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DE299231C - - Google Patents

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Publication number
DE299231C
DE299231C DENDAT299231D DE299231DA DE299231C DE 299231 C DE299231 C DE 299231C DE NDAT299231 D DENDAT299231 D DE NDAT299231D DE 299231D A DE299231D A DE 299231DA DE 299231 C DE299231 C DE 299231C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooking vessel
bracket
hook
dinnerware
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT299231D
Other languages
English (en)
Publication of DE299231C publication Critical patent/DE299231C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J33/00Camp cooking devices without integral heating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
->£ 299231 KLASSE 34/. GRUPPE
Feldkocher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Feldkocher mit in das Kochgefäß einschiebbarem Eßgeschirr.
Nach der Erfindung kann das in das Kochgefäß hineingeschobene Eßgeschirr, welches mit seiner mit Dichtungsmaterial versehenen Umbördelung auf dem Rand des Kochgefäßes aufliegt, durch hakenförmige, sich über Zapfen des Eßgeschirrs schiebende Nasen eines
ίο schwenkbaren Bügels gegen die Mündung des Kochgefäßes gepreßt werden. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß nach Unterbrechung der Mahlzeit das noch mit flüssiger Speise zum Teil gefüllte Kochgefäß durch Hineinschieben des Eßgeschirrs nach außen wasserdicht abschließbar ist und demnach der Feldkocher auf dem Marsche weitergeführt werden kann, ohne daß ein Verschütten des Inhaltes möglich ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht das Kochgefäß mit hineingeschobenem Eßgeschirr und nach unten geschwenktem Bügel, d. h. in derjenigen Lage der einzelnen Teile, in welcher sie sich nach dem Aufschnallen des Kochgefäßes während des Marsches usw. befinden.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Kochgefäß, ebenfalls bei hineingeschobenem Eßgeschirr, jedoch mit heraufgeklapptem Bügel, d. h. in einer Stellung, in welcher eine größere Anzahl derartiger, nach außen abgeschlossener Kochbehälter getragen werden kann.
Fig. 3 zeigt das abgenommene Eßgeschirr bei aufgeklapptem Deckel in einem senkrechten Schnitt.
Es ist ι das Kochgefäß, welches an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Außenwand die beiden angenieteten Zapfen 2, 2 besitzt. Auf diesen Zapfen ist mittels seiner ösen 3, 3 der Bügel 4 gelagert, welcher die beiden Schenkel 5, 5 besitzt. Die Schenkel 5, 5 sind mit je zwei hakenförmigen Nasen 6, 7 versehen.
Das Eßgeschirr 8 ist an seinem oberen Rande mit der Umbördelung 9 versehen, in welche ein zweckmäßig elastischer Dichtungsring 10 eingelegt ist. Das Eßgeschirr hat eine derartige Gestalt, daß es in das Kochgefäß eingeschoben werden kann, bis der Dichtungsring 10 gegen den Rand des Kochgefäßes auftrifft. Seitlich an zwei einander gegenüber- : liegenden Stellen ist das Eßgeschirr mit den beiden Zapfen 11, 11 versehen, über welche beim Schwenken des Bügels 4 in die Lage nach Fig. ι bzw. in die Lage nach Fig. 2 die hakenförmigen Nasen 6 bzw. die hakenförmigen Nasen 7 sich schieben, wobei sie das Eßgeschirr fest gegen den Rand des Kochgefäßes pressen.
An das Kochgefäß ist bei 12 der Deckel 13 angelenkt. Letzterer besitzt den niederklappbaren Stiel 14, welcher bei 15 mit dem Dekkel gelenkig verbunden und so eingerichtet ist, daß er den Deckel geschlossen hält, wenn er niedergedrückt wird.
Der Gebrauch des neuen Feldkochers ist folgender:
Wenn abgekocht werden soll, wird der Bü-
gel aus der in Fig. ι gezeichneten Lage in die wagerechte Lage geklappt, wobei die hakenförmigen Nasen 6 von den Haken entfernt werden. Dann kann das Eßgeschirr nach Aufklappen des Stieles 14 leicht aus dem Kochgefäß entfernt und mit dem Abkochen begonnen werden. Wenn während des Abkochens plötzlich weiter marschiert werden soll, so wird das Eßgeschirr in das Kochgefäß hineingeschoben und der Bügel 4 in die in Fig. 1 gezeichnete Lage geschwenkt, wobei sich die hakenförmigen Nasen 6 wieder über die Zapfeo 11, 11 des Eßgeschirres schieben und die mit Dichtung 10 versehene Umbördelung 9 gegen den Rand des Kochgefäßes drücken. In diesem Falle ist das Kochgefäß nach außen hin wasserdicht abgeschlossen. Der Soldat oder Tourist kann dasselbe auf den Tornister aufschnallen und weitermaschieren, ohne daß
ao ein Verschütten des Inhalts zu befürchten ist. Wenn bei Trupperiverbänden oder größeren Gesellschaften eine größere Zahl von Feldkochern von nur zwei Personen befördert werden soll, wird der Bügel 4 aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage in die Lage nach Fig. 2 gedreht, in welcher die Zapfen 11, 11 des Eßgeschirres durch die hakenförmigen Nasen 7 niedergehalten werden. Bei dieser Stellung des v Bügels ist das Kochgefäß ebenfalls nach außen hin wasserdicht abgeschlossen. Eine größere Zahl solcher Kochgefäße kann mittels des Bügels 4 auf eine Stange nebeneinander gereiht und von zwei Personen dort hingeschafft werden, woselbst die Mahlzeit stattfinden soll.
Der an das Eßgeschirr angelenkte Deckel 13 hat nicht allein den Zweck, den Inhalt des Eßgeschirres während des Tragens abzuschließen, sondern er bildet- auch eine Verlängerung des Stieles 14, was von Vorteil ist, wenn das Eßgeschirr zum Braten unmittelbar über Feuer gehalten wird. Die Gelenke 12, 15 sind dabei so ausgebildet, daß der Deckeli3 und der Stiel 14 nicht weiter als in die in Fig. 3 gezeichnete wagerechte Lage nieder klappbar sind.

Claims (3)

45 Patent-Ansprüche:
1. Feldkocher mit in das Kochgefäß hineinschiebbarem Eßgeschirr, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgeschirr (1) einen schwenkbaren Bügel (4) mit hakenförmigen Nasen aufweist, die sich über Zapfen (11,11) des Eßgeschirrs (8) schieben lassen und dabei das letztere wasserdicht auf den Rand (9) des Kochgeschirrs pressen.
2. Feldkocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bügelschenkel(5) doppelarmig ausgebildet und mit je zwei hakenförmigen Nasen (6, 7) versehen ist, so daß der Bügel sowohl in aufrechter Stellung (Fig. 2) als auch in abwärts geklappter Stellung (Fig. 1) das Eßgeschirr gegen den Rand des Kochgefäßes preßt. •
3. Feldkocher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das Eßgeschirr (8) ein Deckel (13) angelenkt ist, dessen niederklappbarer Stiel (14) unter das Kochgefäß faßt, wodurch der Deckel in der Schließlage gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE299231C (de)

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