zuvor beschriebene Umlenkeinrichtung 4 mit Einrichtungen zur individuellen Einstellung der relevanten Trockenparameter in den zugehörigen Kammerabschnitten.
Schließlich zeigt die Figur 6 ein ausführliches Schaltschema einer erfindungsgemäßen Trocknungsvorrichtung mit zwei Umlenk- bzw. Umlufteinrichtungen 4 gemäß Figur 5 zur Anwendung auf die erste Ausführungsform gemäß den Figuren 1, 2 oder die zweite Ausführungsform gemäß den Figuren 3,4.
Bevorzugte Anwendung findet die vorliegende Erfindung zur Trocknung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen jeglicher Provenienz, insbesondere Früchte, Obst und Gemüse, Pilze und Beerenfrüchte oder auch Heilkräuter und Arzneimittelwirkstoffe. Andere Verwendungsformell betreffen die Trocknung von extrudieren Fleischprodukten, beispielsweise für Katzen- oder Hundenahrung. Hierzu werden die Produkte, gegebenenfalls nach geeigneter Vorbehandlung, beispielsweise Waschen und Schneiden, in die Produktträger 3 eingebracht. Nachdem die Produktträger 3 die Trockenkammer 2 durchlaufen haben und die getrockneten Produkte wieder ausgebracht wurden, können die Produktträger geeignet gereinigt werden, beispielsweise durch Bürsten oder Waschen, je nach den einzuhaltenden gesetzlichen Hygienevorschriften.
Bezugszeichenliste (Fig. 7)
&Kgr;1/&Kgr;2 obere/untere Trockenkammer
30 Guts weg
31a/b Eintrags-/Austragsklappe obere Trockenkammer
32a/b Eintrags-/Austragsklappe untere Trockenkammer
33 Hauptbatterie/Hauptheizung
34 Zwischenbatterie
35 Luftweg
Claims (10)
1. Trockenvorrichtung zum Trocknen von Produkten, insbesondere pflanzlicher Herkunft, umfassend mindestens eine Trockenkammer (2) mit einer Halteeinrichtung zum Tragen einer Anzahl abständig übereinander angeordneter Produktträger (3), eine Einrichtung (4) zum Erzeugen einer Luftströmung in der Trockenkammer, eine Heizeinrichtung zum Erwärmen der Luftströmung sowie mindestens eine Umlenkeinrichtung (4) zum Umlenken der Luftströmung in eine andere Richtung, wobei die Trockenkammer so ausgelegt ist, dass die Luftströmung nach Überströmen von einem oder mehreren Produktträgern auf einem ersten Höhenniveau (h1) mindestens einmal mit Hilfe einer Umlenkeinrichtung (4) auf ein anderes Höhenniveau (h2) so umgelenkt wird, dass auf dem anderen Höhenniveau (h2) mindestens ein anderer Produktträger (3) überströmt wird, so dass die mindestens eine Trockenkammer (2) in eine Anzahl von Kammerunterabschnitten unterteilt ist, und wobei die Halteeinrichtung eine Vertikalfördereinrichtung (24, 25) umfasst, um die Produktträger (3) kontinuierlich oder getaktet in vertikaler Richtung durch die mindestens eine Trockenkammer (2) zu fördern, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintereinanderschaltung der Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen (4) durch Kombination individuell zu- und abschaltbarer Zuluft- und Abluftleitungen (10, 11) veränderbar ist.
2. Trockenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtungen (4) auf einer oder auf beiden Seiten der Halteeinrichtung in der Höhe verstellbar (13) sind, so dass zumindest ein Paar der Umlenkeinrichtungen (4) in einer ersten Stellung zu den beiden Seiten jeweils paarweise auf gleicher Höhe angeordnet sind und in einer zweiten Stellung jeweils in etwa um eine Höhe der Lufteintritts- bzw. Luftaustrittsöffnungen höhenversetzt angeordnet sind, so dass die Hintereinanderschaltung der Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen der Umlenkeinrichtungen (4) veränderbar ist.
3. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Umlenkeinrichtung (4) einen Wasserdampferzeuger (22) und/oder einen Kondensator bzw. Wärmetauscher und/oder eine weitere Heizeinrichtung und/oder einen Ventilator (20) aufweist, um den Feuchtegehalt und/oder die Temperatur und/oder die Geschwindigkeit der Luftströmung geeignet einzustellen.
4. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Umlenkeinrichtung (4) so ausgelegt ist, dass die Luftströmung auf dem anderen Höhenniveau (h2) in entgegengesetzter Richtung strömt, wobei die Produktträger (3) im wesentlichen horizontal überströmt werden.
5. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Umlenkeinrichtungen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung und höhenversetzt angeordnet ist, so dass eine Luftaustrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung (4) auf einer Seite der Halteeinrichtung einer Lufteintrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung (4) auf der anderen Seite der Halteeinrichtung auf demselben Höhenniveau (h1, h2) gegenüberliegt.
6. Trockenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtungen (4) zu beiden Seiten der Halteeinrichtung jeweils paarweise auf gleicher Höhe und so angeordnet sind, dass eine Luftaustrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung (4) auf einer Seite der Halteeinrichtung einer Lufteintrittsöffnung einer Umlenkeinrichtung (4) auf der anderen Seite der Halteeinrichtung auf demselben Höhenniveau (h1, h2) gegenüberliegt.
7. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Umlenkeinrichtungen (4) über Absperrarmaturen (12) mit einer Zuluft- und/oder Abluftleitung (10, 11) verbindbar ist, um die Temperatur und/oder den Feuchtegehalt der Luftströmung geeignet einzustellen.
8. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalfördereinrichtung einen Elevatorabschnitt (24) und/oder einen Delevatorabschnitt (25) umfasst, um die Produktträger (3) in dem Elevatorabschnitt (24) aufwärts und/oder in dem Delevatorabschnitt (25) abwärts zu fördern.
9. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtungen (4) so ausgelegt sind, dass die Luftströmung im Gegenstrom vom Austragsabschnitt (6) zum Eintragsabschnitt (5) oder im Gleichstrom vom Eintragsabschnitt (5) zum Austragsabschnitt (6) geführt wird.
10. Trockenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintrags- und Austragsabschnitt (5, 6) jeweils Eintritts- und Austrittsklappen bzw. -türen (9) aufweist, um den unkontrollierten Austritt von Luft aus der Trockenkammer (2) im wesentlichen vollständig zu unterbinden.
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| DE29924483U DE29924483U1 (de) | 1999-03-11 | 1999-03-11 | Trockenvorrichtung |
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|---|---|---|---|
| DE19910791A DE19910791A1 (de) | 1999-03-11 | 1999-03-11 | Trockenvorrichtung und -verfahren |
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ID=27766842
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| DE (1) | DE29924483U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015047061A1 (en) * | 2013-09-30 | 2015-04-02 | Uab "Wilara" | Drying cabinet for bulk foods, including bee bread pellets, and bee pollen |
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1999
- 1999-03-11 DE DE29924483U patent/DE29924483U1/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|---|---|---|
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