DE29923022U1 - Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln - Google Patents
Abrollvorrichtung für KabeltrommelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Firma Johannes Lübbering AG, Haldenstr. 1, CH - 6340 Baar "Abrollvorrichtunq für Kabeltrommeln"
Die Neuerung betrifft eine Abrollvorrichtung nach dem Oberbe
griff des Anspruches 1.
Eine gattungsgemäße Abrollvorrichtung ist aus dem Prospekt „Roll-Profi" der Anmelderin bekannt.
Die gattungsgemäßen Abrollvorrichtungen ermöglichen die leichte Entnahme von Kabeln auch von sehr schwergewichtigen Kabeltrommeln. Die Kabeltrommeln sind dabei in sehr unterschiedlichen Abmessungen handelsüblich. Bei Trommeln unterschiedlicher Durchmesser kann eine Anpassung der Abrollvor
richtung auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß die Wangen mehrere Ausnahmeöffnungen zur Befestigung der Tragrollen aufweisen, so daß der Abstand der Tragrollen an den Durchmesser der Kabeltrommeln angepaßt werden kann, wobei nahezu beliebig große Durchmesser von Kabeltrommeln erarbeitet
werden können, da dann lediglich der maximale Abstand der beiden Tragrollen voneinander im Verhältnis zum Durchmesser der Kabeltrommel vergleichsweise klein ist, aber immer noch ein problemloses Abrollen der Kabeltrommel ermöglicht.
Überschreitet die Kabeltrommel jedoch ein gewisses Breitenmaß, so kann sie in den gattungsgemäßen Abrollvorrichtungen nicht mehr aufgenommen werden. In diesem Fall ist es erforderlich, zwei gleichartige Abrol!vorrichtungen nebeneinander anzuordnen und jeweils einen Flansch der Kabeltrommel auf jeweils
einer der beiden Abrol !vorrichtungen anzuordnen. Hierbei ergibt sich ein ungünstig großer Platzbedarf zum Aufstellen der beiden Abrol !vorrichtungen, verglichen mit der Breite der aufzunehmenden Kabeltrommel. Alternativ zur Verwendung zweier Abrollvorrichtungen kann eine einzige, an die Breite der Kabeltrommel
angepaßte Abrollvorrichtung Verwendung finden. Dies erfordert
jedoch seitens des Herstellers vergleichsweise hohe Kosten, da dann unterschiedlich breite Traversen der Abrollvorrichtung breitgehalten werden müssen. Diese Traversen sind bei den gattungsgemäßen Abrollvorrichtungen Gußteile, ebenso wie die Wangen der Abrollvorrichtung.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Abrol!vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß diese möglichst einfach und preisgünstig in einer großen Vielzahl unterschiedlicher Breiten herstellbar ist.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Abrollvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, die Traversen
nicht als fest dimensionierte Gußteile auszugestalten, sondern vielmehr durch Strangpreßprofile zu bilden, so daß sie jeweils bedarfsgerecht abgelängt werden können. Dies ermöglicht einerseits herstellerseitig eine kostengünstige Herstellung von Abrollvorrichtungen der unterschiedlichsten und nahezu beliebigen
Breitenabmessungen. Weiterhin ergibt sich für den Anwender der Vorteil, daß er durch Kürzen der Traversen eine bei ihm vorhandene Abrol !vorrichtung auf einfache, schnelle und preisgünstige Weise zerkleinern kann, wenn die Verwendung kleine- rer Abrollvorrichtungen vorteilhaft ist.
Im Gegensatz zu geschweißten Rahmenkonstruktionen der Abrol !vorrichtungen weisen sowohl die gattungsgemäßen als auch die neuerungsgemäßen Abrollvorrichtungen den Vorteil der Zerlegbarkeit auf, was einerseits einen kostengünstigen Trans
port vom Hersteller bis zum Anwender ermöglicht und was weiterhin eine kostengünstige Reparatur bei beschädigten Abrollvorrichtungen ermöglicht, da lediglich die defekten Bauteile einzeln ausgewechselt werden können.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, daß in den Traversen Schraubkanäle vorgesehen sind, die in Längsrichtung der Traverse verlaufen. Auf diese Weise ist eine Verschraubung zwischen den seitlichen Wangen und den Traversen möglich, sofern die Traversen zwischen den beiden Wangen angeordnet
werden.
