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DE29923299U1 - Staffelei - Google Patents

Staffelei

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Publication number
DE29923299U1
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DE
Germany
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support
frame
easel
holding
easel according
Prior art date
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DE29923299U
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English (en)
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B97/00Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
    • A47B97/04Easels or stands for blackboards or the like
    • A47B97/08Easels or stands for blackboards or the like foldable

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Johannes H. Thiesen
Unter den Weingärten 20
71665 Vaihingen/ Enz
Staffelei
Die Erfindung betrifft eine Staffelei gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Staffeleien mit einem Gestell bekannt, das aus zwei rechteckförmigen Stützrahmen besteht, die an ihren einen Schmalseiten gelenkig miteinander verbunden sind. Der eine Stützrahmen ist mittig mit einer in Rahmenlängsrichtung verlaufenden Auflageschiene versehen, an der zwei Querträger verschiebar befestigbar sind. Zwischen diesen Querträgern ist eine Auflageoder Zeichenplatte einspannbar. Das Gestell kann auseinandergeklappt und mit den gelenkfernen Schmalseiten der Stützrahmen auf den Fußboden gestellt werden. Das zusammengeklappte Gestell ist tragbar und kann so transportiert werden.
2 - 6. April 2000
Durch die DE-A1-31 32 823 ist ein Projektionstisch mit einem Gestell bekannt, das aus zwei Stativbeinpaaren besteht, die an ihren einen Enden mittels eines Gelenks miteinander verbunden sind, das an der Unterseite einer Auflageplatte befestigt ist. Dieses Gelenk ist mittels einer Feststellschraube feststellbar. Das Gestell kann zum freien Stand aufgeklappt werden, wobei die Auflageplatte in eine Gebrauchslage gedreht und zusammen mit den Beinpaaren festgestellt werden kann. In etwa horizontaler Gebrauchslage der Auflageplatte dient diese als Stellfläche für einen Projektor. Ferner ist durch die DE-A1-30 08 254 ein Zeichentisch mit einem Gestell bekannt, das einen rechteckförmigen Stützrahmen mit Längsholmen aufweist, die auf der Oberseite und der Unterseite mit Rastkerben versehen sind. Die an einem Ende an die einen Enden der Holme angelenkte Tisch- oder Auflageplatte ist mittels etwa in Auflageplattenmitte angelenkter Stützarme neigungsverstellbar, die in Rastkerben der Holmoberseite eingreifen. An jedem Holm sind auf dessen Unterseite Spreizarme angelenkt, von denen der eine in Rastkerben der Holmunterseite eingreift. Mit diesen Spreizarmen ist die Zeichentischhöhe einstellbar. Im zusammengeklappten Zustand ist der Zeichentisch ein flaches Gebilde, das tragend transportiert werden kann. Diese bekannten Tische oder Staffeleien lassen sich im zusammengeklappten Zustand nur unbequem transportieren und sind nicht für die Ablage von Zubehörteilen, wie Zeichenblättern, Zeichen- oder Malmitteln, vorgesehen. Sie sind auch jeweils nur für einen einzigen Zweck, entweder für das Zeichnen, Malen oder die Projektoraufnahme, vorgesehen.
- 3 - 6. April 2000
Aus der US 1 951 980 ist eine einstellbar ausgebildete Kombination aus einem Stuhl und einer Staffelei bekannt. An einem Zwischenrahmen ist ein Scherenstützgestell drehbar befestigt, das jedoch nicht ohne weiteres zusammengelegt werden kann. An einem Längsende des Zwischenrahmens ist ein Halterahmen angelenkt, dessen Schwenkwinkel gegenüber dem Zwischenrahmen mit einer Rastschiene verstellbar ist. Am zwischenrahmenfernen Ende des Halterahmens ist eine Auflageplatte angelenkt, an der im mittleren Längsseitenbereich eine Schlitzschiene drehbar befestigt ist. Die Auflageplatte ist auf zwei Holme aufgesetzt. Die Schlitzschiene ist in einem mittleren Längsseitenbereich des Halterahmens feststellbar. Zur Feststellung werden ein Gewindebolzen und eine Flügelmutter verwendet. Der Zwischenrahmen hat eine plattenförmige Abdeckung.