Weiterhin kann vorteilhaft ein Hauptkanal im Strangpreßprofil der Traverse vorgesehen sein, der sich quer zur Traversenlängsachse erstreckt, beispielsweise vertikal nach unten offen
ist. In einem derartigen Schraubkanal können beispielsweise Laufräder eingeschraubt werden oder eine Meßeinrichtung zur Erfassung der von der Kabeltrommel abgezogenen Kabellänge, es kann jedoch auch eine ortsfeste Verschraubung der Abrollvorrichtung mit einem Fundament auf diese Weise ermöglicht
werden oder die Anbringung einer Deichsel, falls die Abrollvorrichtung beispielsweise von Hand über den Untergrund gezogen werden soll.
Vorteilhaft können die Wangen als Gußteile ausgestaltet sein,
so daß auf einfache und preisgünstige Weise Wangen herstellbar sind, die ohne aufwendige Nachbearbeitung eine Vielzahl von Anschlußmöglichkeiten sowohl für die Traversen als auch für die Anordnung der Tragrollen in unterschiedlichen Positionen aufweisen können.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß an den Wangen Vorsprünge vorgesehen sind, die den Endbereichen der Traversen anliegen, so daß beispielsweise die Traversen auf derartige Vorsprünge aufgesteckt werden können oder in derartige Vor
sprünge eingesteckt werden können. Auf diese Weise ergibt sich ein besonders stabiler und belastbarer Verbund zwischen Wangen und Traversen zur Ausbildung eines besonders: stabilen und betriebssicheren Rahmens der Abroll vorrichtung.
Vorteilhaft können die Wangen und die Profile lösbar miteinander verbunden sein, so daß die bereits erwähnten Vorteile für Transport und Reparatur erzielbar sind.
Zur Aufnahme besonders großer und schwerer Kabeltrommeln
kann vorgesehen sein, daß zusätzlich zu den beiden äußeren Wangen eine mittlere, als „Mittelsteg" bezeichnete Wange Verwendung findet. Da sich die Traglast, mit der die Abrollvorrichtung belastbar ist, nach der Belastbarkeit der Tragrollen richtet, können durch Verwendung eines derartigen Mittelsteges insge
samt vier Tragrollen in einer derartigen Abrollvorrichtung angeordnet werden, so daß dieselbe Gesamtbelastbarkeit der einen Abrollvorrichtung erzielt wird, wie sie ansonsten durch die Verwendung zweier getrennter Abrollvorrichtungen erzielbar wäre.
Die eine doppelt belastbare Abrollvorrichtung mit Mittelsteg ist
demgegenüber jedoch erheblich einfacher handhabbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der /Zeichnungen im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt 20
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Rahmen einer Abrollvor
richtung, die
Fig. 2 und 3 unterschiedliche Ansichten einer Wange des
Fig. 2 und 3 unterschiedliche Ansichten einer Wange des
Rahmens von Fig. 1 und
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Traverse des Rah
mens von Fig. 1.
In Fig. 1 ist mit 1 allgemein ein Rahmen einer Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln bezeichnet. Der Rahmen besteht aus zwei identischen, symmetrischen Wangen 2 und aus zwei Traversen
3, wobei die Traversen 3 die Breite der Abrollvorrichtung bestimmen.
Aus Fig. 2 ist in teilweise geschnittener Darstellung die Draufsieht ähnlich Fig. 1 auf eine Wange 2 ersichtlich. Die Wange 2
weist Vorsprünge 4 auf, auf welche die Traversen 3 aufgesteckt
werden können. Bohrungen 5 erstrecken sich durch die Wangen 2 im Bereich der Vorsprünge 4 und ermöglichen die Verschraubung mit den Traversen 3.
Aus Fig. 3 ist die Seitenansicht der Wange 2 ersichtlich, wobei mehrere Aufnahmebohrungen 6 erkennbar sind, die zur Halterung von aus Übersichtlichkeitsgründen in den Zeichnungen nicht dargestellten Tragrollen dienen, so daß durch die unterschiedlichen Höhen der Tragrollen und durch die unterschiedlichen Abstände der Tragrollen zueinander, die Anpassung der
Abrollvorrichtung an Kabeltrommeln unterschiedlichster Durchmesser möglich ist.
Wie insbesondere aus einem Vergleich zwischen den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind die Vorsprünge 4 in ihrer Kontur dem Innenraum des Strangpreßprofils angepaßt, aus welchem die Traversen 3 bestehen, so daß ein nahezu spielfreier Sitz der Traversen 3 auf den Vorsprüngen 4 sichergestellt ist. Eine zusätzliche Festlegung erfolgt durch Befestigungsschrauben, welche durch die beiden horizontal verlaufenden Bohrungen 5 in einer Wange 2 geführt und in ebenfalls horizontal verlaufende Schraubkanäle 7 eingeschraubt werden. Die Traverse 3 weist zusätzlich eine Bohrung in ihrer Unterseite auf, durch die sich eine Schraube in die vertikale Bohrung 5 der Wange 2 erstrecken kann, wobei diese vertikale Bohrung 5 im Vorsprung
ausgeführt ist.