Ferner ist aus der AT 10632 ein Staffeleisessel bekannt, der ein Scherenstützgestell mit einem Außenrahmen und einem Innenrahmen hat, die drehbar miteinander verbunden sind. Das Scherenstützgestell dient als Sessel. Am bodenfernen Ende des Außenrahmens ist ein Staffeleiträger angelenkt, dessen Neigung mittels eines Stützstabs einstellbar ist. An den Staffeleiträger ist ein Requisitenkasten mit mehreren Fächern mittels vier Spangen anklemmbar. Mittels eines Stützrahmens kann das an ihm verstellbar angeordnete Malbrett in einen Zeichentisch umgewandelt werden. Der Staffeleisessel ist kompakt zusammenlegbar. Für die Requisiten wird ein besonderer Kasten benötigt. Das Zusammenlegen des Staffeleisessels ist aber umständlich.
- 4 - 6. April 2000
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Staffelei der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, der für mehrere Zwecke verwendbar, zur Ablage von Zubehörteilen geeignet, zu einem flachen Gebilde zusammenlegbar, bequem transportierbar und einfach ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Eine derartige Staffelei kann so eingestellt werden, daß sie auch verschiedene andere Funktionen übernimmt: sie kann beispielsweise als Zeichentisch, als Dia-Vorführtisch verwendet werden.
Die Staffelei ermöglicht eine stufenlose Neigungsverstellbarkeit und zwei verschiedene Höheneinstellungen des Halterahmens. Ein Arbeiten an der Staffelei ist dabei im Stehen und Sitzen möglich. Große Zeichenformate sind bearbeitbar. Die Ablageplatte bietet eine große Ablage für Zeichen- oder Malutensilien, wie Zeichenstifte, Farben oder Pinsel.
Als Dia-Vorführtisch bietet die Staffelei eine stufenlose Einrichtmöglichkeit des Dia-Projektors in der Neigung. Die Ablageplatte ermöglicht die Ablage von Diakästen und anderem Zubehör.
Im zusammengelegten Zustand kann die Staffelei leicht einhändig auf den Rädern transportiert werden, wobei sie auch leicht über Treppenstufen fahrbar ist. An der zusammengelegten Staffelei können Zubehörteile, wie ein Klapphocker oder ein flacher Behälter für Zeichen- und Malutensilien, befestigt und mittransportiert werden.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Stützrahmen gleich breit ausgebildet und an ihren oberen Enden durch mindestens eine Verbindungsplatte verbunden, die außen an dem einen Stützrahmen befestigt ist und an die der andere Stützrahmen angelenkt ist. Dadurch ist eine stabile Verbindung der beiden Stützrahmen möglich, und die Staffelei vermittelt damit auch einen ästhetischen Eindruck.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Verbindungsplatte unterhalb der Anlenkstelle mit einem im wesentlichen horizontalen Schlitz versehen, in die eine erste Feststellvorrichtung für den angelenkten Stützrahmen eingreift. Dadurch können die beiden Stützrahmen in verschiedenen Öffnungs-winkeln festgestellt werden.
Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung besteht die erste Feststellvorrichtung aus einem am angelenkten Stützrahmen befestigten Gewindebolzen und einer auf diesen aufschraubbaren ersten Feststellhandhabe.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Haltequerträger rechtwinklig abgebogene, mit Befestigungslöchern versehene Enden auf. Damit kann der Halterahmen besser um die oberen Enden der Stützrahmen herumgelenkt werden.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß das Befestigungsloch schlüssellochförmig ausgebildet ist, daß eine zweite Feststellvorrichtung aus einem am angelenkten Stützrahmen im Bereich der Verbindungsplatte
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befestigten und durch das Befestigungsloch geführten Bolzen und einer zweiten Feststellhandhabe vorgesehen ist und daß die zweite Feststellhandhabe einen in das Befestigungsloch formschlüssig passenden Bund aufweist. Damit kann der Halterahmen während seiner Verstellung voll an den Stützrahmen gegen Herausfallen gesichert werden, und gleichzeitig wird sein leichtes Lösen für das Zusammenlegen der Staffelei ermöglicht.
Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt die Feststellung der Schlitzschiene mittels einer an der Verbindungsplatte angeordneten dritten Feststellvorrichtung.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist die Schlitzschiene im Bereich ihres Schlitzes ein abgewinkeltes, freies und annähernd zur Längsrichtung des Halterrahmens gleichlaufendes Endteil auf. Dadurch paßt sich die Schlitzschiene beim Zusammenlegen der Staffelei besser an die Stützrahmen an, und die Feststellung der Schlitzschiene kann im Bereich der Verbindungsplatte erfolgen.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht auf der anderen Außenseite der Stützrahmen eine gleiche Anordnung mit Verbindungsplatte und Feststellvorrichtungen vor, um die Staffelei stabiler zu machen.
Gemäß einer vorteilhaften, weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt die Feststellung der Schlitzschienen mittels einer dritten Feststellvorrichtung, die aus einer an beiden Seiten mit Innengewinden versehenen Stange und im
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Bereich der Verbindungsplatten vorgesehene, mit jeweils mit einem Gewindestift versehene dritte Feststellhandhaben besteht.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Breite des Halterahmens geringer als die der Stützrahmen gewählt, derart, daß der Halterahmen in die Stützrahmen paßt. Dadurch kann der Verstellwinkel des Halterahmens vergrößert werden.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist am Halterahmen mittig eine in dessen Längsrichtung verlaufende Auflageschiene mit Längsnut angeordnet, in der zwei Querträger feststellbar führbar sind. Zwischen diese Querträger kann die Auflageplatte eingeklemmt werden. Diese Querträger können an den Klemmstellen mit einem rutschfesten Belag versehen sein.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Halterahmen U-Schienen als Querholme auf, deren Schenkel zur Außenseite des Halterahmens weisen. Diese U-Schienen können zur Ablage von Zeichen- oder Malutensilien dienen, die beim Verschwenken des Halterahmens nicht herausfallen.
Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung ist an einem Längsende des Halterahmens eine Griffstange angeordnet.
Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung sind am angelenkten Stützrahmen Aufnahmevorrichtungen angeordnet, die zur
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Aufnahme des Haltequerträgers beim Zusammenlegen der Staffelei bestimmt sind.
Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Rahmen im wesentlichen aus Vierkanthölzern gebildet.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Staffelei gemäß der Erfindung
in einer ersten Gebrauchslage,
Fig. 2 eine andere perspektivische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten
Staffelei in einer zweiten Gebrauchslage,
Fig. 3 eine vergrößerte, perspektivische Darstellung eines Endteils des in
Fig. 2 gezeigten Haltequerträgers,
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten zweiten
Feststellhandhabe und
Fig. 5 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Staffelei mit
Darstellung verschiedener Gebrauchslagen.
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In den Figuren 1 und 2 ist die Staffelei mit zwei Stützmitteln versehen, die jeweils aus einem rechteckförmigen Stützrahmen 1, 2 gebildet sind. Jeder dieser Stützrahmen weist zwei im Abstand parallel angeordnete Stützlängsholme 3, 4 bzw. 5, 6 auf. Die Stützlängsholme 3, 4 tragen an ihren bodenseitigen Enden zwei kleine Räder 7, 8, während an den bodenseitigen Enden der Stützlängsholme 5, 6 größere Räder 9, 10 angeordnet sind. In Bodennähe sind die Stützlängsholme 3, 4 bzw. 5, 6 durch jeweils einen Stützquerträger verbunden, der nach Fig. 1 ein Stützquerholm 11 bzw. 12 und nach Fig. 2 eine Stützquerschiene 11 ' bzw. 12' ist. Diese Stützquerträger sind niveaugleich angeordnet und dienen zur Stützung einer Ablageplatte 13.