Weiterhin weist die Traverse 3 einen Schraubkanal 8 auf, der als nach unten offene Nut im Boden der Traverse 3 vorgesehen ist und der die Befestigung von Anbauelementen am Rahmen 1
ermöglicht, beispielsweise Laufräder, Stützfüße, eine Deichsel, eine Meßvorrichtung od. dgl.
Auf der Sichtseite der Traverse 3 ist ein Etikettenfeld 9 vorgesehen, welches gegenüber der übrigen Oberfläche der Traverse
tiefer liegt, so daß ein Schutz von Etiketten mit beispielsweise
Herstellerhinweisen, Handhabungshinweisen od. dgl. erzielt wird.
Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, eine besonders breite oder besonders belastbare Abrollvorrichtung unter Verwendung eines Mittel Steges herzustellen, wobei dieser Mittelsteg in Form einer Wange ausgestaltet ist, die ähnlich wie die Wangen 2 ausgestaltet ist, jedoch den Anschluß von Traversen und von Tragrollen auf beiden Seiten der Wange ermöglicht, um auf diese Weise durch
Verwendung von vier statt zwei Tragrollen eine höhere EJelastbarkeit der Abrollvorrichtung für besonders schwere Kabeltrommeln zu erzielen.
Claims (7)
1. Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln,
mit zwei seitlichen Wangen,
und mit zwei die Wangen lösbar verbindenden Traversen,
und mit zwei voneinander beabstandeten, parallel zueinander angeordneten Tragrollen, die sich zwischen den Wangen erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (3) als Strangpreßprofile ausgestaltet sind.
mit zwei seitlichen Wangen,
und mit zwei die Wangen lösbar verbindenden Traversen,
und mit zwei voneinander beabstandeten, parallel zueinander angeordneten Tragrollen, die sich zwischen den Wangen erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (3) als Strangpreßprofile ausgestaltet sind.
2. Abrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (3) zur Aufnahme selbstschneidender, in Längsrichtung der Traverse (3) verlaufender Schrauben geeignete Schraubkanäle (7) aufweisen.
3. Abrollvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (3) jeweils einen zur Aufnahme von quer zur Traversenlängsrichtung verlaufenden Schrauben geeigneten Schraubkanal (8)aufweisen.
4. Abrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (2) als Gußteile ausgestaltet sind.
5. Abrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wangen (2) Vorsprünge (4) vorgesehen sind, die sich in Traversenlängsrichtung erstrecken und die den Endbereichen der Traversen (3) anliegen.
6. Abrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangpreßprofile mit den Wangen (2) lösbar verbunden sind.
7. Abrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Mittelsteg, der zwischen den beiden Wangen (2) angeordnet ist und an den beidseitig Tragrollen anschließbar sind, die jeweils vom Mittelsteg zu einer der beiden Wangen (2) verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29923022U DE29923022U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29923022U DE29923022U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29923022U1 true DE29923022U1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=8083676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29923022U Expired - Lifetime DE29923022U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29923022U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014101450U1 (de) | 2014-03-27 | 2015-06-30 | CIMCO-Werkzeugfabrik Carl Jul. Müller GmbH & Co. KG | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
| DE202024101014U1 (de) | 2024-03-01 | 2024-05-03 | Lübbering Abrollsysteme GmbH & Co. KG | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4302110C1 (de) | 1993-01-27 | 1994-06-01 | Hoth Tiefbau Gmbh | Vorrichtung zum Transportieren von Kabeltrommeln |
-
1999
- 1999-12-30 DE DE29923022U patent/DE29923022U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4302110C1 (de) | 1993-01-27 | 1994-06-01 | Hoth Tiefbau Gmbh | Vorrichtung zum Transportieren von Kabeltrommeln |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014101450U1 (de) | 2014-03-27 | 2015-06-30 | CIMCO-Werkzeugfabrik Carl Jul. Müller GmbH & Co. KG | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
| DE202024101014U1 (de) | 2024-03-01 | 2024-05-03 | Lübbering Abrollsysteme GmbH & Co. KG | Abrollvorrichtung für Kabeltrommeln |
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