Die Stützlängsholme 3, 5 sind an ihren oberen Enden außen mittels einer dreieckigen Verbindungsplatte 14 verbunden. Dabei ist diese Platte mittels dreier Schrauben 15 am Stützlängsholm 5 befestigt, während der Stützlängsholm 3 mittels eines Gelenkstifts 16 an der Platte 14 angelenkt ist. Unterhalb dieses Gelenkstifts ist in der Platte 14 ein im wesentlichen horizontaler Schlitz 17 vorgesehen, in die eine erste Feststellvorrichtung 18 für den angelenkten Stützlängsholm 3 eingreift. Die erste Feststellvorrichtung 18 besteht aus einem am angelenkten Stützlängsholm 3 befestigten (nicht sichtbaren) Gewindebolzen und einer auf diesen aufschraubbaren ersten Feststellhandhabe 19, die als Knopf ausgebildet ist. Die Stützrahmen 1, 2 sind mittels dieser ersten Feststellvorrichtung in ihrem Öffnungswinkel einstellbar und zusammenlegbar.
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Am oberen Ende der Stützrahmen 1, 2 ist ein rechteckförmiger Halterahmen 20 drehbar und feststellbar befestigt. Dazu weist der Halterahmen 20 einen in Bezug auf seine Längsrichtung außermittig angeordneten Haltequerträger 21 auf, der mit einem rechtwinklig abgebogenen Ende 22 am oberen Ende des Stützlängsholms 5 und der Platte 14 mittels einer zweiten Feststellvorrichtung 23 feststellbar ist. Wie Fig. 3 zeigt, ist das abgebogene Ende 22 des Haltequerträgers 21 mit einem schlüssellochförmigen Befestigungsloch 24 versehen. Die zweite Feststellvorrichtung 23 besteht aus einem am nicht angelenkten Stützlängsholm 5 im Bereich der Verbindungsplatte 14 befestigten und durch das Befestigungsloch 24 geführten (nicht sichtbaren) Bolzen und einer zweiten Feststellhandhabe 25, die nach Fig. 1 als Knopf oder nach Fig. 2 als Hebel ausgebildet ist. Die zweite Feststellhandhabe 25 weist einen in das Befestigungsloch 24 formschlüssig passenden Bund 26 auf. Damit ermöglicht die zweite Feststellvorrichtung 23 eine leichte Verstellung und Feststellung sowie ein leichtes Abnehmen des Halterahmens 20.
Der Halterahmen 20 ist aus zwei im Abstand parallellaufenden Haltelängsholmen 27, 28 und zwei diese verbindendenden, U-förmigen Querschienen 29, 30 zusammengesetzt, wobei die Schenkel dieser Querschienen nach außen weisen. In diese Querschienen können beispielsweise Zeichen- oder Malutensilien abgelegt werden. Die Breite des Halterahmens 20 ist geringer als die der Stützrahmen 1, 2 gewählt, derart, daß der Halterahmen 20 in die Stützrahmen 1, 2 paßt. An den Querschienen 29, 30 ist in der Halterahmenmitte eine in Halterahmenlängsrichtung verlaufende Auflageschiene 31 mit Längsnut 32 angeordnet, in der zwei Klemmquerträger
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33, 34 führbar und mittels zugeordneter Klemmhebel 35, 36 feststellbar sind. Zwischen diesen Klemmquerträgern ist eine nicht dargestellte Auflageplatte, auf der Zeichenblätter befestigt werden können, oder ein mit Malleinwand bespannter Malrahmen einklemmbar. Die Klemmstellen der Klemmquerträger 33, 34 können vorzugsweise mit rutschfesten Belägen versehen sein.
Zwischen dem zum Haltequerträger 21 näheren Enden der Haltelängsholme 27, 28 ist eine Griffstange 37 angeordnet, die als Griff zum Schieben der zusammengelegten Staffelei dient. An diese Griffstange sind aber auch zwei Schlitzschienen 38, 39 angelenkt, die im Bereich der Schlitze jeweils einen abgebogenen Endteil, wie dem Endteil 40, aufweisen. Die Schlitzschiene 38 kann mittels einer an der Verbindungsplatte 14 und am Stützlängsholm 5 angeordneten dritten Feststellvorrichtung 41 erfolgen. Diese Feststellvorrichtung besteht aus einer an beiden Seiten mit Innengewinden versehenen Stange 42 und eine im Bereich der Verbindungsplatte 14 vorgesehene, mit jeweils einem Gewindestift (nicht sichtbar) versehene dritte Feststellhandhabe 43 in Form eines Hebels. Die Schlitzschiene 38 und die dritte Feststellvorrichtung 41 dienen zur sichereren Führung der Halterahmens 20 an den Stützrahmen 1, 2 und zur Erreichung einer größeren Stabiltät der Staffelei.
Auf der anderen Seite der Stützrahmen 1, 2 ist eine Anordnung 44 vorgesehen, die der Verbindungsplatte 14 mit ihren Feststellvorrichtungen 18, 23, 41 entspricht und deshalb nicht weiter beschrieben wird.
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Die Rahmen 1, 2 und 20 sind vorzugsweise im wesentlichen aus Vierkanthölzern gebildet.
In Fig. 1 ist die Staffelei in einer Gebrauchslage gezeigt, in der ein Arbeiten an der Staffelei im Sitzen möglich ist. In Fig. 2 ist die Staffelei in einer Gebrauchslage gezeigt, in der ein Arbeiten an der Staffelei, an der der Halterahmen fast vertikal und in einer größeren Höhe eingestellt ist, im Stehen möglich ist. Die Fig. 5 gibt ebenfalls diese Gebrauchslagen wieder und zeigt auch die horizontale Gebrauchslage des Halterahmens 20, der mit seiner Auflageplatte dann verschiedenen Benutzungszwecken dienen kann. Beispielsweise kann die Staffelei in der horizontalen Gebrauchslage als Beistell-Projektor verwendet werden. Es sind auch die zugehörigen Stellungen der Schlitzschiene gezeigt.
An den Stützlängsholmen 3, 4 sind ferner Aufnahmevorrichtungen 45, 46 angeordnet, die zur Aufnahme des Haltequerträgers 21 beim Zusammenlegen der Staffelei bestimmt sind. Nach Abnahme des Halterahmens 20 aus den Haltevorrichtungen 23, 41 und Aufnahme des Haltequerträgers 21 in den Aufnahmevorrichtungen 45, 46 kann die Staffelei dann an der Griffstange 37 geschoben werden.

Claims (16)

1. Staffelei mit einem zusammenlegbaren Gestell, das zwei drehbar miteinander verbundene, beinförmige Stützmittel aufweist, und mit einer mit den Stützmitteln verbundenen, einen rechteckförmigen Halterahmen aufweisenden Haltevorrichtung für eine Auflageplatte, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Stützmittel durch zwei rechteckförmige, an ihren oberen Längsenden drehbar miteinander verbundene Stützrahmen (1, 2) gebildet sind, die Querträger (11, 12; 11 ', 12') zur Stützung einer Ablageplatte (13) aufweisen und von denen mindestens einer an seinem Bodenstützende mit Rädern (7, 8; 9, 10) versehen ist,
- der Halterahmen (20) einen inbezug auf seine Längsrichtung außermittig angeordneten Haltequerträger (21) aufweist, der am oberen Ende der Stützrahmen (1, 2) drehbar und feststellbar angeordnet ist, und
- mit dem dem Haltequerträger (21) näher liegenden Ende des Halterahmens (20) mindestens eine Schlitzschiene (38, 39) drehbar verbunden ist, die an den Stützrahmen (1, 2) feststellbar ist.
2. Staffelei nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrahmen (1, 2) gleich breit ausgebildet und an ihren oberen Enden durch mindestens eine Verbindungsplatte (14) verbunden sind, die außen an dem einen Stützrahmen (2) befestigt ist und an die der andere Stützrahmen (1) angelenkt (16) ist.
3. Staffelei nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatte (14) unterhalb der Anlenkstelle (16) mit einem im wesentlichen horizontalen Schlitz versehen ist, in die eine erste Feststellvorrichtung (18) für den angelenkten Stützrahmen (1) eingreift.
4. Staffelei nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feststellvorrichtung (18) aus einem am angelenkten Stützrahmen (1) befestigten Gewindebolzen und einer auf diesen aufschraubbaren ersten Feststellhandhabe (19) besteht.
5. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltequerträger (21) rechtwinklig abgebogene, mit Befestigungslöchern (24) versehene Enden (22) aufweist.
6. Staffelei nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsloch (24) schlüssellochförmig ausgebildet ist, daß eine zweite Feststellvorrichtung (23) aus einem am nicht angelenkten Stützrahmen (2) im Bereich der Verbindungsplatte (14) befestigten und durch das Befestigungsloch (24) geführten Bolzen und einer zweiten Feststellhandhabe (25) vorgesehen ist und daß die zweite Feststellhandhabe (25) einen in das Befestigungsloch (24) formschlüssig passenden Bund (26) aufweist.
7. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Schlitzschiene (38) mittels einer an der Verbindungsplatte (14) angeordneten dritten Feststellvorrichtung (41) erfolgt.
8. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzschiene (38) im Bereich ihres Schlitzes ein abgewinkeltes, freies und annähernd zur Längsrichtung des Halterrahmens (20) gleichlaufendes Endteil (40) aufweist.
9. Staffelei nach den Ansprüchen 2 bis 8, gekennzeichnet durch eine gleiche Anordnung (44) mit Verbindungsplatte und Feststellvorrichtungen auf der anderen Außenseite der Stützrahmen (1, 2).
10. Staffelei nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Schlitzschienen (38) mittels einer dritten Feststellvorrichtung (41) erfolgt, die aus einer an beiden Seiten mit Innengewinden versehenen Stange (42) und im Bereich der Verbindungsplatten (14) vorgesehene, mit jeweils einem Gewindestift versehene dritte Feststellhandhaben (43) besteht.
11. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Halterahmens (20) geringer als die der Stützrahmen (1, 2) gewählt ist, derart, daß der Halterahmen in die Stützrahmen paßt.
12. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Halterahmen (20) mittig eine in dessen Längsrichtung verlaufende Auflageschiene (31) mit Längsnut (32) angeordnet ist, in der zwei Klemmquerträger (33, 34) feststellbar führbar sind.
13. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterahmen (20) U-Schienen (29, 30) als Querholme aufweist, deren Schenkel zur Außenseite des Halterahmens (20) weisen.
14. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Längsende des Halterahmens (20) eine Griffstange (37) angeordnet ist.
15. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am angelenkten Stützrahmen (1) Aufnahmevorrichtungen (45, 46) angeordnet sind, die zur Aufnahme des Haltequerträgers (21) beim Zusammenlegen der Staffelei bestimmt sind.
16. Staffelei nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (1, 2, 20) im wesentlichen aus Vierkanthölzern gebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10051875A1 (de) * 2000-10-19 2002-05-02 Bodo Hirsch Staffelei
CN104044397A (zh) * 2014-07-03 2014-09-17 福州大耕精密制造有限公司 多功能拉杆式旅行画箱

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